Gibt es Leben im Universum?


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Umfrageergebnis anzeigen: Gibt es Leben im Universum?
Ja, ich glaube uneingeschränkt 57 67,06%
Alles Quatsch, es gibt keinen E.T. 6 7,06%
Vielleicht, aber der Mensch ist in seiner Art einzigartig 22 25,88%
Teilnehmer: 85. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 13.10.2002, 17:22   # 21
THE ONE
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Richtig! Daran hatte ich nicht gedacht. Wobei ich zumindest den Leuten, die sich für die einstige Kleopatra halten andere Motive unterstellen würde als Religiösität.

Was die Idee der Wiedergeburt betrifft sind die Ursprünge auch eher philosophischer, denn religiöser Natur. Wesensmäßig ist der Buddhismus eine religion für Mönche. In seiner ursprünglichen Form wurde und wird der Buddhismus von den Massen nicht wirklich akzeptiert oder vertreten. Beim Volk konnte er sich erst durchsetzen, als konkrete Jenseitsvorstellungen das vollständige Erlöschen im Nirvana ablösten.

Aber auch die Beschäfigung mit vergangenen Existenzen verstehe ich als indirekte Auseinandersetzung mit den Ängsten vor dem Tod, also vor Zukünftigem.
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Alt 13.10.2002, 17:41   # 22
Hector
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Zitat:
Zitat von THE ONE
Wobei ich zumindest den Leuten, die sich für die einstige Kleopatra halten andere Motive unterstellen würde als Religiösität.
Das wollte ich auch nicht behaupten.


Zitat:
Zitat von THE ONE
Aber auch die Beschäfigung mit vergangenen Existenzen verstehe ich als indirekte Auseinandersetzung mit den Ängsten vor dem Tod, also vor Zukünftigem.
Da muss ich dir Recht geben. Aber nur bedingt. Ich denke schon, dass es Menschen gibt, die sich mit der Frage "Woher komme ich" ebenso auseinandersetzen wie mit "Wohin gehe ich". Bei Leuten, die sich wirklich nur letzteres Fragen denke ich schon, dass da die Angst vor dem Ungewissen oder der Unwissenheit eine Rolle spielt.
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Alt 13.10.2002, 17:48   # 23
THE ONE
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Zitat:
Das wollte ich auch nicht behaupten
Davon bin ich auch nicht ausgegangen :wink: Das ist, wie Du schon angedeutest hast, nix anderes als Wichtigtuerei nach aussen oder auch nach innen.

Zitat:
Ich denke schon, dass es Menschen gibt, die sich mit der Frage "Woher komme ich" ebenso auseinandersetzen wie mit "Wohin gehe ich"
Das denke ich auch. Ich glaube nur, dass am Anfang der Menschheitsgeschichte eher die Frage nach dem "Wohin gehe ich" stand. Wenn man sich mit dieser Frage ernsthaft beschäftigt, landet man irgendwann unweigerlich auch bei der zweiten Frage.
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Alt 13.10.2002, 17:59   # 24
Hector
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Zitat:
Zitat von THE ONE
...die Frage nach dem "Wohin gehe ich" stand. Wenn man sich mit dieser Frage ernsthaft beschäftigt, landet man irgendwann unweigerlich auch bei der zweiten Frage.
Ja, das ist schon fast die gleiche Frage denke ich. Deswegen finde ich, dass man Menschen die sich nur mit dem "Leben" nach dem Tod beschäftigen, eine gewisse Angst unterstellen kann.
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Alt 13.10.2002, 18:15   # 25
THE ONE
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Viele beschäftigen sich auch aus reiner Neugier mit solchen Themen. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem. Bei manchem überwiegt das eine oder das andere. Am Anfang dieses Threads z.B. stand die Neugier, was wir über Außerdirdische denken und jetzt diskutieren wir über Gott und die Welt. Finde ich sehr interessant. :wink:
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Alt 13.10.2002, 18:20   # 26
Hector
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Ich finde dass die Frage ob es andere Lebensformen im Universum gibt, ganz eng mit Religion verknüpft ist. Das hängt meiner Meinung nach zusammen, das eine beeinflusst das andere.
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Alt 13.10.2002, 18:35   # 27
THE ONE
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Wenn Du an einen Schöpfergott oder an eine schöpferische Kraft (muss ja keine Person sein) glaubst oder sowas zumindest nicht kategorisch ausschliesst, spielt das in der Tat eine grosse Rolle. Was die Bibel bertrifft, steht da glaub ich nicht drin, dass Gott nicht noch auf anderen Planeten Leben geschaffen haben könnte. Als Gläubiger Christ würde ich es auch nicht als Kränkung empfinden, vielleicht doch nicht die Krone der Schöpfung zu sein. Fundamentalistische gläubige Gruppierungen hätten damit schon grosse Schwierigkeiten und wären auch nicht bereit und fähig, sich objektiv mit solchen Gedanken auseinanderzusetzen.

