Liebe oder Web 2.0? - Entscheidung zws Facebook und Beziehung

Alt 18.05.2011, 18:39   # 1
weiblichewahrheit
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Huhu
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Die meisten von euch sind bestimmt Männer,
die mir jetzt gleich eine Frage beantworten können.

Wieso fällt es euch so schwer die "Online-Aktivitäten" eurer Freundin zu akzeptieren?

Von Freundinnen höre ich immer öfter (und habe es selbst erlebt...),
dass die Männerwelt nicht damit klarkommt, wenn wir auf Facebook, Studi, Chat & co. aktiv sind.

"Wieso hast du den geadded?"
"Warum gruschelt dich dein Exfreund?
"Von wem wurdest du angeschrieben?"
"Wer hat dich verlinkt?"

...

Aktuell beschäftigt mich ein Fall,
da verlangt der Kerl allen Ernstes,
das sich die Freundin bei Facebook abmeldet (gehts noch meine Herren??? )

Lässt sich Beziehung und Web 2.0 nicht mehr in Einklang bringen?

Ich hätte gerne mal (d)einen männlichen Standpunkt dazu.

Neugierige Grüße,
die ww
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Alt 18.05.2011, 18:39 # --
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Alt 19.05.2011, 14:05   # 2
weiblichewahrheit
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Schade das keiner antworten mag.

Mich hätte das Echo eines Forums von online-affinen Männern interessiert, von denen viele bestimmt Beziehungen haben, in der das Thema "Social Media & Beziehungs-Netiquette" besprochen wurde. Unabhängig vom Alter.
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Alt 19.05.2011, 14:26   # 3
sarazena
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Zitat:
Zitat von weiblichewahrheit Beitrag anzeigen
.......das sich die Freundin bei Facebook abmeldet (gehts noch meine Herren??? )

Lässt sich Beziehung und Web 2.0 nicht mehr in Einklang bringen?
Bei einigen lässt sich Web 2.0 nicht mit Leben in Einklang bringen

Eine Kollegin und Freundin hat durch diese Schei**e alle sozialen Kontakte und ihren Arbeitsplatz verloren. Extreme Probleme hat sie damit, dass man Hartz IV nicht bei Facebook beantragen kann.

Noch Fragen Natürlich kann oft die Alternative nur noch "Web 2.0 oder ich" heißen. Oder kann mir jemand erklären, wie Zärtlichkeit und Sex via ICQ oder Facebook funktionieren
__________________
.
.

„Zeig mir einen Menschen, der keine Geheimnisse vor seiner Familie, seinen Nachbarn oder seinen Kollegen hat und ich zeige Dir jemanden, der entwerder ein ungewöhnlicher Exhibitionist oder ein unglaublicher Dummkopf ist.“
Lutz Donnerhacke
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Alt 19.05.2011, 14:47   # 4
Diggsagg
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Ich denke nicht, dass diese "Online-Eifersucht" in der Hauptsache von Männern ausgeht. Das lässt sich umgekehrt genauso beobachten, jedenfalls kann ich das anhand meiner Freundin aus eigener Erfahrung berichten. Ich "unterstelle" dir jetzt einfach mal, dass deine Beobachtungen letztendlich subjektiver Natur sind. Ich habe z.B. eine alte Bekannte, die erst kürzlich mit ihrem Freund Schluss gemacht hat, mit dem sie 10 Jahre zusammen war - mitunter Grund dafür war ein Typ, den sie über Facebook kennengelernt hat und mit dem sie jetzt liiert ist!

Ich habe meine Freundin und zukünftige Frau auch im Netz kennengelernt. Wir sind jetzt im siebten Beziehungsjahr, und anfangs haben ihr meine "Online-Aktivitäten" auch nicht wirklich gepasst. Sie sagte mir, dass ihre Angst darin bestünde, dass es eben leicht sei, übers Netz (egal ob nun in sozialen Netzwerken oder anderswo) neue Bekanntschaften zu finden und/oder sich gar zu verlieben.

