[Allgemein] Metro 2033

Alt 23.04.2010, 16:13   # 1
Mayhem
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Entwickler: 4A Games
Publisher: THQ
Erscheinungstermin: 16. März 2010
Sprache: Deutsch / Englisch
Genre: Ego-Shooter (Einzelspieler)
Online: -/-
Plattform: PC, Xbox 360
Getestet: X360 Vesion
Auflösung: 720p
USK Wertung: 18



Die Russen. Auch so ein Volk voller Überraschungen, der Klischeerusse, der sich leider in die Gedanken einiger eingebrannt hat, trägt seine typische Wintermütze, eventuell geschmückt mit einem roten Stern, in der linken Hand eine Vodkaflasche und selbstverständlich eine rote Nase, und der Name ist natürlich Iwan. Tja, so ist das in einer sozialisierten Gesellschaft mit den Stereotypen. Der Deutsche frisst gerne Kraut, der Amerikaner stopft sich Hamburger in sich rein, der Türke trinkt seinen Raki und der Russe seinen Vodka. Aber was wäre eine solche Gesellschaft ohne die Leute, die solchem Klischeedenken Einhalt gebieten, Zeit wird es, denn die Russen können weitaus mehr als sich einem Destillat hinzugeben. Weltbekannte Schriftsteller wie Dostojewski, Puschkin oder Tolstoj; Komponisten wie Tschaikowski oder Strawinski sind nur einige von vielen Berühmtheiten aus dem Land der Zaren. Doch befinden wir uns im 21. Jahrhundert, wir leben in der „Next-Gen“, Komponisten und Schriftsteller waren gestern, heute sind Gamestudios in, und 4A, das zwar ein ukrainisches Studio ist, aber wollen wir mal nicht so sein und werfen das vorurteilsbehaftet in einen Topf, bringt der Spielerwelt mit ihrem Erstlingswelt „Metro 2033“ ein Erfahrung, der man Respekt entgegenbringen sollte...oder doch nur eine Vodkaflasche? Finden wir es heraus.


Ein One-Way Ticket nach Tschernobyll, bitte!

Kommt ein Cowboy in eine Bar. Läuft direkt auf den Barkeeper zu und bestellt sich einen Drink. Auf einmal kommt ein Typ herein, packt einige Messer aus seinem langen Mantel und schmeißt sie blitzschnell auf irgendeinen anderen Kerl. Dann verschwindet der Angreifer. „Wer zur Hölle ist das denn gewesen?“ fragt der Cowboy den Barkeeper, der darauf antwortet: „Das? Das war Messerstech-Bill!“ Kurz darauf kommt noch ein Kerl herein, der seine zwei Revolver auspackt und wahllos umherschießt und wieder verschwindet. Und wieder fragt der Cowboy den Barkeeper: „Und der? Wer soll das sein?“ „Das ist Kanonen-Bill!“ Kurz darauf erscheint wieder jemand, doch scheint es kein Mensch zu sein. Die Gestalt hat vier Arme, drei Beine, fünf Augen und schießt daraus einen Laser aus den Pupillen, der die Bar komplett zerlegt und weghumpelt. „Wer zur Hölle war das denn?“ Der Barkeeper entgegnet ruhig: „Das? Tja, das ist der Tscherno-Bill!“

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Mit dieser kleinen Anekdote kann man eigentlich schon erahnen worum es denn in der Videospieladaption von dem Fantasybuch „Metro 2033“ des Schriftstellers Dmitry Glukhovsky geht. Zu meiner Entschuldigung muss ich gestehen, dass ich das Buch nicht gelesen habe und somit leider keine Vergleiche aufstellen kann. Schande über mich und meine Kuh! Aber wie auch immer. Metro 2033 spielt in einem postapokalyptischen Moskau, welches von dem Nuklearkrieg total zerlegt wurde. Die Kolleteralschäden waren verheerend; die Strahlung lies einen Großteil der Bevölkerung zu sogenannten „Nosalis“ mutieren, mordlustige Bestien die nur eins im Sinne haben: Überlebende zu jagen. Wer dieser Genmutation entkommen ist, hat sich in der Untergrundwelt von Moskau eine neue Heimat errichtet. Hierfür waren die Metrostationen nahezu prädestiniert. Sicherlich kann man von Komfort nicht reden, jedoch erfüllen die Stationen ihren Zweck. So leben die Bewohner der Metros unter der Oberfläche, jedoch ständig mit der Gefahr, dass jene Nosalis ständig die Refugien attackieren.

