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| Ehemaliger Mod Registriert seit: 31.08.2002 Ort: im Schwabenländle
Beiträge: 741
| In diesem Thread können alle möglichen Filme (vom neuesten Kinohit bis zu alten Schinken) und DVDs vorgestellt werden, die euch besonders gut gefallen haben und die ihr auch anderen Forumsusern empfehlen wollt. Ich mach mal den Anfang mit Loriots großem Sketch-Archiv Diese Sammlung seiner genialen Sketche auf 4 DVDs vom Jodeldiplom bis zum Kosackenzipfel hatte ich meinem Vater letzen Februar zum Geburtstag geschenkt. Jetzt steht sie auch in meinem DVD-Schrank! |
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| Registriert seit: 26.12.2003 Ort: Berlin
Beiträge: 217
| U.S.S. Charleston - Die letzte Hoffnung der Menschheit Jahr: 2000 Genre: Drama/Katastrophen-Film Regie: Russell Mulcahy Buch: David Williamson Musik: Christopher Gordon Darsteller: Armand Assante, Rachel Ward, Bryan Brown, Grant Bowler, Jacqueline McKenzie, Steve Bastoni, Alisson Webber, Joe Petruzzi, David Patterson, Kevin Copeland, Todd MacDonald Miniserie in 2 Teilen Nach einem Atomkrieg im Jahr 2006 haben nur wenige Menschen auf dem australischen Kontinent überlebt. Die Crew eines US-amerikanischen U-Bootes, die ebenfalls entkommen konnte, versucht mit Hilfe des Atomwissenschaftlers Osborne, die verbliebene Menschheit vor dem atomaren Tod zu retten. Eine Expedition nach Alaska, von wo ein Funksignal empfangen wurde, stellt die letzte Hoffnung dar... Teil 1: Das Jahr 2006: Eine Blockade Taiwans durch die Chinesen eskaliert in einem Atomkrieg mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Die nördliche Erdhalbkugel wurde radioaktiv verseucht. Einzig Australien wurde von der radioaktiven Strahlung verschont, hier leben noch wenige Menschen. Der Kommandant des U-Bootes USS Charleston der US Navy, Dwight Towers, und seine Mannschaft überleben ebenfalls und stellen sich in den Dienst der australischen Regierung. Doch bis die radioaktive Wolke die südliche Hemisphäre erreicht, bleiben nach wissenschaftlichen Berechnungen nur noch zwei Monate. Zunächst sollen Towers und seine Leute den Atomwissenschaftler Julian Osborne nach Melbourne zurückbringen. Osborne hatte sich auf eine abgeschiedene Insel zurückgezogen, um auf das Unvermeidbare zu warten: radioaktive Strahlung, das Ende der Welt. Danach schickt der australische Admiral Cunningham die USS Charleston zusammen mit Osborne und dem australischen Verbindungsmann Peter Holmes in den Nordwest-Pazifik, um dort die radioaktive Strahlung zu messen. Sie sollen außerdem auch gleich einem mysteriösen, aber verheißungsvollen Funksignal aus Alaska nachgehen. Vor dem Aufbruch zu der riskanten Expedition lernt Towers die temperamentvolle Moira Davidson kennen. Moira war einst mit Julian Osborne verlobt und interessiert sich nun für den amerikanischen Kommandanten. Obwohl er die Trauer um seine Frau und die Kinder noch nicht verwunden hat, kann sich Towers Moiras Annäherungsversuchen nicht entziehen. Und auch Julian hegt noch immer Gefühle für die Frau, die er vor Wochen kurz vor der Hochzeit sitzen ließ. Die Rivalität zwischen Osborne und Towers führt zu zusätzlichen Spannungen auf der USS Charleston, die sich nun auf ihre gefährliche Mission macht. Das Schiff verlässt den australischen Kontinent mit der Hoffnung, die letzten Überlebenden der Menschheit noch retten zu können ... Teil 2: In Alaska vermutet man noch weitere Überlebende des atomaren Holocaust, denn von dort kam ein Funksignal. Außerdem hat die Crew den Auftrag, in Alaska nach einem Ort zu suchen, an dem die verbleibende Menschheit vor der radioaktiven Wolke sicher ist. Vor Ort schlagen all diese Hoffnungen in Verzweiflung um: Die Nachricht, die sie aus Anchorage empfangen hatten, war von einem Computer automatisch gesendet worden. Auch ist die radioaktive Strahlung an allen erreichbaren Orten nach wie vor tödlich. Ein Riss in seinem Strahlungsanzug wird Towers' Stellvertreter, Lt. Neil Hirsch, zum Verhängnis. Er stirbt. Mit diesen fatalen Neuigkeiten kehrt die Mission nach Melbourne