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| Umfrageergebnis anzeigen: Gibt es Leben im Universum? | |||
| Ja, ich glaube uneingeschränkt | | 57 | 67,06% |
| Alles Quatsch, es gibt keinen E.T. | | 6 | 7,06% |
| Vielleicht, aber der Mensch ist in seiner Art einzigartig | | 22 | 25,88% |
| Teilnehmer: 85. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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| | # 23 | ||
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
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| | # 24 | |
| Threadstarter Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
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| | # 25 |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| Viele beschäftigen sich auch aus reiner Neugier mit solchen Themen. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem. Bei manchem überwiegt das eine oder das andere. Am Anfang dieses Threads z.B. stand die Neugier, was wir über Außerdirdische denken und jetzt diskutieren wir über Gott und die Welt. Finde ich sehr interessant. :wink: |
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| | # 27 |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| Wenn Du an einen Schöpfergott oder an eine schöpferische Kraft (muss ja keine Person sein) glaubst oder sowas zumindest nicht kategorisch ausschliesst, spielt das in der Tat eine grosse Rolle. Was die Bibel bertrifft, steht da glaub ich nicht drin, dass Gott nicht noch auf anderen Planeten Leben geschaffen haben könnte. Als Gläubiger Christ würde ich es auch nicht als Kränkung empfinden, vielleicht doch nicht die Krone der Schöpfung zu sein. Fundamentalistische gläubige Gruppierungen hätten damit schon grosse Schwierigkeiten und wären auch nicht bereit und fähig, sich objektiv mit solchen Gedanken auseinanderzusetzen. PS. Ich glaube nicht an Gott, bin aber kein Atheist. |
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| | # 28 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
| Ich habs ja schon mal am Anfang geschrieben. Der Mensch würde seiner Einzigartigkeit beraubt werden. Ist der Mensch eine Serie? Und als gläubiger Mensch stellt sich mir dann die Frage nach Gott. Gibt es jetzt mehrere Götter, gibt es einen Gott, gibt es vielleicht doch gar keinen Gott. Das sind schon existenzielle Fragen finde ich. |
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| | # 29 | |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
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| | # 30 | |
| Threadstarter Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
| Nun, es ist für mich schon ein Unterschied, ob es den Menschen nur einmal gibt, oder er eine Serienproduktion ist. Stell dir vor, du bist Jahrelang verheiratet. Nun merkst du aber, dass deine Frau nicht nur dich geheiratet hat, sondern viele Männer, du bist auf einmal nichts besonderes mehr sondern nur einer von vielen, eine Nummer mit Namen. Klar ist jeder Mensch auch einzigartig, aber das wäre für mich eine andere Diskussion. Ich spreche eher von der Schöpfung Mensch. Aber das ist noch nict mal das entscheidende. Wichtiger ist: Zitat:
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| | # 31 |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| Also wenn man das mal rein formal nach der mathematischen Mengenlehre betrachtet, ist der Mensch eine Menge und auf die Menge beziehst Du Dich, wenn Du von Einzigartigkeit sprichst. Fügt Gott zu dieser Menge weitere Elemente bei, also weitere Menschen, dann ändert sich an der Eigenschaft der Menge eigentlich nix, ausser dass die Anzahl der einzelnen Elemente zunimmt. Das sollte für Dich als gläubigen Menschen aber kein Problem darstellen, den Gott sagte ja selbst "seid fruchtbar und vermehret euch". Aber wahrscheinlich geht es Dir gar nicht um die Einzigartigkeit des Menschen, sondern um die Einzigartigkeit des göttlichen Schöpfungsakts selbst. Korrigiere mich aber bitte, wenn ich mich da täusche. Doch auch hier muss ich sagen, dass dieser Schöpfungsakt in der Zeugung bis zur Geburt jedes Menschen seine Fortsetzung findet, und dieser eigentlich damit schon nicht mehr quantitativ einzigartig ist, dafür aber immer qualitativ einzigartig bleiben wird, ob auf der Erde oder auf anderen Planeten. Und nun zu dem, was Dir eigentlich am Herzen zu liegen scheint. Ich sehe keinen Widerpruch zwischen einer Existenz außerirdischen Lebens und der Existenz eines Schöpfergottes. Ich wüsste auch nicht, in welcher Weise mir die Antwort auf die Frage nach der Existenz außerirdischen Lebens bei der Beantwortung der Frage, ob es Gott gibt oder nicht weiterhelfen sollte. Ich finde, weder würde eine solche Entdeckung dafür, noch dagegen sprechen. |
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| | # 32 | |
| Threadstarter Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
