Noch mehr Definitionen
Ally McBeal, Fernsehserie:
(1) Drei Handvoll halbverhungertes Leben auf zwei Zentner prallen Egoismus. Das Rezept ergibt etwas, das ebenso ungenießbar, wie unverdaubar ist. Allein das Anschauen schlägt schon kräftig auf den Magen.
(2) So sieht Magersucht aus, wenn sie im Fernsehen präsentiert wird.
Begrapschen, das:
Unerwünschte taktile Kontaktaufnahme.
Belästigen, v.:
Sich als unattraktiver Mann für eine Frau interessieren.
Belästigologie, die:
Die Lehre Männer anzumachen, von denen man nichts will.
Besetzungscouch, die:
Couching Schlachtfeld.
Beziehung, die:
(1) Eine Rutschbahn nach oben. (Wolfgang Kuhnt, Aphorismen)
(2) Freundschaftsersatz für Reiche.
Beziehungskiste, die:
(1) Eheähnliches Verhältnis, jedoch eher ein Zuschauersport, als blutiger Ernst. Schmiedet zwei Körpern zu einem, lässt die Seelen dabei jedoch schön in Frieden.
(2) Das Aneinandervorbeitrudeln zwei traurig taumelnder freier Radikale auf niedrigstem Valenzniveau.
(3) Spärlicher Ersatz der nach den 68'ern für eine Partnerschaft herhalten muss.
(4) Temporäre Beischlafgemeinschaft.
Busen, der:
Ständige weibliche Hervorhebung
Dame, die:
Der Herstellungsart und den -kosten nach eine Frau, bei Beschaffungs- und Unterhaltskosten aber deutlich höher.
Ehe, die:
(1) Zustand oder Befindlichkeit einer Gemeinschaft, die aus einem Herren, einer Herrin und zwei Sklaven besteht, also insgesamt aus zwei Personen. (Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch)
(2) Notwendige Vorstufe ruinöser Unterhaltszahlungen.
(3) Wichtigste Ursache aller Scheidungen.
(4) Der Beitrag des Teufels zur Schöpfung.
(5) Preis der Ware Sex.
(6) Romantisierte Form der Prostitution.
(7) Wechselseitige Besitzstandserklärung.
(

Nach Esther Vilar der Preis den ein Mann für die exklusive Vaginanutzung zu zahlen hat. Trotz meines tiefsten Respekts vor dieser scharfzüngigen, letztlich aber falschen Definition, muss ich leider hinzufügen, dass ausreichend Fälle bekannt sind, in denen die Nutzung nicht exklusiv erfolgte.
(9) Relativ hoher Preis für schlechten Sex und mieses Essen.
(10) Letztes Abenteuer auf Erden.
Ehegatten-Splitting, das:
Möglichkeit, zerdeppertes Porzellan und verbeulte Bratpfannen von der Steuer abzusetzen.
Ehekrach, der:
(1) Einsicht, die leise macht, beziehungsweise beziehungsweise. (Karl-Heinz Karius, Ideenwerkstatt)
(2) Dezibelstarke Verbalattacke, die alle Nachbarn genauestens über die Fehler der Ehepartner informiert.
Eheliche Pflicht, die:
(1) Notwendiges Vorturnen für ruinöser Unterhaltszahlungen.
(2) Lustloses Herumstochern in stets Derselben.
Ehemann, der:
(1) Stufenloser Vibrator mit Vor- und Rückwärtsgang, außerdem noch zum Müllrunterbringen geeignet.
(2) Zweibeinige Geldbörse.
Emma, die, Zeitung:
Weibliche Kampfschrift, die auch im Bartwuchs volle Gleichberechtigung für Frauen fordert.
Familienpolitik, die:
(1) Kurz vor jeden Wahlen von der Politik ausgerufene Parole, das nun aber endlich etwas für die Familien getan werden muss. Nach der Wahl dann vergessen.
(2) Unbekanntes Gegengift gegen die schleichende Vergreisung der Gesellschaft.
Feldbusch, Verona:
Deutschlands bekannteste weibliche Litfasssäule, plakatives Äußeres, innen hohl.
Feminismus, der:
(1) Ideologie, die den Frauen alle Rechte, den Männern alle Pflichten und den Kindern eine zerstörte Familie gibt.
