[Allgemein] Need for Speed - Most Wanted

Alt 04.01.2013, 09:31   # 1
RealMario_MayhemFan
Review-Redakteur
 
Benutzerbild von RealMario_MayhemFan
 
Registriert seit: 21.05.2008
Ort: Wien
Beiträge: 4.053
cover

Entwickler: Criterion Games
Herausgeber: Electronic Arts
Genre: Arcade Racer
Erscheinungsdatum: 2. November 2012
Sprache: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Russisch, Spanisch, Polnisch
Anzahl Spieler: 1
Auflösung: 720p, 1080i
Preis: ca 50 Euro
Altersfreigabe: USK 12
Trophies: Ja (35x Bronze, 9x Silber, 2x Gold, 1x Platin)
Homepage: NFS Most Wanted Homepage
Trailer: NFS Most Wanted Trailer


Ziemlich genau ein Jahr ist es inzwischen her, dass uns Entwickler EA Black Box seine Vorstellungen präsentiert hat, wie man die Story eines Arcade Racers mit Hilfe von Quicktime Events aufpeppen kann - oder damit schweren Stilbruch betreibt, je nachdem wen man fragt.
Auch die vorherige Version von Criterion Games (denen wir auch das diesjährige Spiel zu verdanken haben) hat mit neuen, aggressiveren Features seinen Platz in der Reihe gesucht.

Ich habe die Reviews zu sowohl The Run als auch Hot Pursuit geschrieben und hatte meine Schwierigkeiten, möglichst keinen Vergleich zum besten Spiel der Serie zu ziehen: Most Wanted. Während sich über Geschmäcker bekanntlich streiten lässt, legt mein (zugegeben, in Sachen Games vielleicht ganz spezieller) Geschmack die Höhe der Messlatte fest, mit der Most Wanted 2 (MW2) hier bewertet wird.

gallardo

NFS Most Wanted - endlich ein zweiter Teil!!

Wie im Original geht es auch im Nachfolger um eine Blacklist - eine Liste der stärksten und besten Fahrer in der Stadt Fairhaven. 10 Fahrer gilt es zu besiegen, um sich selbst den "Most Wanted" nennen zu können. Wir fangen allerdings klein an: Eine weibiche GPS-Stimme erklärt uns nach dem ersten Start des Spieles das Grundprinzip des Spieles im Schnelldurchlauf - Wagen finden, Rennen fahren, gewinnen, der Polizei entkommen.

Und es steckt tatsächlich nicht viel mehr dahinter: ganz ungewohnt in der NFS-Serie muss hier kein Finger gekrümmt werden um zu neuen Fahrzeugen zu wechseln, die werden einfach gefunden. Manche parken ganz offensichtlich auf offenen Flächen, manche etwas versteckt in Seitengasse und einige wenige müssen schon gezielt gesucht werden, aber jedes beliebige Fahrzeug (mit Ausnahme der Most Wanted Autos) in MW2 kann, ebenso wie die komplette Stadt von Anfang an gefahren werden.

Sobald man sich einem Fahrzeug nähert, erscheint eine Meldung am unteren Bildschirmrand und nach einem Druck auf die Dreieck-Taste sitzt man auch schon drin. Man muss aber nicht unbedingt umsteigen wenn man seinen aktuellen Wagen nicht wechseln will - sobald ein neues Gefährt gefunden wurde, werden die Wechselstellen (es gibt keine Garage, wenn man auf ein bestimmtes Auto wechseln will ohne das Schnellmenü zu nutzen fährt man zu einer der mehreren Wechselstellen des Autos) für das jeweilige Gefährt gespeichert.

Nachdem man die ersten paar Minuten ziellos in der Stadt herumfährt und sich an die Steuerung seines Favoriten gewöhnt hat folgt die Wahl des ersten Events: jedes gefundene Auto hat seine serienmäßigen Grundeigenschaften wie Höchstgeschwindkeit, Beschleunigung, Gewicht, Steuerung, Robustheit oder Stabilität im Gelände.