zurück. Die Meldung über das bevorstehende Schicksal lässt Anarchie und Chaos ausbrechen, Wut und Verbitterung richten sich gegen Towers und seine Mannschaft. Angesichts des näherkommenden radioaktiven Niederschlags beschließen einige, die verbleibende Zeit sorglos zu verleben, andere besinnen sich auf ihren Glauben. Wieder andere erfüllen sich ihre Lebensträume oder hoffen auf das unmögliche Wunder. Um sich abzulenken, vergnügt Julian sich mit einem nagelneuen roten Ferrari. Holmes und seine Frau suchen Trost in ihrer Liebe, während sie eine herzzerreißende Entscheidung über ihr Baby fällen müssen. Towers und Moira verbringen romantische Stunden- bis sich Towers zwischen seine Liebe zu Moira und seiner Mannschaft entscheiden muss. In den letzten Tagen und Stunden offenbaren sich die menschlichen Schwächen und Stärken - Liebe, Mut, Treue und Leidenschaft - in heroischem und tragischem Maße. [Update 01.2007] Seit Mai 2006 gibt es eine neue DVD-Fassung. Das Cover sowie die Qualität des Filmes wurden komplett neu überarbeitet. Diese DVD ist allerdings auch wieder nur in Englisch verfügbar... (Link 5, Link 6, Link 7 *siehe unten*) Der Film ist in Deutsch leider nur in einigen Tauschbörsen als TV-Version (TV-Rip, DVB-S-Rip) zu finden. Zu Kaufen gibt es diesen Film leider nicht auf Deutsch... Erhältlich ist er aber auf Englisch als VHS & DVD. Den Soundtrack dazu kann man auch nur außerhalb Deutschlands bestellen. (bzw. mal in Fachmärkten wie Media Markt nachfragen) Link 1: englische DVD bei Amazon.com Link 2: englische VHS bei Amazon.com Link 3: Wunschliste.de Link 4: Soundtrack bei Amazon.com Link 5: PrismDirect.co.uk Link 6: VirginMegaStores.co.uk Link 7: Bva.org.uk/content.asp?id=26050 (falls Link nicht geht, dann die Seite mit Enter betreten und oben in der Suche "on the beach" eingeben...) Weitere Infos gibts auch hier: TVForen.de FernsehSerien.net IMDB.com (engl.) Bei www.Wunschliste.de könnt ihr euch übrigens auch eintragen lassen, wenn ihr vor der nächsten Ausstrahlung benachrichtigt werden wollt. MfG ToSp |
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| UNWUERDIGER_HuegelInAllenVariationenLiebhaber :] Registriert seit: 01.09.2003 Ort: Austria!!!!
Beiträge: 511
| Vielleicht nicht für jederman aber ist ein einmaliges Angebot bei Amazon. http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...012023-1105624 Lara Croft:Tomb Raider I & II (Collector's Box, 6 DVDs) ![]() Lara Croft - Tomb Raider In gewisser Weise liegen die Wurzeln beinahe all der heute populären Action-Adventure-Computerspiele im Kino. Ohne die ersten beiden Indiana-Jones-Filme und ihre unzähligen Nachfolger wären diese Spiele nur schwer vorstellbar. Sie bedienen sich der Situationen, der Strukturen und der Dramaturgie dieser Abenteuerspektakel und geben ihnen eine interaktive Komponente. In der Interaktion, der direkten Beteiligung des Spielers am Geschehen, liegt der einmalige Reiz der Action-Adventures, und an ihr sind bisher nahezu alle Versuche, diese Spiele wieder zurück in Kino zu verwandeln, gescheitert. Natürlich ist auch Simon Wests Lara Croft - Tomb Raider, die Kinoversion des berühmten Videogames, kein interaktiver Film. Doch das vergisst man sehr schnell. Denn Simon West und seinen Drehbuchautoren ist es gelungen, klassische Spielsituationen in atemberaubende Action- und Special-Effects-Sequenzen zu verwandeln, die alleine schon den Verlust des Interaktiven aufwiegen. Man fiebert einfach so mit der Archäologin und Grabräuberin Lara Croft mit (Angelina Jolie), dass man fast das Gefühl hat, ihre Geschicke mit dem Joystick selbst zu beeinflussen. Die Geschichte von Tomb Raider ist zwar äußerst simpel -- Lara muss verhindern, dass der Geheimbund der Illuminaten in den Besitz des Dreiecks des Lichts kommt, mit dessen Hilfe der Mensch bei einer bestimmten Konstellation der Planeten unseres Sonnensystems die Zeit beherrschen kann --, aber gerade in dieser Einfachheit liegt seine eigentliche Stärke. Wie die alten Serials und Abenteuerfilme der 30er- und 40er-Jahre, deren Zauber schon Steven Spielberg zu seinen Indiana-Jones-Geschichten inspiriert hat, ist auch Simon Wests Videogame-Adaption reines Kino, schnell, aufregend und in den entscheidenden Momenten melodramatisch. Auch wenn die Tricks heute fast alle aus dem Computer kommen, besitzen die großen Action-Momente des Films eine Unschuld und eine Magie, die Hollywood eigentlich nur in seiner golden Zeit besaß, als das Abenteuer-Kino noch wilden Kinderträumen glich. Mit Angelina Jolie hat Tomb Raider zudem noch die ideale Lara-Croft-Darstellerin. Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin kann hier ihre wilde Seite ausleben. Lara Croft mag von Geburt eine "Lady" -- eine englische Aristokratin -- sein, in ihrem Herzen ist sie eine wahre Abenteuerin, die sich nur in der Gefahr wohlfühlt. Wenn sie in Aktion ist, scheint Angelina Jolie vor Energie fast zu zerbersten. Wie sie läuft, kämpft und schießt, davon könnten die meisten männlichen Actionstars noch einiges lernen. Und in den Szenen mit ihrem Vater John Voight, der Laras zu früh verstorbenen Vater Lord Croft spielt, verleiht sie der Grabräuberin die tragische Dimension, die aus der Action-Heroine erst eine wahre Heldin macht. --Sascha Westphal Tomb Raider 2 - Die Wiege des Lebens Tomb Raider - Die Wiege des Lebens ist gewiss besser als sein Vorgänger aus dem Jahr 2001, sein Anspruch aber zielt hauptsächlich auf die Fans der Videospiele, auf denen beide Filme basieren. All dies verspricht jede Menge Spaß, aber auch allzu vertraute Action-Sequenzen. Da ist der wie immer anziehende Anblick Angelina Jolies, die erneut in der Titelrolle schwimmend und schwingend, kickboxend und herumballernd, fliegend, auf Jetskis, auf Motorrädern sowie im freien Fall zur Rettung der Welt herbeieilt. Diesmal muss sie sicherstellen, dass der grimassierende Bösewicht (Ciaran Hinds) die Büchse der Pandora nicht öffnet (jawohl, es handelt sich hierbei tatsächlich um den mythologischen Gegenstand), und somit eine tödliche Seuche zu entfesseln, die die Erdbevölkerung ausdünnen würde. Exotische Drehorte erhöhen noch Jolies kühl-erotischen Reiz, man fragt sich jedoch, ob diese Serie eine große Zukunft hat. |
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| Ehemaliger Mod Registriert seit: 19.12.2004 Ort: Spreeathen
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| Hiermit möchte ich Euch einen -so finde ich- genialen Film über unsere Gesellschaft und die damit verbundenen kulturellen Schwierigkeiten empfehlen. Vielleicht ist Euch dieser Film schon bekannt, er gewann die Berlinale. Andererseits kann es natürlich auch möglich sein, daß Ihr die Hauptdarstellerin (Sibel Kekilli) auf Grund ihrer schlüpfrigen Vergangenheit kennt. Ich war zu Anfang auch erstmal etwas skeptisch, aber der Film hat mich wirklich überzeugt. Es ist eine gelungene Mischung aus multikultureller Problematik, Dramatik, Liebe, Sex, Gewalt, Drogen und was sonst noch so alles zum Leben gehört. Die Handlung: Sie können Ihrem Leben auch ein Ende setzen, ohne sich umzubringen, flüstert der Arzt. Und Cahit, 40, der wegen eines Selbstmordversuchs in der geschlossenen Abteilung eines Krankenhauses liegt, weiß genau, was er damit meint: Er muss ein neues Leben beginnen. Auch wenn die Wut, die immer noch tief in seiner Seele sitzt, weiter danach schreit, mit Alkohol und Drogen betäubt zu werden. Sibel 20, schön, und wie Cahit türkischer Herkunft, aber in Hamburg aufgewachsen liebt das Leben zu sehr, um eine anständige Muslimin zu sein. Um aus dem Gefängnis auszubrechen, das ihre streng gläubige und traditionsbewusste Familie um sie herum aufbaut, versucht sie, sich umzubringen. Doch sie überlebt. Ihre einzige Chance, der Familie zu entfliehen, sieht Sibel darin, Cahit zu bitten, sie zu heiraten. Nach kurzem Zögern stimmt er zu. Vielleicht weil er weiß, dass er dadurch auch sich selbst retten kann. Vielleicht aber auch nur, um zumindest einmal in seinem Leben etwas Sinnvolles zu tun. So teilen sich die beiden eine Wohnung, doch kaum mehr. Sibel kostet ihre neu gewonnene Freiheit voll aus, Cahit geht weiterhin mit seiner flüchtigen Bekanntschaft Maren ins