| Dein Beispiel mit der Mengenlehre sehe ich anders. Für mich würde nicht der Menge Elemente hinzugefügt werden(das wäre für mich eher die Fortpflanzung), sondern es wird noch eine Menge zum ganzen hinzugefügt. Es geht für mich um die Schöpfung Mensch, nicht um die einzelnen Menschen. In "jeder Mensch ist einzigartig" steckt eine Wahrheit drin, das will ich nicht bezweifeln. Ich habe geschrieben der Mensch wird seiner Einzigartigkeit beraubt, nicht die Menschen. Es ist nunmal für mich ein Unterschied, ob wir wirklich einzigartig sind, oder um bei der Mengenlehre zu bleiben, ein (nicht DER) Teil eines ganzen sind. Ich fand meinen Vergleich mit der Ehefrau nicht schlecht, denn ich Unterscheide zwar in der Auslebung und meiner Liebe zu Freundin oder Familie, aber nicht in der Intensivität oder der Art. Und die Liebe zu Gott ist da keine Ausnahme. Aber das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, und das sind auch nur kleine Unterschiede mit großer Wirkung. Zitat:
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| | # 33 | |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| Zitat:
Probleme bekämst Du übrigens mit deiner Argumentation, wenn sich beide Mengen irgendwann treffen und "vermischen" sollten. Und theoretisch könnte das ja passieren. Ja und möglich ist in der Tat vieles. Ich habe mir schon einmal vorgestellt, ob ich nicht irgendwo in einer anderen Welt einem Labor an einen Stuhl angebunden bin, und ein fremdes Wesen erzeugt durch elektrische Reizung meiner entsprechenden Hirnareale all die Empfindunge, Gedanken und Erinnerungen, die ich habe. Das hört sich zwar verrückt an, aber logisch ist es nicht zu widerlegen, nicht mal als unwahrscheinlicher zu bezeichnen. | |
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| | # 34 | |
| Threadstarter Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
| Zitat:
Die Mengen sind zwar gleich, aber in meiner Sichtweise kann man sie nicht vermischen. Sie mögen gleich groß sein, die gleiche Intelligenz besitzen, auf dem gleichen Planeten leben, dieselbe Luft atmen, die gleiche Sprache sprechen, aber ich kann sie nicht vereinen. Das würde sich nur ändern, wenn ich wüsste, dass wir den gleichen Ursprung haben. | |
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| | # 35 | |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| Zitat:
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| | # 36 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.07.2002
Beiträge: 310
| Klar würde ich immer noch der gleiche Mensch sein und ich habe ja auch betont, dass in dem Satz "Jeder Mensch ist einzigartig" Wahrheit drin steckt. Und ich würde mir auch nicht ne Nummer auf meine Stirn einbrennen und mich den ganzen Tag mit Selbstmordgedanken plagen. Aber es wäre doch ein gewisser Verlust an Individualität als Gottesgeschöpf Mensch. Und die Liebe zu Gott wäre eben gestört, vielleicht ist das auch einfach das Gefühl, persönlich verletzt zu sein, das kann ich nicht abstreiten. |
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| | # 37 |
| Registriert seit: 27.03.2002
Beiträge: 443
| Wahrscheinlich besitzt etwa jeder zehnte Stern Planeten, und in den meisten Planetensystemen gibt es etwa 10 Planeten. Daher gibt es allein in unserer Milchstrasse etwa 100 Milliarden Planeten, und es ist sehr wahrscheinlich dass es auf einigen von ihnen Leben gibt :borg: |
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| | # 39 |
| Registriert seit: 27.03.2002
Beiträge: 443
| Zwischen der Entstehung unseres Sonnensystems und dem Auftauchen der ersten Menschen sind ca. 4,6 Mrd. Jahre vergangen, und es bedurfte vieler Entwicklungsschritte, bis sich aus den ersten einzelligen Lebewesen, die vor vier Milliarden Jahre begannen, die Erde zu besiedeln, Menschen entwickelt hatten. Fragt man sich, ob da draußen noch jemand ist, so kann man von dem Ansatz ausgehen, daß sich eine Zivilisation da draußen auf die gleiche Weise entwickelt haben könnte wie auf der Erde oder? |
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| | # 40 |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| Wenn man davon ausgeht, dass die Evolution wirklich stattgefunden hat, ist das sogar eine rasend schnelle Entwicklung gewesen. Wir wissen aber auch, dass unsere spezielle Entwicklung nur durch viele besondere Bedingungen, wie sie auf der Erde vorherrschen ermöglicht wurde. Man schätzt das Auftreten dieser Bedingungen auf anderen Planeten im Universum theoretisch nur äußerst gering ein. Auf der anderen Seite kennt man die genauen Mechanismen der Urzeugung nicht und kann daher auch nicht mit Sicherheit ihre notwendigen Bedingungen angeben. Vielleicht ist Leben doch viel anpassungsfähiger und weniger anspruchsvoll als viele Wissenschaftler denken. |
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