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| Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 26
| Bei uns ist die sprichwörtliche Kacke am Dampfen... Nein, den Zeitpunkt der Analogabschaltung haben wir nicht verschlafen! ![]() Wir sind allerdings in den vergangenen Monaten davon ausgegangen, dass wir nach der Abschaltung des analogen Satellitensignals ein umfangreiches Angebot an digitalen Sendern über unser Hauskabelnetz empfangen können und haben uns daher - abgesehen vom Kauf von DVB-C-Receivern und der Überlegung, zur Empfangsverbesserung Verteiler auszutauschen bzw. Verstärker einzubauen - nicht mehr um die Angelegenheit gekümmert. Knapp zwei Wochen vor der Abschaltung hat uns der Hauskabelnetzbetreiber nun aus heiterem Himmel in Kenntnis gesetzt, dass uns die digitalen Sender am 30.5. abgeschaltet werden, wenn wir nicht einer Reihe unerfüllbarer, vermutlich unrechtmäßiger Forderungen nachkommen (siehe auch hier). Es sind für 6 Empfangsplätze insgesamt 8 bzw. bei Versorgung eines Empfangsplatzes mit DVB-T 7 Anschlüsse erforderlich. Änderungen an der Verkabelung möchten wir so gering wie möglich halten, fürchten aber, dass wir aufgrund der mindestens 20 Jahre alten Kabel nicht drumherum kommen werden. Beim DVB-C-Empfang kommen offenbar von vorneherein nicht alle Kanäle zu uns durch (ein Techniker hatte gemessen, dass die Kabel nur bis 450 MHz tauglich ist). Auch innerhalb des Hauses gibt es große Unterschiede mit sehr schlechtem bis null DVB-C-Empfang an 3 der 6 Plätze. Wir nehmen aber an, dass es nicht (nur) an den Kabeln, sondern mindestens zum Teil auch an der Verteilerstruktur liegt, die ziemlich "kreativ" ist. An zwei Plätzen brauchen wir außerdem auf jeden Fall ein zweites Kabel für die unabhängige Aufnahme. Im folgenden die Infos zu den Empfangsplätzen (EP) mit den gewünschten Anschlussmöglichkeiten und der Qualität des DVB-C-Empfangs: Keller: EP 1 mit 1 Anschluss, DVB-C null (uns nicht erklärlich, da dieselbe Verteilungssituation wie EP 2, der guten Empfang hat) Erdgeschoss: EP 2 mit 2 Anschlüssen für unabhängige Aufnahme, DVB-C gut 1. Stock: EP 3 mit 1 Anschluss, DVB-C sehr schlecht (liegt wohl daran, dass der Verteiler für dieses Kabel nur 50% liefert) 1. Stock: EP 4 mit 1 Anschluss, DVB-C gut 1. Stock: EP 5 ggf. mit DVB-T, DVB-C sehr schlecht (liegt wohl daran, dass das Kabel einfach nur durch die Antennendose von EP 4 durchgeschleift ist) 2. Stock: EP 6 mit 2 Anschlüssen für unabhängige Aufnahme, DVB-C gut Anbei ein PDF mit einer Skizze der Verteilstruktur und Fotos der Verteiler. Irgendwelche Ideen, was wir machen könnten? Falls es einen Unterschied macht, wir benötigen eigentlich keine besonders "exotischen" Sender, wenn also Frequenzen mit ausländischen Programmen, Pay-TV etc. wegfallen würden, würde uns das nicht weiter stören. Auch HD ist verzichtbar. Die Schüssel würden wir nicht auf dem Dach, sondern im Garten aufstellen wollen, von wo wir relativ gut an den Verteiler "b" kämen, also dorthin, wo das Hauskabel auch anschließt. Vielen Dank schonmal für alle Antworten, Micah. |
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| netzwelt.de | |
| | # 2 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.880
| Zitat:
Zitat:
Fraglich nur noch, ob der Entzug des Fernsehempfangs im Sinne dieses Paragraphen ein "empfindliches Übel" darstellt. Das ist aber Sache eines Anwalts, Rechtsberatung können wir hier nicht leisten und ich bitte, das vorher gesagte auch nicht als solche aufzufassen, sondern nur als meine Privatmeinung. Nun zu eurem Problem: Das Ganze sollte sich wohl mit vertretbarem Aufwand umrüsten lassen. Ich gehe dabei mal davon aus, daß die vorhandenen Kabel weiter genutzt werden sollen oder müssen. In diesem Fall bleibt nur eine Unicable-Anlage als sinnvolle Alternative. Ihr benötigt im wesentlichen folgende Teile: Eine Antenne ein LNB einen Unicable-Router. Kleiner Hinweis: SEH hatte bei der Erstellung der Seite kein Originalbild des Routers zur Verfügung, es ist deshalb ein anderer Schalter abgebildet. Bei Bestellung bekommt ihr auf jeden Fall das Richtige, nämlich diesen Schalter. Dazu etwas zum Befestigen der Schüssel, bei Bedarf Erdleitung, wenn die Antenne nicht im Schutzbereich der Fassade aufgestellt werden kann und Material für den Potentialausgleich. Bitte diesen Beitrag lesen und beachten. Dazu noch Kabel und Stecker sowie Verteiler und unicable-taugliche Antennensteckdosen nach Bedarf. Selbstverständlich braucht ihr auch noch DVB-S Receiver, die Kabelreceiver funktionieren an einer SAT-Anlage nicht. Du schreibst zwar, HD sei verzichtbar, aber eine neue, digitaltaugliche SAT-Anlage ist auch HD-fähig und HD-Receiver sind mittlerweile auch erschwinglich geworden, siehe z.B. hier. Angesichts der Tatsache, daß jetzt, mit der Analogabschaltung neue HD-Sender aufgeschaltet werden, würde ich darauf nicht verzichten. Abgesehen davon liefert ein Standard-Receiver, der per SCART-Kabel an einen modernen Flach-Fernseher angeschlossen wird, keine zufriedenstellende Bildqualität. Für ein älteres Röhrengerät reicht es aber zur Not. Auf jeden Fall muß bei der Anschaffung darauf geachtet werden, daß die Receiver uncable-tauglich nach EN 50494 sind. Vorteilhaft bei eurer jetzigen Verkabelung ist die Tatsache, daß man gut an die Verteiler herankommt. Ich skizziere mal, wie die Anlage nach dem Umbau aussehen könnte:
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| | # 6 | |
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 26
| Hallo Dipol! Danke für die Info zur Verkabelung! Da muss es wohl erstmal ausreichen, dass eine Chance besteht, dass es funktioniert. Wollte nur sichergehen, dass auch berücksichtigt ist, dass wir olle Schrottkabel haben. Zitat:
Ansonsten noch ein technischer Nachtrag, nachdem ich gerade ein bisschen in den Produktbeschreibungen rumgelesen habe: "Der Jultec JPS0501-8TN kann auch die Signale von einer terrestrischen Antenne den Receivern zuführen. Alternativ kann hier der Kabelanschluss mit eingeschleust werden." Bedeutet dass, dass wir über diesen Multischalter parallel auch das Hauskabelsignal in die Verteilung einspeisen können, um dann beispielsweise mit der Stereoanlage weiter die UKW-Sender abgreifen können, die dort zur Verfügung gestellt werden? Das wäre ja zu schön, um wahr zu sein! Micah | |
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| | # 7 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.880
| Ja, das mit den UKW-Sendern funktioniert. Eventuell müßten die Signale durch einen kleinen Verstärker etwas angehoben werden, um die Verteildämpfung auszugleichen. Zitat:
Ganz so schlimm sehen die Kabel auf dem Bild gar nicht aus. Wie sieht denn der Innenaufbau aus? Ungefähr mit diesem hier vergleichbar, oder fehlt die Abschirmfolie? Wie sieht der Innenisolator aus (weiß, aufgeschäumt wie auf dem Bild oder glasig trüb). Wenn ihr wirklich noch uraltes 60 Ohm Kabel habt, sieht die Sache nicht ganz so gut aus.
