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| Umfrageergebnis anzeigen: deutsche AKW's abstellen? | |||
| ja, koste es was es wolle! | | 15 | 60,00% |
| nein, ist mit zu teuer! | | 10 | 40,00% |
| hab ich keine meinung zu! | | 0 | 0% |
| Teilnehmer: 25. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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| | # 221 | |
| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 2.178
| Zitat:
http://www.welt.de/politik/deutschla...mpfehlung.html | |
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| | # 224 |
| Flüchtling Registriert seit: 04.05.2011 Ort: Im Norden Eisscholle Nr.11
Beiträge: 794
| Atomausstieg für Deutschland Dann geht man doch einfach ins Nachbarland Niederlande. RWE-Chef Großmann geht in Niederlanden auf Atom-Kurs Vorstands-Chef Jürgen Großmann erzielte nach über zweijährigem juristischen Tauziehen eine Vereinbarung mit dem niederländischen Versorger Delta zum gemeinsamen Betrieb des AKW Borssele. Delta bot RWE am Dienstag zudem an, sich mit 20 Prozent an einem Konsortium zu beteiligen, das an demselben Standort einen zweiten Meiler errichten will. [....] Die niederländische Regierung hat angekündigt, einen zweiten Meiler errichten zu wollen. Delta und die von mehreren Kommunen gehaltene Energy Resources Holding haben ihr Interesse daran bereits angemeldet. Delta erklärte am Dienstag neben RWE auch den französische Energieriesen EdF ins Boot holen zu wollen. Quelle: de.reuters.com Borssele.....liegt dort wo viele Deutsche,besonders Ruhrgebietler,Urlaub machen.>>> guggste Nachtrag. Da RWE 2009 den niederländischen Stromanbieter Essent übernommen hat,bekommt ihr halt ausser Tomaten auch AKW-Strom. aus den Niederlanden. |
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| | # 225 |
| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 2.178
| Ich sehe den Kommentar von OPS etwas ironisch. Denn wenn die Kommission bei einigen KKws die Empfehlung zur Abschaltung gegeben hätte, hätte Angie sich dahinter verstecken können. So steht sie voll im Regen und, egal wie sie entscheidet, bekommt sie Haue. Nachdem sie das CDU - Musterländle an die Grünen abgeben musste hat sie wohl, zumindest in der Atompolitik, einsehen müssen, dass sie nicht mit dem Kopf durch die Wand, oder mit Nichtstun, regieren kann. So traurig es sich anhört. Unsere Nachbarn brauchen wohl auch ein Fukushima um zu begreifen, dass Atomenergie nicht voll beherrschbar ist, ein Restrisiko bleibt immer.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannstJFK |
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| | # 226 |
| Gesperrt Registriert seit: 23.11.2010 Ort: Nürnberg
Beiträge: 4
| Passend zu dem Thema und dieser ganzen Diskussion: Ist in Ökostrom auch wirklich Ökostrom drin? - ein Knol-Artikel von Anonym Ein Artikel über die Definition von Ökostrom, interessant zu lesen! |
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| | # 227 |
| Oberrebell Registriert seit: 11.05.2011
Beiträge: 449
| Atomausstieg ohne Wenn und Aber! >>> Ab 9.30 Uhr live mitverfolgen: WWF-Deutschland: Aufruf zur Anti-Atom-Demonstration am 28. Mai Gruß Mops |
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| | # 228 |
| Mittelfranke Registriert seit: 06.07.2011
Beiträge: 117
| Hallo. Ich habe mich erst gestern hier registriert; würde aber gern auch meine Meinung zu dem schon etwas älteren Thema beitragen. Ich persönlich bin für einen Atomausstieg, jedoch nicht um jeden Preis. Generell bin ich eigentlich für alles, was die Umwelt schützt und erhält, anderseits jedoch bin ich ein Mensch, der vermutlich ungefähr die Hälfte seines Lebens hinter sich hat. Sicher denke ich auch an andere Menschen, allerdings begegne ich sehr oft welchen, die das nicht machen. Sicherlich bedeutet mir die Umwelt extrem viel, anderseits bin ich umgeben von Menschen, bei denen das nicht so ist. Und sicherlich versuche ich das Beste aus meinem Leben zu machen, aber ich habe nicht genug Geld, um es wirklich "gut " zu machen. Ein Atomausstieg bedeutet gleichzeitig auch steigende Kosten. Nicht unbedingt, weil alternative Energie wirklich teurer ist, sondern weil die Energieversorger es mit steigenden Kosten begründen werden. Wann immer es eine Änderung gab in Deutschland - der Euro, der Mauerfall, die EU - haben Politiker und Konzerne mit einer Kostensteigerung reagiert. Einfach deswegen, weil sie - oberflächlich gesehen - logisch und nachvollziehbar zu begründen ist; und weil die Mehrheit der Verbraucher keine Zeit, keine Lust oder vielleicht auch kein Interesse daran hat, diese zu hinterfragen. Wenn ich mich also damit konfrontiere, das es vermutlich kein Leben