| | # 1 |
| Review-Redakteur Registriert seit: 07.01.2008
Beiträge: 3.918
| [Kein Bild? Bitte lesen!]
Das Quantic Dream Entwicklerstudio ist seit Omikron: Nomad Soul für Dreamcastbesitzer ein Begriff. Jene, die erst mit einer Playstation 2 eingestiegen sind, erinnern sich sicherlich an den Blockbustertitel Fahrenheit. Diese Spiele blieben in Erinnerung, aufgrund interessanter und origneller Features, die in dieser Form noch nie produziert worden sind. Ein Markenzeichen des Studios. Nicht anders soll ihr neuester Titel ablaufen. Eindrucksvoll. Originell. Revolutionär, wie Quantic Dream es in diversen Interviews beschrieben hat. So hat die Revolution auch einen Namen: Heavy Rain. Kein anderer Playstation 3 Titel wurde so sehnlichst erwartet wie dieser. Ob sich das Warten bewährt hat UND ob Quantic Dream den Videospielmarkt mit Heavy Rain wirklich revolutioniert, erfahrt ihr in diesem Review. [Kein Bild? Bitte lesen!] Wie weit bist Du bereit zu gehen, um jemanden zu retten, den Du liebst? Es ist so hell...was ist da....VERDAMMT! Gerade noch ausgewichen. Mir bleibt keine Zeit. Der Niederschlag nimmt zu. Mein Sohn. Shaun. Ich muss...ich muss ihn retten. Koste was es wolle. Oder auch nicht? Quantic Dream werkelte da an einem interessanten Ansatz. Mal ehrlich. Stellt euch die Frage doch mal selbst. Heavy Rain entführt den Spieler in eine Art Film Noir und lässt ihn an mehreren Schicksalen teilhaben. Insofern werden um die vier verschiedene Rollen übernommen, die nicht unterschiedlicher sein könnten, jedoch alle das gleiche Ziel verfolgen: den Origami-Killer zu fassen. Man muss also kein Atomkernphysiker sein um zu erraten, worum es in dem Spiel eigentlich geht. Das interessante hierbei ist allerdings, dass die Handlung des Spieles in höchstem Maße von den Handlungen des Spielers selber abhängig ist. Es gibt zwar bestimmte Abschnitte, die nicht beeinflusst werden können und somit elementar sind, jedoch hat der Spieler die Möglichkeit das Spiel, je nach Aktionsablauf, so zu manipulieren, dass es sich grundlegend ändern kann, worauf ich jedoch nochmal zurückkomme. Man steigt in das Spiel als Ethan Mars ein, der Vater zweier junger Kinder ist und mit seiner Frau ein recht anschauliches Leben führt. Als Architekt verdient man auch nicht schlecht. Da kann man es sich schonmal leisten eine riesige Geburtstagsfeier für seinen Sohn zu organisieren. Schnell also Frau und Kinder ins Auto gepackt um noch ins Kaufhaus zu düsen und ein paar Besorgungen zu erledigen. Klappt zu Beginn auch ganz gut, dumm nur, dass diese amerikanischen Kaufhäuser recht groß sind und man sich schnell verläuft. Das Geburtstagskind verschwindet. Man schaut sich um und ruft nach dem Jungen. Keine Reaktion. Unruhe. Langsam beginnt man mit der Suche und kontinuierlichem Weiterrufen. Auf einmal entdeckt man den roten Luftballon, den man dem Jungen zuvor gekauft hat und verfolgt diesen, wären da nicht die nervige Menschenmasse, die einen in der Bewegungsfreiheit einschränkt. Panische Musik setzt ein. Die unheilsschwangere Situation lässt den Spieler mitfiebern. Schnell hat man sich aus dem Gedränge befreit und beobachtet, wie der Sohn mittlerweile aus dem Kaufhaus marschiert ist und auf der anderen Straßenseite steht. Blöd, dass dem Kind niemand beigebracht hat nach links und rechts zu schauen. So rennt es über die Straße. Ohne nachzudenken stürzt sich Ethan auf die Straße, wohlwissend, dass just in dem Moment ein Wagen vorbeifährt. Das Ende vom Lied? Nun, es kommt wie es kommen musste. Was so interessant an Heavy Rain ist, ist der Punkt, dass es Situationen