Lehren PC-Spiele das Töten?

Alt 06.06.2003, 13:45   # 1
Ratz
 
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Massaker Jugendlicher lösen weltweit stets ebenso Entsetzen wie Diskussionen über die Ursachen aus - vor allem, wenn die Täter sich zuvor intensiv mit brutalen Video- und Computerspielen beschäftigt haben. Das war so nach dem Amoklauf im vergangenen Jahr in Erfurt wie auch vorherigen ähnlichen Fällen in den USA: Littleton (Colorado), Paducah (Kentucky) und Jonesboro (Arkansas). Doch an der medialen Szene des virtuellen Tötens änderte sich damit nichts. Auch der Deutsche Lehrerverband beklagte kürzlich, dass Schüler nach wie vor solcher, in ihrer Wirkung unterschätzten Gewalt ausgesetzt seien.

Wissenschaftliche Befunde dürften ebenfalls dazu beigetragen haben, dass sich nichts änderte, wie ein Beitrag der Zeitschrift "Gehirn&Geist" (Heidelberg, 2/2003) über Untersuchungen zur Auswirkung von Video- und Computerspielen auf Heranwachsende deutlich macht. Die Auswirkungen würden "kontrovers diskutiert", heißt es da. Es gebe "reichlich Argumente gegen eine pauschale Verdammung" solcher Spiele. Dauerhafte emotionale Auswirkungen seien nach wie vor nicht belegt. "Es fehlt hier schlicht an entsprechenden Langzeitstudien".

US-Militär: Kriegsvorbereitung am PC

Immerhin gibt es eine ganze Reihe sehr beunruhigender Befunde. Darunter die von Dave Grossman, der Psychologie an der US- Militärakademie in West Point unterrichtete und nach dem Amoklauf eines Schülers in seinem Heimatort Jonesboro eine eigene "Research Group" bildete. Seine These: Insbesondere die so genannten Ego-Shooter bringen Kindern das aktive Töten bei. Er verweist darauf, dass beim amerikanischen Militär Spiele wie "Doom" bei der Vorbereitung auf den realen Kampf ganz gezielt eingesetzt würden. Es gehe dabei darum, das Schießen auf Menschen zu "konditionieren", also einen Reflex auszulösen - und so den "biologisch machtvollen Widerstand, einen Artgenossen umzubringen", zu brechen.

Wie hoch diese Hemmschwelle ist, zeigte sich nach einer amerikanischen Studie im Zweiten Weltkrieg: Nur 15 Prozent der Soldaten schossen demnach tatsächlich gezielt auf ihre Feinde. Die Mehrheit habe lieber absichtlich daneben gezielt. Schon im Vietnam- Krieg war dann laut Grossman durch Training zu reflexartigem Schießen die Rate der gezielten Schüsse auf 90 Prozent gestiegen. Heute üben Soldaten und Polizisten mit Computersimulationen, die dann in kaum abgewandelter Form auf den Spielemarkt kommen - und Kinder zum Töten konditionierten, wie Grossmann überzeugt ist.

Als Beispiel nennt er den 14-jährigen Michael Carneal, der 1997 in Paducah binnen zwanzig Sekunden acht Mal auf acht verschiedene Kinder schoss. Jeder Schuss war ein Treffer in den Oberkörper oder Kopf. Er hatte noch nie zuvor eine echte Waffe in der Hand gehabt.

PC-Simulation beeinflusst Gehirnaktivität

Auch eine Gehirnstudie von Wissenschaftlern der University of Indiana (USA) unter Leitung von Vincent P. Mathews zeigt die potenziellen Gefahren von Videospielen auf. Mittels der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) konnte sie einen nachhaltigen Einfluss gewalthaltiger Spiele auf den Frontallappen nachweisen. Hier befindet sich eine Emotionen, Triebe und Impulse kontrollierende Instanz. Während des Simulierens von Gewalt verringert sich offenbar die Aktivität in diesem Gehirnareal. Diese Verringerung stand bei der Untersuchung eindeutig in Beziehung damit, wie viel Zeit die Kinder im Jahr zuvor mit gewalthaltigen Medien verbracht hatten.

