| Hallo,
hast Du auf einen Link in einer Phishing-Mails geklickt und/oder hast Du ein unsicheres Passwort?
Mit Paypal oder Ebay reden halte ich für aussichtslos.
Was Du versuchen kannst, ist folgendes:
Kündige Dein Ebay-Konto und eröffne ein neues. (Ebay erlaubt es, beliebig viele Konten zu eröffnen). Ein neues Konto eröffnen kannst Du also auch sofort.
Das sollte funktionieren, garantieren kann ich es natürlich nicht.
Als erstes würde ich Dein altes Konto kündigen.
Sollte Dir Ebay antworten, dass das wegen Deiner Verkaufssperre nicht geht, bleibt Dir nur der Weg zu einem Anwalt, der sich mit Ebay und Paypal auskennt.
Dein altes Konto würde von Ebay endgültig erst 180 Tage nach der Abgabe des letzten Gebotes gekündigt werden, danach werden Deine Daten nach einer gewissen Zeit gelöscht (wie lang dieser Zeitraum ist, weiß ich nicht).
Für Dein neues Konto brauchst Du eine andere E-Mail-Adresse, die gibt's ja kostenlos, z.B. bei hotmail.de oder arcor.de. Vorsicht bei web.de, die bieten kostenlos nur einen Speicher von 500 E-Mails an, die sind schnell voll und dann versuchen sie, dem Kunden einen - natürlich kostenpflichtigen - Vertrag anzudrehen.
Wenn Du mit dem neuen Konto 50 Bewertungspunkte erreicht hast, kannst Du dort dann auch ohne Paypal verkaufen.
Wobei Du auch versuchen kannst, Dich bei Paypal mit einer neuen E-Mail-Adresse neu anzumelden. Zumindest vor drei Jahren war es so, daß sie solche Fälle nicht bemerkt haben bzw. nicht kontrolliert haben.
Wenn Du das machst, solltest Du das unbedingt mit einer anderen Bankverbindung/Kreditkartennummer als mit Deiner alten machen.
Das gleiche würde ich Dir auch für Ebay empfehlen.
Weil die anhand der Bankverbindung/Kreditkartennummer gesperrte Konten identifizieren.
Je nachdem, wie wichtig Dir das ist, solltest Du Dir also extra für Ebay ein anderes Konto zulegen.
Beim Verkaufen mit Paypal wäre ich sowieso vorsichtig.
Du musst bei jeder Paypal-Zahlung damit rechnen, dass Paypal sie zurückfordert.
Sei es z.B., weil der Käufer angibt, dass die Ware nicht angekommen ist (die Zustellung kannst Du bei einem einfachen Brief nicht nachweisen), oder dass die Ware nicht wie beschrieben sei und er sie Dir zurückschickt (oft, aber längst nicht immer verlangt Paypal dabei ein Gutachten vom Käufer) oder weil ein Käufer aus den USA z.B. nach sechs Monaten bei seiner Kreditkartengesellschaft die Zahlung widerruft, einfach so ...
Es kann Dir also passieren, dass der Käufer Geld und Ware behalten darf ...
Ich biete Paypal beim Verkaufen nur auf Nachfrage an, und auch nicht bei hohen Beträgen, also z.B. ein Engländer, der bei mir eine CD gekauft hat, kann mit Paypal bezahlen, aber Lieferung nur per Einschreiben.
Wenn der Käufer aber jemand mit null Bewertungen ist, lasse ich mich auch nicht auf eine Zahlung mit Paypal ein. |