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| Review-Redakteur Registriert seit: 07.01.2008
Beiträge: 3.918
| Dead Space - EA Housto...erhm ich meine USG, wir haben ein Problem "Eres correcto!" würde der Mexikaner sagen, denn EAs neues Spiel im Bereich des Horror-Shooters bietet dem Spieler ein enormes Problem: Die USG Ishimura, seines Zeichens größter und bester "Planetcracker" für Terraformingprogramme, steckt in Schwierigkeiten, und selbstverständlich übernimmt man die Rolle desjenigen der dafür sorgen soll, dass diese Schwierigkeiten aufhören sollen, Isaac. Einen Nachnamen hat unser schweigsamer Hauptprotagonist leider nicht, zumindestens wird dieser dem Spieler nicht preisgegeben, sollte eventuell irgendwie mysteriös wirken, was es aber nicht tut, im Gegenteil. Das gesamte Spiel kommt nicht nur eine einzige Silbe aus dem Mund der Person, dafür sprechen die Nebencharaktere umso mehr, so verdeutlichen auch keine Zwischensequenzen irgendwelche Emotionen, Gedankengänge, Wünsche, Hoffnungen; kurzum es finden keine Untermalungen statt, Isaac ist ein herzloser Bastard. Könnte man meinen, wäre da nicht der Hauch einer Gefühlsregung, denn zu Beginn des Spiels befindet man sich auf einem Aufklärungsschiff der USG Corp. in dem man eben die Ishimura aufsucht, auf diesem Schiff sieht sich unser Protagonist eine Videonachricht seiner Freundin an, die ihm mitteilt, dass sie nicht fassen kann, was auf der Ishimura passiert und das sie doch liebend gerne bei ihm sein würde. Hach, wie romantisch..leider Gottes muss man es eher so formulieren wie es Nico Bellic machen würde: "Romance my Ass!" Denn diese spärliche Pseudoromanze ist wirklich grottig umgesetzt worden, eben durch den Fakt, dass unser schweigsamer Held kein bisschen Emotionen zeigt. Man könnte fast meinen, man spiele hier ein VIKING: BATTLE FOR ASGARD im Weltraum, nur mit dem Unterschied, dass die anderen Charaktere ihre Lippen beim sprechen bewegen. Aber nein, zu dem Vikingerspiel gibt es noch wesentliche Unterschiede. [Kein Bild? Bitte lesen!] CUT OFF THEIR LIMBS Zum Beispiel der Gewaltgrad. Oh. Da gibt es aber kaum Differenzen, denn Dead Space ist ein gnadenlos brutales Spiel. Kennt wer noch den ulkigen Vampirstreifen "Dracula 3000" der im Weltraum spielt? Falls ja, kennt man sicher noch das Motto des Filmes: Im All hört dich keiner Schreien! Und noch dieser Devise sollte man auch in diesem Titel handeln, nur, dass man nicht selber schreit (wie auch, Isaac bringt keinen Ton raus.) sondern die Gegnerhorden zerlegt, lasst die Sau raus, denn DS bietet einem interessante Optionen seine Feinde aus dem Weg zu räumen. Denn die "Lebe"wesen mit denen es man in diesem Spiel zu tun hat, sind im wahrsten Sinne nicht von dieser Welt, mehr oder weniger, denn nach dem man so einiges im Verlauf entdeckt hat, wird klar, dass diese Alienwesen die Besatzung der Ishimura sind, zum größten Teil, man hat sie Necromorphe getauft, da die eigtl. Außerirdischen wie Parasiten ihren menschlichen Leichnahm als Wirt benutzen und ihn quasi wieder zu "neuem" Leben erwecken, nur, dass sie kein normales Leben mehr führen sondern eben mordend und fressend durch die Gegend streifen. ( El Esplagos aus Resident Evil 4 lassen grüßen!) So sieht man schon nach wenigen Minuten im Spielverlauf eine blutige Nachricht an einer Wand: Cut Off Their Limbs. (Zu deutsch: Zerschneidet ihre Gliedmaßen) und wenn euch irgendetwas daran liegt zu überleben, solltet ihr diesen Rat beherzigen, denn die Necromorphe sterben nicht so einfach, wenn man ihnen in den Kopf schießt, wie man es eigentlich aus Shootern gewohnt ist. Probiert es aus, schießt ihnen in den Kopf, die Reaktion ist interessant und