Diese Eigenschaften können durch zusätzliche Komponenten verbessert werden, wie z.B. Upgrades für Reifen, im Angebot stehen hier Geländereifen, Rennreifen oder auch eine spezielle Reifen die sich nach der Bekanntschaft mit einer Straßensperre wieder aufpumpen. Zwei verschiedene Arten von Nitro sorgen entweder für einen durchgehenden Geschwindigkeitsschub oder für einen kurzen, dafür aber entsprechend starken Beschleunigungs-Boost. Neben dem seriellen Chassis und der Karosserie stehen später auch leichte Ersatzteile (für bessere Kontrolle und Beschleunigung) oder verstärkte zur Verfügung, die den Wagen bei Kollisionen weniger aus der Spur kommen lassen und besser geeignet sind um Polizeisperren zu durchbrechen. Mit einem kürzeren bzw längeren Getriebe lassen sich die Autos auf höhere Beschleunigung oder auf höhere Maximalgeschwindigkeit tunen.

Im Gegensatz zu den Autos gibt es diese Modifikationen aber nicht umsonst: jedes Auto hat seine eigenen fünf verschiedenen Events, die vom System her in Leicht, Mittel und Schwer unterteilt sind. In jedem Event gibt es zwei Tuningobjekte zu gewinnen - schließt man das Rennen als Erster ab, erhält man automatisch beide Teile während man als Zweiter nochmal ran muss um auch das Upgrade für den ersten Platz zu bekommen.

bugatti eventauswahl

Ein Event bestückt den eigenen Wagen nicht nur mit besseren Upgrades, es ist neben den obligatorischen Collectibles (in diesem Fall Reklametafeln wie in Burnout), dem Rasen durch Radarfallen und während Verfolgungsjagden die einzige Möglichkeit an Speedpoints zu kommen, die man benötigt um die einzelnen Rennen gegen die Most Wanted Wagen freizuschalten: für den ersten Platz winken 12000 Punkte, für den zweiten 8000 und der dritte bekommt immer noch 4000 Punkte. Nach den ersten paar Rennen kann man den ersten "Boss" schon herausfordern, für den Event gegen Nummer 10 muss man mindestens eine Million Punkte am Konto haben. Hier fängt dann irgendwo die Rechnerei an: Wieviele Events mit wievielen Autos muss man fahren und gewinnen, um die erforderliche Punktezahl zu erreichen? Muss ich mich mit einem schwachen Wagen abmühen wenn ich mit meinen liebsten Autos alles gewonnen habe?
Nein, muss man nicht: es gibt 41 Autos, jedes verfügt über 5 Events zu jeweils maximal 12000 Punkten - das macht in Summe fast 2,5 Millionen Punkte und hier sind mögliche Punkte von Collectibles und Radarfallen noch nicht mitgerechnet oder die Möglichkeit, ein Event mehrmals zu spielen und zuerst die Punkte für Platz 3, dann nochmal 8000 für Platz 2 und schließlich nochmal 12000 für den Sieg einzufahren - genügend Luft also, um sich seine Favoriten auszusuchen, wenn man nicht ausnahmslos jeden Wagen fahren will.

Die möglichen Events sind Rennen in vier verschiedenen Modi: In Sprint-Rennen gibt es eine einzige lange Runde während der Rundkurs aus zwei oder drei Runden einer relativ kurzen Strecke besteht, in "Hinterhalt" muss man den Polizisten entkommen und in Tempojagd geht es nicht um den ersten Platz sondern um die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit.

Neben dem typischen "Gummibandproblem", dass die NFS-Serie schon immer begleitet hat (Gegner holen lächerlich schnell auf wenn man zu weit vorne liegt, selbst wenn man den schnellsten Wagen des Spiels fährt und mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist) und auch für MW2 kein Fremdwort ist gibt es auch erfreuliche Nachrichten: bei Rennen, in die sich Cops einmischen geht die Exekutive nicht mehr ausnahmslos auf den Wagen des Spielers los, auch KI-Gegner werden inzwischen angegriffen und abgedrängt!
Nach dem Beenden eines Events kann man die gewonnenen Upgrades entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt einbauen. Je nach Event kann man sich nach dem nächsten Rennen umsehen oder muss erst der Polizeiverfolgung entkommen.

