eBay-Verkäuferkonto dauerhaft gesperrt wegen PayPal

Alt 14.09.2011, 17:28   # 1
netterJungeDerChris
 
Registriert seit: 14.09.2011
Beiträge: 2
Hallo.

Ich möchte gerne persönliche Meinungen und Ratschläge zu meinem Problem lesen.

- Ich habe mit einem eBay-Konto privat gekauft und verkauft, dass mit PayPal verknüpft ist.
- Wegen eines Betrügers beziehungsweise Hackers, der mit fremden Konten einkaufte, wurde mein PayPal-Konto eingeschränkt und eine "PayPal-Untersuchung" eingeleitet.
- Eine Kopie meines Personalausweises ohne Schwärzungen habe ich nicht im vorgegebenen Zeitraum an PayPal gesendet, wie gefordert.
- Mein PayPal-Konto wurde geschlossen beziehungsweise mir wurde gekündigt.
- Von eBay wurde mir mitgeteilt, dass die Verkaufssperre aufgehoben wird, sobald das eBay-Konto 50 Bewertungspunkte aufweist.
- Mit mehr als 50 Bewertungspunkten wurde mir nun von eBay mitgeteilt, dass die Sperre nur von PayPal gelöst werden kann.
- Da ich bei PayPal kein Kunde mehr bin, antworten die mir nicht mehr und ich kann scheinbar nie wieder mit dem Konto verkaufen.

Mir ist klar, dass ich bei PayPal etwas falsch gemacht habe, indem ich bei deren strikter Abwicklung nicht konstruktiv mitgearbeitet habe. Trotzdem bin ich über den Rausschmiss auf Lebenszeit bei PayPal überrascht und fühle mich von eBay betrogen.
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Alt 01.11.2011, 13:45   # 2
CPZ
 
Registriert seit: 01.11.2011
Beiträge: 2
Hallo,

hast Du auf einen Link in einer Phishing-Mails geklickt und/oder hast Du ein unsicheres Passwort?

Mit Paypal oder Ebay reden halte ich für aussichtslos.

Was Du versuchen kannst, ist folgendes:

Kündige Dein Ebay-Konto und eröffne ein neues. (Ebay erlaubt es, beliebig viele Konten zu eröffnen). Ein neues Konto eröffnen kannst Du also auch sofort.

Das sollte funktionieren, garantieren kann ich es natürlich nicht.

Als erstes würde ich Dein altes Konto kündigen.
Sollte Dir Ebay antworten, dass das wegen Deiner Verkaufssperre nicht geht, bleibt Dir nur der Weg zu einem Anwalt, der sich mit Ebay und Paypal auskennt.

Dein altes Konto würde von Ebay endgültig erst 180 Tage nach der Abgabe des letzten Gebotes gekündigt werden, danach werden Deine Daten nach einer gewissen Zeit gelöscht (wie lang dieser Zeitraum ist, weiß ich nicht).

Für Dein neues Konto brauchst Du eine andere E-Mail-Adresse, die gibt's ja kostenlos, z.B. bei hotmail.de oder arcor.de. Vorsicht bei web.de, die bieten kostenlos nur einen Speicher von 500 E-Mails an, die sind schnell voll und dann versuchen sie, dem Kunden einen - natürlich kostenpflichtigen - Vertrag anzudrehen.

Wenn Du mit dem neuen Konto 50 Bewertungspunkte erreicht hast, kannst Du dort dann auch ohne Paypal verkaufen.

Wobei Du auch versuchen kannst, Dich bei Paypal mit einer neuen E-Mail-Adresse neu anzumelden. Zumindest vor drei Jahren war es so, daß sie solche Fälle nicht bemerkt haben bzw. nicht kontrolliert haben.

Wenn Du das machst, solltest Du das unbedingt mit einer anderen Bankverbindung/Kreditkartennummer als mit Deiner alten machen.