Bett. Bis sich die Liebe langsam in sein Leben einschleicht. Er verliebt sich in Sibel und findet wieder Freude am Leben, Kraft weiter zu machen. Sibel trifft sich weiterhin mit anderen Männern bis sie merkt, dass auch sie sich in Cahit verliebt hat. Doch zu spät: Seine Eifersucht führt zum gewaltsamen Tod eines ihrer Liebhaber. Nachdem Cahit verhaftet worden ist und Sibel von ihrer Familie verstoßen wird, flieht sie nach Istanbul. Dort findet Cahit sie nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis. Noch immer hofft er auf eine gemeinsame Zukunft . . . Es lohnt sich auf jeden Fall diesen Film mal zu sehen! Naja, ausser man steht nur Schwarzenegger-Filme oder sowas... www.gegendiewand.de |
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| Ehemaliger Mod Registriert seit: 19.12.2004 Ort: Spreeathen
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| Ich habe gestern "Mathilde" gesehen. Zuvor war ich mir nicht so ganz im Klaren in was ich da entführt werde, aber im Nachhinein hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Der Film handelt von einer Liebe zu Beginn des letzten Jahrhunderts, in den Jahren des 1. Weltkriegs. Der Film ist eine wirklich bewegende und wundervoll inszenierte Romanverfilmung. Der großartige Regisseur Jean-Pierre Jeunet dürfte einigen vielleicht schon von "Amelie" bekannt sein. Aber lest selbst: Am Ende des Ersten Weltkrieges erfährt die junge Französin Mathilde (Audrey Tautou) Näheres über das Schicksal ihres Verlobten Manech (Gaspard Ulliel), der an der Front war. Offenbar gehörte er zu einer Gruppe von fünf Soldaten, die unter dem Verdacht standen, sich selbst verstümmelt zu haben, um dem Wahnsinn des Stellungskrieges zu entrinnen und ihre Entlassung zu erreichen. In Zeiten des Krieges allerdings ist die Bestrafung für so eine Tat entsetzlich, und so wurden Manech und seine Kameraden im Niemandsland zwischen den Fronten ausgesetzt, um dort entweder durch eine verirrte Kugel, eine Granate oder durch Hunger und Erschöpfung zu sterben. Doch ihr Geliebter, das spürt Mathilde ganz deutlich, ist nicht tot, er kann gar nicht tot sein, so nah ist er ihr noch. Als das Grauen 1918 endlich vorbei ist, zögert sie keinen Moment und macht sich auf die Suche nach Manech. Unbeirrt sammelt sie Spuren, spricht mit Menschen und entwirft so ein Puzzle des Sterbens, das Europa vier Jahre lang in Atem hielt. Immer wieder hört sie Geschichten und Erzählungen, wie die letzten Stunden und Minuten ihres Verlobten abgelaufen sein sollen, doch sie gibt die Hoffnung nicht auf, bis zum Ende glaubt sie fest daran, das Manech lebt. Denn wahre Liebe stirbt nicht. ![]() Wieder einmal ist Jean-Pierre Jeunet ein wahrhaft großer Film gelungen, der sich allerdings sehr von der pastelligen und liebenswert-bizarren Welt der Fabelhaften Welt der Amélie unterscheidet. Doch das ist gerade die Stärke des bildgewaltigen Phantasten, der es immer wieder schafft, in jedem seiner Werke ein filmisches Universum zu entwerfen, das atemberaubend, schlüssig und höchst originell zugleich ist. Bewundernswert ist dabei vor allem Jeunets wunderbare Farbchoreographie, die in den Kriegsszenen dunkle Erdfarben in den Vordergrund stellt und damit auf eigenartige, fast magische Weise eine bedrückende Welt von hunderttausendfachem Tod und Verdammnis erschafft und die Erinnerungen und Rückblenden altmodisch in Sepia eintaucht. Wer sich an das etwas anspruchsvollere und doch unterhaltsame Kino ranwagen möchte, dem ist der Film ans Herz gelegt. Mathilde - Eine große Liebe |
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| Ehemaliger Mod Registriert seit: 19.12.2004 Ort: Spreeathen