(2) Neopuritanische Richtung sexueller Heuchelei. Demütigung des Mannes als Zeichen der befreiten Frau.
(3) Versuch eigene Minderwertigkeitskomplexe dadurch zu verdrängen, dass man dem anderen Geschlecht alle Schuld am eigenen Versagen gibt.
(4) Geschlossenes Wahnsystem zur Pflege des Männerhasses, das die Frau als vernunftfremdes Wesen kennzeichnet.
(5) Sie wissenschaftlich gebärdende totalitäre Sekte, die im Interesse der vermeintlich guten Sache schon einmal widerspenstige Fakten in die Schablone eines wünschenswerten Ergebnisses hineinhämmert.
(6) Weibliche Mafia, die prügelnder Frauen durch das Leugnen deren bloßer Existenz schützt.
(7) Moderne Religion, nachdem Frau und Mann gleichberechtigt sind. Die Gleichberechtigung besteht darin, das der Mann alle Pflichten, die Frau dafür alle Rechte hat. Anhänger dieser Religion sind aus unverständlichen Gründen meist Frauen.
Feministin, die:
(1) Mürrisches Pfläumchen.
(2) Emotionaler Pflegefall, meist jedoch unbetreut.
(3) Jemand, der behandelt werden will, wie eine Frau, sich aber wie ein Mann verhält.
(4) Das Gegenteil von feminin.
Feministische Frauengruppe, die:
Militärakademie zur Erlernung von Strategie und Taktik der Männerbekämpfung.
Feministische Logik, die:
Misslungenes Gemisch aus fehlerhaft verwendeter Statistik und haarsträubenden Schlussfolgerungen. Dient dazu, die Unterdrückung der Frau glaubhaft und wissenschaftlich exakt zu beweisen. Als Mann sollte man sich der f.L. nicht bedienen, um sich nicht vollkommen lächerlich zu machen. Die f.L. zerfällt in drei Teile: Unvollständige Induktion, Insiderbericht und Halbierte Statistik.
Frau, die:
(1) In allen bewohnbaren Weltteilen anzutreffendes Raubtier, ansatzweise domestizierbar; gehört zur Gattung der Katzen. Geschmeidig und anmutig in seinem Bewegungen. Allesfresser; ihm kann das Nichtsprechen beigebracht werden. (Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch)
(2) Wesen, das genauso zerbrechlich wie Glas erscheint, aber noch tausendmal spröder ist.
(3) Geschlecht, das sich gern in Ketten legen lässt, solange diese aus Gold und Silber sind.
(4) Geschlecht, das man oft in Diamanten, aber nie in Diamantenminen sieht.
(5) Löwe, der täuschend echt das Verhalten eines Opferlammes imitiert.
(6) Jemand, der sich so gehen lässt, in aller Öffentlichkeit in Tränen auszubrechen und intimste Probleme mit wildfremden Menschen erörtert und trotzdem meint, ein Recht darauf zu haben, ernst genommen zu werden.
(7) Das Geschlecht, das immer unzufrieden ist.
(

Geldsaugender Parasit, der die Männchen derselben Art befällt und nur unter enormen Schmerzen entfernt werden kann. Versucht das Hirn des Wirtes durch Lockstoffe und permanentes Gerede unschädlich zu machen.
Frauenfreundschaft, die:
(1) Kurzes Zweckbündnis zur Zerstörung des Eheglückes oder des Ansehens einer unbeteiligten Dritten.
(2) Kurze Kampfpause zwischen zwei Neidattacken.
Frauenrechtlerin, die:
(1) Von den Männern ungeliebte Frau, die ihre Wut auf die Männer veranlasst, allen anderen Frauen die Liebe madig zu machen.
(2) Jemand, der auf Grund seines Geschlechtes alle Weisheit mit Löffeln gefressen und alle Wahrheit für sich gepachtet hat. Mit einer F. zu diskutieren ist, wie einem vor Hunger halbirren Löwen, sein letztes Stück Fleisch wegzunehmen.
Frauentränen, die:
Breite Flüsse, auf denen die Frauen die vollgeladenen Nachen ihrer Wünsch segeln lassen.
Frauenzunge, die:
Schärfstes Schwert der Welt, durchtrennt in Sekundenschnelle festgeleimte menschliche Verbindungen.
