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| The Soarer Registriert seit: 21.06.2005 Ort: Berlin
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| Ich möchte mir eine neue Digitalkamera kaufen. Aber welche ist da am besten? Ich werde sie hauptsächlich im Urlaub verwenden (Nächstes Jahr geht's nach Kanada Auch sollte sie nicht allzu ruckelempfindlich sein. (Meine jetzige DigiCam ist es nämlich - es ist grauenvoll...) Auf irgendwelchen Schnickschnack lege ich keinen Wert, hauptsache die Bilder sind gut. PS: Sie sollte möglichst nicht allzu teuer sein...
__________________ Auf `m Kloo sitzt eener und singt: `Et geht allet vorüber, et geht allet vorbei..´ Brüllt einer von draußen: `Denn setz dir doch jefälligst richtig druff! |
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| | #2 (permalink) |
| fühlt sich wohl hier Registriert seit: 29.03.2005
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| Hi, ich habe zu Weihnachten ne Digitalkamera von Aldi bekommen sie kommt von Traveler hat 6,2 Megapixel und sehr viel Zubehör und hat 199€ gekosted also kommt die gut werde nämlich im Juni nach Berlin fahren.
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| | #3 (permalink) | |
| Moderator Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Zitat:
laß dich nicht nur von den Megapixeln beeinflussen. Für deine Anwendung ist ein gutes Objektiv das A & O. Bei den gängigen japanischen Herstellern (Minolta/Konica, Olympus, Pentax, Canon usw.) kannst du nicht viel falsch machen, was die optische Qualität betrifft. Achte auf einen weiten (optischen) Zoombereich. 3-fach reicht für deine Anwendung auf keinen Fall! Der digitale Zoombereich ist nur Interpolation, das kann jedes Bildbearbeitungs-programm besser. Ist kein Entscheidungskriterium! Als Speicher sollte die Kamera preisgünstige SD oder XD Karten benutzen. Keine Kamera mit einem exotischen Kartenformat kaufen. Ist nur teuer und bringt nichts. Gegen Verwackeln hilft ein Stativ. Eine elektronische Verwackelbremse ist immer nur die zweitbeste Lösung. Ein einfaches, kleines Stativ, z.B. das Hama Ministativ 4014 paßt in jede Tasche, läßt sich überall aufstellen, sorgt stets für verwacklungsfreie Bilder und kostet kaum mehr als 5 Euro. Besser kannst du dein Geld nicht anlegen. Eine Kamera, die deine Ansprüche erfüllt, ist kaum unter 300 Euro zu haben. Die Aldi-Kamera ist gut für Schnappschüsse, für anspruchsvolle Landschaftsaufnahmen eher nicht. Meiner Meinung nach solltest du dir einmal die Olympus SP 500 UZ ansehen. Sie kostet knapp 400 Euro, hat ein Objektiv von sehr hoher Qualität und einen 10-fach Zoom-bereich. Darüber hinaus sind Soundaufnahme möglich und Serienbilder 2,5/s. USB 2.0 und PictBridge (Fotos drucken ohne Computer, mit einem entsprechenden Fotodrucker) sind auch vorhanden. Ach so, und 6 Megapixel (echte, nicht interpoliert). Ich hoffe, dir ein wenig weitergeholfen zu haben. Wünsche dir einen schönen Urlaub und viele schöne Bilder. Poste mal zurück, wenn du möchtest. P.S. eine einfache analoge Spiegelreflexkamera (mit Film) ist auch der besten Digi von der Bildqualität her weit überlegen. (Auflösung umgerechnet 20-30 Megapixel)! Wenn nur das umständliche Handling nicht wäre... | |
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| | #4 (permalink) |
| The Soarer Threadstarter Registriert seit: 21.06.2005 Ort: Berlin
