| | # 2 |
| Hat immer ein offenes Ohr Registriert seit: 07.01.2008 Ort: laut verschwörungstheorien nicht existent! ;)
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| Die Geschichte vom Lametta Weihnachten naht, das Fest der Feste- Das Fest der Kinder - Fest der Gäste- Da geht es vorher hektisch zu..... Von Früh bis Abend - keine Ruh - Ein Hetzen, Kaufen, Proben, Messen - Hat man auch niemanden vergessen...? So geht es mir - keine Ahnung habend - Vor ein paar Jahren - Heiligabend - der zu dem noch ein Sonntag war. Ich saß grad bei der Kinderschar, da sprach mein Weib: "Tu dich nicht drücken, Du hast heut noch den Baum zu schmücken!" Da Einspruch meistens mir nichts nützt, hab kurz darauf ich schon geschwitzt: Den Baum gestutzt - gebohrt - gesägt - und in den Ständer eingelegt. Dann kamen Kugeln, Kerzen, Sterne, Krippenfiguren mit Laterne, Zum schluß ---- ja Himmelwetta...! Nirgends fand ich das Lametta! Es wurde meiner Frau ganz heiß und stotternd sprach sie: "Ja, ich weiß, im letzten Jahr war es arg verschliessen - Drum habe ich es weggeschmissen. Und - in dem Trubel dieser Tage, bei Arbeit, Müh und Plage - Vergaß ich, Neues zu besorgen! Ich werde was vom Nachbarn borgen! Die Nachbarn - links, rechts, drunter, drüber - die hatten kein Lametta über! Da schauten wir uns an verdrossen; Die Läden sind ja auch geschlossen... "Hört zu! Wir werden heuer haben einen Baum -- altdeutscher Stil, Weil ... mir Lametta nicht gefiel..." Da gab es Heuler, Schlurzen, Tränen... und ich gab nach den Schmerzfontänen: "Hört endlich auf mit dem Gezeta --- ihr kriegt nenn Baum - mit viel Lametta!" Zwar konnt ich da noch nicht begreifen, woher ich nehm die Silberstreifen...! Doch grade, als ich sucht - mein Messa - da ließ ich: "Hengstenberg MILDESSA".. Es war die Sauerkrautkonserve! Ich kombinier mit Messers Schärfe: Hier liegt die Lösung eingebettet, das Weihnachtsfest, es ist gerettet!!!! Schnell wurde der Deckel aufgedreht, das Kraut gepresst, so gut es geht - zum Trocknen - einzeln - aufgehängt- und dann geföhnt, -- doch nicht versengt!! Die trocknen Streifen, sehr geblichen mit Silberbronce angestrichen - Auf beiden Seiten, Silberkleid! Oh freue Dich, Du Christenheit! Der Christbaum war einmalig schön, Wie selten man ihn hatte gesehen! Zwar rochs süßsauer zur Bescherung, geruchlich gabs ne Überquerung, weil mit Benzin ich wusch die Hände, mit Nitro reinigt die Wände, dazu noch Räuscherkerzen und Myrthe - Der Duft die Menge leicht verwirrte! Und Jemand sprach still, verwundert: "Hier riechts nach technischem Jahrhundert!" Ne Woche drauf! .. Ich saß gemütlich im Sessel, laß die Zeitung friedlich, den Bauch voll Feiertage-Reste -- es war wieder Sonntag - und Sylvester. Es sprach mein Weib: "Du weißt Bescheid?! Es kommen heut zur Abendzeit Schulzes, Lehmanns und Herr Meier zu unserer Sylvesterfeier..." Wir werden leben wie die Fürsten -- es gibt Sauerkraut mit Wiener Würsten!!" Ein Schrei ertönt! Entsetzt sie schaut: "Am Christbaum hängt mein Sauerkraut!! Vergessen, Neues zu besorgen! Ich werde was vom Nachbarn borgen!" Die Nachbarn links, rechts, drunter, drüber - die hatten - leider - keines über! Da schauten wir uns an verdrossen: Die Läden sind ja auch geschlossen!! Und so ward wieder ICH der Retter nahm ab vom Baum das Lametta! Mit Terpentinöl und Bedacht hab ich das Silber abgemacht. Das Kraut dann gründlich durchgewässert, mit reichlich Essig noch verbessert, dazu noch Nelken, Pfeffer, Salz und Curry, Ingwer, Gänseschmalz! Dann, als das Ganze sich erhitzte - das Kraut das funkelte und blitzte - da konnte ich nur nach oben flehen: Laß diesen Kelch vorübergehen...! Als später dann das Kraut