[PS Vita Review] Uncharted: Golden Abyss

Alt 06.03.2012, 20:16   # 1
Mayhem
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UCGAcover


  • Entwickler: SONY Bend Studio
  • Publisher: SCE
  • Release: 22.02.2012
  • Plattform(en): PS Vita
  • Getestet: PS Vita
  • Genre: Action-Adventure/ Third-Person Shooter
  • Spielmodi: Singeplayer
  • Altersfreigabe: USK 16



Zum Launch der PS Vita im Westen wurde sogleich ein Schwergewicht in SONYs Lineup für den neuen Handheld reingeworfen. Keine andere Marke als „Uncharted“ sollte es sein. Dabei handelt es sich um keinen Port, sondern um ein waschechten Ableger, dass Drakesche Abenteuer vor Teil 1 der Spielreihe erzählt und auf den Namen 'Uncharted – Golden Abyss' hört. Jedoch wurde das Spiel nicht von Naughty Dog entwickelt. Bend Studio wurde die Entwicklung anvertraut, die die bekannte Syphon Filter-Reihe entwickelt haben und bereits mit 'Resistance: Retribution' Erfahrungen für das PSP-Handheld gesammelt haben. Natürlich wirft Naughty Dog ein Auge auf die Produktion, man überlasst das Baby ja nicht irgendwelchen Fremden. So gesehen, kann da ja nichts schiefgehen. Muss sich 'Uncharted – Golden Abyss' also hinter seinen großen Geschwistern verstecken oder stellt der neueste Ableger der Reihe wieder spielerische Maßstäbe auf?




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Charted!


Auch hier in 'Golden Abyss' schlüpft man wieder in die Rolle des sympathischen Nathan Drake. Es wird aber nicht lange um den heißen Brei geredet, denn man hat zu Beginn schon offensichtlich Schwierigkeiten; Söldner mit vollautomatischen Gewehren patroullieren hier und da, man findet sich in einer Ruine in Zentralamerika wieder, was geht hier eigentlich vor? Die Rede ist von einem Guerro. Keine Zeit Fragen zu stellen, lieber sich erstmal um die Gegner kümmern. Was einem in diesem obligatorischen Tutorial umgehend auffällt: Die Steuerung ist optimal. Hat man bei der PSP den 2. Analogstick vermisst, bereichert dieser bei der Vita das Spiel um ein weiteres. Die Kameraführung ist stellenweise, unchartedtypisch, fest, jedoch lässt sich die Kamera mit dem rechten Stick bis zu einem Winkel selbst in diesen Stellen drehen. So hat man alles stets im Auge. Das D-Pad ist wie gewohnt zum Wechsel der Waffen gedacht, die Aktionstasten stellen übliche Manöver dar: Nahkampf, Nachladen. Mit den Schultertasten zoomt und schießt man. Alles wie gewohnt. Neuerungen gibt es beziehungsweise Erweiterungen: sämtliche Funktionen der PS Vita wurden in das Spiel implementiert. Von der Bewegungssteuerung bishin zu den beiden Touch-Screens (vorne und hinten). Man kann Waffen im Spiel aufsammeln oder Gegner angreifen indem man sie antippt. Balanciert man auf einem Steg kann es passieren, dass Nathe das Gleichgewicht verliert, also muss man den Handheld ausbalancieren, sprich nach rechts oder links neigen, je nachdem wie Drake ausgerichtet ist. Das hört sich im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig an, ist es aber gar nicht, denn die Aktionen funktionieren nicht zu sensibel, was zur leichten Benutzung führt. Selbst wenn man Klettern möchte, was im Spiel sehr oft vorkommt, helfen hier die Touch-Funktionen gehörig aus. Hat man keine Lust ständig den X-Button zu drücken, damit Drake mehrere Kanten hochklettert, kann man ganze Kantenabschnitte mit dem Finger führen, sodass Drake den gezeigten Bewegungen des Fingers folgt und von sich aus klettert, das auch noch relativ flott. Das Spiel lässt einem so ziemlich die Wahl, selbstverständlich gibt es Momente, in denen man die eingebauten Features nutzen muss, zu denen wir später noch kommen werden, aber das beim reinen Gameplay darf sich der Spieler es stets aussuchen, ob er die Vita-Funktionen nutzen will oder nicht. Selbst bei Schussgefechten mit bestimmten Waffen wie z.B. dem Scharfschützengewehr kann man zielen in dem man das Gerät hin und herbewegt und den Zoomfaktor mittels hinterem Rear-Touch erhöht oder erniedrigt. Hat man sich an die Steuerungsmöglichkeiten gewöhnt, bekommt man auch erstmal eine Rakete in den Rücken geschossen. Schluss mit lustig also. Aber erstmal wird dann ruhig erzählt, was vorher passiert ist. Unser Protagonist wurde von einem vermeintlichen Freund namens Jason Dante für eine gewisse Expedition angeheuert, es geht um den mysteriösen Tod einer 400 jahre alten spanischen Expedition. Warum nicht einen Leichenbeschauer geholt anstatt Drake? Nun, wie man im Laufe der Zeit erfährt, geht es nicht wirklich um die Leichen, sondern um das was die Spanier in den Ruinen der Kuna verloren hatten. Doch nicht alles geht nach Plan, denn offensichtlich hat Dante Nathan verschwiegen, dass er für Roberto Guerro arbeitet, einem tyrannischen Revolutionär, der eine kleine Armee auf die Beine gestellt hat und nach den Schätzen der Ruinen trachtet. Das hier Differenzen zwischen den Charakteren auftreten sollte also klar sein, somit nimmt das Abenteuer seinen Lauf.