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| | # 8 | ||
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 26
| Zitat:
Zitat:
Habe nochmal ein PDF angehängt von einem größeren Fotoausschnitt, auf dem man ein bisschen was vom Innenleben der Kabel sieht. Beim lose hängenden sieht der Innenisolator eindeutig glasig-trüb aus, das ist allerdings wohl auch das Kabel, das direkt beim Hausbau, d.h. vor vielleicht 35 Jahren, verbaut wurde. Es ist heute funktionslos und hängt da nur noch 'rum, weil es sich nicht rausziehen ließ. Bei den Kabeln am rechten Verzweiger sieht es auf dem Foto auch eher trüb aus, bei einer "Live-Betrachtung" fand ich sie dem verlinkten Kabel aber sehr ähnlich und eher weiß. Woanders komme ich ohne Schrauberei jetzt nicht dran, aber wir schauen natürlich noch danach. Micah | ||
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| | # 9 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.834
| Zitat:
Das linke Kabel hat ein verzinntes Geflecht mit dichter Bedeckung. Ob sich dahinter eine Folie befindet ist nicht zu erkennen. Dazu muss man nur das Geflecht etwas aufschlagen. Wenn keine Folie vorhanden ist dürfte auch das ein normwidriges 60 Ohm Altkabel sein. Kabel mit diesem festem glasigem Dielektrikum haben eine deutlich höhere Dämpfung als Kabel mit geschäumtem Dielektrikum. In dieses nicht normgerechte Verteilnetz hätten -wie in zahllose andere 60 Ohm Altanlagen- nach EMV-Vorschriften niemals BK-Signale eingespeist werden dürfen. | |
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| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 26
| Hallo zusammen, leider muss ich diesen Thread wieder beleben... Kurzes Update mit Erklärung meiner langen Funkstille: Es wurde ein umfangreiches Schreiben an den Hauskabelnetzbetreiber geschickt, in dem dargelegt wurde, dass wir das Ultima... Angebot für unrechtmäßig halten, und ein Kompromissvorschlag zur Beteiligung einzelner Haushalte an dem digitalen Angebot gemacht wurde. Danach sind wir wieder mal ewig hingehalten worden, telefonisch wurde zwischenzeitlich behauptet, man würde auf den Kompromissvorschlag eingehen, nur um uns jetzt doch wieder die alte Lösung "alle gemeinsam Vertrag unterschreiben und zahlen, ansonsten Abschaltung des Digitalsignals" mit Fristsetzung von 4 Wochen bis zum 15.08.2012 - mitten in der Ferienzeit - vorzusetzen. Ich habe jetzt keinen Nerv mehr, mich weiter ergebnislos mit denen 'rumzuschlagen. Ein Nachbar hat die Sache zwar mal seinem Anwalt gegeben, aber ich gehe nicht davon aus, dass dabei (außer vielleicht einer Fristverlängerung) viel rauskommt. Es wird also wohl tatsächlich darauf hinauslaufen, dass der Hauskabelnetzbetreiber mit seiner Sauerei durchkommt und jede der betroffenen Parteien sieht, wie sie eine eigene Lösung hinkriegen, wenn ihnen die 11 Sender nicht ausreichen. (Ja, es sind jetzt nur noch 11 statt der zuerst angekündigten 14 Sender, weil man sich da wohl irgendwie "vertan" hat, wie viele Sender von der Anlage umgesetzt werden...) Wir beschäftigen uns jetzt also wohl oder übel intensiver mit dem dankenswerterweise von King W. gemachten Vorschlag und haben dazu inzwischen ein paar Fragen. Zunächst mal zum Thema Antenne / Anbringung. Wir sind da sowohl von den möglichen Anbringungsstellen als auch vom Platz sehr eingeschränkt. Im Anhang mal ein Screenshot von dishpointer.com für 19,2 E Astra. Wie darauf zu erkennen ist, ist unser Haus dummerweise um 2 m in die "falsche" Richtung gegenüber dem Nachbarhaus versetzt. An der Fassade oder auf dem Balkon geht daher gar nichts, und auch im Garten ist effektiv nur eine Position möglich, wo dann aber ein Durchgang beengt wird. Noch dazu kommt, dass wir eigentlich ein grundbuchliches Verbot für das Anbringen von Antennen haben und die Sache deswegen gerne so unauffällig wie möglich