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| Saw Da ich Fan von guten Horrorfilmen und auch Psychothrillern bin, habe ich gestern "Saw" gesehen. Seit langem hat mich kein Film mehr so gefesselt und innerlich aufgewühlt. Adam (Leigh Whannell) und Lawrence (Cary Elwes) erwachen in einem wahren Albtraum. Nach einem Blackout sind die beiden in einem versifften Keller-Verlies mit den Füßen an massive Heizungsrohre gekettet. In der Mitte des Raumes liegt eine blutüberströmte Leiche zwischen ihnen. Keiner scheint dem anderen vorher schon einmal begegnet zu sein. Der Arzt Dr. Lawrence Gordon und sein Gegenüber sind die Opfer eines sadistischen Psychopathen, der sein perverses Spiel mit ihnen treibt. Warum die beiden von dem Killer auserwählt worden sind, versuchen sie nach und nach herauszubekommen. Ihr Peiniger gibt ihnen kleine Hinweise und Hilfen, dem Rätsel auf die Spur zu kommen und spielt sie gleichzeitig brutal gegeneinander aus. Mit einer Säge, die zu stumpf ist, um die Fesseln durchzuschneiden, gibt er ihnen nur die Möglichkeit, sich einen Fuß abzutrennen, um frei zu kommen. Doch Adam und Lawrence bemühen sich ernsthaft um Alternativlösungen, schließlich ist ihnen ein Zeitlimit gegeben worden, dass sie aber besser nicht überziehen sollten. Eines gleich vorweg: Wer sich nicht für das Horror-Genre begeistern kann, einen empfindlichen Magen hat oder psychisch labil ist, sollte Saw so weit möglich umgehen. Dieser Film ist definitiv krank. Aber für das Aussie-Duo James Wan und Leigh Whannell, die diesen Psycho-Schocker für lächerliche 1,2 Millionen Dollar in Los Angeles drehten, ist dies sicherlich als Kompliment zu werten. Aus ihren begrenzten Mitteln holen sie das Maximale und einiges mehr heraus. Das Skript, das beide zusammen schrieben, bietet zwar einige Unglaubwürdigkeiten, diese müssen aber akzeptiert werden, weil die Geschichte nur so funktionieren kann wie sie schlussendlich funktioniert. Der Film verschachtelt sehr geschickt mehrere Handlungsebenen ineinander. Zunächst kämpfen Adam und Lawrence in der Gegenwart um ihr Leben. In Rückblenden werden einerseits ihre charakterlichen Hintergründe beleuchtet und zum anderen wird die Kriminalgeschichte erzählt, die den fanatischen Cop Tapp (Danny Glover) und seinen Partner Sing (Ken Leung) auf die Fährte des sogenannten Jigsaw-Killers führen. So bekommt der Film nach und nach Struktur, ohne dass sich die Handlungsstränge gegenseitig im Wege stehen oder Langeweile provozieren. Puzzlestück für Puzzlestück setzt sich zusammen. Wan und Whannell sind offensichtlich keine Chorknaben. In Sachen Psycho-Terror zeigen sie, wo Bartel in Australien den Most holt. Ihr Verdienst: Die Ideen, die sie ihrem Mr. Jijsaw ans Herz legen, sind durch die Bank krank und hochgradig brutal, aber dennoch ist der Gore-Gehalt überschaubar. Zwar gibt es einige physische Gewalteruptionen, aber den wahren Horror zementieren die beiden genüsslich in die Hirne der Besucher. Selten war ein Film in letzter Zeit psychologisch anstrengender und fordernder. Saw sägt einfach ohne Gnade an den Nerven und sorgt für permanentes Herzrasen. Der Perversion des Killers sind dabei kaum Grenzen gesetzt. So stattet er zum Beispiel eine junge Frau (Shawnee Smith) mit einem Zeitfenster aus, um ihr Leben zu retten. Sie muss ihren Kopf von einer mörderischen Maske befreien, benötigt dazu allerdings einen Schlüssel. Dummerweise steckt der im Magen eines bemitleidenswerten Opfers, welches durch Medikamente betäubt wurde, aber bei vollem Bewusstsein ist und vor ihr auf dem Boden liegt. Lässt sie sich zuviel Zeit, stirbt sie. Der Stil der Perversion als auch die düstere, farbfilterfreudige Optik sowie die Motivation des Killers erinnern an David Finchers Meisterwerk SiebenSaw, bei dem sich Wan und Whannell ausgiebig bedienen. Die Spannung, die Saw durch seine psychologischen Schraubzwingen erzeugt, ist großartig, sodenn sich der Betrachter darauf einlässt. Schauspielerisch überzeugt an erster Front Cary Elwes (Twister, Der Dummschwätzer), der aus der zweiten Reihe Hollywoods aufrücken darf. Bravourös macht er den Terror greifbar, dem sein Dr. Gordon ausgesetzt ist. Co-Star und Drehbuchautor Leigh Whannell fällt dagegen ein wenig ab, schafft es aber immer noch, seinem Adam die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die größeren Namen des Films sind hier nur in Nebenrollen zu sehen. Während Monica Potter (Im Netz der SpinneSaw, Con Air) und Dina Meyer (Starship Troopers, Star Trek: Nemesis) nicht viel mehr