Der Film "Zeitgeist" Erklärung über den Ursprung des Christentum


Alt 07.04.2009, 21:32   # 41
Exitus
 
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Zitat:
Zitat von schnippewippe
...Was macht aber denn einen Christen aus. ? Ist man nur dann ein Christ wenn man getauft ist.
Es gibt viele die nicht getauft sind und bessere Christen sind als so manch ein Christ.

In der Bibel steht alles, was man wissen muß.Nicht mehr und nicht weniger.Die Taufe ist "Pflicht".
Die "Erwachsenen" ( Jesus ließ sich mit 14 Jahren von Johannes dem Täufer taufen) müßen sich auf den Namen Jesu Christi taufen lassen.( ..."Wer da glaubet, der lasse sich...taufen"... )

Es gibt keine Kindertaufe.Jesus hat die Kinder immer gesegnet.

Ich finde, daß diese Plattform nicht für einen solchen Gedankenaustausch geeignet ist.
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Alt 07.04.2009, 21:48   # 42
schnippewippe
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Zitat:
Zitat von Exitus Beitrag anzeigen
In der Bibel steht alles, was man wissen muß.Nicht mehr und nicht weniger.Die Taufe ist "Pflicht".
Die "Erwachsenen" ( Jesus ließ sich mit 14 Jahren von Johannes dem Täufer taufen) müßen sich auf den Namen Jesu Christi taufen lassen.( ..."Wer da glaubet, der lasse sich...taufen"... )

Es gibt keine Kindertaufe.Jesus hat die Kinder immer gesegnet.

Ich finde, daß diese Plattform nicht für einen solchen Gedankenaustausch geeignet ist.
Ich weiss das die Taufe Pflicht ist.
Zitat:
Es gibt keine Kindertaufe.Jesus hat die Kinder immer gesegnet.
Na schön, dann sind wir alle gar nicht getauft worden Aber warum steht dann in meinen Unterlagen getauft und nicht gesegnet.

Sorry, Exitus ich weiss das du gläubig bist.So weit ich mich erinnern kann hast du es ja mal mitgeteilt.

Aber wieso sollen wir hier nicht auch unsere Ansichten darüber schreiben.
Es gibt eben verschieden Ansichten darüber.
Dann dürfte man es ja nirgens im Internet schreiben. Denn da können es ja die Gläubigen es ja auch lesen.
Tut mir leid , dass du es wohl sehr persöhnlich nimmst. Aber wieso ? Ich finde ein Christ der fest im Glauben ist ,würde nur über uns lachen. Der steht doch darüber.
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Alt 07.04.2009, 22:24   # 43
Pascal1984
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Zitat:
Zitat von Exitus Beitrag anzeigen
In der Bibel steht alles, was man wissen muß.Nicht mehr und nicht weniger.
Wir wissen doch wie die das neue Testament entstanden ist. Seine Bücher sind Jahrzehnte und gar hundert Jahre nach Jesus tot niedergeschrieben worden. Es wurde lange gestritten, welche Evangelien und Briefe anerkannt und berücksichtigt werden sollen. Die heutige Bibel könnte genauso gut ganz anders aussehen, hätten sich damals andere christliche Gruppierungen mehr Gehör verschafft. (Noch heute sind die Syrisch-Orthodoxen Kirchen mit ihrer jetzigen Form nicht einverstanden) Man könnte gar sagen, die Bibel ist ein reines Zufallsprodukt der Geschichte.
Ich finde es daher reichlich unlogisch wie du dich so sehr auf dieses Buch versteifen kannst.
Meiner Meinung nach gilt ein Mensch als Christ, sobald er Jesus als den wichtigsten Propheten seiner Religion ansieht.

Zitat:
Zitat von Exitus Beitrag anzeigen
Ich finde, daß diese Plattform nicht für einen solchen Gedankenaustausch geeignet ist.
Was ist denn deiner Meinung nach eine geeignete Platform?
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Alt 07.04.2009, 22:25   # 44
immorb
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Zitat:
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Es gibt keine Kindertaufe.Jesus hat die Kinder immer gesegnet.
Man möge es mir entschuldigen wenn ich mein Gelübde breche.

Die Taufe ist keine Sache der Christen.
Denn das was Johannes der Täufer mit "jesus" machte ist ein altes Relikt.
Es ist mehr eine Säuberung.
Siehe z.B. Naeman,der seinerzeit über Israel herrschte.Der Prophet Elisa konnte Naeman vom Aussatz befreien, indem der seinen Rat befolgte und sich siebenmal im Jordan "taufte".
Die "Taufe" war eine "Reinwaschung" von z.b. auch Sünden.
Hat ein neugeborenes Kind schon gesündigt,oder ist es krank?
Zitat:
Zitat von Exitus Beitrag anzeigen
Ich finde, daß diese Plattform nicht für einen solchen Gedankenaustausch geeignet ist.
Aus welchem Grund?

Nachtrag:
Ich bin froh das für mich nur Gaya/Gaia oder einfach nur "Mutter Erde" wichtig ist.

m.f.G.
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Alt 08.04.2009, 09:38   # 45
sn00py603
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Zitat:
Was macht aber denn einen Christen aus. ? Ist man nur dann ein Christ wenn man getauft ist.
Es gibt viele die nicht getauft sind und bessere Christen sind als so manch ein Christ.
Die Frage stellt sich mir auch immer wieder und die Antwort ist auch immer die selbe.

Ich hab es bei meiner Oma gesehen, regelmäßig in die Kirche gerannt, täglich beim Essen das Tischgebet gesprochen, aber nie so richtig danach gelebt.
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Alt 08.04.2009, 11:13   # 46
Exitus
 
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Hallo,

diese Plattform ist ungeeignet für dieses "Gespräch", da man (jeder) die Bibel zur Hand haben muß, um die entsprechenden Passagen lesen und zitieren zu können.
Es ist auch etwas ganz anderes, wenn man unter vier, sechs oder mehr Augen zusammensitzt und sich über dieses Thema unterhält.
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Alt 08.04.2009, 11:37   # 47
schnippewippe
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Die Zehn Gebote mal schön erklärt.

Zitat:
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die ersten drei Gebote das Verhältnis zu Gott klären, während die letzten sieben das Verhältnis zu den Mitmenschen und damit auch unsere soziale Verantwortung ansprechen. Die Zehn Gebote sind keine religiöse Zwangsbestimmung, vielmehr erinnern sie den Menschen an seine soziale Verantwortlichkeiten und bestätigen ihn als freiheitliches Wesen.
Die Zehn Gebote in ihrer Kurzfassung | MDR.DE
Die Zehn Gebote sind ja auch im Text abgeändert worden.

1. Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. (Vers 2–3)
Oder
Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
2. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist.Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (Vers 4–6)

3. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. (Vers 7)

(Abgesehen von der Androhung göttlicher Strafe sah das Mosaische Gesetz bei Gotteslästerung die Hinrichtung durch Steinigung vor (3. Mose 24, 10–16).

4. Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst
du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn. (Vers 8–11)

Das ist wohl kaum einzuhalten.


Wie wären die 10 wohl Gebote für heute?

1. Lebe nach dem Höchsten, das du kennst.

2. Bestehe nicht darauf, dass deine Weltsicht die einzig richtige sei.

3. Respektiere die Glaubensvorstellungen anderer Menschen.

4. Gönne dir und Anderen regelmäßige Ruhepausen.

5. Behandle deine Eltern mit Respekt.

6. Respektiere das Leben in allen seinen Formen.

7. Gehe sorgfältig und rücksichtsvoll mit deinen zwischenmenschlichen Beziehungen um.

8. Respektiere das Eigentum deiner Mitmenschen.

9. Sei ehrlich und aufrichtig.

10. Gönne deinen Mitmenschen ihr Eigentum.

Die Taufe bei uns.

