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| Umfrageergebnis anzeigen: Gibt es Leben im Universum? | |||
| Ja, ich glaube uneingeschränkt | | 57 | 67,06% |
| Alles Quatsch, es gibt keinen E.T. | | 6 | 7,06% |
| Vielleicht, aber der Mensch ist in seiner Art einzigartig | | 22 | 25,88% |
| Teilnehmer: 85. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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| | # 85 |
| Registriert seit: 03.09.2002
Beiträge: 149
| YEPP hab n Teleskop, n ziemlich kleines. Habs damals (war ich 16) von gekauft und die 600 DM von nem FerienJob bezahlt. Durchm: 144mm Brennweite 900 mm vergrösserung 24 bis 300 fach. eigentl ein ziemlich windiges Ding, die Montierung ist etwas wackelig etc aber ich hab wahnsinnig viel Freude dran gehabt. Das ist auch ein Vorteil wenn man aufm Land aufwächst: Die Sterne sind viel deutlicher zu sehen weils wenig Streulicht gibt. Natürlich siehste bei so nem Teil keine sensationen, aber der "Kick" ist : Du siehst einen verwaschenen Fleck, ne Milchstrasse, und weisst dass es das grösste älteste energiereichste und entfernteste Objekt ist .. uunvorstellbar aber sichtbar.. *wow..schwärm.. aber das ist n lieblingshobby von mir geblieben, ich hab auch hier bei mir ne Sternkarte als Poster hängen greetz |
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| | # 86 | |
| Registriert seit: 02.09.2002
Beiträge: 227
| Zitat:
Anselm von Canterbury wurde ja auch nicht umsonst im Jahre 1093 Erzbischof von Canterbury. | |
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| | # 87 |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| @ Johnny Na, aber dafür hast Du in Geschichte besser aufgepasst. :wink: Macht doch nix! Zum Thema Glauben und Wissen: Ich persönlich finde Versuche, Gott zu beweisen und nur damit seinen Glauben zu begründen, wie es vor allem viele fundamentalistische religiöse Sekten tun sehr oberflächlich. Es gibt eine Form von tieferen Glauben, die mit Wissen nicht viel zu tun hat und auch nicht im Gegensatz zu wissenschaftlichen Erkenntnissen (wie z.B. der Evolution) steht. Diese Art von Glauben ist qualitativ ganz anders als beispielsweise der Glaube, dass das Wetter morgen schöner wird. Es ist mehr ein Vertrauen in das, was Gott tut oder bewirkt. Die Frage ob es ihn gibt ist für diese Menschen schon längst beantwortet, weil sie Gott spüren. Wenn also manche Gläubige sagen, dass sie an Gott glauben, meinen sie nicht, dass sie glauben, dass es ihn gibt, sondern, dass sie ihm vertrauen. Das ist vergleichbar mit Bekenntnissen wie: Ich glaube an die Liebe, die Ehrlichkeit, das Gute im Menschen etc |
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| | # 88 | |
| Registriert seit: 02.09.2002
Beiträge: 227
| Zitat:
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| | # 89 |
| Registriert seit: 03.09.2002
Beiträge: 149
| HEY, THE ONE: klasse einstellung, du sprichst mir aus dem Herzen.Was die "Gottesbeweise betrifft, die sind ja seit der aufklärung eigentl widerlegt, zumindest nichtig, sogar der von THE ONE angeführte ontologische. Interessant dabei ist dass es auch in der Mathematik etwas entsprechendes gibt: in den 30er Jahren hat ein Herr Gödel bewiesen dass die Richtigkeit eines mathematischen Systems nicht mit dessen Mitteln zu beweisen ist. Die allerletzte Begründung für eine Aussage, die sich auf keine weitere Annahme stützen muss ist also auch in der Mathematik unmöglich. Für mich ist das ein Hinweis das das "absolute" weniger in der sakristei als in den Gedankengängen Gödels u Kollegen zu suchen ist. Es gibt auch die theologischen gedanken die Beweisbarkeit Gottes würde die Entscheidungsfreiheit des Individuums einschränken und damit den schöpfungsvorgang als vollständige loslösung vom schöpfer unvollkommen machen. soweit "offtopic" greetz |
