Foto-newbie braucht mal Rat

Alt 13.11.2007, 10:05   # 1
freakyfrog
 
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Hallihallo ihr Lieben,

ich besitze eine Medion 21x.......die schon ein wenig in die Jahre gekommen ist....es dauert ewig bis sie reagiert und meistens ist das Motiv (unser Baby) dann völlig unscharf.
Da ich sehr gerne Fotografiere und mich auch gerne weiterentwickeln möchte (wozu ich sicher Eure hilfe benötige).
Hatte ich jetzt die glorreiche Idee mir eine DSRL zu kaufen......erstmal im unteren Preisbereich.....Jetzt fragt Ihr euch sicher, wie ist die denn auf den Trichter gekommen......ohne Plan ne DSRL kaufen zu wollen.....kenn ich mein Mann fragt sich das auch.
Wir hatten eine Amateurfotgrafin bei uns......und ich war so begeistert mit bei der Sache, das ich mir dachte das ist endlich mal etwas für mich. Jeder braucht ja ein Hobby, nur Büro,Haushalt und Kinder ist halt nicht alles.....

Entschuldigung zurück zum Thema
Was würdet Ihr mir denn Raten.....soll ich mir wirklich geleich eine DSRL kaufen oder lieber mit was kompakten beginnen?

LG
Susan
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Alt 13.11.2007, 10:05 # --
netzwelt.de
 
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Alt 13.11.2007, 10:40   # 2
eos99
 
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Hallo Susan,

Fotografie ist eine tolle Sache und du findest hier natürlich viele Infos rund um dein (vielleicht) neues Hobby.

Hier

http://www.netzwelt.de/news/75778-ei...flex-oder.html

findest du generelle Infos zu der Frage Kompakt-, Bridge- oder Spiegelreflexkamera. Wenn du da durch bist, kannst du ja nochmal posten, auf welchen Weg du dich einlassen möchtest. Gerne helfen wir dir dann, das richtige Kameramodell für deine Bedürfnisse zu finden...

Beste Grüße
eos...
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Alt 14.11.2007, 13:35   # 3
Andreas Lindae
 
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Ich hab mich auch lange damit beschäftigt. Eine Spiegelreflex ist halt sehr schwer und keine "Ausflugs"-Kamera. Dafür ist sie aber i.d.R. schneller und die Bilder sind besser. Man hat dort ja auch mehr Platz für einen großen Sensor und ein großes Objektiv.

Ich würde aber, je nach dem, wie ernst es Dir mit "professionellen" Bildern ist, für jeden Zweck eine Kamera kaufen, also sozusagen beides, denn die schwere DSLR lässt Du bald zu Hause liegen.

Es gibt eine gute Seite in USA, wo Kameras verglichen werden. Das ist die www . steves - digicams . com, alles ohne Leerzeichen natürlich. Der ist, wie ich das beurteile sehr neutral. Allerdings heissen die Modelle in USA manchmal anders. Ich schaue immer die Beispielbilder an (immer dasselbe, was meist möglich ist, um zu vergleichen) und Steves Conclusion. Da steht letztlich, wie gut die Kamera nun ist.

Es gibt auch deutsche Seiten dafür, aber m.E. kommt keine da ran. Vor allem bzgl. Neutralität.

Dort findest Du vielleicht eine Kompakte, die genauso oder fast so gut ist wie eine DSLR, sodass Dein Geldbeutel geschont wird...

Grüße
Andreas Lindae
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Alt 14.11.2007, 17:04   # 4
xoggy
 
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Abgesehen davon stellt sich Frage, ob's unbedingt eine Digitale sein muss.

Wenn du tatsächlich die Basics lernen willst, gibt's nichts besseres als alte analoge Suchermodelle aus den 60-70ern, genauso wie analoge Spiegelreflexkameras. Da muss du dich nicht mit 10 Milliarden Motivprogrammen auseinandersetzten, sondern nur mit dem Wesentlichen, nämlich Zeit, Blende, Entfernung. Daneben dann eine gute Digi-Kompakte wie eine Coolpix von Nikon als Motivtester, um mit der Analogen nicht zuviel Ausschuss an Film zu produzieren.