so darstellt, dass man nicht anders kann, als mitgerissen zu werden. Der Sohn stirbt bei dem Autounfall, der Vater überlebt. Von diesem Punkt an ist die gesamte Beziehung zwischen den restlichen Familienmitgliedern stark lädiert; und dies wird gekonnt in Szene gesetzt, wie zum Beispiel das mürrische und distanzierte Verhalten des jüngeren Sohnes. Was tut man also in solch einer Situation als Vater? Das liegt ganz beim Spieler. [Kein Bild? Bitte lesen!] Ich höre immer dieses Heavy Rain. Heavy Rain, Heavy Rain. Was soll das eigentlich? Ist das eigentlich ein Spiel? Sieht eher aus wie ein Film? Ruhig, Brauner. Quantic Dreams neueste Schöpfung ist kein Videospiel im traditionellen Sinne. Ähnlich dem Spiel Fahrenheit, ist der Spieler selbst nur der Zuschauer, der nur eine Funktion hat: Er allein biegt das Schicksal der Protagonisten zurecht. Oder auch nicht. So schaut man vielmehr dabei zu, wie die Charaktere auf bestimmte Situationen und Begebenheiten reagieren. Dabei ist Reaktion das Stichwort. Wie schon beim PS2 Ableger Fahrenheit, gilt es bei Heavy Rain schnell und geschickt in jeglichen Situationen sämtliche Buttons, Schultertasten und Analogsticks zu bedienen um einen gewünschten Effekt zu erzielen. Hier mal ein Beispiel: Der junge FBI Agent Norman Jayden verfolgt einen Verdächtigen im Origami-Killer-Fall, der soeben die Flucht ergriffen und über eine stark befahrene Straße rennt. Schnell eilt man hinterher, jedoch wird der Agent gleich von einem Auto gerammt. Da taucht ein Symbol inmitten des Bildschirmes auf, dass den PS3-Controller selbst einzeigt, mit einem Pfeil nach rechts. Das bedeutet, dass man den Controller in jene Pfeilrichtung schwenken muss. Wer was anderes macht, zum Beispiel einen Button drücken, oder garnicht daran denkt den Controller zu schwenken, leitet Kausalität ein. Das Quick-Time-Event wurde nicht erfüllt. Das Auto rammt den Agent, welcher mehrere Meter weggeschleudert wird. Der Verdächtige konnte fliehen. Im schlimmsten Falle hätte der junge Agent sterben können. Doch, das wäre kein Beinbruch. Stirbt der Protagonist, leuchtet kein GAME OVER auf. Im Gegenteil! Das Leben und/oder der Tod der vier spielbaren Charaktere, kann einen elementaren Umschwung im Handlungsverlauf des Spieles bedeuten. Kann der Origami-Killer gefasst werden, wenn der FBI Agent stirbt? Was passiert mit jungen Shaun, wenn sein Vater nicht gewillt ist, seinen Sohn zu retten? Die Manipulation des Spielverlaufs ist eines der wesentlichen Features von Heavy Rain. Allein die Konstellation der Personen macht das schon interessant und erinnert stark an die Filme von Alejandro González Iñárritu (Amores Perros, 21 Gramm, Babel), bei denen es darum geht, dass komplett verschiedene Charaktere durch bestimmte Wendungen zueinander finden. Zufall? Schicksal? Damit arbeitet auch Quantic Dream und legt dem Spieler die Macht des Zufalls (oder Schicksals, wie man will) wortwörtlich in die Hände. Je nachdem wie man sich im Handlungsverlauf entscheidet, wie und wohin man welchen Charakter steuert, ob man Dinge absichtlich übersieht oder Details näher untersucht, ändert sich die Geschichte des Spieles und der Protagonisten. Das hierbei ein hoher Wiederspielfaktor herrscht, steht außer Frage. Doch was viel wichtiger ist, wie dieser Wiederspielfaktor inszeniert worden ist. [Kein Bild? Bitte lesen!] Origami. Gefaltet, nicht zerissen. Was wäre eine Inszenierung ohne Drehbuch? Schlimmer noch, was wäre sie ohne Schauspieler? David Cage, Drehbuchautor und Director des Spieles, hat mit Heavy Rain eine Welt geschaffen, ein Szenario