mein Laptop von hp mit AMD sempron SI -40 Ghz Prozessor und Vista home basic geht seit ca. 3 Monaten immer wieder aus bzw. wird er sehr sehr heiss und der Bildschirm wird schwarz waehrend der Luefter aber weiter laeuft. ich muss ihn dann immer per Knopf ausschalten, weil sonst nichts mehr geht.
gestern ist der Bildschirm nach 1 stunde nicht schwarz geworden sondern bekam gruene streifen und wieder musste ich ihn manuell ausschalten.
es ist unterschiedlich wie lange ich ihn gebrauchen kann, bevor es wieder passiert. normalerweise hab ich den Laptop ganz normal auf dem tisch stehen, mittlerweile habe ich ihn auf vier "Fuesse" gestellt, damit ein bisschen Freiraum entsteht. seit drei Monaten besitze ich auch einen all in one Drucker von epson, der nicht permanent am Laptop angeschlossen ist. Trotzdem sind jetzt gleich zwei Icons installiert ( hp series und network). Kann das ganze Dilemma damit zu tun haben? oder evtl. doch irgendwas mit der Grafikkarte?
und noch ein moeglicher Anhaltspunkt: ich hab vor 2 Monaten oder so versucht alle meine Dateien zu sichern, aber da war nicht genug Speicherplatz, weshalb der Vorgang abgebrochen wurde. seitdem erscheint immer die Notiz, dass ein Fehler bei der letzten Sicherung war.
mein laptop ist denke ich 2 oder 3 Jahre alt. die Garantie ist bereits abgelaufen.
und noch etwas, was mir sorgen bereitet.. ist es sehr schlimm fuer das System, dass ich den Laptop wegen des Problems immer per Knopf ausschalte? was passiert mit den Dateien?
dass ich eine absolute Laie in diesem Bereich bin, sieht man denke ich sofort
Ich bin deswegen dankbar fuer jeden Ratschlag!
14.06.2011, 16:54
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SkymasterDX18
Registriert seit: 04.06.2009
Beiträge: 6
Das Problem kenne ich selbst. Mein alter Laptop wurde auch immer extrem heiß und ging dann einfach aus.
Abhilfe hab ich mir geschafft indem ich zuerst versucht habe den Dreck aus den Lüfter zu bekommen und zwar mit Lungenkraft. Dann habe ich von der alten Kiste noch die Batterie (die man nicht rausnehmen kann, da gabs wohl noch keine rausnehmbaren Akkus ) in der Systemsteuerung deaktiviert.
Und siehe da, seit dem Tag hat die Kiste wieder funktioniert. Aber da er immer noch sehr laut ist, bin ich dann auf ein neues leises Model umgestiegen.
Vielleicht hilft dir das ja weiter.
17.06.2011, 15:58
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frankinator123
Registriert seit: 17.06.2011
Beiträge: 1
Würde das ding an deiner STelle mal auseinander schrauben und vllt. das System neu aufsetzen =)
17.06.2011, 18:36
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Mettigel
Registriert seit: 26.03.2009
Beiträge: 17
Das System muss er deshalb nicht unbedingt neu aufsetzen, wenn nach der Säuberungsaktion alles wieder normal läuft. Meistens ist einfach alles so verdreckt, dass die Lüfter bzw. Kühler nicht mehr richtig arbeiten können und dann gibts die kuriosesten Fehler.
Wenn der Threadersteller Laie ist, sollte er/sie sich aber zumindest eine Anleitung für das Zerlegen des Notebooks aus dem Internet besorgen - sonst weiß man nach dem Zerlegen nicht mehr wohin mit den Teilen...
Im Zweifelsfall machen das auch "Profis" - ob sich das bei so einer relativ alten Kiste noch rentiert, muss aber jeder selbst wissen.
