- Entwickler: Obsidian Entertainment
- Herausgeber: Bethesda Softworks
- Genre: Rollenspiel
- Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2010
- Sprachenausgabe:
- Untertitel: Deutsch
- Sprachausgabe im Spiel: Deutsch, Englisch etc.
- Anzahl Spieler:
- HD-Auflösung: 720p (hochskaliert)
- Preis: ca. 50 (Amazon.de)
- Altersfreigabe:
- Trophies: Ja
Es ist wieder so weit. Die Zeit ist wiedermal gekommen. Die Zeit sich die bedeutendste Frage aller Fragen zu Stellen. Damit ist selbstverständlich NICHT die Frage nach dem Sinn des Lebens gemeint, wer diese heute im Zeitalter der Globalisierung noch nicht beantworten kann...nunja. Heute, im Zeitalter von Web2.0, von Medienmanipulation, dem unstillbaren Konsum sowie der Generierung von Meinung gibt es eine Frage, die viel wichtiger ist: Brauchen wir das denn? Der Sinn und Unsinn einer Sache hat mittlerweile eine immense Bedeutung. So nicht anders in der Videospielindustrie. Man braucht sich nur die aktuellen Trends der Spiele anschauen. Actiontitel werden en masse produziert; mit Vorliebe natürlich in aktuellem Geschehen, wie man an dem momentanen CoD-Franchise merkt, was ich persönlich gerne als ''Shooter 2.0'' bezeichne. Denn andere Studios springen auf den Zug der Aktualität auf, denn wer weiß, wie lange die Fahrt noch dauern wird. Das System funktioniert jedoch, es gibt mehr als genug Käufer. Kann man ihnen das verübeln? Natürlich nicht, jeder muss sich seine Brötchen verdienen. Doch es stellt sich eben jene essentielle Frage: Brauchen wir das denn? Wenn man ein ''Call of Duty: Modern Warfare 2'' sein Eigen nennt, wozu dann eigentlich noch ein ''Medal of Honor'' oder gar den neuesten Teil der CoD-Reihe ''Black Ops''.
Doch hier und heute soll es nicht um diese Spiele gehen. Wir betrachten heute das neueste Werk von Bethesda: ''Fallout: New Vegas''. Als ich es in den Händen hielt, habe ich mich wirklich gefragt: ''Ist dieses Spiel denn wirklich nötig? Finden wir es einfach heraus.
Fall. Out.
Gut, ich gestehe. Ich war nie wirklich ein Freund von der Rollenspiel-Politik die Bethesda seit jeher betrieben hat. Insbesondere was die ''The Elder Scrolls''-Reihe angeht. Und damit meine ich explizit Morrowind und Oblivion. Objektiv gesehen sind es geniale Spiele, persönlich jedoch wurde ich mit ihnen nicht warm. Mir fehlte irgendwie der Charme der Bösartigkeit, der Korruption o.ä. Wie man es bei 'Gothic' oder 'The Witcher' erfahren hat. Es war zu steril. Umso mehr hat es mich dann natürlich deprimiert, dass die geniale Fallout-Reihe von Bethesda fortgeführt wird. ''Fallout 3! Ein Oblivion in der Postapokalypse!'' , hieß es damals. Aber hey, immer schön vorurteilsfrei im Leben laufen, glaubt mir, das spart a) Nerven und b) Enttäuschungen. Wurde also gekauft. Und ich habe Bethesda verziehen. Fallout 3 hat alles was für mich ein ordentliches Rollenspiel ausmacht. Es hat das adäquate Flair, eine herrliche Präsentation und eine immense Anzahl an Quests. Das alles in einem toll inszenierten Szenario. Bethesda hatte bei mir ein Stein im Brett. Das die veraltete Gamebryo-Engine verwendet worden ist, hat mich weniger gestört, auch wenn die Grafik anfangs relativ unschön daherkommt, taucht man mit der Zeit ohnehin zu tief in das Spiel selbst ein, sodass man die 'Schönheitsfehler' kaum wahrnimmt. Und was dann? Fallout: New Vegas. ''Ist okay. Bin ich dabei. Nach Vegas wollte ich schon immer.'' War der Gedanke. Doch Bethesda ist nur der Publisher, erstellt wurde das Spiel von Obsidian Entertainment. Denen haben wir 'Kotor II' , 'Neverwinter Nights 2' sowie 'Alpha Protocol' zu verdanken. Sollte klar gehen, die Leute haben genug Ahnung von Rollenspielen, möchte man wohl meinen. Und Bethesda sind ja nicht dumm, die geben ja ihr aufgekauftes Franchise nicht irgendwem, die überwachen das Ganze ja ohnehin. Was Fans der Reihe sicherlich freut ist, dass ein Haufen Mitarbeiter der sog. Black Isle Studios auch an New Vegas mitgewerkelt haben, denn die haben seiner Zeit Fallout 1 und 2 entwickelt. Was kann da also schon schief gehen? Eigentlich nur eine einzige Sache, und zwar, dass sich New Vegas vielmehr wie ein Add-On und nicht wie ein eigenständiges Spiel anfühlt. Dessen waren sich die Entwickler durchaus bewusst, dennoch bleibt dies eine schmale Gratwanderung.
