eine kleine befehlsliste fuer linux

Alt 30.07.2003, 23:09   # 1
delforcer
...ist anders...
 
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Registriert seit: 05.10.2002
Beiträge: 6.121
also dies hier ist eine kleine liste von befehlen. damit einsteiger eine kleine hilfe haben. wenn sie nicht mehr weiter wissen mit den befehlen. folgend erstmal eine uebersicht, denn es muss ja nicht sein, dass wenn jemand einen bestimmten befeghl sucht, er sich alles hier durchlesen muss. das waere unnoetig und deshalb diese inhaltsverzeichniss. aber zuerst erklaerungen zu farben und anderen sachen, damit keine missverstaendnisse auskommen!
das ganze hier ist auch fuer anfaenger geschrieben, deswegen ab und an beispiele.


Farben:
normaler text
normaler text bei den befehlen - damit sich die textfarbe von den linkfarben unterscheidet...
<a name="inhalt">linkfarbe</a>

- j = jeder - diese befehle koennen von jedem ausgefuehrt werden
- r = root - nur dieser benutzer kann den befehl ausfuehren
- js = jeder mit schreibberechtigungen - jeder der in dem gewuenschten verzeichniss schreibrechte hat
- jb = jeder der berechtigungen an der/den datei/en hat

<a name="iinhalt">inhalt</a>

befehle, basics:
befehle, basics:

<a name="1">runterfahren des pcs in der shell, xwindow starten und wechsel der benutzeroberflaeche</a>
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  • shutdown -h now - hier wird das system runter gefahren und anangehalten - r
  • shutdown -r now - reboot des rechners, also ein neustart - r
  • shutdown -k now - faehrt das system nicht runter, warnt nur die benutzer - r
  • shutdown -f now - ueberspringt den filesystemcheck, somit ein schnelles runterfahren - r
  • shutdown -F now - hier wird der filesystemcheck beim neustarten erzwungen - r
  • shutdown -c now - bricht den runterfahrvorgang ab - r
  • startx - startet das xwindow system - j
  • switchdesk KDE/GNOME - hiermit kann man die benutzeroberflaeche aendern. wenn jemand KDE benutzt und GNOME nutzen will, muss er folgerichtig GNOME reinschreiben [es koennen natuerlich noch mehr oberflaechen sein, ich beziehe das ganze aber auf die verbreitesten (gilt auf alle faelle fuer red hat der befehl)] - j
    [list:5c8765ac86]anstatt des "now" kann man auch eine zeit angeben. beispiel waere fuer 5 minuten dann[list:5c8765ac86]
  • shutdown -h 5
[/list:u:5c8765ac86][/list:u:5c8765ac86]

<a name="2">in ein verzeichniss gehen,inhalt auflisten, ordner erstellen und loeschen</a>
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  • cd - damit kann man in ein verzeichniss gehen. beispiel folgt - j[list:5c8765ac86]
  • cd /home - hier sind wir in das /home-verzeichniss gegangen
[*]ls - damit kann man sich den ordnerinhalt auflisten lassen - j[*]ls -a - hier werden alle dateien angezeigtm auch .dateien - j[*]ls -al - hier werden alle dateien eines ordners angezeigt. denn .dateien werden bei ls beispielsweise nicht angezeigt. ausserdem werden die rechte an den dateien mit angezeigt, was bei ls -a nicht der fall ist - j[*]dir - duerfte bekannt sein von windoze, listet wie ls den ordnerinhalt auf - j[*]dir -a - ist das selbe wie ls -a - j[*]dir -al - ist auch wieder gleichzusetzen mit ls -al - j[*]pwd - zeigt in welchem verzeichniss man sich befindet - j[*]mkdir - zum erstellen von ordnern - js[*]vi text.txt - erstellt die text.txt mithilfe von dem consoleneditor "vi improved" auch "vim" genannt - js
  • i - i bedeutet insert, demzufolge koennen wir nun die text.txt erstellen oder eine vorhandene aendern. und nachdem man mit der erstellung oder aenderung fertig ist, einfach ESC druecken. und mit :w werden die aenderungen oder die erstellte date gespeichert. und damit wir den editor verlassen koennen, nutzen wir den befehl :q
[*]rmdir - loeschen eines leeren ordners - js[*]rm -drf - loeschen eines ordners bitte vorsicht mit dem befehl, wenn man ihn denn benutzen will, sollte man genau drauf achten was man loescht! - js[*]rm - loeschen einer datei - js[/list:u:5c8765ac86]

