[WiiU] ZombiU

Alt 23.12.2012, 11:41   # 1
Mayhem
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zombiUcover


  • Entwickler: Ubisoft
  • Publisher: Ubisoft
  • Release: 30.11.2012
  • Plattform(en): WiiU
  • Getestet: WiiU
  • Genre: First Person Survival
  • Spielmodi: Singeplayer/ Multiplayer (Online)
  • Altersfreigabe: USK 18





In letzter Zeit hat Ubisoft mit so einigen Titel geglänzt. Gut, dass der Entwickler/Publisher genügend Standorte hat, um parallel an diversen Titeln arbeiten zu können ist sicherlich ein Vorteil. Heute geht es um einen der Launch-Titel für Nintendos neues Heimkonsolensystem:
„ZombiU“ für Nintendos WiiU. Während die Wii über Jahre als Party-/Casual- und Kinderkonsole verpönnt worden ist, aber einen durchaus kommerziellen Erfolg gefeiert hat, will Nintendo mit der WiiU auf den Hardcore-Markt aufspringen. Mit Ubisofts exklusivem „ZombiU“ sollen genau jene Hardcore-Gamer angesprochen werden, denn mal ehrlich, ein düsteres Horrorspiel ist jetzt nicht direkt die erste Assoziation die man mit Nintendo verbindet. Die Idee ist ja, die neue Konsole auszureizen, nur mit Partytiteln wird das nicht klappen. Insofern setzt Nintendo sehr auf exklusiven Third-Party-Content. Ob Ubisoft mit dem Titel so glänzen kann, wie mit „Assassin's Creed 3“ (Review gibt es nach dem: Klick!) oder „Far Cry 3“ (Review gibt es nach dem: Klick!) und ein schaurig-atmosphärisches Spiel über die Bühne bringt oder auf ganzer Linie enttäuscht, habe ich herausgefunden.




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28 Days Later


Falls es wer noch nicht mitbekommen hat: Es ist Zombieapokalypse. Mal wieder. Auch wenn mir persönlich das Thema langsam zum Hals raushält (ähnlich den WW2-Shootern vor einigen vielen Monden), ist es ja doch irgendwie immer wieder unterhaltsam. Ob First-Person Shooter á la „Left 4 Dead“ oder ein tiefsinnig-komplexes storylastiges Spiel wie „The Walking Dead“, das mittlerweile als Genre etablierte „Zombie-Spiel“ kann auf verschiedene Art und Weise bei Laune halten.


„ZombiU“ spielt in einem post-zombie-apokalyptischen London und man findet sich im Zentrum der Stadt wieder, die überwuchert ist von Zombiehorden. Eine CCTV-Anlage fokussiert mich und es ertönt eine fremde Stimme, die mir Anweisungen gibt mich in Sicherheit zu begeben? Keine Zeit für große Gedankengänge, die Zombies sind im Anmarsch. Es gibt keine Zeit für Vertrauen, sondern nur fürs Handeln also renne ich los. Dabei den Zombies aus dem Weg zu rennen wird schnell die elementare Steuerung erklärt. Anfangs ist es ein wenig schwierig den doch gewaltigen Controller zu halten, was aber im Verlauf des Spieles tadellos funktioniert und nur eine Frage der Gewohnheit ist.
Nach kürzester Zeit findet man sich in der Sicherheitszone wieder, welche schließlich die „Basis“ des Spielers darstellt. Hier hat er Zugriff auf den Schlafplatz (was den Spielstand speichert), auf einen Safe, in dem er gesammelte Gegenstände aufbewahren/verwalten kann und ein Schnellreise-System in Form der Kanalisation.
Das Spiel besitzt keinen richtigen Protagonisten und erst recht keinen fassbaren Gegenspieler; wenn man so will ist die Bedrohung der Zombies der Antagonist. Der spielbare Charakter ist nichts mehr als das: ein spielbarer Charakter. Stirbt der Spieler, wacht er als neuer Mensch in der Sicherheitszone auf. Eine Identifikation sowie ein Mitfühlen mit der Person ist also nicht gegeben. Narrativ und dramaturgisch macht das Spiel auch nicht wirklich viel her; Interaktion mit Überlebenden gibt es kaum, weil man nicht wirklich auf andere Überlebende trifft. Den Mann namens Prepper, der den Spieler stets begleitet und ihm hier und da hilft in dem er einige Türen öffnet oder gewisse Aktionen kommentiert, bekommt man kein einziges Mal zu Gesicht und Dialoge entstehen nicht, denn mehr als ängstliches Stöhnen kommt aus dem gesteuerten Charakter nicht heraus.
Allerdings erzählt „ZombiU“ keine wirkliche Geschichte. Es gibt zwar so etwas wie eine Rahmenhandlung, aber die dient leider nur als Mittel zum Zweck. Es wird aber ein anderer Ansatz mit dem Spiel verfolgt. Der Faktor „Überleben“ wird sehr groß geschrieben, und so wirbt auch das Spiel: Wie lange wirst du überleben? Man garantiert dem Spieler sogar seinen Tod, es ist nur eine Frage der Zeit.
Ubisoft fährt mit „ZombiU“ einen ähnlichen Weg wie der Arma II Mod „DayZ“. Wobei der Zombie-Mod mit einem durchdachten Multiplayer brilliert; Ubisofts Zombie-Spiel hingegen kann also nur mit seinem Singleplayer punkten.