Aller Anfang ist schwer
Womit 'Fallout: New Vegas' bei mir persönlich gar nicht punktet und allgemein auch im direkten Vergleich zu Teil 3 weniger schön inszeniert ist, ist der Anfang. Erinnert euch zurück an Fallout 3. Den Charakter den man erstellt hat, hat man von der Geburt an begleitet. Die Kindheit überbrückt und hintersich gelassen um dann als Erwachsener die Weiten des Ödlandes zu erforschen. Das liebgewinnen des Charakters und bereits die ersten Aktionen als Kleinkind haben Moral beeinflusst. Schönes Ding. 'New Vegas' hingegen verfolgt eine andere Taktik. Der Spieler wird ins kalte Wasser geworfen. Das muss nicht unbedingt was Schlechtes sein, im Gegenteil. Fans der Reihe werden sich umgehend heimisch fühlen, selbst Leute, die vorher nichts mit der Reihe anfangen konnten, werden ordentlich ins Spielgeschehen eingeführt. Jedoch funktioniert das unschön auf inszenatorischer Ebene.
Man spielt einen namenlosen Kurier, der für den Mojave Express arbeitet, und eine wichtige Lieferung, einen Platinum-Pokerchip, nach New Vegas bringen soll. Dummerweise wird der Kurier von Benny, einem der Besitzer der Casinos in Vegas, und einer Truppe Auftragssöldner ausgeraubt. Als ob das nicht reichen würde, bekommt der Kurier auch noch gleich eine Kugel in den Kopf geschossen. Nicht gerade der beste Start in den Tag. Ein Roboter beobachtet den Vorfall und schleppt den ohnmächtigen Kurier zu einem Arzt in die ''Stadt'' Goodsprings. Und hier setzt die Charaktererstellung an. Nachdem auch der Quacksalber euch verarztet hat, passt ihr Geschlecht, Aussehen, Alter, Skills und Attribute an wie es euch passt. Nicht wirklich so spektakulär, aber es erfüllt seinen Zweck. Man will wissen warum das passiert. Die Hauptquest ist gegeben: Rausfinden wer dieser Benny ist, warum er diesen Platinumchip haben wollte und vor allem warum musste der Kurier sterben? Viele Fragen, die alle zu einer Antwort führen: New Vegas. Denn der Name des Spieles ist Programm. 'Fallout: New Vegas' spielt vier Jahre nach den Vorfällen des dritten Teiles; den Schauplatz stellt nebem dem erneuerten Las Vegas auch die sogenannte Mojave-Wüste dar.
Häßliches Entlein?
Womit wir auch beim größten Kritikpunkt des Spieles wären. Die Grafik. Die Gamebryo-Engine in ihrer 2.6 Version kann durchaus mehr, wie man unschwer an 'Divinity II: Ego Draconis' erkennen kann. Es geht vor allem um Texturen und das Charakterdesign. Spätestens bei NPC 4 wenn nicht schon bei NPC 2 erkennt man die Ähnlichkeit zu NPC 1. Der Witz ist, dass 'Fallout 3' (und ich möchte das jetzt betonen) ''gefühlt'' besser aussah. Das liegt daran, dass die Umgebung eine komplett andere war. Wir haben zwar nach wie vor das post-apokalyptische Szenario samt adäquatem Setting, dennoch gibt es einen essentiellen Unterschied zu dem Ödland aus 'Fallout 3'.