nach dem Tod und auch keine keine Wiedergeburt gibt, dann steht mir mit dem Atomausstieg ein teureres Leben bevor, ohne eine wirkliche Verbesserung der Umweltbedingungen zu bemerken. Was die Menschen nach mir angeht - natürlich bin ich nicht ganz so egoistisch zu denken, nach mir die Sintflut. Aber wie sieht es denn in anderen Bereichen aus? Autos mit mehr PS im Motorraum als IQ vor dem Steuer; Firmen mit umwelttechnisch dubiosen Machenschaften; CO²-Verschmutzung aufgrund des steigenden Wirtschaftswachstums - all das wird es noch geben, wenn mich längst die vom sauren Regen geschädigten Würmer gefressen haben. Und zwar deswegen, weil der Bedarf besteht. Insofern stelle ich mir die Frage, warum überhaupt? Wofür legt man eigentlich Wert auf die Umwelt? Wird es die Welt verändern? Die Erde retten? Die Menschheit glücklicher machen? Vielleicht kann mir ja jemand eine Antwort auf die Frage geben? Und vielleicht sogar, ohne mir zu unterstellen, dies sei eine erbärmliche Denk- oder Sichtweise Denn weder sehe noch denke ich wie beschrieben - ich stelle es eben nur in Frage auf der Suche nach Antworten oder andersgerichteten Meinungen. |
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| | # 229 |
| voivoi Registriert seit: 11.07.2011 Ort: Deutschland
Beiträge: 2
| Ich kann die Bedenken und Fragen von DigitalMind sehr gut nachvollziehen. Aber eine Patent-Antwort darauf zu finden ist wahrscheinlich nahezu unmöglich. Ich glaube einfach, dass wir schon die Verantwortung für nachfolgende Generationen zu tragen haben, so wie EIGENTLICH damals die Personen beim Bau des ersten Atomkraftwerks sich hätten Gedanken darüber machen müssen, wie wir nun letztendlich den Müll entsorgen sollen. Man hat halt den Eindruck, da herrschte die Politik "Ach, das können die anderen machen". Es gab zu viele Beispiele für diese Art von Denken und auch wenn es für uns jetzt vielleicht nichts mehr ändert, so können doch spätere Generationen davon profitieren. Also irgendwie sollten wir den Ausstieg bewältigen. Das Problem ist halt einfach dieses "Irgendwie". Klar könnten wir jetzt aussteigen, dann müssten wir aber einen Großteil unseres Stroms importieren. Das könnte wiederum die kosten, wie DigitalMind es schon angesprochen hatte, in die Höhe treiben. "Just because". Außerdem mache ich mir Sorgen darum, ob unsere Netzqualität nicht vielleicht auch darunter zu leiden hat. Ein Freund von mir arbeitet als Elektriker und der hatte mir mal von einem Messgerät zur Energieversorgung erzählt. Bis dahin war mir das Problem der Netzqualität gar nicht so bewusst (Luxus einer Industrienation, würde ich sagen). Aber wie würde das dann für uns aussehen? Regelmäßige Blackouts? Starke Schwankungen im Netz die unsere Geräte beschädigt? Ich denke das Thema ist viel umfangreicher als es einem auf den ersten Blick erscheinen mag. |
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| | # 230 |
| Oberrebell Registriert seit: 11.05.2011
Beiträge: 449
| Sollten die Kraftwerkbetrieber unverschämt werden, dann soll die Regierung den Stromkonzernen für die "billige" Kernenergie die 85 Milliarden Euro Sponsorkosten (vom Steuerzahler)in Rechnung stellen. Welche Kröten dieser Monopolisten sollen wir denn noch schlucken? Mit tödlichem Gift Wasser kochen,ist auch nicht das Gelbe vom Ei! Gruß Mops
__________________ Keinen Cent an Anwälte,die vom Abmahnwahn leben! Unsere Vorgehensweise Unsere ModUE Spenden Gefahren einer vorbeugenden Unterlassungserklärung |
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| | # 231 | |
| Registriert seit: 09.08.2011
Beiträge: 1
| Zitat:
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| | # 233 |
| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 2.178
| So wie es momentan aussieht verhagelt der Atomausstieg den grossen Energiereisen wie E-On, RWE, Vattenfall etc ganz schön die Bilanzen, da die ersten "Gelddruckmaschinen", sprich AKWs, vom Netz sind. Viel schlimmer finde ich, dass die Vorstände dieser Marktbeherrscher die Zeitenwende total verpennt haben. Die Shareholder quittieren das mit Abwahl und Nicht-verlängerung der Verträge. Muss denn hier in Deutschland erst ein Kind in den Brunnen fallen, bevor ein Deckel drauf gemacht wird? Die Stadtwerke sind da fein raus. Die haben schon frühzeitig in erneuerbare Energieen inverstiert, sei es in Fotovoltaig, Wind- und Wasserkraft, Biogasanlagen etc. Wie sagte Gorbatschow mal? "Wer zuspät kommt, den bestraft das Leben." Es war zwar zu einem anderen Thema gemeint, aber dieser Spruch bewahrheitet sich immer wieder, überall.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannstJFK |
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