liebe? liebe? liebe! liebe?

Alt 15.05.2010, 22:25   # 1
perdita
Hat immer ein offenes Ohr
 
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seit jahren habe ich mich gefragt, ob männer das gleiche empfinden, wenn sie von liebe reden!

immer wenn ich zweifelte, habe ich mir die lieder angehört, die von männern getextet, gesungen und komponiert wurden, wunderschöne lieder, die mir aus der seele sprachen!

nie, niemals in all den jahren habe ich einen mann gefragt!

jetzt habe ich es gewagt und wurde enttäuscht!

nein, sie haben keine schmerzen in allen gliedern! die liebe tut ihnen keinen körperlichen schmerz an!

mir wurde gesagt ( von dem mann, den ich liebe, dass es schmerzt), dass liebe reine kopfsache ist!

auuuuuuuuuuuuaaaaaaaaaaaaaa! ich war den tränrn nahe und habe einen anderen mann gefragt, wie es ihm geht und siehe da, er hat die aussage meines schmerzlich geliebten zugestimmt!

jetzt frage ich mich ernsthaft, bin ich eine ausnahme, dass liebe mir durch mark und bein geht? können männer nicht so sehr lieben, dass es ihnen körperlichen schmerz bereitet?

bin ich anormal? sind männer gefühlsarm?

wo liegt die wahrheit?
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das ist perdita!
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Alt 16.05.2010, 11:48   # 2
NeeBee44
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O ha, jetzt habe ich ein Problem. Ein sehr großes Problem sogar. Das was du als Antworten von den Männern bekommen hast, kann ich als Mann von mir nicht behaupten. Bin ich jetzt eine Ausnahme? Oder kann ein Mann als Macho nicht zugeben, das es auch anders ist?

Nun ich kann dir von meiner Sicht sagen, das es bei mir anders ist. Ja ich habe auch Schmerzen, große dicke Bauchschmerzen, wenn es um meinen Schatz geht. Und das ist nach 10Jahren genauso wie am Anfang.

Sei versichert, du bist nicht anormal. Es gibt auch Männer, die Gefühle haben und diese auch Zeigen. Egal, was die "Männergeselschaft dazu sagt"

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Die Männerwelt ist nicht einfach und wenn dann noch die Kultur dazu kommt, z.B. Orientalisch, dann erst Recht nicht.

Also nicht Traurig sein. Wir Männer sind schon ein schwieriges Völkchen
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Alt 16.05.2010, 12:29   # 3
HeadWind
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Natürlich ist es reine Kopfsache. Wie so ziemlich jedes Empfinden oder jede Emotion.
Das bedeutet jedoch nicht, dass sie sich bei Männern nicht auch ausdrücken würden. Aus meiner Sicht gibt es die Differenz zwischen Mann und Frau nicht. Oder nicht so stark wie es noch immer klischeehaft beschrieben wird. Ich glaube nur, dass Männer noch immer ihre Gefühle anders definieren, da sie sich weniger darauf einlassen. Man könnte natürlich auch sagen, Frauen steigern sich da mehr rein, aber das will ich nicht bestimmen.

Letztendlich sind Liebeskummer, oder "seelische Sorgen" rein Menschlich und nicht männlich oder weiblich.
Demnach fühle auch ich als Mann sowas. Nur gehe ich tatsächlich, damit grundlegend anders um, als meine Partnerin. Ich für meinen Teil sehe es im Kopf schon nicht ein, mich selbst leiden zu lassen. Wenn ich schmerzen habe, dann muss ich was dagegen tun, egal was der Auslöser war. Bei meiner Freundin sehe ich hingegen, ein regelrechtes schwelgen in diesen Gefühlen.
Als Fazit könnte man sagen: Wir fühlen das selbe, nur geht jeder anders damit um.

Liebe muss man erstmal definieren, und da würde ich sagen, bin ich mit 30 Jahren und gerade mal 7 Jahren Beziehung noch nicht reif genug für dieses Wort. Aber ich denke nach einigen Jahren mehr, werden wir uns langsam aber sicher an diesen Begriff annähern..... als so gross empfinde ich ihn
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Alt 12.06.2010, 23:19   # 4
Schneckenfuss
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Wo die Wahrheit liegt wird man nie wirklich klären können. Ich denke jeder muss für sich seine eigene Wahrheit finden.

