Gibt es Leben im Universum?


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Umfrageergebnis anzeigen: Gibt es Leben im Universum?
Ja, ich glaube uneingeschränkt 57 67,06%
Alles Quatsch, es gibt keinen E.T. 6 7,06%
Vielleicht, aber der Mensch ist in seiner Art einzigartig 22 25,88%
Teilnehmer: 85. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 18.10.2002, 02:44   # 81
Kane
 
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Genau! Da mus ich del voll zustimmen! Evolution ist glückssache! ich bin der meinung das es blanker zufall war als ein paar Aminosäuren zusammenkamen und die erste Zelle bildeten! Wann und wo das auftritt kann keiner sagen!
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Alt 18.10.2002, 03:06   # 82
delforcer
...ist anders...
 
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hmm, blanker zufall wuerde ich net sagen.

aber das die evolution nicht ueberall gleich ablaufen weurde ist fuer mich sicher, wir vergessen nicht, ich rede von einer zweiten erde. sind nur mal so gedankenzuege gewesen. das ist alles so relativ.

del, mehr will cih net mehr sagen. das thema ist zu groß...

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Alt 18.10.2002, 21:08   # 83
white dragon
 
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Beiträge: 11
hat eigentlich jemand ein teleskop von euch??

hatte mal einen nachbarn da durfte ich öffters mal durchgucken
das ist schon ein super gefühl wenn mann jupiter in wallnuss grösse sieht
kann ich nur empfehlen
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Alt 18.10.2002, 21:54   # 84
THE ONE
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@ Johnny 70

Zitat:
Ich finde es komisch, das Du meinst, es gebe keinen Beweis für eine Nicht-Existenz von Ausserirdischen und Gott, und es gebe keinen für Ausseririsches Lesen.
Du hast mich falsch verstanden! Ich habe niemals behauptet, dass ausserhalb Irlands keine Bücher gelesen werden. Das Gegenteil ist freilich längst bewiesen (gell Dieter?).. :wink:
Aber mal im Ernst. Was findest Du an meiner Behauptung komisch?

Zitat:
Es gibt ja auch keinen Beweis, das es sowas wie einen Gott gibt
Das habe ich auch nie behauptet. Ich glaube nicht an Gott, aber ich bin auch kein Atheist, wie ich bereits geschrieben habe.

Im 11. Jahrhundert wollte Anselm von Canterbury aber einen "unumstösslichen" Gottesbeweis aufgestellt haben. Er behauptete, dass Gott das Wesen sei, über welches kein grösseres Wesen gedacht werden könne. Selbst Atheisten stimmten dem zu. Anselms weitere Argumentation: Ein Wesen, dass in der Realtität existiert, ist etwas grösseres, als ein Wesen, das nur im Geist existiert. Folglich kann Gott nur dann das Wesen sein, über das nichts grösseres gedacht werden kann, wenn er auch existiert. Und da er dieses Wesen ist, muss er auch existieren, denn sonst könnte ein noch grösseres Wesen gedacht werden. Logisch, oder? :roll:
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Alt 18.10.2002, 23:03   # 85
cameron
 
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Beiträge: 149
YEPP hab n Teleskop, n ziemlich kleines. Habs damals (war ich 16) von gekauft und die 600 DM von nem FerienJob bezahlt.
Durchm: 144mm Brennweite 900 mm vergrösserung 24 bis 300 fach.
eigentl ein ziemlich windiges Ding, die Montierung ist etwas wackelig etc aber ich hab wahnsinnig viel Freude dran gehabt.
Das ist auch ein Vorteil wenn man aufm Land aufwächst: Die Sterne sind viel deutlicher zu sehen weils wenig Streulicht gibt.
Natürlich siehste bei so nem Teil keine sensationen, aber der "Kick" ist :
Du siehst einen verwaschenen Fleck, ne Milchstrasse, und weisst dass es das grösste älteste energiereichste und entfernteste Objekt ist .. uunvorstellbar aber sichtbar.. *wow..schwärm.. aber das ist n lieblingshobby von mir geblieben, ich hab auch hier bei mir ne Sternkarte als Poster hängen
greetz
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Alt 18.10.2002, 23:33   # 86
Johnny70
 
Registriert seit: 02.09.2002
Beiträge: 227
Zitat:
Zitat von THE ONE
Du hast mich falsch verstanden! Ich habe niemals behauptet, dass ausserhalb Irlands keine Bücher gelesen werden. Das Gegenteil ist freilich längst bewiesen (gell Dieter?).. :wink:
Ich gebe zu, das es ein blöder Tippfehler von mir war (sollte Wesen heissen) und ich deine Antwort so verstanden hatte, das Du nicht an Ausserirdische, sondern an Gott glaubst. Sorry deswegen.