realistisch zu gleich; die Wesen sehen ohne Kopf nicht mehr, haben dafür aber noch all ihre Gliedmaßen, sprich auch ihre Klingenarme und wissen sie auch zu benutzen, in Rage fuchteln sie schließlich mit diesen rum in der Hoffnung Isaac zu verletzen. Ihr könnt ruhig auf den Torso der Aliens schießen, doch wird von diese Methode sich der Feinde zu entledigen, abgeraten, denn dadurch vergeudet ihr nur Munition, zielt genau auf die Gelenke um diese zu zerschießen, trennt ihr Gliedmaßen ab erteilt das den Monstren einen Schadensbonus und sie sterben schneller. Habt ihr z.B. die Beine der Feinde zerschossen, so krabbeln diese weiter auf euch zu, um Munition zu sparen könnt ihr mit einem Druck auf den R2 Button nach den Biestern treten und ihnen so gar den Rest geben. Die Animationen sind ziemlich detailiert und vor Allem realistisch, so spritzt enorm viel Blut aus den abgetrennten Körperteilen, nichts für Kinderaugen. Sollte man aber mal im Kampf etwas langsam reagieren, kann es gut sein, dass die Necromorphe zu bestimmten Nahkampfangriffen rübergehen und euch mit nur einem Schlag zerteilen/auffressen/töten können, in solch einer Lage erscheint neben Isaac ein X-Symbol, das heißt nicht, dass da irgendwo ein Schatz versteckt ist, nein, ihr solltet so schnell wie möglich den X-Button drücken um euch vor dem Angriff zu schützen und einen tödlichen Konter auszuführen. Dead Space bietet also nicht nur stupide Shootereinlagen. Abra..Kadabra..Simsala! Gotta catch 'em all! Eh..falsches Spiel. Wobei, nicht so ganz, denn die aufgezählten Psi-Pokémon haben sehr wohl was mit Dead Space zu tun; nein liebe Poémonfans, keine Gastauftritte, es geht lediglich nur um die Eigenschaft der Psifähigkeiten. Denn ein Einsatz auf einem Raumschiff voller mutierten Leichen die Einem nach dem Leben trachten erfordert einen kühlen Kopf (glücklicherweise hat Isaac keine Emotionen, von daher ist stets Verlass auf ihn! Yehaw!), Munition, Medpacks, Instinkt und natürlich Taktik. Und da kommen spezielle, übersinnliche Fähigkeiten ins Spiel, die man schon früh erhält. Wie zum Beispiel die sog. Stasis, die es Einem ermöglicht Objekte sowie Lebewesen im Näheren oder auch etwas Weiteren Umgebungsfeld zu verlangsamen, so muss man hin und wieder defekte Schiebetüren verlangsamen, welche Einen ansonsten in zwei Hälften trennen würden. Oder aber man geht in einem Kampf gegen die Necromorphe taktisch vor, so kann es mal rasch passieren, dass man von den Bestien umzingelt ist, Schwupps geht man in Angriffshaltung indem man den L1 Button gedrückt hält, auf das jeweilige Monster zielt und den Vierecks-Button drückt, siehe da eine bläulicher Schimmer umgibt schließlich den Feind der ihn deutlich für einige Sekunden verlangsamt; jetzt heißt es "actio - reactio!" aber flott, schnell die Gliedmaßen zerschießen und sich dem nächsten Feind stellen. Man zielt und muss auf dem Holosymbol der Waffe feststellen, dass man keine Munition mehr hat; denn Dead Space hat kein HUD im traditionellen Sinne, der Titel spielt sich aus der Ego-Shulterperspektive (Resident Evil 4 lässt wiedermal grüßen) und statt einer Lebensanzeige in irgendeiner Ecke des Bildschirmes zeigt eine grün-bläuliche Leiste auf dem Rücken des RIG Suites die Energie an. Auch erkennt man auf dem RIG gleich neben der Lebensleiste einen Halbkreis in gleicher Farbe welcher für die Stasis verantwortlich ist, man kann nicht schließlich alles und jeden so oft wie man will verlangsamen, irgendwann geht auch diese Leiste zu Ende, die man mit Stasis-Packs oder an Stasis-Rechargesystemen wiederaufladen kann. So läuft man also in Schulteransicht durch die Gegend, ohne Munition und nirgends befinden sich grünliche