Zudem bekommt man die Analogen geradezu nachgeschmissen, während eine gute DSRL mit ein paar hundert Euronen zu Buche schlägt. Digital ist nicht besser, nur bequemer.
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Alt 14.11.2007, 18:06   # 5
eos99
 
Registriert seit: 24.04.2006
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Zitat:
Zitat von xoggy Beitrag anzeigen
Abgesehen davon stellt sich Frage, ob's unbedingt eine Digitale sein muss.

Wenn du tatsächlich die Basics lernen willst, gibt's nichts besseres als alte analoge Suchermodelle aus den 60-70ern, genauso wie analoge Spiegelreflexkameras. Da muss du dich nicht mit 10 Milliarden Motivprogrammen auseinandersetzten, sondern nur mit dem Wesentlichen, nämlich Zeit, Blende, Entfernung. Daneben dann eine gute Digi-Kompakte wie eine Coolpix von Nikon als Motivtester, um mit der Analogen nicht zuviel Ausschuss an Film zu produzieren.

Zudem bekommt man die Analogen geradezu nachgeschmissen, während eine gute DSRL mit ein paar hundert Euronen zu Buche schlägt. Digital ist nicht besser, nur bequemer.
Nun ja, das Thema analog vs. digital ist ein leidiges Thema und ich habe es schon so oft diskutiert, zählen kann ich es nicht mehr.

Fakt ist, mit einer analogen Spiegelreflexkamera kann man die Basics lernen, sie ist günstig und robust. Teuer sind aber Filme und Entwicklung.

Fakt ist aber auch, dass man mit einer digitalen Spiegelreflexkamera die Basics viel schneller lernen kann, da die Ergebniskontrolle unmittelbar erfolgen kann. Der Lernerfolg ist meiner Meinung nach viel größer. Zum Thema Qualität möchte ich hier nichts sagen, außer: Es gibt nach wie vor Freunde der analogen Fotografie, die die Ergebnisse auf Film mehr mögen, als überscharfe Bilder aus digitalen Kameras. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten und so soll jeder nach seiner Neigung Spaß an der Fotografie haben.

Es ist aber auch ein Fakt, dass die professionelle Fotografie mit wenigen Ausnahmen nur noch auf digitalem Gerät stattfindet, was nicht nur auf Vorteile in Geschwindigkeit und Flexibilität zurückzuführen ist....


Daher empfehle ich nur noch digitale Spiegelreflexkameras (es sei denn, man erbt eine Analoge und möchte in das Thema reinschnuppern). Die Lernkurve geht wunderbar von der Vollautomatik über einige Motivprogramme und die Halbautomatiken (Zeit- und Blendenautomatik) bis hin zur voll manuellen Einstellung. Wer sich intensiv mit der Thematik beschäftigt und versteht, dass eine dSLR nicht automatisch perfekte Bilder produziert, der lernt auch mit der digitalen Spiegelreflex zu fotografieren.

Daher: analog vs digital, so alt, wie die Digitalkamera selbst - aber mittlerweile ein unfairer Vergleich...


Viele Grüße und viel Spaß, eos
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Alt 14.11.2007, 19:38   # 6
xoggy
 
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Es ging mir nicht darum, einen Streit Digital v. Analog vom Zaun zu brechen, das ist ein leidiges Thema.

Zitat:
Fakt ist, mit einer analogen Spiegelreflexkamera kann man die Basics lernen, sie ist günstig und robust.
Trifft auf fast alle alten Modelle zu, ob Spiegelreflex oder Sucher.

Zitat:
Teuer sind aber Filme und Entwicklung.
Stimmt. Aber nur solange man nicht selbst entwickelt (wozu man ja keine Dunkelkammer braucht). Knippst man viel, amortisiert es sich. Umständlicher is es aber, keine Frage.