Freundin, die:
(1) Eine weibliche Person, die ein gewisses Etwas hat, das eine ungeheure Lust hervorruft, mit ihr im Bett zu landen. (Wolfgang Kuhnt, Aphorismen)
(2) Hübsches Spielzeug, bei dem das wildeste Raubtier zahm wird.
Fräulein, das:
(1) Titel, mit dem wir unverheiratete Frauen brandmarken, um anzuzeigen, dass sie noch auf dem Markt sind. (Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch)
(2) Junge Dame, die noch weitere Ausbildung erfahren muss.
Gatte, der:
(1) Einer, den nach dem Essen die Pflege des Geschirrs obliegt. (Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch)
(2) Jener, der das Geschirr bezahlt hat, das man nach ihm wirft.
(3) Idiot, der sich für schlechten Sex den größten Teil seines Geldes abnehmen lässt.
Gattentreue, die:
(1) Perverse Neigung zur eigenen Ehefrau. (Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch)
(2) Mangels besserer Gelegenheit die eigene Frau verehren.
Gefallenes Mädchen, das:
Etwas, was es nicht mehr gibt, weil es es inzwischen massenweise gibt.
Geshapter Body, der:
Denglisch für wohlgeformter Körper. Das war der moderne Mensch an die Stelle des Geistes gesetzt hat.
Gewalt gegen Frauen, die:
Nach der überaus trefflichen und wissenschaftlich exakten Definition das Bundesfamilienministeriums ist G.g.F. alles, was Frauen als Gewalt gegen sich begreifen. Ihre Frisur als schlecht zu bezeichnen, kann damit durchaus einen Prozess wegen schwerster emotionaler Misshandlungen nach sich ziehen.
Gute Ehe, die:
Bezeichnung für frühe Witwenschaft.
Halbierte Statistik, die:
Sich wissenschaftlich gebärdende Methode in der Statistik den Teil der Daten wegzulassen, der die Unverschämtheit besitzt, nicht in die schöne Theorie zu passen.
Hausfrau, die:
(1) Jemand, der auf einen Haushaltsjob so scharf ist, das es normal ist, das sie dafür mit ihrem Arbeitgeber ins Bett geht.
(2) Heldin des Alltags, die jeden Tag ohne zu murren aufsteht, um ihren Mann fertig zu machen.
Hausmännertum, das:
Legalisierte und politisch korrekte Form der Kastration.
Idealer Gatte, der:
Toter, frisch verheirateter Multimillionär.
Junggeselle, der:
(1) Mann, der von den Frauen noch getestet wird. (Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch)
(2) Ehemann vor der Endabnahme.
Kampf der Geschlechter, der:
Krieg, der nur Verlierer kennt.
Lebensabschnittgefährte, der:
(1) Temporärer Bettgesell mit zeitlich limitierten Zugriff auf die gemeinsam genutzten Geschlechtsorgane.
(2) Temporärer Raum- und Bettteiler.
Leihmutter, die:
Pränatale Amme.
Liebe, die:
(1) Wort mit fünf Buchstaben, drei Vokalen, zwei Konsonanten und zwei Idioten. (Wolfgang Kuhnt, Aphorismen)
(2) Die reizende Schwester der Erniedrigung.
(3) Sieg der Phantasie über die Erfahrung.
(4) Umwandlung zwei kleiner Egoismen in einen großen, der sich Familie nennt.
(5) Etwas, was mit einer großen Illusion beginnt und mit einer Katastrophe endet.
(6) Kurzes aber sehr heftiges Gefühl, das der Scheidung voraus geht.
(7) Heftige Krankheit, die Männer und Frauen gleichermaßen befällt und sich in verstärkter Eigenliebe manifestiert, die unbedingt durch einen Zweiten Bestätigung finden muss. Führt im schlimmsten Fall zur Ehe.
Lippenstift, der:
(1) Etwas, was auf Mäulchen aufgetragen wird, damit es in Windeseile wieder abgeschleckt wird.
(2) Die Kunst sich den Mund zu schmieren, die auf Männer wirkt, wie Honig auf die Bienen.
Minirock, der:
Schönstes Geschenk Gottes an den Mann.
Model, das:
(1) Dünn verhülltes Sklettchen.
(2) Gut gemästete Fahrradspeiche.
(3) Krankhaft abgemagertes Häuflein Mensch, das aussieht, als litte es an Syphilis, Skorbut, Aids und kaltem Entzug gleichzeitig.
