HP Leonite2-GL8E / ASUS P5LP-LE (Leonite2) Mainboard / PC bootet nicht

Alt 03.08.2010, 15:04   # 1
Odoaker
 
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Hi allerseits

Ich sehe, das der Thread schon Asbach Uralt ist, aber da ein neuer Thread in etwa denselben namen hätte denke ich, wäre es besser einen Vorhandenen zu nehmen.

Mein Problem:

Seit Tagen ist mein PC am Boden. Hatte Arbeitspeicher, Soundkarte, Grafikkarte, CPU-Kühler, Prozessor und das Netzteil ausgebaut um alles zu entstauben (natürlich nicht den Prozessor ). Das hatte ich auch schon öfter gemacht und ist immer alles gutgegangen.

Nun aber bootet das BIOS nicht mehr sondern gibt entweder die Fehlermeldung heraus (per Bildschirm)
  • a)BIOS ROM checksum error, keine beap-codes...
  • b)oder es kommt garnichts aufm Schirm auch ohne beap-code
  • c)oder es kommt nichts auf'm Schirm mit einem beap-code: 2 beap Töne der 2te wesentlich länger als der erste und nach ner Pause wiederholt der beap-code sich

Mein BIOS System ist ein: Award Bootblock BIOS v 1.0. Zumindest steht das da, wenn der BIOS ROM checksum error angezeigt wird.

Bei Recherce in mehreren Beap-code Referenzen für das Award-BIOS gab's keinen wirklich treffenden Eintrag.
Die Ähnlichsten: 1x lang, 1x kurz: Motherboard Fehler (bei mir isses eher umgekehrter Code);
oder
Sporadisches, doppeltes Fehlersignal: Spannung der CPU ist nicht korrekt oder CPU Lüfter schwankt sehr stark.

Letzteres liegt mir am Nächsten, auch weil jemand mit nem Schraubenzieher an dem ausgebauten CPU-Lüfter Staub aus den Kühlrippen kratzte

Mal angenommen dem ist so, und ihr seid derselben Meinung, was mach ich dann?

Mein Mainboard: ASUS P5LP-LE (Leonite2)
•HP-/Compaq-Bezeichnung: Leonite2-GL8E
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Alt 04.08.2010, 02:10   # 2
N-Traxx
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Hallo,

Aus Deinem Beitrag hab ich ein neues Thema gemacht.

Zum Problem:
Tausche mal testweise die CMOS-Batterie aus und den CPU-Lüfter, bzw. evtl. den kompletten CPU-Kühler. Die Wärmeleitpaste solltes Du auch erneuern.


Gruß, Sebastian.
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Alt 04.08.2010, 16:42   # 3
Odoaker
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Danke für Deine Antwort Habe allerdings nicht die Kohle, einen anderen Kühler zu besorgen oder die CMOS-Batterie auszutauschen. Zur CMOS-Batterie: Diese ist 2 Jahre und 4 Monate alt, kann die da schon leer sein?

Was ich machen kann, ist nochmal alles raus, und wieder rein, mit nochmals neuer Kühlpaste und dann gucken, ob sich was tut. Oder CMOS-Speicher leeren? Oder BIOS neuschreiben?
Was denkst Du oder ihr, was könnte ich als Alternative noch machen?

PS: Ich hoffe, ih habe keine Komponente gegrillt...

LG
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Alt 04.08.2010, 17:54   # 4
N-Traxx
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Einen neuen CPU-Kühler kriegt man schon teilweise unter 10.-€. Es sind zwar nicht gerade die besten, sollten aber reichen.
ALTERNATE - HARDWARE - Prozessoren (CPU) - CPU-Lüfter

Wenn der Lüfter tatsächlich hin ist, dann ist es nicht verwunderlich, dass er falsche Tacho-Werte sendet.

Eine CMOS-Batterie (im Normallfall eine CR2032 Lithium Batterie) kostet ca. 1-2.-€. Auch nicht gerade ein Vermögen.
Die Batterie kann schnell leer gehen, wenn der PC über eine Steckdosenleiste, oder am Netzteilhauptschalter vom Strom getrennnt wird.

Welchen Prozessor hast Du drin?