Ich will jetzt zwar keine Debatte über Männer, Frauen und Beziehungen vom Zaun brechen, aber in der Regel ist ja so, dass es für Frauen ohnehin leichter ist, neue Kontakte zu knüpfen - ich sag nur Männerüberschuss... Über soziale Netzwerke wird das dann noch einen Tick einfacher, weil man dafür nicht mal mehr aus dem Haus gehen muss und sich in seinem Profil dazu noch von seiner Schokoladenseite präsentieren kann. Und mal schnell jemanden anzuchatten ist auch erheblich einfacher, als auf der Straße jemanden anzusprechen. Ich denke, die Angst der Männer, die du ansprichst, resultiert aus diesen Gründen.

Das Problem ist - und das kann weder Männlein noch Weiblein von der Hand weisen -, dass der Schritt von Aktivitäten im Web 2.0 nicht unbedingt weit ist zum "real life". Wenn man dann noch hauptsächlich Leute in seiner Buddylist hat, die mit dem unmittelbaren Freundeskreis verknüpft sind, lässt sich nicht wirklich eine klare Grenze zwischen Netzaktivitäten und "dem Leben da draußen" ziehen.
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Alt 19.05.2011, 15:22   # 5
princess15114
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
... wie Zärtlichkeit und Sex via ICQ oder Facebook funktionieren
Das ist kaum die rechte Fragestellung, um die Intension der Treadstarterin zu ergründen. Vielmehr könnte es [..]mittels[..] oder [..]nach[..] heißen. Wobei wir wiedermal beim Hotel wären... doch lassen wir das!

... von vorn, auch wenn ich auf die Frage...
Zitat:
Zitat von weiblichewahrheit Beitrag anzeigen
Wieso fällt es euch so schwer die "Online-Aktivitäten" eurer Freundin zu akzeptieren?
...nicht antworten kann.

Erst dachte ich, es handelt sich oben um eine paartherapeutische, private Studie.
Egal wofür ...
... Kontakte zu beginnen und zu pflegen gibt es doch nicht erst seit Web 2.0. Allerdings bieten sich mit Hilfe von sozialen Plattformen entscheidend mehr Möglichkeiten als vorher. Man muss eben nicht mehr zufällig von Hamburg nach Stuttgart im Zug sitzen, um den Partner fürs Leben zu finden. Soziale Netze bieten die Basis sich mehr oder weniger dauerhaft präsentieren zu können. Wie weit man geht, bestimmt - genau wie bei der Zugfahrt - immer noch die Person(en) selbst.

Zitat:
Zitat von weiblichewahrheit Beitrag anzeigen
da verlangt der Kerl allen Ernstes, das sich die Freundin bei Facebook abmeldet
Der Typ, der seiner Freundin verbietet an solcher Kommunikation teilzunehmen, möchte wahrscheinlich auch, dass die ihm am Abend das Bier reicht, die Zeitung bringt und die vorgewärmten Pantoffeln ... kurz, für sie die drei Ks (Kinder, Küche, Kirche) vorsieht.
Anderenfalls mag Eifersucht ja manchmal ganz nett sein, aber was zu viel ist, ist zu viel und die Ursachen liegen hier sicher viel tiefer und haben mit Web 2.0 nichts zu tun ... wenn die Freundin die bestehende Beziehung nicht ohnehin schon abgehakt hat.

Das Engagement in Foren u.ä. kann vielfältige soziale Hintergründe haben und wenn Frau der Meinung ist, etwas Neues als Beziehung haben zu müssen, wird daran weder Facebookverbot noch irgendein Kerl etwas ändern können. Die Würfel für diesen "neuen Weg" sind schon viel früher gefallen noch bevor der Partner etwas bemerkt hat.

Insofern funktionieren Web 2.0 und Beziehung sehr wohl miteinander oder besser, nebeneinander!
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Alt 19.05.2011, 15:46   # 6
weiblichewahrheit
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ich hoffe das mit dem zitieren klappt jetzt...

Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Oder kann mir jemand erklären, wie Zärtlichkeit und Sex via ICQ oder Facebook funktionieren

Nein, das kann ich nicht... man bekommt zwar oft unmoralische Angebote,
aber das ist dann doch was anderes

Naja jetzt hast du insgesamt auch nichts zu der Geschichte "Mann verbietet Frau Facebook" gesagt,
obwohl ich mir vorstellen kann das du sowas, oder ähnliches,
auch schon gehabt hast.