Zitat:
Fakt ist aber auch, dass man mit einer digitalen Spiegelreflexkamera die Basics viel schneller lernen kann, da die Ergebniskontrolle unmittelbar erfolgen kann. Der Lernerfolg ist meiner Meinung nach viel größer.
Abhängig vom Nutzer. Deswegen kann man darüber keine abschließende Aussage machen. Wer lernen will, lernt's mit jeder Kamera - eine Analoge ohne Elektronik zwingt zum Innehalten und zur Beschränkung, eine Digitale hat den Vorzug, wie du schon sagst, der Ergebniskontrolle.

Zitat:
Es ist aber auch ein Fakt, dass die professionelle Fotografie mit wenigen Ausnahmen nur noch auf digitalem Gerät stattfindet [...] was nicht nur auf Vorteile in Geschwindigkeit und Flexibilität zurückzuführen ist....
Nein, das stimmt nicht. Der Amateurmarkt wird beherrscht von den Digitalen. Bei den Profis hält es sich die Waage. Überall dort, wo es auf schnelle Verfügbarkeit ankommt wie im Fotojournalismus, können die Digitalen ihre Vorteile ausspielen. In allen anderen Bereichen wie z.B. Portät- und Architektur- und Streetfotografie herrscht ein friedliches Nebeneinander, je nach Vorliebe des Fotografen.

Zitat:
Daher empfehle ich nur noch digitale Spiegelreflexkameras (es sei denn, man erbt eine Analoge und möchte in das Thema reinschnuppern). Die Lernkurve geht wunderbar von der Vollautomatik über einige Motivprogramme und die Halbautomatiken (Zeit- und Blendenautomatik) bis hin zur voll manuellen Einstellung.
Nur frage ich mich, wozu eine solche Lernkurve nötig ist. Motivprogramme und Vollautomatiken sind nur für diejenigen interessant, die Schnappschussfotografie betreiben. Alle anderen wechseln gleich zur manuellen Einstellung oder Halbautomatik.
Selbst einfache Digiknippsen überbieten sich heutzutage mit Dutzenden von Optionen und Doppelbelegungen, mit denen die meisten Anwender hoffnungslos überfordert sind oder die sie einfach nicht brauchen, quasi die eierlegende Wollmilchsau mit automatischer Motivklingel.

Meiner Meinung nach sollte die Lernkurve genau anders herum angelegt sein - von der einfachen alten Kamera bis zu den heutigen DSLRs. Wer es nicht schafft, mit einer alten Kamera mit all ihren Beschränkungen gute Fotos zu schießen, schafft es auch nicht mit einer DSLR. Gäbe es eine moderne Digitale, die sich aufs Wesentliche beschränkt, würde ich sie sofort empfehlen, nur leider gibt's sie nicht, oder ich hab sie bisher übersehen.

Ein Vorteil vieler alter analoger Kameras ist aber nicht zu negieren, nämlich die Batterieunabhängigkeit. Ich kann mich in jedem Winkel auf der Erde herumtreiben ohne mir die geringsten Sorgen um Akkus machen zu müssen. Solange es irgendwo ein Kabuff mit Filmmaterial gibt, bin ich mit der rein mechanischen Kamera auf der sicheren Seite.

Jetzt hab ich doch wieder angefangen, Pro und contra aufzuzählen :biglol: Nichts für ungut, letztlich ist es eben doch eine Frage des Geschmacks.
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Alt 14.11.2007, 19:56   # 7
Andreas Lindae
 
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Ich habe auch mit einer Agfa-Sucherkamera, später einer Pentax Spiegelreflex angefangen und die SW-Filme selber entwickelt. Das hat schon was. Man lernt es wirklich. Am Ende wußte ich ohne Messung (bei der Sucherkamera noch mit einem externen Gerät!), welche Blende etc. das richtige ist. Aber die Zeit und das Geld, das man da investieren muss, ist schon heftig. Ich verstehe deshalb beide "Lager".

