Artikel und Recherche

Alt 07.10.2010, 01:14   # 1
Diggsagg
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Ich möchte an dieser Stelle mal ein Thema ansprechen, das mir schon wichtig ist. Die Redaktion soll das auch bitte nicht als "Niedermachen" oder Schlechtreden verstehen, sondern als konstruktive Kritik, da ich ja eigentlich ein Fan dieses Portals bin.

Jedenfalls ist mir in letzter Zeit immer öfter aufgefallen, dass Leser irgendwelche Infos aus Euren Artikeln klarstellen, weil sie scheinbar besser informiert sind. Wenn das mal alle Schaltjahre vorkäme, würde es mich auch nicht stören. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es fast schon regelmäßig vorkommt - was mich dann doch an Eurer Recherche und Eurer Professionalität zweifeln lässt, zumal ich anfangs schon den Eindruck hatte, ein Portal gefunden zu haben, auf dessen Infos man sich verlassen kann.

Ich kann zwar nicht hinter Eure Kulissen blicken, möchte aber dennoch vielleicht mal die Bitte loswerden, dass Ihr für Eure Artikel in Zukunft etwas sorgfältiger recherchiert. Ansonsten könnte (auch oder vor allem bei neuen Lesern) der Eindruck einstehen, dass man in irgendwelchen privaten Tech-Blogs besser aufgehoben ist, was den Informationsgehalt angeht...
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Alt 07.10.2010, 07:49   # 2
.:Philipp:.
 
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Hallo Diggsagg,
ich habe das mal an die Redaktion weitergeleitet. Solltest bald eine Antwort erhalten

Grüße
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Alt 07.10.2010, 08:04   # 3
grunzer
Hausmeister im Virtuellen
 
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Hi,

Hinter die Kulissen der Redaktion kann ich auch nicht schauen, aber ich fürchte, daß es weniger mit mangelnder Recherche als mit dem Niveau zu tun hat.
Versteht mich nicht falsch, ich rede hier nicht von Dummheit oder so, sondern von dem Versuch eine technisch interessierte Zielgruppe anzusprechen, die aber trotz allem nicht all zu tief in der Materie steckt.

Das ist mir -zum Beispiel- bei Photothemen ganz recht so, allerdings in meinem Kernbereich ebenfalls zu wenig. Hier könnte ich auch öfter mal Kleinigkeiten verbessern, jedoch merke ich meist, daß der "Fehler" nur der Einfachheit des Artikels geschuldet ist (also für das Verständnis von Laien geschrieben wurde).


Das schöne an dem System ist dann allerdings in meinen Augen die Art wie mit berechtigten Berichtigungen umgegangen wird.

Ich hoffe es kam raus, was ich meine.
Grüße Grunzer
__________________
Lieber eine unsichere Freiheit
als eine sichere Diktatur !
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Alt 07.10.2010, 10:51   # 4
Bananenhaupt
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Hallo Diggsagg,

danke für dein Feedback und deine Anmerkungen.

Zunächst einmal: Die Zahl der negativen Kommentare ist auf netzwelt sehr, sehr gering. Vergleiche das mal mit anderen Seiten aus unserem direkten Umfeld wie Golem oder Heise Die Zahl der kritischen Kommentare, generell die Anzahl der Leseranmerkungen unterhalb eines Artikels, sagt auch prinzipiell nichts über die journalistische Qualität aus.

Wir sind schon ein wenig stolz darauf, dass sich auf netzwelt so viele User mit völlig unterschiedlichen Interessen tummeln. Die sehr breit gefächerte Leserschaft zu bedienen, jeden Leser bei seinem persönlichen Kenntnisstand abzuholen und "schlauer" aus dem Artikel zu entlassen, fordert uns jeden Tag aufs Neue heraus. Und macht uns allen hier sehr viel Spaß!

Aber gerade diese aufgefächerte Leserschaft bringt auch Probleme mit sich:

- Wir können es schwer allen Recht machen. Ein Handy-Experte, der seit Jahren jede Modell-News aufsaugt, wir sich darüber aufregen, wenn wir Standard XY nicht erwähnen.

- Die Hausfrau von nebenan, die für ihren Enkel ein Weihnachtsgeschenk sucht und auf unsere Handy-News stößt, würde Standard XY erst gar nicht verstehen.

- Bei uns arbeiten keine Fachidioten (Ok, ein paar sind wohl dabei, aber ohne würde es einfach nicht gehen . Mein Gegenüber etwa schreibt heute über Netbooks, morgen über Facebook, übermorgen über iOS. Andere Portale haben es ein wenig einfacher, wenn sie nur ein Themengebiet abdecken.

- Wir lehnen uns ab und zu weit aus dem Fenster: Wenn wir eine Verkehrte Netzwelt schreiben die nur der treue Grunzer versteht, und zwanzig Nutzer bissige Kommentare verfassen weil sie glauben das sei eine News, dann war es trotzdem keine schlechte Verkehrte Netzwelt

- Es muss auch gesagt werden, dass wir als Magazin immer weiter wachsen, was nicht immer allen gefällt. Und manch ein Neider kann es sich manchmal einfach nicht verkneifen, einen bissigen Kommentar - berechtigt oder nicht, das sei einmal dahingestellt - zu verfassen. Das ist ok, das ist ein Stück weit menschlich, da stehen wir drüber.

Nicht zuletzt kommt es natürlich immer wieder vor, dass uns schlicht und einfach Fehler unterlaufen, wir etwas vergessen oder übersehen. Niemandem ist das peinlicher als uns selbst. Ich möchte nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, aber jedem kritischen Kommentar der artikelbezogen und fachlich korrekt ist, gehen wir nach und lassen die Änderungen einfließen.

Hoffe dies verschafft dir einen kleinen Einblick, wie es hinter den Redaktionstüren aussieht.

Viele Grüße aus der Redaktion

Micha
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Alt 22.10.2010, 04:25   # 5
Diggsagg
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@Redaktion

Danke erstmal für die prompte Antwort!

Ich will jetzt nicht allzu lange noch auf den Thema rumhacken, möchte es halt aber gerne noch mal aufgreifen, weil das von mir angesprochene Problem nun in letzter Zeit wieder vermehrt aufgetreten ist.

Ich kann es ja verstehen, dass sich hin und wieder ein Fehler einschleicht und nicht jeder Redakteur jedes Themengebiet 100%ig abdecken kann. Aber wenn dann schon irgendwelche "Basis-Informationen" falsch sind, die erst von den Lesern bemerkt werden, dann finde ich das schon ein bisschen peinlich, seid mir nicht böse. Da stellt sich mir dann unweigerlich auch die Frage, ob und wie in der Redaktion Artikel vor der der Veröffentlichung noch mal gegengelesen bzw. lektoriert werden. In der Hinsicht würde mich ein "Blick hinter die Kulissen" schon mal interessieren! Außerdem fände ich es auch mal nett zu wissen, aus welchen Bereichen eure Redakteure kommen bzw. inwieweit sie mit den von ihnen behandelten Themen zu tun haben. Ich möchte jetzt nicht nach "Referenzen" verlangen, das würde wohl zu weit gehen...
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Alt 22.10.2010, 08:37   # 6
Bananenhaupt
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Hallo Diggsagg,

ganz kurz dazu: Jeder Artikel wird nach dem Vier-Augen-Prinzip gegengelesen und in den meisten Fällen (außer zu unchristlichen Uhrzeiten) zusätzlich lektoriert. Und: Wir alle hier sind ausgebildete Journalisten, man mag es kaum glauben

Grüße
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Alt 27.05.2012, 13:52 # --
News Flash
 
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