Trotzdem danke für deinen Beitrag.

Liebe Grüße


Zitat:
Zitat von Diggsagg Beitrag anzeigen
Ich habe z.B. eine alte Bekannte, die erst kürzlich mit ihrem Freund Schluss gemacht hat, mit dem sie 10 Jahre zusammen war - mitunter Grund dafür war ein Typ, den sie über Facebook kennengelernt hat und mit dem sie jetzt liiert ist!
hm... aber das lag dann wahrscheinlich nicht an Facebook,
sondern daran das die Beziehung vorher schon instabil gewesen ist oder?


Zitat:
Zitat von Diggsagg Beitrag anzeigen
Ich habe meine Freundin und zukünftige Frau auch im Netz kennengelernt. Wir sind jetzt im siebten Beziehungsjahr, und anfangs haben ihr meine "Online-Aktivitäten" auch nicht wirklich gepasst. Sie sagte mir, dass ihre Angst darin bestünde, dass es eben leicht sei, übers Netz (egal ob nun in sozialen Netzwerken oder anderswo) neue Bekanntschaften zu finden und/oder sich gar zu verlieben.
Erstmal Glückwunsch zu 7 Jahren Beziehung.
Das deine Freundin die Befürchtung hat (bzw. hatte),
das du dich über das Netz verliebst, kann ich nicht verstehn.
... gehört habe ich davon schon, aber so richtig verlieben via PC...

Naja und das Frauen leichter Kontakte knüpfen können als Männer,
das seh ich ganz anders. Wenn eine Frau im Internet "angesprochen" wird,
dann zu 99% so, das es schnell von ihr ignoriert wird.

Wenn eine Frau aber einen Mann anschreibt, egal wie,
kommt meistens Kontakt zustande.

Das die Grenzen zwischen Social "offline" und Social "online"
undurchsichtig sind, das stimmt schon, sehe ich aber nicht
als Problem oder Anlass, dem Partner Portale zu verbieten.

Liebe Grüße

ps: klar, meine Ansichten sind subjektiv. deine nicht?
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Alt 19.05.2011, 15:52   # 7
princess15114
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Zitat:
Zitat von weiblichewahrheit Beitrag anzeigen
sehe ich aber nicht als Problem oder Anlass, dem Partner Portale zu verbieten.
Ich auch nicht. Man hat ein Vertrauensproblem.

Schließlich kann man nur so viel "Freiheiten" vom anderen einfordern, die man selbst bereit ist, zu gewähren.
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Alt 19.05.2011, 16:02   # 8
weiblichewahrheit
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Zitat:
Zitat von princess15114 Beitrag anzeigen
Der Typ, der seiner Freundin verbietet an solcher Kommunikation teilzunehmen, möchte wahrscheinlich auch, dass die ihm am Abend das Bier reicht, die Zeitung bringt und die vorgewärmten Pantoffeln ... kurz, für sie die drei Ks (Kinder, Küche, Kirche) vorsieht.
Anderenfalls mag Eifersucht ja manchmal ganz nett sein, aber was zu viel ist, ist zu viel und die Ursachen liegen hier sicher viel tiefer und haben mit Web 2.0 nichts zu tun ... wenn die Freundin die bestehende Beziehung nicht ohnehin schon abgehakt hat.
Die beiden sind seit fast 2 Jahren zusammen, und Facebook, Knuddels,
Twitter (also das volle Programm...) haben ihn schon immer gestört.
Außer ganz am Anfang, da hat er sich nie beschwert.
Wenn er mit Social Media ein Problem hat,
kann er ja auch gleich sagen das ihn ihr ganzer Freundeskreis stört...

