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| | # 3 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 1.448
| Zitat:
Sinnvoll wäre, vom verwendeten Empfangsgerät an den beiden Anschlüssen angezeigte Signalstärke- und Qualitätswerte für einen Sender im niedrigen Sat-ZF Bereich (wie ZDF SD) und einem im höheren Sat-ZF Beriech (wie Pro7 SD) zu vergleichen. Hier stellt sich jetzt die Frage, wie man vorgehen sollte, wenn entweder der Grundig an einem anderen Anschluss funktioniert oder ein anderer Receiver am für den Grundig vorgesehen Anschluss auch Ausfallerscheinungen zeigt. Am besten wäre es ohne Frage, das Kabel zu tauschen. Wenn aber die Gefahr besteht, dass man dabei das Kabel total beschädigt im Rohr hinterlässt und man in der Folge Wände aufreißen müsste, sollte man auch Alternativen in Betracht ziehen: Was ist das für ein Multischalter? Für ein älteres und möglicherweise längeres (Distanz ?) Kabel sollte der entzerren, also die höheren Frequenzanteile im Vergleich zu den niedrigen verstärken, und keine zu hohe Anschlussdämpfung aufweisen. Z.B. wäre ein EXR 158 von Kathrein für ein längeres Altkabel keine optimale Besetzung. Auch Unicable könnte ein Notnagel sein. Hier müsste je nach Baustein nur eine Frequenzen von etwa 1100 MHz übertragen werden (Ein neuerer Grundig-TV kann bestimmt Unicable.). Zum Vergleich: TP 107 mit dem deutschen Pro7 in SD wird vom Kabel an einer konventionellen Anlage auf 1945 MHz übertragen. | |
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.906
| Auf dem Papier ja, in der Praxis nein. Wenn du es nicht glaubst, frage mal den Inhaber dieses Hotels. Er besitzt eine Anlage mit einem JPS0501-8 Router. Alle Anschlüsse funktionieren einwandfrei, aber der Grundig-Fernseher in der Rezeption, obgleich er laut Verkäuferangaben "unicable-tauglich" sein sollte, war nicht zum Laufen zu bringen. Die alte Firma Grundig gibt es ja nicht mehr, die Namensrechte an Grundig gehören dem türkischen Unternehmen Arçelik, besser bekannt unter BEKO. Die "Grundig"- Fernseher werden jetzt in einer Fabrik in Istanbul hergestellt. Über die jetzige Qualität will ich lieber nichts sagen. Ich befürchte, der "Notnagel" Unicable wird nicht funktionieren.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 30.12.2012
Beiträge: 2
| Hallo und danke für die schnellen Antworten. Problem ist soweit gelöst, es lag am Kabel! Zuerst habe ich quer durchs Haus ein sehr langes Antennenkabel gelegt und siehe da, VOX ist nun auch zu empfangen! Danach habe ich mich an die längst in Vergessenheit geratene Antennendose auf dem Dachboden "herangekämpft", hab den Einsatz entfernt und das von der unteren Etage kommende Kabel mit mittlerer Güte (immerhin schon doppelt abgeschirmt) mit einem anderen oben auf dem Dachboden verfügbaren doppelt abgeschirmten Kabel verbunden (F-Kupplung) und damit funktioniert es. Das 30 Jahre alte einfach geschirmte Kabel bleibt dann zunächst mal ungenutzt im Rohr auf dem Dachboden und lässt sich wahrscheinlich austauschen. Interessant ist, dass nun am Grundig nachwievor kein ARD HD möglich ist, da reicht die Signalqualität nicht aus und schwankt im unteren vom Grundig rot markierten Bereich (< 30%). Möglicherweise liegt das an der Gesamtkabellänge (ca. 20m) und 2 F-Kupplungen? Danke für die wertvolle Hilfen hier im Forum. |
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| | # 6 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.852
| Zitat:
Welche ARD-Transponder sind betroffen und ist eine normgerechte Erdung + Potanzialausgleich ausgeführt? | |
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| | # 7 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 1.448
| Ich wiederhole meine Frage: Ggf. die low-horizontal Ableitung des LNBs direkt mit der Ableitung für den Anschluss des Grundig verbinden. Zitat:
Zitat:
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.906
| Das war im Mai 2012. Der Hotelier hat früher in Herne gewohnt und ist mit Herrn Hampel von SEH gut bekannt und auch ich kannte ihn von früher her. Wir haben uns zufällig bei SEH getroffen und natürlich über die Anlage unterhalten. Der Inhaber hat sie selbst aufgebaut und auch die Kabel selbst verlegt. Vom Jultec-Router waren es ca. 25m bis zum 1. Abzweig, einem JPT01-17. Von dort aus weitere 20m zum nächsten Abzweig, ebenfalls ein JPT01-17. Dann noch einmal 20m, ein Splitter FTE AS2 und noch einmal gut 10m Kabel. Alles in allem also ca. 75 - 80m Kabel, Hirschmann KOKA 125, die beiden Abzweiger und der Splitter. Die Rechnung ergibt "worst Case", d.h. bei der höchsten vorkommenden Frequenz (1790 MHz), eine Dämpfung der gesamten Strecke von ca. 38 dB. Bei einem Ausgangspegel des JPS0501-8 von 95 dBµV hätte sich also ein Pegel von 57dBµV einstellen müssen. Beim Nachmessen ergaben sich 54 dBµV, anscheinend bedingt durch die (geringen) Verluste an den Schraubverbindungen. Bei einem Normpegel von 47 - 77 dBµV ist dieser Wert voll im "grünen Bereich", der Fernseher hätte also funktionieren müssen. Hat er aber nicht. Die Gegenprobe mit einem einfachen Receiver (Smart MX 04) ergab einwandfreien Empfang. Ob es inzwischen ein Firmwareupdate gibt, hat den Hotelier nicht mehr interessiert, er hat den Fernseher zurückgegeben und sich für einen anderen entschieden. Seitdem habe ich nichts mehr von der Sache gehört. Anscheinend funktioniert es jetzt. Vielleicht war es ja tatsächlich nur eine Unverträglichkeit zwischen dem Fernseher und dem Jultec-Router, allerdings eine ziemlich nervige. Da aber der JPS bisher in allen, mir bekannten Installationen tadellos funktioniert hat, sehe ich den Fernseher als Hauptursache des Problems.
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