Problem mit Twin-LNB Inverto Twin Black Ultra 0,2 dB

Alt 04.07.2012, 16:31   # 1
Kubo
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Zum Betrieb von 2 Sat-Empfängern habe ich das genannte Twin-LNB an einer 80-cm Schüssel installiert.

Weil der 2. Empfänger in einem Nebenraum steht und selten benutzt wird, ist mir eine von Anfang an vorhandene macke des Twin-Lnbs erst kürzlich zufällig aufgefallen.

Auf dem einen Empfänger waren nur noch wenige Sender zu empfangen, was ich auf einen Fehler des schon jahrelang vorhandenen Sat-Kabels zurückgeführt habe. Das habe ich dann durch ein hochwertiges und 5-Fach geschirmtes High-End-Kabel ersetzt und hatte auch sofort einen hervorragenden Empfang mit Pegeln der Signalstärke und Qualität von jeweils fast 100 Prozent.
Alles wunderbar also, doch als ich am nächsten Morgen den Sat-Empfänger eingeschaltet habe, war überhaupt nichts mehr zu empfangen..

Bericht war unterbrochen..
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Alt 04.07.2012, 16:31 # --
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Alt 04.07.2012, 18:18   # 2
Kubo
 
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Mein Beitrag lt. Titeltext war zuvor leider nicht komplett ..Hier nachstehend die komplette und korrigierte Version:

Zum Betrieb von 2 Sat-Empfängern habe ich seit einiger Zeit das obengenannte Twin-LNB an einer 80-cm Satg-Antenne installiert.

Weil der 2. Empfänger in einem Nebenraum steht und äußerst selten benutzt wird, ist mir eine von Anfang an vorhandene Macke des Twin-Lnbs erst kürzlich zufällig aufgefallen.

Mit dem genannten Zweit- Empfänger waren nur noch wenige Sender zu empfangen, was ich auf einen Fehler des schon jahrelang vorhandenen Sat-Kabels zurückgeführt habe. Das habe ich dann durch ein hochwertiges und 5-fach geschirmtes 130dB-High-End-Kabel A++ ersetzt und hatte auch sofort einen hervorragenden Empfang mit Pegeln der Signalstärke und Qualität von jeweils fast 100 Prozent.

Alles wunderbar also, doch als ich am nächsten Morgen den Sat-Empfänger eingeschaltet habe, war überhaupt nichts mehr zu empfangen..

Das erschien mir äußerst seltsam, denn nachts hatte sich doch niemand an der Anlage zu schaffen gemacht und alles war unverändert. Habe dann vorsichtshalber trotzdem die Leitung zur Sat-Antenne mit einem Meßgerät überprüft, doch auch dort war kein Kurzschluß oder eine Leitungsunterbrechung festzustellen.

Jetzt war guter Rat teuer.. Woran konnte es dann noch liegen ? Nächste Maßnahme : Sat-Receiver an der "verdächtigen" neuen Leitung gewechselt, aber auch der andere Receiver brachte keinen Empfang zustande.

Dann habe ich probeweise mit meinem Haupt-Empfangsgerät, einem Kathrein UFS 922 beide Ausgänge des Inverto-Twin-LNBs einzeln getestet, ..also ein Ausgang blieb dabei immer frei. Beide Ausgänge funktionierten hervorragend und lieferten gleich gute Ergebnisse.

Der Fehler, nämlich der Ausfall des Empfangs zweiten Sat-Receivers tritt also immer nur dann auf, wenn der am anderen Ausgang betriebene Kathrein UFS 922 nicht eingeschaltet ist oder wenn ich z.B. das Sat-Kabel abschraube, was natürlich ebenso zu einer Unterbrechung des von diesem Empfänger ausgehenden Steuerstroms zum LNB führt.

Daraus schließe ich, daß zwischen den beiden eigentlich unabhängig arbeitenden Systemen im Twin-LNB doch eine Verbindung besteht. Die Frage ist nun die, ob diese Verbindung auf einem Fehler beruht oder "normal" ist.?

Nach meiner Meinung dürften sich in einwandfreien Twin-LNBs die beiden Steuerströme (V+H-Polarisations-Steuerung mit 14 bzw. 18 Volt) nicht gegenseitig störend beeinflussen.

Als ich bemerkte, dass sie es in meinem Inverto-LNB offensichtlich trotzdem tun, habe ich einen weiteren Versuch gemacht und bin zu dem interessanten Ergebnis gekommen, daß lediglich nach dem Ausschalten des Kathrein UFS 922 oder nach Abschrauben des Sat-Kabels vom dem Gerät ein Empfang an der anderen Ableitung des Twin-LNbs nicht mehr möglich war. Signalstärke war zwar noch zu ca. 70 Prozent vorhanden, aber Signalqualität gleich Null.

Faktisch ist es nun so, daß gleichzeitig beide Ausgänge des Twin LNBs anscheinend auf die vom Kathrein-Sat-Receiver ausgehende LNB-Versorgung mit 14 bzw. 18 Volt angewiesen zu sein scheinen, obwohl der an dem zweiten LNB-Ausgang angeschlossene Sat-Empfänger dem LNB doch ebenfalls die gleichen Spannungen zur Verfügung stellt, wenn er eingeschaltet wird. (die Funktion habe ich nachgemessen, war OK)

Nur wenn der Kathrein-Sat-Empfänger an dem einen LNB-Ausgang eingeschaltet ist, arbeitet auch jeder am zweiten. LNB-Ausgang betriebene Sat-Receiver einwandfrei. So lautet das Endergebnis meiner Tests.

Als (..hoffentlich) Lösung des Problems werde ich mir heute nun einen billiges Baumarkt-No-Name- LNB kaufen und damit mein angeblich viel besseres Marken-LNB "INVRTO- Twin-Black Ultra IDLB-TWLN20 0,2 dB" ersetzen .