serviert ist auch noch folgendes passiert: Als eine Dame mußte niesen sah man aus ihrem Näschen sprießen tausend kleine Silbersterne... "Machs noch einmals, ich seh das so gerne..." so rief man ringsum, hocherfreut - die Dame wußte nicht Bescheid! Franziska Lehmann sprach zum Franz: "Dein Goldzahn hat heut Silberglanz!" Und einer, der da mußte mal der rief: "Ich hab nen Silberstrahl!" So gabs nach dieser Krautmethode noch manche nette Episode! Beim Heimgang sprach ein Gast zu mir: "Es hat mir gut gefallen hier, doch wär die Wohnung noch viel netter hättest du am Weihnachtsbaum Lametta!!!" Ich konnte da gequält nur lächeln und mir noch frische Luft zufächeln. Ich sprach - und klopfte ihm aufs Jäckchen: "Im nächsten Jahr, da kauf ich 100 Päckchen!!"
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| | # 3 |
| Registriert seit: 27.12.2006 Ort: Stadt
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| Der Weihnachtsmann ist übel dran Er muss jetzt alles tragen Hat keinen Schlitten, kein Gespann Hat nicht mal einen Wagen Sein Antrag wurde abgelehnt Die Gelder sind gestrichen Das ist nun mal der große Trend Man kennt das ja inzwischen Auch mit mit der Bahn kann er nicht fahr´n Die ist ja viel zu teuer Und auf ein Auto noch zu spar´n Verhinderte die Steuer Die wird ja nun auf jeden Dreck Auf jeden Pups erhoben Und Leistungen, die fallen weg So woll´n es die da oben Der Weihnachtsmann fragt: Liebe Leut Ja, wollt ihr mich verkohlen? Soll´n sich die Kinder weit und breit Die Sachen selber holen? Da tönt´s: Wir sparen ganz gerecht Bis alle Schuld beglichen Und wenn du aufmuckst, alter Knecht Dann wirst du auch gestrichen ![]() Quelle: http://www.verseschmiede.com/weihnachtsgedichte.htm |
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| | # 7 |
| Hat immer ein offenes Ohr Registriert seit: 07.01.2008 Ort: laut verschwörungstheorien nicht existent! ;)
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| Das etwas andere Weihnachtsgedicht Des Kater's Rache Es lag ein Kater auf der Lauer, wollte besehen sich genauer den alten Mann, der kam in's Haus, es sollte sein der Nikolaus. Der Kater schlich sich hinterdrein, schmuste an des Niklaus' Bein, erkannte nun den alten Mann, es war der Nachbar von nebenan. Dieser hasste Katzentiere, stand am Abend immer schmiere, um die Katzen zu beschmeissen, mit dicken Steinen - so ganz heissen. Der Kater begriff den Augenblick, drehte sich um und schaute zurück, besprang den Alten im roten Rock, der drohte mit dem Rutenstock. All die Leute erschreckten sehr, der kleine Peter schrie noch mehr, erneut sprang der Kater an Niklaus' Bart, riss ihn herunter in Gegenwart von herumstehenden ängstlichen Leuten, die sich auf diesen Tag so freuten, doch sahen sie nun den Nachbarsmann, der keine Katzen leiden kann. Der kleine Peter rief ganz laut: "Das ist der Mann der Katzen haut!" Seitdem kam niemals mehr in's Haus der Nachbarsmann - als Nikolaus. *** Gedicht einer Frau: Müde bin ich, geh zur Ruh, mache meine Augen zu. Lieber Nikolaus bevor ich schlaf, bitte ich Dich noch um was. Schick mir mal 'nen netten Mann, der auch wirklich alles kann. Der mir Komplimente macht, nicht über meinen Hintern lacht, mich stets nur auf Händen trägt, sich Geburtstage einprägt, Sex nur will, wenn ich grad mag und mich liebt wie am ersten Tag. Soll die Füße mir massieren und mich schick zum Essen führen. Er soll treu und zärtlich sein und mein bester Freund obendrein. Gedicht eines Mannes: Lieber Nikolaus, schicke mir eine taubstumme Nymphomanin, die einen Getränkehandel besitzt und Jahreskarten fürs Stadion hat. ... Und es ist mir sch***egal, ob sich das reimt oder nicht!