Mit der Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen und es ist die Zusage zu der der Liebe und des Segens Gottes.
Da die meisten Kinder in den ersten Lebensjahen getauft werden übernehmen Eltern und Paten an Stelle des Kindes die Glaubensbezeugung.
Wenn wir konfirmiert werden, ist es eine Bestätigung der eigenen Taufe.

-----Doppelpost zusammengeführt am 8.4.2009 um 10:59:42-----

Zitat:
Zitat von Exitus Beitrag anzeigen
Hallo,

diese Plattform ist ungeeignet für dieses "Gespräch", da man (jeder) die Bibel zur Hand haben muß, um die entsprechenden Passagen lesen und zitieren zu können.
Es ist auch etwas ganz anderes, wenn man unter vier, sechs oder mehr Augen zusammensitzt und sich über dieses Thema unterhält.
Somit dürfte man nirgends im Internet darüber schreiben wie man darüber denkt.
Der Eine legt die Worte der Bibel so aus und der Nächste wieder anders.
Ich bin evangelisch und komme mit der katholischen Kirche in vielen Dingen nicht klar. Da könnte ich 10 Bibeln zur Hand haben.

Sehe es doch bitte nicht so eng.

Wir teilen ja nur mit, warum es uns so schwer fällt an die Bibel zu glauben.
Was ist so schlimm daran.

Ich beneide jeden der fest im Glauben ist. Denn der findet ja zu ALLEM Trost in der Bibel. Was wir nicht können.
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Alt 08.04.2009, 12:01   # 48
immorb
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Zitat:
Zitat von Exitus Beitrag anzeigen
Hallo,

diese Plattform ist ungeeignet für dieses "Gespräch", da man (jeder) die Bibel zur Hand haben muß, um die entsprechenden Passagen lesen und zitieren zu können.
[..]
Wer Internet hat,kann die Bibel lesen. >>>> Bibel-Online.NET
Jeder hat also eine Bibel zur Hand.(oder sagt man zur Mouse)
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Alt 08.04.2009, 12:03   # 49
sn00py603
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Zitat:
Da die meisten Kinder in den ersten Lebensjahen getauft werden übernehmen Eltern und Paten an Stelle des Kindes die Glaubensbezeugung.
Wenn wir konfirmiert werden, ist es eine Bestätigung der eigenen Taufe.
Und da bin ich der Meinung, bist du als unmündiges Kind einem Zwang unterlegen, den du im späteren Leben vielleicht garnicht willst. Warum muss der Mensch als Baby getauft werden? Weil es Tradition ist? Weil es die Eltern und Großeltern so wollen?

Zitat:
Aber unsere Kinder nicht. Wir haben es ihnen überlassen ob sie sich taufen lassen
Und das finde ich total in Ordnung. Ich hätte diese Entscheidung auch gerne selbst getroffen. Ja ich bin getauft und konfirmiert, aber ich bin aus der Kirche ausgetreten. Bin ich ein besserer Christ, wenn ich getauft bin, oder der Kirche (egal welcher) angehöre?
Ich bin zu dem Schluß gekommen, dass ich keiner Glaubensgemeinschaft angehören muss, um ein guter Mensch zu sein.
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Alt 08.04.2009, 12:34   # 50
schnippewippe
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Hallo Exitus
jeder hat sein Glauben und jeder sollte das was der andere glaubt axeptieren.
Uns fällt es eben schwer daran zu glauben. und das schreiben wir hier.

Mal ein Beispiel:
Die Frau deren Wohnung ich sauber halte war evangelisch. Hatte einen Arabischen Arzt geheiratet und ist mit ihn in sein Land gezogen. Die Religion war nie ein Problem zwischen ihnen. Auch dann nicht als das Kind kam. Erst als er sich noch eine Frau nahm kam es zur Trennung. Sie kam mit dem Kind wieder nach Deutschland zurück. Hier hatte sie ein Erlebnis und nahm den katholischen Glauben an und glaubt nun fest an das was in der Bibel steht.
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Alt 08.04.2009, 13:08   # 51
Rammi
 
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Registriert seit: 22.10.2007
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Beiträge: 3.201
Nun kommt auch noch mein "kleiner" Senf dazu.
Ich habe mir den Film angesehn,aber nicht alles.Ist nicht so meine Welt.
Ich bin getauft(evangelisch),aber ich hatte keine Konfirmation.
Als Kind/Baby hast du keine Wahl,du musst getauft werden.Wobei es warscheinlich mehr meine Groß-und Urgroßeltern waren die dahinter standen.Meine Mutter ist katholisch,mein Vater war evangelisch.
Ich ging in einen evangelischen Kindergarten und in die Christenlehre(bis 10 Jahre) .
Gut in der DDR hatte man nicht groß die Wahl(ich machte Jugendweihe),aber wenn ich wirklich gewollt hätte,hätte ich eine Konfirmation machen können.
Aber ich wollte nicht.
Das zu meinen persönlichen Hintergrund.

Zitat von Schnippe:
"Ich beneide jeden der fest im Glauben ist. Denn der findet ja zu ALLEM Trost in der Bibel. Was wir nicht können. "
Wenn jemand seinen Glauben hat,soll er ruhig,denn es hilft ihm in vielen,wenn nicht sogar in allen, Situationen weiter.Wo wir anderen nicht weiter wissen.
Ich würde nie jemanden wegen seines Glaubens anders behandeln,weil es eine persönliche Sache ist.

Zitat von Exitus:
"Ich finde, daß diese Plattform nicht für einen solchen Gedankenaustausch geeignet ist."
Wenn nicht hier,wo dann.Hier kommen soviele verschiedene Ansichten(vielleicht auch Glaubensrichtungen) zusammen.

Ob das nun alles stimmt und wie es stimmt(Bibel)ist mir persönlich Wurscht.
Ich weiß und das hat sich in meinen Leben schon oft gezeigt,das ich eine schützende Hand über mir habe.Ich glaube nicht das es Gott ist,ich weiß es ist mein Paps der aufpasst und wichtige Sachen so regelt,das es für mich stimmig ist.(Ob das stimmt,oder obs nur das Schicksal ist,weiß ich natürlich nicht.Aber Paps klingt für mich besser und schöner als Schicksal)

Weiter werde ich mich an dieser Diskusion nicht beteiligen,da ich zu diesem Thema keinen Draht habe.
__________________
Ich leide nicht an Realitätsverlust - Ich genieße ihn!!!!


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Alt 31.07.2009, 17:58   # 52
unbekannt
 
Registriert seit: 31.07.2009
Beiträge: 4
Hallo!

Ich bin auf den Thread hier gestossen und will ein paar Anregungen dazu
loswerden.
Was mir immer wieder auffällt ist, dass Menschen Gott und Bibel nicht glauben können, aber irgendwelche dubiosen Quellen und Behaupten wird ohne überprüfen geglaubt. Da gibt es Filme wie den hier genannten oder Bücher von Dan Brown und die Leute übernehmen das einfach, ohne es zu überprüfen. Sie glauben jeden Unsinn, aber sie beschäftigen sich nicht einmal ernsthaft mit Gott und der Bibel.
Ich bin Informatiker, kein Theologe, aber habe ich habe mich viel mit der
Bibel und Gott auseinandergesetzt und ich will zu ein paar Fragen hier einfach Anregungen geben, falls noch mehr Leute über diesen Thread stolpern. Alles was ich hier schreibe, ist jeder angehalten selbst zu überprüfen.

Wenn ich einen Bibelvers angebe, schreibe ich immer aus welcher Übersetzung ich den genommen habe. Die Übersetzungen unterscheiden sich nicht im Inhalt, nur in der Sprache. Ich selbst lese die Bibel hauptsächlich in der Übersetzung von Martin Luther. Wer aber das "alte Deutsch" nicht gewohnt ist, versteht dann manche stellen vielleicht schlecht. Wenn Martin Luther z.B. "Jüngling" schrieb (Altes Deutsch), so
steht da in heutiger Sprache "Junger Mann", der Inhalt bleibt der gleiche, die Art wie wir sprechen hat sich nur über die Jahre geändert.