hätten. Das brachte uns auf die platzsparenden Flachantennen wie die von Selfsat. Daher zunächst einmal die Frage, ob die vorgeschlagene Unicable-Verteilung damit grundsätzlich möglich wäre (wenn ja mit welcher Antenne?) und ob das, wenn es möglich ist, ratsam wäre (Stichworte Signalstabilität und Schlechtwetterreserve). Ein weiterer Punkt ist, dass wir einen TV (Blaupunkt LED-TV 58 cm / 23" Modell-Nr. 23/189N) haben, der die gesamte Palette von Receivern von DVB-T, DVB-C und DVB-S2 an Bord hat, aber kein Hinweis zu finden ist, dass er unicable-tauglich ist. Ich habe mal an den Hersteller geschrieben, rechne aber angesichts der geringen Verbreitung dieser Funktion bei Fernsehern damit, dass er es nicht ist. Natürlich wäre es blöd, diesen TV dann doch an einen Receiver hängen zu müssen, deshalb die Frage, ob es bei der unicable-Lösung möglich wäre, einen Kabelstrang mit dem "normalen" Sat-Signal zu belegen. Soweit erstmal für heute & schon einmal vielen Dank für alle Antworten. Micah |
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| | # 11 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.834
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Sofern auch noch die normwidrigen 60 Ohm-Kabel verwendet werden sollen, bitte die geschätzten Längen, Anzahl der Steckdosen pro Stammleitung posten und wo Twin-Betrieb gewünscht wird. Was den Blaupunkt-Tuner betrifft: Man kann UniCable-Matritzen auch mit Multischaltern kombinieren und es gibt auch Matritzen mit einem oder mehreren Legacy-Anschlüssen. Grüße vom Hopfensee Dipol | |||
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| | # 12 | |||||
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 26
| Hallo Dipol, vielen Dank für die Antwort! Zitat:
1. geballte Inkompetenz (bei manchen Antworten auf technische Fragen wundert man sich nämlich schon sehr...) 2. bewusste Täuschung von uns ungeliebten Stiefkindern, die man am liebsten loswerden will 3. seit der Umrüstung der Anlage im August 2009 sind Teile kaputtgegangen, die man nicht mehr reparieren / ersetzen will, da sie nur noch von uns ungeliebten, loszuwerdenden Stiefkindern gebraucht werden Zitat:
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, gibt es ja aber auch erdungspflichtige Dachantennen. Worauf kommt es da an bzw. was muss man dabei beachten? Zitat:
Zitat:
Die Längen eruiere ich noch. Zitat:
Nein, schon okay. King W. hatte ja schon einen Multischalter von Jultec vorgeschlagen: seh1 - 5x 1, Jultec, JPS0501-8TN 10100 Ebenfalls im Anhang habe ich mal die Anschlüsse eingetragen, wie ich das jetzt verstanden habe. Passt das so? (Wie ich gerade sehe, hatte King W. den Kelleranschluss sowieso schon am Legacy-Ausgang vorgesehen.) Micah | |||||
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| | # 13 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.880
| Das mit dem Hochhaus sollte kein Problem sein. Aufgrund der Entfernung müßte es mehr als 8 - 9 Etagen haben, um in die Sichtlinie zu ragen. Ich kenne das Haus zwar nicht, anhand der Schatten schätze ich es aber nicht so hoch ein. Die Zeichnung mit den Anschlüssen ist soweit OK. Man sollte es generell so machen, aber wegen des alten Kabels ist in eurem Fall die Frequenzvergabe besonders wichtig. Die Kanäle mit den niedrigsten Frequenzen werden an die am weitesten vom Router entfernten Receiver vergeben, die nächstgelegenen Receiver bekommen die höheren Frequenzen. Der Kelleranschluß kommt, wie in der Zeichnung dargestellt, an den Legacy-Ausgang. Noch ein Wort zu den Dosen und der Antenne: Bei wohnungsübergreifender Installation ist es im Sinne eines störungsfreien Empfangs besser, anstelle der Axing SSD 5-xx Dosen die programmierbaren SSD 6-xx bzw. die baugleichen Jultec JAP3xxTRS zu verwenden. Ein falsch angeschlossener oder falsch konfigurierter Receiver wird von einer solchen