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| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
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| Josef und Maria sind auf Herbergssuche. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet, es entsteht folgender Dialog: Josef: "Habt Ihr Quartier für mich und meine Frau?" Wirt: "Nein, alles ausgebucht Josef: "Aber seht doch, meine Frau ist hochschwanger Wirt: "Da kann ich doch nichts für..." Josef: "Ich doch auch nicht!" |
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| | # 10 |
| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
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| Des IT-Users Heiligabend oder: Deadline 24th December oder: Technik macht das Leben schön Es ist schon still im Institut, sogar das Telefax jetzt ruht. In sanftem Licht bei schwachem Scheine stehen die Terminals alleine. Schneeflocken fallen leis' und sacht', weil das der Bildschirmschoner macht, ganz lautlos über'n Monitor. Kein Druckerschnarren dringt an's Ohr, nur die Standby-Diode brennt und flackert leicht. Es ist Advent. Da schließt der User ohne Eil' g'rad' noch sein letztes Backupfile. Und als er legt die Akten hin, geht ihm so manches durch den Sinn. Er denkt an die Vergangenheit: "Von wegen gute alte Zeit! Manch' Stund' hat man mit Zeug verbracht, das heut' der Rechner ruck-zuck macht." Er denkt mit mitleidsvoller Mine an Blaupapier und Schreibmaschine und an das Warten auf die Post - wochenlang von West nach Ost. Heut' mit dem Fax, da geht das fix, und E-Mail erst: null-komma-nix, schon sind die Daten über'n Bus. So kommt er zu dem festen Schluß: "Heut' hat man's besser, keine Frage!" Und jetzt geht's in die Feiertage. Er hatte sich fest vorgenommen, nicht allzu spät nach Haus zu kommen. Heiligabend muß vor allen Dingen ihm Ruhe und Erholung bringen. Doch als er sich zum Heimgeh'n wandt', fällt ihm sein Schlüssel aus der Hand. Und als er sich nach diesem bückt, hat er ein Blatt Papier erblickt, das unabsichtlich offenbar zu Boden scheint's gefallen war. "Ach Gott," sagt er nach kurzem Lesen, "das hatte ich total vergessen." Da geht's - er hat es gleich gecheckt - um irgend so ein Schei**-Projekt, das lange schon mal ausgeschrieben. Die Bewilligung war ausgeblieben, doch nach Protesten und Beschwerden kann es nun neu beantragt werden. Ganz unten steht noch: "Just remember: Deadline: 24th December!" Zwar war im das nicht angenehm, doch im Prinzip auch kein Problem. Da er's schon mal beantragt hatte, ist es gewiß noch auf der Platte. Schnell raus mit E-Mail oder Fax. Termineinhaltung ist ein Klacks. Eine Kopie vom Erstantrag noch in der Aktenmappe lag. So denkt er: "Da mach ich mir's leicht! Der wird einfach nochmal eingereicht. Nur's Datum ist nicht aktuell. "Na, kein Problem, das hab'n wir schnell!" Trotzdem faßt er noch den Entschluß, daß er zu Haus Bescheid sag'n muß: 'ne halbe Stund' er später käme, mehr Zeit das nicht in Anspruch nähme. Das Telefon zu Haus belegt, was unsern User nicht erregt. So schickt er halt' ne Mail, ok, an frau.user@t-online.de. Nun froh an's Werk, jetzt wird sich g'sputet, mit frohem Pieps der Rechner bootet und schon geht's rund, schnell wie ein Pfeil: DOS, Windows, Word und Open File. Doch eines ist jetzt schon fatal: Wie hieß denn die Datei noch mal? Schau'n wir mal, was es da gibt. Abkürzungen sind ja sehr beliebt: wrzlbr.fmt und knrad.txt es ist schon manchmal wie verhext. Und man vernimmt ein leises Fluchen: "Ja Sakrament, da muß ich suchen." Nach einer Stunde, in der Tat, er die Datei gefunden hat. Sie hieß 'test.doc', es ist zum Flennen, das hätt' er sich ja denken können. "Na bitte," dachte er, "das paßt! Nur noch 