Wenn der PC nicht bootet, kannst Du auch kein neues BIOS flashen, ausser Du besitzt ein BIOS-Programmiergerät (kostet auch einige Hundert Euro).
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Alt 04.08.2010, 20:05   # 5
Odoaker
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Also der Prozessor ist ein Intel Core 2 Duo E4400;

Gut, werde mir mal die neue CMOS-Batterie besorgen...

danke für den Link werde da mal nach nem neuen Kühler nebst Lüftung schauen.

Habe den Rechner nochmal auseinander genommen: (Soundkarte, GraKa, RAM_Module, CPU-Kühler mit Lüfter, Prozessor mit neuer Kühlpaste), alles gewissenhaft überprüft und neugestartet. Leider immernoch kein Boot.

Es kommt kein Beap und er bleibt auf dem blauen HP Anfangs-Screen hängen, der immer vor dem Booten von BIOS und System kommt.
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Alt 04.08.2010, 20:10   # 6
N-Traxx
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Führe trotzdem mal einen CMOS-Reset aus und versuche den PC ohne Grafikkarte zu starten (onboard Grafik ist ja auch noch vorhanden).
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Alt 04.08.2010, 20:58   # 7
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Werde beides mal durchführen

Habe keinen editierbutton gefunden... ergo nicht für den vorigen Post. Habe einen CMOS-Reset durchgeführt: Mit keinem Ergebnis. Immernoch blauer Startbildschirm mit dem HP Logo, kein beap
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Alt 05.08.2010, 15:28   # 8
N-Traxx
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Du kannst einen Beitrag nur 15 Min. nach Fertigstellung noch editieren. Danach geht das nicht mehr.

Die Fehlersuche wird ohne passende Ersatzteile einfach kaum möglich sein. Du kannst halt keine Baugruppen im Rechner austauschen, weil kein Ersatz zur Hand ist.
Im Normalfall hat man zumindest eine billige Grafikkarte, ein RAM Modul und ein Netzteil zum testen da.

Ich schätze, dass bei Dir während des Reinigens irgendwo etwas durch statische Aufladung beschädigt wurde. Evtl. hat auch das Netzteil eine Macke. Genau kann ich es aber nicht sagen. Zu rätseln macht jedoch einfach keinen Sinn.
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Alt 06.08.2010, 12:54   # 9
Odoaker
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Ah, danke für die Info für's Editieren

Ja, das ich keine anderen Komponenten zum Testen habe ist wirklich doof

Habe gestern eine neue CMOS-Batterie gekauft und eingebaut. Lithium 3V 2032. Hat aber nix gebracht. Wie ich auch vorher befürchtete. Nun habe ich vor, das Risiko einzugehen, mir doch ein neues Mainbord zu kaufen...trotz der Engpässe

Mal angenommen, der CPU-Kühler hat vom Schraubenzieher was abbekommen und statisch aufgeladen wurde, dann ist diese Aufladung doch jetzt nicht mehr vorhanden oder? Dann hat sie sich ja als Überspannung oder sowas ausgeglichen oder? So dass der Kühler keine neue statische Aufladung bei einem neuen Board verursachen würde?

Ich habe mal überlegt, und mir gedacht, wenn das BIOS nicht mehr startet, dann ist mindestens das Mainboard kaputt. Was mindestens ein neues Board voraussetzt. Kein BIOS weit und breit, keine beaps und die Tastatur zeigt keine Reaktion obwohl es kurz aufleuchtet was ja bedeutet, das es erkannt wird oder? Lüfter und Betriebsgeräusche sind normal auch das CD/DVD-Rom Laufwerk wird angesprochen (auch wenn man nix von ihm mehr booten kann).

Deine Meinung interessiert mich sehr

LG
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Alt 06.08.2010, 15:48   # 10
N-Traxx
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Zitat:
Zitat von Odoaker Beitrag anzeigen
Habe gestern eine neue CMOS-Batterie gekauft und eingebaut. Lithium 3V 2032. Hat aber nix gebracht. Wie ich auch vorher befürchtete. Nun habe ich vor, das Risiko einzugehen, mir doch ein neues Mainbord zu kaufen...trotz der Engpässe
Ich kann Dir natürlich keine Garantien geben, dass was funktioniert, da ich nicht vor dem Rechner sitze und auch nicht genau sehe, was da los ist. Man kann viel erzählen, jedoch ersetzt das nie den eigenen und direkten Eindruck von einer Sache. Ein Risiko beim Mainboardkauf hast Du nicht. Du gibts halt nur etwas Geld aus. Das sind einfach so die Dinge, die man als PC-Bastler in Kauf nehmen muss, ausser man lässt den PC beim IT-Dienstleister reparieren, was in der Regel teurer ausfällt.
Wenn ich allerdings ehrlich bin, würde ich diese Gelegenheit vielleicht dafür nutzen, dass Sockel 775 System durch ein Sockel AM2+/AM3 von AMD zu ersetzen. Warum? Weil es flotter und billiger ist, als Intel.
Um ein neues Netzteil kommst Du jedoch nicht herum, da die Originalnetzteile von Fertig-PCs in der Regel nicht gerade berauschend sind.