<a name="3">rechte an dateien aendern, dateien/ordner zu einer bestimmten benutzergruppe zuweisen und dateien einem bestimmten user zuweisen</a>
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  • chmod - aendert die zugriffsrechte einer datei oder eines ordners - jb
  • chown - andert den besitzer der datei oder eines ordners - jb
  • chgrp - aendert die zugriffsrechte der grupper einer datei oder ordners - jb

    ansicht der rechte und erklaerung
    [list:5c8765ac86]
  • es gibt 2 arten der darstellung, einmal die mit den zahlen, beispiel "777" was bedeuted das jeder aber auch alle rechte an irgendeiner datei haben.
    dann gibt es noch die textdarstellung mit rwx. r steht in dem falle fuer read(lesen), w steht fuer write(schreiben) und x steht fuer ausfuehren.
    r = 4, w = 2 und x = 1 und in diesem falle wuerde das 7 ergeben (4 + 2 + 1 = 7). und die erste zahl steht fuer den owner also fuer den besitzer der datei. natuerlich besteht eine solche zahl aus drei ziffern (siehe beispiel 777). die zweite ziffer steht fuer die group also fuer die gruppe und die letzte zahl steht fuer other also fuer die anderen.

    um das ganze mal zu verdeutlichen ein kleines beispiel dazu:

    die datei boot.b in dem bootverzeichniss hat folgende rechte.


    dateibesitzer: root
    gruppe der datei: root
    textansicht: -rw-r--r--
    zahlenansicht: 644


    <u>erklaerung zu dem beispiel</u>

    also der besitzer root, kann diese datei lesen und schreiben. ausfuehren kann er sie nicht, da er dazu keine rechte hat. lesen = r = 4, schreiben = w = 2, und zusammengezaehlt ergibt das 6. da er sie nicht ausfuehren kann, brauchen wir das gar nicht mit aufzufuehren, da der wert 0 betraege.

    die gruppe root kann diese datei nur lesen.
    lesen = r = 4. da die gruppe nichts anderes machen kann, bleibt der wert auf 4.

    und die anderen koennen die datei auch nur lesen, was dann wie im vorherigen beispiel wieder 4 ist.
in der shell kann man sich die rechte der dateien mit folgendem befehl anzeigen lassen
[*]
ls -l - l steht fuer list - j[/list:u:5c8765ac86]

<a name="4">kompilieren</a>
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  • ./configure - - j
  • make - - j
  • make install - - r
  • make uninstall - - r

    <u>erklaerung zum kopilieren</u>

    also nun kommen wir zum kompilieren. keine sorge, das klingt schlimmer als es wirklich ist. den kompilieren ist nichts wovor man angst haben muss, da der rechner das schon allein kann. alles was man dazu braucht ist das terminal und die abhaenigkeiten der dateien muss man wissen. also abhaengigkeiten sind entweder programme oder lib-dateien (xxx.so oder aenliche). ja und woher erfaehrt man nun die abhaengigkeiten?
    in den meisten paketen liegen zumeist README oder INSTALL dateien, welche man auch wirklich lesen sollte! nicht ignorieren, lesen und schon weiss man bescheid, was gebraucht wird und was nicht. natuerlich ist das leider nicht so bei allen paketen aber bei den meisten, und wenn man soetwas mit dabei hat, sollte man lieber drauf zurueckgreifen.

    um mal zu zeigen, das README sinnvoll sind mal ein beispiel einer README (von dem programm Gwenview).


    -&gt; What is it ?

    Gwenview is a simple image viewer for KDE. It features a folder tree window

    and a file list window to provide easy navigation in your file hierarchy.

    Image loading is done by Qt library, so it supports all image formats your

    Qt installation supports.

    -&gt; Requirements

    KDE 3.0 or more.

    As of version 0.14, Gwenview requires KDE 3.0.

    -&gt; Installation

    ./configure

    make

    make install


    If configure fails to find your Qt or KDE libs, you will have to type

    'export KDEDIR=/path/to/kde'

    and

    'export QTDIR=/path/to/Qt/lib'


    natuerlich sind dort noch mehr infos zu finden, nur das haette hier den rahmen gesprengt. ich denke mal ihr werdet verstanden haben, dass README dateien sinnvoll sind und nicht IGNOREME heissen.

    nun zum kopilieren

    als erstes muss man logischer weise in den <u>entpacken</u> ordner gehen und hier gibt man in der console ./configure ein. hier preuft dann der rechner ob alle abhaengigkeiten stimmen, oder ob man doch welche benoetigen tut. nachdem das soweit in ordnung war, erstellt er die zum kopilieren benoetigten dateien und einstellungen. und das ganze kann etwas zeit in anspruch nehmen, aber ihr koennt ja auch zusehen was er macht.