'ne Kurzmessage verfaßt, das File als Anhängsel attached und dann ins Internet gequetscht. Vorher wie immer den Login, dann kriege ich das schnellstens hin." Doch kommt es nicht ganz, wie er meint. Denn was am Bildschirm da erscheint, das hätt' ihn beinah' umgehaun. Es steht da "LOCAL NETWORK'S DOWN!" Rasch die Hotline angewählt. "Das krieg'n wir schon!" - doch weit gefehlt: das Rechenzentrum menschenleer, am Heiligabend ist da keiner mehr. Dann klingelt noch das Telefon. Seine Frau mit lautem Ton entfacht 'ne Diskussion sofort, die schließlich endet mit dem Wort: "Dann heirat' nächstens dein Büro!" Das stimmte ihn jetzt auch nicht froh. Darauf versucht er einmal noch den Login, denn vielleicht geht's ja doch. Nach 10 Versuchen schmeißt er's hin: "Das hat doch alles keinen Sinn. Dann eben nicht mit Internet, das macht das Kraut jetzt auch nicht fett. Stattdessen drucke ich es aus und dann geht es per Fax hinaus." Doch wieder unser User irrt. Er blickt den Ausdruck an verwirrt und er muß zugeben, daß man die Formeln nicht entziffern kann. Den Grund dafür, den kennt er schon: Das liegt sicher an der Word-Version. Der Text mit WinWord 2 geschrieben ist nicht ganz up-to-date geblieben. Dies Manko wird eliminiert, indem man Filter installiert, ein paar Fonts zusätzlich lädt, darauf in die win.ini geht, dort zwei drei Einträge editiert und dann reg.dat modifiziert. Zuletzt dann schließlich dreimal booten, das dauert nur ein paar Minuten. Nach drei Stunden hin und her lief dann überhaupt nichts mehr: Kein Word, kein Windows und kein DOS. Frustriert der User d'rauf beschloß, den Rechner nunmehr abzuschalten und zu versuchen, nach der alten Tippex- und Schreibmaschinenweise den alten Antrag still und leise zu retouchier'n und wegzuschicken. Das sollt' ihm heute doch noch glücken. 20 vor zwölf war es geschafft. Der User völlig abgeschlafft, mehr wankt er schon, als daß er geht, schnurstracks bis zum Faxgerät. Den Antrag in den Einzugschacht, gewählt, doch - wer hätt' das gedacht - hört er nur das Besetzt-Signal und's Display zeigt: "ERNEUTE WAHL". Und so probiert erneut er 's wieder, die Laune ist total darnieder. Beim zehnten Anlauf endlich dann springt die Übertragung an. Dem User geht nur durch den Sinn: "' s ist zwei vor zwölf, das haut noch hin!" Wie er sich freut, nah'zu unbändig, zeigt's Display: "SENDUNG UNVOLLSTÄNDIG". Es kracht die Faust, die keiner hält, zack-bumm auf das Bedienungsfeld. Und bei diesem Faustschlag im Affekt ist's Faxgerät total verreckt. Es trifft dies unsern User schwer: Jetzt ist es aus, jetzt geht nichts mehr! Am Boden liegend sieht er dann das Blatt Papier, mit dem's begann. Fast rasend schnaubt er: "Just remember: Deadline 24th December!" Als er das Blatt zerreißen will, wird er mit einem Male still. Da sieht er, daß es in der Tat auch rückseits noch was stehen hat. Da steht - das sieht er jetzt ganz klar - "Wiederholungsanträge bis Ende Januar." Perplex steckt er nun den Antrag einfach in einen Briefumschlag, Adresse d'rauf und, ohne Drang, ab damit in den Postausgang. Schwer hat der Abend ihn geplagt, doch jetzt scheint's endlich abgehakt, und er tritt unverzüglich dann den wohlverdienten Heimweg an. Busse fahr'n zwar längst nicht mehr, doch nimmt der User das nicht schwer und er beschließt zu Fuß zu laufen, um gute, frische Luft zu schnaufen. Ganz still ist es um diese Zeit, die Landschaft liegt im Winterkleid, Schneeflocken fallen sacht und leis', rings um ihm her nur tiefes Weiß. Man hört nichts Lautes, und im Dunkeln vereinzelt ein paar Sterne funkeln. Auf seinem langen Weg nach Haus' kramt manch' Erinnerung er aus. Viel fällt ihm ein, während es schneit, aus der guten alten Zeit. Quelle unbekannt |
