[Review] Brütal Legend

Alt 16.03.2010, 13:24   # 1
HeadWind
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Entwickler: Double Fine Productions
Designer: Tim Schafer
Publisher: Electronic Arts
Release: 16.10.2009
Erschienen für: Playstation 3, Xbox 360
Genre: Action-Adventure, Echtzeit-Strategiespiel
Mehrspieler: Einzelspieler, Mehrspieler ( 2-8 )
Sprache: Deutsch wahlweise Englisch
Auflösung: 720p
Altersfreigabe: USK 18
Testbericht: PS3-Version


Da lacht mein Rocker-Herz, wenn man einen Titel wie Brütal Legend vor sich liegen hat und es erwartungsvoll in das Laufwerk seiner Konsole schiebt, um daraufhin von Jack Black persönlich in einem kleinen Einführungsfilm begrüßt zu werden. Er führt mich, aufgeregt wie ein kleines Kind, in die kleine Ecke eines Plattenladens und sucht fast schon vergeblich, nach einem Heiligtum von einer Schallplatte. Diese letztendlich mit großen Worten doch auf dem Tisch legend, … befindet man sich auch schon im Startmenü des Spiels.
In einer real animierten Umgebung, in der Jacks Hände das Cover öffnen, die Platte heraus ziehen oder in der nach einigen Sekunden erwartungsvoll mit Pistolenfingern auf das Startsymbol gezeigt wird, bewegt man sich durch das Spielmenü. Und bereits hier beweist das Spiel einiges an Charme.
Im folgenden Intro des Spiels, müssen bereits zwei Entscheidungen getroffen werden. Zum einen, ob man jede Beleidigung und jeden Kraftausdruck hören möchte, oder man doch lieber darauf verzichtet und ein klassischer „Pieeeep“-Ton die harten Dialoge übertönt. Zum anderen kann man wählen, ob jede blutige Verstümmlung zu sehen sein soll, oder ob man doch lieber die zensierte Version spielen möchte. Spätestens hier sollte einem klar sein, worauf man sich eingelassen hat. Eine brütal witzige Geschichte voller Monster, Blut, cooler Sprüche und hartem Gitarrensound in der fantastischen Welt des Heavy-Metal. Yeah !

eddie and ophelia in the deuce

„ the forgotten tales“
" Der Job eines guten Roadies ist, Andere gut aussehen zu lassen. Andere zu beschützen. Anderen zu helfen das zu tun, wofür sie bestimmt sind. Ein guter Roadie, steht nie im Rampenlicht. Wenn er seinen Job gut macht, merkt niemand dass es ihn gibt. Hier und da betritt er vielleicht die Bühne, um ein Problem zu lösen, Dinge zu klären, aber bevor jemand merkt, das er da war und was er getan hat, ist er wieder weg."