Das Wüstenszenario verleiht der Optik einen komplett anderen, nunja, Glanz. Man hätte sich ruhig mal abschauen können wie man Steppen und Einöden darstellt, ist ja nicht so als gäbe es nicht genügend andere Spiele mit ähnlichem Leveldesign. Zum Beispiel 'Read Dead Redemption' oder gar das etwas ältere 'Call of Juarez: Bound in Blood', die Umgebungen sahen dort auch trist aus, passt schon, aber doch bitte nicht so leer, klobig und voller Fehler. Machen wir es kurz und schmerzlos:
Teils arg nervige Kollisionen und Pop-Ups, öfter auftretende Clipping-Fehler, peinlich affige Ragdollphysik, langsames oder kein Laden der Texturen. Es ist ja nicht nur die Grafik und die damit in Kohärenz stehenden Bugs. Die Programmierung der Quests entwickelt hin und wieder, wenn man Pech hat, ein sehr ungewöhnliches Eigenleben, sodass jene Quests auf einmal einfach so abgebrochen werden, ohne das man dazu etwas beigetragen hat. Insofern kann man nur sagen: Save often and early. Und natürlich auch: Benutzt mehrere Speicherstände. Wenn etwas den Spielspaß runterschrauben sollte, dann wären es die oben aufgeführten Fehler. Ganz ehrlich: Obsidian Entertainment was soll der Mist? Bethesda hat es doch vorgemacht, warum nicht einfach übernehmen, beziehungsweise warum nicht einfach verbessern. Das ist wahrscheinlich nun mehr Kritik als verdient, aber, wenn man schon die gleiche Engine benutzt und Bethesda einem über die Schulter schaut, sollte man doch in der Lage sein, eben solche Fehler auszubügeln, wenn nicht schon die grafischen Eigenheiten, dann doch bitte die technischen. All die schrägen Pop-Ups und häßlichen Texturen sind nichts gegen Questbugs. Das schlaucht gewaltig und zerrt immens am Spielfluss und -spaß. Glücklicherweise sind jene technische Macken nur von seltener Natur.
Wer ist dieser Vegas und warum betreibt er soviel Glücksspiel?
Die Questkultur die Bethesda beziehungsweise Obsidian an den Tag legt ist Wahnsinn. Selten trifft man auf eintönige Quests á la ''Bring mal Item A zu NPC B, du Ei!'' ; überhaupt sind die Nebenaufgaben viel spannender, interessanter und tiefgründiger präsentiert als die eigentliche Hauptaufgabe. Überhaupt, was ist eigentlich los in Vegas?
Während der ersten paar Minuten im Anfangskaff wird dem Spieler erklärt was denn zur Zeit abgeht; man schreibt das Jahr 2281, es sind also 4 Jahre seit den Erlebnissen in Fallout 3 vergangen.