Mich würde aber trotzdem noch interessieren, was Experten aus dem Forum zu den Ursachen für den aufgetretenen Fehler zu sagen haben.

Das könnte auch noch manche andere Leute interessieren, denn bei meinen Nachforschungen im Internet las ich in älteren Forenbeiträgen ebenfalls Beiträge, in denen von dem Problem berichtet wird, daß zwar ausreichend Signalstärke vom Empfänger SAT-angezeigt wird, jedoch trotzdem wegen mangelnder Signalqualität überhaupt kein Empfang möglich ist.

Eventuell waren an diesen Erscheinungen dann auch defekte oder fehlkonstruierte Twin- oder Mehrfachh-LNBs , deren einzelne Ausgänge nicht richtig entkoppelt sind, schuld.. ?
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Alt 04.07.2012, 22:16   # 3
raceroad
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Hallo und nw welcome

Zitat:
Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
Habe dann vorsichtshalber trotzdem die Leitung zur Sat-Antenne mit einem Meßgerät überprüft, doch auch dort war kein Kurzschluß oder eine Leitungsunterbrechung festzustellen.
Wie wurde das genau gemacht - Durchgangsprüfer oder Multimeter? Zwischen Leitungsunterbrechung und einwandfreier Kabelverbindung gäbe es noch die Zwischenstufe eines zu hohen Gleichstromwiderstands. Das Fehlerbild würde dazu oder zu einem schwächelnden Receivernetzteil passen, wobei die zweite Ursache wegen

Zitat:
Nächste Maßnahme : Sat-Receiver an der "verdächtigen" neuen Leitung gewechselt, aber auch der andere Receiver brachte keinen Empfang zustande.
unwahrscheinlich erscheint.


Du hast zwar viel geschrieben und allerlei Sachen ausprobiert. Vom für mich naheliegendsten Test lese ich aber nichts : Anschluss des zweiten Empfängers an der Ableitung, an der normalerweise der UFS 922 betrieben wird. Dann läge der einzige Unterschied zum "normalen" Setup in der Verwendung eines anderen Antennekabels.

Typisch für eine schlechte Kabelverbindung wäre außerdem, dass es bei näherer Betrachtung gar nicht stimmt, dass solo mit dem zweiten Empfänger gar keine Sender zu empfangen sind, sondern dass vielmehr zumindest die aus dem Feld LV dieser Liste auch ohne Unterstützung funktionieren, und dass umgekehrt das parallele Einschalten des UFS 922 dann nicht zum Empfang aller Sender mit dem zweiten Receiver verhilft, wenn am UFS 922 ein Sender aus dem Feld LV gewählt wird.

Zitat:
Als (..hoffentlich) Lösung des Problems werde ich mir heute nun einen billiges Baumarkt-No-Name- LNB kaufen und damit mein angeblich viel besseres Marken-LNB "INVRTO- Twin-Black Ultra IDLB-TWLN20 0,2 dB" ersetzen .
Würde mich überraschen, wenn das alleine helfen würde.

Davon abgesehen ist das Inverto Black-Ultra Twin nicht gerade die Idealbesetzung für die Rolle des LNBs [Kein Bild? Bitte lesen!] . Die hohe Verstärkung führt nicht selten zu Ausfällen wegen Übersteuerung. Außerdem wäre von der Konzeption her zur adäquaten Versorgung des Twinreceivers UFS 922 und des Zweitreceivers ein Quad-LNB die bessere Wahl. Sollte zum Twin nur ein Kabel zu verlegen sein, wäre der Umstieg auf ein Unicable-Legacy-LNB wie z.B. dem von Inverto die andere Alternative. Mich jedenfalls würde es stören , den Twin bei Versorgung über nur ein Kabel nur eingeschränkt nutzen zu können.
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Alt 05.07.2012, 02:58   # 4
Kubo
 
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Zitat:
Zitat von raceroad Beitrag anzeigen
Wie wurde das genau gemacht - Durchgangsprüfer oder Multimeter?
Mit einem Multimeter (Ohm gemessen ) Damit habe ich auch die am LNB ankommenden Spannungen für die H/V-Umschaltung gemessen. Auch die war ok.

Zitat:
Zwischen Leitungsunterbrechung und einwandfreier Kabelverbindung gäbe es noch die Zwischenstufe eines zu hohen Gleichstromwiderstands. Das Fehlerbild würde dazu oder zu einem schwächelnden Receivernetzteil passen, ...
Das hätte zwar sein können, doch ich habe 2 unterschiedliche Sat-Receiver versuchsweise ausprobiert. Das müßte schon ein Superzufall sein, wenn beide rein zufällig ein schwächelndes Netzteil gehabt hätten. Außerdem hatte ich , wie oben schon erwähnt, die ankommenden Spannungen am LNB gemessen und die waren einwandfrei und nicht vermindert. Natürlich war das LNB beim Messen nicht mit dem Kabel verbunden, so daß rein theoretisch mit angeschlossenem LNB noch ein teilweiser Masseschluß hätte vorliegen können, welcher dann die Spannung zusammenbrechen lässt.

Zitat:
Du hast zwar viel geschrieben und allerlei Sachen ausprobiert.
Ja, im Schreiben und im Experimentieren bin ich manchmal kaum zu bremsen.. Mit dem Problem SAT- Empfang kämpfte ich schon zwei Tage..

Zitat:
Vom für mich naheliegendsten Test lese ich aber nichts : Anschluss des zweiten Empfängers an der Ableitung, an der normalerweise der UFS 922 betrieben wird. .
Aber sicher habe ich das auch ausprobiert und sogar mit beiden "Zweitempfängern", bei denen es sich um einen älteren der wohl nicht so bekannten Marke Eycos und um einen erst kürzlich gekauften Zehnder DX 860e handelt. Die funktionierten beide einwandfrei, als ich sie an der Leitung angeschlossen hatte, die sonst mein Hauptgerät, den Kathrein UFS 922 mit dem Twin-LNB verbindet. Egal, auf welchen Anschluß des Twin-LNBs ich den F-Stecker mit dem Koaxkabel auch geschraubt habe.
Beide Ausgänge des LNB brachten gleichmäßig gute Leistung.