Zitat:
Zitat von Odoaker Beitrag anzeigen
Mal angenommen, der CPU-Kühler hat vom Schraubenzieher was abbekommen und statisch aufgeladen wurde, dann ist diese Aufladung doch jetzt nicht mehr vorhanden oder? Dann hat sie sich ja als Überspannung oder sowas ausgeglichen oder? So dass der Kühler keine neue statische Aufladung bei einem neuen Board verursachen würde?
Schau, Du hast doch Internetzugang und kannst sicherlich Suchmaschinen bedienen, oder? Versuch Dir einfach nicht etwas zusammen zu spinnen und zu viel zu fantasieren. Die Devise heisst hier, sich zu informieren. In erster Linie fehlt Dir wohl das Verständnis darüber, was eine elektrostatische Entladung ist. Eine schöne Beschreibung findet man z.B. bei Wikipedia (Elektrostatische Entladung ? Wikipedia).
Das Problem ist sicherlich nicht der Kühler, sonder Dein Körper, oder irgendwelche Ablageflächen. Ich rede hier von elektrostatischen Aufladungen, die so ca. an die 30.000 V gehen können. Wenn so eine Spannung durch ein Halbleiterelement rauscht, dann ist Schicht im Schacht.
Solchen Problemen kann ma jedoch einfach vorbeugen. Bevor man überhaupt am PC etwas schraubt, sollte man sich entladen (Heizkörper anfassen), oder ein geerdetes Kupferarmband tragen. Elektronische Bauteile sollte man nicht unbedingt einfach irgendwo ablegen, sondern auf eine geerdete Antistatikmatte legen.

Zitat:
Zitat von Odoaker Beitrag anzeigen
Ich habe mal überlegt, und mir gedacht, wenn das BIOS nicht mehr startet, dann ist mindestens das Mainboard kaputt. Was mindestens ein neues Board voraussetzt. Kein BIOS weit und breit, keine beaps und die Tastatur zeigt keine Reaktion obwohl es kurz aufleuchtet was ja bedeutet, das es erkannt wird oder? Lüfter und Betriebsgeräusche sind normal auch das CD/DVD-Rom Laufwerk wird angesprochen (auch wenn man nix von ihm mehr booten kann).
Deine Meinung interessiert mich sehr
LG
Es bringt Dir nichts, hier Überlegungen anzustellen, weil es nur Vermutungen bleiben. Du kannst die Fehlerquelle nur dann ermitteln, indem Du eine Baugruppe nach der anderen ersetzt. Normaleweise fängt man immer mit dem Netzteil an. Danach folgt die Grafikkarte und der RAM. Die Hardwarekonfiguration wird hierbei auf ein Minimum reduziert:
Netzteil
Mainboard
CPU + Kühler
1 RAM Modul
Grafikkarte
Man tausch jede komponente davon einzeln aus, bis man das defekte Teil ermittelt. RAM Module kann man zusätzlich dann noch mit Memtest86+ testen, wenn das System zumindest schon bootet.

Ob das Mainboard nun für die Problematik verantwortlich ist, kann ich Dir beim besten Willen nicht sagen, denn für ein Bootproblem kann selbst ein defektes oder falsch angeschlossenes Diskettenklaufwerk verantwortlich sein.
Ich gehe zumindest mal davon aus, dass Du alles wieder richtig montiert und angeschlossen hast.
Ich würde mir an Deiner Stelle zumindest ein billiges 400W Netzteil besorgen und damit die Stromversorgung prüfen und erst danach weitere Komponenten tauschen. Die Frage, ob Du natürlich in dieses doch veraltete PC-System noch viel investiern möchtest, musst Du Dir selbst beantworten.
Ich würde hier die Gelegenheit dazu nutzen, um auf Sockel AM3 umzusteigen. Das kostet natürlich auch Geld. Der Sockel 775 ist mittlerweile einfach ein Auslaufmodell und Investitionen hierfür sind meiner Meinung nach einfach nur Geldverschwendung.

