Geschichten über das Leben mit und nach der Mauer.

Alt 07.03.2008, 11:57   # 21
Rammi
 
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Was ich nie verstanden habe, wieso hatten wir keine Angst.
Vielleicht ward ihr damals noch zu jung um die Umstände als Angst zu empfinden.Ihr habt ja im Grunde nichts schlimmes gemacht.Oder ihr habt instinktiv gefühlt das euch nichts passiert.

Mit dem Ossi-Wessi kann es ja nicht besser werden,wenn selbst Politiker noch nach diesem Schema denken.Leider!
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Alt 07.03.2008, 14:04   # 22
schnippewippe
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Zitat von Rammi Beitrag anzeigen
Vielleicht ward ihr damals noch zu jung um die Umstände als Angst zu empfinden.Ihr habt ja im Grunde nichts schlimmes gemacht.Oder ihr habt instinktiv gefühlt das euch nichts passiert.
Da kannst du Recht haben.
Denn der Bau der Mauer kam für mich auch nicht überraschend.
Der Sohn meiner Patentante aus Sachsen und dessen Frau waren zwei Tage vorher bei uns. Sie haben die ganze Nacht mit meinen Eltern im Wohnzimmer über alles gesprochen. Sie mussten sich entscheiden , ob sie bleiben oder zurück gehen. Sie sind dann aber wieder zurück gegangen.
Als wir dann am 13. August 1961 um 2 Uhr morgens durch ein dumpfes Geräuch wach wurden , sagte mein Vater " die Panzer kommen" . Man hatte ich eine Angst, dass jetzt der Krieg ausbricht. Ich dachte echt , dass die Ammis mit den Panzern schiessen.
Meine Eltern sind dann zur Grenze gegangen. Kamen aber sehr schnell zurück. Es wurde geschossen . Die Vopos haben über die Köpfe der Westberliner geschossen. Das war meinen Eltern dann doch zu unsicher geworden.
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Alt 08.03.2008, 10:54   # 23
Rammi
 
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Zur Zeit des Mauerbaus war an mich noch nicht zudenken.Meine Eltern und Großeltern haben vom Mauerbau durch das Radio erfahren.So nah wie du,Schnippewippe,sind wir hier in Sachsen nicht am Geschehen gewesen.Alle nahen Verwandten haben in der DDR gelebt,somit dauerte es sehr lange bis meine Oma in den Westen fahren durfte,zu ihrer Cousine.Als sie älter wurde kam uns die Idee mit einer ärztlichen Bescheinigung eine Begleitperson mit zu schicken,da kam die Wende.
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Alt 11.03.2008, 10:18   # 24
Katrin-R
 
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Die Wendezeit:

Leider war es nicht so, dass die Mauer einfach „weg“ war bzw. die Grenzen geöffnet wurden.

Irgendeinen Tag vor der Grenzöffnung wollte ich nach Hause gehen aber wie aus dem Nichts heraus war der Weg versperrt.

So kam es, dass ich versehentlich in die Demonstrationen mit „eingebunden“ wurde und, obwohl ich nichts gemacht hatte, „mitgenommen“ wurde.

Da habe ich gesehen, wie ein Mann in Fliegerstellung an der Hausmauer stand und ein Polizist ihm mit dem Schlagstock gegen die Innenoberschenkel schlug. Ich habe gesehen, dass eine hochschwangere Frau die ganze Zeit stehen musste, ohne Rücksicht auf sie zu nehmen. Ich habe gesehen, wie drei Polizisten auf einen Menschen einschlugen, auch mit ihren Schlagstöcken. Es war für mich sehr schlimm.

Die ersten Demonstrationen waren alles andere als friedlich und so hielt ich mich auch fern. Es wurde brutal vorgegangen, in meinen Augen.
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Alt 11.03.2008, 18:45   # 25
sarazena
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Alle kennen die 7 Weltwunder, aber die 7 Wunder der DDR sind weniger bekannt:

Wunder 1: In der DDR gab es keine Arbeitslosigkeit!
Wunder 2: Obwohl keiner arbeitslos war, hat nur die Hälfte gearbeitet.
Wunder 3: Obwohl nur die Hälfte gearbeitet hat, wurde das Plan-Soll immer erfüllt.
Wunder 4: Obwohl das Plan-Soll immer erfüllt wurde, gab es nichts zu kaufen.
Wunder 5: Obwohl es nichts zu kaufen gab, waren alle glücklich und zufrieden.
Wunder 6: Obwohl alle glücklich und zufrieden waren, gab es regelmäßig Demonstrationen.
Wunder 7: Obwohl regelmäßig demonstriert wurde, wurde immer mit 99,9% die alte Regierung wiedergewählt.
__________________
.
Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen,
werdet ihr sie brauchen um zu weinen!