Eine gute Online Bibel, findet man auf Bibleserver.com - Ihre Bibel im Netz, dort kann man auch alle Übersetzungen vergleichen.


Zu der Frage mit der Maria:
Es ging doch gerade darum, dass Jesus Gottes Sohn ist und deshalb eben nicht durch einen leiblichen, menschlichen Mann schwanger wurde. Gott hat Maria schwanger werden lassen. Wie das biologisch ablief, weiß ich nicht, aber vielleicht hat er einfach ihre Eizelle befruchtet. Wenn Gott alles geschaffen hat, dann ist das mit Sicherheit ein Kinderspiel für ihn.

Zu den zitierten Stellen aus dem Lukas Evangelium:
Im griechischen steht dort das Wort "parthenos" und das heißt Jungfrau,
also nichts mit "junge Frau".
Es gibt sogenannte Interlinear Übersetzungen der Bibel. In denen steht sowohl der griechische Urtext als auch eine Wort für Wort Übersetzung in unsere Sprache. Dort kannst man das selbst überprüfen, auch ohne griechisch zu können. Hier eine die ich per Google für das Lukas Evangelium Kapitel 1 gefunden habe (ist aber in Englisch):
http://www.scripture4all.org/OnlineI...NTpdf/luk1.pdf

Zu Engeln und zum Heiligen Geist:
Engel kommen mehrfach in der Bibel vor, beispielsweise als Boten Gottes, indem sie wie bei Maria eine Botschaft überbringen oder als Beschützer wie z.B. in Psalm 91,11: "Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen".
Im Neuen Testament werden sie oft mit weißen bzw. leuchtenden/glänzenden Gewändern beschrieben z.B. in Markus 16,5:
"Und sie gingen in das Grab hinein und sahen einen jungen Mann zur Rechten sitzen, bekleidet mit einem langen, weißen Gewand; und sie erschraken" (Schlachter 2000 Übersetzung)

Oder auch:
"Und Kornelius sprach: Vor vier Tagen fastete ich bis zu dieser Stunde, und ich betete um die neunte Stunde in meinem Haus. Und siehe, da stand ein Mann in glänzender Kleidung vor mir" (Apostelgeschichte 10,30; Schlachter 2000 Übersetzung)

Zum Heiligen Geist:
Der Heilige Geist ist der Geist Gottes.
Mehr dazu steht z.B. im Johannes Evangelium Kapitel 14 ab Vers 15. Dort ist z.B. davon die Rede, dass der Heilige Geist ein "Tröster" bzw. "Helfer", "Beistand" oder "Fürsprecher" für uns ist. Weiter im Text steht dann ab Vers 26:
"Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem
Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe."
Gott hat also uns den Heiligen Geist gesandt, nachdem Jesus zu Gott zurückgekehrt war.
Eine andere Stelle über den Heiligen Geist ist z.B. diese hier:
"Als ich aber zu reden anfing, fiel der Heilige Geist auf sie, gleichwie auf
uns am Anfang. Da gedachte ich an das Wort des Herrn, wie er sagte:
Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft
werden." (Apostelgeschichte 11,15-16, Schlachter 2000 Übersetzung)
Der Heilige Geist wird noch sehr oft erwähnt, wen das näher interessiert
sollte einfach mal ein Neues Testament zur Hand nehmen oder Gott fragen (das meine ich ganz ernst).

Zu der Sache mit dem Ebenbild:
Wir sind zwar nach seinem Ebenbild geschaffen, aber Leben und Verhalten uns dennoch nicht so, wie Gott sich das mal ursprünglich gedacht hat.
Im griechischen Text (das Neue Testament ist in Griechisch verfasst) steht für Sünde das Wort "hamartia", das heißt soviel wie "das Ziel verfehlen". Wir sind von Gott seit dem "Sündenfall" getrennt, als Folge
unserer Sünde, weil wir Dinge tun (Sünde) die Gott nicht möchte und die an seinen Geboten vorbei sind. Wenn wir eine Sünde begehen, schießen wir sozusagen am Ziel vorbei.

Im Römerbrief steht das ziemlich heftig:
"Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod. Gott aber schenkt uns unverdient, aus reiner Gnade, ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn." (Römer 6,23; "Gute Nachricht" Übersetzung)

Gott hat uns einen freien Willen gegeben und wir können entscheiden was wir tun, Gott verhindert nicht einfach alles! Wir tragen für unser Handeln eine Verantwortung für uns selbst, vor anderen Menschen und immer vor Gott.

Eigentlich wären wir alle getrennt von Gott, weil es keinen Menschen gibt, der ohne Sünde ist. Da uns Gott aber so sehr liebt, wollte er das Problem beiseite räumen und jedem Menschen wieder ein Leben in seiner Nähe und Gegenwart ermöglichen und das _über_ den Tod hinaus.

In Johannes 3,16 steht:
"Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat" (Schlachter 2000 Übersetzung).

Gott war das also die Trennung zwischnen ihm und uns nicht egal! Er wollte sie aufheben und um das zu tun musste jemand für unsere Sünden tilgen, dafür bezahlen (das zeigt auch, wie ernst das Thema für Gott ist, er konnte die Schuld nicht einfach so "vergessen"). Genau dafür war das Opfer von Jesus Christus am Kreuz notwendig!
Jesus war der einzige Mensch, der keine Sünde begangen hat, stattdessen aber stellevertrend für uns alle, _unsere_ Sünden auf sich genommen hat.

"Gott hat Christus, der ohne Sünde war, an unserer Stelle als Sünder
verurteilt, damit wir durch ihn vor Gott als gerecht bestehen können." (2. Korinther 5,21; Übersetzung "Gute Nachricht")

Oder auch:
"Durch seinen Tod hat er Sühne für unsere Schuld geleistet, ja sogar für die Schuld der ganzen Welt." (1. Johannes 2,2, "Gute Nachricht")

In der Bibel schreibt Paulus im Brief an die Römer (3,22-24): " Es gibt hier
keinen Unterschied: Alle sind schuldig geworden und haben die Herrlichkeit
verloren, in der Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hatte. Ganz
unverdient, aus reiner Gnade, lässt Gott sie vor seinem Urteil als gerecht
bestehen - aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist" (Übersetzung "Gute Nachricht")

Gott hat uns also zu seinen Ebenbilder geschaffen, aber wir Leben oft nicht mehr so, wie er es wollte. Durch unsere Sünden, wären wir eigentlich für immer getrennt von Gott, da jede Sünde von Gott trennt und niemand von uns ohne Sünde ist. Jesus hat aber genau das Problem ausgeräumt, indem für jeden den Weg zu Gott frei gemacht hat. Dazu muss man nur seine Sünden vor Jesus bringen, ihn um Vergebung
bitten (und auch annehmen, dass einem dann vergeben ist durch Jesus Christus) und im Glauben (Vertrauen) auf ihn zu leben bzw. Jesus in sein Leben lassen. Zu der Frage nach den Geboten, kommt weiter unten noch was.

Zu der Sache mit dem Gottes Beweis:
Gott wird sich nie formal beweisen lassen. Wie auch? Eigentlich ist es
lächerlich, wenn etwas Geschaffenes (wir Menschen) den Schöpfer beweise wollen.
Ich bin überzeugt davon, wenn man nach Gott ehrlich sucht, wird man ihn finden bzw. er lässt sich finden oder zeigt sich, so wie er in der Bibel beschrieben ist. In Lukas 11,9-10 sagt Jesus:
"Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan." (Schlachter 2000 Übersetzung)

Wenn Gott das so sagt, dann dürfen wir ihn da auch ganz ernst nehmen und von ihm erwarten, dass er uns "aufmacht" wenn wir anklopfen! Probiers aus!