Deshalb hatte ich anfangs auch immer nur das neu verlegte Antennenkabel in Verdacht oder einen von mir gemachten Pfusch bei der Behandlung der 5 Abschirmungen des 130dB-Kabels , der evtl. beim Anbringen der F-Stecker passiert sein könnte und dann die Null-Qualitätsanzeige trotz des noch guten Signalpegels verursacht hätte..

Das wäre dann aber ein Dauerzustand gewesen und keine Erklärung dafür, daß abends noch bester Empfang mit ganz hervorragendem Signal und bester Qualität möglich war, doch morgens die ganze Herrlichkeit schon wieder auf Null-Qualität und Null Empfang zurückfällt.

Inzwischen weiß ich, wie schon in meinem ersten Bericht erwähnt, daß das einwandfreie Funktionieren des zweiten Empfängers davon abhängt, daß gleichzeitig der erste Empfänger, also der Kathrein UFS läuft.

Und das, obwohl beide Empfänger mit jeweils einem eigenen Kabel Verbindung zu "ihrem" jeweiligen Anschluß am Inverto-Twin LNB haben. Die Gerärte sollten also eigentlich völlig unabhängig voneinander arbeiten.

Zitat:
Typisch für eine schlechte Kabelverbindung wäre außerdem, dass es bei näherer Betrachtung gar nicht stimmt, dass solo mit dem zweiten Empfänger gar keine Sender zu empfangen sind, sondern dass vielmehr zumindest die aus dem Feld LV auch ohne Unterstützung funktionieren, und dass umgekehrt das parallele Einschalten des UFS 922 dann nicht zum Empfang aller Sender mit dem zweiten Receiver verhilft, wenn am UFS 922 ein Sender aus dem Feld LV gewählt wird.
Mein neu verlegtes "A++ 130dB -Spitzenkabel" habe ich schon nicht mehr in Verdacht.., sondern nur noch das Inverto-LNB.

Bin heute daher wie bereits angekündigt im Baumarkt gewesen und habe mir für Euro 12,99 ein neues Twin-LNB gekauft. Das nennt sich LPU 203 und hat ein Rauschmaß von 0,3 dB und 55dB typ. Verstärkung.

Damit werde ich morgen bzw. heute früh (im Moment ist es schon 2.30 Uhr und ich kann jetzt leider nicht mehr nicht aufs Dach, ohne dass man mich für einen Einbrecher hält.. ) das nach meiner laienhaften Einschätzung nicht ordentlich arbeitende Inverto-LNB probeweise ersetzen und dann hier wieder von dem erzielten Ergebnis berichten.

Zitat:
Davon abgesehen ist das Inverto Black-Ultra Twin nicht gerade die Idealbesetzung für die Rolle des LNBs .Die hohe Verstärkung führt nicht selten zu Ausfällen wegen Übersteuerung.
Bei 20 Meter Zuleitung auch noch ? Was da noch durchkommt, muß ein Sat-Empfänger doch problemlos verarbeiten können. Übersteuerungen kann ich mir eher vorstellen, wenn jemand noch einen Leitungsverstärker zusätzlich in die Leitung hängt.

Zitat:
Außerdem wäre von der Konzeption her zur adäquaten Versorgung des Twinreceivers UFS 922 und des Zweitreceivers ein Quad-LNB die bessere Wahl.
An meinem UFS 922 hängt an einem Eingang eine 80cm-Schüssel mit Single LNB für Eutelsat 13 Grad und an dem zweiten Eingang eine zweite 80cm-Sat-Antenne nur für Astra 19,2 Grad.

Letztgenannte Antenne mit dem nun problematischen Inverto Twin-LNB, von welchem eine Leitung zum Kathrein UFS und die neu verlegte zu dem zweiten Empfänger führt. Also alles optimal "verdrahtet" und mit den richtigen LNBs ausgestattet, wenn mich nicht alles täuscht.

Lediglich die kleinen und seltsamen "Fehlerchen" müssen noch beseitigt werden..

Morgen werden wir mehr wissen. Bis dahin ..

Gruß
Kubo
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Alt 05.07.2012, 08:20   # 5
raceroad
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Zitat:
Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
Außerdem hatte ich , wie oben schon erwähnt, die ankommenden Spannungen am LNB gemessen und die waren einwandfrei und nicht vermindert. Natürlich war das LNB beim Messen nicht mit dem Kabel verbunden, so daß rein theoretisch mit angeschlossenem LNB noch ein teilweiser Masseschluß hätte vorliegen können, welcher dann die Spannung zusammenbrechen lässt.
So sieht es aus. Eine Spannungsmessung ohne die Stromlast des LNBs ist ein keiner Weise aussagekräftig.

Zitat:
Aber sicher habe ich das auch ausprobiert und sogar mit beiden "Zweitempfängern", bei denen es sich um einen älteren der wohl nicht so bekannten Marke Eycos und um einen erst kürzlich gekauften Zehnder DX 860e handelt. Die funktionierten beide einwandfrei, als ich sie an der Leitung angeschlossen hatte, die sonst mein Hauptgerät, den Kathrein UFS 922 mit dem Twin-LNB verbindet. Egal, auf welchen Anschluß des Twin-LNBs ich den F-Stecker mit dem Koaxkabel auch geschraubt habe.
Beide Ausgänge des LNB brachten gleichmäßig gute Leistung.
Für mich einzig sinnvolle Schlussfolgerung: Das Kabel macht den Unterschied.