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Living in the Underground!

Der Spieler übernimmt die Rolle eines relativ jungen Mannes, namens Artjom, der in einer unabhängigen Metrostation aufgewachsen ist und die Oberfläche nur noch aus Erzählungen und Photographien kennt. Das Spiel steigt mit einem quasi Tutorial an und erzählt Geschehnisse, die erst gegen Ende des Spieles auftreten. Zusammen mit einem Mann namens „Hunter“ marschiert man durch die Oberwelt mit dem Ziel einen bestimmten Turm zu erreichen, woraufhin weitere Kollegen auftauchen sowie auch dutzende von Novalis. Mit einem Gewehr bewaffnet verteidigt man sich mit Mühe und Not, wird jedoch niedergeschlagen und wird ohnmächtig. Eine logische Konsequenz. Es tritt ein Flash-Back ein: 8 Tage zuvor. Ab dem Punkt beginnt das eigentliche Spiel; es wird erzählt was Artjom in diesen 8 Tagen bishin zu jenem Kampf am besagten Turm erlebt hat. Aus dem Schlaf gerissen, wird Artjom erklärt, dass Hunter zurückgekehrt ist, selbstverständlich empfängt man den alten Kollegen. Doch bleibt die Freude des Wiedersehens nur von kurzer Dauer, Nosalis greifen die Metrostation an; wieder muss sich Artjom gegen die Mutanten behaupten. Hunter übermittelt dem Protagonisten die Bitte in der Polis, einer anderen Metrostation, einen Bekannten namens Miller aufzusuchen um ihm eine wichtige Nachricht mitzuteilen. Gewöhnlich ist das Reisen in andere Stationen alleine viel zu riskant, so schließt sich Artjom, ohne es jemandem zu sagen, einer Gruppe Wächter an, die nach Riga reisen will. Das Abenteuer nimmt somit seinen Lauf.


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I can feel the nuclear power!

Während man spielt, merkt man deutlich, dass einige der Entwickler bei 4A seiner Zeit auch an dem Spiel S.T.A.L.K.E.R saßen; es wurden nicht wenige Elemente aus dem alten Toptitel übernommen beziehungsweise könnte es auch nur Zufall sein, denn anscheinend sind sie auch im Werk des Autors vorhanden. Faktoren wie „Anomalien“ tauchen auch in Metro 2033 auf. Selbstverständlich auch jene „russische“ Atmosphäre,; während die deutsche Sprachausgabe recht gut funktioniert und sich auch hören lassen kann, wobei man das Gefühl hat, dass ausschließlich "Deutschrussen" gecastet wurden, sprechen viele unwichtige Charaktere in den Metrostationen auf russisch, erzählen dämliche Witze, plaudern über Erlebnisse und träumen von der Oberwelt. Die Stimmung passt perfekt. Man fühlt sich wahrlich in einer postapokalyptischen Welt eingesperrt. Schleift man durch die Metrostation erwischt man ein paar Kinder, die herumrennen und spielen oder gerne an der Wand mit Kreide rumkritzeln. Hat mit der Geschichte nichts zu tun, sieht aber niedlich aus. Der Grad der Detailvielfalt ist enorm, es ist als hätte man ein Fallout 3 mit einem Bioshock fusioniert; kein Objekt in den Metrostationen, Tunnel oder sonst wo wirkt deplatziert oder überflüssig, dazu sieht alles schön unordentlich dreckig aus, wie es sich für die Umgebung gehört. 4A hat schon mal was richtig gut gemacht: Die Atmosphäre! Gerede im Hintergrund, ein Leben im adäquat gestalteten Untergrund, die Verzweiflung die in Gesprächen grassiert, die „Ausflüge“ in andere Stationen. Besser hätte man dies nicht inszenieren können.