PS. Ich glaube nicht an Gott, bin aber kein Atheist.
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Alt 13.10.2002, 18:49   # 28
Hector
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Ich habs ja schon mal am Anfang geschrieben. Der Mensch würde seiner Einzigartigkeit beraubt werden. Ist der Mensch eine Serie? Und als gläubiger Mensch stellt sich mir dann die Frage nach Gott. Gibt es jetzt mehrere Götter, gibt es einen Gott, gibt es vielleicht doch gar keinen Gott. Das sind schon existenzielle Fragen finde ich.
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Alt 13.10.2002, 19:05   # 29
THE ONE
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Zitat:
Der Mensch würde seiner Einzigartigkeit beraubt werden
Diese Ansicht kann ich nicht wirklich teilen. Was verstehst Du denn genau unter Einzigartigkeit. Falls Gott noch andere Wesen als den Menschen dort draussen geschaffen hat, ist der Mensch doch immer noch einzigartig. Vielleicht nicht in seiner Stellung, aber doch zumindest in seinem Wesen. Wenn er dort draussen noch andere Menschen geschaffen hat, dann sind das auch Menschen wie wir und es bleibt mit der Einzigartigkeit alles beim alten. Mal abgesehen davon ist auch jeder einzelne Mensch auf der Erde einzigartig.
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Alt 13.10.2002, 19:22   # 30
Hector
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Nun, es ist für mich schon ein Unterschied, ob es den Menschen nur einmal gibt, oder er eine Serienproduktion ist. Stell dir vor, du bist Jahrelang verheiratet. Nun merkst du aber, dass deine Frau nicht nur dich geheiratet hat, sondern viele Männer, du bist auf einmal nichts besonderes mehr sondern nur einer von vielen, eine Nummer mit Namen. Klar ist jeder Mensch auch einzigartig, aber das wäre für mich eine andere Diskussion. Ich spreche eher von der Schöpfung Mensch. Aber das ist noch nict mal das entscheidende. Wichtiger ist:
Zitat:
Zitat von Hector
Und als gläubiger Mensch stellt sich mir dann die Frage nach Gott. Gibt es jetzt mehrere Götter, gibt es einen Gott, gibt es vielleicht doch gar keinen Gott

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Alt 13.10.2002, 19:52   # 31
THE ONE
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Also wenn man das mal rein formal nach der mathematischen Mengenlehre betrachtet, ist der Mensch eine Menge und auf die Menge beziehst Du Dich, wenn Du von Einzigartigkeit sprichst. Fügt Gott zu dieser Menge weitere Elemente bei, also weitere Menschen, dann ändert sich an der Eigenschaft der Menge eigentlich nix, ausser dass die Anzahl der einzelnen Elemente zunimmt. Das sollte für Dich als gläubigen Menschen aber kein Problem darstellen, den Gott sagte ja selbst "seid fruchtbar und vermehret euch". Aber wahrscheinlich geht es Dir gar nicht um die Einzigartigkeit des Menschen, sondern um die Einzigartigkeit des göttlichen Schöpfungsakts selbst. Korrigiere mich aber bitte, wenn ich mich da täusche. Doch auch hier muss ich sagen, dass dieser Schöpfungsakt in der Zeugung bis zur Geburt jedes Menschen seine Fortsetzung findet, und dieser eigentlich damit schon nicht mehr quantitativ einzigartig ist, dafür aber immer qualitativ einzigartig bleiben wird, ob auf der Erde oder auf anderen Planeten.