Zitat:
Inzwischen weiß ich, wie schon in meinem ersten Bericht erwähnt, daß das einwandfreie Funktionieren des zweiten Empfängers davon abhängt, daß gleichzeitig der erste Empfänger, also der Kathrein UFS läuft.
Auch das ist wie gesagt typisch für ein Kabelproblem: Wenn der Kathrein mit einem horizontalen Sender in Betrieb ist, übernimmt dieser den Hauptteil der LNB-Stromlast. Dadurch sinkt die Stromlast des jeweiligen Zweitreceivers und damit auch der Spannungsabfall am Kabel. Dass man hier leicht mit einem genaueren Blick auf die Sender Hinweise erhalten kann, hatte ich geschrieben.

Zitat:
Mein neu verlegtes "A++ 130dB -Spitzenkabel" habe ich schon
nicht mehr in Verdacht.., sondern nur noch das Inverto-LNB.
Warum: Du hast Doch selbst gesehen, dass alle Receiver an beiden Ausgängen des Inverto funktionieren, wenn sie über das "Kathrein"-Kabel mit dem LNB verbunden sind. Werden die Receiver an ihrem angestammten Platz in Betrieb genommen (= einzige Änderung im Setup ist dann das "Spitzenkabel"), funktionieren sie solo nicht. Wäre es dann nicht sogar zwingend, die einzige Änderung im Setup für den Ausfall verantwortlich zu machen? Für mich jedenfalls ist das so.

Zitat:
Bei 20 Meter Zuleitung auch noch ? Was da noch durchkommt, muß ein Sat-Empfänger doch problemlos verarbeiten können. Übersteuerungen kann ich mir eher vorstellen, wenn jemand noch einen Leitungsverstärker zusätzlich in die Leitung hängt.
Ein normalverstärkendes (55 db) LNB liefert im Fokus einer perfekt ausgerichteten 80er Antenne für einen Satelliten wie Astra 19,2° bei uns einen Pegel von um die 78 db(µV). Normgerecht am Anschluss ist ein Pegel im Bereich 47...77 db(µV), besser sind 52...70 db(µV). Geht man von der empfehlenswerten Untergrenze aus, können 26 db Verlust im Kabel verkraftet werden. Das entspricht bei einem guten Kabel einer Distanz von > 85 m. Nur bekommt man dabei dann leicht Probleme mit der Stromversorgung oder der Signalschräglage. Bei 20 m braucht man zum Empfang von Astra 19,2° ganz sicher kein High-Gain LNB !

Setzt man für das Black Ultra die Verstärkung 10 db höher an (Angaben schwanken sehr), erhielte man um 88 db(µV) ab LNB, von denen nach "nur" 20 Kabel noch > 82 db(µV) übrig bleiben > nicht normgerecht, und schon gar nicht innerhalb des empfehlenswerten Bereichs.

Sollte das Kabel zum Kathrein deutlich länger als das zum Zweitreceiver sein oder höhere Dämpfungswerte aufweisen, kann auch ein Übersteuerungsproblem für den Ausfall sorgen – auf Receiveranzeigen ist hierbei keinerlei Verlass! Der positive Effekt des Parallelbetrieb des Kathrein passt allerdings nicht zu einem Übersteuerungsproblem (Verstärkung des LNBs müsste mit zwei aktiven Ausgangszweigen geringer sein.).

Zitat:
An meinem UFS 922 hängt an einem Eingang eine 80cm-Schüssel mit Single LNB für Eutelsat 13 Grad und an dem zweiten Eingang eine zweite 80cm-Sat-Antenne nur für Astra 19,2 Grad.
Das ändert aber auch nichts daran, dass das Twin-LNB für einen Twinreceiver und einen Singlereceiver nur ein Notnagel ist. Man könnte einen Ausgang eines Quad-LNBs direkt und einen zweiten über ein DiSEqC-Relais, über das man das Single-LNB für 13° einbindet, mit dem Kathrein verbinden. Das ginge einfach freilich nur dann, wenn sich beiden Antennen nahe beieinander befinden.

Zitat:
Also alles optimal "verdrahtet" und mit den richtigen LNBs ausgestattet, wenn mich nicht alles täuscht.
Ansichtssache, für mich sieht "optimal" sicher anders aus.
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Alt 05.07.2012, 18:40   # 6
Kubo
 
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Zitat:
Zitat von raceroad Beitrag anzeigen

Das ändert aber auch nichts daran, dass das Twin-LNB für einen Twinreceiver und einen Singlereceiver nur ein Notnagel ist.
Bei meiner Anlage aber kein nachteiliger Notnagel, denn der Hauptreceiver hat auf einem Eingang nur den Eutelsat per Single-LNB und zum anderen Eingang führt ein Kabel aus dem Twin-LNB . Die beiden stören sich demnach absolut nicht und ich kann beide Satelliten empfangen, ohne einen Umschalter benutzen zu müssen.

Der Zweitempfänger steht mit dere Antenne für Eurtelsat nicht in Verbindung. Der soll auch nur Astra empfangen und dem ist daher die zweite Ableitung aus dem Twin-LNB zur "Alleinbenutzung" zugeteilt.

Aber ich habe doch heute das billige Baumarkt-Twin-LNB angeschlossen und den Inverto bereits in der Nähe der Mülltonne zwischengelagert.

Tja..und wie ich es schon geahnt habe. Das neue LNB funktioniert einwandfrei, wie man es von einem einwandfreien Twin-LNB wohl auch verlangen kann.. Da sollten nämlich zwei separate Ausgänge auch völlig unabhängig voneinander funktionieren. Was nützt mir denn die ganze angebliche Hochleistung, wenn nicht einmal die Ausgänge ausreichend voneinander getrennt sind, wie das beim fehlerhaft arbeitenden Inverto offensichtlich der Fall ist ?