Zu der Sache mit den Texten und deren Datierung:
Für mich persönlich macht es Sinn, wenn die Texte etwas später entstanden sind. Warum? In den Jahren nach seiner Auferstehung haben doch viele von Jesu Anhängern noch gelebt, sie konnten sich doch direkt darüber austauschen, es macht doch Sinn es dann aufzuschreiben, wenn es wirklich notwendig ist. Z.B. wenn die ersten Personen die ihn kannten, sterben und man das Wissen für die nachfolgenden Generationen erhalten und natürlich weitergeben wollte.


Bei dem Link mit "Legende oder Wahrheit" frage ich mich das, was in meinem Posting ganz am Anfang steht. Warum glauben die Menschen nur ständig solches Zeug und nehmen das als _die_ Wahrheit, aber der Bibel können sie nicht glauben?

Zu der Sache mit Matthäus, Markus, Lukas und Johannes:
In allen vier Evangelien wird Jesus als Gottes Sohn dargestellt, nicht nur in einem! Ich nenne einfach mal aus den 4 Evangelien, die Stelle, nachdem Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde (Luther Übersetzung):

"Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." Matthäus 3,17

"Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf, und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen." Lukas 3,21-22

"Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen." Markus 1,11

"Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn." Johannes 1,34

Zu der Frage warum Menschen immer einen Gott "hatten":
Wir wurden von Gott für ein Leben in seiner Nähe/Gegenwart geschaffen. Ich glaube deshalb, diese Sehnsucht nach Gott, ist fest in uns angelegt. Zu jeder Zeit habne Menschen nach Gott gesucht, aber sie haben sich dafür entweder irgendwelche Götzen selbst geschaffen (z.B. Zeus und Co.) oder Gott irgendwann angefangen zu verdrängen (das trifft wohl am besten auf unsere Zeit zu) und versucht auf andere Art und Weise Glück zu suchen.

Bei der Frage nach dem Elend und Leid, was durch einen Glauben entstanden ist, kann ich nur sagen, das es doch von uns Menschen selbst geschaffen ist. In der Bibel steht nirgends, dass Gott irgendjemandem zwingt ihm nachzufolgen, wir können uns alle frei für ein Leben oder gegen ein Leben mit Gott entscheiden.
Wir müssen aber mit den Konsequenzen leben. Ich würde deshalb jedem empfehlen, das zu überprüfen.
Das soll keine Angst machen, denn es geht ja gerade darum, dass Gott aus Liebe zu uns die Trennung zwischen ihm und uns aufheben wollte, damit niemand verloren geht!
In 1. Timotheus 2,4 (Übersetzung "Gute Nachricht") steht:
"Er will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden."

Zu den Wundern:
Da "wundere" ich mich auch immer über die Leute. Sie können sich zwar
vielleicht vorstellen, dass es einen Gott gibt, aber nicht dass er Tote
auferwecken, Blinde sehen, Lahme gehen und Taube hören lassen kann.
Warum nicht? Wenn Gott, Gott ist und er alles geschaffen hat, dann ist das doch kein Problem für ihn!

Zur Taufe:
Ich habe mir auch mal die Frage gestellt, ob eine Taufe "Pflicht" also
notwendig ist, um zu Gott zu kommen. Für mich steht die Antwort im Markus Evangelium:
"Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." (Markus 16,16; Übersetzung Schlachter 2000)
Wenn ich Christ bin, will ich mich eigentlich auch taufen lassen, deswegen stellt sich die Frage nicht wirklich, wenn eine Taufe möglich ist. So wie _ich_ diese Stelle verstehe, ist eine Taufe aber nicht "heilsnotwendig", sondern der Glaube genügt.

Zu den Geboten hat sich Jesus ja auch geäußert (Lukas 10,25-2:
"Da kam ein Gesetzeslehrer und wollte Jesus auf die Probe stellen; er fragte ihn: »Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?« Jesus antwortete: »Was steht denn im Gesetz? Was liest du dort?« Der Gesetzeslehrer antwortete: »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!« »Du hast richtig geantwortet«, sagte Jesus. »Handle so, dann wirst du leben.«" (Übersetzung "Gute Nachricht")


Soviel von mir... Ich sage nochmal, überprüft alles was hier steht.
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Alt 31.07.2009, 21:01   # 53
antiTank
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Zitat:
Zitat: unbekannt;666581]
Zu der Frage mit der Maria:
Es ging doch gerade darum, dass Jesus Gottes Sohn ist und deshalb eben nicht durch einen leiblichen, menschlichen Mann schwanger wurde. Gott hat Maria schwanger werden lassen. Wie das biologisch ablief, weiß ich nicht, aber vielleicht hat er einfach ihre Eizelle befruchtet. Wenn Gott alles geschaffen hat, dann ist das mit Sicherheit ein Kinderspiel für ihn.
Danach ist also auch Jesus kein leiblicher, menschlicher Mann gewesen, verstehe ich das richtig?? Zumindest eine Art von "Halbmensch" müßte er dann ja gewesen sein. Und diese mögliche, spielend leichte Befruchtung der Eizelle hat auch durch eine Art "Phantom", das Du "Gott" nennst, stattgefunden?? Warum hat er das nicht schon vorher gemacht? Nach geschätzten 100.000 Jahren Menschheitsgeschichte fiel ihm das dann also vor etwa 2.000 Jahren erst ein. Ziemlich spät, meine ich; aber, auf diese Weise sind ja die auf die darauffolgenden Jahrhunderte und bis in die jüngste Zeit reichenden grausamen Ausrottungsexzesse durch eben diese Menschen, die sich Christen nannten, noch sehr gut verbürgt.

Zitat:
Gott war das also die Trennung zwischnen ihm und uns nicht egal! Er wollte sie aufheben und um das zu tun musste jemand für unsere Sünden tilgen, dafür bezahlen (das zeigt auch, wie ernst das Thema für Gott ist, er konnte die Schuld nicht einfach so "vergessen"). Genau dafür war das Opfer von Jesus Christus am Kreuz notwendig!
Jesus war der einzige Mensch, der keine Sünde begangen hat, stattdessen aber stellevertrend für uns alle, _unsere_ Sünden auf sich genommen hat.
Hier ist Jesus dann wieder ein Mensch. Der einzige, der keine Sünde begangen hat. Unter den heute schätzungsweise 7 Millarden Menschen soll es also niemanden geben, der keine Sünde begangen hat?

Zitat:
Gott hat uns also zu seinen Ebenbilder geschaffen, aber wir Leben oft nicht mehr so, wie er es wollte. Durch unsere Sünden, wären wir eigentlich für immer getrennt von Gott, da jede Sünde von Gott trennt und niemand von uns ohne Sünde ist. Jesus hat aber genau das Problem ausgeräumt, indem für jeden den Weg zu Gott frei gemacht hat. Dazu muss man nur seine Sünden vor Jesus bringen, ihn um Vergebung bitten (und auch annehmen, dass einem dann vergeben ist durch Jesus Christus) und im Glauben (Vertrauen) auf ihn zu leben bzw. Jesus in sein Leben lassen.
Da sollen wir denn also unsere Sünden vor jemanden bringen, den Gott vorher schon geopfert hatte. Und um Vergebung der Sünden bitten soll ich. Ok, ich wüßte schon, welche Sünden ich evtl. begangen haben könnte. Was ist aber mit denen unter den restlichen 7 Millarden, die das möglicherweise nicht wissen?