Und nun zu dem, was Dir eigentlich am Herzen zu liegen scheint. Ich sehe keinen Widerpruch zwischen einer Existenz außerirdischen Lebens und der Existenz eines Schöpfergottes. Ich wüsste auch nicht, in welcher Weise mir die Antwort auf die Frage nach der Existenz außerirdischen Lebens bei der Beantwortung der Frage, ob es Gott gibt oder nicht weiterhelfen sollte. Ich finde, weder würde eine solche Entdeckung dafür, noch dagegen sprechen.
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Alt 13.10.2002, 20:12   # 32
Hector
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Dein Beispiel mit der Mengenlehre sehe ich anders. Für mich würde nicht der Menge Elemente hinzugefügt werden(das wäre für mich eher die Fortpflanzung), sondern es wird noch eine Menge zum ganzen hinzugefügt. Es geht für mich um die Schöpfung Mensch, nicht um die einzelnen Menschen. In "jeder Mensch ist einzigartig" steckt eine Wahrheit drin, das will ich nicht bezweifeln. Ich habe geschrieben der Mensch wird seiner Einzigartigkeit beraubt, nicht die Menschen. Es ist nunmal für mich ein Unterschied, ob wir wirklich einzigartig sind, oder um bei der Mengenlehre zu bleiben, ein (nicht DER) Teil eines ganzen sind. Ich fand meinen Vergleich mit der Ehefrau nicht schlecht, denn ich Unterscheide zwar in der Auslebung und meiner Liebe zu Freundin oder Familie, aber nicht in der Intensivität oder der Art. Und die Liebe zu Gott ist da keine Ausnahme. Aber das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, und das sind auch nur kleine Unterschiede mit großer Wirkung.

Zitat:
Zitat von THE ONE
Und als gläubiger Mensch stellt sich mir dann die Frage nach Gott. Gibt es jetzt mehrere Götter, gibt es einen Gott, gibt es vielleicht doch gar keinen Gott
Helfen tut mir das auch nicht, aber es wirft für mich existenzielle Fragen auf. Denn wenn es nun EINEN Gott gibt, dann heißt das, daß wir "nur" wie oben erklärt EIN Teil eines Ganzen sind. Falls nicht, dann gibt es mehrere Götter, und Gott verliert seine Allmachtsstellung. Dann ist auch er Teil einer Gesellschafft, und vielleicht hat Gott auf einmal auch einen Schöpfer. Vielleicht leben wir nur in einem Mikro-Kosmos und sind in einer anderen Wirklichkeit nur winzig kleine Ameisen. Das sind solche Fragen, die sich mir Stellen.
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Alt 13.10.2002, 20:44   # 33
THE ONE
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Zitat:
Für mich würde nicht der Menge Elemente hinzugefügt werden(das wäre für mich eher die Fortpflanzung), sondern es wird noch eine Menge zum ganzen hinzugefügt. Es geht für mich um die Schöpfung Mensch, nicht um die einzelnen Menschen
So kann man es natürlich auch sehen. Das einzige Attribut, das die neue Menge von der alten unterscheidet, ist dann der Ort. Für mich aber gehört auch die Fortpflanzung zum Schöpfungsakt dazu und damit wird es für mich ein und dasselbe. Was den Vergleich mit der Ehefrau betrifft, ist die Liebe von Gott zum Menschen schon anders beschaffen, denke ich. Wieso sollte er Dich weniger lieben können, weil es noch eine andere Menge Menschen gibt? Diese Art von Liebe ist nicht wie ein Glas Wasser, das nach jedem Schluck leerer wird, eher wie ein Füllhorn.
Probleme bekämst Du übrigens mit deiner Argumentation, wenn sich beide Mengen irgendwann treffen und "vermischen" sollten. Und theoretisch könnte das ja passieren.

