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| netzwelt.de | |
| | # 10 | |
| Hausmeister im Virtuellen Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 3.579
| Zitat:
Gerade mit unseren recht weit reichenden Rechten in der Netzwelt sollten wir Mods solche Werkzeuge eher meiden!
__________________ Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine noch das andere und verliert am Ende beides. Benjamin Franklin | |
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| | # 11 |
| Registriert seit: 05.04.2012
Beiträge: 2
| hey, bin über google hier ins Forum gekommen, suche auch eine gute möglichkeit in der Schule ab und zu ein bisschen zu surfen(youtube facebook usw.), habe die angegebenen Seiten probiert, aber sperrt die Firewall (Webmarshal). Bei uns ist auch das downloaden von bestimmten Dateiendungen verboten z.b. alle Media-Files. Ein Kumpel verwendet ab und zu zipped.at aber das ist so mühevoll und man braucht auch den direkten Link zu Youtube. Außerdem kann man damit nicht "surfen" Wie ist es mit den Proxy Servern? Ich brauch einen, der nicht in unserer Schule hinterlegt ist, dann kann ich alles normal ansurfen? |
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| | # 12 |
| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 3.154
| Je nach dem wie gut euer Admin ist und welche mod Software er benutzt kommt keiner aus der Schulanlage ins Netz, es sei denn, dass einzelne Sites bewusst freigeschaltet sind. Das ist auch richtig so. Ihr sollt lernen und nicht während des Unterrichts surfen.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung Solange das Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself |
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| | # 13 | |
| Flüchtling Registriert seit: 04.05.2011 Ort: Im Norden Eisscholle Nr.11
Beiträge: 1.374
| Zitat:
Da fällt mir immer eins ein....Diese Generation,mit diesen Einstellungen hätten,wären sie vor 1970 geboren,nie überlebt oder wären in der Klapse gelandet. Wie war das?? wir waren Helden OffTopic: Wir waren Helden Kinder von heute werden in Watte gepackt.......... . Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70 Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Wir haben es tatsächlich geschafft. Kaum zu glauben, aber es ist so. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, speziell was der Gesetzgeber und die Bürokraten, die Medien und die Informationsgesellschaft uns täglich vorbeten und verbieten, müssten wir alle, die in den Fünfzigern, Sechzigern bis Anfang der Achtziger aufgewachsen sind, längst tot sein. Unsere Kinderbetten waren mit bleihaltigen Farben bemalt und Formaldehyd sickerte aus jeder Pore. Ganz zu schweigen vom Tapetenleim, dem Kleber, des Linoleums oder den PVC-Dämpfen des Stragula. Wasserfeste Filzstifte hatten Ausdünstungen die benebelten und wer erinnert sich noch an den leicht salzigen Geschmack des abzuleckenden Tintenkillers? Steckdosen, Medizinflaschen, Schranktüren und Schubladen waren noch nicht kindersicher. Messer, Schere, Gabel und Licht wurden uns zwar verboten, aber meistens mussten wir uns erst einmal daran verletzten um es zu glauben. Unsere Fahrräder, Roller und Rollschuhe fuhren wir ohne Schützer und Helme. Die Risiken per Anhalter in den nächsten Ort zu fahren waren uns unbekannt! Zum Thema Auto erinnere ich mich weder an einen Sicherheitsgurt, noch an Airbags, ABS oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen im Wagen meines Vaters. Man saß zwar hinten, aber an einem heißen Sommertag gab es doch nichts schöneres als seinen Kopf aus dem Fenster (das man damals noch komplett runterkurbeln konnte) des fahrenden Autos zu stecken und sich den Fahrtwind ins Gesicht blasen zu lassen, dass man kaum noch Luft bekam. Wasser haben wir direkt aus dem Gartenschlauch getrunken und nicht aus einer Flasche. Wahnsinn! Wir aßen fettige Schmalznudeln und frischgebackenes Brot mit fingerdick Butter drauf, dazu gab es überzuckerte Limonaden oder künstlich gefärbtes Tri Top. Fett geworden sind wir deswegen nie, weil wir immer draußen waren. Wir haben zu fünft aus einer Limoflasche getrunken und es ist tatsächlich keiner daran