Zitat:
Zu der Sache mit dem Gottes Beweis:
Gott wird sich nie formal beweisen lassen. Wie auch? Eigentlich ist es lächerlich, wenn etwas Geschaffenes (wir Menschen) den Schöpfer beweise wollen.
Demnach sind wir also "geschaffen"? Die Evolution hat keine Rolle gespielt??
Natürlich wird man etwas nicht Vorhandenes auch nicht beweisen können. Schließlich ist es schon schwierig genug, Materieteilchen nachzuweisen, die rein rechnerisch vorhanden sein müßten. Bei den Neutrinos ist dieser Beweis gelungen, wenn auch nicht in der rechnerisch erwarteten Anzahl.
Allerdings könnte man behaupten, daß es einen "Negativbeweis" gibt. Ist Gott universell, also im gesamten Universum gleichzeitig gegenwärtig, so widerspräche das der eindeutigen Tatsache, daß es keine Geschwindigkeit gibt, die größer als die Lichtgeschwindigkeit ist. Er könnte also, wenn er gerade an einem Ende des Universums gegenwärtig ist, nicht zugleich am anderen sein.


Zitat:
Bei dem Link mit "Legende oder Wahrheit" frage ich mich das, was in meinem Posting ganz am Anfang steht. Warum glauben die Menschen nur ständig solches Zeug und nehmen das als _die_ Wahrheit, aber der Bibel können sie nicht glauben?
Wäre ich zweitausend Jahre jünger, so könnte ich der Bibel schon glauben. In der Zwischenzeit hat sich aber eine ganze Menge getan und der moderne Mensch ist in der Lage, Mythen und Legenden zwar als solche zu schätzen, sie jedoch nicht unbedingt zur Lebensgrundlage machen zu müssen.


Zitat:
Zu der Sache mit Matthäus, Markus, Lukas und Johannes:
In allen vier Evangelien wird Jesus als Gottes Sohn dargestellt, nicht nur in einem! Ich nenne einfach mal aus den 4 Evangelien, die Stelle, nachdem Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde (Luther Übersetzung):


"Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." Matthäus 3,17

"Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf, und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen." Lukas 3,21-22

"Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen." Markus 1,11

"Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn." Johannes 1,34
Er muß ihn demnach sehr geliebt haben. Um ihn später zu opfern? Zugunsten anderer. Obgleich er Wohlgefallen an ihm hatte?


Zitat:
Zu der Frage warum Menschen immer einen Gott "hatten":
Wir wurden von Gott für ein Leben in seiner Nähe/Gegenwart geschaffen. Ich glaube deshalb, diese Sehnsucht nach Gott, ist fest in uns angelegt. Zu jeder Zeit habne Menschen nach Gott gesucht, aber sie haben sich dafür entweder irgendwelche Götzen selbst geschaffen (z.B. Zeus und Co.) oder Gott irgendwann angefangen zu verdrängen (das trifft wohl am besten auf unsere Zeit zu) und versucht auf andere Art und Weise Glück zu suchen.
Demnach hätte man "Gott" also auch durchaus schon früher finden können? Sie haben ihn gesucht, aber nicht gefunden. Stattdessen haben sie sich Götzen geschaffen und damit "Gott" verdrängt? Deswegen also hat er nach dieser langen "Götzenzeit" das Problem durch Befruchtung der Eizelle Marias gelöst. So ein richtiger "Schnellmerker" kann er dann ja wohl auch nicht sein.

Zitat:
Bei der Frage nach dem Elend und Leid, was durch einen Glauben entstanden ist, kann ich nur sagen, das es doch von uns Menschen selbst geschaffen ist. In der Bibel steht nirgends, dass Gott irgendjemandem zwingt ihm nachzufolgen, wir können uns alle frei für ein Leben oder gegen ein Leben mit Gott entscheiden.
Wir müssen aber mit den Konsequenzen leben. Ich würde deshalb jedem empfehlen, das zu überprüfen.
Kann ich nicht nachvollziehen. Dann sind also die Eroberer, Plünderer, Vergewaltiger und sonstigen Strolche mit dem Kruzifix vorweg über die Götzenanbeter hergefallen, ohne dafür einen zwingenden Anlaß gehabt zu haben? Wem sind die denn gefolgt? Den Päpsten, natürlich, die haben ja bekanntlich auch die Kreuzzugsideologien entwickelt. Die allergrößten Strolche sind dann ja auch "heiliggesprochen" worden.


Zitat:
Zu den Wundern:
Da "wundere" ich mich auch immer über die Leute. Sie können sich zwar vielleicht vorstellen, dass es einen Gott gibt, aber nicht dass er Tote
auferwecken, Blinde sehen, Lahme gehen und Taube hören lassen kann. Warum nicht? Wenn Gott, Gott ist und er alles geschaffen hat, dann ist das doch kein Problem für ihn!
Ok, Gott hat alles erschaffen. Not, Elend, Leid, schwerste Krankheiten dann ja auch. Wenn die Arbeit daran kein Problem für ihn war, warum hat er sie jetzt eingestellt? Streikt er gerade mal für ein paar Jahrhunderte?

Zitat:
Zur Taufe:
Ich habe mir auch mal die Frage gestellt, ob eine Taufe "Pflicht" also notwendig ist, um zu Gott zu kommen. Für mich steht die Antwort im Markus Evangelium:
"Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." (Markus 16,16; Übersetzung Schlachter 2000)
So ähnlich hören sich die Mahnschreiben der Internetabzocker an: Wer zahlt, hat seine Ruhe. Wer das nicht macht, dem drohen Strafanzeige, Schufaeinträge und mehr.


Zitat:
Soviel von mir...
Und, soviel von mir......................

Gruß
antiTank
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Alt 01.08.2009, 13:24   # 54
unbekannt
 
Registriert seit: 31.07.2009
Beiträge: 4
Zitat:
Zitat von antiTank Beitrag anzeigen
Danach ist also auch Jesus kein leiblicher, menschlicher Mann gewesen, verstehe ich das richtig?? Zumindest eine Art von "Halbmensch" müßte er dann ja gewesen sein.
Ich würde sagen, er war ganz Mensch und ganz Gott.

Zitat:
Und diese mögliche, spielend leichte Befruchtung der Eizelle hat auch durch eine Art "Phantom", das Du "Gott" nennst, stattgefunden??
"30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. 31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. 34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? 35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden."
Lukas Evangelium Kapitel 1,30-35

Zitat:
Warum hat er das nicht schon vorher gemacht? Nach geschätzten 100.000 Jahren Menschheitsgeschichte fiel ihm das dann also vor etwa 2.000 Jahren erst ein.
Zitat:
Ziemlich spät, meine ich; aber, auf diese Weise sind ja die auf die darauffolgenden Jahrhunderte und bis in die jüngste Zeit reichenden grausamen Ausrottungsexzesse durch eben diese Menschen, die sich Christen nannten, noch sehr gut verbürgt.
Da du wahrscheinlich auf die Kreuzzüge anspielst: Wie ich schon in meinem ersten Beitrag geschrieben habe, war das niemals gottgewollt, denn Jesus hat niemanden gezwungen ihm nachzufolgen.

"66 Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm.67 Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen? 68 Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes." Johannes 6,66-69

Zitat:
Hier ist Jesus dann wieder ein Mensch.
Siehe oben.

Zitat:
Da sollen wir denn also unsere Sünden vor jemanden bringen, den Gott vorher schon geopfert hatte. Und um Vergebung der Sünden bitten soll ich. Ok, ich wüßte schon, welche Sünden ich evtl. begangen haben könnte. Was ist aber mit denen unter den restlichen 7 Millarden, die das möglicherweise nicht wissen?
Beim opfern ist es ja nicht geblieben, sondern er hat Jesus auferstehen lassen.
Es geht dabei um dich persönlich, erstmal hast du nur Verantwortung für dich selbst und deine Sünden, nicht die der anderen. Gott liebt dich und er will dass du gerettest wirst, das will er von jedem der 7 Milliarden genauso.



Zitat:
Demnach sind wir also "geschaffen"? Die Evolution hat keine Rolle gespielt??
Für mich persönlcih ist diese Frage nicht wichtig. Ja ich glaube dass wir geschaffen sind, das schließt für mich aber evolutionäre Prozesse nicht aus.

Zitat:
Natürlich wird man etwas nicht Vorhandenes auch nicht beweisen können.
Dazu habe ich in meinem ersten Beitrag schonmal was geschrieben. Du wirst Gott persönlich erfahren.