Es haben sich in den Wüstengebieten einige politische Fraktionen gebildet. Die größten beiden sind zum einen die Militärs der Republik Neu Kaliforniesn (RNK), zum anderen Caesars Legion. Letztere wiederum ist noch weniger beim Volk beliebt als die RNK, da die Legion für ihre bestialische Brutalität bekannt ist. Diese Gruppierungen kämpfen seit geraumer Zeit um den sogenannten Hoover-Staudamm, der noch von den RNK besetzt ist. Des Weiteren gibt es die noch neutrale Stadt New Vegas, in denen selbst eigene Machtkämpfe zwischen den Mafia-Familien und dem mysteriösen Bürgermeister Mr. House ausgetragen werden. Neben diesen Elementen laufen einem in der Pampa selbstverständlich noch diverse andere Gestalten über den Weg. Raider, Fiends, Geckos, Abtrünnige, Psychopathen, Ghouls, Damen in Not und so weiter. Ist das nicht schön? All das bietet eine unglaublich gute Grundlage für ein Questfeuerwerk. Gut, dass das auch als solches wahrgenommen wurde! Denn was eher lahm losgeht, übertrifft im weiteren Spielverlauf von dem Aufbau, der Komplexität wie auch dem Umfang den direkten Vorgänger. Anders als bei Spielen wie Fable gibt es nicht nur gut und böse. Entscheidungen und Konsequenzen sind nicht faktisch richtig oder falsch. Wichtig ist Kausalität. 'New Vegas' führt dem Spieler explizit vor, wie sein Handeln seine Umwelt und seine Reputation verändert. Das läuft aber nicht unbedingt nach dem Klischeeschema á la Fable ab. Tötet man einen Zivilisten schadet das möglicherweise dem Ruf, kann aber unter Umständen vorher verschlossene Türen öffnen. Vernichtet man einen kleinen Unterschlupf von aggressiven Ghouls, kann es passieren, dass man dafür selbst gelyncht wird. Obsidian Entertainment spielt mit der typischen Didaktik von Gut und Böse und führt diese dem Spieler vor. Vielmehr geht es um Subjektivität, der Spieler soll nach Gusto entscheiden. Nach Sympathie, nach eigenem Ermessen. Man muss sich vorstellen, man lebt in dieser trostlosen unendlichen Welt und stellt sich die Frage: Was ist, wenn ich mich falsch entscheide. Und hier sei gesagt: Es gibt keine falschen Entscheidungen. Zumindest nicht in der Welt von 'New Vegas'. Auch wenn es dazu kommen kann, dass man durch seine Entschlüsse laufende Quests abbricht, diese Spielwelt gehorcht physikalischen Gesetzen: Auf jede Aktion folgt eine Reaktion. Man muss nur warten oder nochmal reagieren! Man muss sich das Questdesign einfach nur als gigantischen Baum mit unzähligen Wurzeln und Ästen vorstellen. Eine Verzweigung folgt auf die andere. Irgendwo ist sicherlich mal Schluss, aber das wird man einfach herausfinden müssen. Leider machen sich eben die Skript-Fehler in den Quests bemerkbar. Bringt man nun den Anführer einer Gruppe um, kann es durchaus passieren, dass die Gefolgschaft überhaupt nicht darauf reagiert. Das erscheint zuerst unlogisch und man fängt an zu interpretieren: Moment, vielleicht wollten die Leute, dass ich ihn umbringe? Wäre denkbar, ist es aber nicht in der Regel, denn nach einiger Zeit, mal sind es Minuten, dann wiederum nach einer Stunde wird man von einem NPC angesprochen und dumm angemacht, eventuell sogar angegriffen. Woran das liegt weiß nur der Fallout-Glücksspielgott, nehme ich mal an, denn Name ist Programm. Hat man die Schnauze voll, verprasst man sein gesamtes Hab und Gut in den Casinos. Die Auswahl ist der Standard: Black Jack, Roulette und einige Spielautomaten. Das eigens von Obsidian für 'New Vegas' entwickelte Kartenspiel namens Karawane hat jedoch kein Tutorial, hat man den Bogen aber raus, macht es durchaus Spaß und ist ein netter Zeitvertreib.
Add-On oder nicht Add-On, das ist hier die Frage!
Auf den ersten Blick gibt es keine großartigen Veränderung. Same Shit, Different Day? Nein, nicht wirklich. WAS verändert wurde, erweist sich im Verlauf als essentiell! Überhaupt kann man nicht wirklich von Veränderungen sprechen. Nennen wir das Ganze lieber Verbesserungen.