entwickelt, in dem der Spieler den Werdegang eines Thrillers live erleben kann. Da draußen...oder eher da drinnen ist ein Mörder. Der Origami-Killer entführt zur Herbstzeit Jungen im Alter von 8-13 Jahren und lässt diese im hohen Regenwasser ertrinken. Nach der Tat werden eine Origami-Figur und Orchidee neben die Leiche gelegt. Höchst theotralisch, will man meinen. Doch, wozu das Ganze? Warum junge, männliche Kinder? Warum zur Herbstzeit? Was sind die Motive, wer ist der Mörder? Es liegt am Spieler, dies herauszufinden, in dem er in die Rolle der vier verschiedenen Charaktere schlüpft. Das wiederkehrende Motiv Wie weit würdest du gehen, um jemanden zu retten, den du liebst stellt eure Moralvorstellungen auch so auf eine Zerreißprobe, ohne aber über euch zu urteilen. Man macht, was man für richtig beziehungsweise notwendig hät, um das Ziel zu erreichen. Es ist stets eure Entscheidung. Insofern lasten bestimmte Verbrechen viel schwerer auf dem Spieler, als irgendwelche Schießereien gegen wahnsinnige russische Terroristen o.Ä. Von steifen Steuerungen, nervigen Gedankenblasen und suboptimalen Kamerafahrten Doch leidet auch Heavy Rain an einigen Kinderkrankheiten, die man natürlich nicht verheimlichen darf. Zum Beispiel wären da die QuickTime Events. Fängt ja schon gut an, wenn der Fokus des Gameplays als Kritikpunkt gilt. Nein, nein, so furchtbar ist das nicht, es ist eher ein Hinweis für Leute die eher grobmotorisch veranlagt sind, wie ich es zum Beispiel bin. Das Spiel arbeitet so gut wie nur mit QTEs, bei denen es eben gilt, bestimmte Bildschirmanweisungen zu erfüllen. Das stellt in der Regel kein weiteres Problem dar, allerdings tauchen manchmal solche Events auf, bei denen fünf Tasten gleichzeitig gedrückt werden müssen, und das in so einer unpraktischen Reihenfolge, dass die Finger schmerzen können. Muss man also mal die Kreis- und Dreieckstaste gleichzeitig drücken (was man bestimmt in der Regel mit dem Daumen macht), darf man als nächstes auf einmal die X-Taste gedrückt halten. Geht auch noch locker, einfach den Zeigefinger der linken Hand. Wenn aber dann verlangt wird, dass man die linke Taste des D-Pads drückt, sollte man sich eine akrobatische Meisterleistung der Hände einfallen. Nicht selten musste meine Nase herhalten um QTEs zu erfüllen. Und das allernervigste dabei ist: Heavy Rain findet dabei nicht mal die goldene Mitte. Denn schon ab dem normalen Schwierigkeitsgrad darf man das eine oder andere Handkunststück vollführen. Wer auf 'Leicht' stellt, den erwartet allerdings langweiliges Rumgetippe ist. Früher hatte man einen Nintendo-Daumen. Heute die Heavy-Rain-Hand. Zeiten ändern sich! Wie bereits erwähnt darf der Spieler massig an Entscheidung treffen. Doch nicht nur in Handlungen, sondern auch bei dem was man sagt. Ist man zum Beispiel im Gespräch mit einem Polizisten, kann man ihm eine Lüge auftischen und diese weiter und weiter spinnen. Es kann also eine ausgewählte Dialogoption eine neue freischalten, muss sie aber nicht. Gleiches gilt auch für die Gedanken, die man stets mit der L2 Taste aufrufen kann. Die Gedanken- und Gesprächsoptionen schwirren dann einem um den Kopf und werden mithilfe der vier rechten Controllerbuttons aktiviert. Richtig nervig ist leider der Fakt, dass in Stress- und/oder Gefahrsituationen die Optionen, die um einen herumschwirren, so verzerrt werden, dass man die Augen hin und wieder zusammenkneifen muss, um lesen zu können was da steht. Als ob das nicht schon genug wäre, kommt noch die unkomfortablen Perspektiven hinzu. Teilweise sind die Perspektiven so forciert, dass der