Nach diesem inneren Monolog, wird Eddie Riggs, der beste Roadie der Welt, bereits im Intro von einer gewaltigen, diabolischen Bühnendekoration erschlagen. Und das kurz nach dem er ein unachtsames Bandmitglied vor dem sicheren Falltod bewahrt hat. Doch es dauert natürlich nicht lang, bis der Verlauf der Geschichte erst richtig beginnt.
Die Gürtelschnalle des zerquetschten Roadies scheint auf mysteriöse Weise mit seinem Blut zu reagieren, woraufhin die riesige Bühnenmonsterversion Namens „Ormagöden“ zum Leben erwacht, alle Bandmitglieder auslöscht und Eddie letztendlich in eine fremde Welt verbannt. Ab diesem Punkt wird auch nicht mehr lange gefackelt und schon erwacht man in einer düsteren Umgebung, von Druidendämonen umzingelt, bereits nach Minuten mit schädelspaltender Axt und elektrischer Stromgitarre ausgestattet zu neuem Leben, um sich in gewohnter Hack & Slay Manier durch das kurze Tutorial zu metzeln und mit coolen Sprüchen um sich zu werfen. In diesem Tempo geht es auch rasant weiter und man stößt auf seine erste Gefährtin „Ophelia“ und erschafft in einer der vielen witzigen Videosequenzen den wohl wichtigsten Partner auf seiner Reise. Den „Teufel“. Dieser aufgemotzte Hot-Rod, wird von Eddie umgehend liebevoll „Druidenpflug“ getauft. Denn mit diesem Gefährt und einer reizenden jungen Dame auf der Beifahrerseite, wird erstmal alles über den Haufen gefahren, was sich in den Weg stellt.Vorzugsweise Druiden. Wie sollte es anders sein, das Land des Metal wird bedroht, und Eddie befindet sich inmitten einer Revolution gegen den Unterdrücker und Glamour-Metal Schergen „General Lionwhyte“. Allen voran die Geschwister „Lars und Lita Halford“ Oben drauf kommt, dass der böse und fiese Dämon „Doviculus“ seine Finger im Spiel hat und die Gefahr ist komplett. Da passt es doch ganz gut, dass Eddie mit kleinen Gitarren Soli die alten Relikte des Metal wieder beschwören kann und schon hat man einen Auserwählten für die Mission. Ein Mann ein Wort, und es geht los, um alte Freunde zu befreien und den Wiederstand zu vergrössern. Dabei stößt man auf allerhand witzige und auch bekannte Kerle. Das Grinsen lässt sich nur schwer verkneifen, wenn man einen langhaarigen Headbanger vor sich sieht, der einen Hals aus reinen Nackenmuskeln besitzt und leicht vertrottelt mit seinem Kopf wackelt, oder man für den KillMaster (Lemmy Killmister) neue Saiten besorgen muss. Bald hat man weitere treue Mitstreiter wie Mangus den Bühnentechnicker, oder einen ganzen Haufen an Nackenmuskeln-Headbang-Kriegern an seiner Seite und so langsam heißt es „auf in die Schlacht“ gegen den schrill kreischenden General Lionwhyte. Mutig in den Kampf, egal was da komme, bis zum bitteren Ende. Leider ist die Story ein wenig zu kurz geraten und das Spiel sollte schon bald zu seinem Finale gekommen sein, wenn man auf die Nebenmissionen verzichtet. Dennoch bietet das unverbrauchte Setting einer Heavy-Metal Welt einiges, was es zu entdecken gilt. Besonders der Hard & Heavy Fan, wird die ein oder andere Liebe zum Detail entdecken, die ganz klar in Brütal Legend rein gesteckt wurde. Die Charaktere wurden allesamt sehr authentisch kreiert und es macht einfach Spaß, der zwar rasanten aber witzigen Entwicklung der Figuren zu folgen.

the view of battersmith

„ rust in peace“
Die Welt des Metal erscheint verdammt bunt. Aber böse bunt. Die Tag und Nachtwechsel laufen zwar ein wenig rasant ab, werfen aber die bergige, von Ruinen und alten Relikten bestückte, freie Spielwelt jedes mal aufs neue in ein hübsches Farbenspiel. Von Eintönigkeit kann in Brütal Legend keine Rede sein. Mit dem „Druidenpflug“ rauscht man durch die verschiedensten Umgebungen, um so weiter man sich in der Story voran kämpft. Von grünen hügeligen Landschaften, mit gewaltigen Klippen, bis zu eisigen Landschaften, nebligen Sümpfen, geisterhaften Wäldern und trockenen Wüsten ist alles vorhanden. Dabei fällt bei der comichaften Gestaltung des Rock-Nirvanas auf, dass man sich sehr nah an alten bekannten Plattencovern verschiedenster Metal-Bands orientiert hat. Wenn man die Aussichtspunkte im Spiel (ein Totenschädel mit zwei Griffen an der Seite) findet und aktiviert, bekommt man eine kleine Kamerafahrt zu sehen, deren Anblick verdammt stark an die klassischen Cover von früher erinnern. Doch all zu groß kommt die freie Spielwelt nicht daher. Die verschiedenen Viertel, in welche die Karte unterteilt ist, sind mit dem „Teufel“ recht schnell erreicht. Aber immerhin bieten sie eine gewisse Artenvielfalt, die sich über die verschiedenen Gebiete erstreckt. Motorrad-Wildschweine, Klingen-Igel, Mammuts mit Schwertklingen statt Stoßzähnen, Geisterwesen, Laser-Panter und feuerspuckende Metalmonster. Man kann sagen, es wurde kaum etwas ausgelassen. Aber wirklich beeindruckend sind die vielen Relikte, Statuen und zerbrochenen Überreste aus einer glorreichen Zeit, wenn eine riesige Gitarre aus dem Erdboden ragt oder riesige Symbole aus Stein und Metall die zerstörte Landschaft verzieren. „Hier lebt der Metal, hier will ich sein.“ Denn neben einigen matschigen Texturen, gibt es an der Optik in Brütal Legend wirklich kaum etwas zu bemängeln. Ziemlich stilsicher wurde hierbei eine unverbrauchte Welt erschaffen in der sich jeder harte Rocker wohl fühlen sollte. Roadie Eddie jedenfalls scheint das von Anfang an zu tun. Die Charaktere selbst, lassen sich nur mit einem Wort beschreiben: „witzig“. Den ein oder anderen Lacher, hat das Spiel allein mit einer Mimik oder den Blicken der Figuren erreicht.