Die Steuerung des Charakters verhält sich wie bei 'Fallout 3', wahlweise aus Ego- oder Third-Person-Ansicht. Das VATS ist auch so ziemlich gleich geblieben. Eine erhebliche Besserung hat das Partner-KI-System erfahren, die sich schon beinahe mit der eines 'Mass Effect' messen kann. Man braucht den Begleiter nicht mehr direkt ansprechen, kann stattdessen über ein Menü Order erteilen. Soviel aber nur zum System. Die KI, ob Freund oder Feind, ist nach wie vor selten nervig beziehungsweise selten dämlich. Die Angreifer, sind diese zum Beispiel nur mit Nahkampfwaffen ausgerüstet, verfolgen euch manchmal bis zum Ende der Welt und fuchteln dabei mit ihren Waffen in der Luft herum. Oder aber sie stehen mit Schusswaffen ausgerüstet direkt vor euch und feuern keinen einzigen Schuss ab. Was die Partner angeht, da ist es eine Seltenheit, dass diese mal in einer Wand stecken bleiben oder einfach nur in der Gegend stehen und Löcher in die Leere starren. Bei knallharten Auseinandersetzungen bloß nicht die Nerven verlieren, glücklicherweise sterben die Begleiter nicht sondern fallen nur in Ohnmacht. Trotz des Frustrationsfaktors bringt einem das Gefolge doch so einige Vorteile, wie Extra-Perks, neue Waffen, weitere Interaktionen mit Unbekannten etc. Vor allem die Extra-Perks sollte man nutzen, da ganz in alter Fallout 1 bzw. 2 Manier man in 'New Vegas' nur noch bei jedem zweiten Levelanstieg einen Perk erhält.
Auch wurde ein sogenannter Hardcore-Modus implementiert, der 'Fallout: New Vegas' noch mehr Würze und Intensität verleiht. Wählt man diesen aus, muss man seinen Charakter dauernd und dauerhaft mit Grundbedürfnissen versorgen, sprich: Erfährt der Protagonist keine Nahrung, kein Wasser und keinen Schlaf, kann es dazu kommen das er irgendwann das Zeitliche segnet. Die Spielmechanik verändert sich also und wird damit taktischer.
Fazit
Ehrlich? Wenn 'New Vegas' nicht 'New Vegas' wäre, sprich, wenn es irgendein billiges Pseudorollenspiel wäre, das nur auf Bring Item A zu Person B-Quests getrimmt wäre, würde ich mich doch gar nicht so aufregen. Das Problem ist allerdings, weil 'New Vegas' 'New Vegas' ist, rege ich mich so auf. Gut, es ist kein Geheimnis: Obsidian Entertainment hat die Technik verbockt, eiskalt und glasklar. Was sie aber machen können sind Rollenspiele. Die ineinander verstrickten Quests beschäftigen einen stundenlang. Ob man nun Berserker ist oder den barmherzigen Samariter spielt, alles kann positive wie auch negative Nachwirkungen haben. Umsomehr frustriert es dann auch einen, wenn man gerade fieberhaft das finale eines Quests miterleben darf und dann das System abstürzt. No Go! Dennoch. 'Fallout: New Vegas' spielt sich zwar wie ein zu groß geratenes Add-On, aber das ist gar nicht mal so schlimm. Wer Geduld und etwas gestählte Nerven hat, der darf sich auf ein wundervolles Wüstenabenteuer einlassen, das seinesgleichen sucht.
Pro/Contra: (+) trotz veralteter Engine wird super Atmosphäre erzeugt
(+) herrlicher Las Vegas Flair
(+) gigantische Anzahl an Quests (+) politische Fraktionen und Szenarioaufbau erlauben gewichtige Entscheidungen mit Konsequenzen
(-) lahmer Einstieg
(-) oft nervige und frustrierende grafische und technische Fehler
(-) trotz der Vielfalt fühlt es sich wie ein stark aufgemotztes Add-On an
Wertung
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Story / Atmosphäre :
4 / 6 Würden die ganzen Fehler, vor allem die technischen, nicht sein, wäre es einfach nur göttlich
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Optik / Grafik :
2 / 6 Das die Gamebryo-Engine verwendet worden ist, ist ja nicht schlimm. Unfreiwillig komische Animationen, langweiliges Leveldesign etc. jedoch schon.
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Steuerung / Gameplay :
6 / 6 Wie man es auf dem direkten Vorgänger gewohnt ist. Optimale Steuerung, unglaublich viel zu entdecken.
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Sound / Musik :
6 / 6 Gänsehaut. Ein postapokalyptisches Szenario gemischt mit sanften Radiomelodien. Musikalischer Sarkasmus lebe hoch!
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Langzeitmotivation :
6 / 6 Ich würde ja 100 von 6 geben, aber das geht leider nicht. Wem Story nicht reicht, klappert die unzähligen Nebenquests ab, wem das nicht reicht versucht sein Glück im wortwörtlichen Sinne an den Tischen der Casinos. Vegas Baby!
GESAMT : 24/30 Punkten