ich habe mir in den letzten Tagen einige RAM-Riegel bei einem großen Auktionshaus mit sinkendem Ruf erworben.
Einige zeigen ein merkwürdiges Verhalten:
1. DDR-1 (184 Pins):
Hier habe ich z.B. einen 256 MB-Riegel erworben. dieser läuft auf einem Rechner nicht zusammen mit einem weiteren Riegel. (PC1). Auf einem anderen (PC2) dagegen problemlos zusammen mit einem 128er Riegel.
2. SD-RAM (164 Pins):
Hier geht es auch um einen 256-MB-Riegel: Dieser funktioniert auf PC1 gar nicht.
Auf 3 anderen PC wird dieser jedoch nur als 128-MB-Riegel erkannt. Ok, das sind alles ältere PCs, da könnte es sein, daß das BIOS nicht mehr als 128 MB erkennen kann.
Anmerkung: PC1 verfügt über je 2 Steckplätze für 184 und 168 Pins. Leider geht dort nur entweder SD-RAM oder DDR1-Ram.
PC2 läuft zur Zeit mit je einem 256-MB und einem 128MB-Riegel problemlos.
PC3 und PC4 erkennen offenbar nur bis 128 MB, daher läuft PC3 im Moment mit 2 x 128 MB.
Bei PC4 zeigte sich jedoch einer der 128-MB-Riegel als sehr widerspenstig.
Dieser paßte nicht in die ersten beiden Slots, jedoch - mit etwas dosierter Gewalt und etwas beängstigendem Knirschen in den 3. Slot. Dummerweise mußte ich hier - zumindest bis auf Weiteres eine ziemlich dumme Reihenfolge wählen:
Slot1: 64 MB, Slot 2 und 3 128 MB (die beiden anderen Riegel paßten problemlos).
PC4 hat übrigens 3 SD-RAm-Slots und 4 von den alten 72(?)-Pin-Simms.
Auch hier geht nur entweder oder.
Nun meine Fragen:
1. Wieso geht manch ein Riegel in manchen PCs nicht, aber in anderen? Es handelt sich in den o.g. Fällen NICHT um registrierte Server-Riegel! An unterschiedlichen Taktgeschwindigkeiten kann es nicht liegen, da hier ohnehin die niedrigste Geschwindigkeit maßgebend für alle anderen sind und die Riegel - soweit ich weiß - auch mit langsameren Taktraten funzen.
2. Wieso passen manche Riegel nicht in die dafür vorgesehenen Slots? Obwol alle Schlitze und alle Löcher absolut deckungsgleich an den gleichen Stellen sind wie bei den anderen Riegel. Und wieso gehen die DDR1 immer so schwer in die Slots (v.A. bei PC5, dem schnellsten, den ich habe)? Ich hab jedesmal Angst, die Platine zu brechen.
3. Gibt es einen bestimmten Grund dafür, daß unterschiedliche RAM-Systeme (z.B. SD-Ram und DDR nicht gemeinsam in einem System funktionieren können (die Taktraten sehe ich nicht als ausreichenden Grund dafür, s.o.).
4. Wieso sind die Speicherslots eigentlich immer so schwer zugänglich plaziert? Das ist jedesmal eine regelrechte Fummelei.
5. Lohnt es sich nach nem Bios-Update zu suchen um die 128-MB-Grenze zu knacken, oder geht bei den alten Rechnern auch mit nem aktuelleren Bios nicht mehr als 128 MB?
1. Wieso geht manch ein Riegel in manchen PCs nicht, aber in anderen? Es handelt sich in den o.g. Fällen NICHT um registrierte Server-Riegel! An unterschiedlichen Taktgeschwindigkeiten kann es nicht liegen, da hier ohnehin die niedrigste Geschwindigkeit maßgebend für alle anderen sind und die Riegel - soweit ich weiß - auch mit langsameren Taktraten funzen.
Das hängt oftmals mit den Mainboards zusammen, bzw. deren Chipsätzen, die mitunter mit bestimmten Speicherchips nicht funktionieren.
Speichermodule werden oft verschieden orgnisiert. CPU+Mainboard-FAQ: Kapitel 8. Arbeitsspeicher/Hauptspeicher - RAM
Manche Chipsätze kommen z.B. mit größeren Speicherchips nicht mehr zurecht, können diese physikalisch nicht adressieren und erkennen dann z.B. nur 50% der Kapazität.