brutal legend screenshot 22

„symphony for the devil“
Wenn man Brütal Legend spielt, … dann laut ! Die Auswahl an Metal-Tracks aus allen Sparten des Headbanger-Genres ist grandios und mit über 100 Titeln, welche sich während des Spiels freischalten lassen, macht es richtig Laune durch die Landschaften zu brettern. Ob Black-Metal, Trash Metal, Speed Metal oder gutem alten Hardrock , so ziemlich alles befindet sich mit der Zeit im CD-Wechsler des Druidenpflugs und sollte für jeden Geschmack etwas parat haben. Dem einen oder anderen wird die fabelhafte Auswahl, auch sicher die alten Klassiker wieder näher bringen. Wer sich zwischendurch aber dennoch von einem Schlagzeugsolo gestört fühlt, kann dieses aus seiner Tracklist im Startmenü deaktivieren, oder während der Fahrt über das Steuerkreuz den nächsten Titel wählen. Musik komplett abschalten lässt sich auch. Aber mal im Ernst … wer will das schon ?
In einem schönen Klang brettern die treibenden Riffs, selbst älterer Stücke durch die Boxen und so manches mal möchte man den Controller einfach aus der Hand legen, und mit dem Kopf nickend die Mucke genießen.
Mit dem Kopf schütteln, kann man dagegen nur wenn man sich die teils grausige Abmischung der Synchronstimmen anhören muss. Was ist da nur passiert fragt man sich. Denn an dieser Stelle zeigt sich die größte Schwäche an dem Abenteuer. Die Besetzung der Synchronstimmen ist verdammt gut gewählt, doch warum muss dann unbedingt bei der Abmischung solch ein Murks entstehen ? Die Stimmen sind teilweise viel zu leise und während man noch dabei ist, die Lautstärke hoch zu drehen, donnert auch gleich die nächste Stimme durch die Lautsprecher, diesmal aber um ein vielfaches Lauter als es müsste. Natürlich lässt sich das mit Untertiteln umgehen, aber dennoch raubt es dem Spiel an vielen Stellen einiges von der sonst so gut gelungenen Atmosphäre mit dem hämmernden Soundtrack..
Trotz der guten deutschen Stimmenbesetzung sollte man es sich aber keines Falls entgehen lassen, der englischen Besetzung der Stars zu lauschen. Ozzy, Lemmi, Tim Curry und weitere, bieten auch in der Originalbesetzung ein hervorragendes Spiel. Sollte man unbedingt einmal rein gehört haben. Es lohnt sich.