gestorben. Wir haben stunden- und tagelang an Seifenkisten oder ähnlichen Gefährten geschraubt, die wir aus rostigem Schrott und splitterigem Holz konstruiert hatten. Dann sind wir den Hügel damit untergebrettert nur um festzustellen, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Nachdem wir ein paar Mal in der Böschung gelandet waren, haben wir gelernt auch dieses Problem zu lösen. Wir gingen in der Früh raus und haben den ganzen Tag gespielt, höchstens unterbrochen von Essenspausen und kamen erst wieder rein, als es dunkel wurde und man den Fußball nicht mehr richtig sehen konnte. Wir waren nicht zu erreichen. Keine Handys! Wenn es regnete spielten wir bei Freunden Monopoly oder Mensch ärgere dich nicht, Mühle oder Dame und bauten mit Matchbox Autos ganze Städte auf. Wir hatten weder Playstations oder Nintendo, X-Boxen oder Videospiele, keine PCs, keine 50 Fernsehkanäle oder Surround Anlagen. Ins Kino zu gehen war ein Ereignis, für das man sich herausputzte und das einem vor Vorfreude den Magen kribbeln ließ. Es gab noch Vorfilme, die immer eine Überraschung waren, weil keiner wusste was zu erwarten war und wenn zufällig ein Donald Duck oder Micky Maus Film dabei war, hatte man das ganz große Los gezogen. Wir hatten Freunde! Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchtenwir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns......... Wie war das nur möglich? Wir haben Fußball gespielt mit allem was sich kicken ließ und wenn einer einen echten Lederball hatte war er der King und durfte immer mitspielen, egal wie schlecht er war. Um im Verein mitspielen zu dürfen gab es Aufnahmeprüfungen, die nicht jeder bestanden hat. Wer es nicht geschafft hat, lernte mit der Enttäuschung umzugehen. Wir spielten Völkerball bis zum Umfallen und manchmal tat es weh, wenn man abgeworfen wurde. Wir sind von Bäumen und Mauern gestürzt, haben uns geschnitten, aufgeschürft und haben uns Knochen gebrochen und Zähne ausgeschlagen. Wir hatten Unfälle! Es waren einfach Unfälle an denen wir Schuld waren. Es gab niemanden, den man dafür verantwortlich halten konnte und vielleicht sogar noch vor den Kadi zerrte. Wer erinnert sich noch an Unfälle? Unsere Knie und Knöchel waren von Frühjahr bis Herbst lädiert und ein Schienbein ohne blaue Flecke gab es nicht. Wenn wir uns an Brennnesseln gebrannt haben, oder uns eine Mücke gestochen hatte, haben wir entweder drauf gespuckt, oder den Nachbars Hund drüber lecken lassen oder drauf gepinkelt. Geholfen hat alles. Wir haben gestritten und gerauft, uns gegenseitig grün und blau geprügelt und gelernt damit zu leben und darüber weg zu kommen. Wir haben Spiele erfunden mit Stöcken und Bällen, haben mit Ästen gefochten und Würmer gegessen. Und obwohl es uns immer wieder prophezeit wurde, haben wir kaum ein Auge ausgestochen und die Würmer haben auch nicht in uns überlebt. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere, also haben sie eine Klasse wiederholt. Sie sind nicht durchgefallen, sondern wurden von den Lehrern einfach zurückgestuft. Zensuren bei Proben wurden nie manipuliert, egal aus was für Gründen. Wir waren für unsere Aktionen selbst verantwortlich. Konsequenzen waren immer zu erwarten, wenn wir Scheiße gebaut hatten. Der Gedanke, dass ein Elternteil uns rausklopft wenn wir mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren, war undenkbar. Im Gegenteil, die Eltern stellten sich auf die Seite des Gesetzes. Stell Dir das einmal vor! Unsere Generation hat einige der größten Enterpreneure und Erfinder hervorgebracht. Die letzten 50 Jahre waren eine wahre Explosion an Innovationen und Ideen. Wir hatten Freiheit und Zwang, Erfolg und Misserfolg. Verantwortung und Konsequenz. Und wir haben gelernt damit umzugehen. Erinnere Dich daran, wie Du aufgewachsen bist und Du wirst sehen, was unseren Kindern heute fehlt. Als die Eltern einmal ein Auge zudrückten, anstatt die Kinder mit übergroßer Vorsicht zu erdrücken. Unsere Eltern trauten uns zu die richtigen Entscheidungen zu treffen. Meistens hat es geklappt. Die paar Mal, die daneben gingen zählen wir zu unseren Lebenserfahrungen. (Autor unbekannt) sorry,musste sein. m.f.g.
