| | # 1 |
| Registriert seit: 24.02.2013
Beiträge: 5
| Ich habe in meiner neuen Wohnung, diese Antennensteckdose vorgefunden: SAT-Antennensteckdose-Small.jpg Erstmal wundert es mich, dass bei der Antennensteckdose ein Kabel unmotiviert heraushängt Vielleicht ist dies das Werk eines Hobby-Technikers… Ich nehme mal an, dass dort normalerweise kein Kabel heraushängen sollte, oder? Ich habe testweise ein Antennenkabel in die linke untere Buchse der Antennensteckdose gesteckt und das andere Ende mit der "Ant In" Buchse meines Fernsehers verbunden. Doch der Fernseher scheint kein Signal zu bekommen. Es ist jedenfalls nur ein Bildrauschen zu sehen. Woran könnte dies liegen? Wäre es vielleicht besser, wenn ich es mit einem Sat-Receiver probiere? Müsste ich dazu ein Satellitenkabel in die obere Buchse in der Mitte stecken und dieses mit dem Sat-Receiver verbinden? Ich kenn mich leider nur schlecht aus |
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.827
| Das Altkabel mit glasigem Kern und die Durchgangsdose deuten auf eine Stammleitung mit mehreren Steckdosen in Reihe hin. Die letzte Dose muss mit einem Abschlusswiderstand impedanzgerecht terminiert werden, der scheint aber zu fehlen. In allen Reihenverteilungen ist es stets nur eine Zeitfrage bis sich Manipulationen (Einbau falscher Dosen, Kürzschlüsse, Unterbrechungen und vertauschte Ein- und Ausgangskabel) und/oder zusätzliche pegelfressende Sonderwunschsteckdosen anhäufen. Es gilt für Laien wie auch antennentechnisch unterbelichtete Elektriker: Je geringer die Fachkunde umso größer die Skrupellosigkeit. Wenn dann insbesondere bei solchen Kabeln mit extrem hoher Dämpfung unten zu wenig Pegel raus kommt, wird als Patentrezept die Durchgangsdose durch eine unzulässigen Stichdose oder so einem Murks-Direktanschluss ersetzt. Auch das wiederum in Unkenntnis der damit zwangsläufigen Stehwellen die an den vorderen Dosen partielle Pegeleinbrüche hervorrufen. Falls nicht ausnahmsweise nur die Durchgangsdose einen Schlag hat, kann man darauf wetten, dass die Pegel manipulationsbedingt auch mit Durchgangsdosen niedriger Anschlussdämpfung normwidrig niedrig sein werden. |
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 24.02.2013
Beiträge: 5
| Danke für deine Antwort! Allerdings versteh ich ehrlich gesagt so gut wie nichts davon. Ich bin ein absoluter Laie auf dem Gebiet. Ich kann nur rauslesen, dass es wohl nicht ratsam ist. Aber ich kann aus der Antwort nicht ableiten, welche konkreten negativen Folgen es für mich hätte, wenn ich die improvisierte Vorgehensweise wählen würde. Könnt ihr ungefähr den Zeitaufwand für einen Elektrotechniker abschätzen? Ich würde die Dose nämlich gern reparieren lassen, aber mich würde interessieren, wie teuer das ungefähr werden würde... |
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| | # 6 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010 Ort: 47.91°N - 11.41°O
Beiträge: 1.705
| Was habt ihr denn für eine Sat Anlage? Ist da irgendwas bekannt? Ansonsten wäre der Thread hier lesenswert: Kabeldose richtig montieren Die Kosten variieren regional bzw. je nach Bundesland. Hier kann man locker mit ca. 70 - 80.-Euro rechnen (1 Std AZ inkl Anfahrt), wenn ein Radio/Fernsehtechniker Meister bzw. ebenbürtiger Antennen-Techniker mit Messgerät und Werkzeug anrückt Warum? Weil ein Fachmann auch erstmal herausfinden muss vor Ort, um welche Art der Satanlage es sich handelt. Man wird keinesfalls einfach die Dose mal anklemmen und schauen bei Receiveranschluss, was passiert. Im Zweifelsfall wird die vorhandene Dose getauscht bzw. der Anlage entsprechend korrekt angeschlossen. Ich würde in diesem Fall das Antennenmessgerät an die herausstehende Leitung anschliessen, Spektrumanalyzer aktivieren und erstmal keine LNB Spannung auf die herausstehende Leitung legen. Ist dann bereits ein Spektrum erkennbar, ist es womöglich eine statische/programmierbare Einkabellösung. Ist kein Spektrum im Satbereich erkennbar, handelt es sich entweder um normale Sat-ZF Anlage oder um eine teilnehmergesteuerte Einkabellösung (=Unicable) Nachdem die Dose ja eh ohne Funktion nur als Deko im Moment in der Wanddose eingebaut ist, kann man ja mal die Klemme abschrauben, die mit den 2 Pfeilen (rein/raus) gekennzeichnet ist und noch ein Foto davon machen. Verbergen sich dahinter 2 Kabelklemmstellen (1x IN/1x OUT) oder nur eine Kabelklemmstelle (1x IN) ? Sind in der Unterputz Dose 2 Leitungen oder nur diese eine, wie im vorigen Bild zu sehen? Mal mit der Taschenlampe reinleuchten...
__________________ DM8000 (1) - GI50-120 - TriaxTDS110 - Inverto Black Ultra Single [85,2°E - 45°W] DM8000 (2) - V-BoxIII - ZAS 05/M - Kathrein CAS018 - Inverto Black Ultra Single [66°E - 45°W] |
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| | # 7 | |
| Threadstarter Registriert seit: 24.02.2013
Beiträge: 5
| Der Vermieter weiß leider nicht, um welche Art von SAT-Anlage es sich handelt. Zitat:
SAT-Antennensteckdose-InnenlebenLinks-Small.jpg SAT-Antennensteckdose-InnenlebenRechts-Small.jpg SAT-Antennensteckdose-InnenlebenFrontal-Small.jpg SAT-Antennensteckdose-Klemme-Small.jpg Ich weiß nicht wie eine Kabelklemmstelle aussieht und was du mit den 2 Leitungen meinst. Was kannst du aus den Fotos rauslesen? | |
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| | # 8 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.827
| Zitat:
![]() Zitat: Deren Federkontakte gehen bei unsachgemäßer Kabelentfernung ganz fix kaputt. Da die Dose vermutlich vom Vormieter eingemurkst wurde, sind zur Bestimmung des Antennensystemes Bilder oder die Typen der Kopfstellenkomponenten erforderlich. | ||
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 24.02.2013
Beiträge: 5
| @Isotrop und Dipol: Ich hab ehrlich gesagt Schwierigkeiten euren Ausführungen zu folgen, weil ich mir als Laie mit eurer Fachsprache schwer tue. Das soll kein Vorwurf sein, da es ja normal ist in der Fachsprache zu reden, wenn man den entsprechenden Beruf ausübt. Vielen Dank für eure Hilfe! Nach mehrmaligen Anrufen beim Vermieter konnte ich jetzt endlich mal bewirken, dass ein Elektriker kommt, der sich das Ganze anschaut... |
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Vielleicht ist dies das Werk eines Hobby-Technikers… Ich nehme mal an, dass dort normalerweise kein Kabel heraushängen sollte, oder?