Dose einfach abgeblockt und stört die anderen Teilnehmer nicht. Die Dosen sind, gegen eine kleine Gebühr auch fertig programmiert, bei SEH zu bekommen. Mit einer zu kleinen Antenne werdet ihr nicht glücklich, erst recht nicht mit einer Selfsat. Von der Empfangsleistung her würde unter Umständen schon eine 45er reichen, wenn die Anforderungen an die Schlechtwetterreserve nicht allzu hoch sind. Das Problem ist der zu große Öffnungswinkel einer derartigen "Puppenstuben-Antenne". Nähere siehe hier. Das unten auf der Seite angeführte Sonderangebot - eine hochwertige Gibertini XP mit Quattro-LNB für 69,90€ gilt noch. Wenn die Farbe eurer Dachziegel in etwa dem Foto entspricht, wäre die Antenne in anthrazit am unauffälligsten. Die Erdungsproblematik kannst du etwas entschärfen, wenn du die Anlagen konsequent voneinander trennst, also auf das Einspeisen der UKW-Sender verzichtest. Der Verzicht ist nicht einmal besonders groß, denn nahezu alle gängigen Radiosender in Deutschland werden über Astra geliefert, in ausgezeichneter Digitalqualität. Zum Empfang der Lokalsender tut es auch ein einfacher UKW-Dipol, notfalls unter dem Dach. Eventuell ist ein kleiner Verstärker erforderlich, um die Verteildämpfung auszugleichen.
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 26
| Ergebnis Familienrat beim Abendessen: Eine Kabelerneuerung ist so gut wie beschlossen. Was die Aufstellung der Antenne betrifft, da war meine Angabe "im Garten" vielleicht missverständlich. Die Antenne soll nicht freistehend sein, sondern an einem (noch zu verstärkenden) Mast angebracht werden, der in einer Betonmauer verankert ist, die wiederum in die Hausfassade einbindet. Anbei ein Foto, das die Konstellation zeigt. Ich hoffe, dass die Erdungsproblematik damit entschärft wird. Auf die Antwort von King W. gehe ich dann morgen noch ein. Jetzt will ich erstmal in Ruhe Olympia gucken (noch funktioniert's ja! Micah |
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| | # 15 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.880
| Die Montage an einem viereckigen Mast dürfte problematisch sein, weil man ja die Antenne nicht drehen kann. Wahrscheinlich brauchst du solch einen Halter. |
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| | # 16 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.834
| Zitat:
Aus dem Bild ist nicht zu erkennen, ob sich Antenne, Kabel und auch die Metallkonstruktion vollständig innerhalb der Schutzzone befinden. | |
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| | # 17 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.880
| Dann nimm direkt vernünftiges Kabel, also eins mit Kupfer-Innenleiter und einem Abschirmgeflecht ebenfalls aus Kupfer. Laß dich nicht von übertriebenen Werten für die Schirmdämpfung blenden - alles nur Werbegetöse. 100 dB ist jedenfalls mehr als genug. Mit einem guten Markenkabel, z.B. dem KOKA 110 machst du nichts falsch. So, wie das Bild aussieht, handelt es sich bei der Metallkonstruktion um eine überdachte Kellertreppe. Die 2m Abstand zur Dachkante werden wohl gegeben sein, aber nicht der Höchstabstand von 1,50m zur Fassade. Ich würde die Konstruktion an deiner Stelle auf jeden Fall erden. Zum Beispiel könnte man eine der Befestigungsschrauben lösen und durch eine längere ersetzen. Das Kabel wird zu einer Öse gebogen und mittels zweier dicker Unterlegscheiben angebracht. Auf guten Kontakt achten und die Verschraubungsstelle vor Korrosion schützen, z.B. durch sorgfältiges Lackieren. Das Erdkabel könntest du z.B. unter den Terrassenbrettern verschwinden lassen, dann unterhalb der Terrasse ins Haus gehen und auf kürzestem Weg zum Fundamenterder. SEH hat passendes 16 mm² Kabel vorrätig, auch zur direkten Verlegung im Freien oder im Erdreich. Die Antennenkabel müßten mit etwas Abstand (> 50 cm) zum Erdkabel geführt werden.