Liebe ist ein großes Wort und jeder definiert Liebe für sich anders. Man muss auch unterscheiden, ob jemand "gesund" ist, oder ob er vielleicht auch an einer Krankheit leidet. Denn darin liegt auch noch mal ein Unterschied. Borderliner oder Depressive z.B. haben es verdammt schwer, was das Thema angeht ...

Ferner sollte man immer darauf achten, dass es sich um eine gesunde Liebe handelt. Sich abhängig zu machen, oder gar selbst aufzugeben, hat nichts mehr mit einer gesunden Liebe zu tun.

HeadWind schrieb z.B.:
Natürlich ist es reine Kopfsache. Wie so ziemlich jedes Empfinden oder jede Emotion.

Das sehe ich wiederum ein klein wenig anders. Empfindungen und Emotionen gehören für mich schon zusammen und sind nicht nur Kopfsache ...

Eine Emotion wird durch bewusste, oder auch durch unbewusste, Wahrnehmungen und Interpretationen ausgelöst. Das wiederum hat Einfluss auf das Gefühlserleben (und darum geht es hier ja) und auf das Verhalten.

Mit Empfindungen sind die (seelischen) Gefühle gemeint.

So ... Selbst ein "gefühlskalter" Mann muss doch erst einmal Emotionen wahrnehmen um dann - laut seiner Empfindung - entsprechend handeln zu können. Ergo gehört das für mich zusammen.

Natürlich gibt es sensible Männer, wie es Frauen gibt. Anders herum gibt es aber auch "kalte" Frauen, wie es Männer gibt. Und manche Menschen waren nicht immer so, sondern sind aufgrund ihrer Erfahrungen so geworden (oder leiden eben an einer Krankheit - s.o.).

Das "Problem" liegt meist darin, wie man eben mit Gefühlen umgeht.

Frauen neigen dazu, da hat HeadWind Recht, sich eher reinzusteigern, während Männer eher rational damit umgehen - also eher mit dem Verstand als mit dem Herzen. Rationalität ist oftmals aber auch reiner Selbstschutz. Frauen hingegen (sofern es sich nicht um "kalte" Frauen handelt) sulen sich dann eher in ihrem Leid und das oftmals auch sehr ausgiebig.

Bei sensiblen Männern ist es wie bei vielen sensiblen Frauen. Sie leiden - auch körperlich. Was glaubst Du, wie viele Männer wegen der Lieben an Depressionen leiden ?! Leider erkennen viele Männer dies nicht, oder wollen es nicht wahr haben (aus Stolz oder aus Angst vor dem Ansehen in der Gesellschaft). Seelischer Leid zieht in sehr vielen Fällen irgendwann auch körperliches und psychisches Leid nach sich (Psychosomatisch).

Also Du bist absolut nicht abnormal aber ja ... Es gibt durchaus gefühlsarme Männer, weil sie nach außen hin so wirken wollen. Doch im Grunde genommen haben sie Gefühle, nur verstecken sie diese durch ihre Rationalität um besser mit Situationen zurecht zu kommen - um dabei nicht "selbst vor die Hunde" gehen zu müssen. Man könnte auch sagen, dass sich hier der Stolz einschaltet. Und das muss keine schlechte Sache sein, soweit man noch überhaupt so etwas wie Stolz empfinden kann ...

Du sieht - man kann daraus ein sehr komplexes Thema machen. Jeder Jeck ist eben anders, empfindet anders und geht mit Emotionen anders um. Und wenn es dann nicht passt ... Dann ist das natürlich für die eine Seite immer sehr schwierig. In Deinem Fall eben für Dich.

Ich hoffe das war jetzt nicht zu durcheinander, aber ausführlicher hätte es wohl den Rahmen gesprengt.

Alles Gute für Dich !
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nervlich
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Alt 28.05.2012, 05:43 # --
News Flash
 
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