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| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Nein, die Lüfter meine ich nicht. Kühlkörper sind die metallischen Bauteile unter den Lüftern. ![]() Sind diese mit Staub "verstopft", ist eine ausreichende Wärmeabfuhr nicht möglich. Folglich überhitzen dann die zu kühlenden Elemente. Für die Abschaltung Deines Rechners dürfte eher der Hauptprozessor zuständig sein. Grafikkarten werden unter 3D-Last z.T. sehr heiss, was allerdings nicht ungewöhnlich ist. 70-80°C sind da keine Seltenheit, was in der Praxis aber kein Problem ist, da diese teilweise bis zu 110°C vertragen. Bei CPUs sieht das aber anders aus. Mit Anfassen der Grafikkarte kannst Du definitiv keine Temperatur messen. Dazu gibt es Tools, wie GPU-Z. Im Catalyst Control Center gibt es auch die Möglichkeit, Temperaturen auszulesen. ![]() Ich würde zunächst mal den Prozessorkühler herausbauen, den Lüfter abschrauben und dann den Kühlkörper reinigen (Pinsel, Druckluftspray). Danach den Kühler mit neuer Wärmeleitpaste wieder auf den CPU einsetzen. Bei Hitzeproblemen würde ich auch zum Einbau zusätzlicher Gehäuselüfter raten.
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| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Nun, ein zusätzlicher Gehäuselüfter ist immer nicht verkehrt, wenn man dadurch die Gehäuseinnentemperatur senken kann, was sich auf die Kühlung aller Komponenten positiv auswirkt. Die Wärmeleitpaste sollte man alle 2-3 Jahre erneuern. Vor allem auf Silikon besierende Wärmeleitpasten neigen mit der Zeit dazu einzutrocknen, was einen einwandfreien Wärmeübergang zwischen Wärmequelle und Kühlkörper mit der Zeit immer schlechter werden lässt. Mit einer guten Wärmeleitpaste lässt sich zu dem auch die Temperatur noch um ein paar Grad senken. Für den Ottonromalverbraucher reicht hier z.B. die Arctic Silver 5, oder die Arctic Silver Ceramique. Power User und OC-Freunde greifen da eher zur Coollabolatory Liquid Pro (Flüssigmetall), welche jedoch schwierig zu handhaben ist, da sie flüssig, stromleitend ist, auch nich mit Aluminium Kühlern verwendet werden darf, dafür bei der Wärmeübertragung unschlagbar gut ist. Beim Auftragen ist darauf zu achten, dass die zu auftragende Schicht gleichmässig dünn ist. Bei der Arctic Silver 5 sollte auch nichts daneben gehen, weil die Paste elektrisch leitfähig ist (Silberpartikel).
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