Anselm von Canterbury wurde ja auch nicht umsonst im Jahre 1093 Erzbischof von Canterbury.
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Alt 19.10.2002, 00:10   # 87
THE ONE
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Beiträge: 741
@ Johnny

Na, aber dafür hast Du in Geschichte besser aufgepasst. :wink:
Macht doch nix!

Zum Thema Glauben und Wissen:

Ich persönlich finde Versuche, Gott zu beweisen und nur damit seinen Glauben zu begründen, wie es vor allem viele fundamentalistische religiöse Sekten tun sehr oberflächlich. Es gibt eine Form von tieferen Glauben, die mit Wissen nicht viel zu tun hat und auch nicht im Gegensatz zu wissenschaftlichen Erkenntnissen (wie z.B. der Evolution) steht. Diese Art von Glauben ist qualitativ ganz anders als beispielsweise der Glaube, dass das Wetter morgen schöner wird. Es ist mehr ein Vertrauen in das, was Gott tut oder bewirkt. Die Frage ob es ihn gibt ist für diese Menschen schon längst beantwortet, weil sie Gott spüren. Wenn also manche Gläubige sagen, dass sie an Gott glauben, meinen sie nicht, dass sie glauben, dass es ihn gibt, sondern, dass sie ihm vertrauen. Das ist vergleichbar mit Bekenntnissen wie: Ich glaube an die Liebe, die Ehrlichkeit, das Gute im Menschen etc
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Alt 19.10.2002, 00:29   # 88
Johnny70
 
Registriert seit: 02.09.2002
Beiträge: 227
Zitat:
Zitat von THE ONE
Ich glaube an die Liebe, die Ehrlichkeit, das Gute im Menschen etc
Das ist eigentlich eine gute Einstellung. Darauf beruhen ja eigentlich alle Glaubensrichtungen. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, das es eine der Grundlagen des sozialen Zusammenlebens ist. Ok. Das war jetzt ein wenig Offtopic, aber was solls.
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Alt 19.10.2002, 01:16   # 89
cameron
 
Registriert seit: 03.09.2002
Beiträge: 149
HEY, THE ONE: klasse einstellung, du sprichst mir aus dem Herzen.
Was die "Gottesbeweise betrifft, die sind ja seit der aufklärung eigentl widerlegt, zumindest nichtig, sogar der von THE ONE angeführte ontologische. Interessant dabei ist dass es auch in der Mathematik etwas entsprechendes gibt: in den 30er Jahren hat ein Herr Gödel bewiesen dass die Richtigkeit eines mathematischen Systems nicht mit dessen Mitteln zu beweisen ist. Die allerletzte Begründung für eine Aussage, die sich auf keine weitere Annahme stützen muss ist also auch in der Mathematik unmöglich. Für mich ist das ein Hinweis das das "absolute" weniger in der sakristei als in den Gedankengängen Gödels u Kollegen zu suchen ist.
Es gibt auch die theologischen gedanken die Beweisbarkeit Gottes würde die Entscheidungsfreiheit des Individuums einschränken und damit den schöpfungsvorgang als vollständige loslösung vom schöpfer unvollkommen machen.
soweit "offtopic"
greetz
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Alt 19.10.2002, 01:42   # 90
THE ONE
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Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
@ cameron

Weisst ja gut Bescheid
Nach Gödels Unvollständigkeitstheorem kann ein System sich tatsächlich selbst niemals vollständig beschreiben, ohne dabei widerpruchsfrei zu bleiben. Ebensowenig wie sich der Baron Münchhausen selbst aus dem Sumpf ziehen kann oder man über die Wahrheit/Unwahrheit der Aussage eines Kreters entscheiden könnte: "Alle Kreter lügen." :wink:

Der Gottesbeweis von Anselm ist übrigens ein klassischer Zirkelschluss, denn das zu Beweisende ist schon im Postulat ("Gott ist das worüber nichts grösseres...") selbst enthalten. Gott ist nämlich nur dann das, worüber nichts größeres gedacht werden kann, wenn er existiert...
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Alt 19.10.2002, 16:33   # 91
_Macromonium_
Urgestein
 
Benutzerbild von _Macromonium_
 
Registriert seit: 04.08.2002
Beiträge: 3.353
Wo wir fast schon dabei sind:
Glaubt ihr an Gott oder an die Bibel?
Dort stehen zwar viele wichtige Glaubens- und Verhaltensgrundsätze drin, aber ich persönlich glaube nicht an Gott. Die Tatsache, dass vor über 2000 Jahren Leute etwas erlebt haben und dann mündlich immer weiter überliefert haben zeigt doch, dass das nicht alles stimmen kann. Angenommen heute erzählt dir jemand was, du erzählst es weiter und der wiederum erzählt es weiter und und und... da wird nichts mehr so sein wie aus erster Hand, da bei den Erzählungen jeder seine eigenen Emotionen miteinbringt und manche Teile des Inhalts vergessen werden. Diesen werden dann Erfundes dazugemischt...