Liebe Grüße
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Alt 19.05.2011, 16:11   # 9
princess15114
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Zitat:
Zitat von weiblichewahrheit Beitrag anzeigen
kann er ja auch gleich sagen das ihn ihr ganzer Freundeskreis stört...
Ja, sowas soll es geben. Betrachten das Weib als Eigentum und "feiern" dann (als ausgleichende Gerechtigkeit ) von Silvester bis Neujahr in der Kiste den ganz privaten Jahreswechsel.
Wer sich davon beeindrucken lässt ... selbst schuld!
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Alt 19.05.2011, 17:50   # 10
Diggsagg
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Zitat:
Zitat von weiblichewahrheit Beitrag anzeigen
Das deine Freundin die Befürchtung hat (bzw. hatte), das du dich über das Netz verliebst, kann ich nicht verstehn.
... gehört habe ich davon schon, aber so richtig verlieben via PC...
Von "über den PC verlieben" war ja auch nicht die Rede. Es ging lediglich um die "Reichweite" von Kontaktaufnahmen und die Art und Weise einer ersten Kontaktaufnahme bzw. Kennenlernens. In unserem Fall gingen dem Verlieben viele Telefonate und Treffen voraus. Übers Netz kann man eben Leute kennenlernen, denen man sonst nie begegnet wäre. Stichwort: Fernbeziehungen.

Zitat:
Naja und das Frauen leichter Kontakte knüpfen können als Männer, das seh ich ganz anders. Wenn eine Frau im Internet "angesprochen" wird, dann zu 99% so, das es schnell von ihr ignoriert wird.
Das widerspricht sich irgendwie, oder? De facto hat die Frau es also doch leichter als der Mann, Kontakte zu knüpfen. Wenn ich z.B. vergleiche, wieviele "Interessenten" damals auf meine Freundin kamen und wieviele bzw. wenige auf mich - kein Vergleich!

Zugegeben, meine Meinung ist subjektiv, das macht eine Meinung ja aus. Und dass diese Eifersucht auf Misstrauen, Unsicherheit oder was auch immer beruht, ist unbestritten. Allerdings mache ich mir halt die Mühe, auch die Gegenseite zu verstehen, und ich dachte, dass es dir hier genau darum geht zu erörtern, woher diese Eifersucht (speziell bei sozialen Netzwerken und dergleichen) rührt.
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Alt 19.05.2011, 18:06   # 11
weiblichewahrheit
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Ich meinte jetzt...
Wie beschreibe ich das...

Also... wenn mich pro Monat 100 Typen anschreiben,
sind 95% "hi wie gehts süße" = wird gelöscht.
Bleiben 5 Kontakte.

Wenn ich pro Monat 5 Typen anschreibe,
bleiben 5 Kontakte.

Das heißt... die Anzahl der geschlossenen Kontakte zws Männern und Frauen sind gleich. Aber nicht prozentual, da hast du naütrlich recht! ...

Und deine Antwort hat mir auch sonst schon weitergeholfen

lg
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Alt 24.05.2011, 16:54   # 12
Daytrader
Gastposter
 
Zitat:
Zitat von weiblichewahrheit Beitrag anzeigen
Lässt sich Beziehung und Web 2.0 nicht mehr in Einklang bringen?
Nicht wenn das Inet und seine ganzen sog. soz. Netzwerke über 50% der Partnerschaft einnimmt. So wird es aber wohl bei Deiner Freundin der Fall sein. Wenn sie mehr vor der Kiste hängt als vor ihrem Partner kann das nicht gut gehen.
Wenn ich mir die Leute Morgens und Abends in der Bahn anschaue haben fast 70% der Fahrgäste mit ihrem Handys und Lappis zu tun. Und sorry das meiste sind halt die Weiblichen. Da wird auf den Tasten rumgehauen als ob die vor ihrem Chef(in) sitzen und ein Diktat tippen. Und wenn man stört, weil man aussteigen möchte, wird man noch dumm angemacht.
Und nun mal ehrlich, normal, im realen Leben, unterhalten kann sich doch von der Spezies kaum noch einer.
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Alt 25.05.2011, 14:01   # 13
Hellraiser93
 
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Hey weibliche Wahrheit.