2304 angela danke.......3maus1
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Alt 12.03.2008, 08:53   # 26
Katrin-R
 
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Alle kennen die 7 Weltwunder, aber die 7 Wunder der DDR sind weniger bekannt:

Wunder 1: In der DDR gab es keine Arbeitslosigkeit!
Wunder 2: Obwohl keiner arbeitslos war, hat nur die Hälfte gearbeitet.
Wunder 3: Obwohl nur die Hälfte gearbeitet hat, wurde das Plan-Soll immer erfüllt.
Wunder 4: Obwohl das Plan-Soll immer erfüllt wurde, gab es nichts zu kaufen.
Wunder 5: Obwohl es nichts zu kaufen gab, waren alle glücklich und zufrieden.
Wunder 6: Obwohl alle glücklich und zufrieden waren, gab es regelmäßig Demonstrationen.
Wunder 7: Obwohl regelmäßig demonstriert wurde, wurde immer mit 99,9% die alte Regierung wiedergewählt.
Hallo sarazena,

ich weiß jetzt nicht genau, ob dies Ernst oder Spaß ist und falls es Du es Ernst meinst, woher Du diese Informationen hast!?

Wunder 1: Stimmt! Aber dafür hat man z. B. immer einen ansprechbaren Verkäufer gesehen, heute muss man diesen im Geschäft suchen (oder hinterher rennen weil er davon läuft ). Dafür, dass man einen Arbeitsplatz mit zwei (oder mehr) Personen besetzte bekam man dafür auch „nur“ das halbe Gehalt im übertragenen Sinne.

Wunder 2: Es gab Menschen, die nicht arbeiteten, was ich als asozial einstufe, aber das war nicht die Hälfte der Menschheit in der DDR.

Wie soll sonst Wunder 3 geschafft wurden sein, wenn die Hälfte „asozial“ war?

Wunder 4: Wir bekamen von „drüben“ erzgebirgische Volkskunst geschickt. Ich frage mich, wo dies hergestellt wurde? „Hochwertige“, „ausgezeichnete“ Produkte wurden exportiert für harte Devisen weil die Ost-Mark, das gebe ich zu, nichts wert war.

Wunder 5: Wer sagt Dir, dass es nichts zu kaufen gab? Gut, auf ein Auto musste man Jahre warten aber ein Auto war zu damaligen Zeiten, nicht so wie heute, unbedingt nötig. Ich war "glücklich" und "zufrieden". Wir hatten eine super günstige Miete, Wasser und Heizung konnten wir regelrecht „verschwenden“, das Essen war spottbillig (dafür aber auch die Gehälter), Urlaub hatte ich jedes Jahre und wenn es mal etwas besonderes gab, mir fällt gerade nichts ein, dann hat man dies sehr geschätzt. Wir waren keine „Wegwerfgesellschaft“. Das alles super Günstige nicht unbedingt gut war, dass ist zweifelsohne nicht in Frage zu stellen.

Wunder 6: Ich kann mich nicht entsinnen, dass es regelmäßig Demonstrationen, die nicht vom Staat gewünscht waren, gab. Im Gegenteil, dies hätte als Zusammenrottung gegolten und der Staat hätte dies mit ALLEN Mitteln unterbunden.

Nur die eine (die nicht gewünschte) Demonstration, gegen die Anfangs „bestialisch“ vorgegangen wurde, gab es und diese war der Untergang der DDR!

Wunder 7: Ich war nie zur Wahl aber das diese manipuliert wurden, dürfte in der Zwischenzeit wohl jeden in Deutschland bekannt sein.

Ich grüße Dich auch herzlich.
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Alt 12.03.2008, 09:38   # 27
schnippewippe
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Zitat:
Zitat von Katrin-R Beitrag anzeigen
Hallo sarazena,

ich weiß jetzt nicht genau, ob dies Ernst oder Spaß ist und falls es Du es Ernst meinst, woher Du diese Informationen hast!?
So wie ich sarazena kenne, hat sie es nicht ernst gemeint
Sie hat diese Liste bestimmt im Internet gefunden und sich nichts weiter dabei gedacht.
Musst du nicht so enst sehen.
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Alt 12.03.2008, 09:55   # 28
Katrin-R
 
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Zitat:
Zitat von schnippewippe Beitrag anzeigen
So wie ich sarazena kenne, hat sie es nicht ernst gemeint
Sie hat diese Liste bestimmt im Internet gefunden und sich nichts weiter dabei gedacht.
Musst du nicht so enst sehen.
Das mag sein, dass diese Liste im Internet "rumschwirrt" und auch mit meiner Antwort war ich teilweise ironisch umgegangen. Was war von mir Ernst, was weniger?