Gruß, Sebastian.
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Alt 08.08.2010, 11:52   # 11
Odoaker
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Zitat:
Um ein neues Netzteil kommst Du jedoch nicht herum, da die Originalnetzteile von Fertig-PCs in der Regel nicht gerade berauschend sind
Das bisherige Netzteil ist schon nicht mehr das Original-Netzteil. Letztes Jahr um die Zeit, baute ich nach dem wegkokeln des Originalteils ein neues 450 Watt Netzteil ein.

Zitat:
Bevor man überhaupt am PC etwas schraubt, sollte man sich entladen (Heizkörper anfassen
hatte ich gemacht.
----------------------
Werde bald bescheid geben, ob's funktioniert hat.

Gruß
George
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Alt 08.08.2010, 14:44   # 12
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Welches Netzteil hast Du dann eingebaut?
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Alt 09.08.2010, 21:08   # 13
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Es ist das 450 Watt Netzteil von Xilence:

GHN 450 Watt Xilence Netzteil Green Power 46983 - Noracom Online Store

(aber in schwarz, fand ich schöner )

Nebenbei ist rüstete ich im Jahr des Kaufes des PC's 2008, die ATI HD 2400 GraKa aus mit einer HD 3870. Weiterhin vorhanden ist eine nachgerüstete Soundkarte von Terratec: Aureon 5.1 (aus dem Vorgänger PC übernommen), und 3 x 1 GB RAM PC5300 (667MhZ) und 1 x 1 GB PC6400 (800MhZ), was ein Fehlkauf war, weil das Board diese Geschwindigkeit nicht unterstützt(e). Da es aber keine Probleme gab, ließ ich es im Slot.
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Alt 10.08.2010, 17:57   # 14
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Wenn ich ehrlich bin, so ist dieses Netzteil auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.
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Alt 10.08.2010, 18:03   # 15
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Warum nicht? Immerhin hatt(e) es zu seinem Original verbauten Netzteil 150 Watt mehr Leistung und war relativ preiswert (so ca. 45 € )
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Alt 10.08.2010, 21:58   # 16
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Das Netzteil ist von minderwertigerer Qualität, als Netzteile führender Markenhersteller (Enermax, Bequiet!, etc.). Die verwendeten Bauteile sind nicht besonders hochwertig und Schutzfunktionen sind auf ein Minimum begrenzt. Das schlägt sich natürlich dann auch im niedrigen Preis nieder.
Das Xilence SPS-XP450(12)G kostet bei Mindfactory 41,62.-€
Qualitativ hochwertige 450W Netzteile von Enermax, Bequiet! und Co. kosten gut 20 bis 40 € mehr, bieten aber auch wirklich eine wesentlich hochwertigere Verarbeitung, mehr Schutzfunktionen und hochwertige Baugruppen fürs Geld, was sich letztendlich dann auch in einer wesentlich besseren Zuverlässigkeit und Lebensdauer niederschlägt. Am Netzteil sollte man wirklich nicht sparen, zumal ein Billignetzteil auch andere komponenten im PC in den Tod reissen kann, wenn es denn mal ausfällt.
Solche "günstigen" Netzteile nehme ich z.B. nur zum Testen, jedoch niemals für den Dauerbetrieb eines PCs.
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Alt 11.08.2010, 12:57   # 17
Odoaker
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Hi, Sebastian

Welches NT würdest Du mir denn für meinen PC vorschlagen?