Kisten mit einem blinken Kreis drauf (mal genau hinsehen, diese Kisten haben irgendwie Ähnlichkeit mit der X-Box, wollte uns EA damit irgendwas sagen?) die man zertreten kann um die darin enthaltenen Items aufzusammeln, und siehe da, platzt der nächste Lüftungsschacht auf und ein Necromorph hampelt runter. Was tun? Mit Nahkampfangriffen töten dauert zu lange, Stasis ist auch leer, Gegner verlangsamen und wegrennen geht als Option auch flöten. Doch siehe da, macht man einige Schritte zurück, fällt Einem ein Behältniss auf, welches rötliche Streifen auf der Oberfläche hat. Das obligatorische 0815-Shooter Ölfass könnte man sagen. Doch ohne Munition kann ich das Ding ja nicht zerschießen, und überhaupt, der Gegner befindet sich nichtmal in nächste Nähe vom Feind. Kein Problem, dafür ist die spezielle Kraft der sog. Kinesis da, mit der man Mittels telekintischer Fähigkeiten Objekte verschieben oder levitieren lassen kann, wie man will und vor Allem wohin man will, in dem man wiedermal per L1 in Angriffshaltung geht und mit dem Kreis-Button das jeweilige Objekt auswählt und es eben schweben lässt. So kann man teilweise abgetrennte Körperteile der Gegner als Waffe benutzen, in dem man das schwebende Objekt mit Hilfe der R1 Taste auf den Feind schleudert, wie auch eben das Gasgefäß welches beim Verschleudern auf den Feind explodiert. Und das Gute an dieser Fähigkeit im Gegensatz zur Stasis: Es gibt kein Limit. Benutzt sie so oft ihr wollt, schmeißt Spinte auf eure Gegner oder versperrt ihnen den Weg. Alles Fit im Schritt? Sollte schon sein, denn die Steuerung bei Dead Space ist so simpel wie sie bequem ist. Mit dem linken Stick bewegt man Isaac, unseren furchtlosen Recken, mit dem rechten Stick sieht man sich um, und es wird geraten dies besonders bei Konfrontationen mit dem Feind zu tun, denn nur weil vorne Feinde auftauchen, ist dies kein Garant dafür, dass hinter Einem kein Necromorph steht, ergo: Obacht geben, länger leben. So hat man sich auch recht schnell in das Kampfsystem eingelebt, mit L1 geht man stehts in Kampfhaltung (ähnlich wie bei Silent Hill: Homecoming oder SIREN) und kann diverse Aktionen ausführen, wie schon oben aufgezählt hat man die Option seine übernatürlichen Fähigkeiten einzusetzen, die da wären: Stasis (L1 und Vierecks-Button) sowie die Kinesis (L1 und Kreis-Button). Will man aber mit seinem Plasmacutter mal gehörig aufräumen, visiert man mit dem rechten Stick den Feind an und drückt, während man natürlich L1 stets gedrückt hält, die R1 Taste und feuert materialisierte Energie auf den Körper des Gegners. Um sich die Feinde vom Leib zu halten, falls man z.B. keine Munition mehr hat, so kann man Nahkampfangriffe ausführen in dem man einfach die R1 Taste mehrere Male drückt, ohne dabei die L1 Taste zu drücken, so drückt Isaac die Necromorphe zurück und verschafft sich einige Sekunden um wegzurennen. Wie aber auch schon weiter oben aufgeführt kann man auch sich am Boden befindete Alienwesen zertreten in dem man einfach die R2 Schultertaste drückt. [Kein Bild? Bitte lesen!] "Optionen, Optionen, Optionen!" So benutzerfreundlich wie das Steuerungssystem, so ist auch das Menü-/Shop-/ und Upgradesystem aufgebaut. In dem man kurz die Dreiecks-Taste antippt erscheint per Holobild das RIG Menü, in dem sich das Inventarmenü, die Karte der Ishimura ( welche im Prinzip total nutzlos ist, da man per einfachem Drücken auf die R3 Taste einen dünnen blauen Strahl auf den Boden projiziert, der Einem den richtigen Weg zum nächsten Ziel weist), die Questlogs sowie die Anzahl der aufgesammelten Text- sowie Audiologs befinden. Zu Beginn des Spiels werdet ihr merken, dass ihr nur eine begrenzte Zahl der