Wenn ich eine analoge Kamera kaufen würde, dann würde ich deshalb gleich darauf achten, dass ich die Objektive auch auf eine DSLR meiner Wahl aufbringen kann. Denn gute Objektive sind teuer. Und die haben am Bild und an der Qualität einen Löwenanteil.

Bzgl. der Farb-Entwicklung von Filmen ist vielleicht noch interessant, dass das für Allergiker nicht besonders prickelnd ist. Sollte man wissen, bevor man damit anfängt.

LG Andreas Lindae
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Alt 14.11.2007, 20:51   # 8
eos99
 
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@ xoggy: ja die alte Diskussion halt..

Ich habe beide Lernprozesse schon häufig begleitet, analog und digital, und beide kommen zum Ergebnis, Blende und Verschlusszeit zu verstehen. Ob schneller oder nicht, hängt ja auch vom Lerntyp ab und wie stark man motiviert ist...

Also jedem Tierschen sein Pläsierschen.. - das sagte schon mein alter Geschichtslehrer in quasi jedem zweiten Satz...

Also dann, wünsche einen angenehmen Abend und weiterhin gut Licht

Grüße
eos
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Alt 14.11.2007, 22:05   # 9
King W.
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Wenn man gerade jetzt einsteigen will, ist die Zeit enorm günstig sich eine analoge Spiegelreflexausrüstung zuzulegen. Ich habe mir Ende der 70er eine Minolta XD7 zugelegt, seinerzeit die Kamera schlechthin und auch heute noch in Puncto Bildqualität jedem Vergleich gewachsen.

Mit einer Ausnahme: Wenn ich wirklich absolute Spitzenfotos machen will, kommt meine HAPO 10 zum Einsatz. Das Teil kennt garantiert niemand mehr, es ist eine alte Klappkamera mit Rollfilm, Format 6 x 9. Allein schon aufgrund der großen Negative sind die Bilder sagenhaft gut. Aber OK, das ist Schnee von gestern, oder Nostalgie, wenn man so will.

Die Aussage, gute Objektive seien teuer, ist relativ. Ich habe inzwischen meine Objektivsammlung ergänzt: ein 50er Makroobjektiv, ein 135er Tele, ein 85er Portraitobjektiv und ein 28er Weitwinkel (das brauche ich eigentlich so gut wie gar nicht, aber bei weniger als 10€ für ein gutes gebrauchtes Exemplar bin ich halt schwach geworden). Alles Original Minolta Objektive und keins teurer als 50€. Dazu noch ein Zoom-Objektiv, ein Tokina 28-200mm, ein 18-Linser, neu, auch für unter 50€.

Auch die Aussage, die Folgekosten seien höher, ist relativ. Die Filme sind im Aldi pro 2er-Pack für 1,79 zu haben, bei mir in der Nähe ist ein Drogeriemarkt, der bietet Bilder im 9x13 Format für 1 ct. pro Stück an. Fotos von einem digitalen Medium sind in der Regel teurer. Allerdings, das Filmentwickeln entfällt und das Filmkaufen auch. Aber allzu groß ist der Unterschied nicht.

Wenn du mich fragst: Kauf dir eine gebrauchte, gut erhaltene SLR, zum Beispiel eine Minolta XD7, eine Pentax ME, eine Olympus OM2 oder eine Canon A1 zum Beispiel. Das Angebot ist groß und die Preise demzufolge im Keller. Viele Leute verkaufen jetzt ihre Spiegelreflexausrüstung und steigen auf digital um - und wissen nicht, was sie sich damit antun.

An Objektiven reicht erst einmal ein 50mm Standardobjektiv und ein 135mm Tele. Wenn man es günstig bekommt, eventuell auch ein Weitwinkel (28mm). Damit sind 99% aller fotografischen Aufgaben zu meistern.

