Clevere Frauen
Eine Frau befindet sich in einer fremden Stadt, in der sie keine Bekannten hat.
Es ist spät, es regnet, es ist saukalt. Sie geht in ein Hotel und bittet um ein Zimmer.
"Es tut mir leid", sagt der Mann an der Rezeption, "Wir haben kein einziges Zimmer frei."
"Bitte", ruft die Frau, "Wo soll ich zu dieser Zeit noch hin gehen?
Soll ich bei dem Wetter auf einer Parkbank übernachten?"
"Nun gut", sagt der Mann an der Rezeption.
"Wir haben noch ein Bett frei, aber es ist in einem Vier-Bett-Zimmer
und die restlichen drei Betten sind von Herren besetzt.
"Egal, Hauptsache, ein Dach über den Kopf", erwidert die Frau. Sie geht ins Zimmer.
Die Männer sehen sie sich an, lächeln anzüglich und einer von denen sagt:
"Hören Sie, wir werden Ihnen jetzt ein Rätsel aufgeben.
Wenn sie es lösen, lassen wir Sie schlafen.
Wenn nicht ... na ja, Sie wissen schon. Und zwar mit jedem von uns!"
Die Frau ist einverstanden. Da kommt auch das Rätsel:
"Was ist groß und gelb und leuchtet im Himmel von morgens bis abends?" ...
Zwei Tage vergehen. Niemand kommt aus dem Zimmer heraus.
Der Mann von der Rezeption ist ernsthaft beunruhigt.
Er geht nach oben, presst sein Ohr an die Tür und lauscht.
Eine müde Männerstimme sagt gerade:
"Was ist groß und gelb und leuchtet im Himmel von morgens bis abends?"
Eine fröhliche Frauenstimme antwortet: "Ich weiß es nicht!"
Eine weitere, noch müdere Männerstimme sagt: "Bitte! Sag 'Sonne'! BITTE!!!"
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Hallo!
Ort der Handlung ist ein Supermarkt-Parkplatz. Eine hübsche blonde Frau Anfang 30 schlichtet ihre Einkäufe in den Kofferraum ihres Autos. Ein junger Mann mit Mikrophon und Aufnahmegerät tritt hinzu:
"Guten Tag, gnädige Frau, ich komme von Yarborough Chemicals, und wir betreiben Marktforschung über den Bekanntheitsgrad unseres Produktes. Sind sie so nett und beantworten sie mir ein paar Fragen, es dauert nur ein paar Minuten, und sie bekommen eine Gratis-Produktprobe dafür?"
Wenn die Leute hören, daß es etwas gratis gibt, sind sie mit fast allem einverstanden, so auch unsere Blondine.
Der junge Mann fragt also weiter: "Kennen sie Yarborough Chemicals?"
Die Dame antwortet: "Nein, der Name sagt mir nichts."
Er fragt weiter: "Aber unser Produkt, Vasex Vaseline, ist ihnen vielleicht schon bekannt?"
Die Blondine strahlt ihn an: "Ja, Vasex kenne ich natürlich!"
Der Marktforscher fragt weiter: "Haben sie Vasex zu Hause?"
"Selbstverständlich hab ich's zuhause!"
"Und verwenden sie Vasex auch?"
"Na klar!"
Der Marktforscher fragt weiter: "Und, wenn ich fragen darf, wofür verwenden sie Vasex?"
Die Blondine strahlt ihn an: "Es ermöglicht meinem Mann und mir, unser Liebesleben unbeschwert zu genießen!"
Jetzt wird der Meiningsforscher ein wenig verlegen: "Wir wissen natürlich, daß unser Produkt hauptsächlich in diesem Bereich eingesetzt wird, die Konsumenten sagen allerdings meist, sie brauchen es, um quitschende Türen zu schmieren, Werkzeug rostfrei zu halten oder Lederwaren und Schuhe damit zu pflegen. Nachdem sie derart offen meine Frage beantwortet haben, erzählen sie mir bitte noch genauer, wie sie unser Produkt im Zusammenhang mit ihrem Liebesleben einsetzen?"
Die Blondine strahlt: "Ganz einfach! Ich schmiere es dick auf den Drehknopf unserer Terrassentüre außen, da bleiben die Kids im Garten und stören uns nicht!"