Slots im Inventar belegen könnt, dies könnt ihr verändern in dem ihr euren RIG Suite upgradet, wie das funktioniert, erklärt sich weiter unten im Text. Im Inventar landet alles was ihr aus "X-Box" Kisten, USG Schränken oder Spinten entnehmt, dies können Med- oder Stasispacks sein, Munition für diverse Waffen, Credits, welche die Währung im Spiel darstellt, um mit dieser in den USG Shops einzukaufen sowie Power Nodes, welche euch erlauben eure Systeme upzugraden und auch sog. Schematics. Diese sind essentiell für den Spieler, da ohne diese keine neuen Items freigeschaltet werden können, so gabelt ihr im Spiel irgendwann den Schematic für ein "Large Medpack" auf, wandert zum USG Store, automatisch wird die Schematic von eurem Inventar entfernt und in der Shopliste wird das Item "Large Medpack" freigeschaltet, welches ihr vorher nicht kaufen konntet (doch was ihr nicht kaufen könnt, könnt ihr sicherlich auf dem Schiff finden, außer Waffen). So ist es wichtig jede Schematic einzusammeln und zum Store zu bringen, besonders die Suite Schematics, diese erlauben es auch, euren Anzug im Store auf einen höheren Level zu bringen und somit eine bessere Abwehr zu erhalten sowie mehr Slots im Inventar. Wie auch den Anzug, könnt ihr auch eure sämtlichen Waffen, eure Fähigkeiten Stasis und Kinese sowie euer RIG System selber upgraden, mit Hilfe der Power Nodes die ihr für 10.000 Credits im Shop kaufen oder auf der Ishimura finden könnt. Das Ganze Upgradefeature ist wie ein Talentbaum aus Spielen wie Diablo 2 aufgebaut, erst belegt ihr einen Systempunkt, danach könnt ihr den Nächsten aktivieren. So könnt ihr euren Waffenschaden oder die Nachladegeschwindigkeit sowie die Munitionskapazität im Magazin erhöhen, oder ihr erhöht eure Gesundheit in dem ihr euren RIG verbessert, da ihr zu Beginn nur 4 Lebensbalken habt wäre es ratsam die ersten paar Powernodes in das RIG-Gesundheitssystem zu stopfen (max. 8 Balken!) Gleiches gilt auch für Kinesis und die Stasis, so könnt ihr die Reichweite oder die Dauer erhöhen. [Kein Bild? Bitte lesen!] Twinkle, Twinkle... Nun, nach der Ausführung des Kampfsystem, der Optionen, der Steuerung und der Möglichkeiten, komme ich nun zum wichtigsten Teil: Der Geschichte. Worum geht es eigentlich? Warum geht Isaac auf das Schiff, gibt es da etwas umsonst? Nein, außer den Tod (und der kostet auch das Leben. Buahahaha. Kaulauer.) Das Problem ist, dass die Ishimura seit Tagen keine Signale mehr gesendet hat, so hat der USG Konzern ein militärisches Team ihrer Flotte losgeschickt um da mal nach dem Rechten zu sehen. So wird euer Team von einer Ärztin und ihrem Vorgesetzten angeführt. In der Einleitungssequenz, in der ihr einfach nur dem Wortaustausch der Crew folgen könnt wird Kontakt mit der Ishimura aufgenommen, nur verstörende Töne kommen zurück, man beschließt anzudocken und persönlich auf der Ishimura nachzusehen. Doch plötzlich gibt es Probleme mit dem Gravitationsfeld, man muss manuell fliegen und führt eine brisante Notlandung genau mitten in die Ishimura aus. Ohne Verletzungen steigt man aus und untersucht die ersten Räumlichkeiten, schon die ersten Schritte lassen tief blicken. Hier wurde sehr viel mit Liebe zum Detail gearbeitet, die Licht- und Schattenspielereien sind sehr hübsch ausgefallen, Boden/Wand/Objekttexturen sind größtenteils sehr schön umgesetzt, teilweise ist aber das Bumpmapping der Personen unschön, was häufig aber nur bei den weiblichen Charakteren der Fall ist (wovon es kaum welche gibt auf dem Schiff), von daher ist es nicht die Rede wert. Nachdem man die ersten Schritte gemacht hat, welche einem durch Hologramme als quasi Tutorial erklärt werden, soll man schon den ersten