Zitat:
Schließlich ist es schon schwierig genug, Materieteilchen nachzuweisen, die rein rechnerisch vorhanden sein müßten. Bei den Neutrinos ist dieser Beweis gelungen, wenn auch nicht in der rechnerisch erwarteten Anzahl.
Allerdings könnte man behaupten, daß es einen "Negativbeweis" gibt. Ist Gott universell, also im gesamten Universum gleichzeitig gegenwärtig, so widerspräche das der eindeutigen Tatsache, daß es keine Geschwindigkeit gibt, die größer als die Lichtgeschwindigkeit ist. Er könnte also, wenn er gerade an einem Ende des Universums gegenwärtig ist, nicht zugleich am anderen sein.
Genau das meine ich. Du versuchst Gott zu beweisen mit menschlichen Mitteln, das wird wohl nie funktionieren. Ich zeichne dir mal ein Bild:
Stell dir mal vor wir beide Leben in einer 2D Welt auf eine Blatt Papier. Es gibt nur Länge und Breite, aber keine Höhe. Sagen wir du bist ein Quadrat, ich ein Rechteck.
Wenn wir uns jetzt unterhalten, dann können wir nur von Länge und Breite reden, mehr kennen wir nicht. Gott ist in diesem Bild jetzt jemand, der 3 Dimensional ist. In diesem Bild, werden wir Gott niemals beweisen können, weil wir die 3. Dimension gar nicht kennen.

Zitat:
Wäre ich zweitausend Jahre jünger, so könnte ich der Bibel schon glauben. In der Zwischenzeit hat sich aber eine ganze Menge getan und der moderne Mensch ist in der Lage, Mythen und Legenden zwar als solche zu schätzen, sie jedoch nicht unbedingt zur Lebensgrundlage machen zu müssen.
Ich glaube es hat sich grundlegend gar nichts geändert, dabei meine ich nicht technische Errungenschaften, sondern uns Menschen. Wie vor 2000 Jahren, ist uns Geld wichtig, wir suchen Glück und Erfüllung in Beziehungen... und das alles wird uns letztendlich doch nicht erfüllen. Eine dazu ziemlich passende Geschichte steht im Johannes Evangelium Kapitel 4. Bibleserver.com Gateway
Dort geht es um eine Frau, die zwar 5 Männer insgesamt hatte, aber dennoch damit nicht glücklich geworden ist. Es zeigt doch, dass die Frau auf der Suche war, aber auch beim x.ten Mann die Sache scheiterte. Ich glaube ganz vielen Menschen geht es so.

Zitat:
Er muß ihn demnach sehr geliebt haben. Um ihn später zu opfern? Zugunsten anderer. Obgleich er Wohlgefallen an ihm hatte?
Er hatte Wohlgefallen an ihm, weil Jesus ihm gehorsam war. Gott liebt uns so sehr, dass er seinen Sohn nicht verschont hat, damit wir gerettet werden.
"16 Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Johannes 3,16


Zitat:
Demnach hätte man "Gott" also auch durchaus schon früher finden können? Sie haben ihn gesucht, aber nicht gefunden.
Stattdessen haben sie sich Götzen geschaffen und damit "Gott" verdrängt?
Ich habe mich da wohl missverständlich ausgedrückt, ich meinte das so:
_Ich_ glaube, dass man Gott zu allen Zeiten hat finden können und dass wir für seine Gegenwart geschaffen sind, als seine Ebenbilder. Ich glaube das jeder Mensch ein Bedürfnis nach einer persönlichen Beziehung zu Gott in sich hat. Und ich glaube, dass dieses Bedürfnis zu allen Zeiten versucht wurde, mit anderen Dingen, als mit einer persönlichen Beziehung zu Gott zu füllen.


Zitat:
Kann ich nicht nachvollziehen. Dann sind also die Eroberer, Plünderer, Vergewaltiger und sonstigen Strolche mit dem Kruzifix vorweg über die Götzenanbeter hergefallen, ohne dafür einen zwingenden Anlaß gehabt zu haben? Wem sind die denn gefolgt? Den Päpsten, natürlich, die haben ja bekanntlich auch die Kreuzzugsideologien entwickelt. Die allergrößten Strolche sind dann ja auch "heiliggesprochen" worden.
"Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. 19 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen" Matthäus 28,18-20
Das hat man ziemlich falsch verstanden. Es geht darum, dass wir als Christen, den Menschen von Gottes froher Botschaft erzählen sollen. Es geht aber nicht darum, dies mit Gewalt oder mit Zwang zu tun. Dann wäre es ja aber keine Frohe sondern eher eine drohende botschaft.

Zitat:
Ok, Gott hat alles erschaffen. Not, Elend, Leid, schwerste Krankheiten dann ja auch. Wenn die Arbeit daran kein Problem für ihn war, warum hat er sie jetzt eingestellt? Streikt er gerade mal für ein paar Jahrhunderte?
Die Fragen nach dem Leid, ist für die meisten Theologen wohl so komplex, dass sie dafür ein eigenes Wort habe. Man nennt das die "Theodizee Frage".
Ich persönlich glaube, dass es Leid erst seit dem Sündenfall gibt und dass diese Welt usprünglich ohne Leid gedacht war.
Ich glaube viel Leid, fügen wir Menschen uns selbst zu, es ist eine Folge unsere Sündhaftigkeit. Wenn ich z.B. meinem Partner betrüge, dann füge ich ihm doch Leid zu, nicht Gott. Gott ist nicht derjenige der alles verhindert, sondern er wird am Ende der sein, der über das alles richtet. Ich würde vor diesem Gericht nicht bestehen, das würde kein Mensch, da wir alle aneinander schuldig werden. Für mich zeigt sich in Jesus Christus, das Gott kein Leid möchte. Denn er hat ja gerade seinen Sohn geschickt, um allen Menschen ein ewiges Leben ohne Leid zu ermöglichen.

Zitat:
So ähnlich hören sich die Mahnschreiben der Internetabzocker an: Wer zahlt, hat seine Ruhe. Wer das nicht macht, dem drohen Strafanzeige, Schufaeinträge und mehr.
Ich sehe es genau anders herum. Für mich ist es keine Drohung, sondern eine Warnung und ein Hinweis auf das Rettungsangebot (Rettung durch Glauben an Jesus).

Warum?:

Auch wenn du nicht an Gott und Jesus glaubst, überleg mal folgendes:
Wenn Gott in Gestalt von Jesus auf diese Welt kam und hat Spott, Folter, Erniedrigung, Hinrichtung über sich ergehen lassen, nur damit jeder Mensch gerettet werden kann. Warum sollte er das tun, wenn er uns a) nicht über alles lieben würde (was doch deutlich zeigt, dass er mit Verdammnis NICHTS am Hut hat) und b) es einen anderen Weg gäbe, mit dem Problem der Sünde und daraus folgend der Trennung von Gott, klarzukommen.
Also scheint ja das Problem mit der Sünde und damit der Trennung von Gott, nicht anders lösbar gewesen zu sein, sonst hätte es sich Gott bestimmt einfacher gemacht.

Alles was Jesus jetzt mit dieser Stelle sagt ist:
Leute, es gibt keinen anderen Weg zu Gott als durch mich. Um bei Gott zu sein, muss die Trennung zwischen ihm und euch aufgehoben sein. Das geht nur durch mich, weil ich stellvertretend für eure Sünde bezahlt habe und damit die Trennung aufgehoben wird. Der Weg zu Gott ist dann frei. Deshalb müsst ihr an mich glauben. Wenn ihr das nicht tut, dann ist die Trennung nicht aufgehoben und ihr müsst weiter in Gottesferne bleiben.