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| Vielen Dank!! Die Antwort hat mir teilweise sehr geholfen. Mal sehen, ob ich mir die Kamera kaufe. Ist ja doch ne ganze Menge Geld... |
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| | #5 (permalink) |
| Moderator Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Hast recht. Die Kamera ist nicht unbedingt billig. Aber preis-wert. Mit einer billigen Digi hast du nur Probleme. Das fängt damit an, dass die Megapixel oft interpoliert angegeben werden (Korea-Norm). Dann hast du später Matschbilder. Oder der Zoombereich ist zu klein (ach guck mal... die Niagarafälle! Der kleine graue Punkt da vorn, das bin ich. Solche Bilder kennst du auch, garantiert.) Oder die Kamera ist zu klein, leicht und fummelig. Schön zu transportieren, aber liegt nicht gut in der Hand. Dann sind verwackelte Bilder vorprogrammiert. Wenn du wirklich nicht so viel Geld ausgeben willst und dich für eine billigere Digi entscheidest, bestehe unbedingt darauf, vor dem Kauf ein paar Probeaufnahmen zu machen. Nimm dann ein Bildverarbeitungsprogramm und sieh dir die Bilder genau an. Achte vor allen Dingen auf Schärfe, Farbwiedergabe und Vignettierung (d.h. Verlust von Bildhelligkeit an den Rändern und vor allen Dingen in den Ecken - findet man bei Billigkameras oft und es sieht besch... aus). Falls du nicht unbedingt auf eine Digi fixiert bist, sondern einfach nur perfekte Bilder willst, wäre es sicher nicht verkehrt, auch mal an eine analoge Spiegelreflex zu denken. Geh mal bei Ebay rein und suche nach Minolta XD. Die XD-Serie ist schon etwas älter und wurde seinerzeit in Kooperation mit Leitz entwickelt. Die XD-7 Kamera ist nahezu baugleich mit der Leica R4. Diese Kamera war lange Zeit das Maß aller Dinge in der Kleinbildfotografie. Die XD-5 ist nahezu identisch. Du brauchst das Kameragehäuse, ein Objektiv 1,7/50 oder 1,4/50 und ein Tele so etwa 80-200 (Kann auch ein anderes Fabrikat sein, Tokina, Soligor oder Vivitar z.B). Ein Weitwinkel mit 28er Brennweite wäre auch nicht schlecht, ist aber nicht unbedingt nötig. Eventuell ein Blitzgerät und eine Fototasche. Vergiß das Ministativ nicht! Und einen Schutzbeutel für die Filme brauchst du auch, sonst röntgen sie dir am Flughafen alles kaputt. Für alles zusammen solltest du mit ca. 100 € hinkommen. Die Filme kannst du im Aldi kaufen. (die 200er sind besser als die 400er!) 2 Stück für je 36 Aufnahmen kosten 1,95. So ausgerüstet, bringst du bessere Fotos mit, als mit jeder (auch der teuersten) Digi. Die Negative lassen sich ohne weiteres auf Postergröße 30x40cm und mehr vergrößern. Und wenn du was digitales brauchst, laß die Negative einfach auf CD packen. Macht jedes Labor und die Qualität ist immer noch besser, als eine direkte Digitalaufnahme. Eigentlich nur Vorteile. Nur, wie gesagt, das Handling... |
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| | #6 (permalink) |
| The Soarer Threadstarter Registriert seit: 21.06.2005 Ort: Berlin
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| Also nochmal vielen Dank!! Ich werde dann wohl eher einer Spiegelreflex nehmen. Geht sowas: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Ich habe nämlich noch gelesen, dass man als Einsteiger ein Zoom-Objektiv nehmen sollte mit einer Brennweite von ca. 28-100 mm und eine Lichtstärke von mindestens 1:4,0 bei jeder Brennweite. Würde dieses eine Objetkiv dann erstmal reichen?