Befehl ausführen, ein Computerterminal bedienen. Gesagt, Getan. Doch was passiert. Die Computerstimme der Ishimura kündigt eine Quarantäne an, versperrt alle Türen im Raum, es wird dunkel nur das rotierende Alarmlicht wirft im Sekundentakt Lichter in bestimmte Ecken. Eine düstere Stimmung breitet sich aus, man hört Geräusche in den Schächten, welche sich nach nur kurzer Zeit auch materialisieren. Abscheuliche Alienwesen stürmen die Crew; getrennt von den Anderen sieht man zu wie die Hälfte der eigenen Besatzung umgebracht wird, ihr Vorgesetzter konnte samt der Ärztin fliehen und Isaac sollte das auch, denn die Aliens sind auch auf ihn schon aufmerksam geworden. Noch hat unser Hauptcharakter keinerlei Waffen und Fähigkeiten, er ist ganz auf seine Beine gestellt, die er flott in die Hände nehmen sollte. Die Necromorphe im Nacken macht er sich aus dem Staub. Schnell wird klar, was auf der Ishimura passiert ist. Die Besatzung wurde von diesen Alienwesen angegriffen. So wirkt es zumindestens. Nachdem man die ersten Schritte gemeistert hat, wird man von der Ärztin sowie dem Leutnant koordiniert, diese beiden teilen ihn mit was sie als nächstes zu tun haben, so müssen sie in ihren Missionen Datenbanken ausfindig machen, Terminals bedienen und umprogrammieren (was man sich jetzt nicht als einen Mordsakt vorstellen sollte..einfacher als gedacht) oder mal einen Asteroidenhagel abwehren, das Spiel bietet einem stets Abwechslung in der Missionsvielfalt. So müssen sie hin und wieder mal in Gebiete des Schiffes in denen es keine Gravitation gibt, diese Orte nennen sich Zero-Gravity oder kurz Zero-G; dort können sie an quasi jeden beliebigen Punkt "fliegen" in dem sie die L1 Taste gedrückt halten, die jeweilige Stelle anvisieren und die Dreiecks-Taste drücken. Und dies ist manchmal obligatorisch um den Auftrag zu erfüllen. Wie schwerelose Ebenen gibt es auch ein weiteres Gebiet, dass sie so schnell wie möglich nur verlassen sollte. Die Vakuumebenen, in denen es keinen Sauerstoff gibt. Glücklicherweise ist ihr RIG System so high-tech, dass sie eine bestimmte Sekundenanzahl in einem Vakuum verbleiben können, aber man sollte es sich nicht zu gemütlich machen, ist die Zeit, die man auf dem Rücken auch angezeigt bekommt, vorbei, stirbt man umgehend! Meist befinden sich aber bei solchen Plätzen Sauerstoffaufladegeräte, aber es wäre nicht verkehrt den einen oder anderen Sauerstoffpack dabei zu haben. Doch sollte man stets Obacht geben, besonders in Vakuumgebieten, denn wo keine Luft ist können keine Schwingungen wahrgenommen werden, das bedeutet, dass man nichts hört, keine Geräusche, keine Feinde, die durch Grunzen oder Schreien Aufmerksamkeit erzeugen, so sollte man sich doch stets umsehen ob nicht aus irgendeiner hinteren Ecke gerade ein Necromorph rumkrabbelt. Richtig gelesen, denn nicht nur aufrechtgehende Aliens machen ihnen das Leben schwer, die Vielfalt der Bestien ist zwar nicht gerade gigantisch, aber reicht bei Weitem aus um die Lebensanzeige auf 0 zu bringen. Doch wie jedes Horror-Spiel verlangt auch dieses extreme Kontrahenten, Endbosse. Die sind aber nicht der Rede wert, ein wahrlicher Witz, kaum fordernd, da sind einfache Necromorphe weitaus schwieriger zu besiegen. Nachdem man aber nun zahlreiche Aliens in Einzelteile zerlegt hat, sich mit den Optionen vertraut hat, Missionen erfüllt hat, kristallisiert sich immer mehr heraus, was eigentlich auf der USG Ishimura geschehen ist. Um darauf zu kommen sollte man stets die Logdaten die im gesamten Schiff rumleigen einsammeln. Es wird erklärt, dass der sog. "Marker" ein Artefakt aus dem Planeten, den die Ishimura besiedelt hat zur Erde gebracht werden sollte, doch