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| | # 90 |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| @ cameron Weisst ja gut Bescheid Nach Gödels Unvollständigkeitstheorem kann ein System sich tatsächlich selbst niemals vollständig beschreiben, ohne dabei widerpruchsfrei zu bleiben. Ebensowenig wie sich der Baron Münchhausen selbst aus dem Sumpf ziehen kann oder man über die Wahrheit/Unwahrheit der Aussage eines Kreters entscheiden könnte: "Alle Kreter lügen." :wink: Der Gottesbeweis von Anselm ist übrigens ein klassischer Zirkelschluss, denn das zu Beweisende ist schon im Postulat ("Gott ist das worüber nichts grösseres...") selbst enthalten. Gott ist nämlich nur dann das, worüber nichts größeres gedacht werden kann, wenn er existiert... |
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| | # 91 |
| Urgestein Registriert seit: 04.08.2002
Beiträge: 3.353
| Wo wir fast schon dabei sind: Glaubt ihr an Gott oder an die Bibel? Dort stehen zwar viele wichtige Glaubens- und Verhaltensgrundsätze drin, aber ich persönlich glaube nicht an Gott. Die Tatsache, dass vor über 2000 Jahren Leute etwas erlebt haben und dann mündlich immer weiter überliefert haben zeigt doch, dass das nicht alles stimmen kann. Angenommen heute erzählt dir jemand was, du erzählst es weiter und der wiederum erzählt es weiter und und und... da wird nichts mehr so sein wie aus erster Hand, da bei den Erzählungen jeder seine eigenen Emotionen miteinbringt und manche Teile des Inhalts vergessen werden. Diesen werden dann Erfundes dazugemischt... Naja, ist jedem selbst überlassen. |
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| | # 93 | |
| Threadstarter Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
| Zitat:
http://home.t-online.de/home/M.S.Salomon/salomon2.htm | |
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| | # 94 |
| Registriert seit: 03.09.2002
Beiträge: 149
| Ich finde eher im Gegenteil, gerade dann wenn man nicht an Gott glaubt sollte man grob gesagt so tun als ob es ihn gäbe, dh die 10 Gebote halten und möglichst keinen Menschen schaden. Moralisch ist doch gerade derjenige, der um bestimmte Ideale willen auf Vorteile verzichtet obwohl er eben keine entlohnung im Jenseite zu erwarten hat. Gutes tun um seines eigenen Seelenheils willen wäre doch eine Art erweiterter Egoismus, oder? Ich werd mir mal den text im link zu Gemüte führen .. sieht mit nach nem nietzscheabklatsch aus..blabla mit streptokokkensosse grreeetz! |
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| | # 95 | |
| Threadstarter Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
| Zitat:
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| | # 96 |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| Problematisch finde ich die Aussage von Schmidt-Salomon, dass die Religion die Ursache für viele Kriege ist. Das impliziert die Behauptung, dass ohne Religion sehr viel weniger Kriege stattgefunden hätten. Das ist schwierig bzw. unmöglich zu beweisen und ich halte es ehrlich gesagt nicht für sonderlich plausibel. Die Menschheit hat viele Kriege geführt mit religiösen Motiven häufig nur als Vorwand für andere Motive (v.a.das Machtstreben einzelner, Freud lässt grüssen!). Sicherlich dient Religiösität als hervorragendes Instrument, die Massen zu polarisieren und ohne sie hätten es manche Kriegstreiber sicherlich schwerer gehabt. Aber wie das Dritte Reich gezeigt hat, lässen sich Menschen auch auf andere Weisen sehr leicht manipulieren. |
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| | # 98 |
| Registriert seit: 15.10.2002
Beiträge: 11
| ich will mir ein teleskop anschaffen, kann mir jemmand ein paar tips dazu geben? z.b. was hat das nit der brennweite aufsich ist eine grössere oder kleinere brennweite besser und auf was sollte ich beim kauf noch achten danke schon mal im vorraus |
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klasse einstellung, du sprichst mir aus dem Herzen.