Habe gestern die Grafikkarte entfernt und den Monitor an die On-Board Lösung angeschlossen, um zu sehen, ob das Problem behoben ist. Das Resultat war noch schlimmer: BIOS bootet immer noch nicht und gibt keine beaps von sich. Der HP Logo Screen (sichtbar, bevor das BIOS startet), zeigte Grafikfehler auf und die Festplatte begann auch noch komische Geräusche zu machen, als würde etwas im Inneren klemmen oder die Stromzufuhr würde nicht stimmen. Natürlich habe ich mich vorher an der Heizung geerdet.
Dann baute ich die GraKa wieder ein. Resultat: Der Grafikfehler war wieder weg, aber die Festplatte machte weiterhin echt ungesunde Geräusche.
Das Geräusch ist kein Durchgängiges. Sondern beginnt mit einem leisen klacken gefolgt von einem Geräusch, das klingt, als würde man ein Schleifgerät kurz zu dolle auf eine Oberfläche aufdrücken... das wiederholt sich im Sekundentakt, dann verschwindet es mal für 10/20 Sekunden und beginnt dann wieder...
Ich versteh mich bald schon nicht mehr...wie gesagt, ich habe mich doch vorher an einem Heizkörper geerdet (habe schon eine Antistatikmatte und Antistatikarmband bestellt).

Festplatte: Seagate Barracuda 7200.10 ST3360320AS

Was ich Dir noch zu meiner Situation sagen wollte: Also, ich bin zur Zeit bei meiner Familie zu Besuch (in einer anderen Stadt) und habe meinen PC mitgenommen. Zur Zeit benutze ich den PC von einem meiner Angehörigen. Seine Komponenten darf ich aber nicht zum Testen verwenden, und das wäre auch technisch bei den meisten Komponenten nicht möglich, da es sich hierbei um einen AMD PC der K7 Generation handelt mit AGP Slot für die GraKa und DDR-I RAM.

LG
Josua
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Alt 12.08.2010, 15:55   # 18
N-Traxx
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Hallo Josua,

Eines der folgenden NTs würde ich Dir empfehlen:
Bequiet! Straight Power BQT E7-CM-480W (mit Kabelmanagement)
Bequiet! Straight Power BQT-E7-450W (ohne Kabelmanagement)
Enermax MODU82+ EMD425AWT 425W (mit Kabelmanagement)
Am interessantesten sind natürlich Netzteile mit Kabelmanagement, welches unnötigen Kabelsalat im PC verhindert, da man nur benötigte Kabel am Netzteil anschliessen muss und die restlichen im Karton aufbewahren kann.

Ich schätze, dass an Deinem Rechner durchaus mehr defekt ist, als am Anfang vermutet. Ich würde jedenfalls zuerst mit einem anderen Netzteil testen. Die Beschreibung der Festplatte deutet auf einen Headcrash hin.
Als Ersatz kann ich Dir die Western Digital Caviar Black DW6401AALS 640GB / 32MB Cache / 7200upm / SATAII empfehlen, auf die es u.a. 5 Jahre Herstellergarantie gibt und die auch als sehr zuverlässig bekannt ist.

Gruß, Sebastian.
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Alt 12.08.2010, 17:00   # 19
Odoaker
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Hi Sebastian

Danke für die Links.

Wenn ich davon ausgehe, dass das Netzteil noch in Ordnung ist und ich ein Intel Board mit dem Sockeltyp 775 kaufe, um den Prozessor weiternutzen zu können, die von Dir vorgeschlagene Festplatte kaufe und ein neues Betriebsystem (gab beim Kauf des PC's bei Pro Markt zwar einen Lizensschlüssel aber keine CD vom Betriebsystem, sodass es mit der Festplatte ebenso verloren ist), wie Windows 7 in der billigversion: windows 7 32 bit preis - Google Produktsuche lande ich bei ca. 200 €. Das würde bedeuten, das wenn ich diesen Monat noch das Mainboard bekomme, kann ich im Oktober meinen PC wieder nutzen Ansonsten dauerts länger
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Alt 13.08.2010, 17:01   # 20
N-Traxx
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Und was machst Du, wenn das Netzteil doch defekt ist und Du Dir das neue Mainboard damit auch noch schrottest?
Einfach etwas anzunehmen ist falsch. Du solltest das zuerst prüfen.
Abgesehen davon weisst Du immer noch nicht, ob die anderen Komponenten auch nicht beschädigt sind.

Weiterhin würde ich mir an dieser Stelle auch noch die Frage stellen, ob man in den "aussterbenden" Sockel 775 noch Geld investieren sollte, anstatt etwas abzuwarten und vielleicht gleich auf AM3 von AMD umzusteigen.
Mit 200.-€ wird das zwar nicht ganz gehen, aber zumindest hättest Du dann was neues und könntest das System von Grund auf moderner aufbauen.
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Alt 27.05.2012, 18:49 # --
News Flash
 
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