Das gleiche würde ich Dir auch für Ebay empfehlen.
Weil die anhand der Bankverbindung/Kreditkartennummer gesperrte Konten identifizieren.

Je nachdem, wie wichtig Dir das ist, solltest Du Dir also extra für Ebay ein anderes Konto zulegen.

Beim Verkaufen mit Paypal wäre ich sowieso vorsichtig.
Du musst bei jeder Paypal-Zahlung damit rechnen, dass Paypal sie zurückfordert.

Sei es z.B., weil der Käufer angibt, dass die Ware nicht angekommen ist (die Zustellung kannst Du bei einem einfachen Brief nicht nachweisen), oder dass die Ware nicht wie beschrieben sei und er sie Dir zurückschickt (oft, aber längst nicht immer verlangt Paypal dabei ein Gutachten vom Käufer) oder weil ein Käufer aus den USA z.B. nach sechs Monaten bei seiner Kreditkartengesellschaft die Zahlung widerruft, einfach so ...

Es kann Dir also passieren, dass der Käufer Geld und Ware behalten darf ...

Ich biete Paypal beim Verkaufen nur auf Nachfrage an, und auch nicht bei hohen Beträgen, also z.B. ein Engländer, der bei mir eine CD gekauft hat, kann mit Paypal bezahlen, aber Lieferung nur per Einschreiben.

Wenn der Käufer aber jemand mit null Bewertungen ist, lasse ich mich auch nicht auf eine Zahlung mit Paypal ein.
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Alt 01.11.2011, 19:35   # 3
netterJungeDerChris
Threadstarter
 
Registriert seit: 14.09.2011
Beiträge: 2
Hallo.

"hast Du auf einen Link in einer Phishing-Mails geklickt"
- Ja. Ich wette, dass das jeder schon einmal gemacht hat. Du auch?

"hast Du ein unsicheres Passwort?"
- Schreib mir, was Du darunter verstehst und welches Passwort Du meinst, dann kann ich darauf antworten.

"Kündige Dein Ebay-Konto und eröffne ein neues."
- Wozu das Ältere kündigen, wenn ich es doch zum verkaufen benutzen möchte?

Die vielen Sätze danach sind grundsätzlich hilfreich, enthalten aber für mich keine neue Informationen. Leider kann ich in Deinem langen Beitrag keine Tipps erkennen, wie ich mit meinem "tollen" Konto mit mehr als 50 Punkten eventuell doch wieder verkaufen kann, worauf ich ja gehofft hatte.
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Alt 01.11.2011, 22:00   # 4
CPZ
 
Registriert seit: 01.11.2011
Beiträge: 2
Nein, ich habe noch nie auf den Link einer Phishing-Mail geklickt.

Meine Schwester wollte mir mit 35 Jahren auch nicht glauben, dass es nahezu perfekt gefälschte E-Mails gibt, mit folgender Begründung: "Das kann ich mir nicht vorstellen ..." Und was sie sich nicht vorstellen kann, gibt es auch nicht. So einfach ist das. Tolles Weltbild.

Auf Deine Frage "Wozu das Ältere kündigen, wenn ich es doch zum verkaufen benutzen möchte?" kann ich nur mit einer Gegenfrage antworten:

Wie willst Du es denn zum Verkaufen benutzen, wenn Ebay Dich lebenslang nicht läßt? Ebay darf das ...

"Die vielen Sätze danach sind grundsätzlich hilfreich"

Danke für das Lob.

"enthalten aber für mich keine neue Informationen. Leider kann ich in Deinem langen Beitrag keine Tipps erkennen."

Dafür kann ich nichts. Ich habe doch deutlich geschrieben: Anwalt.

Hast Du das überlesen?

Oder willst Du es nicht wahrhaben?

Es ist Dein Pech, wenn Du mit Scheuklappen durch die Welt spazierst...
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Alt 28.05.2012, 13:27 # --
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