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A Gadget to Rule them all!


Und das kriegen die Entwickler auch hin. In First-Person-Manier muss man sich also in den düsteren Ecken der britischen Hauptstadt behaupten. Und düster darf man ruhig wortwörtlich nehmen. Oft sieht man absolut nichts außer der Dunkelheit. Die Taschenlampe ist zwar hilfreich, hat aber nicht einen wirklich großen Lichtradius. Der Tablet-Controller fungiert als Multitool; neben einem Survival-Guide, dem sehr knappen Missionskatalog stellt es auch das Inventarsystem dar, und dort wird relativ viel Zeit verbracht, was sich womöglich etwas nervig anhört, was es gar nicht ist, dafür aber nervenaufreibend inszeniert ist. Dinge wie Munition, Waffen, Heilgegenstände können ohne Probleme automatisch aufgenommen werden, durchsucht man aber Schränke oder Behälter dann nimmt der Charakter seinen Rucksack ab, die Kamera des TV-Screens fährt aus der Egoperspektive heraus und bleibt starr in einer bestimmten Position, dass dem Spieler ermöglicht das Geschehen um den Charakter herum zu beobachten. Das sollte er auch. Während man also einen Schrank offen hat, kann man weder angreifen oder wegrennen, sondern muss sich um die Inventarverwaltung kümmern, natürlich kann man auch sofort wieder aufstehen, falls aber etwas brauchbares gefunden worden ist muss man mit den Fingern die einzelnen Items in den Rucksack ziehen. Sind es ein paar Gegenstände mehr, muss man schnell agieren, denn die Zombies sind nicht so nett, dass sie warten bis der Spieler fertig mit dem Verwalten ist. Gleiches gilt nicht nur für das Durchsuchen sondern auch das generelle Anschauen seines Rucksacks. Das ist sehr schön gelungen; was mir zu Beginn als gewöhnungsbedürftig erschien, gelang nach bereits kürzester Zeit ins Blut über und brachte nahezu jedes Mal eine Anspannung mit sich, beide Bildschirme im Auge zu behalten. Schnell die Munition und das Erste-Hilfe Paket aus dem Regal in meinen Rucksack verstauen, kurz nach oben geschielt sehe ich schon die ersten Schatten von taumelnden Figuren. Puh, gerade rechtzeitig; aufstehen und Lage checken: durch ein Schaufenster sehe ich die zwei Zombies, die intelligent sind zu begreifen, dass sie durch eine Tür müssen um an mich zu gelangen. Allerdings ist die Tür geschlossen. Die Untoten pochen und hämmern dagegen. Mit dem Cricket bewaffnet und im Ernstfall noch zusätzlich mit einer gewöhnlichen Pistole ausgerüstet (beides Gegenstände die nach jedem Tod automatisch wieder zur Verfügung stehen), mache ich mir eigentlich keine Sorgen. Überhaupt suche ich gar nicht die Konfrontation und will aus der Hintertür verschwinden und lasse die dämlichen Figuren weiter an die Tür pochen. Auf einmal kracht sie auf und die zwei Zombies beschleunigen ihr Tempo. Positiv erstaunt und natürlich etwas erschrocken wechsle ich instinktiv zur Schusswaffe und ziele auf den Kopf. Ganze zwei Schüsse mit der Pistole benötigt so ein Zombie bis der Kopf weg ist, was mich ein wenig verwundert hat. Mit anderen Waffen geht es dann natürlich auch einfacher, wobei man durchaus sagen sollte, dass Munition rar ist. Geht die zur Neige hat man den oben genannten unzerstörbaren Cricket-Schläger. Es dauert zwar ein paar Hiebe bis man das Haupt eines Zombies zerstört, aber mit Zeit und Geduld ist alles machbar. Schade ist hier allerdings nur: Die Steuerung. Sie funktioniert digital. WEIL man eben den Cricket als einzige Nahkampfwaffe hat, hätte man da einiges mehr rausholen können. Man kann zwar Gegner damit wegschubsen und sie schlagen, aber ich wünschte mir dauernd, dass sich die Waffe so führen lassen würde wie die Waffen in „Dead Island“, sodass ich aus jedem Winkel zuschlagen könnte und das dann auch nicht mit einer gewissen Wucht.
Erwähnenswert ist hierbei auch der Schwierigkeitsgrad im Gameplay selbst. Kommt man mit einem Zombie noch sehr gut klar, hat man mit zwei von der Sorte leichte Schwierigkeiten. Es ist durchaus machbar mit dem Cricket sich gegen zwei zu behaupten, aber werden es mehr, sieht es düster aus, da muss man sich etwas einfallen lassen. Glücklicherweise bietet einem „ZombiU“ einige Optionen:




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So kann der Spieler ganz klassisch davon laufen. Macht er das und die Untoten kriegen das mit, werden die Teile richtig hartnäckig und verfolgen einen sehr lange, darauf sollte man gefasst sein.
Oder aber man sucht die Konfrontation, hierbei ist entweder eine Schusswaffe, eine Granate oder ein Molotow-Cocktail zu empfehlen; die letzten zwei sind insbesondere für größere Zombiegruppen geeignet. Auch kann man sich einer Leuchtfackel bedienen, die ziemlich effektiv aber auch leicht doof arrangiert ist. Wirft man die Leuchtfackel rennen sämtliche Zombies darauf hin, als gäbe es kein Morgen. Selbst wenn man gerade von ihnen verfolgt wird und einer der Untoten nur noch einen halben Meter von einem entfernt ist; wirft man das Ding vergessen die umgehend wem sie da eigentlich hinterher gerannt sind und fokussieren sich auf das schöne Licht. So dämlich das klingen mag, manchmal stellt das die einzige Option dar, da heißt es Beine in die Hand nehmen und wegrennen.




Ravens of Dee


Vor 400 Jahren hat der Astronom John Dee ein Schriftstück erstellt in der er die Apokalypse beschrieb, die im Jahre 2012 erfüllt werden soll. Während unser Helferlein namens Prepper das alles kommen sah und sich darauf vorbereitet hat, arbeitet die Organisation „Ravens of Dee“ gegen das Ende der Welt. Als dann der Zombieoutbreak geschah, musste gehandelt werden. In Kooperation mit mit den „Raben“ arbeitet ein Doktor ihrer königlichen Majestät im Buckingham Palace an einem Serum.


Oftmals gerät der Spieler zwischen die Fronten. Auf der einen Seite ist da Prepper (den man nie zu Gesicht bekommen wird und seine Stimme nur über das Gamepad hört) der prinzipiell nichts anderes will außer zu Überleben und anderen Überlebenden zu helfen. Auf der anderen Seite ist da eben jener Orden, der den Spieler davon überzeugen will für ihn zu arbeiten und ihn dabei zu unterstützen das Heilmittel zu kreieren. Prepper passt das gar nicht, dass sich dieser fragwürdige Verein seine „Schützlinge“ wegschnappen will. Man hat aber auch nicht die Wahl. Dem Spieler steht es zwar frei hinzugehen wo er will, aber der Spielverlauf ist strikt linear und bietet keinerlei optionale Handelsstränge. Die Orte, die der Spieler dabei erkundet, sind alle so ziemlich im Zentrum Londons angesiedelt. Ob Nebenstraßen, Wohnungen oder die City. Der Spieler kann von der Zuflucht aus überall hingelangen, vorausgesetzt er hat nötiges Equipment dabei, denn manchmal sind Schlüsselkarten nötig oder sogar C4 um sich seinen Weg zu bestimmten Arealen frei zusprengen. Das Multitool-Gadget kann mittels der L-Taste zu einem Scanner umfunktioniert werden, welcher dem Spieler ermöglicht die unmittelbare Gegend nach interessanten Punkten abzusuchen, seien das Behälter, Infizierte oder Türen. Im Laufe des Spieles ist es sogar möglich das Gerät upzugraden und mehr aus dem Ding herauszuholen, sodass man z.B. abgesicherte Türen hacken kann. Apropos Upgrade. Stellenweise sammelt man nicht nur gewöhnliche Items und Waffen ein, sondern auch Erweiterungen für Waffen, die gewisse Faktoren von bestimmten Waffen verbessern. Vom Schaden bis hin zur Kapazität. Spürbar sind allerdings nicht alle Faktoren, denn schießt man gezielt in den Kopf macht es per se nahezu keinen Unterschied, was für einen Schaden man macht. Dennoch, Upgrades kann man nie genug haben, denn ehe man sich versieht, wird man von einem Zombie aufgefressen. Wenn das passiert, wird es interessant!