Das kommt oft bei alten Chipsätzen vor.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
2. Wieso passen manche Riegel nicht in die dafür vorgesehenen Slots? Obwol alle Schlitze und alle Löcher absolut deckungsgleich an den gleichen Stellen sind wie bei den anderen Riegel. Und wieso gehen die DDR1 immer so schwer in die Slots (v.A. bei PC5, dem schnellsten, den ich habe)? Ich hab jedesmal Angst, die Platine zu brechen.
Das manche Module nicht in die Slots reinpassen, kann eigentlich nicht sein. Sicher, dass Du nicht ein SDRAM-Modul in einen DDR-Slot setzen wolltest?
Speichermodule gehen immer etwas schwerer in die Slots rein. Das ist eher Absicht der Hersteller, weil man auch sicherstellen will, dass die Module auch dort drin bleiben, wo sie reingehören.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
3. Gibt es einen bestimmten Grund dafür, daß unterschiedliche RAM-Systeme (z.B. SD-Ram und DDR nicht gemeinsam in einem System funktionieren können (die Taktraten sehe ich nicht als ausreichenden Grund dafür, s.o.).
Ja, die gibt es. Diese RAM-Systeme sind einfach nicht kompatibel zueinander. Die RAM-Controller können nur einen Speichertyp gleichzeitig ansteueren. Es würde auch keinen Sinn machen, normalen SDRAM z.B. mit DDR-RAM zu betreiben, da man hier den DDR-RAM erheblich ausbremsen würde.
Theoretisch wäre zwar ein Mischbetrieb möglich, was aber erstens eine kopliziertere Elektronik im RAM-Controller voraussetzen würde (unterschiedliche Spannungen, Spannungswandler, Ansteuerung) und zweitens eben den schnelleren Speicher ausbremsen würde.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
4. Wieso sind die Speicherslots eigentlich immer so schwer zugänglich plaziert? Das ist jedesmal eine regelrechte Fummelei.
Das hängt in der Regel vom Mainboard und dem Formfaktor des Mainboards ab, sowie dem verwendeten Gehäuse.
Bei kleinen Gehäusen werden bestimmte Bereiche der Mainboards einfach überdeckt und man kommt nur schwer ran.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
5. Lohnt es sich nach nem Bios-Update zu suchen um die 128-MB-Grenze zu knacken, oder geht bei den alten Rechnern auch mit nem aktuelleren Bios nicht mehr als 128 MB?
Das kommt darauf an, ob so ein Fehler am BIOS, oder am Mainboardchipsatz liegt. Beim letzteren bringt auch ein BIOS-Update keine Besserung, da die Begrenzun physikalisch ist und nichts mit der BIOS-Programmierung zu tun hat.
Gruß, Sebastian.
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Ich habe schon ein paar gute Infos zu RAM&Co gelesen.
Aber etwas so ausführliches habe ich noch nie gesehen. Ich denke, wenn ich DAS gelesen habe, bin ich DER Experte zu dem Thema (obwohl ichs bisher nur grob überflogen habe. Das zu lesen braucht Zeit)
Zitat:
Manche Chipsätze kommen z.B. mit größeren Speicherchips nicht mehr zurecht, können diese physikalisch nicht adressieren und erkennen dann z.B. nur 50% der Kapazität.
Das kommt oft bei alten Chipsätzen vor.
Ja, so etwas hatte ich schon befürchtet. Heute kam weiterer Speicher, das Board, welches mit dem 256er nicht zurechtkam, hat jetzt satte 2 GB RAM.
Ich werde jetzt mal versuchen, ob die anderen Rechner mit den hier ausgebauten 256er zurechtkommen.
Zitat:
Das manche Module nicht in die Slots reinpassen, kann eigentlich nicht sein. Sicher, dass Du nicht ein SDRAM-Modul in einen DDR-Slot setzen wolltest?
Absolut sicher. DDR hat ein Schlitz, SD-Ram haben 2 Schlitze. Das habe ich schon bemerkt.
Als ich mich über die DDR-2-Schnäppchen gefreut habe und dann feststellen mußte, daß sie nirgens passen, obwohl sie auf dem Foto scheinbar identische Bauweise hatten, habe ich genauer hingeschaut und kenne seitdem den Unterschied DDR1-DDR2. Bei SD-Ram ist der ja auffälliger.