Ich finde, das sich Beziehung und soziale Netzwerke sehr wohl verbinden lassen. Ich hab meine Freundin zb übers Internet kennengelernt (normal heutzutage) Und logisch: Sie, und ich natürlich auch, sind viel im Web unterwegs, nach wie vor. Und die Beziehung funktioniert Einwandfrei. Unser "Internet und Facebookfreunde" sind auch unsere "richtigen Freunde", und unsere Freundeskreise überschneiden sich. Und auf seine Freunde brauch man nicht eifersüchtig sein. Allerdings wird sie im online oft angegraben, vor allem in Chatrooms, pro Stunde bestimmt zws 3 und 10 mal, je nachdem wo sie schreibt. Aber das ist normal und sie kann damit umgehen. Natürlich lernt sie so ab und zu auch neue Leute (überwiegend Männer) kennen, die von der Art und Weise, Humor zb, irgendwie zu ihrer Wellenlänge passen. Aber weil sie mir offen und ehrlich gesagt hat, dass sie eben gerne auch mit anderen Männern Spaß hat (also, auf der verbalen Ebene!), aber nie irgendwas in Richtung Treffen starten würde, bin ich beruhigt. Nun, ich bin selbst kein Model, aber zws den Pfeifen die ihr Bilder geschickt haben, komme ich auch ganz gut weg, vielleicht hält sich meine Eifersucht deswegen auch sehr in Grenzen. Wenn du also schreibst, das wir Männer nicht damit klarkommen, wenn ihr fleißig auf Facebook, Knuddels etc unterwegs seid, dann kennst du vielleicht nicht soviele Männer (kann das sein?) und deine Freundinnen sind bestimmt auch eher dazu geneigt, Probleme aus ihren Beziehungen zu berichten (weil sie zb Rat brauchen) als umgekehrt.

Zitat:
Zitat von Daytrader Beitrag anzeigen
Nicht wenn das Inet und seine ganzen sog. soz. Netzwerke über 50% der Partnerschaft einnimmt. So wird es aber wohl bei Deiner Freundin der Fall sein. Wenn sie mehr vor der Kiste hängt als vor ihrem Partner kann das nicht gut gehen.
Dazu: Meine Partnerin und ich, wir gehen selten weg. Oft verbringen wir die Wochenenden (abgesehen vom Sommer) gemeinsam vorm Bildschirm, sie am Laptop ich am PC, und dann chatten wir sogar nebeneinander her. Wenn irgendwo ein lustiger oder interessanter Satz fällt, berichten wir uns dann gegenseitig davon und haben unseren Spaß. So haben wir schon sehr viele lustige Abende gehabt in denen wir zusammen viel gelacht haben, so das uns nachher der Bauch weh tat. Alleine deswegen, weil Web 2.0 unserer Beziehung wirklich gut tut, würde ich meine Partnerin nicht vor die Wahl zws Facebook (und Chats) und mir stellen, damit würde ich mir selbst eins reinwürgen. Daytrader, die häufigkeit und Dauer die beide im Internet verbringen, sagt über die Qualität der Beziehung nichts, oder höchstens wenig aus, ich bin das beste Beispiel.

Gruß, Hellraiser
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Alt 26.05.2011, 13:00   # 14
weiblichewahrheit
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Zitat:
Zitat von Hellraiser93 Beitrag anzeigen
Wenn du also schreibst, das wir Männer nicht damit klarkommen, wenn ihr fleißig auf Facebook, Knuddels etc unterwegs seid, dann kennst du vielleicht nicht soviele Männer (kann das sein?) und deine Freundinnen sind bestimmt auch eher dazu geneigt, Probleme aus ihren Beziehungen zu berichten (weil sie zb Rat brauchen) als umgekehrt.
Hey Hellraiser. Also in meinem Freundeskreis hält sich das Geschlechterverhältnis die Waage Aber ich muss dir recht geben: Meine männlichen Freunde reden mit mir nicht so oft über Beziehungsprobleme wie meine Mädels. Aber auch abgesehen von Beziehung + Web 2.0 ist mir aufgefallen das Männer grundsätzlich eifersüchtiger sind.