Jetzt mit dem No-Name-LNB funktioniert mein Zweitgerät auch, wenn der Kathrein ausgeschaltet ist oder wenn ich dessen Verbindung zum LNB abschreibe und der LNB-Ausgans dadurch offen ist. Die beiden LNB-Ausgänge tun sich absolut nichts mehr , ..und obwohl das Billig-LNB doch normalerweise weniger Verstärkung liefern müsste, als ein hochgelobtes Hochleistungsmodell von Inverto, habe ich auf wundersame Weise jetzt eine noch bessere Signalstärke als zuvor mit dem Inverto.

Signalstärke 99 Prozent und Signalqualität genau 90 Prozent z.B. bein ARD 1. Programm. Sicher wäre es umgvekehrt noch optimaler, also 90 % Signalstärke und 99 Prozent Signalqualität, aber man soll es mit den Wünschen nach Perfektion nicht übertreiben. Ich bin jedenfalls zufrieden mit dem jetzigen Ergebnis und wenn Irgendwelche Leute auch mal ähnliche Probleme mit ihrem Inverto oder sonstigem Hochleistung-LNB haben, ist zu empfehlen, daß sie nach routinemäßiger Überprüfung der Koaxkabel auf eventuellen Kurzschluß oder Leitungsunterbrechung ebenfalls probeweise ein "Billigprodukt" ausprobieren.

An die ganze Reklame mit den angeblich unschlagbar niedrigen Rauschmaßen und der extrem guten Verstärkung sogenannter Hochleistungs-LNBs glaube ich längst nicht mehr. Nachmessen kann der Kunde die angegebenen Werte nicht und wenn es mal doch jemand machen würde und dann viel schlechtere Werte feststellt, war es dann angeblich eine Ausnahme..die ja immer mal vorkommen kann in der Produktion.

Das ganze Elektronik-Zeug kommt inzwischen ohnehin aus China und auch Invertos Hochleistungs-LNBs sind "Made in China". Hauptunterschied der einzelnen Fabrikate wird daher oft nur die Gehäuseform und bei den Markenartikeln der aufgedruckte Firmenname sein..Nur preislich gesehen unterscheiden sich die Geräte dann wirklich nennenswert..

Also..tschüs raceroad ..bis zum nächsten Auftritt eines Problems und danke für dein Anteil nehmendes "Kopfzerbrechen"..

Gruß

Kubo
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Alt 05.07.2012, 19:23   # 7
raceroad
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Zitat:
Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
Bei meiner Anlage aber kein nachteiliger Notnagel, denn der Hauptreceiver hat auf einem Eingang nur den Eutelsat per Single-LNB und zum anderen Eingang führt ein Kabel aus dem Twin-LNB . Die beiden stören sich demnach absolut nicht und ich kann beide Satelliten empfangen, ohne einen Umschalter benutzen zu müssen.
Der Nachteil dabei ist aber, dass nicht wahlweise beide Tuner auf Astra zugreifen können. Wenn Dich das nicht stört, ist das egal. Aber optimal ist anders ...


Zitat:
Aber ich habe doch heute das billige Baumarkt-Twin-LNB angeschlossen und den Inverto bereits in der Nähe der Mülltonne zwischengelagert.

Tja..und wie ich es schon geahnt habe. Das neue LNB funktioniert einwandfrei, wie man es von einem einwandfreien Twin-LNB wohl auch verlangen kann..
Dann hast Du lediglich Glück gehabt. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das Inverto-Twin nicht defekt ist, sondern das neue LNB z.B. durch eine niedrigere Stromaufnahme bzw. andere Schaltpunkte nur den eigentlichen Fehler kaschiert. Dass ein und derselbe Receiver an ein und demselben Ausgang des Inverto-Twins mit dem einen Kabel funktioniert, aber mit dem anderen nicht, ist für mich eindeutig.
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Alt 06.07.2012, 03:38   # 8
Kubo
 
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Zitat:
Zitat von raceroad Beitrag anzeigen
Der Nachteil dabei ist aber, dass nicht wahlweise beide Tuner auf Astra zugreifen können. Wenn Dich das nicht stört, ist das egal. Aber optimal ist anders ...
Ok, ich nehme den Begriff optimal zurück.. Für die allgemein unter "Optimal" zu verstehende Perfektion reicht es nicht ganz..

Es ist aber zutreffend, daß mich das absolut nicht stört, denn wenn ich etwas von Astra aufnehme, dann sowieso nur , wenn nachts mal ein schöneer Film kommt, den ich unbedingt sehen möchte, aber deshalb nicht extra deshalb bis zB. 4 Uhr aufbleiben kann.. Dafür reicht der eine Tuner im Twin-Receiver. Wenn aber 2 Filme zur gleichen Zeit kommen oder sich zeitlich "überlappen", würde mir 2 mit Astra belegte Tuner auch nichts nutzen, der aufnehmen kann das Gerät sowieso nur eine der Sendungen zur gleichen Zeit.

Zitat:
Dann hast Du lediglich Glück gehabt. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das Inverto-Twin nicht defekt ist, sondern das neue LNB z.B. durch eine niedrigere Stromaufnahme bzw. andere Schaltpunkte nur den eigentlichen Fehler kaschiert. Dass ein und derselbe Receiver an ein und demselben Ausgang des Inverto-Twins mit dem einen Kabel funktioniert, aber mit dem anderen nicht, ist für mich eindeutig.
Sollte man eigentlich auch meinen.. Fragt sich nur, was wohl an dem neuen , sogar viel besseren Kabel falsch gemacht sein könnte und warum jetzt mit dem neuen LNB absolut nichts Auffälliges mehr davon zu bemerken ist und alles bestens funktioniert ?

Wird wohl wirklich daran liegen, daß ich ein "Glückspilz" bin und bei der Fehlerbeseitigung mehr Glück als Verstand gehabt habe...