fluchtphase

Das mit den Verfolgungsjagden schmerzt allerdings:
In eigenen Events muss man innerhalb einer bestimmten Zeit der Verfolgung entkommen. Es gibt keine Hindernisse wie Baustellengerüste oder riesige Werbedonuts die einem die Flucht erleichtern, man entkommt der Polizei auf eine einzige Art: Sichtkontakt verhindern. Entweder man fährt schnell genug oder man versteckt sich in Seitengassen, Parkhäusern oder unter Brücken. Auch Verstecke gibt es keine, einfach Sichtkontakt abbrechen und abwarten heißt die Devise.
Wird man nach einem Rennen verfolgt oder fährt man zu schnell an einem Polizeiauto vorbei (Unfälle bauen oder im Gegenverkehr fahren scheint die Polizei hingegen nicht zu stören) hat man zwei Möglichkeiten: entweder man tritt das Gaspedal durch und lässt sich mit späteren Spielfortschritt auf eine Verfolgung ein, die schon mal 15 Minuten dauern kann oder man holt sich was zu trinken: in der Zwischenzeit wird man zwar geschnappt, es gibt aber keine Konsequenzen abgesehen davon, dass man die SpeedPoints, die man während einer Verfolgung durch Takedowns an Cops, Durchbrechen diverser Straßensperren (es gibt Polizeiautos die Nagelbänder abwerfen, in höheren Verfolgungsstufen kommen schnellere Fahrzeuge zum Einsatz oder gepanzerte S.W.A.T. SUVs) oder Radarfallen gesammelt hat, nicht mehr erhält. Was man auch tut, der Wagen wird nicht abgeschleppt. Und wenn man nach der x-ten Verfolgungsjagd eigentlich lieber das nächste Event spielen will, lässt man sich eben festnehmen - die erforderlichen Punkte holt man sich sowieso aus Rennen.

Hat man eine gewissen Höhe an Speedpoints erreicht, erscheint auf der Karte der Zielort zum Most Wanted Rennen: nach einem kurzen Fahrzeugintro tritt man gegen zuerst gegen einen Alfa Romeo 4C Concept an, arbeitet sich dann über einen McLaren MP4-12C zum Bugatti Veyron Super Sport ran und besiegt schließlich den Koeniggsegg Agera.
Die 10 Most Wanted Autos sind die einzigen im Spiel, die nicht sofort fahrbar sind: nachdem man das entsprechende Event gewonnen hat, kann man den gegnerischen Wagen mit einem Takedown schrotten, ab diesem Zeitpunkt ist das Fahrzeug im Menü auswählbar und kann auch über Wechselstellen gefunden werden. Nicht die Nerven verlieren, wenn man den Wagen aus den Augen verliert: entweder geht er vom Gas und lässt sich zurückfallen oder er taucht zu einem späteren Zeitpunkt wie aus dem Nichts auf und versucht selbst, den Spieler mit einem Takedown zu crashen. Lässt man mehrere besiegte Most Wanted Fahrzeuge in Ruhe, feiern sie gemeinsam Party und versuchen die Stadt in Schutt und Asche zu legen während sie dem Begriff "Verkehrsrowdy" eine ganz neue Definition geben. Fährt man also ziellos in der Stadt herum und hat einen oder mehrere "Bosse" noch nicht erwischt, wird man verlässlich alle paar Minuten daran erinnert.

takedown

Der Vergleich

Und damit könnte das Review an dieser Stelle eigentlich schon beendet sein: ein guter Arcade Racer, ein Geschwindigkeitsrausch, Dupstep kombiniert mit Tunnelblick. Aber im Gegensatz zu anderen Spielen muss sich MW2 einem schonungslosen Vergleich mit seinem Vorgänger aus dem Jahr 2005 gefallen lassen. Fangen wir beim offensichtlichen an: in MW2 fährt man gegen 10 Most Wanted Wagen. In MW1 fährt man gegen 15 Most Wanted Fahrer. Wo ist der Unterschied?
MW1 hatte eine Story. Gut, der Protagonist war namenlos, andererseits waren die 15 "Blacklist"-Wagen keine führerlosen Fahrzeuge. Nach einer Flucht aus der Stadt kehrt man wieder zurück um sich bei seinem Erzrivalen zu revanchieren, der zufällig auf Position 1 der Blacklist sitzt. Die Stadt ist anfangs unterteilt in drei Gebiete die sich nach und nach freischalten. Mit dem spärlichen finanziellen Ressourcen geht sich gerade mal ein Fiat Punto aus, durch Rennen kommt man an Upgrades bevor man sich nach einem stärkeren Wagen umsieht, den man abermals tuned. Und getuned wird nicht einfach nur die Performance: durch eine großzügige Auswahl an verschiedenen Arten von Spoilern, Bodykits, Klebern und was das Tuningherz sonst noch so begehrt, konnte man seinem Lieblingswagen ein absolut individuelles Aussehen verleihen.
Hatte man also innerhalb eines bestimmten Gebietes genügend Siege gegen die Gang des aktuellen Blacklist-Gegners (zusätzlich zu Herausforderungen wie mit einer bestimmten Geschwindigkeit durch eine Radarfalle zu rasen oder eine Verfolgungsjagd innerhalb einer Maximal-/Minimalzeit zu absolvieren), wurde ein Event freigeschaltet, dass typischerweise zwei bis drei Rennen gegen diesen Gegner beinhaltete. Hat man alle Events als Erster geschafft, konnte man unter zwei von sechs Symbolen wählen, mit etwas Glück gewann man das gegnerische Auto. Um sicherzugehen hat man die PS2 einfach abgewürgt um nicht zu speichern, hat die Rennen wiederholt und sein Glück nochmals probiert bis man den heißbegehrten Wagen endlich hatte.
Bei Verfolgungsjagden gabs kein Zurück, man wirft Anzeigetafeln und Wassersilos um, nutzt Busshaltestellen aus und crasht im richtigen Winkel in LKWs, die dann ihre Ladung auf der Straße verteilen und die Verfolger blockieren. Eben alles, was nötig war um nicht erwischt zu werden denn nach der dritten Verhaftung war man den Wagen los und musste ihn sich zurückkaufen, hatte dann aber nur noch das Serienmodell ohne die ganzen Individualisierungen, in die man Zeit und Geld gesteckt hatte. Um sicherzugehen hat man die PS2 einfach abgewürgt....