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„I don't need Sully!“


''Uncharted: Golden Abyss'' fährt eine interessante Linie. Das gesamte Spiel über habe ich mich gefragt: „Kommt er noch oder kommt er nicht.“ Wer kommen soll? Na, das bombastische Element, dass die Uncharted-Reihe so ausmacht. Sei es die Zug-Szene von ''Among Thieves'' oder der episch-orientierungslose Ausflug von Drake in der Wüste im dritten Teil (die Review gibt es hier: Klick mich!), allerdings kam der Moment nicht. Im gesamten Spiel, gab es nicht wirklich den Moment, bei dem man dann mit aufgerissenen Augen dasaß und das epochale Bild genießen konnte. Ich möchte hierbei anmerken, dass das rein gar nichts damit zu tun hat, dass es sich hierbei um ein Handheld-Spiel handelt oder die Dimension der Bildschirmgröße. Es geht um Feeling. Das wird bei ''Uncharted: Golden Abyss'' auf eine ganz andere Art und Weise erzeugt. Im Gegensatz zu Naughty Dog setzen Bend Studio weniger auf Bombast sondern wählen den Weg des ruhigeren Erzähl- und Spielstiles. Ob das was schlechtes ist? Ganz im Gegenteil, wer mich fragt: das ist das Beste was der Reihe eigentlich passiert ist, ich hoffe die Jungs und Mädels von Naughty Dog werden bei zukünftigen eigenen Ablegern der Uncharted-Serie es genauso handhaben wie das befreundete Studio. Um mal ins Detail zu gehen: Dante führt Drake an eine Stelle in der vier verschiedene Statuen sind, diese soll man näher untersuchen. Die PS3-Titel würden ein Button einblenden den man drücken muss, danach würde eine Zwischensequenz abgespielt. Nichts verwerfliches. ''Golden Abyss'' hingegen serviert einem eine Fläche mit der es zu interagieren gilt. Die Steinfläche muss freigerubbelt werden um zu sehen, was in den Statuen eingraviert ist. Indem man den Finger auf der Steinfläche hin- und herbewegt, formt sich langsam aber sich die verborgene Glyphe. Ein Indikator zeigt an zu wieviel Prozent die Aktion fortgeschritten ist, sind die 100% erreicht gilt es per Druck auf das Häckchen-Symbol das „Minispiel“ zu beenden und das Spielgeschehen fortzuführen. Das ist grandios. Während die PS3-Titel einem nur gutgemeinte Schätze zur Verfügung gestellt haben, deren Modelle man sich nach dem Finden ansehen konnte, geht Bend Studio einen großen Schritt weiter und lässt diesmal richtiges Schatzsucher-Feeling aufkommen. Jeder Bereich beziehungsweise jedes Kapitel hat seine Schätze wie auch Rätsel, die es zu lösen gilt. Mal bedeutet es eine Fotografie aufzunehmen, aus einem bestimmten Winkel mit einem bestimmten Zoomfaktor. Schießt man das Foto erfolgreich, kann man es im Menü näher untersuchen, Drake kommentiert sämtliche gelösten Rätsel wie auch gefundene Schätze. Selbst zu kleinen gravierten Jadesteinen steht im jeweiligen Menü ein kleiner Kommentar über Herkunft und Bedeutung des Steines. Findet man einen alten verrosteten Dolch, muss dieser sauber gemacht werden, und zwar von allen Seiten. Mit dem Touchscreen wird geputzt, das hintere Rear-Touchpad wird verwendet um das 3D-Modell zu rotieren. Zum ersten Mal in der gesamten Uncharted-Reihe wurde das Gamedesign auch auf Interaktivität gelegt. Auf der einen Seite ist das natürlich schade für die Konsolenableger, auf der anderen Seite ein gigantischer Gewinn für den Vita-Titel. Denn es macht einfach nur Spaß abseits des Weges zu schauen, Bambusbarrieren mit der Machete per Touchscreen freizumachen und dahinter einen neuen Schatz zu finden oder einen zerfetzten Zeitungsartikel, den man erstmal neu anordnen muss, bevor man ihn sich ansehen kann. Dies alles lässt das Spiel größer und lebendiger wirken, was ein klarer Bonus ist und das Spiel noch interessanter gestaltet, als es bereits ist. Bend Studios machen auch nicht den Fehler auf falsche Art und Weise zu dosieren, die Storyrätsel stellen keine wirkliche Herausforderung dar, was relativ schade ist, jedoch gibt es, nicht wie bei Teil 3 der Reihe, eine Verfolgungsjagd nach der anderen. Das Maß der Abwechslung bezüglich des Gameplays ist demnach schön gelöst.