dieses Artefakt, hat das organische Leben auf dem Planeten aktiviert, als er entwendet worden ist; jenes Leben wurde von religiösen Wissenschaftlern der Ishimura eingesammelt und bearbeitet. Irgendwann bildeten sich eben diese Alienwesen daraus, die die Besatzung angegriffen und befallen haben. Laut den Fanatikern wäre dies essentiell für die nächste Stufe der Evolution, ein Leben nach dem Tod. Die interessant und gut inszenierte Geschichte um das Drumrum macht die Spielsituation äußerst spannend und motivierend, aber was sagt eigentlich Isaac zu der Sache, dass ihn mutierte Tote angreifen und das alles ein Streich religiöser Fanatiker war? Natürlich nichts, Isaac bleibt eiskalt und lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen. Fazit Dead Space. Was soll ich nur mit dir machen? Du bist so ein verdammt guter Horror-Shooter, der beste '08, naja, wahrscheinlich auch der Einzige der dies Jahr noch kommen sollte, aber stellst du auch einen Konkurrenten für Resident Evil 5 dar? In grafischen Belangen vorerst nicht, was die Spielphysik angeht hast du aber bewiesen wie simpel aber effektiv es doch geht. Mal sehen ob RE5 das auch können wird. Na, ich will nicht zu weit abdriften was hier Resident Evil angeht, kommen wir zum Titel selber. Dead Space macht vieles richtig. So bietet es unter Anderem ein hübsches Leveldesign, man muss nicht ständig Necromorphe umnieten, nein, so gilt es mal auch sich an ein wie oben schon erwähnt Asteroidenabwehrgerät zu setzen, des Weiteren hat es eine coole Gänsehautatmosphäre, eine sehr hübsche Optk die nicht stilvoller sein könnte, der Sound ist jedes Mal klasse und kann auch auf einer nicht ganz guten Anlage die Stimmung untermalen. Hin und wieder treten kleinere Bugs auf, so bleibt Isaac mal in einer Wand stecken, kommt aber glücklicherweise wieder heraus, oder das urplötzliche Verschwinden von Texturen. Das alles macht nichts und ist quasi nicht der Rede wert, da dies kein Gang und Gebe Zustand ist, im Gegenteil. Doch was Dead Space wirklich fehlt ist die Prise Emotion wie ich in der Rezension weiter oben aufgeführt habe. Kein Mensch kein so ein kühler Klotz sein und sich von kanibalischen Aliens nicht beeindrucken lassen. Zwischensequenzen hättem dem Spiel sehr Gutes getan, die Hintergrundgeschichte schön ausgeschmückt und vor Allem dem Spiel selber eine quasi Seele gegeben. Aber was solls, ist ja schließlich nicht alles was ein Spiel ausmacht, denn was soll Dead Space machen? Spaß. Und das hat man mit Dead Space allemal. Folglich wäre das Spiel definitiv kein Fehlkauf, des Weiteren sind die interessant gesetzten Trophäen sehr motivierend. In diesem Sinne: CUT OFF THEIR LIMBS Gegenüberstellung Pro: + gruselige, unheilsschwangere Stimmung + realistische Spielphysik + gelungene und hübsche Licht-/Schatten und allg. Umgebungsgrafik + Abwechslungsreiches Missionsdesign + Soundkulisse sehr atmosphärisch + motivierende Trophychallenges Contra: - hin und wieder Auftreten von Bugs - Seelenlosigkeit des Spiels - Schwierigkeitsgrade erst ab "Impossible" (höchster Grad!) fordernd, Endgegner sind ein Witz So ich hoffe euch hat meine ausführlichere Review gefallen und euch mal dazu gebracht sich das Spiel auch zuzulegen. Macht es, wäre sicherlich kein Fehler ; )
__________________ official oldsql. |
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| | # 2 |
| Review-Redakteur Registriert seit: 21.05.2008 Ort: Wien
Beiträge: 4.053
| auch wenn das spiel nicht mein fall ist - der bericht selbst ist ein hammer, da dankt man dir direkt für die zeit. sowas könntest ruhig öfter schreiben, sehr fein gemacht ganz nebenbei: linksbündig wär bestimmt einfacher zu lesen als mittig....
