Hilfe: PC friert einfach ein - Grafikkarte ist es nicht

Alt 31.01.2008, 11:23   # 1
Eruendil
 
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Gigabyte 8PE800 Mainboard mit Kingston HyperX-Speicher (512 MB).
Intel 2,4 GHz Prozessor
Radeon 9000 128 MB
WinXP SP2

Rechner lief über 4 Jahre problemlos. Als ich einen neuen Monitor mit höherer Auflösung drangehängt habe, blieb er das erste mal stehen (friert einfach ein, keine Grafikfehler o.ä. (außer einmal)).

Eine zeitlang ging es dann auch mal ohne Abstürze, aber nach zwei Wochen oder so begann er regelmäßig abzusstürzen, ca. 2-3 Minuten nach dem Anschalten. Die Abstände des Einfrierens zum Einschalten werden immer kürzer, wenn ich dann Reset drücke. War er wieder eine Zeit ganz aus, sind es wieder die 2-3 Min. (so als müsste er abkühlen).
  • An WinXP liegt es nicht, Rechner stürzt auch im BIOS ab.
  • Grafikkarte habe ich ausgetauscht: exakt gleiches Problem.
  • Speicher dürfte nicht das Problem sein, bei KingstonHX.

Meine Ideen:
  1. CPU ist hinüber (wie kann man das testen?)...
  2. Mainboard spinnt (Gigabyte?).

Merkwürdig ist der kurze Zeitraum bis zum Absturz. Alle Komponenten-Temperaturen (CPU, System) sind WEIT unter den Spezifikationen und beginnen gerade ganz langsam auf über 30° zu klettern...

Rechner wurde viel zum Video-Konvertieren benutzt... Lebensdauer der CPU erreicht? Oder einfach ein Kondensator auf dem Board hinüber?

Vielleicht fällt ja einem von Euch dazu was ein...

Viele Grüße und besten Dank, Euer
Eruendil
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Alt 31.01.2008, 11:58   # 2
burnout150
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Ram testen mit memtest oder mal die Riegeln einzeln falls welche drin sind. Was hat die Marke damit zu tun ob der Ram hin ist.

Den PC vom Staub befreien evtl. ein Tempproblem.
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Alt 01.02.2008, 15:18   # 3
Eruendil
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Hi,

naja, da die KingstonHX-Riegel sogar Alu-Wärmetauscher haben und generell von sehr ordentlicher Qualität sind, hätte ich als letztes auf das RAM getippt.

Ne, Temp ist wirklich kein Problem. CPU unter Vollast 50°C und System nicht über 35°C.

Habe neuen Speicherriegel bestellt. Mal sehen...
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Alt 01.02.2008, 16:27   # 4
burnout150
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Heatspreader verursachen sogar oftmals höhere Temperaturen also von daher.
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Alt 01.02.2008, 20:08   # 5
Hakuna55
 
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Hallo
Kuck mal nach den Spannungswerten vom Netzteil,vll ist kurz davor sich zu ver abschieden.
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Alt 02.02.2008, 12:52   # 6
Eruendil
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@Hakuna55:

Habe ein Universalmessgerät und kann zwischen plus, minus, Gleich- und Wechselstrom und Masse unterscheiden (ok, weiß auch, was Widerstand, Strom und Spannung sind).

Wo messe ich sinnvollerweise die Spannung am Netzgerät, worauf muss ich dabei achten und was sind "gute" und "problematische" Messergebnisse?

Grüße,
E.
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Alt 02.02.2008, 21:16   # 7
Hakuna55
 
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Hallo
Die Spannungen kannst du im Bios auslesen,oder du benutzt eine Software
wie zB.Everest Ultimat
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Alt 07.02.2008, 17:40   # 8
eberhard42
 
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Hallo Eruendil,
im Bios werden leider nur wenige Spannungen angezeigt und Everest kann auch nicht mehr und sollte immer mit Vorsicht betrachtet werden. Ich würde Dir gerne die Netzteil-Steckerbelegung mit den Spannungswerten geben, aber die Datei ist zum Hochladen zu groß und Deine Mailadresse ist nicht zugänglich. Vielleicht meldest Du Dich oder findest was im Internet.
Beim Messen daran denken, Stecker muss auf dem Board stecken nicht im Leerlauf messen!
memtest solltest Du wirklich versuchen, mit nur einem Riegel oder anderen Speicher probieren.
Im Bios die Default-Einstellungen laden. Alle Steckkarten raus, außer GraKa, alle Laufwerkskabel am Board abziehen. Alle Stecker vom Board abziehen, außer Monitor, Tastatur. Sehen, ob der PC dann im Bios stabil bleibt.
Gruß
eberhard42
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Alt 13.02.2008, 14:03   # 9
Eruendil
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Danke für die Tipps!

Habe also anderen Speicherriegel rein -> genau das selbe *ärger*!

