[Multi] [Review] Crysis 2

Alt 15.06.2011, 14:13   # 1
HeadWind
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  • Entwickler: Crytek
  • Publisher: Electronic Arts, Valve (Steam)
  • Release: 24. 03. 2011
  • Plattform: PC (Windows), Xbox 360, Playstation 3
  • Getestet: PS3-Version
  • Genre: Ego-Shooter
  • Spielmodi: Einzelspieler, Mehrspieler (12 Spieler)
  • Sprache: Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Ungarisch, Türkisch[
  • Altersfreigabe: USK 18 / PEGI 16+
  • Trophies: Ja
  • Homepage: http://www.ea.com/de/crysis-
  • Trailer: Crysis 2 Trailer, Videos und Specials - Spiele von EA






Vor vier Jahren sorgte das deutsche Entwicklerstudio Crytek, aus dessen Feder auch der bis heute hoch gelobte Titel Far Cry stammte, für großes Aufsehen. Mit Crysis hatten sie erneut einen Shooter geschaffen, welcher in grafischer Hinsicht alles Bisherige in den virtuellen Schatten stellen sollte. Zugegeben: Die verliehenen Awards sprechen in diesem Fall für einen Erfolg. Dennoch waren die Systemanforderung für Crysis seiner Zeit so hoch, dass man um ein teures Aufrüsten eines PC´s nicht herum kam. Zumindest um das Spiel in seiner vollen Pracht zu genießen.
Wer wie ich damals vom teurem Wettrüsten der PC´s auf die Konsole gewechselt ist, kam somit leider nicht in den Genuss des hoch gelobten Science Fiction Shooters. Doch mit Crysis 2 erschien nun auch ein Ableger für die heimische Konsole. Und auch wenn mir von vorn herein klar war, dass die PS3 bzw. XBOX-360 Version im Gegensatz zur PC Version mit einer leicht abgespeckten Grafik daher kommt, hat mich Crysis 2 brennend interessiert. Nicht zuletzt um heraus zu finden, ob Crytek mit diesem Nachfolger, das meiner Meinung nach durch Ubisoft leicht verrissene Far Cry 2 wieder gut machen kann.

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"Krieg der Welten"

Als Force-Recon-Soldat in einem Krieg gegen feindliche Tintenfisch-Invasoren im Kampfanzug, hat man es nicht besonders leicht. Diese Erfahrung macht der verkaterte Soldat "Alcatraz", dessen Rolle man im Spiel übernimmt, bereits in den ersten Minuten und dem damit verbundenem Steuerungstutorial. Eine geplante Rettungsmission endet in einem totalem Chaos. Das U-Boot in welchem man sich mit seinen Kameraden auf dem Weg nach New York befindet wird stark beschossen und es bleibt nur die Flucht aus dem sinkenden und sich mit Wasser füllendem Schiff. Doch nach dem ersten Schnappen nach Luft ist der Angriff noch lange nicht überstanden und man wird Zeuge eines heftigen und imposanten Angriffs der Außerirdischen, aus dem man von einem bis dato Unbekannten im "Nanosuit", halb Tot aus der Gefahrenzone geschleift wird. Knapp überlebt wäre dabei noch stark untertrieben.
Ein kurzer Schnitt und man befindet sich selbst in diesem besagten Nano-Kampfanzug wieder. Durch eine kleine Flashback Sequenz erfährt man, dass der unbekannte Retter namens "Prophet" Selbstmord begangen und euch vorher den Nanosuit angelegt hat. Warum er sich das Leben nimmt oder aus welchen Gründen er ausgerechnet "Alcatraz" als Nachfolger erwählt hat, wird nicht gänzlich klar. Ohne weitere Fragen zu stellen oder gar überhaupt ein Wort zu verlieren, bekommt man über den Nano-Anzug den Auftrag einen Mann namens "Nathan Gould" zu finden und zu beschützen. Dieser hält euch durch den Anzug fälschlicher Weise für Prophet und lotst Alcatraz durch weitere Funksprüche zu sich.
Also geht man los und macht somit auch gleich Bekanntschaft mit den "C.E.L.L. Söldnern" welche für die Hersteller-Firma des Anzugs arbeiten und diesen zu allem Überfluss, auch noch gerne zurück hätten.
Auch wenn die Story zu Beginn des Spiels noch sehr undurchsichtig scheint, klärt sich im weiteren Verlauf der Missionen eins nach dem anderen auf. Und recht schnell wird klar, dass es letztendlich auf eine Sache hinaus laufen wird. Die Welt vor den "Ceph" zu retten, welche Versuchen mit Viren-Sporen die komplette Menschheit zu vernichten.