Rhyuta Kawashima von der Universität Tokio kam bei ähnlichen Untersuchungen zu der Vermutung, dass die Entwicklung des Frontallappens durch eine solche Aktivitätsverringerung gebremst oder sogar verhindert wird. Was dann zur Folge hätte, dass computerspielende Kinder nur schlecht in der Lage wären, die in ihnen schlummernden aggressiven Tendenzen zu kontrollieren.

Entscheidende Komponente: Eltern-Kind-Bindung

In einem Beitrag des Wissenschaftsmagazins "Rubin" (Bochum) stellen die Motivationspsychologen Rita Steckel und Clemens Trudewind von der Ruhr-Universität Bochum die Bedeutung der Rolle der Eltern heraus. Sie konnten in einer Studie mit 280 Schulkindern im Alter zwischen acht und 14 Jahren nachweisen, dass eine sichere Eltern-Kind Bindung sowohl die unmittelbaren Auswirkungen als auch langfristige Folgen von Gewalt in Computerspielen mildert. "Dass Eltern wissen, mit welchen Spielen ihre Kinder umgehen, dass sie mit den Kindern über die Spiele reden und Werte bezüglich Gewalt vermitteln, die sie gegebenenfalls auch mit Verboten durchsetzen sollten - vielleicht ist das die wichtigste praktische Konsequenz, die sich aus unserer Untersuchung ergibt", schreiben sie.

Sie relativiert deutlich eine Behauptung des "Gehirn&Geist"- Beitrags: "Aus den Kinderzimmern wegzudenken sind Computerspiele ohnehin nicht mehr". Wenn der Gesetzgeber die Befunde der Wissenschaft nicht für ausreichend hält, um diese Spiele aus den Kinderzimmern verschwinden zu lassen, so halten doch möglicherweise immer mehr Eltern die Befunde durchaus für ausreichend dazu.
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Alt 06.06.2003, 23:22   # 2
baoh1
 
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hmm....ist sicherlich ein streitthema!!!

kann mir sicherlich gut vorstellen das gewisse zenen aus spielen vorallem egoshooter (solche wie quake 3 kingpin) also welche wo man auf brutale art sieht wie es menschen zerreist oder so gewisse sachen im hirn verändert!!

aber das müste bei 99,99999999999999% der spieler nicht der fall sein eigentlich da jeder der spiele spielt auch sehn muss das das alles utopie ist also nicht reales!!!!

jeder muss wissen das diese programmierten gewaltspiele keine wirklichkeit sind sondern rein zur "Unterhaltung" dienen!!

ob man in spiele also wirklich splatterfunktionen einprogrammiern muss oder nicht is ne andere sache ich denke in vielen spielen wird es masslos übertrieben!!! ich denke wenn man mit der gewalt anders umgehn würde eher realistischer (sof1+2) oder etliche taktikshooter!!!

aber das is ne andere frage die ich hier offen stehn lassen will mal!! da es hier wahrscheinlich verschiedene meinungen gibt!!

mann muss aber auch so sehn das menschen die menschen töten es sowieso vorhaben oder so!!! ob sie sich dan noch ideen oder inspiration aus spielen hollen is irrelevant!! das schießen übern pc zu lernen is denk ich schwer da das ganze blickfeld und so ja anders ist als real!!!

meiner meinung nach kann man aber in filmen bessere ideen mitkriegen als in spiele!!!

es ist oft halt ne sache der erziehung!!!
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Alt 08.06.2003, 11:23   # 3
computerkid_89
 
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Ein normaler Mensch lässt sich davon nicht beeinflussen, wenn er sonst einen guten Kontakt mit seiner Umwelt hat...
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Alt 08.06.2003, 23:40   # 4
seba79
 
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Hi Leute!