Für Innenaufnahmen empfiehlt sich noch ein Blitzgerät, aber das kann erst einmal ein relativ einfaches Exemplar sein.

Solch eine analoge Ausrüstung hat auch einen Vorteil: sie ist praktisch ohne Verlust wieder verkäuflich, wenn sie wider Erwarten doch nicht zusagt. Einfach mal bei ebay nachsehen.

Daß ich der Digitaltechnik etwas skeptisch gegenüberstehe, hat auch seinen Grund: Ich habe mir mal eine HP-Digitalkamera gekauft - und bin gründlich auf die Schnauze gefallen. Das Ding ist Schrott und eignet sich bestenfalls für mittelmäßige Paßbilder. Zu allem Überfluß war sie auch noch sauteuer.

Ich spreche natürlich nur für mich, aber eine Digitalkamera möchte ich vorläufig nicht haben. Es gibt da zwar eine Ausnahme (die aus Schweden), aber die kann ich mir nicht leisten.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 17.11.2007, 16:38   # 10
xoggy
 
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Zitat:
Zitat von Andreas Lindae Beitrag anzeigen
Ich habe auch mit einer Agfa-Sucherkamera, später einer Pentax Spiegelreflex angefangen [...]
Das wird vermutlich eine der vielen Siletten gewesen sein. So eine hab ich auch und wartet noch auf einen Testdurchlauf.

Zitat:
Wenn ich eine analoge Kamera kaufen würde, dann würde ich deshalb gleich darauf achten, dass ich die Objektive auch auf eine DSLR meiner Wahl aufbringen kann. Denn gute Objektive sind teuer.
Hängt davon ab, welche Maßstäbe man ansetzt. Es gibt eine - leider etwas verbaute - Seite eines Fotografen, der an seine digitalen Canon EOS 350D und 5D uralte Objektive angeschraubt hat, unvergütete, mit niedrigem Kontrast. Ich möchte ja niemandes Illusionen nehmen, aber der Abstand zu heutigen überkorrigierten Objektiven ist trotz besserer Glassorten und der aufkommenden Vergütung nicht so groß, wie man vermuten würde. In dem besagten Beispiel schlägt ein altes 3.50 Euro Radionar ein 125 Euro teures Tessar, und bei anderen sieht's ähnlich aus. Wer sich durch die Seite kämpft, wird die propagierten achso großen Fortschritte und tollen Testergebnisse neuerer Objektive in einschlägigen Magazinen etwas relativiert sehen. Hier der Link:

Canon EOS 350D with Schneider-Kreuznach Radionar 2.9/5cm

Kein repräsentativer Test, aber eine Menge aussagkräftige Bilder.
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Alt 17.11.2007, 17:06   # 11
xoggy
 
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Mit einer Ausnahme: Wenn ich wirklich absolute Spitzenfotos machen will, kommt meine HAPO 10 zum Einsatz. Das Teil kennt garantiert niemand mehr, es ist eine alte Klappkamera mit Rollfilm, Format 6 x 9. Allein schon aufgrund der großen Negative sind die Bilder sagenhaft gut. Aber OK, das ist Schnee von gestern, oder Nostalgie, wenn man so will.
Na, ja, ich glaub, die Hapo ist von Balda, so unbekannt also nicht. Wenn man die Bilder von so alten 6x9ern zum ersten Mal sieht (ich glaube 4,5x6 ist damit auch möglich), haut es einen bezüglich Auflösung und Detailtiefe von den Socken. Obwohl das Teil ein Massenmodell mit ganz einfachem Triplet Cassar Objektiv ist. Und was heißt schon Nostalgie, Landschaftsfotografen greifen auch heut noch gern zu solchen Teilen, man kriegt sie ja fast kostenlos in der Bucht.