__________________ Haltet eure Kinder in Ehren,denn sie suchen euer Altersheim aus. | |
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| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 3.154
| Ich komme aus der gleichen Generation, bin ein 50er Jahre Kid. Unsere Eltern hatten grosse Gärten, wir kauften kaum etwas im Tante Emma Laden. Wenn wir Hunger hatten gingen wir in den Garten und zupften uns ein paar Möhren und assen sie ohne sie zu waschen. Wir assen Bohnen roh vom Strauch und vergifteten uns nicht dabei. Erdbeeren, Johannisbeeren und Tomaten wurden ohne grosses waschen direkt vertilgt. Ein Bauer hatte Rettische angebaut. Wir haben sie so gefuttert. Mh war lecker. Wir haben in einem Obstbungert gespielt und Baumhäuser gebaut. Wir gruben Erdhölen und deckten sie mit geklauten Brettern und Dachpappe. Wir spielten mit selbst gebauten Holzschiffen (ein Holzbrett vorne spitz hinten rund oder eckig) in den Pfützen auf dem Feldweg vorm Haus, bis wir aussahen wie der Matsch. Es hat uns alles nicht geschadet. Im Gegenteil, wir haben dabei viel gelernt. Wir waren seltener krank, und hatten mehr Spass als Kinder heute. Und dann meinen die Weicheier von HEUTE sie kämen ohne Fakebug nicht aus und müssten ganze Sicherheitseinrichtungen aushebeln, bloss um ihr dummes Geschwätz im Internet zu verbreiten? Baut Euch aus Holz ein paar Pistolen oder Schjwerter, macht peng peng und spielt die Karl May Bücher nach, da habtr ihr mehr von und es ist gesünder.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung Solange das Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself |
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| Mittelfranke Registriert seit: 06.07.2011
Beiträge: 119
| Verweichlicht? Ich bin in den 70ern geboren, aber ich finde die "Kids" von heute alles andere als verweichlicht. Schlagen andere Leute tot, betreiben Software-Piraterie mit Milliardenschäden, hacken sich ins just for fun mal eben ins weiße Haus oder gründen eine illegale Hacker-Organisation und stellen Millionen von eMail-Adressen ins Netz. Hätte man gesagt, das einige Jugendliche "nicht mehr ganz dicht" sind, oder das ihre Moralvorstellungen sich "jenseits aller Kläranlagen" bewegen, würde ich zustimmen. Aber eine pseudo-heroische Heraushebung der eigenen Generation ist sicher kein Argument, mit dem man die Kids dieser Zeit treffend beschreibt. Was die Frage bezüglich des Proxys angeht, gefällt mir in diesem Thema ein Satz ganz besonders, weil er eigentlich alles aussagt: Zitat:
Je weniger elitär unsere Gesellschaft zu werden scheint, umso höher ist vielleicht auch die Chance, das dieser ewige Leistungswahn irgendwann mal abnimmt. Besser kann man eine Gesellschaft und deren Zusammenhalt nämlich nicht zerstören und auseinander reissen, so meine persönliche Meinung. Wenn ihr Kids dann soweit seid - hier findet ihr den netzwelt-Video-Thread zum Testen für den Unterricht: Lustige, coole und andere Videos | |
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| Helferlein Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 3.154
| Wir hatten bei uns in der Schule eine gewisse Konkurrenz. Aber vor allem hatten wir Lehrer, die unsere Freunde waren und uns fast spielerisch das Wissen vermittelten. Mir machte es immer Spass. Meine Eltern förderten mich eigentlich garnicht. Ich wollte Koch und Konditor werden. Dazu reichte damals noch die Volksschule. Auf grund einer chronischen Krankheit hat mir dass das Gesundheitsamt und die Gewerbeaufsicht verhagelt. So wurde ich Einzelhandels Kaufmann und Grosshandelsgehilfe. Das Computern brachte ich mir selber bei. Mein Ältester hat es dann von mir gelernt und sich weiterentwickelt. Sogar mein behinderter Sohn kann mit PC ungehen. Und mal ehrlich. Braucht man Fakebug oder die Tube, Guckel oder Yahuhu? Ich nicht. Jedenfalls ist es nicht Lebenwichtig wie Luft, Wasser und Essen.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung Solange das Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself |
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| Mittelfranke Registriert seit: 06.07.2011
Beiträge: 119
| Zitat:
Sowohl meine Erziehung, als auch meine - im übrigen sehr schlechte - schulischen Leistungen als auch meinen damals sehr durchwachsenen beruflichen Werdegang habe ich mir selbst aneignen müssen. Das ich heute einen recht gut bezahlten, anerkennenswerten und zukunftsträchtigen Beruf habe, ist allein meinem Bestreben nach "Gleichgewicht, Fairness und Ausgewogenheit" zu verdanken. Hätte ich mich jemals an anderen orientiert, statt mein eigenes Ding durch zu ziehen, wäre ich heute vermutlich...
Ich sehe Deine Frage damit dennoch als beantwortet an, oder? Frohe Ostern noch (allen zusammen). | |
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| Mittelfranke Registriert seit: 06.07.2011
Beiträge: 119
| Zitat:
Dein Sohn hat dafür unterschrieben, absolut keine Details über seine Tätigkeit an die Öffentlichkeit dringen zu lassen In der heutigen Zeit sollte man nicht nur bei Facebook vorsichtig sein mit solchen Details. | |
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