tun können, als sich quälen zu lassen, hinterlässt Danny Glover (Lethal Weapon-Reihe) mit seinem zurückhaltenden Spiel einen tadellosen Eindruck als getriebener Cop, der es zu seiner persönlichen Obsession macht, den Psychopathen zur Strecke zu bringen. Neben den kleinen Schwächen im Skript, die allerdings erst bei genauerem Nachdenken deutlicher werden, ist Wans Maßnahme, die Hauptcharaktere mit allerlei Unsympathie zu belegen, zumindest gewagt. So tut sich nämlich die Frage auf, ob sich der Zuschauer genug darum schert, was mit den Figuren passiert. Verneint der Betrachter dies, so funktioniert der ganze Film nicht, wenn er keinen Anteil daran nimmt, ob der Protagonist nun filetiert wird oder nicht. Keiner der Charaktere ist frei von Schuld. Die Grundausrichtung mit vielen Storytwists ist ein Garant dafür, dass Saw über 100 Minuten lang unterhält, doch am Ende übertreiben es Wan und Whannell und hätten sich vielleicht einen Haken besser verkniffen. Doch bei allem, was die beiden an Spannung und Innovation (oder zumindest geschickter Variation) bieten, fallen diese Unzulänglichkeiten wenig ins Gewicht. Für Hardcore-Horrorfans ist Saw ein echtes Fest ein sehr erfolgreiches noch dazu. Der Schocker wird in den USA am Ende rund 56 Millionen Dollar einspielen. Bei dem geringen Budget eine echte Sensation. Deswegen verwundert es auch kaum, dass für 2005 bereits die Produktion von Saw 2 angesetzt ist... Wer harte Nerven und dazu noch Spaß an sowohl kranken als auch genialen Inszenierungen hat, sollte sich diesen Film definitiv ansehen. Und der dunkle Ort Kino tut sein übriges dazu. Auch wenn man im Kino absolut nicht allein ist, wird man die Furcht der beiden Akteure spüren und jede Sekunde mit ihnen mitleiden und zittern. Die Wende zum Schluß des Filmes versetzt einen erneut ins Grübeln, Staunen und Schaudern. Absolut genial! Der Film hat auf jeden Fall die FSK-Bewertung "18" verdient. |
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| Registriert seit: 26.12.2003 Ort: Berlin
Beiträge: 217
| Absturz in die Todeszone (Check-in to Desaster) Jahr: 2001 Land: Deutschland/Südafrika Genre: Thriller/Katastrophen-Film Regie: Uwe Frießner Produktionsfirma: creativ / MC-One Länge: 95 Minuten, Erstaufführung: 28.3.2002 auf ProSieben Produzent: Wolfgang Schulte Drehbuch: Hansjörg Thurn Kamera: Rodger Hinrichs Darsteller: Jürgen Lehmann, Isabella Parkinson, André Hennicke, Christopher Kriesa, Adam Bousdoukos, Rob van Vuuren, Ian Yule, Mark Kuhn ----> der rechte Film (Check-In To Disaster) ![]() Hier findet Ihr Bilder über diesen Film (Klick) Ein Lichtblick für die marode Fluglinie "Dream Air": Der Flug einer Chartergesellschaft ist heillos überbucht, und "Dream Air"-Chef Vanderbourgh bietet an, die Touristen über Kairo nach Frankfurt zu fliegen. Doch leider endet der Flug nicht so wie geplant und es kommt zur Katastrophe... "Ich hab' tolle Neuigkeiten für Sie." Der Chef der südafrikanischen Billigfluglinie "Dream Air" erfüllt Connys größten Wunsch. Endlich darf die Co-Pilotin (Isabella Parkinson) eine Passagiermaschine fliegen. Wenige Stunden nach Abflug in Kapstadt geht eine Turbine der Boeing 737 in Flammen auf. Der Vogel ist nicht mehr zu halten. Nur einige Fluggäste überleben die Bruchlandung auf einem verminten, stillgelegten Militärflughafen in der sudanesischen Wüste. Unter ihnen Connys Freund Kris (Jürgen Lehmann), der Draufgänger Boogie und ein undurchsichtiger Ex-Söldner, der als Mörder in die Heimat überführt werden sollte. Das explosive Männertrio verspricht keine Rettung in der Not. Trinkwasser ist rar, und die Nerven der Übrigen liegen blank... Um einen realistischen Effekt zu erzielen, wurde das Wrack der Boeing maßstabsgetreu nachgebaut. Aus politischen und finanziellen Gründen fand der Dreh nicht im Sudan, sondern in Südafrika statt. Infos zur Entwicklung (Special Effects) -> ScanLine.de Zu kaufen ? -> z.B. Hier (Klick) oder Hier MfG ToSp |
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| UNWUERDIGER_HuegelInAllenVariationenLiebhaber :] Registriert seit: 01.09.2003 Ort: Austria!!!!