Jedenfalls freut es mich, das es zws. dir und deiner Freundin gut läuft... ich kenn meinen Exfreund auch aus dem Internet. Aber wie der Name schon sagt (Exfreund) hat es nicht so gut geklappt wie bei euch. Es hat eben Vor- und Nachteile sich den Partner im Netz zu angeln, aber man lernt bekanntlich aus Fehlern... Ich finds zum Beispiel total praktisch, das man innerhalb kürzester Zeit X verschiedene Menschen "kennenlernen" kann. Das geht nur im Internet. Stell dir mal vor du gehst durch die Straße und pickst dir die Leute raus die sympatisch oder anziehend auf dich wirken, wie das aussehen würde: "Du da, mitkommen. Du auch. Du nicht. Du nicht. Du da mitkommen. Du nicht." ohje....
Naja und im Netz ist es halt auch weniger unangenehm ein Gespräch zu beenden, wenn man merkt das man irgendwie nicht ganz auf einer Wellenlänge liegt. Auf der anderen Seite kannst du online zwar garnicht alle Wellenlängen antesten, aber wenn die eine schon nicht passt, kann man es meistens gleich vergessen (meine Erfahrung). Aber zws. all den vielen Profilen wird man immer fündig, und wenn es nicht der Partner fürs Leben ist, dann zumindest jemand mit den man sich gut versteht.

Aber ich schweife ab vom Thema...
Ich finde, das Web 2.0 heutzutage mit (d)einer Beziehung vereinbar sein muss! Genauso wie es seit es Discoteken gibt akzeptiert werden muss, das der Partner diese auch mal allein besucht, ist seit Web 2.0 erforderlich, das man das virtuelle Sozialleben seines Partners akzeptiert und damit umzugehen weiß, und dazu gehört nunmal auch das man angebaggert wird. Wenn man damit nicht umgehen kann, muss man es lernen... Natürlich sollte man sich nicht zws. Singlebörsen und Partnerportalen tummeln, das ist aber auch die einzige Einschränkung die ich akzeptieren würde.
Ich bin übrigens auch oft und lange im Internet, und nutze alle möglichen Plattformen um nebenbei meine Kontakte zu pflegen, dafür ist Social Media ja echt sehr praktisch. Wenn man will kann man ja schnell und unkompliziert Infos und Nettigkeiten austauschen, auch wenn man sogesehen gerade am PC beschäftigt ist, denn zws. 2 Youtube-Clips kann man ja mal schnell eine Nachricht tippen oder ein gefällt-mir verteilen

Achso... das kann ich ja jetzt sagen ohne Namen zu nennen: Das "Krisenpäärchen", wo der Freund von ihr verlangt hat sich bei Facebook abzumelden, hat sich jetzt anders geeinigt. Sie hat ihr Profil kompromislos privatisiert und ihm sein Passwort mitgeteilt - zu stichprobenartiger Überwachung . Was ich davon halte, habe ich ihr auch gesagt... aber es ist ja manchmal alles furchtbar kompliziert. Und nobody is perfect. Immerhin darf sie Facebook behalten. Und siehe da: Selbst eifersüchtige Menschen müssen ihren Partner nicht zwangsläufig vor eine Entscheidung zws. Social Media und ihre Beziehung stellen, es gibt anscheinend noch andere Möglichkeiten .... Naja mal schauen wie es mit den beiden weitergeht. Das war mein Wort zum Donnerstag...

Liebe Grüße,
ww

PS: wo hast du deine Freundin denn online kennengelernt?
(Kannst mir auch eine Nachricht schreiben wenn du es nicht posten willst)
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Alt 14.06.2011, 22:30   # 15
Unkas
 
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Oder kann mir jemand erklären, wie Zärtlichkeit und Sex via ICQ oder Facebook funktionieren
Könnte ich, aber das bleibt dann nicht lange hier stehen

Ich denke nicht, dass Männer generell eifersüchtiger sind. Aber wahrscheinlich machen sie eher Besitzansprüche geltend. Das wiederum wäre etwas, was man mir erklären müsste. Ebenso wie die Tatsache, dass viele Frauen auch darauf stehen.