Zitat:
Speichermodule gehen immer etwas schwerer in die Slots rein. Das ist eher Absicht der Hersteller, weil man auch sicherstellen will, dass die Module auch dort drin bleiben, wo sie reingehören.
Schwerer, ok. aber gar nicht? Übrigens war das der älteste und langsamste Rechner, bei dem ich den nicht reinbekam.
Außerdem hatte ich bei keinem anderen Rechner knirschende Geräusche gehört beim Einbau.
Zitat:
Es würde auch keinen Sinn machen, normalen SDRAM z.B. mit DDR-RAM zu betreiben, da man hier den DDR-RAM erheblich ausbremsen würde.
Ja, es sei denn es ist die Menge an vorhandenem Speicher wichtiger als die Geschwindigkeit. Und das ist bei mir der Fall.
Zitat:
Theoretisch wäre zwar ein Mischbetrieb möglich, was aber erstens eine kopliziertere Elektronik im RAM-Controller voraussetzen würde (unterschiedliche Spannungen, Spannungswandler, Ansteuerung) und zweitens eben den schnelleren Speicher ausbremsen würde.
Ok, DAS ist ein Argument. Leider hatte ich etwas ähnliches schon befürchtet.
Zitat:
Bei kleinen Gehäusen werden bestimmte Bereiche der Mainboards einfach überdeckt und man kommt nur schwer ran.
Interessanterweise ist der Speicher bei Laptobs um vieles leichter zugänglich - wenn man weiß, wo er ist.
Zitat:
Das kommt darauf an, ob so ein Fehler am BIOS, oder am Mainboardchipsatz liegt. Beim letzteren bringt auch ein BIOS-Update keine Besserung, da die Begrenzun physikalisch ist und nichts mit der BIOS-Programmierung zu tun hat.
Tja, stellt sich die Frage: Woran erkenne ich das?
Habe leider keine Handbücher zu den Mainboards. Ich habe zwar versucht, irgendwelche Bezeichnungen auf den eingebauten Platinen zu erkennen, aber nichts gefunden. Wahrscheinlich sind die entweder verdeckt durch etwas,was ich erst ausbauen muß oder auf der Rückseite, was fast auf das Gleiche rauskommt.
Gab es in den letzten Jahren eigentlich Änderungen in der Spannungsversorgung der Hauptplatine?
Seit ich mir mal ein 486er-Board abgeraucht habe, als ich das in meinen damals schon alten 386er einbauen wollte, weiß ich, daß passende Anschlüsse noch keine Garantie für gleiche Spannung sind und habe seitdem keine Mainboards mehr getauscht. Aber das war vor 15 Jahren....
Irgendwie ist es doch schade, wenn man den ganzen Rechner wegwirft, nur wegen nem neuen Board, oder?
Auch ein Netzteil ist schnell ausgetauscht...
Aber etwas so ausführliches habe ich noch nie gesehen. Ich denke, wenn ich DAS gelesen habe, bin ich DER Experte zu dem Thema (obwohl ichs bisher nur grob überflogen habe. Das zu lesen braucht Zeit)
Die Informationen auf dieser Website sind recht umfangreich und gehen schon sehr ins Detail. Schau Dir auch mal andere Bereiche dort an.
Die Informationen zum RAM sind zwar nicht mehr ganz up-to-date, da DDR3-RAM fehlt und einige Speichersorten (SRAM, GDDR3, GDDR5, 3DRAM, usw.) nicht erwähnt werden, aber als Grundlage sind sie ganz gut zu gebrauchen.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
Als ich mich über die DDR-2-Schnäppchen gefreut habe und dann feststellen mußte, daß sie nirgens passen, obwohl sie auf dem Foto scheinbar identische Bauweise hatten, habe ich genauer hingeschaut und kenne seitdem den Unterschied DDR1-DDR2. Bei SD-Ram ist der ja auffälliger.
Die Unterschiede zwischen DDR-, DDR2- und DDR3-RAM sind minimal, da alle Speichersorten auf dem alten SDRAM aufbauen. Die Unterschiede finden sich hauptächlich in Taktraten, Spannungsversorgung und Datendurchsatz. Der grösste Unterschied zwischen normalen SDRAM und DDR-(SD)RAM liegt darin, dass DDR-RAM doppelt so viele Daten pro Takt übertragen kann.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
Schwerer, ok. aber gar nicht?