Wenn man nur schreibt, also dem Menschen nicht gegenüber steht, seine Mimik und Gestik nicht sehen kann und diesen nicht kennt, dann kann man Spaß "nur" mit den smileys erkennen, die ich aber in sarazenas Beitrag nicht sehen konnte. Deshalb verzichtete ich, außer einmal, auch auf smileys.

So schnell können Missverständnisse entstehen.

Trotzdem grüße ich Dich sehr @schnippewippe
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Alt 12.03.2008, 10:02   # 29
Hans Der Driver
 
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Zitat:
Zitat von schnippewippe Beitrag anzeigen
So wie ich sarazena kenne, hat sie es nicht ernst gemeint
Sie hat diese Liste bestimmt im Internet gefunden und sich nichts weiter dabei gedacht.
Musst du nicht so enst sehen.
Na ja gut - aber da steckt ein sehr realer Kern drin (wie in politischen Witzen der DDR-Zeit überhaupt). Mein Vater, ein Handwerker, wunderte sich immer, warum in der DDR alles so primitiv sein musste. Er ist, wenn er Holz und Werkzeuge brauchte, quer durch die Republik gefahren, Tauschbares aus Mecklenburg, was es in Thüringen nicht gab, lag im Kofferraum. Und wenn mein Onkel aus Detmold zu Besuch kam, brachte der keinen Kaffee und sowas mit, sondern Bohrer, Fräser, Hobelklingen ... Das die Menschen trotzdem mit der allgemeinen Lebenslage nicht unzufrieden waren, lag an der ausgeprägten Improvisationsfähigkeit und der Bereitschaft dem Nachbarn zu helfen. Das lief auf Gegenseitigkeit ab und beides wird jetzt nicht mehr gebraucht, aber von vielen im Osten sehr vermißt. Ich erinnere meine Lebensumstände doch als recht merkwürdig - Beziehungen waren das A und O, wer keine hatte, war eher arm dran.
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Übrigens ist es nicht schlimm, wenn dir nichts einfällt, aber eine Schande ist es, wenn du das dann auch noch aufschreibst.Joachim Panten 1947-2007
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Alt 12.03.2008, 10:03   # 30
schnippewippe
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Meine Patentante hatte am Anfang noch ihre Bäckerei. Meine Eltern schickten Anfangs Dezember immer bestimmte Backsachen nach Dresden.Dafür bekamen wir dann immer eine Stolle geschickt
Später wurden sie enteignet (nach DDR-Verständnis „in den Schutz des Volkseigentums überführt“)
Damit sind sie nie richtig fertig geworden.


@ Hans Der Driver
Zitat:
Das die Menschen trotzdem mit der allgemeinen Lebenslage nicht unzufrieden waren, lag an der ausgeprägten Improvisationsfähigkeit und der Bereitschaft dem Nachbarn zu helfen. Das lief auf Gegenseitigkeit ab und beides wird jetzt nicht mehr gebraucht, aber von vielen im Osten sehr vermißt.
Das war zu meiner Kinderzeit auch hier so. Ich vermisse das Miteinander auch.
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Alt 13.03.2008, 20:33   # 31
andrealr
weiss wovon sie redet
 
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Jetzt mal von der Ideologie/Politik der DDR abgesehen....
Ist es so schlimm gewesen, wenn die Menschen staatlich "verordnete" Arbeit hatten? Fragen wir doch mal die Millionen Arbeitslosen, wie sie das sehen.

Zitat:
Zitat von Katrin-R
Wunder 5: Wer sagt Dir, dass es nichts zu kaufen gab? Gut, auf ein Auto musste man Jahre warten aber ein Auto war zu damaligen Zeiten, nicht so wie heute, unbedingt nötig. Ich war "glücklich" und "zufrieden". Wir hatten eine super günstige Miete, Wasser und Heizung konnten wir regelrecht „verschwenden“, das Essen war spottbillig (dafür aber auch die Gehälter), Urlaub hatte ich jedes Jahre und wenn es mal etwas besonderes gab, mir fällt gerade nichts ein, dann hat man dies sehr geschätzt. Wir waren keine „Wegwerfgesellschaft“. ...
Eben, was will man mehr, bezahlte Arbeit, ein Dach über dem Kopf und satt. Das reicht auch um glücklich und zufrieden zu sein. Und nicht, wie in unserer heutigen Gesellschaft, das Streben nach dem immer "Mehr". Immer schneller, besser, neuer, teuer bzw. Teures billiger (weil: Geiz ist ja geil) als der Nachbar/Arbeitskollege.

