Verkaufen für unbekante Firma/Arbeitgeber?


Alt 15.09.2008, 21:48   # 1
Phantomas88
 
Registriert seit: 15.09.2008
Beiträge: 2
Guten Abend,
Ich habe ein Problem!
Am Freitag hatte ich eine E-Mail im Kasten! Ich wäre ja ein guter Kunde von ihnen (meinem späteren Arbeitgeber) und sie würde es freuen, wenn ich für sie Artikel bei eBay verkaufen würde. So weit so gut, natürlich bin ich bei sowas misstrauisch und glaube eigentlich nicht daran, riecht ja nach Betrug und Abocke! Hab dennoch mal nachgehakt, über MSN geschrieben etc.!
Raus kam, dass mein Gegenüber, bzw. die Firma Distributor (Vertreiber) einer großen Modemarke ist und dafür Verkäufer bei eBay sucht, er gab mir ein paar Namen von eBay-Shops, die bereits für ihn verkaufen und ich hab nachgeschaut und stimmte soweit alles!
Er meinte ich soll zum Ordnungsamt gehen und mir nen Gewerbeschein besorgen etc. damit sie keinen Stress mit dem Finanzamt bekommen! Hab ich gemacht!
Ich sollte pro Verkauf 8€ bekommen, oder, jetzt kommts, 12€ wenn ich mich selber um den Versand kümmere (klingt ja gut, müsste ja heißen, dass mein gegenüber wirklich die besagten Kleidungsstücke hat und sie wirklich verkaufen will) und ich bekäme 70% der eBay-Gebühren erstattet.
Zudem erzählte er mir sie haben täglich im Durchschnitt 900-1000 Artikel und deswegen bräuchten sie andere Verkäufer, da sie dem nicht mehr nachkommen! Außerdem übernehmen sie die Merhwertsteuer, und die Rechnungen sind natürlich auf ihren Namen, also bin ich nur fürs verkaufen da!
Also klingt es ja doch ganz gut, also habe ich ein paar Sachen auf gewerblicher Basis eingestellt und bis heute ca. 20 verkauft! Das Geld überweisen die Kunden an mich, ich nehme mir meine Provision und überweise den Rest an meinen "Arbeitgeber"!
Habe auch einen Arbeitsvertrag als freier Mitarbeiter unterschrieben, der soweit keine Auffälligkeiten zeigte

Das ist der erste Teil, der zweite folgt jetzt:
Nun ist mir aber heute aufgefallen, dass mir das alles zu viel Aufwand ist und ich sagte ihm ich lasse meine eingestellten Angebote noch zu Ende laufen, dann höre ich auf! Er meinte ist meine Entscheidung, auch wenns nicht schön ist!
Dann meinte er (jetzt kommts nochmal), sie würden mir 1000€ pro Woche bezahlen, wenn ich ihnen meinen eBay-Account vermieten würde! Dafür müsste ich mich nur um die Finanzen kümmern, den Rest würden sie machen! Das hat mich ja dann doch ein wenig stutzig gemacht! Er meinte, weil mein Account ein sehr alter ist, viele gute Bewertungen hat und dann auch schon Bewertungen von der Modemarke hätte!
Naja, trotzdem hab ich natürlich nicht zugesagt weil mir das dann doch ein wenig suspekt war bzw ist!
Nun hab ich gerade mal gefragt, ob er mir ein Oberteil verkaufen könnte (um zu gucken ob sie wirklich auch die Kleidung haben und sie original ist), und er meinte klar, sie schenkens mir als Dank, welche Größe ich hätte, geht morgen um 12 zu mir raus!

Nun ja, klingt ja alles nach Betrug, nur kommt es mir dann doch wieder komisch vor, dass sie mir morgen eins schicken, und dass ich mich wenn ich will auch um den Versand kümmern kann, also hätte ich die Ware bei mir!!