Ich hatte auch schon Mainboards, bei denen die Module sehr schwer reingingen. Manchmal muss man das Board ausbauen. Hierzu solltest Du Dir evtl. eine Antistatik-Matte zulegen, das Board dann auf diese auf einer geraden Fläche legen und dann die Module vorsichtig reindrücken. So kann sich das Mainboard zumindest nicht so arg durchbiegen, wie in einem Gehäuse.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
Ja, es sei denn es ist die Menge an vorhandenem Speicher wichtiger als die Geschwindigkeit. Und das ist bei mir der Fall.
Die Mischbestückung mit SDRAMs und DDR-(SD)RAMs dürfte vor allem auch daran scheitern, da DDR-(SD)RAMs auf der auf- und absteigenden Flanke des Signals Daten überträgt (Double Data Rate). Normaler SDRAM kann nur auf der aufsteigenden Flanke übertragen.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
Interessanterweise ist der Speicher bei Laptops um vieles leichter zugänglich - wenn man weiß, wo er ist.
Das ist von Laptop zu Laptop immer unterschiedlich. Auch hier bleibt oft der Griff zum Schraubenzieher nicht ersparrt.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
Tja, stellt sich die Frage: Woran erkenne ich das?
Gute Frage. Das ist oft ein Erfahrungswert.
Wenn Dein Mainboard den Speicher nur zu 50% erkennt, kannst Du zu 99% davon ausgehen, dass es sich um eine Inkompatibilität mit dem Chipsatz handelt.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
Habe leider keine Handbücher zu den Mainboards. Ich habe zwar versucht, irgendwelche Bezeichnungen auf den eingebauten Platinen zu erkennen, aber nichts gefunden.
Über Deine Mainboards kannst Du evtl. etwas mit Hilfe von Everest herausfinden. CPU-Z gibt mittlerweile auch sehr umfangreiche Informationen zu den wichtigsten Komponenten im PC aus.
Zitat:
Zitat von Greenhörnchen
Gab es in den letzten Jahren eigentlich Änderungen in der Spannungsversorgung der Hauptplatine?
Irgendwie ist es doch schade, wenn man den ganzen Rechner wegwirft, nur wegen nem neuen Board, oder?
Auch ein Netzteil ist schnell ausgetauscht...
Nun ja, wenn ein guter Rechner irgendwann ausgedient hat und eine Aufrüstung sich nicht mehr lohnt, dann muss er leider weg.
Schade ist es schon, aber Aufrüstungen sind je nach vorhandener Ausstattung nicht immer sinnvoll und auch nicht immer wirtschaftlich.
Manchmal sind neue PCs einfach günstiger.
Gruß, Sebastian.
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11.11.2009, 18:37
#
5
Greenhörnchen
Threadstarter
Registriert seit: 17.01.2008
Beiträge: 89
Zitat:
Zitat von N-Traxx
Ich hatte auch schon Mainboards, bei denen die Module sehr schwer reingingen. Manchmal muss man das Board ausbauen. Hierzu solltest Du Dir evtl. eine Antistatik-Matte zulegen, das Board dann auf diese auf einer geraden Fläche legen und dann die Module vorsichtig reindrücken. So kann sich das Mainboard zumindest nicht so arg durchbiegen, wie in einem Gehäuse.
So, nachdem die nächste Ladung RAM kam, habe ich mir nun einen Namen als "RAM-Jockey" gemacht.
Das schwergängige Board geht nun etwas leichter, auch wenn ein Riegel nach wie vor schwerer reingeht als die anderen.
Ein 256er DDR1-RAM zeigt ein ganz merkwürdiges Verhalten:
Auf einem Rechner funzt er gar nicht (auf dem, der DDR1 und SD-RAM kann).
Auf einem Rechner funzt es "normal" zur zeit zusammen mit nem 512er in einem gut 3 GHz schnellen Rechner.
Auf einem Rechner funzt er nur als Solist. Aber das machen bei dem Rechner anscheinend alle Riegel. Bisher 3 unterschiedliche probiert. Alle 256er. Alle funzen nur alleine, unabhängig in welchem der beiden Slots.
Zusammen mit einem 128er funzt dann allerdings je nach Reihenfolge entweder nur der 128er oder nur der 256er.
Hier scheint die Ursache wohl an einem besch**** Bios zu liegen. Der Rechner hat 1,2 MHz.