Wer sich jetzt an die Story zu Krieg der Welten erinnert fühlt liegt damit gar nicht so verkehrt. Generell scheint die Story in Crysis 2 sehr stark aus einer verstaubten Schublade eines Science Fiction B-Movie Regisseurs zu stammen. Wirklichen Tiefgang erlebt man leider in keinem der auftretenden Charaktere, womit jede Rolle scheinbar nur aus Mittel zum Zweck in das Spiel implantiert worden zu sein scheint. Auch der Protagonist selbst erscheint ausschließlich als leblose Figur in einem technisch übermächtigen Kampfanzug, denn im kompletten Verlauf des Spiels verlässt nicht eine Silbe seine Lippen. Dafür scheint der angelegte Kampfanzug um so lebhafter zu sein, denn man bekommt jedes mal die dröhnende Ansage: "Tarnfeld aktiviert" in die Ohren geschmettert, sobald man dieses tut, was mit der Zeit unheimlich nerven kann.
Doch wie so oft in Shootern, geht es nicht unbedingt um eine tiefe ausgereifte Story oder emotionalen Zugang zu weiteren Charakteren, sondern um knallharte Action. Und die bekommt man in Crysis 2 auch vom Feinsten serviert. Mit Horden an Gegnern und einem beachtlichen Waffenarsenal, zusammen mit einer Vielzahl an taktischen Möglichkeiten hat jede Mission ihren gewissen Reiz. Das zerstörte New York bietet dazu eine gelungene, passende und abwechslungsreiche Endzeit-Kulisse mit einer im wahrsten Sinne bombastischen Atmosphäre. Nach für einen Shooter überdurchschnittlichen 12 Stunden Spielzeit kommt Crysis 2 auch schon zum Finale, doch während des gesamten Spielverlaufs ist nicht besonders viel Langeweile aufgekommen, auch wenn die Kämpfe gegen C.E.L.L. und Ceph zum Ende hin doch noch ein wenig ermüdend wirken können.

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" Calamares für die Mikrowelle "


Bei den Gefechten und der damit verbundenen KI der Gegner sind wir auch schon bei einem der größten groben Fehler in Crysis 2. Zum einen agieren die Gegner, besonders in offenen Gefechten äußerst intelligent. Deckungen nutzt die KI ziemlich geschickt aus. Man wird recht schnell flankiert oder gar von hinten attackiert, eigene Deckungen werden solange beschossen bis nur noch die Flucht bleibt, sowie weitere kleine Raffinessen, die einem das Leben erschweren. Von einer Moorhuhn KI kann in solchen Fällen nicht die Rede sein. Doch das ändert sich sobald der Kampf in enge Räume mit wenig Platz verlagert wird. In diesen Passagen agiert die künstliche Intelligenz tatsächlich mehr als schlecht. Von allen Bugs wie ziellosem gegen die Wand laufen oder gar in ihr stecken bleiben, ist so ziemlich alles an Atmosphäre zerstörenden Fehlern vertreten. Ziemlich ärgerlich, denn da sie ansonsten wunderbar funktioniert, fallen solche Erlebnisse um so mehr ins Gewicht. Im Großen und Ganzen kann man jedoch sagen, dass bei der KI kaum Langeweile aufkommt und taktisches Vorgehen dringend erforderlich ist. Positiv kommt hinzu, dass man es nicht mit Massen an Respawn-Gegnern zu tun hat, welche erst ab einem gewissen Punkt auf der Karte versiegen. Insofern die Gegner nicht selbstständig Unterstützung rufen, hat man ein Gebiet schon bald von Feinden befreit.
Wo hingegen alles passt ist die Steuerung. Wurde im Vorgänger noch bemängelt, dass die Steuerung aufgrund der vielen Nano-Suit-Optionen zu unübersichtlich und umständlich war, hat man sich im Nachfolger auf weniger Aktionen des Kampfanzugs beschränkt. So werden die beiden verfügbaren Aktionen wie Panzerung oder das Tarnfeld einfach über die L2-R2 Schultertasten aktiviert und deaktiviert. Sprinten funktioniert mit einem einfachem drücken der L3 Taste und der Mega Jump wird per gedrückter X-Taste aktiviert. Über das Steuerkreuz werden weitere Aktionen wie beispielsweise Infrarotsicht oder der taktische Visor aktiviert. Besonders der Visor erweist sich im Lauf des Spiels als das praktischste aller Hilfsmittel. Mit ihm können Feinde, Munitionskisten, Waffen oder taktische Vorgehensweisen sowie Missionsziele ausgespäht und markiert werden, welche somit nach dem Deaktivieren des Visors auf dem HUD angezeigt bleiben. Das hilft immens bei der optischen Verfolgung von Feinden oder der Übersicht einer geplanten Strategie. An taktischen Möglichkeiten gibt es pro Kampfsituation nicht unbedingt wenige. Ob man alle Gegner in Stealth-Action der Reihe nach ausschaltet oder sich wie ein Panzer durch die Gegner ballert, bleibt einem komplett selbst überlassen. Hat man seinen Anzug erstmal aufgelevelt ist es sogar möglich ganze Abschnitte im Stealth Modus zu passieren ohne einen Schuss abgeben zu müssen. Doch wozu gibt es schon ein ausreichend großes Waffenarsenal, wenn man es nicht benutzt ? Von den typischen Pistolen, Sturmgewehren, Schrotlinten, Scharfschützengewehren und den passenden Aufsätzen ist genretypisch alles mit dabei und erinnert zudem stark an die Konkurrenz. Wirklich witzig wird es mit den späteren Waffen wie dem Elektroschocker-MG oder der Mikrowellen Kanone, auf dessen Wirkung die Ceph recht allergisch mit zerplatzen reagieren. Was ebenfalls erwähnt werden sollte ist das wirklich schick designte Upgrade Menu des Nanu-Suits, bei diesem werden über die linke Hand des Anzugs Erweiterungen gekauft oder Kräfte aktiviert. Für diese werden von den Aliens fallen gelassene Nano-Katalysator als Währung eingesetzt. Alles in Allem spielt sich Crysis 2 wirklich flüssig, wenn da nicht ...