@baoh: Klar kann man durch Filme auch auf dumme Ideen kommen, aber beim Film ist man nicht aktiv dabei! Du bist nur Zuschauer und ich denke dass es schon einen grossen Unterschied macht ob man aktiv jemanden tötet(wenn auch nur am PC) oder ob man sich anschaut wie jemand getötet wird! Bei der guten Grafik und Sound den die Spiele heute haben ist es nunmal ein ´Tötungssimulator´ und mindert die Hemmschwelle weil man ja quasi 100te Male am Tag teilweise auf sehr grausame und realistische Weise tötet! Und für eine Alltagssituation bzw. Normalität gibt es nunmal keine Hemmschwellen mehr, da wir diese gewöhnt sind!

@computerkid: Es gibt aber nunmal nicht nur normale Menschen und wer von uns ist schon normal!?
Ausserdem denke können grade diese Spiele dazu führen, dass der gute Kontakt zur Umwelt und zur Realität nach und nach verloren geht!


MfG
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Alt 09.06.2003, 08:23   # 5
Double-Trouble@BigDigi.de
 
Registriert seit: 17.05.2003
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ich glaube jeder halbwegs zivilisierte Mensch kann ein Spiel von der Realität unterscheiden. Natürlich kann ein spiel zu einer tat führen aber NUR bei geistig SEHR SEHR zurückgebliebenen Menschen.

Als das in Erfurt passiert ist haben alle gesagt JA DIE PC SPIELE SIND SCHULD bla bla bla aber das sagten nur Leute die über 50 Jahre alt sind und zu 99% noch nie ein Richtiges ( NICH SOLITÄR .....) PC Spiel gespielt haben.

zB: ist der eine Polizist an seiner eingenen Dummheit gestorben weil er mit der Kugelsicheren Weste in der Hand in die schule gegangen ist und sie IN der Schule angezogen hat und dabei getötet wurde.....

Desshalb finde ich Sprüche wie:
99% Aller Amokläufer aßen Brot, verbietet Brot. auch irgendwie richtig weil man eine Tat nicht auf Spiel zurückführen kann.
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Alt 09.06.2003, 11:11   # 6
666[MaV]666
 
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Genau !!
Es können ja auch Soziale Probleme davon sprechen??
Innere Probleme !!
Und es gibt ja sicher leute die nicht mit solchen Problemen umgehen können!!
Und das es dann in so was Ausartet ? :roll: *amoklauf*

Ja gut!Also ich bin der Meinung!Also solche realistischen PC spiele ... wie SOF ... vermindern nur die Hemmungen so was zu tun .. weil es wird "annähernd" gezeigt wie ein Mensch stirbt !
DAzu gabs so einen Film .. dass einer zu ner Killermaschine ausgebildet wird, und ihm deshalb von so menschen vorm Bildschirm gehockt haben und immer solche Brutalen mordszenen gezeigt wurden, sodass er Gefühle usw. verliert .. und auch seine Hemmungen !! Also das is grad wirklich ein krasses Beispiel!! Aber Schonma annähernd!
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Alt 09.06.2003, 14:06   # 7
Raubritter2003
 
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Also zum ersten muss ich sagen, dass es seinen Grund hatt warum
bei Computerspielen eine Empfohlene Altersfreigabe draufsteht.
Wenn sie nicht gleich indiziert sind (dann sollte unter 18 sowieso nix gehen).
Bei Filmen ist es dass gleiche.
Wenn sich 12 jährige "Tanz der Teufel oder Freitag der 13." anschauen
ist das ein Problem aber nicht umsonst sind diese Filme frei ab 18.
Das ist dann ein Versagen der Erziehungsberechtigten.

Zum zweiten gibt es nur einen Ort in Deutschland wo man wirklich
effektiv lernt mit Fachkenntnis und ohne Hemmungen zu töten und zwar hier.
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Alt 09.06.2003, 15:29   # 8
_Macromonium_
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Meine Meinung:
Gewaltverherrlichende Videospiele machen keinem zum Amokläufer. Es muss von der Person aus auch ohne den Spielen ein Hang bzw Trieb da sein. Spiele machen keinen zum Amokläufer, höchstens motivieren sie Leute, die sowieso schon nah an so etwas dran sind, noch etwas mehr.