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You’ve got to pump it up

Die Atmosphäre zieht, aye. Soweit so gut. Doch kaum legt man mit dem Spiel ordentlich los, ist einiges ein klein wenig verwirrend. Im Spiel gibt es nämlich keine Währung in dem Sinne. Keine Euros, Dollar, Rubel oder Gil. Nun könnte man sicher denken, dass man wie zu Zeiten der Inflation handeln kann: mit Zigaretten. Leider nein, die Antwort lautet – mit Mun, was für Munition steht. Was sich die Entwickler beziehungsweise der Autor des Werkes dabei gedacht haben sei mal dahingestellt; Munition wird gehandelt, doch nicht irgendeine, nämlich jene die vor dem nuklearen Krieg eingesetzt wurde, sogenannte „saubere Munition“; denn die Metrokultur stellt ihre eigenen neuartigen Waffen her samt individueller „dreckiger Munition“. Saubere Mun dient hierbei als Universalwährung und kann gegen alles eingetauscht werden. Kauft Waffen oder zusätzliches Rüstungszeug, tauscht die saubere Mun gegen Dreckige ein, wobei eine saubere Patrone mehrere der Dreckigen wert ist; besorgt euch Medipacks oder Filter für die Gasmasken. Genug Zeug ist da zum Shoppen. Selbstverständlich könnt ihr die saubere Munition auch zum Schießen benutzen, wäre ja noch schöner, wenn man Munition nicht für den eigentlichen Zweck verwenden könnte. Während ihr eine Waffe, nehmen wir mal eine Pistole her, trägt könnt ihr eure übrige Munition im rechten unteren Bildschirmrand ablesen in Form einer Pistolenpatrone und einer Zahl die darunter steht. Über dieser Patrone befindet sich eine weitere mit einem ins Auge stechenden goldenen Rand; diese zeigt auch eurer Vermögen an sauberer Munition an. Per ca. 1-3 sekundenlangen Druck auf RT wechselt ihre eure dreckige mit der sauberen Munition aus. Der Vorteil dieser sauberen Mun ist, dass die Patronen durchschlagskräftiger sind und somit mehr Schaden verursachen, jedoch sollte man wirklich mit Bedacht zu diesen Patronen greifen, schließlich dienen sie auch als Währung.
Doch ist es nicht nur Munition, die eine elementare Funktion im Spiel einnimmt, sondern der Faktor Licht. Artjom erhält ein Ladegerät, das per längerem Druck auf die Analogsticks herausgenommen wird und durch wiederholtes Drücken auf die RT-Taste aktiviert wird. Mit einem Zeiger wird dargestellt ob die Taschenlampe voll aufgeladen ist oder nicht. Es versteht sich von selbst, wenn die Lampe voll ist, dass diese einen höheren Lichtradius erteilt, während eine fast leere Taschenlampe eine quasi unnütze Lichtquelle ist. Und in den finsteren Metrostationen ist eine funktionstüchtige Lampe garnicht mal so unbrauchbar. So erwischt man sich ziemlich oft wieder, die „Pumpe“ des Ladegeräts zu betätigen um Taschenlampe sowie Nachtsichtgerät, dass man entweder kaufen oder finden kann, aufzuladen.

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Dreckige Waffen in dreckigen Welten für dreckige Monster