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| | # 18 | |||||||
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 26
| Dann will ich mal noch auf die Antworten von gestern und die neue von heute eingehen: Zitat:
Zitat:
![]() Zitat:
Ich habe auch gesehen, dass es bei den Gibertini-Antennen erhebliche Unterschiede in Preis und damit wohl auch Qualität gibt, die von Dir vorgeschlagene OP 85 SE kostet 100 Euro (seh1 - 0,85m, Gibertini, OP 85 SE, Alu, hellgrau 10070), während es auch 85er-Antennen für 49 Euro gibt (seh1 - 0,85m, Gibertini, Alu-Offset, anthrazit, 88x82cm 7794). 65er-Antennen von Gibertini finde ich dort dagegen gar nicht, deswegen außerdem noch die Frage, wo die Antenne aus dem Angebot in der Qualitätsskala steht. Zitat:
Zitat:
Man könnte fast auf die Idee kommen, dass Du Kabelfirmenvertreter bist. Zitat:
Zitat:
Vielen Dank für die Vorschläge zur Erdung, ich werde sie an den Heimwerker der Familie weitergeben. Micah | |||||||
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.880
| Zitat:
Anschließend schneidest du dir aus einem DIN A4 Blatt ein Dreieck aus. Die längere Seite ist die Grundseite, auf der kürzeren Seite wird die Höhe eingezeichnet. Die müßtest du selbst berechnen, mit dem Windows-Rechner kein Problem. Schalte den Rechner auf wissenschaftliche Ansicht und gib einfach ein: 297[*] Elevationswinkel [tan] = Das Ergebnis ist die Höhe in mm. Verbinde die Höhe mit der gegenüberliegenden Ecke, schneide das Ganze aus und du bekommst ein Dreieck, wobei der kleinste Winkel der Elevationswinkel ist. Klebe dieses Dreieck entsprechend auf eine Wasserwaage, halte sie waagerecht (bzw. lasse sie waagerecht halten) und peile über den Winkel auf das Hochhaus. Wenn du in den Himmel blickst, eignet sich der Ort zum Aufstellen, wenn du das Hochhaus triffst, ist es im Weg und du mußt einen anderen Aufstellungsort finden. (Oder das Hochhaus abreißen - duck und weg) Zitat:
Ähnliches gilt auch für die Antenne aus dem Angebot. Sie gehört nicht zum Standardsortiment von SEH und war ursprünglich nur dazu vorgesehen, das Empfangsproblem durch zu kleine Antennen zu lösen, so wie es in dem Beitrag beschrieben ist. Das Angebot erfreute sich auf Anhieb überraschend hoher Beliebtheit, so daß SEH bereits nach wenigen Tagen noch etliche Antennen nachbestellen mußte. Davon sind noch einige auf Lager und das Angebot bleibt auch noch so lange aufrecht, bis die abverkauft sind. Zitat:
Nach meiner Erfahrung passieren wetterbedingte Empfangsstörungen so etwa 2 - 3 mal pro Jahr, und dann auch nur für ein paar Minuten, jedenfalls hier im Ruhrgebiet. Und dann ist der Blick aus dem Fenster sowieso viel interessanter, als das Fernsehprogramm. Zitat:
E steht wohl für economy, vielleicht auch für ebay, und ist die niedrigste Qualitätsstufe. Diese Antennen führt SEH nicht. L ist die Standardqualität, eine ganz brauchbare Mittelklasse-Antenne. XP ist bereits eine gehobene Qualität, gegenüber der L mit verstärktem Feedarm und einem LNB-Halter aus Metall anstelle von Kunststoff. SE ist die beste und teuerste Qualität mit einem doppelten, in sich verstrebten Feedarm, ähnlich wie bei den Kathrein-Antennen. Die Antenne ist sehr stabil, über 5 kg schwer und eignet sich auch zur Montage auf dem Dach unter erschwerten Wetterbedingungen (z.B. Sturm und Regen an der Küste). Zitat:
Die SE wird erst ab 75 cm Größe hergestellt. Mir ist auch, außer Kathrein, kein anderer Hersteller bekannt, der Antennen mit Doppel-Feedarm in der Größenordnung 60 - 65 cm baut. Meiner Meinung nach macht das auch nicht allzu viel Sinn. Zitat:
Zitat:
Hat aber in seiner langen Berufspraxis schon so manches Schrottkabel auswechseln müssen (abgesoffen, zu hohe Signaldämpfung usw.). Zudem ist seit dem 13. Mai 2009 die SchuTSEV in Kraft, siehe hier. Zwar wird hier hauptsächlich von "TV Kabelnetzbetreiber" gesprochen, jedoch macht die SchuTSEV keinen Unterschied zwischen einem großen Anbieter von Kabelfernsehen und einem Privatmann, der sich eine SAT-Anlage aufbaut. Auf Seite 6 ist eine Tabelle mit Grenzwerten, die einzuhalten sind, damit sicherheitsrelevante Funkdienste (in der Hauptsache Flugfunk) nicht beeinträchtigt werden. Mit einfach geschirmtem Uralt-Kabel hast du kaum eine Chance. Wechsle es gegen gutes SAT-Kabel, z.B. diese hier und du hast Ruhe... Zitat:
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| | # 20 | |||
| Threadstarter Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 26
| Hallo King W.! Zitat:
Zitat:
Zitat:
So, dann habe ich mal noch eine Reihe weiterer Fragen gesammelt... Stecker werden wir ja in größerer Zahl benötigen, würden da z.B. diese passen: seh1 - F-, 7.0mm, FF-0 7870 Außerdem zwei Abschlusswiderstände, dazu habe ich das hier gefunden: seh1 - Abschlu Und ein 2fach- und ein 3fach-Verteiler, z.B.: seh1 - Splitter, SV-200F, 2-fach 51 seh1 - Splitter, SV-300F, 3-fach 8517 Du schreibst in dem PDF allerdings "mit DC-Durchlass", das finde ich nur bei diesem erwähnt, allerdings ist der offenbar nicht für Einkabel-Betrieb geeignet: seh1 - Splitter, 2-fach, Neuhaus, DC-Durchlass 263 ![]() Dann habe ich mal die Versandkosten bei SEH nachgeschaut. Wenn ich das richtig verstanden habe, zahlt man für jeden unterschiedlichen Artikel, den man bestellt, unabhängig von Artikelgröße/gewicht und der Anzahl, 6,50 Euro. Das bedeutet, dass es bei dem Kleinkram (wie den Steckern und Widerständen) und preisgünstigeren Teilen, die wie je nur einmal benötigen (wie die Verteiler), aber u.U. auch den Dosen (mit Ausnahme der 4fach benötigten 5-10er) keinen Sinn macht, dort zu bestellen. Da müssten wir wohl doch auf einen Baumarkt oder ggf. Fachhändler vor Ort zurückgreifen. Was da dann jeweils für Fabrikate angeboten werden, müssen wir erstmal schauen. Was war noch? Ach ja, wenn wir den mit "EP5" gekennzeichneten Anschluss weglassen würden (hier wollen wir evtl. DVB-T nehmen), hätte das irgendwelche Konsequenzen, abgesehen davon, dass EP4 dann wohl auch mit einem Abschlusswiderstand ausgestattet werden müsste? Übrigens ist der Blaupunkt LED-TV 58 cm / 23" (Modell-Nr. 23/189N) mit allen drei Digitalreceivern laut Herstellerangabe unicabletauglich. Man müsse bei den Einstellungen nur "LNB Power" auf "aus" stellen. Ich bin mal sehr gespannt. ![]() Micah | |||
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Dabei hat in der Vergangenheit die Grunddienstbarkeit für alles gereicht (Erhebung einer jährlichen Grundgebühr, Wartungskostenbeiträge, Beteiligung an Erweiterungen usw.).