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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.906
| Hallo und Deine Fragen sind leicht zu beantworten: Es ist mittlerweile Vorschrift, daß die Antennenkabel "zugfähig" verlegt werden. Dringende Empfehlung: Laß vom Keller aus überall dort hin, wo mal ein Fernseher stehen könnte, von einem zentralen Punkt im Keller aus (Technikraum) ein Leerrohr legen. Es spricht auch nichts dagegen, dort schon einmal Kabel einziehen zu lassen. Bestehe aber bitte auf gute Qualität. Der Innenleiter sollte aus massivem Kupfer bestehen, das Abschirmgeflecht aus gleichem Material, blank oder verzinnt. Bitte kein "STAKU" Kabel oder Kabel mit einem Abschirmgeflecht aus Alu akzeptieren. Im Zweifelsfall schreib uns einfach die Kabelbezeichnung, die der Eli verwenden will, dann sehen wir weiter. Bitte akzeptiere es auch nicht, wenn der Elektriker nur ein einziges Antennenkabel verlegen will, indem er im Keller anfängt und dann von Dose zu Dose geht. Mit einer solchen, unzweckmäßigen Spar-Verkabelung verbaust du dir die Chance auf ordentlichen SAT-Empfang. Von dort, wo mal die Antenne stehen soll, ebenfalls bis in den Technikraum, ist ein Leerrohr erforderlich, welches mindestens 4 Antennenkabel aufnehmen kann, plus eine grün-gelbe Einzelader, mindestens 4mm², für den Potentialausgleich. Natürlich spricht nichts dagegen, auch diese Kabel jetzt bereits einzuziehen. Kleiner Tip: Dieses Kabel sollte besonders wetterfest sein, damit es nicht in ein paar Jahren ausgetauscht werden muß. Dieses Hirschmann-Kabel wäre zum Beispiel sehr gut geeignet. Es läßt eine Lebensdauer von 20 Jahren und mehr erwarten. Dann ist noch eine Erdleitung erforderlich, 16 mm² eindrähtig, als Blitzschutz. Diese Leitung ist getrennt von den Antennenkabeln zu verlegen, am besten außerhalb des Hauses. Sie verbindet später auf kürzestem Weg die Antenne mit dem Fundamenterder und sorgt dafür, daß bei einem direkten Blitzeinschlag keine größeren Schäden entstehen. Wird das Haus mit einem Blitzableiter ausgestattet, ist die Antenne in den Blitzschutz zu integrieren. Das sollte dann durch den Installateur des Blitzableiters geschehen. Am besten ist in diesem Fall eine Fangstange, die einen direkten Blitzeinschlag in die Antenne verhindert. Die Blitzschutz-Fachfirmen wissen, was da zu tun ist. Wegen der Antennen-Befestigung nimm am besten mit dem Dachdecker Kontakt auf. Es läßt sich von hier aus, ohne das Objekt zu kennen, schwer beurteilen, was da zu machen ist. Als Antenne kannst du die Gibertini SE nehmen, als LNB dieses Alps als Schalter den JRM0508T und als Antennendosen die Axing SSD 5-00 verwenden. So ausgestattet, bekommst du eine erstklassige SAT-Anlage, die dir viele Jahre ungetrübten Fernsehgenuß liefern wird - ohne Kabelgebühr!