zu spielende Charakter weit hinten steht und man in dieser Position eine Gesprächsoption auswählen muss, diese dann aber ziemlich klein angezeigt wird. Und jetzt kombinieren wir DAS mal mit dem Spaß der Verzerrung. (An dieser Stelle zolle ich meinen vollen Respekt an jene Leute, die dieses Spiel notgedrungen an einem Nicht-HD-fähigen Gerät spielen müssen. Bleibt tapfer!) Selbst auf einem Full-HD Gerät kann es in jenen Situationen nervig werden. Denn, wenn man nicht schnell genug reagiert, entscheidet das Spiel per Zufallsprinzip und wählt irgendeine Gedanken-/Gesprächsoption aus. Doch ist dies nicht das einzige Manko des Spieles. Wenn ich die Begriffe gewöhnungsbedürftig und Heavy Rain in einem Satz nennen müsste, würde ein ganz zentrales Wort fallen: Steuerung. Diese ist nämlich nicht ganz so optimal wie sie eigentlich hätte sein müssen. Die Bewegung der realistisch illustrierten Charaktere in einer detailreichen Umgebung ist leider recht unglücklich umgesetzt worden. Der linke Analogstick bestimmt die Richtung, die man einschlägt, und per R2 wird losmarschiert. Klingt einfach. Ist es aber nicht. Vor allem dann nicht, wenn die Perspektive verändert werden muss (mittels der L1-Taste) um eine bessere Sicht auf die Umgebung zu haben. Kaum die Perspektive verändert, muss man den linken Stick teilweise in die entgegengesetzte Richtung drücken, damit der Charakter sich nicht umdreht, was er ziemlich langsam macht, und zurückgeht. Sichtwort gehen. Rennen ist für die Charaktere in Heavy Rain ein Fremdwort. Dafür wird gerne mal geschlendert. Insbesondere in Situationen in denen Zeitdruck herrscht, wäre es von Vorteil, wenn sich der zu spielende Protagonist mal etwas schneller bewegt. Druck auf die R2 Taste bringt leider nicht sonderlich viel. Umso schlimmer ist es dann, wenn der Charakter sich nicht so bewegt, wie man es gerne hätte, was in jenen Zeitdrucksituationen ziemlich nerven kann. [Kein Bild? Bitte lesen!] Hallo, ich bin Ethan Mars und habe mich der Therapiegruppe Origami-Killer-Jäger angeschlossen um meinen Sohn zu retten. Hallo, Ethan! Neben der Steuerung gibt es zwei weitere Punkte die kritisiert werden müssen. Das teils unlogische Drehbuch und die Glaubwürdigkeit der Charaktere. Während man mit Ethan Mars einen Vater hat, der alles tun würde, um seinen Sohn zu retten (es sei denn, der Spieler macht diesem einen Strich durch die Rechnung...), sind die übrigen drei Charaktere eher blass und kommen in ihren Rollen weniger stark zum Ausdruck. Madison Paige, eine junge Fotojournalistin; Scott Shelby, Privatdetektiv und Norman Jayden, FBI Agent. Alle sind sie aus bestimmten Gründen hinter dem Origami-Killer her. Der wohl uninteressanteste Charakter ist Special Agent Jayden, der weniger als Protagonist dient, sondern eher als Forensiker, was, trotz der Blässe des Charakters, richtig viel Spaß machen kann. Mit einer High-Tech Brille kann man Hinweise an Tatorten finden wie auch in einer Augmented Reality Beweisanalysen durchführen um so den Origami-Killer-Fall langsam zu knacken. Insofern kann man den Charakteren natürlich Steine in den Weg legen, was andere Handlungsabschnitte eröffnet. Geschieht dies, sind bestimmte Begebenheiten in Frage zu stellen. Warum ist Charakter XYZ aufeinmal an jenem Ort? Warum vertraut Person A plötzlich Person B? Widersinnige Situationen und absurde Geschehenisse lassen nicht nur die Charakter ein klein wenig lächerlich wirken, sondern auch die Authentizität, die Heavy Rain eigentlich verströmt. [Kein Bild? Bitte lesen!] Film oder Spiel? Die Review über habe ich das Spiel hier und