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| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
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| Denkt euch ich habe das Christkind gesehen Ich hab es überfahren, es war ein versehen! Ich hatte gerade die Äuglein zu, Ich träumte beim fahren in himmlicher Ruh! Das Christkindl hat in dieser eisigen Nacht, Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht! Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann, Er feuerte gerade seine Rentiere an, Ich überholte den langsamen Wicht, Doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht! Ich wich noch aus! Doch leider nicht Santa! Ein kurzes "RUMMS" und er klebte am Manta! Am Ende sah ich auch Nikolaus! Er stürmte grad aus dem Freudenhaus! Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen, Wollt am Automaten neu Präser sich kaufen! Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehen, Jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen! ! So ist die Moral von dem Gedicht, Fahr zu schnell dein Auto nicht! Denn als ich zu Haus war! Da musste ich heulen, Mein schöner Wagen, Der hatte 3 Beulen! Vom Niklas, vom Christkind und vom Santa Claus! Tja nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus!! |
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| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
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| Großstadt – Weihnachten Nun senkt sich wieder auf die heim'schen Fluren die Weihenacht! die Weihenacht! Was die Mamas bepackt nach Hause fuhren, wir kriegens jetzo freundlich dargebracht. Der Asphalt glitscht. Kann Emil das gebrauchen? Die Braut kramt schämig in dem Portemonnaie. Sie schenkt ihm, teils zum Schmuck und teils zum Rauchen, den Aschenbecher aus Emalch glasé. Das Christkind kommt! Wir jungen Leute lauschen auf einen stillen heiligen Grammophon. Das Christkind kommt und ist bereit zu tauschen den Schlips, die Puppe und das Lexikohn, Und sitzt der wackre Bürger bei den Seinen, voll Karpfen, still im Stuhl, um halber zehn, dann ist er mit sich selbst zufrieden und im reinen: »Ach ja, son Christfest is doch ooch janz scheen!« Und frohgelaunt spricht er vom ›Weihnachtswetter‹, mag es nun regnen oder mag es schnein, Jovial und schmauchend liest er seine Morgenblätter, die trächtig sind von süßen Plauderein. So trifft denn nur auf eitel Glück hienieden in dieser Residenz Christkindleins Flug? Mein Gott, sie mimen eben Weihnachtsfrieden ... »Wir spielen alle. Wer es weiß, ist klug.« Kurt Tucholsky |
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| Hat immer ein offenes Ohr Registriert seit: 07.01.2008 Ort: laut verschwörungstheorien nicht existent! ;)
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| Der geklaute Weihnachtsbaum Vom Walde draußen bin ich her,ich wußte gleich, es weihnachtet sehr,als dieser Kerl mit Beil und Schlitten,verdächtig um mich rumgeschlichen.Jetzt fängt er an mich umzuhauen,Au! das tut weh! Der will mich klauen!Der wird sich wundern hat er mich zu Haus.Denn leider gehen mir die Nadeln aus.Der Förster meint, das käm vom sauren Regen,so schlimm wie dies Jahr sei`s noch nie gewesen.Nun schmeißt er mich auf seinen Schlittenund zurrt mich fest. Jetzt schnell noch eine Minitanne ausgerissen,damit zum Fest die Oma auch ein Bäumchen hat und nichts wie weg.Womöglich macht zu dieser Stunde der Förster grade seine Rundeund dem möcht er nicht in die Arme laufen.Er hastet eilig durch den Wald, inzwischen ist ihm lausig kalt.Fliegt über eine Wurzel hin und schrammt sich auf das Doppelkinn.Bleibt steh`n um etwas zu verschnaufenund merkt, jetzt hat er sich verlaufen.Sucht fluchend nun am Waldesrand