Und wie machts der Nachfolger?
Eigentlich gar nicht schlecht. Und bleibt doch hinter den Erwartungen.
Auch wenn eine Story nicht der Hauptmotivator hinter einem Arcade Racer ist, hat sich MW1 durch Videosequenzen mit Schauspielern und dazu passenden CGI-Szenen eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen. Während in MW1 Fahrer und ihre Autos (samt Gefolgsmännern und deren Geschosse) vorgestellt wurden, zeigt MW2 Intros der gegnerischen Autos und der Rennstrecke. Da fallen Polizeiautos vom Himmel, Wolken werden in Regenbogenfarben dargestellt, es werden Rorschachtests in Skylineformen gezeigt, Straßenzüge bekommen eine Schwarz/Rot-Optik die mehr an die TV-Serie Dexter erinnert und wem das noch nicht bizarr genug ist, der wird vor manchen Verfolgungsevents mit folgendem Bild belästigt: man stelle sich eine Reihe von Polizeiautos vor - um die 20-30 Autos stehen Stoßstange an Stoßstange direkt hintereinander. Man kette die Stoßstangen aneinander und verbinde die des letzten Wagen mit der des ersten und formt somit ein Rad. Bestehend aus Polizeiautos. Das. einen. verfolgt. Da hat wohl wer zu oft den letzten Transformers gesehen.

Was mir auch sauer aufstößt ist die Art und Weise, wie man zu neuen Fahrzeugen kommt: es fehlt die Herausforderung, man hat nicht mehr das Gefühl, man hat sich einen Wagen verdient, weil man irgendwelche Challenges gewonnen hat oder ihn einem Gegner abgenommen hat. Ich tausche ein Stück Metall gegen ein anderes, schnelleres Stück Metall. Es fehlt sowas wie eine Personifikation. Das ist mein Auto, das habe ich mir erarbeitet und genau so eingestellt wie es sich für mich am besten fährt. Außerdem sieht es mit genau diesem Spoiler, diesem Bodykit und diesen Felgen einfach unschlagbar aus. Und ich will auf keinen Fall, dass mir die Polizei mein Schmuckstück wegnimmt!!
Ohne die zahlreichen Tuningmöglichkeiten und mit den - auch wenns nicht ganz stimmt - freiwilligen Verfolgungsjagden reduziert sich das Spiel selbst zu einer charakterlosen Abfolge an Ereignissen mit genau einer einzigen Möglichkeit, das Aussehen des Fahrzeugs zu verändern: man fährt durch die aus Burnout Paradise bekannten Tankstellen und wechselt somit die Farbe des Lacks...