23.06.2011, 02:55
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cetdsl
Registriert seit: 28.05.2011
Beiträge: 14
mit lungen kraft den staub heraus gesaugt?? mahlzeit !!
ich benutze in diesen falle immer den staubsauger hier habe ich verschiedene einen kirby und einen normalen staubsauger wobei der kirby mit dem entsprechenden zubehör auch blasen kann. ich kriege dauerd solche schleppi mitlerweile gehe ich mit druckluft dagegen an. nachdem die eintrit und austrit löcher von staub befreit sind solte besser gekühlt werden. um sicher zu stellen nach dem reinigen einfach an den eintrit löcher wo der wentilator sitzt eine taschen lampe halten und am austrit loch reinschauen wenn das licht sauber zu sehen ist wird schon wieder sauber sein
24.07.2011, 15:03
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Pandora60
Registriert seit: 12.12.2010
Ort: Am NordOstseeKanal
Beiträge: 7
Ich würde auf der Unterseite einfach mal alle Servicedeckel öffnen und schauer ob darunter auch der Lüfter zu sehen ist. Falls ja, die Staubflusen vor dem Luftauslass entfernen. Einfach nur "reinpusten" bringt nicht so viel, da die Staubmatte einfach nur nach hinten geschoben wird und sehr schnell wieder vor dem Gitter hängt. Ansonsten, wie schon erwähnt, Googlesuche nach einem Handbuch bemühen, in dem die Reinigung beschrieben sein sollte, auch die Suche nach einem Herstellerforum kann nützlich sein.
24.07.2011, 15:56
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7
_Macromonium_
Urgestein
Registriert seit: 04.08.2002
Beiträge: 3.468
Ich habe das mal in die Hardware-Ecke geschoben...
Überhitzung ist ein sehr verbreitetes Problem bei Notebooks. Aufgrund des beschränkten Platzes in den Gehäusen ist die Lüftung ebenfalls bechränkt.
Zum Vorbeugen: Regelmäßig saugen (Zimmer und Platz, wo das Notebook steht), auf geringe Luftfeuchtigkeit achten (soweit möglich) und niemals das Notebook ohne Untersatz mit aufs Bett oder Sofa nehmen.
Leider gibt es keine Universallösung, da jedes Notebook anders gebaut ist. Bei den meisten kommt man nicht einfach an den Lüfter ran, da die abschraubbaren Abdeckungen an der Unterseite meist nur für RAM und Festplatten sind. Ein komplettes Öffnen des Gehäuses kann auch zum Garantieverlust führen und sollte nicht ohne Anleitung und dem nötigen Fingerspitzengefühl gemacht werden.
Was bei mir oftmals half, aber wohl nicht bei jedem Notebook klapen wird:
1. Abstöpseln & Akku entfernen
2. Mit einem Staubsauger direkt an den Lüftungsschlitzen auf voller Kraft saugen.
3. Dabei einen Strumpf oder ein Tuch davorspannen, dass keine Teile eingesaugt werden können. Am besten hält man noch an der Unterseite mit einer Nadel den Lüfter fest, sodass dieser sich nicht mitdrehen kann und beschädigt wird.
Viele Notebooks ziehen die Luft über die Unterseite und über die Tastatur - daher auch regelmäßig die Tastatur reinigen bzw. absaugen (auch hier nicht das Tuch vergessen, sonst sind die Tasten weg ).
25.07.2011, 21:30
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Sonaria
Registriert seit: 25.07.2011
Beiträge: 3
Hallo,
hmm klingt ja ganz nach meinem rechner
25.07.2011, 22:28
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9
Schachtscheisser
Registriert seit: 10.07.2011
Ort: Im Berg
Beiträge: 226
Ich kann den anderen da nur beipflichten!
Meine Frau ihren alten Schleppi hatte ich nach ca. 3 Jahren Dauerbetrieb auch einmal auseinander geschraubt, da er auch ständig heiss wurde. HAt aber keine Mucken gemacht! Wie es aber bei meinem großen Desktop-Pc immer ist, sollte sich auch im Laptop mit der Zeit ordentlich Dreck und Staub ansiedeln.
Hier war es auch der Fall. das allein am Passivkühler des CPU eine ordentliche "Matte" Staub drauf war. Und auch der kleine Gehäuselüfter für den seitlichen Abtransport war völlig verwusselt.
Bei dem Betreiben von Staubsuagern bin ich da immer vorsichtig, da durch den Sog das Lüfterrad in Bewegung gesetzt werden kann. Diese Drehbewegung kann durchaus zur Stromerzeugung reichen, die auch Kurzschlüsse oder Überspannung auslösen kann! Da halte ich lieber das Rad in fester Hand oder mit Hilfsmitteln in Stellung!
