Wichtige Fragen beim Notebookkauf (08/2012)

Alt 12.08.2011, 20:27   # 1
_Macromonium_
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Wenn ihr auf der Suche nach einem Notebook seid, dann helfen wir euch gerne. Eröffnet im Forum einfach ein neues Thema und beantwortet die unten aufgelisteten Fragen so gut es geht im Vorfeld.


Hauptverwendungszweck des Notebooks?
Z.B. Surfen und Office, Multimedia, Spiele oder professioneller Einsatz. Ganz wichtig: Wenn viel Grafikpower benötigt wird, z.B. beim Spielen, gebt bitte mit an, welche Spieletitel das überwiegend sind und welche Ansprüche ihr habt. Aktuelle Titel auf 1920x1080 und vollen Details schrauben den nächsten Punkt schon mal bedeutend nach oben


Wie hoch ist das Budget?
Der wohl wichtigste Paramter bei der Entscheidung.
Die ultimative eierlegende Wollmlichsau um die 500 EUR gibt es nicht, das vorweg. Richtig gute Allrounder fangen meist bei 800 EUR an, anspruchsvolle Gaming-Notebooks liegen über 1.000 EUR.


Welche Displaygröße?
Netbooks (7-10"); Subnotebooks (11-13"); Notebooks (14-18")
Soll das System sehr mobil und leicht sein? Oder spielt Größe keine Rolle, weil das Teil eh nur auf dem Schreibtisch steht?
Ein Standardnotebook mit 15,6" wiegt meist zwischen 2,5 und 3,0 kg und eignet sich beispielsweise weniger für einen täglichen Begleiter in die Uni.


Mattes (non-glare) oder spiegelndes Display (glare)?
In den meisten Consumer-Notebooks der großen Hersteller sind Glare-Displays verbaut. Diese sind zwar brillant, aber spiegeln leicht und sind v.a. bei hellen Lichtverhältnissen den matten Displays unterlegen. Wer also bei wechselnden Lichtverhältnissen arbeitet, sich leicht an Reflexionen stört oder das Gerät auch mal mit in den Garten nehmen möchte, ist mit mattem Display besser beraten, welche meist auch etwas teurer sind als Glare-Displays.
Es kommt übrigens nicht von ungefähr, dass im professionellen Einsatz (etwa in Unternehmen) glänzende Displays aus Arbeitsschutzgründen ein No-go sind.


Wie wichtig ist die Akkulaufzeit?
Vielleicht auch eine ungefähre Wunschangabe. Hängt jedoch von Displaygröße und der Performance der verbauten Komponenten ab. Grundsätzlich gilt: Je höher die Leistung, desto geringer die Akkulaufzeit. Hochleistungsnotebooks halten meist nur 1-2 Stunden, Multimedia-Notebooks und Einstiegs-Spielenotebooks 3-5 Stunden.


Wie wichtig ist guter Service im Garantiefall?
Wie wichtig gute Verarbeitung?

Die meisten Multimedia- oder Einstiegs-Spielenotebooks der großen Hersteller im Bereich von 600 bis 900 EUR haben meist eine nicht allzu hochwertige Verarbeitung (viel Plastik, fehlende Steifheit, billiges Material). Auch hier trennt sich die Spreu vom Weizen.


Welche Anschlüsse sind wichtig?
USB 3.0, HDMI, eSATA, Firewire, miniPCI-E, ... Was darf keinesfalls fehlen?


Weitere Anmerkungen
Was sonst noch wichtig ist.


Die blau gekennzeichneten Fragen sind die mit Abstand wichtigsten und bieten auch bei der Auswahl am meisten Spielraum. Daher sollten diese in jedem Fall beantwortet werden.


Zusatzinformationen: Grafikkarte

Zu den teuersten, aber vom Verwendungszweck abhängig vlt. wichtigste Komponente ist die Grafikkarte. Wer sich nicht sicher ist, wie gut die verbaute Grafikkarte im Vergleich ist, der kann sich folgende Rangliste mal ansehen:
Mobile Grafikkarten - Benchmarkliste - Notebookcheck.com Technik/FAQ
Wer ab und zu mal ein Spielchen machen möchte, sollte in der 2. Klasse (Midrange, #60 - #150, je nach Anspruch) suchen. Für das Surfen und Officeanwendungen ohne Spiele sind nahezu alle Grafikkarten geeignet. Reine Gaming-Karten findet man unter den Top 50. Notebooks mit diesen Karten kosten jedoch zwischen 1.000 EUR und 3.000 EUR.

Beispiel: Aktuelle Spiele-Grafikkarten von nVidia sind etwa alle Karten GeForce GTX570M, GTX580M (älter) und die GTX670M, GTX675M sowie GTX680M. Faustregel bei nVidia, könnte man sagen: GT... sind Multimedia-Karten mit leichen Spiel-Ambitionen und die GTX... sind starke Gaming-Grafikkarten. Nochmal: GT-Grafikkarten sind keine Gamer-Karten im Notebooksegment. Auch wenn viele Shops das anders bewerben.
AMDs Flagschiffe sind die Radeon HD6970M, HD6990M (älter) und die HD7970M.

nVidias Quadro und AMDs FirePro Grafikkarten sind in Business-Geräten zu finden. Diese basieren zwar auf den GeForce- bzw. Radeon-Karten, sind aber für den professionellen Einsatzzweck optimiert (3D/CAD) und auch teurer als ihre "normalen" GeForce- und Radeon-Pendants.