    so, nachdem alles gut gegangen ist, koennen wir ja zum kompilieren uebergehen. und jetzt geben wir in die console make ein. hier werden die source-dateien in die rechner-sprache uebersetzt, also kompiliert. wenn es zu fehlern kommen sollte, dann kann es sein das dieses programm nicht richtig ist, oder irgendwelche abhaengigkeiten wurden nicht ordentlich geprueft (kommt sehr selten vor, bei uns kam es nur 1 mal vor [irgendwelche header-dateien waren nicht vorhanden {sie waren in einem anderen ordner}]). wenn es wirklich zu fehlern kommen sollte, dann steht das auch alles da.

    nachdem er auch damit fertig ist und keine fehlermeldungen gekommen sind, koennen wir zum installieren uebergehen, doch hier brauchen wir dann doch root-rechte. also geben wir in die console su [enter] ein und das rootpasswort. da wir es ja installieren wollen, geben wir einfach make install ein. und nun installiert er artig das ganze und ist fertig.

    man kann das ganze auch auf eine andere art installieren und zwar mithilfe von checkinstall.
    http://asic-linux.com.mx/~izto/checkinstall/index.php
    und dieses tool gibt es fuer fast jede distri, oder man kompiliert, wie hier beschrieben, sich das ganze selbst. wir wollen ja auch anwenden was wir lesen :schmunze:

    nachdem wir uns das programm auf den rechner gespielt haben.
    muessen wir die schritte 1 und 2 genauso machen wie beim herkoemmlichen kompilieren.
    bloss der dritte schritt unterscheidet sich, da wir beim installieren nicht wie eben make install eingeben, sonder wir nutzen den folgenden befehl checkinstall. natuerlich muesst ihr beachten wo ihr checkinstall liegen habt, es kann durchaus moeglich sein, das das folgende kommt bash: command not found. aber keine sorge, gebt den befehl mit pfadangabe (wo das programm ist) an und dann sollte es wunderbar klappen. wenn wir also checkinstall -r eingeben (mit checkinstall --help kann man sich die hilfe anzeigen lassen ueber die moegleichen funktionen), erstellt das programm eine RPM, welche irgendwo liegt in meinem falle unter red hat&lt;!&gt; liegt die in /usr/src/redhat/rpms/i386 [den ordner kann man auch aendern](i386 deswegen, weil wir fuer den i386 RPMS erstellen...). also auf deutsch, das kann variieren, da es disrtis-abhaengig ist.
    und da dieses programm nicht bloed ist, installiert er auch gleich diese von ihm erstellte PRM.
    und das war es dann soweit...
    das programm unterstuetzt bei der version 1.5.3 folgende paketsysteme:

    [list:5c8765ac86]
  • -S slackware (slackware pakete)
  • -R RPM (redhat pakete [koennen von anderen auch benutzt werden{suse, mandrake, usw...}])
  • -D deb (debian pakete)


so nachdem wir wissen wie man etwas kompiliert/installiert, muessen wir ja auch wissen, wie man etwas wieder deinstalliert. das ist, wenn man den ordner noch hat, kein thema. indem man einfach make uninstall in der console eingibt. natuerlich kann dies auch wieder nur root! also loescht diese ordner <u>bitte nicht</u>, alles andere koennte in unsinnige arbeit ausarten, da man, wenn man es wieder weghaben will, wieder ./configute machen muss.
[/list:u:5c8765ac86]

<a name="5">rpm installation</a>
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  • rpm -i xxx.rpm - installiert die rpm - r
  • rpm -U xxx.rpm - updatet ein bereits installiertes paket - r
  • rpm -e xxx - deinstalliert ein installiertes paket - r
  • rpm --help - zeigt die hilfe und moeglichen optionen an - j

    <u>weitere optionen, zusammenfassen von verschiedenen optionen</u>
  • -v - verbose mode, zeigt mehr details an - r
  • -h - fortschrittsanzeige - r
  • --test - zeigt an, ob es funzen wuerde - r
  • --nodeps - hier werden abhaengigkeiten ignorier nicht empfohlen - r
  • --replacepkgs - neuinstallation, wenn paket schon vorhanden - r

    <u>beispiele</u>
  • rpm -ivh xxx.rpm - installiert mit forschritssbalken und mehr details [so mache ich es immer] - r
  • rpm -Uvh xxx.rpm - updatet mit fortschrittsbalken und mehr details [so mache ich es immer] - r

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del vZ cty
& del/cty/FTF
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Alt 22.01.2005, 22:19   # 2
hobbyesel
Mondcamper
 
Benutzerbild von hobbyesel
 
Registriert seit: 13.11.2003
Ort: Habana
Beiträge: 811
Auch eine Befehlsliste gibt es hier.

Ziemlich übersichtlich... find ich.......


>>>HIER<<<
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Alt 27.05.2012, 22:21 # --
News Flash
 
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