Oder könnte das noch andere Ursachen haben? Mir fallen da gerade Jumper ein....
Habe davon allerdings kein Handbuch.
Die beiden anderen Rechner (ein 430er und ein 200er) schaffen nur bis 128 MB pro Slot, wobei der langsamere immerhin 3 Slots hat.
Lade Dir mal Memtest86+ herunter, entpacke es und brenne die ISO-Datei auf CD (bei Nero mit der Option "Image" brennen). Teste damit die ganzen Speichermodule durch. Sollte das Programm fehler melden, dann sind die Module nicht mehr ganz ok.
Hast Du die Speicher gebraucht bei eBay ersteigert?
Konntest Du bei dem Problem-PC das Mainboard ermitteln?
Gruß, Sebastian.
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12.11.2009, 18:54
#
7
Greenhörnchen
Threadstarter
Registriert seit: 17.01.2008
Beiträge: 89
Zitat:
Zitat von N-Traxx
Hallo,
Lade Dir mal Memtest86+ herunter,[...]
Hast Du die Speicher gebraucht bei eBay ersteigert?
Konntest Du bei dem Problem-PC das Mainboard ermitteln?
Gruß, Sebastian.
Also auf dem Board ist die einzige ohne Komplettausbau erkennbare bezeichnung folgende:
Code:
M810D
Die Speicher funzen anderswo schon.
Heute kam ein 512er, da steht was von "2,5V".
Der hat in keinem Rechner funktioniert, aber in einem roch es nach wenigen Sekunden etwas kokelig.
Sofort ausgeschaltet und Speicher wieder entfernt. Rechenr läuft einwandfrei.
Speicher war aber nicht warm und hatte auch keine erkennbaren Schmorspuren, daher vermute ich mal, der hat es überlebt. Jetzt muß ich nur noch feststellen, wo der funzen könnte.
Die Speicher sind überwiegend von ebay ersteigert und gebraucht. Selbst wenn da der eine oder andere defekt ist, war es noch deutlich billiger als im Laden gekauft. Porto inclusive.
Memtest habe ich glaube ich auf der Super-Group-Disk. Habe es mir aber vorsichtshalber mal runtergeholt.
Bei den 46 Kb müßte es doch eigentlich auch auf Diskette passen, oder?
Die Memtest86+ Datei, die ich Dir verlinkt habe, enthält eine ISO-Datei zum Brennen auf CD.
Eine Diskettenversion kannst Du hier herunterladen.
Das Board dürfte von PC Chips stammen.
Die genaue Bezeichnung und die Revision solltest Du mal versuchen mit CPU-Z zu ermitteln.
Mach doch einfach mal einen Screenshot davon und setze es hier mit rein.
Wenn im PC etwas verschmort riecht, bedeutet das in der Regel nichts gutes. Schau Dir die Kondensatoren auf dem Board auch mal an. Ich hoffe, dass es nur der RAM-Riegel war.
In erster Linie ist der Kauf bei eBay zwar billiger, das ändert sich aber schnell, wenn so ein Teil den ganzen PC ins Nirvana befördert. Ein Risiko, dass ich z.B. nicht gerne eingehe.
Gruß, Sebastian.
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12.11.2009, 20:31
#
9
Greenhörnchen
Threadstarter
Registriert seit: 17.01.2008
Beiträge: 89
Zitat:
Zitat von N-Traxx
Die Memtest86+ Datei, die ich Dir verlinkt habe, enthält eine ISO-Datei zum Brennen auf CD.
Eine Diskettenversion kannst Du hier herunterladen.
Die genaue Bezeichnung und die Revision solltest Du mal versuchen mit CPU-Z zu ermitteln.
Mach doch einfach mal einen Screenshot davon und setze es hier mit rein.
Auf dem betreffenden Rechner ist z. Zt. nur WinMe und Zeta installiert.
Ich hoffe, CPU-Z läuft auch unter Me.
Zitat:
Wenn im PC etwas verschmort riecht, bedeutet das in der Regel nichts gutes. Schau Dir die Kondensatoren auf dem Board auch mal an. Ich hoffe, dass es nur der RAM-Riegel war.
Wie gesagt, das Board arbeitet (noch) einwandfrei.
Schlimmstanfalls ist nur irgendwas am DDR-Slot verschmort.
Ich hab in den SD-Slots 2 x 1 GB-Riegel drin. Und das ist RAM Satt.