Die Waffenauswahl in Metro 2033 ist für einen linearen Shooter ausgewogen. Man erhält das stereotypische Nahkampfmesser um sich in Situationen schützen zu können, falls mal die Munition ausgehen sollte, und das kann eher passieren als man denkt. Man sollte also stets einen Blick auf den unordentlichen Boden machen oder hin und wieder Schränke durchsuchen. Schließlich findet man nicht nur Munition und Währung, sondern auch Medikits, Filter für die Gasmasken, die enorm wichtig sind, da man an der Moskauer Oberfläche ohne Maske umkommen würde sowie auch einige Waffen die man mit dem aktuellen getragenen Schießeisen austauschen kann. Leider gibt es keine Anzeige, die signalisiert welche Waffe die Bessere ist. Hier gilt einzig die Erfahrung die man mit dem Gewehr gemacht hat. So gibt es genau 3 Arten von Schusswaffen:
Pistolen/ Gewehre/ Schrotflinten
Diese drei „Klassen“ reichen in Metro 2033 sogar vollkommen, da die einzelnen Waffen der Gattungen in diversem Design und verschiedenen Eigenschaften glänzen; mal hat die eine Pistole ein Zielfernrohr, mal hat es einen Schalldämpfer. Auch gibt es die nicht so ganz traditionellen Waffen wie Luftdruckgewehre oder, ich nenne sie mal „Pfeilgewehre“, die, wie der Name schon sagt, Pfeile verschießen kann, was den Vorteil mit sich bringt, die Munition, in dem Fall also die Pfeile, wieder einzusammeln. Die Waffenvielfalt kommt in diesem Xbox360 Titel keinesfalls zu gering, und um den Bestien der verstrahlten Moskauer Ober- sowie Unterwelt entgegen halten zu können, muss man zu diesen teils ungewöhnlichen Waffen greifen. Die besagten Nosalis teilen sich in mehrere Klassen auf; so sind es oft hundegroße Mutanten die in den Stationen nach dem Spieler schnappen, einzeln kommt man mit diesen Bestien gut klar, jedoch sollte man sich vor großen Gruppen in Acht nehmen, oder genügend Munition parat haben. Gefährlich werden Artjom so richtig nur die sogenannten „Dämonen“ die an der Oberfläche herrschen und sich mit imposanten, fledermausähnlichen Flügeln in die Lüfte schwingen um die Beute besser attackieren zu können. Auch sollten die sogenannten „Bibliothekare“ erwähnt werden, das wohl kurioseste Ungeheuer im Spiel. Die Bibliothekare, die man anscheinend wirklich nur in Büchereien antrifft, hegen keinen punktuellen Groll gegen Menschen, nur gegen jene die sie auch herausfordern. Man kann sie erlegen oder ihnen aus dem Weg gehen, dies ist die freie Entscheidung des Spielers. Apropos freie Entscheidung, der Spielverlauf von Metro 2033 ist ein rein linearer, man macht zwar kurze Zwischenstopps in einzelnen Metrostationen und kann sich hier und da umsehen, jedoch kann man an keinen Ort an einer weiteren Stelle im Spiel zurückkehren. Schade. Linearität sollte auch überhaupt kein negativer wie auch positiver Kritikpunkt sein, je nachdem wie man es auslegt kann es zufrieden stellen, oder eben nicht.


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Ideologie: Heißer Krieg

Es sind nicht nur die gräßlichen Bestien, die an der Oberfläche und in den Metro Tunneln hausen. Nicht, dass das Bekämpfen dieser Ungeheuer genug wäre, natürlich nicht; so müssen die Menschen auch der Überzeugung willens sich gegenseitig Munition in den Körper bohren. So muss Artjom sich an den Lagern der Kommunisten, die als Rote tituliert werden, und dem der Faschisten, vorbeitrauen. Dabei muss man gestehen, dass die gegnerische menschliche KI teilweise richtig dumm ist. Ich formuliere das mal in Form eines weiteren Witzes:
Sitzen zwei Rote im Metro Tunnel und unterhalten sich. Wird der eine erschossen. Der andere plaudert weiter und merkt nichts.

Ein Brüller, nicht wahr? Leider ist das so, vielleicht ist diese kaltblütige Ignoranz der KI ja auch reine Absicht gewesen. Dazu kommt noch eine gewisse Dummheit. Ist die KI intelligent genug sich hinter einem Obejkt zu verstecken, kann der Spieler zu der Position rennen und zuschauen wie der Faschist/Rote hinter diesem Objekt kauert und sozusagen seine Chance abwartet auf Artjom zu schießen. Das dieser aber genau neben der KI steht ist total uninteressant.
Der Ansatz dieses ideologischen Kampfes ist toll, jedoch wird durch simple und platte Action vonwegen „Einfach draufschießen“ zur Nichte gemacht. Man hätte sich ein wenig mehr Tiefe in diesem Punkt gewünscht.


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Ich kann tote Menschen sehen, sogar auf Befehl!