Ja und möglich ist in der Tat vieles. Ich habe mir schon einmal vorgestellt, ob ich nicht irgendwo in einer anderen Welt einem Labor an einen Stuhl angebunden bin, und ein fremdes Wesen erzeugt durch elektrische Reizung meiner entsprechenden Hirnareale all die Empfindunge, Gedanken und Erinnerungen, die ich habe. Das hört sich zwar verrückt an, aber logisch ist es nicht zu widerlegen, nicht mal als unwahrscheinlicher zu bezeichnen.
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Alt 13.10.2002, 21:25   # 34
Hector
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Zitat:
Zitat von THE ONE
Das einzige Attribut, das die neue Menge von der alten unterscheidet, ist dann der Ort. Für mich aber gehört auch die Fortpflanzung zum Schöpfungsakt dazu und damit wird es für mich ein und dasselbe
Aber diese Mengen müssen sich nicht unterscheiden für mich. Ich sage auch nicht, dass der Mensch die Krönung der Schöpfung ist. Und dass die Geburt eines Menschen zur Schöpfung gehört, widerspricht sich auch nicht mit meinen Aussagen. Was den Vergleich der Liebe zu einer Frau betrifft, so hast du das falsch verstanden. Die Liebe der Frau zu mir muss nicht weniger sein und ist auch nicht verlogen oder falsch, nur weil ich nicht ihr einziger bin. Aber für mich ist es ein Riesenunterschied. Mir wird die Individualität genommen und auch zum Teil meine Persönlichkeit. Also wäre ich im Vergleich der Mann und Gott die Frau, nicht andersrum.
Die Mengen sind zwar gleich, aber in meiner Sichtweise kann man sie nicht vermischen. Sie mögen gleich groß sein, die gleiche Intelligenz besitzen, auf dem gleichen Planeten leben, dieselbe Luft atmen, die gleiche Sprache sprechen, aber ich kann sie nicht vereinen. Das würde sich nur ändern, wenn ich wüsste, dass wir den gleichen Ursprung haben.
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Alt 13.10.2002, 21:45   # 35
THE ONE
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Zitat:
Mir wird die Individualität genommen und auch zum Teil meine Persönlichkeit
Wenn Du das so subjektiv empfindest, ist das auch Deine persönliche Wahrheit und ich kann und will nicht weiter rational dagegen argumentieren. Meine persönliche Einstellung: ich schöpfe das Gefühl von Individualität und Persönlichkeit nicht primär aus der Einzigartigkeit der Schöpfung Mensch, sondern aus meinen individuellen Beziehungen zwischen mir und anderen Menschen. Ich kann jetzt nicht sagen von der speziellen Beziehung zwischen Gott und mir, da ich ja nicht an Gott glaube. Aber wenn ich es täte, käme es für mich nur darauf an. Seine Liebe würde mir das Gefühl von Einzigartigkeit und Individualität geben, sowie es mir die Menschen geben, die ich liebe und die mich lieben. (Mein Gott, wie hört sich das blos an *trief*)
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Alt 13.10.2002, 21:55   # 36
Hector
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Klar würde ich immer noch der gleiche Mensch sein und ich habe ja auch betont, dass in dem Satz "Jeder Mensch ist einzigartig" Wahrheit drin steckt. Und ich würde mir auch nicht ne Nummer auf meine Stirn einbrennen und mich den ganzen Tag mit Selbstmordgedanken plagen. Aber es wäre doch ein gewisser Verlust an Individualität als Gottesgeschöpf Mensch. Und die Liebe zu Gott wäre eben gestört, vielleicht ist das auch einfach das Gefühl, persönlich verletzt zu sein, das kann ich nicht abstreiten.
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Alt 14.10.2002, 09:59   # 37
frengi
 
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Wahrscheinlich besitzt etwa jeder zehnte Stern Planeten, und in den meisten Planetensystemen gibt es etwa 10 Planeten. Daher gibt es allein in unserer Milchstrasse etwa 100 Milliarden Planeten, und es ist sehr wahrscheinlich dass es auf einigen von ihnen Leben gibt :borg:
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Alt 14.10.2002, 12:07   # 38
Hector
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Es wurde noch kein Planet gefunden, auf dem man ähnliche Verhältnisse wie auf der Erde finden kann. Ich könnte behaupten, es sei ebenso unwahrscheinlich.
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Alt 14.10.2002, 13:42   # 39
frengi
 
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Zwischen der Entstehung unseres Sonnensystems und dem Auftauchen der ersten Menschen sind ca. 4,6 Mrd. Jahre vergangen, und es bedurfte vieler Entwicklungsschritte, bis sich aus den ersten einzelligen Lebewesen, die vor vier Milliarden Jahre begannen, die Erde zu besiedeln, Menschen entwickelt hatten. Fragt man sich, ob da draußen noch jemand ist, so kann man von dem Ansatz ausgehen, daß sich eine Zivilisation da draußen auf die gleiche Weise entwickelt haben könnte wie auf der Erde oder?
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Alt 14.10.2002, 14:34   # 40
THE ONE
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Wenn man davon ausgeht, dass die Evolution wirklich stattgefunden hat, ist das sogar eine rasend schnelle Entwicklung gewesen. Wir wissen aber auch, dass unsere spezielle Entwicklung nur durch viele besondere Bedingungen, wie sie auf der Erde vorherrschen ermöglicht wurde. Man schätzt das Auftreten dieser Bedingungen auf anderen Planeten im Universum theoretisch nur äußerst gering ein. Auf der anderen Seite kennt man die genauen Mechanismen der Urzeugung nicht und kann daher auch nicht mit Sicherheit ihre notwendigen Bedingungen angeben. Vielleicht ist Leben doch viel anpassungsfähiger und weniger anspruchsvoll als viele Wissenschaftler denken.
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