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Good Will Hunting


Natürlich darf auch mit den Actioneinlagen nicht gegeizt werden. Diese sind auch fein dosiert und treten nicht in einem Übermaß auf, sicherlich gibt es das ein oder andere Kapitel, dass genau darauf ausgelegt ist in Gebiete vorzudringen, Gegner leise und heimlich auszuschalten oder eben Kugeln sprechen zu lassen. Der Waffenkatalog ist hierbei so ziemlich der gleiche wie bei den Titeln für die stationäre Konsole. Von der einfachen Defender-Pistole über die M4 bishin zum Raketenwerfer, es ist alles vertreten, was man aus der Uncharted-Reihe kennt. Das Gegnerdesign wurde leider auch nicht großartig erweitert und bietet nicht mehr als einfache Soldaten, gepanzerte Soldaten und sehr stark gepanzerte Soldaten mit Miniguns. Das wäre ja auch ansich nicht so schlimm, aber nicht mal Bend Studios kriegt ein ordentliches KI-Verhalten hin. Die künstliche Intelligenz der Gegner ist seit Teil 1 mein größter Kritikpunkt an die Uncharted-Serie; es ist nicht nur das Verhalten der gegnerischen Einheiten sondern auch die Physik gemeint. Beispiel: Es kommen drei Gegner auf einen zu, man schießt ununterbrochen auf einen der drei Typen, während die anderen zwei in Deckung gehen, geht der dritte munter weiter auf mich zu. Das ist dämlich. Das ganze wird nich an Lächerlichkeit getoppt indem es kein sichtbares Einwirken auf die gegnerische Physik gibt. Wenn die Patronen den Körper treffen, gibt es kaum Reaktion, außer vielleicht mal einen kleinen Knick zur Seite. Ich möchte Reaktionen sehen, wenn ich den Pappnasen in die Beine oder in den Hals schieße, ein einfaches zur Seite wippen ist mir da nicht genug. Es gibt auch Passagen, in denen man in einem Geschützturm steht und aufpassen muss, dass die Partner-KI von den Soldaten nicht angegriffen wird. Man hat unendlich Munition und ist demnach gut geschützt. Aber die Gegnermassen registrieren das auch offensichtlich nicht, die Rennen im Kamikaze-Style drauf los, geben sich nicht mal die Mühe in Deckung zu gelangen und ballern auf den Partner ein. Warum nicht einen Gegner mit einem Raketenwerfer einbauen, der den Geschützturm unter Druck setzt? Würden das wenigstens die anderen Gegner machen, die kümmern sich viel mehr um den Partner. Klar, stirbt der, geht man Game-Over. Aber herausfordernd ist das nicht, da man eine kleine Salve benötigt, bis der jeweilige Gegner das Zeitliche segnet. Insofern sind die Actionpassagen nicht wirklich knackig.
Das Ambiente hingegen kann sich wirklich sehen lassen. Die GPU beziehungsweise die CPU der Vita machen sich bei dem Spiel deutlich bemerkbar. Viel fortgeschrittener als die PSP es jemals sein könnte, zaubert die Vita einem ein Dschungelabenteuer auf dem Bildschirm, dem man schon fast Konkurrenz zu Uncharted 1 für die PS3 zusprechen könnte. Die vielen verschiedenen Grasbüschel, detailreiche Wandstrukturen, sanfte Wasserbewegungen. Unsaubere Texturen sind selten der Fall, allerdings hat das Spiel mit einem leichten Hauch von Kantenflimmern zu kämpfen, was deutlich beim Klettern wird. Aber offensichtlich ist das ein allgemeines technisches Problem der Vita, da dies bei sämtlichen anderen Spielen aufgetreten ist und auch im Live-Menü der Fall zu sein scheint.
Im Grunde fällt das gar nicht weiter auf, da das Leveldesign doch sehr imposant ausfällt.