Neben militanter von Ideologie getriebener dämlicher KI, ungeheuerlichen Bestien gibt es noch eine weitere „Spezies“ die dem Spieler zu schaffen macht: Geister.
Das Spiel bietet sehr viele gescriptete Events, hin und wieder in Kombination mit QuickTimeEvents (dabei muss meistens nur auf den X-Button gehämmert werden), oft sind diese Events eine Art Raum/Zeit-Veränderung. Ist man mal an der moskauer Oberfläche, die total in Schutt und Asche liegt, dessen Himmel grau und trostlos ist und somit eine passende Atmosphäre schafft, kann es passieren, dass jene Geister den Spieler einen Flash-Back erleben lassen, bei dem die Umgebung plötzlich farbenfroh und von Menschen bevölkert ist. Mit der Story hat das wenig zu tun, jedoch bereitet es ein unheimliches Gefühl, was schön in Szene gesetzt wird. Auch trifft man auf diese Geister persönlich, wie zum Beispiel in sämtlichen Tunneln des Metrosystems.
In Silhouetten der menschlichen Form tauchen diese transzendenten Wesen auf und suchen jene Heim, die ihr Territorium betreten. Wichtig dabei ist, die Geister keinesfalls zu berühren. Doch sind es nicht nur menschliche Gespenster, auch ganze Geisterzüge fahren noch durch die Metro und nehmen jeden mit der es wagt auf den Gleisen zu wandeln. Die unheilsschwangere und erschreckende Atmosphäre ist 4A auf jedenfall gelungen.


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Fazit


Metro 2033 ist ein durch und durch atmosphärisches Spiel. Man merkt dem Spiel jedoch seine komplette Linearität an, und richtig abwechslungsreich spielt sich das Ganze auch nicht. Mal ist man an der Oberfläche, mal haust man in den Metros. Doch das ist kein Beinbruch, dafür ist das Hausen ein richtig schön gruseliges Gefühl. Seit F.E.A.R hat kein FPS in der Art gegruselt. In Kombination mit der richtig guten Optik ist Metro 2033 ein mehr als gelungener Titel, der auch eben durch seinen fehlenden OST überzeugt. Anhand von Geräuschen, Knacken, Flüstern wird gekonnt Stimmung erzeugt. Eine musikalische Untermalung braucht Metro 2033 garnicht, es überzeugt durch die Atmosphäre und das Gameplay. Wobei es schade ist, dass der Charakter Artjom viel zu kurz kommt, man bekommt zwar in den Ladesequenzen seine Gedankengänge mit, jedoch wirkt das lächerlich aufgesetzt. Aber das ist wahrscheinlich nunmal bei FPS so. Ist nicht weiter wild. Fear the Future. Metro 2033 macht es möglich.





Pro/Contra:

(+) sehr gut in Szene gesetzte Atmosphäre
(+) unglaublich schöne Detailvielfalt
(+) interessant präsentierte Story
(+) ordentliche Synchronsprecher für die deutsche Sprachausgabe

(-) Linearität ist kein Kritikpunkt. Hier aber spürt man förmlich, dass es gezwungen vorwärts geht.
(-) das Waffensystem lässt zu wünschen übrig, da man teilweise nicht sieht ob es gleiche Waffen sind oder nicht, des Weiteren sind die Fähigkeiten der Waffen nicht verzeichnet



Wertung

* Story / Atmosphäre : 6 / 6 - Trotz des schwierigen Genres passt es perfekt!
* Optik / Grafik : 5 / 6 - ein sehr hoher Grad an Detailverliebtheit, geht jedoch einen Tick besser.
* Steuerung / Gameplay : 5 / 6 - Läuft flüssig, spielt sich soweit gut, wäre da nicht das seltsame Waffensystem
* Sound / Musik : 6 / 6 - Keine Musik. Dafür unheilsschwangeren Töne. Sehr gut!
* Langzeitmotivation : 2 / 6 - Schade. Wenn man es durchspielt kann man es zwar auf einem höheren Schwierigkeitsgrad nochmal versuchen, jedoch ist das ansich total sinnfrei. Auch gibt es keine Zusatzmodi die für diesen Faktor sprechen könnten.

GESAMT : 24/30 Punkten.
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Alt 23.04.2010, 16:13 # --
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Alt 19.04.2014, 21:52 # --
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