__________________ Auf `m Kloo sitzt eener und singt: `Et geht allet vorüber, et geht allet vorbei..´ Brüllt einer von draußen: `Denn setz dir doch jefälligst richtig druff! Geändert von --Spatzenei-- (03.01.2006 um 19:35 Uhr) |
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| | #7 (permalink) |
| Moderator Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Hi, die XD7, die du mir da verlinkt hast, ist OK. Den Brennweitenverdoppler kannst du knicken, der frißt 2 Blenden an Lichtstärke, und die Bildqualität wird auch nicht gerade besser. Ist nur ein Notbehelf. Den hat sich der Anbieter wohl gekauft, als er das Tele-Zoom noch nicht hatte. Der Rest ist voll in Ordnung. Würde ich ohne weiteres 100€ für geben, wenn ich gerade eine Kamera kaufen müßte. Der Brennweitenbereich 28-100 ist normalerweise schon OK für einen Einsteiger. Bei deiner Anwendung Landschaftsaufnahmen, entfernte Gegenstände heranholen usw. brauchst du etwas mehr als 100mm Brennweite. Das Tele-Zoom, was dabei ist, ist genau richtig. Die Kamera sieht auch noch ganz gut aus, soweit man das vom Foto her beurteilen kann. Allerdings - ich stecke nicht drin. Sie ist halt gebraucht. Vergewissere dich beim Verkäufer, daß sie in Ordnung ist. Die Film-Schutztüte, die du gefunden hast, ist ebenfalls OK. Sie schützt zuverlässig. Die ganze Kamera muß natürlich nicht hinein, nur die Filme. Die Elektronik der Kamera ist durch das Gehäuse geschützt. Zwei Kleinigkeiten noch: 1) Die Data-Back D, wie sie an der XD 7 zu sehen ist, erlaubt es, während des Fotografierens ein Datum mit auf den Film zu belichten. Das Datum erscheint dann in der unteren Ecke des Bildes als rote Schrift. Na ja, wer es mag... Bei den Jahreszahlen kann man 79 bis 99 und die Buchstaben A bis I einstellen. So eine Datenrückwand hat mal über 200 DM gekostet. Mein Fall ist das nicht so unbedingt. Man hängt dauernd mit der Nase davor, wenn man durch den Sucher blickt. Vielleicht hat der Verkäufer noch die Originalrückwand. Das Tauschen dauert nur ein paar Sekunden. 2) an der Kamera ist noch der originale Trageriemen dran. Der ist ziemlich schmal und drückt, wenn man die Kamera längere Zeit umgehängt hat. Besorg dir einfach einen breiteren Riemen aus dem nächsten Fotoladen. Die XD 5 kannst du natürlich auch nehmen. Sie ist mit der XD 7 technisch und optisch identisch. In die XD 7 ist eine kleine Klappe eingebaut, mit der man den Suchereinblick verschließen kann. Das sollte man tun, wenn man mit dem Selbstauslöser fotografiert, um zu verhindern, daß von hinten Sonnenlicht einfällt und die Belichtungsmessung beeinträchtigt. Bei der XD5 fehlt diese Klappe, hier steckt man ein kleines Plastikteil auf den Sucher. Weitere Unterschiede sind mir nicht bekannt. Habe schon mit beiden Modellen fotografiert, beide liefern super Ergebnisse. Ich selbst würde die 7 bevorzugen, auch schon deshalb, weil das Sigma Tele-Zoom dabei ist. Ich hoffe, dein Wissensdurst ist jetzt erst einmal gestillt. Viel Glück beim Ersteigern und viele schöne Fotos! Poste mal zurück. Freundliche Grüße Walter P.S. Mach am Besten, bevor du nach Kanada fliegst, ein paar Probeaufnahmen, um mit dem Teil vertraut zu werden. Geändert von King W. (04.01.2006 um 00:55 Uhr) Grund: Kleinigkeit fehlt noch ... |
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| | #8 (permalink) |
| The Soarer Threadstarter Registriert seit: 21.06.2005 Ort: Berlin
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| Ich habe mir nochmal zwei andere Spiegelreflexkameras rasugesucht: (von Canon) [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Könnte ich die auch nehmen? Und wären die Objektive in Ordnung? (Ich würde ja eher zur 3000 V tendieren) Und dazu noch [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Objektiv? Danke schonmal!!