„Sully, I need you!“

Was neben der Optik noch schön inszeniert worden ist, ist wiedermal das Storytelling. Bereits bei „Drake's Deception“ wurde darauf mehr Wert gelegt, was zu einem schönen Erzählfluss und einer ausgewogenen Beleuchtung der Charaktere geführt hat. Das ist bei ''Uncharted: Golden Abyss'' nicht anders der Fall. Das Spiel stellt nicht wirklich ein Prequel dar, sondern schildert eins der vielen Ereignisse vor Uncharted 1. So wird auch eine neue Frau in Drake's Leben vorgestellt. Marisa Chase, die bei der ganzen Sache involviert ist, da ihr Großvater bereits seit Jahren auf der Suche nach dem Geheimniss der Spanier beziehungsweise Kuna ist. Durch sinnvolle Dialoge in und außerhalb der Cutscenes werden Charaktere näher beschrieben und sympathisch respektive unsympathisch dargestellt, wie es bei den Antagonisten der Fall ist. Selbstverständlich darf auch der gute alte Sullivan nicht fehlen, der das Spielgeschehen mit seinen Bordellgeschichten auflockert und zum einen oder anderen Lachen einlädt. Dies wird wiedermal durch die fabelhafte Synchronisation meisterhaft unterstrichen.




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Fazit


Was ein Spiel. ''Golden Abyss'' ist eigentlich genau das Uncharted, wie ich es mir seit jeher gewünscht habe. Bend Studio setzen zwar nicht so auf Michael-Bay-Bombast-Szenen wie Naughty Dog, jedoch schaffen sie es ein durchaus charmantes Spielerlebnis auf die Beine zu stellen. Man kann sich Stunden damit beschäftigen diverse Gebietsrätsel zu lösen und Schätze zu suchen, da es das erste Uncharted-Spiel ist, bei dem das alles noch einen Sinn hat. Die Charaktere sind wie immer toll ausgeleuchtet, die Story wiedermals interessant präsentiert und macht mit jeder neuen Entdeckung Lust auf mehr. Dass die KI nicht wirklich zur Gehirnakrobatik taugt, nunja, damit muss man sich wohl bei der Uncharted-Reihe abfinden. Dennoch. ''Uncharted: Golden Abyss'' ist ein schönes Meisterwerk, jeder der eine PS Vita sein eigenen nennt, darf diesen Titel einfach nicht unangetastet lassen, da es das ''Uncharted''-Gameplay sinnvoll erweitert.








WERTUNG:

Pro
  • + auf die Vita gut abgestimmte Gameplayfeatures
  • + ruhiges und schönes Storytelling
  • + grafisch hohes Niveau
  • + endlich viel zu tun, Schätze suchen Geheimnisse der Spielwelt aufdecken!

Contra
  • - bei Kletterpartien fällt das Kantenflimmern doch des Öfteren auf
  • - Rätsel nicht wirklich fordernd
  • - KI ist dämlich wie eh und je
  • Story / Atmosphäre: 6/6 – Ja, natürlich. Die Story ist auf hohem Niveau inszeniert und man will immer mehr immer mehr, selbst das Dschungelszenario, dass sich komplett durch das Spiel zieht, wird nie langweilig.
  • Gameplay / Steuerung: 5/6 – schön implementierte Vita-Features, die jedoch etwas mehr Feinheiten bekommen hätten können, man kann aber auf traditionelle Steuerung ausweichen
  • Grafik: 5/6 – abgesehen von dem Kantenflimmern kann man eigentlich kaum etwas schlechtes dazu sagen, die Texturen sind klasse, das Leveldesign hübsch und die Animationen sind unglaublich flüssig
  • Sound: 6/6 – ob Männerchöre von Ureinwohnern, Dschungelbeats oder die unverkennbare Unchartedmelodien, den passenden Sound für die jeweilige Umgebung. Synchro? Wie immer top!
  • Multiplayer / Langzeit: 4/6 – Das Spiel ist relativ schnell durch, jedoch wird die Spielzeit durch mehrmaliges Spielen erweitert, wenn man diverse Geheimnisse und Rätsel aufdecken will, und das sollte man, diese lassen die Spielwelt lebendig wirken!
  • Gesamt: 26/30
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Alt 06.03.2012, 20:16 # --
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Alt 22.05.2013, 14:51 # --
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