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Tomb Raider auf dem PDA:
Auf Intels Entwickler-Konferenz IDF zeigte Intel, dass der neue PDA-Prozessor PXA250 sogar für 3D-Spiele genügend Rechenpower hat.
München (daf) Lara Croft erlebt erneut eine Reinkarnation - diesmal auf PDAs. Auf dem IDF (Intel Developer Forum) in München diente die Action-Heldin als Beleg für die Leistungsfähigkeit von Intels neuen XScale-Prozessoren, in diesem Fall des Modells PXA250.
PDAs mit dem PXA250 laufen mit bis zu 400 MHz und sollen laut Intel trotzdem ein Drittel weniger Strom verbrauchen als die bisherigen 206-MHz-StrongARM-Chips, wie sie etwa in den aktuellen iPAQ-Modellen von Compaq eingesetzt werden. Stuft man die Frequenz per Stromsparmodus auf 200 MHz herunter, soll er gar nur ein Drittel der heute aktuellen PDA-Prozessoren verbraten.
Der XScale-Prozessor kommt mit seinen 400 MHz - ganz ohne 3D-Grafikchip - nach Augenschein in puncto 3D-Leistung etwa dahin, wo der erste Teil von "Tomb Raider" vor fünf Jahren angefangen hat.
Zum Einsatz kam ein Prototyp des neuen LOOX-PDAs von Fujitsu-Siemens, der in Taiwan beim Assemblierer Quanta gefertigt wird - wo auch so manch' anderes Marken-Notebook zusammengeschraubt wird.
CHIP Online meint:
Den Tod des GameBoy braucht man noch nicht gleich auszurufen, aber ein Hingucker ist Lara Croft auf dem PDA allemal. Allerdings müssen auch 400-MHz-PDAs nach wie vor ohne 3D-Chip auskommen und bieten deshalb grafisch genau das, was - man erinnere sich - so manches ältere Spiel von 1996/97 im Software-Modus bei einer Auflösung von 320 x 240 eben bieten kann. Wir freuen uns schon auf Duke Nukem 3D auf dem PDA.
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quelle: chip online - 30.05.2002, 12:41
na das is doch mal was...