Naja, ist jedem selbst überlassen.
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Alt 19.10.2002, 19:33   # 92
Triplus
 
Registriert seit: 13.10.2002
Beiträge: 10
Als Katholik müsste ich jetzt dazu sagen: "Ja ich glaube an Gott."

Mach ich aber nicht warum soll er existieren ist ne Frage wie weit man daran glaubt.
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Alt 20.10.2002, 02:33   # 93
Hector
Threadstarter
 
Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
Zitat:
Zitat von Dr. Michael-Schmidt-Salomon
Wie viele andere sog. "AtheistInnen" bin auch ich kein reiner Atheist, sondern eigentlich ein Agnostiker, der nur in seiner Lebenspraxis atheistische Standpunkte vertritt. Das heißt: Ich maße mir kein Urteil darüber an, ob Gott wirklich existiert oder nicht, ja, ich halte diese Frage für prinzipiell nicht entscheidbar. Aus lebenspraktischen Gründen gehe ich aber davon aus, daß wir auf die Rede von Gott verzichten sollten, weil die Rede von Gott mehr Unheil als Heil unter die Menschen gebracht hat. In diesem praktischen Sinne bin ich also ein klarer Vertreter des Atheismus. Ich plädiere ganz entschieden für ein Leben ohne Gott
Interessante Einstellung. Den kompletten Artikel findet ihr unter
http://home.t-online.de/home/M.S.Salomon/salomon2.htm
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Alt 20.10.2002, 03:27   # 94
cameron
 
Registriert seit: 03.09.2002
Beiträge: 149
Ich finde eher im Gegenteil, gerade dann wenn man nicht an Gott glaubt sollte man grob gesagt so tun als ob es ihn gäbe, dh die 10 Gebote halten und möglichst keinen Menschen schaden. Moralisch ist doch gerade derjenige, der um bestimmte Ideale willen auf Vorteile verzichtet obwohl er eben keine entlohnung im Jenseite zu erwarten hat. Gutes tun um seines eigenen Seelenheils willen wäre doch eine Art erweiterter Egoismus, oder?
Ich werd mir mal den text im link zu Gemüte führen .. sieht mit nach nem nietzscheabklatsch aus..blabla mit streptokokkensosse
grreeetz!
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Alt 20.10.2002, 13:46   # 95
Hector
Threadstarter
 
Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
Zitat:
Zitat von cameron
Ich finde eher im Gegenteil, gerade dann wenn man nicht an Gott glaubt sollte man grob gesagt so tun als ob es ihn gäbe, dh die 10 Gebote halten und möglichst keinen Menschen schaden.
Nicht jeder Atheist ist ein Mensch ohne Wertvorstellungen. Das muß doch keinen Zusammenhang haben.
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Alt 20.10.2002, 16:06   # 96
THE ONE
Ehemaliger Mod
 
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Registriert seit: 31.08.2002
Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
Problematisch finde ich die Aussage von Schmidt-Salomon, dass die Religion die Ursache für viele Kriege ist. Das impliziert die Behauptung, dass ohne Religion sehr viel weniger Kriege stattgefunden hätten. Das ist schwierig bzw. unmöglich zu beweisen und ich halte es ehrlich gesagt nicht für sonderlich plausibel. Die Menschheit hat viele Kriege geführt mit religiösen Motiven häufig nur als Vorwand für andere Motive (v.a.das Machtstreben einzelner, Freud lässt grüssen!). Sicherlich dient Religiösität als hervorragendes Instrument, die Massen zu polarisieren und ohne sie hätten es manche Kriegstreiber sicherlich schwerer gehabt. Aber wie das Dritte Reich gezeigt hat, lässen sich Menschen auch auf andere Weisen sehr leicht manipulieren.
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Alt 20.10.2002, 18:26   # 97
white dragon
 
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Beiträge: 11
stimmt z.b. durch medien oder was meint ihr
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Alt 20.10.2002, 21:48   # 98
white dragon
 
Registriert seit: 15.10.2002
Beiträge: 11
ich will mir ein teleskop anschaffen, kann mir jemmand ein paar tips dazu geben? z.b. was hat das nit der brennweite aufsich ist eine grössere oder kleinere brennweite besser und auf was sollte ich beim kauf noch achten
danke schon mal im vorraus
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Alt 20.10.2002, 21:52   # 99
html4u
 
Registriert seit: 09.06.2002
Beiträge: 212
Du kannst dich doch im Laden beraten lassen, bin mir sicher die sagen dir das alles...
Also ich kenne mich damit nicht aus.
Wie viel kostet denn so ein Teleskop?
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Alt 20.10.2002, 21:59   # 100
white dragon
 
Registriert seit: 15.10.2002
Beiträge: 11
meinst du das mir da vielleicht ein normales foto geschäft weiterhelfen kann?
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Alt 11.02.2012, 18:41 # --
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