__________________ Auf `m Kloo sitzt eener und singt: `Et geht allet vorüber, et geht allet vorbei..´ Brüllt einer von draußen: `Denn setz dir doch jefälligst richtig druff! Geändert von --Spatzenei-- (07.01.2006 um 12:05 Uhr) |
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| | #9 (permalink) |
| Moderator Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Hi, na klar kannst du die Kamera nehmen. Canon ist einer der führenden Hersteller auch im Bereich Spiegelreflex. Die 3000 V kenne ich allerdings nicht aus eigener Erfahrung, wohl aber andere Kameras von Canon, nämlich die AE1, die AV1 und die A1. Meine Erfahrungen damit waren durchwegs gut. Für mich persönlich kommt eine Autofocuskamera nicht in Betracht, weil ich gern Fotos gestalte. Ich lege deshalb Wert darauf, die Entfernung und die Blende manuell einzustellen. Der Autofocus ist für mich problematisch, weil mein Hauptmotiv selten in der Bildmitte und damit im Meßbereich der Automatik liegt. (Fotos von Tante Erna, Querformat, Kopf in Bildmitte, Beine abgesäbelt, Watzmann im Hintergrund, bekommst du von mir nicht zu sehen) Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Wie gesagt: mit der 3000 V bekommst du eine Kamera von einem renommierten und guten Hersteller, mit der du sicher klasse Bilder machen wirst. Das Tele-Zoom dazu ist auch genau das, was du brauchst. Die technischen Daten sind OK. Damit hast du dann den kompletten benötigeten Brennweitenbereich abgedeckt. Von den vielen Belichtungsprogrammen benötigst du allerdings in 99% aller Fälle nur die mittenbetonte Integralmessung. Alles andere ist für seltene Sonderfälle. Es ist aber nicht falsch, wenn man es hat. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die XD 7 mehr individuelle Einstellmöglichkeiten bietet, während bei der 3000 V die Automatik das meiste übernimmt. Doch - wie sagte unser hochverehrter Herr Altbundeskanzler einmal: Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Und das wären in diesem Fall die Bilder. Also: Nimm die Kamera, die dir am besten gefällt, gute Bilder machen beide. P.S. Über Objektive, Brennweite und Tiefenschärfe habe ich im Zusammenhang mit dem Test digitaler Kameras bereits ziemlich ausführlich geschrieben. |
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| Moderator Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Hi, hast du dich schon entschieden? Wenn nein, wird dich vielleicht interessieren, daß die Olympus SP 500 UZ billiger geworden ist. Ich habe sie für 349,-- gesehen. Just for Info. P.S. Ich war mal auf deiner Web-Site. Jetzt mag ich kein Kaugummi mehr. |
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| Moderator Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Zitat:
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß er mit einer guten Spiegelreflex (Leica, Minolta, Canon oder Nikon z.B) im Moment besser bedient ist. Da die Digitalfotografie zur Zeit ziemlich boomt, sind die Preise für analoge Kameras zur Zeit total im Keller. So ist z.B. letzten Monat eine komplette Minolta-Ausrüstung für 170€ bei Ebay verkauft worden. Der Neupreis für dieses Angebot war mal über 2000 DM. Ich bin mir sehr sicher, daß sich dieser Trend auch wieder umkehren wird, nämlich dann, wenn immer mehr Leute erkennen, daß gute analoge Kameras den meisten Digis technisch weit überlegen sind (Schärfe, Kontrastumfang). Von der Vielseitigkeit durch die Möglichkeit verschiedene Filme (Farb- oder Schwarzweißfilme, Diafilme, Infrarotfilme und was es nicht noch alles an Spezialmaterial gibt) zu gebrauchen, mal ganz abgesehen. Wenn ich an seiner Stelle wäre würde ich jetzt, wo die Preise unten sind, mir eine Spiegelreflex zulegen, damit auf die Reise gehen und die Kamera danach, wenn ich sie nicht mehr brauche, wieder bei Ebay verkaufen. Sehr wahrscheinlich dann sogar zu einem höheren Preis. Ist natürlich nur meine private Meinung, ohne Anspruch auf allgemeingültigkeit. | |