Beiträge: 511
| Die siebente Saite Tous les matins du monde Betrübt vom frühen Tod seiner Frau, lebt ein Viola-Spieler mit seinen beiden Töchtern von der Gesellschaft zurückgezogen, um seinem tiefen Schmerz einen vollendeten Ausdruck in seiner Musik zu verleihen. Als er nur widerwillig einen karrieresüchtigen Schüler aufnimmt, der bald am Hofe Ludwigs XIV. Karriere macht, kommt es zum Bruch, bis der Schüler sich auf die wahren Werte der Musik besinnt. Einer der besten Filme den ich bis jetzt gesehen habe. Der Film fließt direkt, ist nicht wie die von Shortcuts überzeichneten Filme von heute, sondern erzeugt eine ungemein interessante Stimmung. Alain Corneau hat sich da wirklich selbst übertroffen und Gerard Depardieu spielt wirklich erstklassig ! |
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| Ehemaliger Mod Registriert seit: 21.06.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.325
| The Straight Story - Eine wahre Geschichte Regie: David Lynch ![]() Beschreibung: Immer wieder sieht der 73-jährige Alvin Straight (Richard Farnsworth) während des Films gedankenverloren in den Nachthimmel, als stellten die Sterne Reflektionen seiner eigenen Erinnerungen dar. Alvins Augenlicht ist nicht mehr das beste und seine Tochter (Oscarpreisträgerin Sissy Spacek) ist leicht zurückgeblieben, so dass sie nicht fahren kann. Also reist Straight auf einem Rasenmäher von Laurens, Iowa, nach Mt. Zion, Wisconsin. Eine langsame Reise, naturgemäß, mit ausreichend Zeit, irgendwo ein Nachtlager zu errichten und über den Kosmos nachzudenken. Alvin ist auf dem Weg zu seinem kranken Bruder; sie haben seit Jahren nicht miteinander gesprochen und nun ist es Zeit, Frieden zu schließen. Auf seiner Reise begegnen Alvin eine Reihe freundlicher Menschen, mit denen er sich anfreundet und man muss sich fragen: Haben wir es hier tatsächlich mit einem Film von David Lynch zu tun? Ein Wunder, dass dieser Film ohne Altersbeschränkung von einem Regisseur gemacht wurde, dessen Werk gemeinhin als verstörend und bizarr bezeichnet wird. Aber Lynch (Lost Highway, Wild At Heart) ist als Künstler viel zu komplex, als dass er sich festlegen ließe. Es gelingt ihm problemlos, The Straight Story auf ebenso anmutige wie freundlich bodenständige Weise zu erzählen, mit einer Gelassenheit, wie man sie heutzutage kaum noch in Filmen finden kann. Es ist ein Werk der Momentaufnahmen, lustig, sonderbar, ruhig und spirituell. So wird diese Geschichte über einen Mann auf einem Rasenmäher zu einer echten Lynch-Odyssee. Anders als alle Filme, die man kennt, aber ebenso willkommen wie ein Zitronentee mit Honig. Das beste daran ist, dass es sich hier um eine angemessene Ehrung der Karriere des Stuntveteranen und Schauspielers Richard Farnsworth handelt, der mit 79 Jahren die Figur des Alvin Straight absolut perfekt verkörpert und der kürzlich leider verstarb. Sein Gesicht gleicht hier einer Straßenkarte, die das gesamte Spektrum emotionaler Reiseziele abbildet. |
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| Ehemaliger Mod Registriert seit: 21.06.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.325
| Being John Malkovich Regie: Spike Jonze ![]() Beschreibung: Viele Filme erleben das Schicksal eines kreativen Bankrotts, ohne auch nur im Entferntesten etwas Neues oder zumindest Interessantes zu erzählen. Being John Malkovich kann man diesen Vorwurf allerdings wahrlich nicht machen, denn was Regisseur Spike Jonze und Drehbuchautor Charlie Kaufman hier erschaffen haben, ist etwas erfrischend Neues, das einem als Zuschauer den Glauben an das Kino zurückgibt. Der Film kitzelt das Gehirn und rührt das Herz. Das ist mehr, als man sonst über einen Film, der im Endeffekt nur die Geschichte eines verzweifelten, im Leben gescheiterten Puppenspielers (John Cusack) erzählt, auch nur ansatzweise erwarten darf. Wie dies möglich ist? Es ist ein Moment im Rahmen der Geschichte. Jener Moment, in dem genau dieser Puppenspieler einen Eingang entdeckt -- einen Eingang in das Gehirn von John Malkovich. Cusacks Puppenspieler arbeitet, um Geld zu verdienen, als Angestellter im siebeneinhalbten Stockwerk eines Bürogebäudes in Manhattan. Allein die Geschichte des siebeneinhalbten Stockwerkes würde ausreichen, um die Handlung eines ganzes Filmes mit ihr zu füllen. In Being John Malkovich aber ist dies nur ein kleiner Gag am Rande. Im Mittelpunkt des Geschehens steht vielmehr der Versuch des Puppenspielers und einer Kollegin (Catherine Keener), aus dem Weg in Malkovichs Gehirn Geld zu machen. Sie öffnen Touristen den Weg in sein Gehirn und geben ihnen die Chance, 15 Minuten im Kopf des Schauspielers zu verbringen. Die Geschichte wird kompliziert, als John Malkovich spürt, dass etwas mit ihm nicht stimmt und den Ursachen für dieses Problem auf den Grund geht. Dreh- und Angelpunkt des Filmes ist natürlich John Malkovich, der, obwohl als introvertierter Schauspieler bekannt, sich in dieser wilden Tour über die Leinwand selbst nicht allzu ernst nimmt. Sensationeller Höhepunkt des Filmes ist schließlich ein Tripp von John Malkovich in sein eigenes Gehirn und seine Begegnung mit Dutzenden Malkovichs in sich drin. |