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Ich spreche natürlich nur für mich, aber eine Digitalkamera möchte ich vorläufig nicht haben.
Mittlerweile hab ich ja eine (die Nikon Coolpix 5000) und das Ding ist ganz brauchbar. Die Coolpix mindert zwar nicht meine Vorbehalte gegenüber den überzüchteten Digis, aber für "schnell mal eben" ist das Teil praktisch. Abgesehen davon "missbrauche" ich sie als externen Belichtungsmesser, wenn die Daumenregeln in bestimmten Lichtsituationen für meine alten Sucherkameras etwas unsicher sind. :biglol:
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Alt 18.11.2007, 10:33   # 12
Andreas Lindae
 
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xoggy, bezgl Deinem vorletzten Posting und dem "wirklichen Wert teurer Objektive":

Danke für den galactinus-Link! Das hab ich noch nie gesehen.

Ich muss aber auch sagen, dass ich selbst deutliche Unterschiede bei der Bildqualität besonders bei Zoomobjektiven festgestellt habe. Ich machte mal selbst einen Test mit meiner Pentax. Ich selbst hatte 2 Stück mit 80-200mm. Eines war ein Sigma, das andere weiß ich nicht mehr. Ein Bekannter lieh mir noch sein Original Pentax, das sehr teuer war damals (um die 1000 Mark).

Das Pentax war mit Abstand das beste. Das multicoating, das damals von Pentax am besten beherrscht wurde (wurde glaube ich auch von Pentax erfunden (?) ) hat bei den Mengen von Linsen im Zoom natürlich eine Auswirkung.

machts gut
Andreas
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Alt 18.11.2007, 14:25   # 13
xoggy
 
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Ja, natürlich. Gerade Zooms beinhalten ja oft eine Vielzahl an Linsen, mit zum Teil großen Abständen zwischen den Gruppen. Ohne Multicoating würde bei jedem Luft-/Glasübergang 4-9% Licht flöten gehen. Aber es kommt halt auf den Verwendungszweck an. In der Poträtfotografie zum Beispiel ist der flaue Kontrast unvergüteter Objektive in bestimmten Situationen erwünscht. Es soll Fotografen geben, die mit den nach dem zweiten Weltkrieg hergestellten Objektiven nichts anfangen können, weil sie ihnen schlicht zu scharf und kontrastreich sind, und auf einfache unvergütete Konstruktionen zurückgreifen. Meist Dreilinser, Triplets, die ab 1894 Einzug hielten. Wer schon mal Porträtaufnahmen aus der Zeit gesehen hat, wird auffallen, das sie eine ganz eigene Qualität haben, die mit modernen Objektiven nicht zu erreichen ist.
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Alt 20.11.2007, 09:12   # 14
freakyfrog
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So hallo dann mal wieder
habe mich jetzt mal wie mir es eos99 geraten hat ein wenig schlau gelesen.
Übrigens musste ich mich bei der hälfte euer Beitrage erst mal schlau Googlen.....Mannoman ihr schmeißt ja nur so mit Fachbegriffen um Euch.
Habe mich jetzt für eine Brightkamera entschieden.....Also immer her mit denn Vorschlägen.......Aber bitte versucht nicht wieder so viele Fachbegriffe zu benutzen...... möchte ja auch verstehen was ihr mir Ratet
LG
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Alt 20.11.2007, 10:42   # 15
eos99
 
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Hi freakyfrog,

das mit den Fachbegriffen ist häufig ein Problem, wie du vielleicht gemerkt hast, ging es aber ab dem 4 oder 5ten Post gar nicht mehr um deine Frage - das war eine genrelle Diskussion eines ewigen Themas.

Zu deiner Frage: Bridgekamera ist doch prima, da kannst du gut lernen, hast aber auch die Automatiken für die Situationen, in denen du dir nicht sicher bist.