Habe eine Karte 'raus (die andere sind USB-Slots), zwei USB-Geräte 'raus und zwei Laufwerke abgestöpselt -> genau wie vorher: Netzteil kann's auch nicht sein, oder? Werte im BIOS:
VCore = 1,572
+1,5 = 1,488
+3,3 = 3,264
+5,0 = 5,056
+12 = 11,84
CPU 38°C
Bleibt eigentlich nur noch der Prozessor übrig...?!
Grüße,
E.
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Alt 13.02.2008, 21:57   # 10
burnout150
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bevor die CPU was hat ist es das NT, aber es ist schwer eine Fehlerdiagnose zu machen wenn man weit weg ist.
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Alt 14.02.2008, 23:46   # 11
Hakuna55
 
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Hallo
Du hast eindeutig Unterspannung auf der3,3 V und 12V Schiene,und das ohne
Last.Wenn du jetzt noch ein Spiel startest bricht die Spannung noch mehr ein.
Mit Speedfan kannst du die Spannungen unter Last messen.
Du wirst wohl ein neues Netzteil brauchen.
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Alt 15.02.2008, 08:00   # 12
burnout150
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Die Spannungen liegen aber noch im Toleranzbereich.
Jegliche Software taugt nicht wirklich zum auslesen der Spannung da sollte man ein Messgerät nehmen.
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Alt 15.02.2008, 15:10   # 13
Eruendil
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Habe eine andere CPU getestet und die ist's tatsächlich auch nicht.

Ich tippe auf einen defekten Baustein auf dem Motherboard oder im Netzteil. Die Spannungen waren, meine ich, nie groß anders (habe mich immer gefragt, wieso da solche Toleranzen drin sind).

Nochmal zur Zusammenfassung: Wie erklärt ihr, dass das Einfrieren beim ersten Einschalten nach 2-3 Minuten passiert, nach einem Reset dann nach 1 Minute, nach mehreren Resets (je länger der Compi gelaufen ist) immer schneller. Nach einer gewissen Ruhepause geht's wieder von vorne los.
  • Welches Problem hat denn dann das Netzteil?
  • Was könnte das Problem auf dem Board sein?
Danke für die Anteilnahme :biglol: !
Grüße,
E.
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Alt 15.02.2008, 20:46   # 14
burnout150
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am Board kann es viel sein.
Das NT kann einfach einen Schuss weghaben.
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Alt 15.02.2008, 23:13   # 15
Hakuna55
 
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Hi
Welches Netzteil hast du denn ?
Lies mal die Werte ab ,die auf dem Schild am Netzteil stehen.
Die Volt und dazugehörigen Amperwerte.
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Alt 16.02.2008, 11:52   # 16
Eruendil
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JUHUUUU!!

Es war das Netzteil!

DANKE für die technische (und moralische) Unterstützung!!

Wahrscheinlich hat die Hitzeproblematik doch recht deutlich auf das NT gezeigt, denn wenn System und CPU auf dem Board nicht überhitzen, dürfte es dort eigentlich nicht so schnell eine Hitzeproblematik geben...

Naja und immerhin habe ich jetzt 2 x 512 MB und die Kiste läuft deutlich flüssiger. Und die neue Wärmeleitpaste (ArcticSilver II) macht, dass die Temp noch bei 1500 U/Min des Lüfters unter Vollast deutlich unter 50°C bleibt. So hat's auch was Gutes.

Also, nochmal vielen Dank!

Glückliche und erleichterte Grüße,
E.
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Alt 16.02.2008, 12:44   # 17
burnout150
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Nicht die Hitze sondern das Miese NT war Schuld

Welches war verbaut und welches ist jetzt verbaut?
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Alt 22.02.2008, 22:44   # 18
ronri69
 
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Zitat:
Zitat von burnout150 Beitrag anzeigen
bevor die CPU was hat ist es das NT, aber es ist schwer eine Fehlerdiagnose zu machen wenn man weit weg ist.

Weit gefehlt, die CPU ist viel empfindlicher, als du denken magst.
Ich baue PC´s nun schon über 10 Jahre, da sammelt man so seine Erfahrungen.
Es kommt selten vor, daß das NT versagt, aber es ist nicht unmöglich. Niemand schraubt ein NT auf, um darin Staub zu saugen *lol*
Staub ist wie ein Mantel, der keine optimale Wärmeabfuhr gewährleistet.

Versuch macht kluch http://www.netzwelt.de/forum/images/.../s_pcangry.gif
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Alt 23.02.2008, 03:49   # 19
burnout150
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bei alten CPUs mag das ja noch stimmen, wegen der fehlenden Notabschaltung bei zu hoher Temperatur.
Da diese Zeit aber schon länger zurück liegt und diese Probleme aus der Welt geschafft wurden ist die CPU einer der wenigen Sachen die meist nicht den Geist aufgeben.

Der Stromhunger so mancher Grafikkarte oder CPU ist da viel eher das Problem und schlechte NT mit passivem PFC oder gar keinem, welche es eigentlich in der EU nicht geben darf aber gibt, sind da viel Fehleranfälliger. Die meisten verbauten NT haben halt passives PFC vor allem in fertig Rechnern oder Marken wie LC Power, Xilence usw.
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Alt 28.05.2012, 05:36 # --
News Flash
 
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