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| hat wirklich was drauf Registriert seit: 31.03.2004 Ort: Bonn
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| sind wir nicht mehr losgeworden Registriert seit: 21.03.2005 Ort: Zwischen Himmel und Hölle
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| Hallo, ich wollte mir demnächst auch eine Digikamera kaufen.Sie soll ausschließlich für den "Hausgebrauch" sein,sprich:Kinder,Famile und ein paar Urlaubsfotos knipsen. Welche ist zu empfehlen? |
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| | #15 (permalink) |
| hat wirklich was drauf Registriert seit: 31.03.2004 Ort: Bonn
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| Kommt drauf an, was Du haben möchtest? Winzig, Kompakt, "normal" oder Superzoom? Ich muss aus meiner privaten Erfahrung heraus sagen, dass die Kameras von Casio und die von Konica-Minolta echt in Ordnung sind. Auch mit Nikon, Canon und Sony kann man nicht viel falsch machen. Auflösung ab 5 Megapixel. Zoom (optisch) ab 3x Von Samsung und all diesen "Geiz-ist-geil"-Geschichten von LIDL und Co. würde ich die Finger lassen. Am besten im Laden ausprobieren. Einsteiger oder Fortgeschrittener? Sowas bitte hier angeben, dann ist die Beratung durchaus machbar, aber letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack.
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| sind wir nicht mehr losgeworden Registriert seit: 21.03.2005 Ort: Zwischen Himmel und Hölle
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| Moderator Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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Schärfe und Körnung hängen zwar irgendwie zusammen, das eine ist aber keineswegs eine Funktion des anderen. Probleme mit der Schärfe treten vor allen Dingen dann auf, wenn die Schicht mit den bildgebenden Substanzen (cyan- purpur- und gelbfarbene Farbstoffe bei Farbfilmen, Silberkörner bei Schwarzweißfilmen) zu dick ist. Dann treten an den Kanten dieser Substanzen Beugungseffekte auf, die die Auflösung begrenzen. Die Körner selbst sind im Vergleich dazu ziemlich klein. Du kannst dich selbst sehr leicht davon überzeugen: Nimm ein beliebiges Schwarzweiß-Negativ und lege es unter ein Mikroskop. Bei ca. 100 bis 150 -facher Vergrößerung sind die Silberkörner zu erkennen. Verschiebe jetzt das Negativ so, daß du einen hell-dunkel-Übergang im Bild hast. Und schon siehst du, daß der Übergang sich über eine Breite von 10 bis 15 Körnern erstreckt. Schärfe und Körnigkeit spielten jedoch hauptsächlich eine Rolle, als die ersten hochempfindlichen Schwarzweißfilme auf den Markt kamen (Agfa Isopan Ultra mit 25 DIN, Kodak Tri-X und Ilford HP5 mit 27 DIN und schließlich Kodak Royal-X mit 30 DIN). Es war eine Wissenschaft für sich, diese Filme zu entwickeln. Es gab Fein- und Feinstkornentwickler, z.B. Ultrafin oder Atomal oder Schichtoberflächenentwickler, wobei Neofin ein typischer Vertreter ist. Die Negative aus dem Feinkornentwickler waren stets weniger scharf, als die aus dem