sperre

Last but not least (oder etwa doch?) - NFS Online

Leider weiß MW2 auch den Online Modus nicht für sich zu nutzen:
Bis zu 8 Fahrer können sich in einer Lobby befinden und Punkte sammeln indem sie sich gegenseitig durch Takedowns crashen, der Host kann außerdem noch eine Reihe von Rennevents (und eine Begrenzung der auswählbaren Wagen) bestimmen. Nach Ablauf eines Counters werden alle Teilnehmer mittels GPS und Minimap zum Treffpunkt gelotst, an dem das Derby weitergeführt wird bis alle Teilnehmer eingetroffen sind oder nach einer bestimmten Zeit hinversetzt werden. Die Burnout-Fahrphysik sorgt für unterhaltsame Hochgeschwindigkeitsrangeleien während die Polizei (ausschließlich KI, die Polizei ist in diesem Teil nicht spielbar) alle Hände voll zu tun hat, wieder für Recht und Ordnung auf ihren Straßen zu sorgen.
Abgesehen von Rennevents gibt es auch noch Gebietsevents: an einer bestimmten Stelle muss die höchste Geschwindigkeit, der längste Sprung oder der längste Drift gemacht werden. Die Herausforderung besteht einerseits darin, die richtige Route zu der Stelle zu finden um möglichst den maximalen Wert zu erreichen und andererseits darin, auf dem Weg dorthin den anderen 8 Fahrern auszuweichen um keine Geschwindkeit zu verlieren.
Ich belasse es bei diesem Absatz, weil es ansonsten wirklich nichts erwähnenswertes an diesem Modus gibt - die Höhe der Speedpoints wächst zwar anscheinend ins Unendliche mit, aber abgesehen davon gibt es hier nichts zu erreichen oder anderweitig generellen Wiederspielwert. Was jedoch nicht heißt, dass der Online Modus schlecht gemacht ist - er weiß durchaus zu unterhalten, wirkt nach einiger Zeit aber eintönig.


Fazit

Wie gesagt: ein guter Arcade Racer, ein Geschwindigkeitsrausch, Dupstep kombiniert mit Tunnelblick. Satter Soundtrack und optische Detailverliebtheit reichen nur leider nicht, um es mit dem Original aufzunehmen, das ausschließlich in Sachen Grafik nicht die Nase vorne behält. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass MW2 besser geworden wäre, hätte man das Original in der optischen und technischen Performance und der Wagenauswahl von MW2 verpackt.
Ich sehe den Vorteil von Autolog 2.0 nicht, wenn ich nach jedem Event in MW1 mehr Infos über meine Rennzeiten oder sonstige Statistiken angezeigt bekomme als in MW2, sieben Jahre später. Nennenswerte Features sind ebenfalls keine enthalten, die sucht man genauso wie innovative Änderungen.

ausgeschaltet


Pro

  • + typischer, gut umgesetzter NFS-Geschwindigkeitsrausch
  • + große Auswahl an Fahrzeugen


Contra

  • - keine Handlung oder Atmosphäre
  • - keine Tuningmöglichkeiten
  • - kaum neue Features (weniger verschiedene Events als der Vorgänger!)
  • - Vereinzelte Grafikfehler (z.B. wird nur Auto gerendert, keine Straßen oder Gebäude)




  • Story / Atmosphäre: 2/6 - Zwei Punkte - aber nur, weil ich die "Intro-Stimme" als Versuch einer Story sehe.
  • Gameplay / Steuerung: 3/6 - fehlende Modi und ein liebloser Online-Modus
  • Grafik: 5/6 - Ein Punkt Abzug wegen vereinzelter, gravierender Grafikfehler
  • Sound: 6/6 - starker Motorensound, umfangreicher Soundtrack
  • Multiplayer / Langzeit: 2/6 - zielloses Cruisen, kein Levelanstieg in irgendeiner Form, verliert recht schnell seinen Reiz.
  • Gesamt: 18/30
  Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2013, 09:31 # --
netzwelt.de
 
Benutzerbild von netzwelt.de
 
 
 
   
Alt 11.02.2013, 11:36   # 2
Asaros990
 
Benutzerbild von Asaros990
 
Registriert seit: 11.02.2013
Beiträge: 15
Also das Need for Speed taugt echt nur für Burnout Fans. Auch wenns weder ein Burnout ist wegen der trägen Steuerung, noch ein Need for Speed weils dem Spielstil nicht ganz entspricht. Son Mitteding aber ich hatte mir anfangs ein Burnout-Paradise 2 erhofft
  Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2013, 13:06   # 3
666
Gesperrt
 
Registriert seit: 12.02.2013
Beiträge: 6
danke für das review
  Mit Zitat antworten

Alt 01.09.2014, 10:17 # --
News Flash
 
Benutzerbild von News Flash
 
 
 
   
Alt 01.09.2014, 10:17 # --
netzwelt.de
 
Benutzerbild von netzwelt.de
 
 
 
   
Antwort
Themen-Optionen



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:17 Uhr.