brutal legend screenshot 08 copy


„vulgar display of power“
Während man anfänglich noch glaubt, ein gewohntes Hack and Slay Abenteuer zu spielen und sich wundert warum man bei Brütal Legend auf eine Sprung-Taste verzichtet hat, wird mit dem weiteren Freispielen des Spiels schnell klar, dass es sich immer mehr zu einem Third-Person Echtzeitstrategie Spiel entwickelt und dabei ein wenig an „Overlord“ erinnert. Ob es dem Spiel gut tut, oder dem Spieler mit der Zeit zu eintönig wird, wenn sich die Missionen auf das Vorbereiten und Ausfechten von Bühnenschlachten begrenzen, bleibt wohl Geschmackssache.
Denn die Spielmechanik teilt sich ab der Hälfte des Spiel ganz klar in zwei Hälften. Anfänglich geht es darum, Feuertribute für die Metalgötter zu sammeln in dem man die Hauptmissionen abschließt, bei der oftmals eine Gruppe von Freunden beschützt werden muss, um heil von A nach B zu kommen. Anschließend geht es zur nächsten Nebenmission in der angreifende Truppen zurückgeschlagen werden müssen. Dabei kommen dann die Feuertribute ins Spiel, für die in der Motorenschmiede, beim „Hüter des Metal“ (Ozzy) neue Combos, Fahrzeugerweiterungen und Waffen sowie Verbesserungen der Stromgitarre und Erweiterungen für die Axt kaufen lassen, was die Sache immer leichter werden lässt. Leider wiederholt sich dies ständig und bietet kaum Abwechslung. Die kleinen Rennen oder Missionen in der man einheimische Tiere umpflügt um einen Jagdrekord zu brechen, oder Drachenstatuen aus ihren Ketten befreit, trösten über die mangelnde Kreativität in den Sidequests nur wenig hinweg. Zumal sich alles recht einfach spielt und kaum eine Herausforderung bietet.
Ab der zweiten Hälfte, macht das Genre eine Wende und man befindet sich inmitten einer Bühnenschlacht wieder, die in einer Echtzeitstrategie Runde ausgefochten wird. Über die Schultertasten lassen sich Menüs aufrufen, womit Einheiten gerufen werden können, oder sich Fähigkeiten beschwören lassen. Um die nötige Energie für das Erstellen seiner „Ironheade“-Armee zu beschaffen, gilt es Fan-Vulkane, (aus denen die Seelen der Metal Fans strömen) anzuzapfen und einen Merchandise Stand zu errichten, damit diese auch glücklich sind. Diese Fan Seelen Stellen die Währung dar, mit welcher man seine Streitkräfte erstellt. Doch unbegrenzt ist dies nicht möglich. 40 Einheitenpunkte stehen als Maximum zur Verfügung und muss besonders im späteren Verlauf gut eingesetzt werden, um die gegnerische Bühne letztendlich zu zerstören.
Im Verlauf des Spiels schließen sich immer stärkere Einheiten der Reise an und können fortan auch gerufen und eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass man sich dennoch weiterhin in der Third-Person Perspektive befindet und selber an den Schlachten teil nehmen kann um seine Einheiten zu unterstützen, oder man in einer Team Aktion die gegnerischen Angreifer zurück schlägt. So kann man zum Beispiel jederzeit auf Knopfdruck, mit seinen Headbanger Freunden ein Moshpit erstellen, der alles nieder bangt, (was schon in früheren Missionen zum Einsatz kommt) oder auf die erstellten Einheiten aufspringen um ihre Geschosse gezielt zu nutzen. An und für sich tut es dem Spiel nicht mal schlecht, neben Renn-Aktion und Hack & Slay Abenteuer auch noch ein weiteres Genre zu bedienen. Allerdings ist die Umsetzung vielleicht nicht ganz so gelungen wie es hätte werden können. Anfänglich wirkt die Steuerung noch sehr gewöhnungsbedürftig und man weiß nicht so recht, was man tun soll. Der hektische und unübersichtliche Spielablauf, sorgt hinzu noch für weiteren Frust. Da tut es ganz gut, dass Eddie auch schon bald Demonenflügel besitzt und man sich nach einem Knopfdruck auf die R3 Taste in der Luft befindet, um sich das Geschehen von oben anzuschauen und seine Truppen zu navigieren. Dennoch benötigt es ein wenig Übung um sich in dem plötzlich umschwenkenden Gameplay zurecht zu finden. Aber dann macht es, für kurze Zeit, sogar richtig Spaß.