Wer sich durch Videospiele beeinflussen lässt, der ist einfach zu labil. Würde er keine Spiele spielen, würde er früher oder später auch ohne solche Spiele "hochgehen".
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Alt 14.06.2003, 22:11   # 9
graf duckula
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auch bin der meinung, dass man solche spiele nicht als grund angeben kann; das ist zu ienfach!
davor sollten nochmal waffengesetze überdacht werden und die richtlinien zum erwerb und aufbewahrung verschärft werden! und zum waffenschein vielleicht ein psychologisches gutachten gehören, das in regelmäßigen abständen aufgefrischt werden muss! ist natürlich auch nicht fälschungssicher aber es bedarf dann mehr krimineller energie an waffen heranzukommen!
das ist wie bei drogen fast alle, die heroin nehmen haben davor gekifft=> haschisch ist einstiegs droge, nur wieviele kiffen und es dabei belassen wird nicht beachtet!
krasser ausgedrückt die meisten menschen, die einen anderen überfahren haben einen fühererschein...
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Alt 15.06.2003, 05:03   # 10
seba79
 
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Hi Leute!

Ich spiele solche Spiele auch immer wieder gerne und ihr wahrscheinlich auch! Trotzdem denke ich, dass wir alle ein bisschen kritscher und unvoreingenommener an die Sache rangehen sollten!

Zitat:
Zitat von Double-Trouble@BigDigi.de

Desshalb finde ich Sprüche wie:
99% Aller Amokläufer aßen Brot, verbietet Brot. auch irgendwie richtig weil man eine Tat nicht auf Spiel zurückführen kann.
Die Aussage zeigt eigentlich nur, dass du dich kein bisschen darüber informiert hast! Es gab einige Amokläufe in den der Täter nach Vorbild und Vorgehensweise eines Film oder Computerspiel tötete!



Ihr sagt alle, dass man schon sehr labil oder sogar zurückgeblieben sein muss! Zumindest das mit Zurückgebliebensein(ich nehme an es ist interlektuell gemeint) ist grosser Quatsch! Es ist sogar so, dass Amokläufer in der Regel überdurchschnittlich intelligent sind!
Klar! Labil denke ich, sind die meisten Amokläufer; auch ist das Spiel auf jeden Fall nicht die einzige Ursache für so einen Amoklauf! Aber es ist nunmal so, dass es viele Menschen mit Problemen gibt, die dazu auch noch sehr labil sind! Soll ab jetzt jeder Spieleverkäufer noch eine psychatrische Ausbildung genossen haben und bei jedem Kunden der so ein Spiel verlangt ein Gutachten anfertigen?
Du hast recht Raubritter bei der Bundeswehr wirste genauso aufs Töten fixiert, aber rate mal warum da der psychische Zustand der Soldaten durchgecheckt wird! Damit da dann eben nicht labilen Menschen mit Problemen das töten gelehrt wird!

Ausserdem werden solche oder ähnliche Tötungssimulatoren ja auch von verschiedenen Armeen zum Drill und zur Enthemmung der Soldaten verwendet! Diese Methoden wurden von sehr gutausgebildeten und hoch bezahlten Militärpsychologen entwickelt und das bestimt nicht weil diese `Geräte´keinen Einfluss auf die Psyche und das Verhalten dieser Soldaten haben!
Ich denke wir sollten und alle erst mal fragen, warum wir Spiele spielen in den man Menschen tötet! Klar macht es Spass, trotzdem ist es irgentwie abartig!
Versteht mich nicht falsch! Ich will damit nicht sagen, dass einer von euch demnächst Amok läuft! Dennoch gibt es meiner Meinung nach viele Menschen die sich von solchen Spielen beeinflussen lassen! ..und wie gesagt selbst bei Soldaten klappt es und die haben oft sogar noch ein hartes Training mitgemacht, dass ihre Psyche nicht so schnell zu brechen ist! :wink:

