Hallo Diggsagg,
danke für dein Feedback und deine Anmerkungen.
Zunächst einmal: Die Zahl der negativen Kommentare ist auf netzwelt sehr, sehr gering. Vergleiche das mal mit anderen Seiten aus unserem direkten Umfeld wie Golem oder Heise

Die Zahl der kritischen Kommentare, generell die Anzahl der Leseranmerkungen unterhalb eines Artikels, sagt auch prinzipiell nichts über die journalistische Qualität aus.
Wir sind schon ein wenig stolz darauf, dass sich auf netzwelt so viele User mit völlig unterschiedlichen Interessen tummeln. Die sehr breit gefächerte Leserschaft zu bedienen, jeden Leser bei seinem persönlichen Kenntnisstand abzuholen und "schlauer" aus dem Artikel zu entlassen, fordert uns jeden Tag aufs Neue heraus. Und macht uns allen hier sehr viel Spaß!
Aber gerade diese aufgefächerte Leserschaft bringt auch Probleme mit sich:
- Wir können es schwer allen Recht machen. Ein Handy-Experte, der seit Jahren jede Modell-News aufsaugt, wir sich darüber aufregen, wenn wir Standard XY nicht erwähnen.
- Die Hausfrau von nebenan, die für ihren Enkel ein Weihnachtsgeschenk sucht und auf unsere Handy-News stößt, würde Standard XY erst gar nicht verstehen.
- Bei uns arbeiten keine Fachidioten (Ok, ein paar sind wohl dabei, aber ohne würde es einfach nicht gehen

. Mein Gegenüber etwa schreibt heute über Netbooks, morgen über Facebook, übermorgen über iOS. Andere Portale haben es ein wenig einfacher, wenn sie nur ein Themengebiet abdecken.
- Wir lehnen uns ab und zu weit aus dem Fenster: Wenn wir eine Verkehrte Netzwelt schreiben die nur der treue Grunzer versteht, und zwanzig Nutzer bissige Kommentare verfassen weil sie glauben das sei eine News, dann war es trotzdem keine schlechte Verkehrte Netzwelt
- Es muss auch gesagt werden, dass wir als Magazin immer weiter wachsen, was nicht immer allen gefällt. Und manch ein Neider kann es sich manchmal einfach nicht verkneifen, einen bissigen Kommentar - berechtigt oder nicht, das sei einmal dahingestellt - zu verfassen. Das ist ok, das ist ein Stück weit menschlich, da stehen wir drüber.
Nicht zuletzt kommt es natürlich immer wieder vor, dass uns schlicht und einfach Fehler unterlaufen, wir etwas vergessen oder übersehen. Niemandem ist das peinlicher als uns selbst. Ich möchte nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, aber jedem kritischen Kommentar der artikelbezogen und fachlich korrekt ist, gehen wir nach und lassen die Änderungen einfließen.
Hoffe dies verschafft dir einen kleinen Einblick, wie es hinter den Redaktionstüren aussieht.
Viele Grüße aus der Redaktion
Micha