da als Film, aber auch als Videospiel tituliert. Müsste ich es zusammenfassen, würde ich sagen: Ein cineastisches Adventure. Jedoch lässt sich letzten Endes nur eines sagen: Es ist nicht wichtig, was es ist. Essentiell ist, ob man die Erfahrung Heavy Rain gemacht hat oder nicht. Man kann es den Leuten, die mit den QTE nicht zurechtkommen, nicht verübeln, dass sie Heavy Rain kategorisch ablehnen. Aber eine Chance sollte man dem Titel sicherlich geben. Allein die Optik lässt einen oftmals näher hinschauen. Insbesondere bei Momentaufnahmen erwischt man sich öfters dabei und fragt: "Ist das jetzt fotorealistisch?" Wetter- und Lichteffekte tun ihr übriges. Auch wenn einige Stellen, insbesondere bestimmte Animationen wie das Laufen selbst oder aber Interaktionen mit Mitmenschen wie auch Gegenständen beziehungsweise allgemein Bewegungen, ziemlich hölzern aussehen. Dennoch merkt man dem Spiel deutlich an, wann es welche Emotionen charakterisieren will. Während zu Beginn die Farben hell, warm und bund sind, sind sie nach dem Tod von Ethans erstem Sohn bedrückend und kalt. Die Inszenierung einer düsteren Umgebung ist geglückt. Und dann kommt noch ein psychopathischer Mörder mit einer Vorliebe für Origami-Figuren. Ob ich einen Film spiele? Nein. Ich erlebe Heavy Rain, das wohl atmosphärischte Adventure dieser Generation! [Kein Bild? Bitte lesen!] Fazit Ach du Kacke! SO ist das also! Bei meinen ersten Heavy-Rain-Durchgang habe ich mir das beste Ende verdient und alles im Spielverlauf um den Origami-Killer aufgedeckt. Quantic Dream hat da schon was interessantes auf die Beine gestellt. Schon lange habe ich auf ein Spiel gewartet, dessen Geschichte und Atmosphäre mich so in den Bann zieht, dass ich 8 Stunden am Stück daran sitzen musste. Ich konnte es kaum erwarten das Spiel unter anderen Bedingungen zu spielen. Heavy Rain ist für mich kein Film. Die 16 verschiedenen enden kaschieren eigentlich nur die Tatsache, dass das Videospiel auf die Dialektik zwischen 'Gut' und 'Böse' komprimiert wird. Ob das toll ist? Aber ja, denn es wurde genial gut inszeniert. Heavy Rain ist für mich, abgesehen von der hakeligen Steuerung und der Logiklücken, eines der intensivsten Spielerlebnisse dieser Generation. Wer Heavy Rain nicht gespielt hat, weiß nicht, was Atmosphäre bedeutet! Pro/Contra: (+) wunderschöne, realistische Optik (+) sehr hoher Wiederspielfaktor dank multipler Enden und unterschiedlichem Storyverlauf (+) herrlich inszenierter Noir-Thriller (+) toller Soundtrack, der die Situationen perfekt untermalt (+) tolles Drehbuch,... (-) ...das leider hier und da Logiklücken hat (-) schwammige Steuerung (-) teilweise 'schlechtes Schauspiel' Wertung * Story / Atmosphäre : 5 / 6 - Wären die Logiklücken nicht, würde ich glatte 6 Punkte geben, aber diese sind an einigen Stellen doch zu offensichtlich. * Optik / Grafik : 6 / 6 - mit das Beste, was diese Generation zu bieten hat. Keine schwammigen Texturen, geniales Motion-Capturing, herrliche Licht/Schatten-Effekte. * Steuerung / Gameplay : 4 / 6 - Das Gameplay passt, hat eben leider nur kleine Macken, wie eben die hakelige Steuerung. * Sound / Musik : 6 / 6 - Herrliche Klavierstücke, rockige Töne, elektronische Beats. Zu jeder Situation die passende Melodie. * Langzeitmotivation : 6 / 6 - Wer alle Enden sehen will, darf und muss nochmal ran. Dank der vielen Eventualitäten gibt es zahlreiche neue Storyverläufe! GESAMT : 27/30 Punkten.
__________________ official oldsql. |
|
| | # -- |
| netzwelt.de | |
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |
| | # -- |
| netzwelt.de | |