Ich bin auch ziemlich sicher, dass solche Diskussionen wie hier bei jeder neuen Technologie auftreten. Irgendwann einmal waren es vermutlich die Telephone, die für ähnlichen Zwist gesorgt haben. Und auch beim Internet gilt die alte Regel: in Maßen genossen passt das schon. Die Menschen werden ihr emotionales Wissen darum, dass nur der direkte Kontakt wirklich befriedigend ist, schon nicht verlieren.
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Alt 18.07.2011, 11:31   # 16
jule80
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Also ich würde mir doch von meinem Freund nicht verbieten lassen, soziale Netzwerke wie facebook zu nutzen! Wenn man sich da nicht vertraut, dann ist das doch schon von Anfang an keine gute Basis. Klar kann das Web 2.0 reale Beziehungen nicht ersetzen. Jeder guckt doch heute aber erstmal bei fb, Xing usw. nach, wenn man in der Disco oder sonstwo jemanden kennen gelernt hat!
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Alt 23.07.2011, 23:23   # 17
Teladorn
 
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Ich denke das Problem wird ganz einfach sein das man nicht mitbekommt wie der Kontackt zu den jeweiligen Personen ist.
Ich hatte anfangs auch leichte Probleme mit dem extrem großen "Freundeskreis" meiner Freundin im Web 2.0. Aber da lag das Problem auch ganz einfach das man die gewissen vorgeschichten nicht kennt, sowie die Personen selber.
So stelle ich mir das vor, das durch solche dinge o.Ä. leicht die Eifersucht kommen kann, denn man kann ja schlecht hingehen und diese Leute einfach mal so anschreiben und sagen "Hey ich hab gesehen das du mit meiner Freundin Chattest, jetzt würde ich dich mal gern etwas besser kennenlernen".

Aber andersrum war es auch nicht anderes, meine Freundin gings nicht immer besser. Deswegen haben wir z.B. vereinbart das wir ein wenig über die Personen erzählen.

Ich weiß ja jetzt natürlich nicht wie es bei deiner Freundin war ob das etwas "Privater" gehalten wurde oder auch so wie ich es schilderte, aber ich schätze das dadurch diese gewissen Eifersucht gekommen ist.

Wobei ich noch sagen muss, wissen wir ja auch nicht wie extrem Sie am Web 2.0 hängt, wieviel Zeit sie damit verbringt ( im vergleich Zeit mit ihrem Freund ).
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Alt 10.10.2011, 11:27   # 18
GeldGeier
 
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Ich mein was soll man den sagen? Das Phänomen der Kontrolle und Eifersucht gibt es nicht erst seit dem Web 2.0. Also siehe ich hier keinen echten Zusammenhang. Es ist halt wie früher, wo die Frau nicht aus dem Haus durfte oder jedem Anruf hinterherspioniert wurde. Gut ist das nicht...
Aber das ist ein Bezieungsproblem und kein Web 2.0 Problem.
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Alt 28.12.2011, 12:23   # 19
Anna777
 
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Freund meiner Freundin lies es auch nicht zu, dass Sie in den Sozialnetzwerken auftauchte. Wie gross war mein Erstaunen, als ich einmal sein Profil auf der Seite einer online Datingagentur sah!!! das war total Schock für mich. ich habe es meiner Freundin natürlich nicht gesagt. nach einem Jahr trennten sie sich auf jeden Fall. Sie hat danach an einem TV Show sogar teilgenommen(früher dürfte Sie das auch nicht tun) und eine ziemlich große Summe gewonnen!!!
in der Zeit der totalen Digitalisierung und Internet find ich solche Launen der Männer einfach lächerlich und absurd! Also, vorsicht vor solchen begrenzten Kerls!
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Alt 29.12.2011, 08:10   # 20
Anna777
 
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mich würde auch noch interessieren, wie Mädels darauf reagieren würden, wenn sie entdeckten, dass der Partner/ Freund bei einer Dating Agentur, oder einer Seitensprungagentur registriert und da ziemlich aktiv ist. Würde man dann gleich Schluß machen?
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Alt 28.07.2014, 08:33 # --
News Flash
 
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Alt 28.07.2014, 08:33 # --
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