(4) Anatomisches Lehrmaterial zur Knochenschau.
Männersuche, die:
Jagd des weiblichen Geschlechtes nach einem gutaussehenden, intelligenten Frauenfreund, der sie den Rest ihres Lebens ernährt und bemuttert, all sein Geld gerne ausgibt, um ihre Launen zu ertragen und sich nach Feierabend gründlich benörgeln zu lassen.
Mätresse, die:
Eine Art frühe Frauenbewegung.
Neosexuelle Revolution, die:
Kompliziertes Wort für Männerhass.
Nymphomanin, die:
(1) Ausdruck den ein Mann gebraucht, um eine Frau zu bezeichnen, die öfters Sex haben will als er. (Wolfgang Kuhnt, Aphorismen)
(2) Frau, die mit dem G-Punkt denkt.
(3) Eine Art weiblicher Playboy, die über den sexuellen Appetit eines Vielfrasses verfügt.
Parfüm, das:
(1) Methode zur Genießbarmachen rohen Fleisches.
(2) Aromatherapie für fade weibliche Früchtchen.
(3) Wohlriechendes Nichts zum Preis kleiner Einfamilienhäuser, dass alle Männer der Umgebung zu willenlosen Sklaven macht und auf das Niveau brünstiger Eber hinabkatapultiert.
Partnertausch, der:
(1) Der Irrtum, die Fehler eines Unbekannten für weniger unangenehm zu erachten, als die des Wohlbekannten.
(2) Etwas langweiliges Bekanntes gegen neues Langweiliges eintauschen.
Patchwork Familie, die:
Locker flockiges Nebeneinander verschiedener Erwachsener und irgendwelcher am Lebensrand gezeugter Kinder.
Polsterkatze, die:
Hübsche Freundin älterer begüterter Herren, die mit scharfen Krallen deren Börse vor Überfettung bewahrt. Schnurrt zwar dann und wann, muss dafür aber teuer mit Brillianten gefüttert werden.
Quotenregelung, die:
(1) Massive Hilfe der Regierung, damit Frauen es auch einmal zu etwas bringen.
(2) Aufstieg ohne die notwendige Leistung aber mit der Qualifikation des richtigen Geschlechtes.
Sarghüpfer, der:
Eine der wenigen Möglichkeiten, für eine Politikerin Karriere zu machen, da sie von der Mehrheit der Frauen nicht gewählt wird, besteht darin, es sich in verwaisten Stellen (den Särgen) bequem zu machen. Die Verwandlung in einem Vampir ist nicht zwingend vorgeschrieben.
Schlankheitswahn, der:
Irrglaube moderner Frauen mit der Figur eines halbverhungerten indischen Derwisches über mangelnden Charme und geringe Intelligenz hinwegtäuschen zu können.
Sexarbeiterin, die:
Zertifizierte Facharbeiterin für Intimzusammenarbeit, Kommunikationslehre und zur Distribution taktiler Stimulationen. Natürlich darf man weiter Prostituierte sagen.
Silikon, das:
Das wacklige Fundament mancher Schauspielerinnen Karriere.
Soldatin, die:
Eine mögliche Vorstufe zur glücklichen Mutter.
Ständige Überlastung, die:
Eine der schönsten Tugenden der weiblichen Einbildung.
Unvollständige Induktion, die:
Man nehme ein Einzelschicksal, möglichst tragisch und mit Tränen ordentlich durchgefeuchtet und die Dreistigkeit, von diesem Einzelschicksal auf die Gültigkeit im Allgemeinen zu folgern. Üblicherweise beginnen solche Beweise mit den Worten: "Ich kannte da auch mal einen, der ..." Mit Hilfe dieser Methode lässt sich alles genauestens beweisen, genauso wie das exakte Gegenteil davon.
Vergewaltigung in der Ehe, die:
Brauchbare Methode zur Entsorgung des Ehemannes, der sich seiner Frau dadurch vollkommen entfremdet hat, dass er es gelegentlich versäumte, den Mülleimer herunter zu bringen. Für dieses Rührstück sind drei handelnde Personen notwendig: Ein, vorzugsweise männlicher, Richter, eine Frau mit minimalen schauspielerischen Fähigkeiten und ein Ochse, der zur Schlachtbank geführt wird.
Zicke, die:
Mitglied eines engagierten Frauenkreises.