MfG
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Alt 15.06.2003, 05:36   # 11
graf duckula
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@seba du meinst in der army werden leute erst mal durchgecheckt, bevor sie waffen bekommen? also da möchte ich aml die frage stellen: wer war beim bund? wer hat nen test gemacht? und wieviele der amokläufer insgesamt (ausgenommen schüler wegen zeitlicher indifferenzen waren beim bund?)
natürlich ist es falsch zu sagen einmal waffe:amokläufer aber ich denke man sollte das verhältnis im auge behalten: ego-shooter/waffenschein/amokläufer
soldaten werden im übrigen auf das töten von menschen vorbereitet während den meisten die ein egoshooter spiel im netz zocken klar sein düfte, dass sie zwar "gegen" einen andern menschen spielen sie aber ohne dessen körperliche unverwundbarkeit auch kaum freiwillige gegner finden würden!
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Alt 15.06.2003, 14:11   # 12
seba79
 
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Zitat:
Zitat von grafduckulla
@seba du meinst in der army werden leute erst mal durchgecheckt, bevor sie waffen bekommen? also da möchte ich aml die frage stellen: wer war beim bund? wer hat nen test gemacht? und wieviele der amokläufer insgesamt (ausgenommen schüler wegen zeitlicher indifferenzen waren beim bund?)
natürlich ist es falsch zu sagen einmal waffe:amokläufer aber ich denke man sollte das verhältnis im auge behalten: ego-shooter/waffenschein/amokläufer
soldaten werden im übrigen auf das töten von menschen vorbereitet während den meisten die ein egoshooter spiel im netz zocken klar sein düfte, dass sie zwar "gegen" einen andern menschen spielen sie aber ohne dessen körperliche unverwundbarkeit auch kaum freiwillige gegner finden würden!
Hi Drafduckulla!
Entweder du hast meine Aussage falsch verstanden, oder ich versteh deine Frage jetzt nicht!
Also..auf das Thema Bund bin ich dadurch rauf gekommen, weil Raubritter einen Link zur Bundeswehrseite postete, mit dem Zusatz dass man da das töten lernen würde! Womit er ja auch nicht Unrecht hat! Nur eben wie gesagt, mit dem Unterschied, dass beim Bund psychologische Gutachten durchgefüht werden und ausserdem jeder Ausbilder psychologisch geschult ist bzw es sein sollte! Somit soll ja eben verhindert werden, dass eben labile Personen mit vielen Problemen auch noch töten lernen! Wenn einen der Ausbilder während der Ausbildung auffällt, dass eine der Personen sehr labil ist und vielleicht schnell ausrastet, gewaltätigt gegen über den Kameraden und Vorgesetzten wird bzw andere negative Chatrakterzüge zeigt die in Gewalt gegen Unschuldige bzw Verbündete endet, muss der Ausbilder daraus die Konsequenzen ziehen und diese Person in den Bürodienst versetzten oder was weiss ich!
Computerspiele kann dadegen jeder labile Mensch ohne Probleme beziehen, ohne das irgentjemand nur annähmert den psychischen Zustand überprüft!
Ich wollte mit meinen Äusserungen nicht sagen, dass irgentwelche Amokläufer beim Bund waren, falls du das so verstanden hast!? :wink:

MfG
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Alt 15.06.2003, 14:28   # 13
graf duckula
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ne ich hab das so verstanden, das beim bund von jedem wehrdienstleistenden ein gutachten erstellt wird!
ich weiss das nicht, weil ich zivi gemacht hab; kanns mir aber nicht vorstellen, weil einfach zu teuer! das würde sich wahrscheinlich nicht mal bei zeitsoldaten rechnen! höchsten bei berufssoldaten! obwohl es angebracht wäre sowas verpflichtend einzuführen!
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Alt 15.06.2003, 20:56   # 14
seba79
 
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Hi Grafduckulla!