__________________ enemy, enemy, enemy... ene-me... inner...me... inner me. enemy. PS3-Spot Username/PSN-IDs |
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| Review-Redakteur Threadstarter Registriert seit: 07.01.2008
Beiträge: 3.918
| Zitat:
![]() Danke für eure Kommentare =) | |
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| | # 9 |
| Registriert seit: 18.05.2004
Beiträge: 95
| OMFG !!! SEHR SEHR NICE deine Review !!!! Also besser geht es echt nciht. Da können sich Zeitschriften wie Gamepro, PLay3 und co. eine dicke dicke Scheibe abschneiden Danke für den grandiosen Eindruck ins Spiel. Werde aber erst mal Fallout 3 zocken Ü.Ü |
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| Registriert seit: 18.01.2008 Ort: Stuttgart
Beiträge: 626
| Zitat:
Die FSK ist eine Prüfbehörde für Filme! (FSK = Freiweillige Selbst Kontrolle der Filmwirtschaft) Richtig Probleme kann man im Internet eigentlich nur von Jugendschutz.net / BPjM bekommen, aber bis auf das erste Bild in dem Artikel von Mayhem sehe ich nichts wirklich bedenkliches. | |
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| | # 12 |
| Registriert seit: 24.04.2007 Ort: Stuttgart
Beiträge: 4.606
| So erstmal ein dickes Danke an dich Mayhem, deine Review hat mir das Spiel sehr nahe gebracht |
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| | # 15 | |
| Moderator Registriert seit: 12.12.2007 Ort: Münster / NRW
Beiträge: 3.982
| Zitat:
![]() @mayhem : ich bin überzeugt deine Rezension ist ein Meisterwerk, aber ich lese sie erst wenn ich das Spiel selber durchgespielt habe. Bin gerade mal in Level 6....und das bei dem normalen Schwierigkeitsgrad Die Trophäe "Dead Space Gamer of the Week" hast du dir wohl redlich verdient. cheers ! | |
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| | # 17 |
| Gesperrt Registriert seit: 16.01.2008 Ort: Waldkraiburg
Beiträge: 1.000
| das einzige was mich an dem game stört is die physik.. alles scheint gleich schwer zu sein ne leiche is so schwer wie ne kiste zB ^^ wenn ich über ner leiche laufe nehm ich sie noch paar meter mit weil die irgendwie zwischen meinen Beinen stecken bleibt. Anonsten ist das Game auf alle fälle top ich weis onlinemodus fehlt usw aber eigentlich passt da kein onlinemodi das is einfach ein game was man durchspielt und fertig.. Gegner sind auch gut verteilt endlich mal also is nich dauern action wie in manch anderem titel nur geballer usw bin zwar erst kapitel 3 aber was ich eben bisher sagen kann ist. Erinnert mich stark an Doom3 nur eben mit dem über schulter blickwinkel |
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| | # 19 |
| Registriert seit: 24.05.2008 Ort: Nördlingen
Beiträge: 315
| Es geht Ich finde es schade das das Game eigentlich auch nur mit dem Plasma-Cutter komplett spielbar ist ( logisch muss es ja auch wegen der Trophy ) Aber da der plasma cutter ausreicht habe ich selten eine andere Waffe benutzt. Was ich sehr schade fand |
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| | # 20 |
| Registriert seit: 03.10.2007 Ort: Bald in LA aber noch bei den Fischköppen mit scheiß Wind und Regen
Beiträge: 1.881
| finde es sehr schade, dass sich das setting kaum ändert .. man hätte da mehr variieren können, genau wie man mehr Gegnertypen hätte machen können.. dann wärs perfekt gewesen :I |
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