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" solides Action-Kino "


... der Umstand wäre, dass das Spiel mit gerade mal 30 Frames pro Sekunde läuft. Hinzu kommen kleinere Ruckler, die besonders bei großen Gefechten und Explosionen auffallen. Wenn diese nicht wären, könnte man tatsächlich von einem Grafikwunder sprechen. Denn das leicht zerstörte New York und auch das sonst detailreich gestaltete Leveldesign sieht wirklich fantastisch aus. Gegen Eintönigkeit findet man sich beispielsweise in einer riesigen Schlacht im Central Park wieder, bei der die Vegetation ganz besonders positiv ins Auge sticht. Auch die Animationen der Waffen und Gegner brauchen sich nicht hinter aktuellen Konkurrenztiteln verstecken. Explosionen, Licht-Effekte, Staub, das Aktivieren der Panzerung oder dem Tarnfeld, einfach alles sieht gut aus. Selbst die In-Game Menus sind ein Blickfang.
Zudem ist unter anderem mal wieder Hans Zimmer mit für die musikalische Untermalung verantwortlich gewesen. Doch auch die beiden Crytek-Mitarbeiter "Borislav Slavov" und "Tilman Sillescu" tragen als Komponisten zu einer gelungenen und atmosphärischen musikalischen Untermalung des Spielgeschehens bei. Ob pompöse orchestrale Klänge in heftigen Situationen oder doch eher sanften Klängen an den ruhigeren Stellen, musikalisch ist Crysis 2 eine atmosphärische Pracht. Auch bei den Soundeffekten gibt es nichts zu bemängeln. Die basslastige Stimme des Anzugs, Explosionen und auch Waffenfeuer dröhnen so ordentlich durch die Boxen, dass man fast schon froh um jeden Schalldämpfer ist. Zusammen mit der gelungenen Synchronisation, welche in der PS3 Version auch gleich mit einer Vielzahl an verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht, ist Crysis 2 akustisch sowie optisch ein Action Kino vom Feinsten.

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"gut geklaut, ist halb gewonnen ... "