Ich muss mich berichtigen! Ich hab einige Kumpels gefragt die Wehrdienst beim Bund gemacht haben! Einige wurden wirklich nicht psychologisch begutachtet andere aber schon! Die Meisten haben aber auch nicht wirklich viel gemacht beim Pflichtwehrdienst! Ab und zu mal nen Graben gebudddelt oder die Kaserne gefegt usw.! Einer der sich verpflichten ließ hat aber so einige psychologische Tests über sich ergehen lassen müssen und wurde auch geschult auf bestimmte Situationen besonnen zu reagieren usw.!
Ausserdem ist es ja aber auch so, dass der Bund bestimmte Leute von Vornerrein nicht nimmt, zB weil aus ihren Vorstrafenregister bekannt ist, dass zu Gewalt neigen usw!
Ich denke die Kontrolle über den psychischen Zustand der Personen, welche beim Bund mit Gewalt konfrontiert werden ist alles andere als optimal! Aber im Gegensatz der Personengruppe die Gewaltspiele kaufen kann, (was ja so ziemlich jeder Erwachsene ist) stellt dies wenigstens ein Mindesmaß an Kontrolle über Verhaltens- und Geisteszustands dieser Personen da!

MfG
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Alt 15.06.2003, 21:07   # 15
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Naja, was heisst schon ´normal´! Ich geb mir grosse Mühe nicht abzuheben!
Das war nen Versehen mit dem Selbstzitieren! Ich wollte mein Posting verbessern, weil ich an einer Stell Sche*ss geschrieben hab und hab aber ausversehen auf Zitat statt auf Edit geklickt! Ich hab eigentlcih gehofft es merkt keiner ! Aber es ist trotzdem immer wieder schön sein eigenen schlauen Worte in Form eines Zitates wieder zufinden!
:wink:
MfG
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Alt 15.06.2003, 21:09   # 16
seba79
 
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Na toll! Jetzt hast du deinen Betrag gelöscht, jetzt steh ich ja noch dümmer da als vorher!

Die denken wahrscheinlich jetzt alle ich hab ne Psychose!
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Alt 15.06.2003, 21:13   # 17
graf duckula
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DIESER BEITRAG GEHÖRT EIGENTLICH 2 PLÄTZE NACH OBEN

@seba na ist es schön sich selbst zu zitieren?
fühlt man sich dann auf eine stufe mit goethe undkadka gestellt oder bist du trotz deines ruhmes "normal" geblieben
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Alt 30.06.2003, 22:13   # 18
dervirus
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also ok, ich bin
1. 15 jahre alt
2. spiele ich doom3, unreal tournament, gta3 usw. schon länger und intensiv
3. kann ich net behaupten, dass ich dadurch irgendwelche psychischen schäden bekommen hab...
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Alt 30.06.2003, 22:16   # 19
NudS
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genau! so is es!
wenn einer durch spiele durchdreht! dann würde er vielleicht auch bei den nächsten tagethemen durchdrehn!
so für normal menschen sind spiele ungefährlich!
und für die kleine gruppe mit den ticks kann man ya wohl nicht alles berbieten!
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Alt 30.06.2003, 22:29   # 20
dervirus
Spambot #DerEwigLetzte
 
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@ nuds jo genau, vor allem:
wenn jemand was haben will, dann kriegt er es auch, unabhängik vom neuen juegndschutzgesetz
hey da fällt mir was ein: ich hab n referat über dieses gesetz gemacht:


Das neue Jugendschutzgesetz(Gesetzt zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit-JÖSchG400)


Am ersten April 2003 ist das neue Jugendschutzgesetz in Kraft getreten, dieses Gesetz bringt mehr Regulierung der Bundesregierung mit sich. Nach Ansicht der Bundesregierung war ein neues Gesetz längst überfällig, da das alte Gesetz der jüngsten technischen Entwicklung der Medien laut Bundesregierung nur unzureichend oder gar nicht gerecht wurde. Der wahre Grund für dieses neue Gesetz liegt ziemlich sicher an dem Massaker in Erfurt am 26.April 2002. An diesem Datum tötete der 19-jährige Robert Steinhäuser im Gutenberggymnasium in Erfurt 16 Menschen und sich selbst. In der darauf folgenden Mediendebatte wurde behauptet, dass Steinhäuser intensiv Counterstrike gespielt hätte und damit das Töten trainiert hätte. Dies ist falsch. Der Täter besaß weder den Taktik-Shooter noch einen Internetzugang, trotzdem forderten Politiker und Öffentlichkeit in der angeheizten Stimmung drastische Maßnamen im bereich des Jugendschutzes. Bereits am 8.5.02, also keine zwei Wochen später, präsentierte die Bundesregierung einen ersten Entwurf für das neue Jugendschutzgesetz (JUSchG). Zusammen mit dem Jugendmedienschutz-staatsvertrag (JMStV), der Telemedien wie Rundfunk und Internet behandelt, ist das Gesetz am 1.4.03 in Kraft getreten.