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| Registriert seit: 21.03.2005 Ort: Zwischen Himmel und Hölle
Beiträge: 2.332
| Hallo, demnächst soll der Film "Doom" auf die Leinwand kommen.Hoffentlich wird das ein Riesenkracher.Das Potenzial ist da.Hier ein kleiner Trailer : http://media.filmforce.ign.com/media...04/vids_1.html |
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| | # 17 |
| Registriert seit: 14.08.2005
Beiträge: 4
| ![]() Inhalt: Die US-Marines betreiben auf Parris Island ein Trainingscamp, wo die Rekruten auf ihren Einsatz in Vietnam vorbereitet werden. Dort setzt Sergeant Hartman alles daran, die Soldaten mit brutalem Drill für den Ernstfall zu trimmen. Die Männer werden unterschiedlich mit den Erniedrigungen fertig: Während Private Joker Davis, der als Militärberichterstatter eingesetzt wird, mit Humor reagiert, bricht Private Leonard Lawrence, von allen "Gomer Pyle" genannt, unter dem Druck zusammen... Kritik: Full Metal Jacket ist ein Typ von Gewehrmunition. Der Film beschreibt in zwei Teilen die Unmenschlichkeit, die der Krieg verursacht - dabei ist der 1. Teil, der im Ausbildungslager stattfinden, der beeindruckendere. Die Reaktion der Männer auf den gnadenlosen Druck wird fesselnd und schockierend dargestellt. Der Einsatz im Dschungel fällt dagegen etwas ab. Trotzdem ein absolut sehenswerter Streifen. Absolut geiler Film! Muss jeder einmal gesehen haben!!!!!! |
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| | # 19 |
| Registriert seit: 31.01.2006 Ort: Nähe Hamburg
Beiträge: 254
| Gladiator Im Jahr 180 nach Christus steht Kaiser Marc Aurel am Ziel seiner Träume: Mit den germanischen Stämmen sind die letzten Feinde besiegt. Nun gilt es nur noch, einen Nachfolger zu installieren. Der Kaiser favorisiert seinen Feldherrn Maximus, Sohn Commodus hingegen rechnet mit sich selbst. Mit der Entscheidung des Vaters unzufrieden, tötet er diesen und versucht Maximus zu ermorden. Dem gelingt die Flucht, die ihn schließlich ins Kolosseum Roms führt. Von hier aus startet er seinen Rachefeldzug gegen den Thronräuber Commodus. ABSOLUT Empfehlenswert ! |
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| Ehemaliger Mod Registriert seit: 21.06.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.325
| Night On Earth von dem großartigen Regisseur Jim Jarmusch ![]() Darsteller: Winona Ryder, Gena Rowlands, Roberto Benigni, Armin Mueller-Stahl, Beatrice Dalle Die Geschichte beginnt an einem Abend um 19.07 Uhr in Los Angeles. Eine Talentsucherin steigt in ein Taxi, das von einer mürrischen, rauchenden jungen Frau gelenkt wird. Im Laufe der holprigen Konversation kommt der Fahrgast zu der Überzeugung, dass dieses Taxi die perfekte Lokation für einen bestimmten Teil eines Films wäre. Unterdessen, in genau diesem Moment, haben Taxifahrer in New York, Paris, Rom und Helsinki einzigartige Erlebnisse mit unterschiedlichen Menschen und der sozialen Barriere, die zwischen den Vorder- und Rücksitzen ihrer Fahrzeuge errichtet ist, was häufig in absurde oder bewegende Situationen mündet. Als Fahrer ist beispielsweise Roberto Begnini zu sehen, der sich seine irre Beichte von einem Priester abnehmen lässt, Armin Müller Stahl, der das Lenkrad an einen fassungslosen Giancarlo Esposito übergibt, oder Isaach De Bankolé, der unnachgiebig mit einer wütenden blinden Frau über Sehvermögen und Sex diskutiert. Heraus kommt eine Kette flüchtiger intimer Momente (nicht immer erwünscht von den Charakteren). Sie haben den Effekt einer Handvoll Streichhölzer, die zur gleichen Zeit an verschiedenen Stellen der Welt angezündet werden und ihre Umgebung für ein paar kurze Augenblicke hell erleuchten. (Quelle: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...373813-2739720 ) Sollte man unbedingt gesehen haben! |
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| S: USS Charleston | hilpers | Dieses Thema | Pingback | 20.01.2009 15:11 | |
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