bis er sein Auto wiederfand.Wirft mich, er hat`s gefunden kaum, samt Schlitten in den Kofferraum und startet---------------aber, tuck, tuck, tuck,das Auto macht nicht einen Ruck.Wär nicht ein netter Mensch gekommen,der ihn in`s Schlepptau hat genommen.er stünde noch dort sicherlich.Ja, Weinachtsbäume klaut man nicht. (Jutta Gnädig) ![]() ............... nochn gedicht! ein Spassgedicht zur Weihnachtszeit: Wer gammelt so spät noch durch Sträucher und Tann? Ich mag es nicht glauben, der Weihnachtsmann. Sein Mantel ist rot und sein Bart nicht verschneit, und für einen Schwatz hat er wohl eh keine Zeit. Die Hände voll mit Tüten von Aldi und Netto, und bestimmt hat der Alte auch noch andere Marken in petto. Jetzt wird mir's auch klar und ich wundre mich nich, das ich jedes Jahr von Aldi nen Schlafanzug krich. Er schleppt sich kraftlos dahin durch Fichten und Tann und es ist nicht mehr aus der Kindheit der Weihnachtsmann. Denn der kam mit einen Schlitten und Rentier davor, darauf einem Sack voll Spielzeug und Süßen und dazu sang ein Engelchor. Der Weihnachtsmann aus der Kindheit war ein lustiger Mann, doch der hier ist traurig man sieht es ihm an. Er schleppt keinen Sack mehr mit kleinen Geschenken. Nein, er hält duzende Plastetüten in seinen knorrigen Händen. "He Alter", so sag ich ganz still vor mich hin, "was ist nur aus Dir geworden, was ist des Weihnachtsfest Sinn?" Da plötzlich dreht er sich zu mir um, er macht einen Schritt auf mich zu und ich werde stumm. Dann spricht er zu mir der alte Weihnachtsmann, und es fällt ihm wohl schwer, man sieht es ihm an. "Das Fest der Liebe ist es lange nicht mehr, alle wollen viel Fressen und der Geschenke noch mehr. Nur die teuersten Geschenke müssen es sein, aber es gibt auch welche, für die kauf bei Aldi ich ein. Die Menschen wurden undankbar, geldgeil und gierig und sagt überhaupt einer Danke, dann klingt das schon schmierig. Dabei gibt es anderswo viel Kummer und Leid. Doch daran zu denken hat wohl keiner mehr Zeit. Auch der Sinn des Christfest von einst ging verloren wurde einst doch laut Bibel der Heiland geboren. Doch besinnliche Weihnacht, das kannst Du heute vergessen, erst Geschenke aufreissen dann kräftig fressen, welch Kind singt heut noch ein Lied, wer kennt noch ein Gedicht und nach dem Ursprung der Weihnacht frag ich lieber nicht. Das heilige Fest wie wir einst es gedacht, wurde lange schon durch Euch zum Konsumrauschfest gemacht. Ich schleppe mich ab jedes Jahr mit den teuersten Geschenken aber an den Ursprung der Weihnacht tut heut keiner mehr denken." Und als seine Worte zu Ende er bringt, eine Träne mehr über seine Wangen rinnt. "Mach's besser, mein Freund" so ruft er mir noch zu, dann verschwindet er zwischen den Bäumen im Nu. Noch lange steh ich zwischen Fichten und Tann, dann mehme ich meine Gedanken zusamm, ich gehe nach Hause und für mich steht es fest ich feiere dieses Jahr das alte Weihnachtsfest. Wir werden zusammen sitzen unterm Tannenbaum und ich erzähle meinen Kindern von einem Traum. Von einem Traum eines alternden Mann den dennoch jeder der will auch erfüllen kann. Und wir werden der wahren Weihnacht gedenken und uns nicht sinnlos mit Werten beschenken, und singen die alten Lieder im Kerzenschein, ja, und wer weiß, vielleicht kehrt der alte Weihnachtsmann dann bei uns ein. Ich wünsche es mir und Euch allen von Herzen eine frohe gesunde Weihnacht ohne Ärger und Schmerzen, ohne viel Stress mit viel mehr besinnlicher Zeit, die Ohren macht auf, die Herzen macht weit. Ich hoffe es wird ein Fest der Liebe und Freude denn dann, und das sage ich Euch schon heute, gibt es irgendwo zwischen Sträuchern und Tann, einen alten, aber glücklichen Weihnachtsmann.