fan leeches

„master of puppets“
Im Multiplayer kommt erwartungsgemäß das zum Einsatz, was sich in den letzten Kapiteln angedeutet hat.
Hier kann man Online-Bühnenschlachten ausfechten, oder einfach offline gegen die KI spielen um zu trainieren.
Hierzu stehen dem Spieler jeweils drei Fraktionen zur Verfügung. Für die „Ironheade“ Fraktion ziehen Eddie und seinen Truppen in die Schlacht, auf Seite der „Tainted Coil“ darf man mit Doviculus teuflische Einheiten beschwören. Mit Ophelia schickt man die „Drowning Doom“ auf die Bühne des Gegners los. Insgesamt stehen 7 Multiplayer Karten aus dem Spiel-Setting zur Verfügung, auf denen man sich gegenseitig die Hölle heiß machen darf.
Jeder Fraktion stehen unterschiedliche Einheiten zur Verfügung, wie man es aus einem Echtzeitstrategie Spiel gewohnt ist. Wie gehabt müssen auch hier Fan-Seelen-Vulkane eingenommen und verteidigt werden, um seinen Vorrat an Einheiten produzieren zu können, oder die Bühne zu erweitern, um stärkere Einheiten zu erhalten.
Wenn man sich erstmal an die Steuerung und die verschiedenen Eigenschaften der Truppen gewöhnt hat, sind sogar recht witzige Multiplayergefechte möglich. Allerdings bietet das Spiel an dieser Stelle nicht die gewünschte tiefe um als Strategiespiel durch zu gehen. Es bleibt trotz seiner Trägheit an vielen Stellen sehr unübersichtlich und hektisch. Oftmals ist das Spiel bereits entschieden und viel mehr als sich den langsamen Untergang seiner Bühnenbasis anzusehen bleibt einem nicht. Obwohl man zugeben muss, dass der Multiplayer funktioniert. Für eine kleine Abwechslung und den Spaß unter Freunden reicht es allemal.


brutal legend gdc preview screens 1

FAZIT:
An und für sich, macht Brütal Legend eine Menge richtig, aber auch wiederum einiges falsch. Es ärgert schon ein wenig, dass es wirklich nur wenig Boss Kämpfe zu sehen gibt und es gegen Ende nur noch auf die Bühnenschlachten hinaus läuft. Auch der Verlauf der Story nimmt ab diesem Zeitpunkt stetig ab, schafft es aber gegen Ende doch nochmal die Kurve zu bekommen. Mit dem Druidenpflug ist das manches mal schon schwieriger, die Fahrdynamik lässt bei der holprigen Landschaft recht zu wünschen übrig und so poltert das Fahrzeug gerne mal wie ein Bauklotz durch die Gegend. Nimmt man dann noch die stellenweise schlechte Tonabmischung der Stimmen hinzu, ergibt das schon ein kleines Päckchen an bösen Schnitzern und Schönheitsfehlern.
Man kann aber sagen, dass Tim Schafer es mal wieder geschafft hat, eine authentische Welt zu erschaffen, an der jeder treue Starkstromgitarrenfan seine Freude haben wird. Eine komplette Welt aus dem was der Heavy-Metal zu bieten hat, mit allem was dazu gehört. Eine Story und Charaktere die völlig unverbraucht und erfrischend daher kommen, stecken in diesem Spiel, das sich selbst nicht ganz so ernst nimmt und damit so ziemlich den Kern der Szene treffen sollte.
Wer die Musik mag, darf und sollte sich Brütal Legend nicht entgehen lassen, denn allein mit dem Hot Rod durch die Ruinen zu rollen und dem Soundtrack zu lauschen, macht dieses Spiel einen Blick wert. Die Geschichte um das Land der Metal Götter und Dämonen, zieht einen sowieso sofort in seinen Bann.



+ grandioser Metal Soundtrack
+ authentisches und unverbrauchtes Heavy Metal Setting
+ Nette Story, mit viel Witz und Charme
+ Abwechslungsreiches Gameplay
+ Viel Liebe zum Detail und einigen Insidern

- nervige Abmischung der Synchronstimmen.
- Spielruckler und aufpoppende Texturen
- keine optimale Fahrdynamik
- zu wenig Boss Fights
- eintönige Nebenquests

Trailer/Videos: Brütal Legend Feature Video (DE)
Homepage: Brütal Legend | Reise mit Jack Black in eine actiongeladene Welt voll Heavy Metal!


WERTUNG
  • Story / Atmosphäre : 5/6
  • Optik / Grafik : 5/6
  • Steuerung / Gameplay: 3/6
  • Sound / Musik : 5/6
  • Langzeitmotivation : 3/6
  • Gesamt: 21 / 30
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Alt 28.05.2012, 11:43 # --
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