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| Threadstarter Registriert seit: 21.03.2011
Beiträge: 11
| Hallo King und alle anderen der Community Das Projekt von damals hatte sich zunächst zerschlagen, daher hatte ich auch nichts mehr getan. Inzwischen ist aber nun doch alles unter Dach und Fach. Somit komme ich auch bezüglich des TV Anschlusses wieder ins grübeln. Folgende Dinge machen mir grundlegend Sorgen. Wie bereits erwähnt es ist ein Pultdach, dazu noch bei einem Passivhaus. Somit alles recht dicke Wände und da es „dicht“ ist sollten möglichst wenige Löcher nach außen gebohrt werden müssen. Weiterhin wären wir die einzigen in der Siedlung, die eine Schüssel hätten. Ist eine Ecke in der keine billigen Häuser stehen, denke man sieht eine Schüssel eher als „unschön“ an und es wäre geschickt sie möglichst unauffällig anzubringen. Der Bauherr hat auf jeden Fall klar gemacht, daß im Angebot nur der Kabelanschluss und die Verlegung der TV Anschlüsse in 3 Zimmer enthalten ist. Alles andere wäre mit den Elektrikern selbst zu klären und würde extra kosten. Variante 1: Ich lasse Kabel TV verlegen, lasse zusätzlich die Schüssel aufs Dach setzen und im Keller über einen Kabel Verteiler das Sat Bild in die Zimmer verteilen. Die Leitungen sollten ja funktionieren. Ist das sinnvoll ? Variante 2: Alles komplett auf Sat zu bauen und extra zahlen….sicher recht kostspielig. Oder andere Ideen eurerseits ? Hier ein Beispielbild vom Haus, nur dann als Reihenhaus. Habt ihr Ideen und Vorschläge wohin die Schüssel könnte. Dachterasse vielleicht, aber nimmt dann sicher auch Platz weg. Garten ist übrigens Süd Ausrichtung. http://picture.immobilienscout24.de/...jpg?2358354621 |
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| Threadstarter Registriert seit: 21.03.2011
Beiträge: 11
| Zitat:
Beruhigt mich nicht wirklich hätte Altbau eh als teurer angesehen, da müssen die Leitungen in ein bestehendes Haus verlegt werden. Beim Neubau kann man noch recht frei planen und muss weniger Kompromisse eingehen. Zitat:
![]() Für mich stellt sich trotzdem noch die Frage wie groß der Unterschied wäre, wenn ich die Kabel der Kabel TV Anschlusses nutze und mir sozusagen die Arbeit ein wenig erleichtere in dem ich dann nur vom Schüssel bis zum Verteiler die SAT Anlage einbauen müßte. Oder dann doch lieber komplett alles in SAT Verlege, da ich mit dieser "halben" Lösung nicht wirklich glücklich werden kann ??? ![]() Gibt es zu der vom King W vorgeschlagenen Ausrüstung noch Vorschläge, gerade was das "verstecken" betrifft ? Wobei ich weiß, diese total versteckten Anlagen sind schweineteuer und auch nicht das gelbe vom Ei. Die 85cm Schüssel würde zumindest an der Dachterasse noch in die Ecke passen ohne die Türe zu blockieren. Die Maße sind 2x5 Meter, sollte somit auch genug Platz nach vorne sein um trotz Mauer ein gutes Bild zu bekommen. | ||
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.906
| Als Alternative wäre eine Unicable-Lösung denkbar. Dabei muß die geplante Verkabelung nicht geändert werden und es steht dennoch an allen Abnahmestellen Vollbandempfang des Astra zur Verfügung. Zudem können überall auch problemlos Twin-Receiver angeschlossen werden, ohne daß man dies wie bei einer Sternverteilung von vornherein einplanen muß. Allerdings ist beim Kauf des Equipments auf Unicable-Tauglichkeit zu achten. Eine nennenswerte Einschränkung bedeutet das aber nicht, praktisch alle Receiver namhafter Hersteller und auch viele Fernseher mit eingebautem SAT-Tuner sind tauglich. Die vier Kabel vom LNB werden auf einen Unicable-Router geführt. Von dort aus geht es mit einem einzigen Kabel weiter. Die zusätzlichen Arbeiten bestehen einmal in der Montage der Antenne selbst und darin, vom Aufstellungsort der Antenne die vier Kabel bis in den Technikraum, wo der Router montiert wird, zu verlegen. Die vorgesehene Kabelstruktur innerhalb des Hauses kann dann so, wie geplant, realisiert werden. Es ist lediglich darauf zu achten, daß Unicable-taugliche Dosen eingebaut werden. Die Dosen des bekannten Schweizer Herstellers Axing haben sich für Unicable bewährt. Als erste und zweite Dose hinter dem Router kommt eine SSD 5-18 zum Einsatz, danach weitere Dosen mit abnehmender Auskoppeldämpfung. Bei einem 3er Strang wäre die letzte Dose eine 14er, die mittels eines Abschlußwiderstands als Enddose genutzt wird. Eine Beispielanwendung mit einem 6er Strang ist auf der Seite von SEH bei den Axing-Dosen zu finden. Trotz der Tatsache, daß der Router etwas teurer als ein normaler 8er Multischalter ist, kann die Anlage wohl etwas günstiger realisiert werden. Der Verkabelungsaufwand ist ja deutlich geringer. Zur Antenne selbst: Wenn dein Haus so aussieht, wie auf dem Bild, wäre eine Antenne in hellgrau die richtige Wahl. Auf einer Fassade ähnlicher Farbe fällt sie kaum auf. Das Alps-LNB steckt ebenfalls in einem hellen Kunststoff-Gehäuse und ist bei der Fassadenfarbe wie auf dem Bild aus größerer Entfernung nahezu unsichtbar. Bei Platzproblemen kannst du anstelle der Gibertini SE auch die etwas kleinere Triax TDA 78 verwenden. Die etwas geringere Signalstärke wird von der Jultec-Matrix automatisch ausgeregelt. Die TDA 78 erreicht zwar nicht ganz die Robustheit einer Gibertini SE, bei einer Montage im Schutzbereich der Fassade sind aber keine Probleme zu erwarten. Die Montage selbst kann mit einem Wandhalter erfolgen, der mit Schwerlast-Dübeln direkt auf die Wand montiert wird. Zur Vermeidung von Kältebrücken kann zwischen Wand und Halterung eine kleine Platte aus Isolierstoff vorgesehen werden. Dann hält sich der Wärmeverlust in Grenzen. Die Fassadenisolierung erfolgt dann einfach um den Halter herum, mit einer kleinen Dehnungsfuge, die nach der Montage mit Silikon verschlossen werden kann. Die 4 Kabel können innerhalb des Wandarms geführt werden, wenn an der Befestigungsstelle mittig ein Loch durch die Wand gebohrt wird, wo die Kabel eintreten können. Der Wandarm muß dann natürlich, zum Schutz gegen eindringendes Regenwasser, mit dem Ausleger nach unten montiert werden. Zum Schluß kann man noch das Innere des Wandarms noch ausschäumen, um jeglichen Wärmeverlust durch Luftzirkulation von vornherein zu unterbinden.
