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| Hausmeister im Virtuellen Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 3.535
| Hi, Das bezieht sich zwar noch auf 9.04, aber für den Einstieg sollte es noch reichen: Galileo Computing :: Ubuntu GNU/Linux 9.04 - Jaunty Jackalope - openbook Die meiner Meinung nach beste Website bezüglich Ubuntu ist: Startseite ? Wiki ? ubuntuusers.de --> Einsteiger ? Wiki ? ubuntuusers.de Für weitere Infos über Linux im Allgemeinen: Galileo Computing :: Linux – Das umfassende Handbuch - openbook Und ab der nächsten Ubuntuversion soll es dann auch ein aktuelles Handbuch geben: heise open - Ein Handbuch für Ubuntu Ich hoffe Du hältst die Leseorgie durch Grüße Grunzer
__________________ Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine noch das andere und verliert am Ende beides. Benjamin Franklin |
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| Registriert seit: 17.01.2008
Beiträge: 94
| Zitat:
ich nutze hauptsächlich OpenSuse und (auf meinem guten alten Schleppi) Puppy-Linux. Ersteres ist v.A. für Einsteiger eine sehr gute Hilfe, da hier in der Distribution gleich pdf-Handbücher zur Verfügung stehen, die auch Anfängerprobleme behandeln. Auch ist es - von der Bedienung her - Windows nachempfunden (mein subjektiver Eindruck), sodaß Umsteigern der Einstieg erleichtert wird. Wie Ubuntu aufgebaut ist, weiß ich nicht, werde es aber bei zeiten mal probieren. Puppy-Linux ist ein recht einfaches System, welches sich v.A. auf alten Rechnern lohnt, da es nur sehr wenig Ressourchen verbraucht. Allerdings ist Puppy ein Manko anzukreiden, was im übrigen auch den anderen schmalbrüstigen Distributionen anzukreiden ist: Sie laufen nciht auf jedem System. Man muß also rumprobieren, bis man eines hat, das 1. läuft und 2. die Dinge macht, die man braucht. Ressourcensparen hat halt seinen Preis. Open-Suse dagegen habe ich auf mehreren Rechnern zum Laufen gebracht. Sehr gut gefällt mir dort die recht einfache Installation von Zusatzsoftware (Yast, "One-Click-Install", z. T. Zypper) Ubuntu hat sicherlich ähnliche Funktionen. Was dieses Forum betrifft: die Stärken liegen v.A. auf Hardware und auf viele weitere Probleme und deren Lösungen im Bereich Computer. Bzgl. Linux ist dieses Forum allerdings sehr allgemein gehalten, da so gut wie jeder der hier teilnehmenden ein anderes Linux fährt. Für Distributionsübergreifende und allgemeine Fragen zu Linux ist es sehr gut. Für distributionsspezifische Fragen sind jedoch die betreffenden Fachforen besser geeignet, da dort eine größere Zahl von Leuten zusammen finden, die die gleiche Distribution verwenden. Für OpenSuse gibt es die "Linupedia" (http://www.linupedia.org/opensuse. Ich denke, für Ubuntu gibt es vergleichbare Hilfen. Teilweise sind die Infos auch übertragbar. Zu empfehlen ist, zumindest am Anfang, die Windows-Partition zu erhalten. Standartmäßig über einen Bootmanager. Heutzutage ist "GRUB" am Gebräuchlichsten. Früher war das "Lilo". Nicht alles wirst Du gleich unter Linux machen können. Manches wirst Du noch 'ne ganze Weile unter Win machen müssen, bis Du geeignete Linux-Alternativen gefunden hast. Das Problem bei Linux ist nicht die fehlende Anwendung, sondern meist die Tatsache, daß man in der Fülle der Möglichkeiten nicht die richtige erkennt. Manches geht auch einfach (noch) nicht (richtig), v.A. bzgl. neuer Hardware. Hier haben einge Hersteller noch etwas Nachholbedarf. So bin ich z.B. gezwungen, bei meinem Brother-Drucker Fax und Scannen noch unter Windows zu betreiben, da die Treiber noch nicht richtig funktionieren (was sich aber inzwischen geändert haben könnte). Wichtig: Anders als bei Windows sind unterschiedliche Versionen ein und der selben Distribution (z.B. Opensuse oder Ubuntu) nicht miteinander kompatibel - jedenfalls nicht ohne Weiteres. Daher muß die Software nicht nur für die Distribution, sondern sogar für die Version passen. Dafür prüfen mächtige Installationsprogramme wie z.B. Yast auch bei jeder Installation die sogenannten "Abhängigkeiten'". Das sind Programme, Module, Treiber usw., die ein zu installierendes Programm benötigt. Kann das benötigte nicht installiert werden, bietet Yast Alternativen an. Man kann also wählen, was man tut. Der Vorteil einer solch auf den ersten Blick recht umständlichen Vorgehensweise liegt auf der Hand: Wird VOR der Installation geprüft, ob ein Programm in der vorhandenen Umgebung problemlos läuft oder sich mit irgendwas bereits vorhandenem beißt, dann bleiben einem eine ganze Reihe von Abstürzen und sonstigen Problemen von vorneherein erspart. Hat man sich mal dran gewöhnt, will man es nicht mehr missen. ![]() Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tatsache, daß Du bei den meisten Distiries (Distributionen) mindestens 2 User anlegen mußt. 1. Den "Root". Dieser hat die absolute Macht über das gesamte System. Er kann wirklich alles ändern, was er will. 2. Den "User": Das können mehrere sein. Du kannst für jeden beliebige Rechte festlegen. Der Vorteil ist, daß Schadprogramme erst mal vom Root autorisiert werden müssen, bevor sie Schaden anrichten können. Daher ist es auch nicht sinnvoll, sich als Root im Internet herumzutreiben. Der Nachteil: bei jeder Installation, Systemupdate usw. mußt Du Dich erst mal als Root einloggen (geht aber problemlos in einer "Shell"). Auch hier ist ein wesentlicher Unterschied zu Windows: Die "Shell" oder auch "Bash" entspricht im Prinzip dem "Dos-Prompt". Nur mit dem wesentlichen Unterschied, daß Du jedes Linux-Programm auch in der "Bash" starten kannst. Du benötigst die graphische Umgebung also nicht unbedingt - im Gegensatz zu Windows. Windows-Programme lassen sich nicht über den DOS-Prompt starten. Mit folgenden Dingen soltest Du Dich intensiver beschäftigen, wenn Du Linux sinnvoll benutzen willst: 1. Repositories: Hiermit kannst Du festlegen, welche Dinge mit welchen Prioritäten aktualisiert werden sollen. Ist recht kompliziert, aber notwendig. 2. Arbeiten in der Shell. Besser Du lernst die wichtigsten Funktionen der Shell, solange Dein System problemlos läuft. Solltest Du ein Problem haben und nicht Deine graphische Oberfläche starten können, ist es gut, wenn Du weißt, wie Du wenigstens in die Shell kommst und wie Du an die benötigten log-Dateien kommst. Denn in die Shell kommst Du so gut wie immer! Linux hat für fast alles eigene log-Dateien. Nur heißen die nicht immer "log". Oft wirst Du dann in den Foren gefragt, Zitat:
Per Link kann diese dann jeder einsehen, der Dir helfen will und kann. pastebin - Type, paste, share. Schönen Abend noch und viel Spaß mit Deinem Linux-System.... | ||
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