Vor kurzem hatten wir ja die Panasonic FZ18 im Test ---> http://www.netzwelt.de/news/76466-re...umix-fz18.html

die eine Empfehlung von mir wäre. Mit knapp 400,-€ hast du dann alles, was du benötigst. Die FZ18 ist so ein Mittelding zwischen Bridge- und Kompaktkamera, was ihr fehlt ist ein Anschluss für einen zusätzlichen Blitz. Falls du den benötigst, wäre die FZ50 (auch von Panasonic) interessant aber etwas teurer.

FZ18 und FZ50 -> http://www.produkte.panasonic.de/index.asp?sStr=3@-@10@22@368@@@@@@@Kompakt:|Super|Zoom@

Beide Kameras empfehle ich nicht weil ich Panasonic-Fan bin, sondern aus der Praxis heraus, da ich mit den beiden und mit klassengleichen Modellen anderer Hersteller bereits ausgiebig arbeiten konnte. Meld dich bei Fragen gerne...

Viele Grüße
eos
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Alt 20.11.2007, 12:15   # 16
freakyfrog
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So habe mir da mal ein paar raus gesucht und bin gespannt was Ihr dazu meint:

Panasonic Lumix DMC-FZ30
Nikon Coolpix 8800
Kodak Easyshare Z812 IS

Die sind alle im gleichen Preisverhältnis.....:liebling:Männe hat gesagt mehr als 250,-€ sind erstmal nicht drin

Also muss ich mich etwas zurück halten mit meinen Ausgaben
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Alt 20.11.2007, 12:36   # 17
eos99
 
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FZ30: Schau dir die Produktfotos auf unserer Seite an, die sind alle mit der FZ30 entstanden. Allerdings ist die Kamera wirklich schlecht bei wenig Licht ->daher nur für Fotos unter freiem Himmel zu empfehlen.

Coolpix 8800: Lass die Finger davon, die ist sowas von langsam, Kinder oder andere flinke Motive bekommst du mit der nicht aufs Bild. Wo kann man die denn bitte noch kaufen?

Kodak Z812IS: Erscheint mir von deiner Auswahl am sinnvollsten, da sie deutlich neuer als die anderen beiden ist. Damit bekommst du bessere Leistung bei wenig Licht, mehr Geschwindigkeit und bessere Automatiken. Wenn eine von denen, dann die Kodak, wobei die auch keine echte Bridgekamera ist - eher eine Superzoom-Kamera.

Woher hast du diese Auswahl eigentlich? Aufgrund der älteren Modelle würde ich glatt auf Stiftung Warentest tippen, die hinken im Kamerabereich oft hinterher.

Grüße
eos
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Alt 20.11.2007, 13:57   # 18
freakyfrog
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Die habe ich bei "etest digitalkamera" gefunden.
Sehe schon war nicht so der glücksgriff
Gut also ist ja auch nicht so leicht was Vernünftiges zu finden, wenn einem der Geldhahn zugedrückt wird

Also auf ein Neues
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Alt 20.11.2007, 14:40   # 19
freakyfrog
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So ich glaube ich habe jetzt endlich etwas gefunden was auch etwas taugt.

Panasonic Lumix DMC-FZ8 Digital

Was hälts du davon....
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Alt 20.11.2007, 16:34   # 20
eos99
 
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Hey,

also die FZ8 ist eine schöne Kamera, hat aber auch eine leichte Schwäche bei Innenaufnahmen. Das recht kräftige Blitzlicht gleicht das aber wieder ein wenig aus und wenn du dich wtas mit den Fotobasics (Verschlusszeit, Blende -> http://www.netzwelt.de/news/71721-di...elichtung.html )auseinandersetzt, kannst du ja auch niedrige ISOs (--> http://www.netzwelt.de/news/72331-di...dlichkeit.html)

mit dem Bildstabilisator kompensieren - je nach Motiv. Ich kenne einige "Normal-Fotografierer", die mit einer FZ8 oder auch dem Vorgänger FZ5 sehr zufrieden sind...

Viel Spaß und bei Fragen zum Gerät, immer her damit...

Grüße
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Alt 25.05.2013, 03:39 # --
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