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| Threadstarter Registriert seit: 21.03.2011
Beiträge: 11
| Hallo zusammen Nach fast einem Jahr hole ich den Beitrag aus derVersenkung. Das Haus ist inzwischen recht weit fortgeschritten, wir haben mit dem Bauträger und der Elektrofirma uns einigen können, daß statt des Kabel Anschlusses alles 1:1 in Sat getauscht wird. Für das Wohnzimmer ist eine Twin Verkabelung eingeplant und die Sat Anlage wird auf der Dachterasse angebracht, ist somit gut vor Wind und Wetter geschützt und gut erreichbar....sollte auch nach außen nicht sehr auffallen, da die gesamte Nachbarschaft Kabelanschlüsse hat. Nun doch noch einige aktuelle Fragen, bei der ich gerne euren Rat hätte. Ich hatte mit dem Bauträger besprochen die Sat Halterung wie im oberen Beitrag beschrieben bereits vor der Anbringung der Dämmung auf der Fassade anzubringen. Wir waren ein paar Tage weg und wie ich heute gesehen habe ist die Dämmung dran, von der Sat Halterung keine Spur zu sehen. Die Kabel wurden bereits vor einziger Zeit durchgeführt und liegen auf der Dachterasse. Sollte ich darauf bestehen, daß die Halterung noch unter die Dämmung gelegt wird oder nimmt sich das nichts ? Welche Vor- bzw. Nachteile hätte ich dadurch ? Wird sicher unter der Dämmung stabiler sein, andererseits, wenn ich mal auf Kabel umsteigen sollte würde ich bei einer anbringung auf der Dämmung die Halterung auch leichter weg bekommen....ansonsten müßte man die den Putz und die Dämmung beschädigen um den Halter weg zu machen bzw das Teil so stehen lassen. Nächster Punkt, je nach exakter Ausrichtung (war ohne Halter noch nicht genau zu testen) würde womöglich der Platz zwischen Trennwand und Balkontür nicht für die 85er Gibertini ausreichen. Mit der Triax wurde auch eine Alternative genannt, die ein wenig kleiner ist. Ich sehe, die meisten Bekannten haben in der Regel für ein Reihenhaus eine 60er Schüssel und als ich eine 85er Schüssel live gesehen habe kam sie mir schon recht riesig vor. Habe gesehen, es gibt die Gibertini SE auch noch mit 75er Größe, bzw. wie groß ist eigentlich der Unterschied vom tatsächlichen Nutzer bei einer kleineren Schüssel ? Jetzt sagt bitte nicht 10cm Denke es wird sich sicherlich bei schlechtem Wetter schneller bemerkbar machen wie schnell das Bild verschwindet. Da wir wohl nur irgendwo zwischen 60 und 75 cm landen werden wird eine 85er Schüssel kaum machbar sein. Wenn ich mich aber umschaue, ich sehe in kaum einem Wohngebiet eine Schüssel dieser größe....zumindest, wenn einem Astra 19,2 ausreicht. |
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Denke es wird sich sicherlich bei schlechtem Wetter schneller bemerkbar machen wie schnell das Bild verschwindet. Da wir wohl nur irgendwo zwischen 60 und 75 cm landen werden wird eine 85er Schüssel kaum machbar sein. Wenn ich mich aber umschaue, ich sehe in kaum einem Wohngebiet eine Schüssel dieser größe....zumindest, wenn einem Astra 19,2 ausreicht.