Schachtscheisser
25.07.2011, 23:10
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Ernest
Registriert seit: 13.02.2010
Beiträge: 958
Zitat:
Zitat von Schachtscheisser
Bei dem Betreiben von Staubsuagern bin ich da immer vorsichtig, da durch den Sog das Lüfterrad in Bewegung gesetzt werden kann. Diese Drehbewegung kann durchaus zur Stromerzeugung reichen, die auch Kurzschlüsse oder Überspannung auslösen kann! Da halte ich lieber das Rad in fester Hand oder mit Hilfsmitteln in Stellung!
Wie @_Macromonium_ schon sagte, reicht das Entfernen des Netzkabels und das Entfernen des Akkus, bevor der Staubsauber zum Einsatz kommt. Wobei das angesprochene Taschentuch eines aus Stoff (z.B. Baumwolle) sein muß. Ein "Tempo" oder ähnliches aus Zellstoff bringt nichts. Die Reinigung der Tastatur lässt sich auch mit Druckluftspray bewerkstelligen. Allerdings... Geld für gepresste Luft ausgeben? Da würde auch ich eher zum Staubsauger auf höchster Stufe mit dem Taschentuch vor der Düse greifen.
Übrigens: Zugängliche Stellen (Tasten, Bildschirm, Lüfterschlitz - usw.) lassen sich auch mit einem Q-Tipp der mit Isypropylalkohol (in der Apotheke zu kaufen) oder herkömmlichen "Sagrotan" (Supermarkt oder Drogeriemarkt) getränkt besser reinigen bzw. entfetten. Das Gerät sollte vor der nächsten Nutzung aber gründlich belüftet werden und gut ausdünsten (30 Minuten sollten reichen).
Wer sich mehr zutraut und auf Fingerfertigkeit setzt, kann seinen Laptop natürlich auch mit einem geeigneten Kreuzschlitzschraubendreher öffnen und hier und da die Teile vorsichtig lockern und entsprechend säubern.
Eine vielleicht effektive Lösung zum Vorschlag der Säuberung der Notebook-Tasten:
- Foto von der Anordnung der Tasten anfertigen und ausdrucken,
- Tasten mit einem Schlitz-Schraubenzieher vorsichtig anhebeln und mit Gefühl aushebeln (Drehbewegungen mit dem Schraubenzieher),
- Tasten sammeln und in Spülwasser waschen (das entfettet und nimmt den Schmutz),
- Tasten mit der Öffnung nach oben trocknen lassen und dann nach dem vorgenannten Ausdruck wieder einsetzen.
Hier gilt aber wie immer der Hinweis auf die Garantie!
__________________ Man kann so alt sein wie eine Kuh und lernt trotzdem noch dazu.
26.07.2011, 09:08
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mahnmanie
Registriert seit: 04.04.2011
Beiträge: 397
@schachtscheisser
ich kann dir nur beipflichten
@ernest
es reicht definitiv nicht den Netzstecker und den Akku zu entfernen, wenn sich der Lüfter dreht wirkt das wie ein dynamo und kann eine entsprechende Spannung zum Mainboard zurückschicken und dabei einen kurzschluss verursachen, also auch die Lüfterstromversorgung abziehen!
--> diese Tatsache kann man schön bei beleuchteten Lüftern beobachten, wenn man einen Staubsauger an diese hält (ohne Stromzufuhr natürlich) leuchten die LEDs auf
26.07.2011, 12:41
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12
Schachtscheisser
Registriert seit: 10.07.2011
Ort: Im Berg
Beiträge: 226
Genau erkannt! Denn ein Motor ist im weiteren Sinn auch ein Generator! Nämlich, wenn man ihn in eine Drehbewegung versetzt! Allerdings gehört da noch etwas mehr dazu. Aber grundlegend ist der Aufbau gleich.
Grundsätzlich sollte man einen Lüfter beim Ausblasen mit Druckluft vorsichtig fixieren, um die Drehbewegung von Anfang an zu verhindern. Dadurch wird nicht nur der Dynamo-Effekt verhindert, sondern auch die Beschädigung der Rotorblätter/Lager durch zu starke Rotation verhindert.
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