... so scheint man es sich jedenfalls Gedacht zu haben, als man den Multiplayer von Crysis 2 entwickelte. Irgendwie kommt einem alles bekannt vor. Rangsystem, freischaltbare Gadgets, Waffen, Ausrüstung und Aufsätze, sammelbare Marken, Belohnungen bei Kill-Serien, eine Kill-Cam-Wiederholung. Alles hat man bereits schon bei der Konkurrenz wie "Call of Duty" oder "Battlefield" gesehen. Aber warum auch nicht, wenn es funktioniert. Hinzu kommen noch ein gutes Dutzend Mehrspielerkarten, sechs verschiedene Multiplayer Modi für pures Gegeneinander oder kooperatives zusammen spielen, welche sogar einen Anfänger Modus für Teilnehmer unter Level 10 bieten. Typischerweise hat man zu Beginn der Mehrspieler-Kampagne noch nicht viele Optionen zur Auswahl und alles an Waffen und Aufwertungen muss erst nach und nach freigeschaltet werden. Ist man Anfangs noch auf fertige Klassen angewiesen kann man schon bald eigene Klassen erstellen und sich die beste Ausrüstung für den Kampf zusammen stellen. Na wenn einem das nicht bekannt vorkommt... !
An sich gibt es am Multiplayer nicht viel auszusetzen, wenn man die Abstriche in Sachen Grafik gegenüber der Einzelspieler-Kampagne hin nimmt, bleibt ein solider Mehrspieler Shooter übrig, der sogar einige Zeit beschäftigen und Spaß machen kann. Doch zieht man die klar ersichtlichen Parallelen zu Referenz Titeln wie Call of Duty, muss man sich eingestehen, dass die Konkurrenz noch immer einen Tick stärker ist, was den Spielfluss und Stabilität betrifft. Doch mit dem Nanosuit und den Tarn- und Panzerungsmöglichkeiten kommen ein paar erfrischende Gameplayelemente hinzu, die das Ganze wieder aufwerten. Zusammen mit ausführlichen Statistiken und Übersicht über die Erfolge, bietet Crysis 2 einen ordentliches Mehrspielerpaket das sich nur leicht hinter den Größen der Shooter Masse einreihen muss.
Wer einem Mehrspieler Modus gar nichts abgewinnen kann, wird wenigstens mit der Solokampagne seinen Spaß haben. Zumindest durch die verschiedenen taktischen Möglichkeiten in Gefechtssituationen, sowie obligatorisch vertretene Sammelgegenstände erhält das Spiel einen recht hohen Wiederspielwert


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FAZIT:

Man kann sagen was man will. Ja Crysis 2 hat so seine kleinen Macken und es ist auch nicht die große Revolution im Shooter Genre insofern man davon überhaupt sprechen kann. Dennoch hat Crytek mal wieder bewiesen, was man alles in Sachen Action aus einem Spiel raus holen kann. Wenn man auf übermäßigen Tiefgang oder Sinn in der Story verzichtet und sich einen reinen Action-Kracher für gepflegte Popcorn-Kino-Ballerei wünscht, ist man mit Crysis 2 mehr als auf der sicheren Seite. Trotz kleinerer nerviger Fehler in der KI die allerdings in anderen Situationen durch Raffinesse wieder ausgeglichen wird und der gelegentlich in die Knie gehenden Framerate, ist das Spiel nicht zuletzt durch seine Atmosphäre und intuitiven Steuerung zu einem soliden Shooter geworden, den ich beruhigt weiter empfehlen kann. Mir persönlich gab es im Verlauf der Solo Kampagne viel zu wenig Bossfights und auch ein etwas größeres Finale hätte ich mir gewünscht. Dennoch hat mich Crysis 2 über die gesamte Strecke gut unterhalten. Auch den Multiplayer werde ich sicherlich hin und wieder mal starten, da er trotz der vielen Ähnlichkeiten zur Konkurrenz ein fassettenreiches Gameplay und somit ein wenig Abwechslung bietet. Doch für meinen eigenen Geschmack reicht es hier nur für ein gelegentliches "Just for Fun", da mir andere Titel dann doch auf lange Sicht etwas mehr zusagen. Wer also einen ordentlichen Ego-Shooter für Zwischendurch sucht, wird mit Crysis 2 voll auf seine Kosten kommen.


WERTUNG:

Pro:


  • + überdurchschnittlich lange und actionreiche Kampagne in packender Atmosphäre
  • + intuitive Steuerung und viele taktische Gameplayelemente
  • + sehr gute Grafikeffekte und brillantes Leveldesign
  • + brillant musikalische Untermalung und bombastische Soundeffekte
  • + solider und umfangreicher Multiplayer



Contra:

  • - schwache Story und kaum Bossfights
  • - gelegentlich schwächelnde KI
  • - teils nervige Ruckler und Einbrechen der Framerate
  • - lange Ladezeiten im Multiplayer




Story / Atmosphäre: 4/6 - schwache Story aber gelungene Atmosphäre
Gameplay / Steuerung: 5/6 - intuitive Steuerung, doch gelegentlich schwächelnde KI
Grafik: 5/6 - trotz Framerateinbrüchen und abgespeckter Konsolen Version ein Augenschmaus
Sound: 6/6 - Hans Zimmer und Co in Hochform
Multiplayer / Langzeit: 4/6 - solider Multiplayer und Wiederspielwert der Kampagne

Gesamt: 24/30
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Alt 28.05.2012, 11:42 # --
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