Nun heißt Verdammnis nichts weiter, als dass man nicht mehr in Gottes Nähe ist. Gott will aber, dass wir wieder, wie urspünglich gedacht, in seiner Nähe leben. Das geht aber nur ohne die Trennung von Gott, nur dadurch dass Jesus uns unsere Schuld nimmt.
Also gäbe es zwei Arten von Leuten nach Gottes Gericht:
Die in Gottes Nähe leben, weil sie Jesus als ihren Erlöser angenommen haben und die, die das nicht getan haben. Letztere leben dann nicht in Gottes Nähe, weil die Vorraussetzung dafür, nämlich eine _aufgehobene_ Trennung zwischen Mensch und Gott, nicht erfüllt ist. Davor warnt Jesus, weil er nicht will, das irgendjemand diese Gottesferne erleben muss.
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Alt 01.08.2009, 20:58   # 55
antiTank
Gastposter
 
Zitat:
Zitat unbekannta du wahrscheinlich auf die Kreuzzüge anspielst: Wie ich schon in meinem ersten Beitrag geschrieben habe, war das niemals gottgewollt, denn Jesus hat niemanden gezwungen ihm nachzufolgen.
Nicht nur die Kreuzzüge. Die Conquistadoren; die grausame Verfolgung eines jeden, der das zu seiner Zeit jeweils geltende kirchliche Weltbild in Zweifel zu ziehen wagte wie die bekannten Astronomen Tycho Brahe oder Giordano Bruno, die abertausende von Hexenprozessen sowie der bis heute noch praktizierte Exorzismus, alles geschah im Namen des "Erlösers" und wurde von der seinerzeit äußerst mächtigen kirchlichen "Intelligenz" betrieben. Ob Jesus sie dazu gezwungen hat oder nicht spielt für mich keine Rolle. Die Auslegung der Bibel geschah und geschieht noch heute jeweils auf die Weise, die den jeweils Mächtigen gerade opportun ist.

Zitat:
Beim opfern ist es ja nicht geblieben, sondern er hat Jesus auferstehen lassen.
Es geht dabei um dich persönlich, erstmal hast du nur Verantwortung für dich selbst und deine Sünden, nicht die der anderen. Gott liebt dich und er will dass du gerettest wirst, das will er von jedem der 7 Milliarden genauso.
Natürlich habe ich die Verantwortung für die Sünden zu tragen, die ich selbst begehe. Ich werde ja auch zur selbigen gezogen. Zum Glück nicht mehr von irgendwelchen kirchlichen Institutionen wie bis vor ca. 200 Jahren, sondern von unserem staatlichen Gemeinwesen, das dafür etwas zeitgemäßere Gesetze als die Bibel geschaffen haben. Von vielen Katholiken ist ja bekannt, daß sie zur Beichte gehen, sich danach aller Sünden entledigt glauben und neue Straftaten begehen.


Zitat:
Genau das meine ich. Du versuchst Gott zu beweisen mit menschlichen Mitteln, das wird wohl nie funktionieren. Ich zeichne dir mal ein Bild:
Stell dir mal vor wir beide Leben in einer 2D Welt auf eine Blatt Papier. Es gibt nur Länge und Breite, aber keine Höhe. Sagen wir du bist ein Quadrat, ich ein Rechteck.
Wenn wir uns jetzt unterhalten, dann können wir nur von Länge und Breite reden, mehr kennen wir nicht. Gott ist in diesem Bild jetzt jemand, der 3 Dimensional ist. In diesem Bild, werden wir Gott niemals beweisen können, weil wir die 3. Dimension gar nicht kennen.
Dieser von Dir herangezogene Vergleich ist mir seit Jahrzehnten bekannt. Erstmalig gelesen habe ich darüber in einem der Werke des bekannten Amerikanischen Astronomen Carl Sagan, der exakt mit diesem Vergleich versuchte, die vierte Dimension, nämlich die Zeit, zu erklären. Deswegen, so meinte er sinngemäß, müßten wir uns mal die Welt so vorstellen, als wenn sie nur 2 Dimensionen hätte und wir daran gewöhnt seien. Schon die dritte könnten wir uns dann nicht vorstellen. Sagen wollte er damit jedoch, daß es ja bekanntlich die Zeit als 4. Dimension zwar gäbe, wir sie uns aufgrund unseres nur auf Erfahrung beruhenden Weltbildes nicht vorstellen könnten.
Der Unterschied zu Deinem Beispiel liegt aber gerade darin, daß es die "Zeit" nachweislich gibt, "Gott" jedoch nur ein Produkt menschlicher Phantasie ist.

Zitat:
Er hatte Wohlgefallen an ihm, weil Jesus ihm gehorsam war. Gott liebt uns so sehr, dass er seinen Sohn nicht verschont hat, damit wir gerettet werden.
"16 Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Johannes 3,16
Verschont hat er ihn denn ja doch, sagst Du ja selbst, er hat ihn ja "wiederauferstehen" lassen. War ja angeblich ein Kinderspiel für ihn. Also, ziemlich risikolos für Gott die Angelegenheit.

Zitat:
Ich habe mich da wohl missverständlich ausgedrückt, ich meinte das so:
_Ich_ glaube, dass man Gott zu allen Zeiten hat finden können und dass wir für seine Gegenwart geschaffen sind, als seine Ebenbilder. Ich glaube das jeder Mensch ein Bedürfnis nach einer persönlichen Beziehung zu Gott in sich hat. Und ich glaube, dass dieses Bedürfnis zu allen Zeiten versucht wurde, mit anderen Dingen, als mit einer persönlichen Beziehung zu Gott zu füllen.
Ich habe diese Beziehung wie viele andere Menschen nicht. Und auch, wenn ich ganz andere Bedürfnisse habe, zu Wesen, die weder greifbar, faßbar oder auch nur ansatzweise vorstellbar sind kann ich keinerlei Beziehung aufbauen. Warum sollte ich auch? Es gibt keinen zwingenden Anlaß dafür.


Zitat:
"Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. 19 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen" Matthäus 28,18-20
Das hat man ziemlich falsch verstanden. Es geht darum, dass wir als Christen, den Menschen von Gottes froher Botschaft erzählen sollen. Es geht aber nicht darum, dies mit Gewalt oder mit Zwang zu tun. Dann wäre es ja aber keine Frohe sondern eher eine drohende botschaft.
Natürlich klingt diese Botschaft sehr wohl drohend. Was ist denn Deiner Ansicht nach, wenn wir das nicht machen? Wir werden, vereinfacht gesagt, nicht gerettet werden, wie Du an anderer Stelle ausführst. Oder, noch simpler: Als Kinder haben wir lernen müssen, daß wir dann in die "Hölle" kämen.


Zitat:
Die Fragen nach dem Leid, ist für die meisten Theologen wohl so komplex, dass sie dafür ein eigenes Wort habe. Man nennt das die "Theodizee Frage". Für mich zeigt sich in Jesus Christus, das Gott kein Leid möchte. Denn er hat ja gerade seinen Sohn geschickt, um allen Menschen ein ewiges Leben ohne Leid zu ermöglichen.
Das hat ja bis heute so gut wie gar keinen bzw. den gerade von ihm nicht gewünschten Erfolg gehabt. Da könnte er doch dann was tun, wenn er so allmächtig ist? Warum macht er nichts mehr? Warum läßt er einen großen Teil der Weltbevölkerung hungern, darben und sich in Kriegen gegeneinander aufreiben? Das war vor unserer Zeitrechnung der Fall und das hat sich nach der Geburt Jesu nicht einmal ansatzweise geändert.


Zitat:
Ich persönlich glaube, dass es Leid erst seit dem Sündenfall gibt und dass diese Welt usprünglich ohne Leid gedacht war.
Gott ist nicht derjenige der alles verhindert, sondern er wird am Ende der sein, der über das alles richtet. Ich würde vor diesem Gericht nicht bestehen, das würde kein Mensch, da wir alle aneinander schuldig werden.
Ich sehe es genau anders herum. Für mich ist es keine Drohung, sondern eine Warnung und ein Hinweis auf das Rettungsangebot (Rettung durch Glauben an Jesus).
Darin ist doch schon wieder eine eindeutige Drohung versteckt. Ich werde nur gerettet, wenn ich an Jesus glaube. Wenn nicht, bin ich demnach verloren; schließlich werde ich ja nicht "gerettet".