Im Einzelnen sieht das Gesetz vor:
• Auch für Computerspiele wird eine altersgerechte Kennzeichnung verbindlich, wie sie jetzt schon für Filme und Videos gilt. Dies soll verhindern, dass jugendgefährdende Spiele Kindern und Jugendlichen zugänglich gemacht werden.
• Das Indizierungsverfahren der Bundesprüfstelle wird neu geregelt. Insbesondere wird die Möglichkeit eingeführt, dass die Bundesprüfstelle auch ohne Antrag tätig werden kann. Damit sollen dort möglichst alle jugendgefährdenden Angebote erfasst werden können.
• Zu diesem Zweck wird auch die Zuständigkeit der Bundesprüfstelle im Bereich der elektronischen Medien ausgedehnt. Ihre jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit jugendgefährdenden Inhalten kann dadurch im gesamten Online-Bereich genutzt werden. Ausnahme bleibt der Rundfunkbereich, der allein im Landesrecht geregelt ist.
• Der Jugendmedienschutz wird auch systematisch neu gegliedert: Künftig wird zwischen "Trägermedien" (wie Bücher, Musik-CDs, Videokassetten, CD-ROMs und DVDs) und "Telemedien" (das sind Online-Medien) unterschieden. Diese Trennung löst die bisherigen Kategorien "Schriften", "Mediendienste" und "Teledienste" ab, deren Abgrenzung immer wieder zu Problemen führte.
• Der Katalog der Trägermedien, die schwer jugendgefährdend sind, wird insbesondere im Hinblick auf Gewaltdarstellungen erweitert. Auch ohne Indizierung durch die Bundesprüfstelle werden Trägermedien mit weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten belegt, wenn sie den Krieg verherrlichen, Menschen in einer ihre Würde verletzenden Weise darstellen oder Jugendliche in geschlechtsbetonter Körperhaltung zeigen.
• Außerdem enthält das Gesetzt strengere Reglungen beim Tabakkauf. So wird die gewerbliche Abgabe an Personen unter 16 Jahren verboten. Bei Zigaretten Automaten sind nach ablaufen einer Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2007 technischer Vorkehrungen vorgeschrieben, die die Bedingung durch Kinder und Jugendliche unter 16 ausschließen.
• Zudem wird ein Verbot für Tabak- und Alkoholwerbung vor 18 Uhr festgelegt.

Fazit: Wir denken, dass dieses Jugendschutzgesetz wirkungslos bleiben wird, da Jugendliche auch in Zukunft einen Weg finden werden, um z.B. an Computerspiele über ihrer Altersfreigabe oder an Zigaretten zu kommen…
Bsp. Computerspiele: Man kann sich heutzutage jedes Spiel aus dem Internet zu bekommen, und das neue Jugendschutzgesetz wird dies noch mehr fördern, da Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahren nun noch weniger Möglichkeiten zum Legalen Erwerb dieser Spiele haben. Folglich werden sie sich diese Spiele illegal besorgen, um trotzdem Spiele über ihrer Altersbegrenzung spielen zu können. Es gibt immer einen Weg, doch durch dieses neue Gesetz geht dieser Weg zu Lasten der Spielentwickler, die nun keine Einnahmen mehr durch den Erwerb ihrer Spiele durch die unter 16-jährigen (unter 18-jährigen) erzielen können.

__________________________________________________ _________________________
Quelle: Jugendschutzgesetz (JUSchG)
www.bundesregierung.de
www.gamestar.de


so das is meine meinung *g*

mfg virus...
[/quote]
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Alt 28.05.2012, 01:41 # --
News Flash
 
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