Habe inzwischen für das neu verlegte Kabel noch vergoldete F-Stecker 8,2 mm bestellt, damit das nun per glücklichem Zufall gelungene Werk nicht allzu schnell durch entstehende Kontaktfehler an den Steckern wieder zunichte gemacht wird. Mehr kann ich für das gute 130dB .. 5fach abgeschirmte Kabel wirklich nicht tun..
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Alt 06.07.2012, 12:56   # 9
Kubo
 
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Raceroad, mir fällt gerade noch ein Argument dafür ein, daß der Fehler nicht am Kabel, sondern am LNB gelegen hat.

Bei meinen letzten Versuch vor der Erkenntnis, daß das Inverto-Twin-LNB fehlerhaft ist, war doch an jedem Ausgang des LNBs auch nur eine Leitung zu dem jeweils zugehörigen Empfänger angeschlossen.

Wenn dann die einwandfreie Funktion des einen Empfängers vom Ein- und Ausschlaten des anderen, auf einer ganz anderen Ableitung angeschlossenen Empfängers abhängig ist, muß die Macke doch am LNB liegen.

Selbst wenn ein Kabel total von Fehler behaftet oder vom Marder angefressen wäre, darf deshalb doch kein anderer Ausgang des LNB ausfallen.

Oder stell dir mal ein Twin oder Quattro-LNB in einem Mietshaus vor, wo je ein Empfänger pro Wohnung an den jeweiligen Anschlüssen des LNB mit eigener Zuleitung angeschlossen ist.

Da müßte bei so einem ..wie ich meine..LNB-Fehler, wie er bei meiner Anlage vorgelegen hat, Mieter B, wenn er Emfang haben will vorher erst bei Mieter A anrufen, damit der seinen Receiver einschaltet.

Mit welcher Begründung willst du dann diesen seltsamen Fehler auf eventuell fehlerhaftes Koaxkabel zurückführen. ? Oder vielleicht auf die Steuerspannung eines Receivers, wo doch in einem Mehrfach-Ausgang-LNB jeder einzelne LNB-Ausgang unabhängig vom anderen ist, bzw. sein sollte.

Wenn dann noch probeweise ein neues LNB eingesetzt wird und damit alles bestens funktioniert, kann man den Fehler wohl nicht mehr dem Kabel zuordnen.
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Alt 06.07.2012, 14:31   # 10
raceroad
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Zitat:
Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
Bei meinen letzten Versuch vor der Erkenntnis, daß das Inverto-Twin-LNB fehlerhaft ist, war doch an jedem Ausgang des LNBs auch nur eine Leitung zu dem jeweils zugehörigen Empfänger angeschlossen.

Wenn dann die einwandfreie Funktion des einen Empfängers vom Ein- und Ausschlaten des anderen, auf einer ganz anderen Ableitung angeschlossenen Empfängers abhängig ist, muß die Macke doch am LNB liegen.

[...]

Mit welcher Begründung willst du dann diesen seltsamen Fehler auf eventuell fehlerhaftes Koaxkabel zurückführen. ? Oder vielleicht auf die Steuerspannung eines Receivers, wo doch in einem Mehrfach-Ausgang-LNB jeder einzelne LNB-Ausgang unabhängig vom anderen ist, bzw. sein sollte.
Die Begründungen stehen oben. Du glaubst mir halt nicht, das sei Dir unbenommen. Nur: Du stellst hier Fragen, gehst den gegebenen Hinweisen nicht nach, beharrst stattdessen auf Deinem Standpunkt. Warum fragst Du eigentlich erst

Wie war das noch?

Das UFS 922 wurde an beiden Ausgängen des Inverto-Twins erfolgreich getestet, die Ausgänge verhalten sich gleich. Der Zweitreceiver funktioniert im Solo-Betrieb am Twin mit den sich gleich verhaltenen Ausgängen über das neue "Spitzenkabel" nicht, aber sehr wohl über das Kabel, das zum UFS 922 führt. Und das soll durch einen Defekt des LNBs verursacht werden? Sachen gibt's ....


Du kannst noch so oft von

Zitat:
Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
Mein neu verlegtes "A++ 130dB -Spitzenkabel" habe ich schon nicht mehr in Verdacht.., sondern nur noch das Inverto-LNB.
schreiben. Dennoch verdient das Kabel das Attribut "Spitzenkabel" bestimmt nicht. 5-fach-Schirmung braucht kein Mensch, und 130 db Schirmdämpfung sind wenigstens eine unseriöse, sich nur auf einzelne Frequenzen beziehende Angabe, wenn nicht gelogen. 4- bzw. 5-fach Schirmung und hohe Angaben für die Schirmdämpfung dienen dem Kundenfang, sonst zu nichts.

Wie sehen denn die Kenndaten des Kabels bzw. wie sieht dessen Aufbau konkret aus? Etwa wie beim hier angebotenen Kabel? Da steht in der Artikelbezeichnung plakativ "reines Kupfer". Nur: Aus Kupfer besteht nur der Innenleiter, die Geflechtsdrähtchen bestehen aus Alu. Und damit dürfte dieses Kabel bei keinem Kabelnetzbetreiber mehr verwendet werden!

Selbst wenn die Schirmdämpfung tatsächlich die angegebenen 130 db im kompletten Nutzfrequenzbereich erreichen würde, was bringt das, wenn man keine Stecker montieren kann, die mit diesem Schirmungsmaß mithalten können? Deine Aufdrehstecker sind längst überholt, ob mit Goldzier oder ohne . Zeitgemäß sind nur noch Kompressionsstecker, für den Gelegenheitsanwender auch in Self-Install-Ausführung. Nur: Zur Geometrie eines 5-fach geschirmten Kabels passende Kompressionsstecker bekommt man nicht oder nur sehr schwer.

Warum ist das so? Kein Profi verwendet ein 4- oder 5-fach geschirmtes Kabel. Ein gutes 2- oder 3-fach geschirmtes Qualitätskabel erfüllt alle nötigen Anforderungen, ist aber wesentlich leichter zu verarbeiten.