Denn stirbt man, erwacht man als neuer Charakter im Safehouse. Der Clou dabei ist:
Stirbt man, wird man zum Zombie, und dieser wackelt an der Todesstelle umher, samt dem Rucksack. Als „Neugeborener“ hat man nur seinen Cricketschläger und eine gewöhnliche Pistole, wenn man es sich mit der Ausrüstung zutraut, kann man sein altes Zombie-Ich aufsuchen, es erlegen und seine Beute wieder an sich nehmen. Toll! Spaßig ist noch, wenn man mit Nintendos Miiverse verbunden ist, denn dann werden hier und da die Zombies anderer Spieler in das Singleplayer-Erlebnis eingebunden, die man auch umbringen kann um ihren Rucksack zu durchforsten, und das ist auch dringend notwendig, da sie in der Regel viel Munition sowie Heilgegenstände mit sich führen.




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King of the Zombie-Hill (Multiplayer)


Neben dem durchaus überzeugenden Singleplayer, den es nicht nur in der einfachen Variante, sondern auch noch in einer schweren Survival-Version gibt, bei dem der Tod des Spielers endgültig ist und ein absolutes Game-Over bedeutet, kann sich der Spieler mit einem/r Freund/in an den Offline-Multiplayer setzen. Dieser macht für beide Parteien ziemlich viel Spaß. Im Multiplayer werden die Rollen klar verteilt: einer der beiden Spieler übernimmt die Rolle des Überlebenden, der andere Spieler ist der sogenannte „Zombie-König“. Während der Überlebende das Spiel nahezu so spielt wie den Singleplayer-Modus, also in First Person und mit der gleichen Steuerung, spielt der Zombie-König auf dem WiiU-Gamepad und sieht die Map in Vogelperspektive. Es gibt zwei Spielmodi:


  • Killing Box
  • Capture The Flag
  • Survival


Im ersten Modus gilt es so viele Zombies wie nur möglich zu töten. Es gibt keine Munition, dafür sind auf der Map diverse Waffen erhältlich, die man schnell aufsammeln kann und immer voll aufgeladen sind, was ein erheblicher Vorteil ist. Der Zombie-König schickt mittels Gamepad Horden von Zombies auf den Spieler los. Für jeden Zombiekill steigt die Geschenk-Leiste des Überlebenden; aufgefüllt gibt es auf der Map ein kleines Präsent, was ein Heilgegenstand sein kann oder ein passiver, positiver Effekt. Der Zombie-König levelt auf in dem er Zombies „baut“; mit höheren Level kann er stärkere Zombies erstellen.


Der zweite Modus ist genau das wonach es sich anhört. Es gilt eine gewisse Anzahl von Flaggen einzunehmen, für beide Parteien. Wobei man anhand dieses Modus erkennt wie unausbalanciert es sich spielt, denn der Überlebende hat weitaus mehr Vorteile. Nicht nur, dass ständig irgendwo auf der Map Munitionskisten liegen, die nach kurzer Zeit wieder erscheinen, nein, er bekommt auch hier zusätzliche Geschenke, kann sogar kleine Geschütztürme aufstellen, die zwar zerstörbar sind, aber da müssen die Zombies erstmal hinkommen. Der Zombiekönig kann auch nur mit einer bestimmten Art von Zombie Flaggen einnehmen, die anderen sind entweder Verteidiger oder suchen den Spieler heim. Es benötigt aber nur einen oder zwei gezielte Kopfschüsse (je nach Waffe) und dann ist auch die Bedrohung weg. Es reicht prinzipiell als Überlebender die Zombies zu töten, die gerade am Einnehmen sind, die anderen attackieren einen nur, die kann man entweder über den Haufen schießen oder weglocken. Zusammen mit einem Freund haben wir das ziemlich lange ausprobiert, und kein einziges Mal ist es uns als Zombiekönig gelungen zu triumphieren, da der Überlebende einfach zu mächtige Assets hat.


