2x Mainboard defekt in 10 Tagen

Alt 22.11.2011, 20:46   # 1
Fluppe
 
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Moin Zusammen

ich bräucht mal ne Idee oder auch gleich mehrere

Konfiguration :
Mainboard Foxconn m61PMV (ja schon uralt)
CPU AM2+
Speicher 512MB Kingston
Netzteil 500W (Noname)

aber nun zum Problem :

Vor 2 Wochen ruft mich ein Nachbar an und meint sein Rechner startet nicht mehr. Gut hingelaufen Mainboard schaltet an, sobald Netzstecker eingesteckt wird. Gut anderes Netzteil probiert gleiches Problem MB defekt. Neues gekauft eingebaut, Rechner läuft. Ruft mich mein Nachbar erneut an 3-4 Tage später, gleiches Problem. Netzteil schon im verdacht gehabt, aber trotzdem MB erneut ausgetauscht. Funktionierte 3-4 Tage erneut gleiches Problem.

Jetzt läuft das Netzteil bei mir sein knapp 24 Std. (ohne Pause) in einem anderen Rechner ohne Probleme. Hab leider kein Multimeter zur Hand um es auch damit zu Prüfen und alle Monitoring Tools in Verbindung mit Burn In Tests, die ich bisher installiert hab zeigen mir eher eine Unterversorgung an Strom an, also alles mögliche, nur nicht das ein MB davon wirklichen schaden nehemen könnt.

und so langsam gehen mir wirklich die Ideen aus. Was zur Hölle passiert in diesen 3-4 Tagen

Vielleicht fällt ja dem ein oder anderen noch was ein

LG
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Alt 27.11.2011, 06:29   # 2
N-Traxx
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Wundert Dich das bei einem noname Netzteil? Mich nicht.
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Alt 28.11.2011, 01:46   # 3
Fluppe
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Ich sag mal jain.

Zum einen weil das Netzteil im alten Rechner 2 jahre lang lief zum anderen weil ich es jetzt mit einem anderen Rechner (ähnliche Konfiguration) wirklich 3 Tage voll ausgelastet hab. Da gabs überhaupt keine Probleme somit schliesse ich das Netzteil einfach aus. Zumindest was das Zerstören von MBs angeht.
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Alt 29.11.2011, 09:38   # 4
N-Traxx
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Billige Netzteil bieten kaum Schutzfunktionen. Da reichen schon kleine Schwankungen/Spannungsspitzen in der Spannungsversorgung, um die empfindliche Elektronik eines Mainboards zu schrotten.
An Netzteilen spart man nicht, denn diese sind grundlegend für einen stabilen und langlebigen PC.
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Alt 30.11.2011, 16:08   # 5
Fluppe
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Ich danke für deine Ausführung.

Ich hab 8 Jahre als Feeld Aplication Engineer für einen Mainboardhersteller gearbeitet und hab das Thema schon durch als ichs vor 10 Jahren unseren Kunden beibringen musste, als das Thema noch nicht so präsent war wie heute (vielleicht bin ich mir auch deshalb ziemlich sicher das, auch wenn Noname Netzteil, es keine MBs zersört)

Mittlerweile leb ich auch in Südamerika da liegt das Problem, versuch mal einem peruaner zu erklären er soll sich jetzt für seine alte Krücke ein Markennetzteil kaufen, das gibt ne lustige Diskussion .... und wenn es dann doch nicht das NT ist, der tötet mich ... glaub mir Und da es nicht mehr mein Beruf hier unten ist, sondern nur Nachbarschaftshilfe verzichte ich lieber drauf.

Ich danke Dir trotzdem für deine Antworten
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Alt 01.12.2011, 19:54   # 6
N-Traxx
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Fakten sind einfach Fakten und ändern auch nichts daran, dass Du mit Deiner Annahme falsch liegst.
Wie schon so oft geschrieben, bieten billige (noname) Netzteile oft keine Funktionen, wie:
- Aktiv PFC
- Überspannungsschutz
- Kurzschlussschutz
- Überhitzungsschutz
- stabile Stromversorgung
- Unterspannungsschutz
usw.

Du kannst es Dir selbst ausmallen, was dann passieren kann, wenn das Stromnetz instabil ist und starke Spannungsschwankungen entstehen.
Das tut einer sehr empfindlichen Mainboardelektronik nicht gut und schon garnicht, wenn das Billignetzteil Überspannungen einfach so durchlässt. Es reicht nur, wenn sich an der gleichen Stromleitung im Haus ein Verbraucher befindet, der solche Spannungsspitzen erzeugt (z.B. eine alte Waschmaschine).

Ob einer in Peru, Südafrika, Australien, oder Nordamerika lebt, spielt keine Rolle.
Ich würde jedem PC User stets immer dazu raten, niemals zu viel am Netzteil zu sparen und die Finger von noname Netzteilen einfach zu lassen. Diese 30.-€ Chinaböller kann man höchstens am Silvester verballern.
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Alt 02.12.2011, 03:33   # 7
Fluppe
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MIR brauchst Du das nicht erklären. Dem Peruaner sollst Du es erklären . Ein Durchschitts Peruaner verdient hier im Monat umgerechnet 400 € davon soll er auch noch Frau, Kind und Hund ernähren - im Gegenzug ist Hardware und Technik bis zu 20 % teurer als bei uns in Deutschland ...

Dabei haben die ein Freihandelsabkommen mit China
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Alt 02.12.2011, 05:36   # 8
N-Traxx
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Keine Angst, ich hatte das schon richtig verstanden.
Klar, wenn die das Geld nicht haben, dann muss es eben billig sein, wobei es letztendlich bedingt durch die Ausfälle doch wieder teurer wird.
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Alt 03.12.2011, 00:55   # 9
Fluppe
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Wo er recht hat, hat er recht

Die peruanische Logik ist manchmal ein bissl difus für uns Europäer

Dafür würdest Du dich wundern was die alles noch an Mainboards und Netzteilen wieder reparieren können Wenn Du überhaupt die Stromversorgung hier kennen würdest ... müsste an den PC sowieso grundstzlich ne USV
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Alt 28.05.2012, 03:39 # --
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