Den Rest lasse ich mal einfach weg; denke, es bringt eh nichts. Unsere Weltanschauungen trennen nicht etwa nur Welten, sondern ganze Universen. Diskussionen darüber dürften fruchtlos sein. Wenn Du selbst jeden Bibelvers für unumstößliche Gottesweisheiten hälst, so meine ich, ist es schlichtweg "wasted time" irgendwelche Argumente vorzubringen, die dagegen sprechen.

Gruß
antiTank
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Alt 01.08.2009, 21:54   # 56
schnippewippe
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Schön das man hier so schreibfreudig ist.

Ich wollte schon immer mal über diese Widersprüche aufgeklärt werden.

Widersprüche in der Bibel

Bibelzitate :: Widersprche in der Bibel

http://www.way-to-allah.com/dokument..._der_Bibel.pdf

Aber hier wird man mich jetzt bestimmt aufklären.

Da ist noch nicht mal Alles bei ,was für mich nicht nachvollziehbar ist.
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Alt 01.08.2009, 22:09   # 57
Pascal1984
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Zitat:
Zitat von schnippewippe Beitrag anzeigen
Da ist noch nicht mal Alles bei ,was für mich nicht nachvollziehbar ist.
Weil eine Website die sich "Way to Allah" nennt, natürlich nicht die Widersprüche und Umgereimtheiten aufzählt die auch im Koran zu finden sind
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Alt 01.08.2009, 23:25   # 58
Richi
 
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Seeehr interessante Konversation zwischen Herrn unbekannt und antiTank..

Man sieht daran wie sehr irgendein Buch, was ein paar Leute mal geschrieben und übersetzt haben die Menschen beeinflussen oder gar manipulieren kann. Was bringen uns die Religionen in der heutigen Zeit? Dass man in Deutschland Kirchensteuer bezahlen darf? - meiner Meinung nach ein modern(d)er Mehrwertsteueraufschlag. Oder das diese Religionsunstimmigkeiten zwischen Islam und Christentum uns seit jeher Krieg Hass und Terrorismus bringen? Oder die Schweinegrippe wahrscheinlich die alles Leid und Elend von der Erde tilgt wie es Gottes Wille ist... na klar

Genügend Punkte hat antiTank meiner Meinung nach schon sehr gut aus diesem widersprüchlichen Brei klar benennen können wo unbekannt einfach ausgewichen ist oder nicht einmal eine Antwort darauf wusste!

Hier noch ein paar Verse die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte :

Moses ist zornig, weil nicht alle Frauen getötet wurden!

"Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?"

(4. Mose 31,14-15)

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."

(4. Mose 31,17-1

---Islam hin oder her darauf bin ich ja gerade kurz darauf eingegangen. Fakt ist dass es so niedergeschrieben wurde und Way to Allah sicherlich ein äußerst objektiver Beobachter ist wenn es darum geht Verse zu finden die dem Plan von Gott wohl nicht ganz entsprechen dürften.

Todesstrafe für Homosexuelle!

"Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; ..."

(3.Mose 20,13)

---Das ist aber auch nicht gerade nett... Hat sich ja erst in den letzten paar Jahren dieser 2000 jährigen Theateraufführung seitens der Kirche gebessert...

Laut Bibel soll Gott "ausrotten"!

"Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. …"

(5. Mose 7,22)

Hier kann von Liebe ja wohl auch nicht die Rede sein.. Von einer so "allmächtigen Wesenheit" könnte man wohl ein wenig mehr Empathie erwarten... oder zumindest soviel Anstand haben bis sie in der Vorhölle - die ja wieder abgeschafft wurde lol in der Hölle schmoren genauso wie Herr unbekannt und wir alle die Sündiger sind da ja selbst er nicht von Sünden befreit ist.

Für mich ist das Ganze nur ein Witz...
Ist man ein guter Mensch braucht man den ganzen Firlefanz nicht da uns so etwas wie Intuition geschenkt wurde die einem ehrlichen guten Menschen mehr bringt als irgendein Buch...
Sollte man allerdings schon so verdreht, psychisch down und uneins mit sich selbst sein kann so ein Buch womöglich noch Hilfestellung geben wenn es Leute gibt die diesen Menschen die Psalme so zurechtintepretieren das es ihnen hilft...

Nachtrag : Falls unbekannt es helfen sollte sei noch soviel gesagt : Dieses Buch wurde nicht von Gott verfasst und hat nach seiner langjährigen Updategeschichte wohl von Menschen geschrieben und verändert wurde was wohl dazu führen könnte das solche Sätze wie die oben genannten nich dem Sinne Gottes entsprachen sondern von Menschenhand verpfuscht und verfälscht wurden...

Soll nicht heissen dass ich nicht an eine höhere Macht glaube - aber nicht in dieser Form!
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Alt 02.08.2009, 06:24   # 59
antiTank
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Zitat:
Zitat von schnippewippe Beitrag anzeigen
Schön das man hier so schreibfreudig ist.
Ich wollte schon immer mal über diese Widersprüche aufgeklärt werden.
Aber hier wird man mich jetzt bestimmt aufklären.
Da ist noch nicht mal Alles bei ,was für mich nicht nachvollziehbar ist.
Nein, Schnippe, das kannst Du nicht erwarten. Weniger Arbeit würde es machen, das aus der Bibel einzustellen, was plausibel ist und in unsere heutige Zeit paßt.

Zitat:
Zitat Pascal1984:Weil eine Website die sich "Way to Allah" nennt, natürlich nicht die Widersprüche und Umgereimtheiten aufzählt die auch im Koran zu finden sind
Erwartest Du von Herrn Steinmeier, daß er in seinen Wahlkampfveranstaltungen über Mißstände in der SPD vorträgt???

Zitat:
Zitat Richi: Moses ist zornig, weil nicht alle Frauen getötet wurden! etc. etc. etc.
Ok, Du nimmst das Alte Testament. Moses, ok, hat ja schließlich die 10 Gebote von Gott persönlich empfangen, wenn ich mich recht entsinne.
Vielleicht finden wir ja da die Erklärung: Mit den Aufrufen zum Morden, zur Intoleranz und sonstigen Greueltaten ist Gott ja nicht weitergekommen. Hat er es deswegen vielleicht auf die sanfte tour mit Jesus versuchen wollen?? Geklappt hat es jedenfalls so oder so nicht. Die Anzahl der in den darauffolgenden Jahrhunderten bei kriegerischen Auseinandersetzungen Getöteten stieg vom Tausender- in den Millionenbereich. Obgleich z.B. in Rußland die "Segnung der Waffen" durch orthodoxe Bischöfe wieder eingeführt wurde; unter Stalin wohlgemerkt.

Gruß
antiTank
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Alt 02.08.2009, 09:58   # 60
immorb
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Nur mal so.

"Kondome verschlimmern das Aids-Problem" - mit dieser lebensfernen Botschaft sorgt Papst Benedikt XVI. für Verwunderung und Entrüstung.
Benedikt XVI

Die Kirche.. eine "friedliche" Vereinigung

Das passt!!
Pax-Bank bittet um Vergebung
>> Schluss mit Verhütungsmitteln, Atom-U-Booten und Rauchwaren: Die katholische Pax-Bank trennt sich von einigen ihrer Investments. Das Institut, das sich seiner ethisch einwandfreien Anlagen rühmt, entschuldigte sich und will "den Fehler sofort korrigieren". <<
Quelle: spiegel.de

Ich bin froh das ich an das Lügengestrüpp der schwarzen Eminenzen nicht glaube.

m.f.G.
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