Richtig montiert bleibt die innerste Folie an Ort und Stelle, also auf dem Dielektrikum. Das ist aber nur praktikabel, wenn die inneren Folie mit dem Dielektrikum verklebt ist – erfüllt das sog. "Spitzenkabel" diese Forderung?

Die Folie besteht aus nur einseitig leitend beschichtetem Kunststoff. U.a. deshalb sollten die Folien entfernt werden. Bei Qualitätskabeln ist aus diesem Grund die äußere Folie mit dem Außenmantel verklebt, denn so kann man diese Folie entfernen, ohne den Außenmantel so tief einritzen zu müssen, dass möglicherweise des Geflecht beschädigt wird. Bei 4- und 5-fach geschirmten Kabeln muss auch die Folie zwischen den beiden Geflechtslagen entfernt werden - hast Du die Folien entfernt? Am einfachsten macht man das, indem man mit der Folie auch das äußere Geflecht entfernt. Nur bleiben dann nur wenige Geflechtesdrähtchen übrig, die im Fall eines Kabels wie dem oben verlinkten überdies beim Aufdrehen des Steckers viel leichter abreißen als bei einem Kabel mit Kupfergeflecht.

Um das Optimum aus einem schlechten 4- oder 5-fach geschirmten Kabel mit Alugeflecht herauszuholen, muss man die Folien separieren, um sie entfernen zu können, ohne gleichzeitig das äußere Geflecht auch zu entfernen. Viel Spaß bei dieser Fummelei.


Zitat:
Wenn dann noch probeweise ein neues LNB eingesetzt wird und damit alles bestens funktioniert, kann man den Fehler wohl nicht mehr dem Kabel zuordnen.
Warum der erfolgreiche Betrieb des Zweitereceivers am neuen LNB kein Beleg dafür ist, dass das Inverto-Twin defekt ist, steht ebenso oben. Wenn es nicht gerade ein konzeptionell wenig zu empfehlendes Black Ultra wäre, hätte ich Dir gegen Erstattung der Portokosten das Entsorgungsproblem abgenommen.
  Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2012, 03:14   # 11
Kubo
 
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Zitat:
Zitat von raceroad Beitrag anzeigen


Das UFS 922 wurde an beiden Ausgängen des Inverto-Twins erfolgreich getestet, die Ausgänge verhalten sich gleich.
Richtig, an beiden Ausgängen wurde der UFS 922 getestet..und zwar so, daß ich das zum UFS führende Kabel von einem LNB-Ausgang oben an der Antennenschüssel abggeschraubt habe und auf den zweiten dann aufgeschraubt. Der Test der beiden Ausgänge lief also nicht über das neu verlegte "Spitzenkabel", sondern über das alte, schon immer zum UFS führende Kabel !! Dabei ist noch zu beachten, daß in dem Moment immer ein Ausgang offen blieb. Offen, d.h. nichts am 2. Ausgang angeschraubt

Zitat:
Der Zweitreceiver funktioniert im Solo-Betrieb am Twin mit den sich gleich verhaltenen Ausgängen über das neue "Spitzenkabel" nicht, aber sehr wohl über das Kabel, das zum UFS 922 führt.
So war es..Solo-Betrieb am Twin über das neue "Spitzenkabel" bedeutete aber , daß der Kathrein in ausgeschaltetem Zustand noch am anderen Ausgang des LNB dranhing..Wenn ich das Kabel am Kathrein abschschraubte (also am LNB noch dran, nur am Receiver nicht mehr angeschraubt..) änderte sich aber auch nichts. Der Zweitempfänger hatte an seinem separaten LNB-Ausgang auch dann keinen Empfang wg. fehlender Signalqualität. ! Der brauchte immer den Kathrein quasi als Schalter, wobei der Schaltvorgang nur dort stattfinden konnte, wo die getrennt aufgestellten und getrennt verkabelten Geräte überhaupt unerwünschten Kontakt haben konnten..IM LNB nämlich, wo sie es aber nicht sollten. Denn jeder Ausgang des Twin-LNBs müßte separat und völlig unanbhängig vom anderen funktionieren....

Zitat:
Dennoch verdient das Kabel das Attribut "Spitzenkabel" bestimmt nicht. 5-fach-Schirmung braucht kein Mensch, und 130 db Schirmdämpfung sind wenigstens eine unseriöse, sich nur auf einzelne Frequenzen beziehende Angabe, wenn nicht gelogen. 4- bzw. 5-fach Schirmung und hohe Angaben für die Schirmdämpfung dienen dem Kundenfang, sonst zu nichts.
Da kannst du wohl Recht haben, aber weil ich das Problem beim Empfang hatte und zuerst an ein "mangelhaftes" Kabel gedacht habe, wollte ich als Ersatz eben möglichst das Beste haben, was mir angeboten wird. Dazu schaut man dann auf die angegebenen Werte und landet bei der Suche nach den besten Werten schnell bei so einem Kabel , welches ich dann gekauft habe..

Kleine Korrektur noch: Das Kabel hat "nur" 120dB Abschirmung. Ich hatte zunächst versehentlich 130 angegeben und 5-fach Schirmuing.. 10dB Übertreibung also..

Zitat:
Wie sehen denn die Kenndaten des Kabels bzw. wie sieht dessen Aufbau konkret aus?
Habe jetzt ganz genau nachgesehen. Auf dem Kabel steht folgendes:

Quadro Line High Class Coaxial Cable 120 dB BZT KU 11 888 CE Class A++

Es hat einen Echt Kupfer Innenleiter , den ich auf mindestens 1 mm schätze. Vielleicht bedeutet KU 11 = 1,1 mm ? Dann 3-3,5mm schaumstoffähnlicher Kunststoff, umwickelt mit Alufolie. Darüber ein echt-Kupfer-Geflecht. Auch das Kupfergeflecht wieder mit Alufolie umwickelt. Darüber dann dann ein Geflecht aus feinem Alu-Draht und zum Schuß der Kunststoffmantel des Kabels. Alles zusammen ca 8 mm dick. Abschirmung also nicht durch 5, sondern durch 4 metallische Schichten = 2x Geflecht und 2x Alu-Folie. Auf der 2. Aluschicht und im darauf liegenden Alugewebe befindet sich noch irgendein klebriger Schmierstoff bzw. ein "Gel" .