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| | # 14 |
| Hat immer ein offenes Ohr Registriert seit: 07.01.2008 Ort: laut verschwörungstheorien nicht existent! ;)
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| Brief an das Christkind In Nürnberg lebte eine alte Frau, für sie war das Leben einsam und grau, mit Ihrem Einkommen war es schlecht bestellt, mit einem Wort - sie hatte kein Geld. Sie überlegte angestrengt hin und her, woher denn Geld zu kriegen wär'. Ihr kam ein Gedanke - oh, wie fein, so schrieb sie ein Brief an das Christkindlein. LIEBES CHRISTKIND ICH BIN ALT UND ARM, DAS GELD IST ZU WENIG, ICH BITTE ERBARM, DRUM SCHICKE MIR SCHNELLSTENS 100 EURO, SONST MÜSSTE ICH HUNGERN UND WÄR NICHT MEHR FROH. EINE ANDERE HILFE WEISS ICH NICHT MEHR, DENN OHNE MONETEN IST`S DOCH RECHT SCHWER, ABER BITTE BEEILE DICH MIT DEM GELD, SONST IST`S NICHT MEHR SCHÖN AUF DIESER WELT. Der Brief wird frankiert, in den Kasten gesteckt, der Postbote ihn dann morgens entdeckt, er liest die Adresse - was soll er nur machen, "AN DAS CHRISTKIND" - das ist ja zum Lachen. Er denkt sich aber, ein Spaß muss sein, der kommt ins Fach vom Finanzamt hinein. Am nächsten Tag dort angekommen, wird er vom Beamten in Empfang genommen. Wenn Sie nun glauben, er schmeißt weg diesen Brief, oh, so ist das nicht, da liegen Sie schief, er liest die Adresse und denkt gleich daran, wie man der alten Frau helfen kann. Ja, Glauben Sie mir, das ist kein Scherz, es gibt beim Finanzamt mal jemand mit Herz, ihm kommt ein Gedanke, und das ist fein, das könnt für die Frau eine Hilfe sein. Er fängt gleich an durch die Büros zu wandern und sammelt recht fleißig von einem zum andern. Doch leider war er über den Erlös nicht ganz froh, statt 100, bekam er nur 70 Euro. Aber diese wurden dann verwandt und an die arme Frau gesandt. Diese freute sich sehr, man kann's kaum ermessen, dass das Christkind hat sie nicht vergessen. So schrieb Sie rasch einen Dankesbrief, in Eile sie zum Postamt lief. Sie schrieb ans liebe Christkindlein dieses nette Briefelein: LIEBES CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO, VIELEN DANK FÜR DIE 70 EURO. DOCH SOLLTEST DU MAL WIEDER AN MICH DENKEN, UND SO GÜTIG MIR WIEDER WAS SCHENKEN, DANN MÖCHTE ICH DICH NUR UM EINES BITTEN, DAS GELD NICHT ÜBER DAS FINANZAMT SCHICKEN. DENN DIE LUMPEN HABEN UNGELOGEN, VON DEN 100 EURO 30 ABGEZOGEN.
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