Habe jetzt natürlich noch kein Geld von Kunden an meinen "Arbeitgeber" da ich doch ein wenig kritisch bin, und nachher ist das Geld weg und die Kunden bekommen keine Ware und ich stecke in Schulden!


Deswegen wollte ich erstmal andere Meinungen einholen!

Und danke an die, die sich die Zeit nehmen, und meine Story lesen und versuchen mir zu helfen!

Grüße
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Alt 16.09.2008, 13:04   # 2
immorb
Gastposter
 
Zitat:
Zitat von Phantomas88
Deswegen wollte ich erstmal andere Meinungen einholen!
"Meine Meinung"
Hast du dir schon einmal die AGB von E-Bay durchgelesen?
§2 Anmeldung und Mitgliedskonto
7.Mitglieder müssen ihr Passwort geheim halten und den Zugang zu ihrem Mitgliedskonto sorgfältig sichern.

11.Ein Mitgliedskonto ist nicht übertragbar.

Du bist und bleibst für den Account verantwortlich!

War noch was
Ich verleihe grundsätzlich meine EC-Karte und schreibe als Hilfe den PIN drauf.

m.f.G.
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Alt 16.09.2008, 15:30   # 3
Phantomas88
Threadstarter
 
Registriert seit: 15.09.2008
Beiträge: 2
Ja ok, da weiß ich schonmal bescheid, aber wie stehts zum ersten Teil?
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Alt 16.09.2008, 16:52   # 4
GreasySpoon
Administrator
 
Benutzerbild von GreasySpoon
 
Registriert seit: 09.03.2002
Beiträge: 2.731
So etwas darf man nicht, ist illegal und hört sich so dermaßen nach Betrug an, dass ich sofort die Finger davon lassen würde.

Erst hat er keine Zeit und dann will er Deinen Account mieten, um das selbst zu machen???!?!? Aufwachen!
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Alt 16.09.2008, 17:00   # 5
immorb
Gastposter
 
Zitat:
Zitat von Phantomas88 Beitrag anzeigen
Ja ok, da weiß ich schonmal bescheid, aber wie stehts zum ersten Teil?
Das Thema ist zu komplex als das ich dir hierzu meine Meinung sagen kann und darf.
(eventuelle unerlaubte Rechtsberatung)
Vor der Unterschrift holt man sich fachlichen (möglichst Rechtsanwalt) Rat.

Was mich verwundert:
Zitat:
Er meinte ich soll zum Ordnungsamt gehen und mir nen Gewerbeschein besorgen etc.
[...]und überweise den Rest an meinen "Arbeitgeber"!
[...]Habe auch einen Arbeitsvertrag als freier Mitarbeiter unterschrieben,[..]
Als "freier Mitarbeiter" erhält man z.B. keine Anweisungen vom Auftraggeber.
Und es sind noch einige wichtige Sachen zu beachten im Verband mit dem Status "freier Mitarbeiter".

Ich nehme an das du einen Dienstleistungsvertrag nach § 611 BGB hast.
Ein solcher hat viele Vorteile,aber auch eine ganze Reihe von Nachteilen.
Unteranderem "Vermutung" der Scheinselbständigkeit ,Verpflichtung zu Schadensersatzansprüchen, usw.

Aus dem Grund;siehe ersten Absatz.

m.f.G.
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Alt 07.11.2008, 01:15   # 6
jalepereira
Gastposter
 
Hallo halo,
bitte laß die Finger davon wir sind eine ganze Truppe die auf so einen reingefallen sind. Auch wir haben uns auf so eine nett klingende Anzeige gemeldet und am Anfang ging auch alles soweit gut bis wir einen Brief zwecks Markenrechtsverletzung bekommen haben. Anschließend ging keine Ware mehr raus und wir mußten den Kunden das Geld natürlich zurückbezahlen. Unsere Sachen liegen nun beim Anwalt (der natürlich auch einpaar Euros kostet) und bei der Polizei in Hof.
Kein Spass solche ******** gehören weggesperrt.
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