Zitat:
Selbst wenn die Schirmdämpfung tatsächlich die angegebenen 130 db im kompletten Nutzfrequenzbereich erreichen würde, was bringt das, wenn man keine Stecker montieren kann, die mit diesem Schirmungsmaß mithalten können? Deine Aufdrehstecker sind längst überholt, ob mit Goldzier oder ohne
:
Die "Goldzier" ist immerhin eine echte Vergoldung und macht die Stecker erheblich korrosionsfester. Ich glaube auch nicht, daß die beiden , insgesamt nur auf ca. 4 cm Länge das Kabel bedeckende F-Stecker, nur weil sie aufgedreht anstatt mit der Crimpzange festgequetscht werden, den Vorteil (wenn man ihn braucht.. ) einer 120dB. Schirmung auf über 20 Meter Kabellänge wieder kaputtmachen können. Jedanfalls nicht, wenn die Stecker ordentlich aufgeschraubt werden und ausreichend Kontakt mit der Abschirmung des Kabels haben.

Da wird viel erzählt und geschrieben, aber wo sind entsprechende Meßergebnisse, welche den angeblich so enormen Unterschied beweisen ?

Zitat:
Kein Profi verwendet ein 4- oder 5-fach geschirmtes Kabel. Ein gutes 2- oder 3-fach geschirmtes Qualitätskabel erfüllt alle nötigen Anforderungen, ist aber wesentlich leichter zu verarbeiten.
Ist doch klar, daß die Profis nur Kabel verwenden, welche die "nötigen" Anforderungen erfüllen. Alles was über unbedingt nötig hinausgeht, verteuert die Installation und teurer als die Konkurrenz möchte der Unternehmer nicht werden..und trotzdem kräftig genug verdienen.

Zitat:
Richtig montiert bleibt die innerste Folie an Ort und Stelle, also auf dem Dielektrikum. Das ist aber nur praktikabel, wenn die inneren Folie mit dem Dielektrikum verklebt ist – erfüllt das sog. "Spitzenkabel" diese Forderung?
Die Folie sitzt ziemlich fest auf dem Dielektrikum, ist aber nicht verklebt und braucht es auch nicht, weil sie sich tgrotzdem nicht ablöst. Die reicht in meinem F-Stecker daher bis an die Stelle, wo das Dielektrikum im F-Stecker zu Ende ist und der Mittelleiter aus dem Stecker herausragt. Auch die beiden Abschirmgeflechte haben prima Kontakt mit dem F-Stecker. Zwischen den beiden Geflechten habe ich die Alu-Folienabschirmung im Stecker entfernt, so daß Stecker, Kupfer- und Alu-Geflecht besten Kontakt haben.

Zitat:
Die Folie besteht aus nur einseitig leitend beschichtetem Kunststoff. U.a. deshalb sollten die Folien entfernt werden.
Habe schon mehrfach gelesen , daß die Folie auf dem Dielektrikum draufbleiben soll und lediglich die Folie zwischen 1. und 2. Metallgeflecht im Stecker entfernt werden soll. So habe ich es dann auch gemacht.
Ich meine auch, daß die Folien aus Alu sind und nicht aus beschichtetem Kunststoff. Werde das mal gelegentlich unfachmännisch mit dem Feuerzeug nachprüfen..

Zitat:
Um das Optimum aus einem schlechten 4- oder 5-fach geschirmten Kabel mit Alugeflecht herauszuholen, muss man die Folien separieren, um sie entfernen zu können, ohne gleichzeitig das äußere Geflecht auch zu entfernen. Viel Spaß bei dieser Fummelei.
Das hat mir keinerlei Problem bereitet bei den 2 Zentimetern, die zu bearbeiten waren..

Zitat:
Warum der erfolgreiche Betrieb des Zweitereceivers am neuen LNB kein Beleg dafür ist, dass das Inverto-Twin defekt ist, steht ebenso oben.
Das allein sollte auch nicht als Beleg gelten, sondern vor allem die Tatsache, daß ich nach Anschluß von 2 völlig getrennten Receivern mit 2 völlig separat laufenden Koaxkabeln an den 2 angeblich unabhängig voneinander arbeitenden Ausgängen des Inverto-LNBs...

..den einen Receiver praktisch als Ein- und Ausschalter der Empfangsmöglichkeit für den anderen Empfänger benutzen konnte.

Und genau der Fehler wurde durch den LNB-Austausch nun behoben.
Beide Sat-Receiver arbeiten wieder so unabhängig voneinander, wie es sein soll, wenn sie an Twin- , Quattro- oder sonstigen Mehrfach-LNBs angeschlossen sind.

Zitat:
Wenn es nicht gerade ein konzeptionell wenig zu empfehlendes Black Ultra wäre, hätte ich Dir gegen Erstattung der Portokosten das Entsorgungsproblem abgenommen
Das teildefekte LNB kannst du gern haben, wenn es dir das Porto wert wäre. Ich bin "fertig" mit dem Mistding. Vielleicht kannst du es dann bei Ebay als Hightech-Spitzen-LNB mit Original Kubo-geprüfter zusätzlicher "Fernschaltmöglichkeit" von an "Spitzenkabeln" mit Goldziersteckern betriebenen Zweitempfängern verkaufen, wobei aber damit zu rechnen ist, daß der nächste unzufriedene Kunde sich ebenfalls über das Ding ärgern muß und dem Verkäufer eine Negativ-Bewertung hintgerlässt..
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Alt 19.06.2013, 05:08 # --
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