Ich könnte mir gut vorstellen unter solchen Umständen, immer abgesehen von den politischen Zuständen, zu leben. Einfach mal das "Besinnen" auf das wirklich "Notwendige". Halt glücklicher, weil einfacher. Wenn ihr versteht was ich meine.
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Alt 13.03.2008, 20:58   # 32
schnippewippe
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Zitat:
Zitat von andrealr Beitrag anzeigen
Ich könnte mir gut vorstellen unter solchen Umständen, immer abgesehen von den politischen Zuständen, zu leben. Einfach mal das "Besinnen" auf das wirklich "Notwendige". Halt glücklicher, weil einfacher. Wenn ihr versteht was ich meine.
Ich weiss was du meinst. Ich musste ja so leben
Von meinen Ex gab es keinen Unterhalt, weder für mich noch für die Kinder.
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Alt 15.03.2008, 12:03   # 33
Rammi
 
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Wenn man die Politik und die Ideologie der DDR aussen vor lässt,war es ein schönes Leben.Da gebe ich dir,andrealr,Recht.
Warum sollte man unbedingt ein Auto brauchen.Die Züge führen und die Fahrkarten kosteten nicht so viel.Die Schulbildung war einheitlich,und wir sind auch nicht dümmer als die im Westen gelernten.Ab der 4.Klasse gab es jedes Jahr eine Klassenfahrt.Jugendweihefahrt nach Berlin und die Abschlußfahrt ging nach Weimar.Keiner von den Kindern wurde ausgegrenzt,weil die Eltern kein Geld hatten.Es gab Schulspeisung für alle.Und in jedem Ort eine Schule.Wir mussten nicht den ganzen Tag im Bus oder Bahn verbringen und einen 8 oder mehr Stundentag absolvieren.
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Alt 01.04.2008, 16:03   # 34
Katrin-R
 
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Zitat:
Zitat von andrealr Beitrag anzeigen
Jetzt mal von der Ideologie/Politik der DDR abgesehen....
Ist es so schlimm gewesen, wenn die Menschen staatlich "verordnete" Arbeit hatten? Fragen wir doch mal die Millionen Arbeitslosen, wie sie das sehen.
Ich bin, zum Glück, nicht arbeitslos, trotzdem habe ich über Deine Frage sehr lange nachgedacht und überlegt, wie es wohl wäre, wenn jetzt Arbeit "staatlich" verordnet werden würde. Diese Art der Frage ist aber für mich falsch. Meines Erachtens nach, verordnet unser Staat Arbeit. Ich denke nur an die Mehraufwandsentschädigung (1 Euro-Jobs). Das ist staatlich. Das ist verordnet. Und genau das nimmt reguläre Arbeitsplätze, z. B. Maler, Elektriker u. a. weg. Selbst die Grünflächen werden von solchen Menschen sauber gehalten und gepflegt. Das sind Arbeitsplätze, die die Stadt, die Kommunen etc. bezahlen müssten, Arbeitsplätze, wo die Stadt Firmen beauftragen müsste usw. usf.

Das waren meine Gedanken darüber.

Zitat:
Zitat von andrealr Beitrag anzeigen
Ich könnte mir gut vorstellen unter solchen Umständen, immer abgesehen von den politischen Zuständen, zu leben. Einfach mal das "Besinnen" auf das wirklich "Notwendige". Halt glücklicher, weil einfacher. Wenn ihr versteht was ich meine.
Ich verstehe sehr gut, was Du meinst .

Einen schönen Tag wünsche ich noch.
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Alt 14.04.2008, 07:34   # 35
sn00py603
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Und wenn man dann noch drüber nachdenkt, was sich die Industrie alles hat einfallen lassen, um vom Staat noch Gelder einzukassieren, die eigentlich für den Aufbau OST vorgesehen waren,(z.B.: Verlagerung von Arbeitsplätzen von West nach Ost mit Personal)um noch einen grösseren Reihbach zu machen, streuben sich bei mir die Nackenhaare.Und nicht zu Vergessen, die Ungerechtigkeit mit dem Tarifgebiet 2,staatlich verordnet(BUKO sei dank), was sich ja schon lange als Überholt rausgestellt hat. Das hätte nie kommen dürfen. Aber wie das ja in Deutschland so ist, ist sich ja jeder selbst der nächste. "Was geht mir deiner dir nicht an,bekümmer dich um du." So leben wir doch hier. Von Gemeinschaft kann keine Rede sein.
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Alt 28.05.2012, 07:21 # --
News Flash
 
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