Schichtoberflächenentwickler. Das lag daran, daß die Feinkornentwickler mehr "in die Tiefe" gearbeitet haben, wodurch die Beugungseffekte verstärkt wurden. Heutzutage ist man aber durchaus in der Lage, mittel- bis hochempfindliche Filme mit sehr dünner Schicht zu fabrizieren. Einen 27 DIN / 400 ASA - Film bekommst du heute schon bei Aldi, für weniger als 1€. Das ist schon Standard. Es ist auch ein gewaltiger Unterschied zwischen "Korn" und "Korn", je nachdem, ob du einen Farb- oder Schwarzweißfilm hast. Die "Körner" beim Farbfilm sind subtraktive Farbstoffe, sie schlucken ihre Gegenfarbe und lassen alles andere durch. Z.B. schluckt Cyan rot und läßt blau und grün durch usw. Durch die Kombination der drei subtraktiven Farben entsteht ein komplementärfarbiges Negativ. Von "Korn" im eigentlichen Sinn kann man da gar nicht reden... Bei SW sieht das anders aus: Die Körner bestehen aus Silber und sind lichtundurchlässig. Vom Mengenverhältnis dieser Körner im Vergleich zur durchsichtigen Fläche hängt der Grauton ab. Bei sehr starker Vergrößerung (so ab 30 x 40 cm) kann man die Körner sehen, wenn man mit der Nase direkt ans Bild geht. Bei Farbbildern siehst du nichts dergleichen. Zitat:
Wenn das Objektiv der Kamera mitspielt (Z.B.Leica oder Minolta), geht sogar noch mehr. Siehe z.B. hier: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Die erwähnte maximale Auflösung von 200 MPixel schafft man allerdings nur in Ausnahmefällen mit einer Profi-Ausrüstung. Nachrechnen geht auch: Der Ektar 25 macht 300 Linien pro mm, der Fuji Reala (ein sehr guter Portraitfilm) ca 200 Linien. Die Rechnung ergibt: 24*300*36*300=77,76 MPixel. bzw. 24*200*36*200=34,56 MPixel. Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß bei der Analogfotografie keinerlei verlustbehaftete Datenreduktion stattfindet, sondern das Motiv 1:1 auf den Film übertragen wird, d.h. man hat immer das (bei guten Digis zugegeben auch verfügbare) RAW-Format. Und wo wir gerade beim Rechnen sind: Bei der angegebenen Auflösung speichert ein 36er Film deutlich mehr als 1GigaPixel! Für einen Pixel braucht man bei einer Farbtiefe von 8 Bit (gute Kleinbildfilme, wie auch gute Digis, schaffen viel mehr!) 3 Byte, d.h. umgerechnet entspricht die Datenmenge, die ein Kleinbildfilm aufnehmen kann, etwa dem Inhalt einer DVD. Zitat:
Und, vielleicht auf Reisen auch nicht ganz unwichtig: Man braucht keinen Akku, der -nach Murphy- immer gerade dann leer ist, wenn man am nötigsten auf ihn angewiesen ist. Bevor mich jetzt jemand für einen Eiferer hält, der sich mit aller Gewalt gegen den technischen "Fortschritt" stellt: Ich plädiere für eine Koexistenz beider Systeme: Die Digi für den schnellen Schnappschuß und die Bildverarbeitung am PC, für kleinere Bilder bis höchstens DIN A4, und die analoge Spiegelreflex für alles andere. Und ich vermute einmal, genau das wird passieren: Der Marktanteil der digitalen Geräte wird zunehmen, ohne daß die Analoggeräte vom Markt verschwinden. Und gerade jetzt, in der Umbruchphase, sind die Preise auf dem Analogmarkt im Keller: Die ideale Zeit für Schnäppchenjäger, die wissen, was (immer noch) gut ist. Zitat:
Geändert von King W. (16.02.2006 um 20:41 Uhr) | ||||
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Zitat:
Zitat:
Manko sind die 5 Megapixel. Die FZ20 soll auch gut sein, die FZ30 ist sehr geil, wenn Du mit überdurchschnittlichem, aber nicht all zu üblen Bildrauschen leben kannst.
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