Der dritte Modus ist prinzipiell nichts anderes als der erste, mit dem Unterschied, dass es nicht um die Anzahl der getöten Zombies geht, sondern um die überlebten Minuten.





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Fazit


Vier Worte für das Spiel: Ich bin positiv überrascht. Die ersten paar Trailer haben mich eigentlich schon darauf eingestimmt und ich war der Meinung, dass das Spiel durchaus etwas für mich ist. Die Tatsache, dass die Story eher lieblos ist und es keine wirkliche Inszenierung gibt war etwas ernüchternd. Aber dann merkte ich, dass das Spiel anders funktionieren will. Der Spieler soll mit dem Faktor des „Überlebens“ konfrontiert werden. Prinzipiell ist es eine Art „DayZ“, nur als Singleplayer. Es ist in seiner Gesamtheit gutaussehend, spielt sich sich ziemlich gut und das Gamepad ist sehr gut eingebunden worden. Das „Feature“ auf andere Spieler als Zombie zu treffen und beim erfolgreichen Töten ihren Rucksack zu durchsuchen ist super und macht immer aufs neue Spaß. Das Spiel ist stimmig und lädt immer wieder auf eine Runde des „Survival“-Modus ein. Das Spiel hat mich zwar jetzt nicht so gegruselt wie ein „Amnesia“, was meiner Meinung nach so das beste Horrorspiel in letzter Zeit ist, aber Ubisoft hat hier durchaus was ordentliches fabriziert. Angst hatte ich an keiner Stelle, aber eine Anspannung in der Finsternis ist durchaus gegeben. Irgendwann schaff ich das schon kein einziges Mal zu sterben. Bis dahin vergnüge ich mich mit meiner Freundin am Multiplayer, sie spielt so gerne den Zombie-König.








WERTUNG:

Pro
  • + schön düstere Atmosphäre
  • + sinnvolle Einbringung des Tablet-Controllers
  • + sehr unterhaltsamer Multiplayer

Contra
  • - Storykomponente ziemlich lahm und uninteressant → schlechte Präsentation von Spielfiguren
  • - für „Next Gen“ ist die Optik eher durchschnittlich
  • - aus der Steuerung hätte mehr herausgeholt werden können
  • - viel zu berechenbare Schockmomente



  • Story / Atmosphäre: 4/6 – eine wirkliche Story, die interessant und packend ist, gibt es nicht, genauso wenig wie einen Protagonisten, dafür punktet das Spiel mit der schön-schaurigen Atmosphäre
  • Gameplay / Steuerung: 4/6 – das Gameplay ist ziemlich cool und ermunternd, Faktoren wie Resourcenmanagement und Überlebenskampf sind A und O.
    Allerdings hätte man die Steuerung, insbesondere beim Nahkampf, weitaus besser hinkriegen können
  • Grafik: 4/6 – an sich ganz okay, aber das Spiel zeigt in keinster Weise das Potenzial der neuen Nintendo Konsole; die Charaktermodelle sind erstaunlich starr und matt und einige Texturen sind verwaschen. Das kann Ubisoft für gewöhnlich besser
  • Sound: 6/6 – der Score ist gut arrangiert und die Soundeffekte erzeugen eine furchterregende Atmosphäre
  • Multiplayer / Langzeit: 6/6 – das schöne an dem Spiel ist irgendwie der Fakt, dass es immer wieder zum Spielen einlädt, obwohl es per se immer das gleiche ist. Durch den Survival-Mode kann man sich immer wieder der Herausforderung stellen und der spaßige Multiplayer kann zwei Spieler unglaublich lange unterhalten


  • Gesamt: 24/30
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Alt 23.12.2012, 11:41 # --
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Alt 29.07.2014, 02:42 # --
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