Intels "Ivy-Bridge"-Prozessoren (sh. nächsten Punkt) haben übrigens ab Werk eine Art Grafikkarte bereits eingebaut, die Intel HD 4000 (ältere Sandy Bridges haben die HD 3000). Diese ist weniger fürs Spielen, als vielmehr für normale Office- und Surfaktivitäten ausgelegt.
Da diese GPU aber im Prozessor integriert ist, ist Platz für eine separate (dedizierte) Grafikkarte von nVidia oder AMD (ehemals ATi). Viele Notebooks haben in dieser Verbindung zusätzlich "Optimus" (nVidia) oder "Enduro" (AMD) Technologien an Board. Diese helfen Strom zu sparen, indem nur bei Last die dedizierte Grafik hinzugeschalten wird und ansonsten "nur" die integrierte Grafik (IGP) läuft. Den Wechsel der GPU bekommt der Benutzer gar nicht mit - diese Technik bietet also nur Vorteile. Einen interessanten Artikel dazu gibt es bei den Kollegen von Notebookcheck.com.


Zusatzinformationen: Prozessoren

Ebenso gibt es eine analoge Übersicht zu Prozessoren:
Mobile Prozessoren - Benchmarkliste - Notebookcheck.com Technik/FAQ
Aktuell hat Intel in Sachen mobile Prozessoren die Nase klar vorne.
Die "Ivy-Bridge"-Modelle von Intel sind momentan aktuell. Darunter fallen i3, i5 und i7 mit einer vierstelligen Bezeichung, wie etwa i3-3330M, i5-3360M oder i7-3520M. i3s und i5s sind Zweikernprozessoren, die den meisten Anwendern ausreichen sollten. In leistungsstärkeren (und damit auch teureren) Notebooks findet man meist i7-Prozessoren mit vierKernen (abgesehen vom i7-3520M, der nur 2 Kerne besitzt). Zu erkennen sind Vierkern-CPUs (Quadcores) an dem Zusam QM.
Man sollte sich aber auch nicht blenden lassen: Ein Quadcore ist keine Pflicht. Für Office sowieso irrelevant, hat man i.d.R. auch bei Spielen keine wirklichen Vorteile durch einen i7 Quadcore. Nur bei für Vierkern-CPUs optimierten Anwendungen kommt man auf seine Kosten. Daher sollten auch i3s oder i5s der aktuellen Generation nicht unterschätzt werden.

Ich persönlich würde aktuell generell nur Intel-Prozessoren empfehlen, da AMD leider im Notebooksegment immer noch keine richtigen Antworten auf die überlegenen Intel-Prozessoren zu bieten hat.
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Alt 12.08.2011, 20:27 # --
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Alt 24.12.2011, 15:32   # 2
_Macromonium_
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So, habe mal ein größeres Update gemacht und gleichzeitig den Thread geöffnet für die eine oder andere Nachfrage.

Bei genereller Kaufberatung jedoch bitte ein Thema im Forum eröffnen - Danke!
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Wichtige Fragen beim Notebookkauf
Notebook: Was tun bei Hitzeproblem?

Kein Support per PN - dafür haben wir ein Forum.
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Alt 15.03.2013, 16:58   # 3
Smarthart
 
Registriert seit: 08.03.2013
Beiträge: 5
Am besten vor dem Kauf mit einem Experten beraten und sofern nötig den PC auch von diesem zusammenstellen lassen dann lässt sich bei einem sehr guten Ergebnis einiges an Geld sparen gegenüber einem Komplett-PC
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Alt 22.03.2013, 21:03   # 4
habriag
 
Registriert seit: 27.11.2012
Beiträge: 10
Hallo Macromonium,
ich habe ihren Beitrag, was zu beachten ist, bei einem Netbookkauf zu beachten ist, mit Interesse gelesen und die Ratschläge bei meiner Auswahl befolgt. Soeben meine Frage zur Auswahl 'Dell Produkt' in Forumbeitrag eingestellt. Ich bin noch nicht so lang dabei und hoffe, das ich das richtig gemacht habe, also 'eine Frage stellen, in der Hoffnung, das ein Insider dazu etwas sagen kann'.
Danke.......

habriag

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Hallo Macromonium,
ich habe wohl eine falsche Spalte gewählt. Für meine Fragen, war ihr Katalog optimal. Danach habe ich nach einem passenden Netbook gesucht und vor 20 Minuten einen Beitrag mit Frage an die 'Gemeinde' ob meine Wahl 'Dell Produkt' eine positive ist, gestellt.

Gruß
habriag
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Alt 25.03.2013, 11:03   # 5
_Macromonium_
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Gesehen und beantwortet:
Notebookkauf Ratschlag
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Alt 19.06.2013, 17:05 # --
News Flash
 
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Alt 19.06.2013, 17:05 # --
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