Zwei Telefonanbieter gleichzeitig?


Alt 18.01.2008, 20:09   # 1
Sozialmensch
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Hallo,

ein paar Freundinnen von mir haben folgendes Problem:

Sie wohnen zu dritt in einer WG und haben ein ISDN und DSL Anschluss bei Vodafone. Bei Vertragsabschluss wurde ihnen gesagt, dass sie ein Rücktrittsrecht von 3 Monaten hätten. Sie hatten dann nach ca. 2,5 Monaten von ihrem Vertrag mit Vodafone zurücktreten wollen und haben dann einen Vertrag mit Versatel geschlossen. Dann kam von Vodafone die Nachricht, dass Sie die Rücktrittsfrist von zwei Monaten (obwohl es vorher drei Monate "leider nur mündlich" hieß) nicht eingehalten haben. Nächste Woche soll nun der Versatel Anschluss freigeschaltet werden. Ist es nun möglich, dass Sie für beide Verträge zahlen müssen oder ist es überhaupt nicht möglich, dass man bei einem Anschluss zwei Anbieter gleichzeitig hat?

Liebe Grüße
der Sozialmensch
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Alt 18.01.2008, 23:08   # 2
Sascha Gütebier
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Beiträge: 1.142
Das geht natürlich nicht. Es kann ja nicht sein, das 2 Anbieter gleichzeitig denen die Leitung bereitstellen. Es gibt da eigentlich 2 Möglichkeiten:

1. Versatel bekommt die Leitung von Vodafone nicht
2. Versatel bekommt den Übernahmeantrag durch und ihr geht über Versatel ins Netz, was Vodafone an der Stelle macht... keine Ahnung.

Deine Freundinnen sollten das bei beiden Parteien schnellstmöglich klären, bevor evtl. vllt. auch gar nichts mehr geht.
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Alt 20.01.2008, 21:42   # 3
delforcer
...ist anders...
 
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Registriert seit: 05.10.2002
Beiträge: 6.121
Es ist durchaus moeglich, obwohl es nicht sein sollte.

Haben diese Freunde einen richtigen ISDN-Anschluss oder NGN aka VoIP mit DSL?

Die Frage hier richtet sich nach den Anschlussarten, welche verwendet werden. Ein neuer ISDN-Anschluss kann nicht auf einen bestehenden geschaltet werden. Bei den DSL-Loesungen kann es aber anders aussehen und da liegt das Problem.

Was hier retten kann, ist die Uebernahme der Rufnummern, ueber diese Art sind Fehlschaltungen und Doppelkosten auszuschliessen, da immer nur ein Anbieter die Rufnummern besitzen kann.

Laeuft alles richtig, dann wird Versatel die Mitteilung erhalten, dass bereits ein Anschluss besteht. Dann laeuft die Geschichte in die Klaerung mit der Telekom. Sollte keine Loesung gefunden werden, dann wird der Auftrag bei Versatel storniert. Andernfalls, wenn das Kuendigungsdatum bekannt ist, wird Versatel erst nach dem Vertragsende die Leitungen uebernehmen koennen, auch ueber diesen Weg sind die Doppelkosten ausgeschlossen. Bei Vertragsbindung erhaelt der neue Anbieter ein Datum welches in der Zukunft liegt.

Sollte man von einem Vertrag zuruecktreten wollen, so muss der Ruecktritt einen Monat vor dem "Testzeitraum" angemeldet werden. Es kann schon richtig sein, dass 15 Tage vor dem Ende der Ruecktrittsfrist zu spaet sind. Hier sind wieder die AGB´s von Bedeutung!

delforcer

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Alt 13.02.2008, 12:11   # 4
XKaiX
Gastposter
 
So, genau oben beschriebenes Problem habe ich auch.

Zur Vorgeschichte...
Meinen Vertrag bei Versatel kündigte ich letzten August fristgerecht zum 30.12.2007. Ich erhielt wenige Tage später ein Schreiben, dass ich mich mit ihnen in Verbindung setzen solle, falls ich keine Portierung wünschen würde. Doch davon wollte ich Gebrauch machen, war mir nur noch nicht sicher, welchen neuen Provider ich nehmen sollte.

Im Oktober fiel die Entscheidung dann auf Unitymedia (Kabelanbieter), die ich dann auch am 9.10. mit der Portierung meiner Rufnummer beauftragte, den Termin dazu setzte ich auf den 30.12. Der Eingang der Portierung wurde mir telefonisch bestätigt.
Mitte Dezember kam der Techniker, brachte die Geräte, schloss sie an und ich nahm sie am 30.12. in Betrieb. Stutzig machte mich schon da, dass nur die mir von Unitymedia zugewiesene vorläufige Rufnummer hatte. Nun, vielleicht stellen sie es Anfang des Jahres um, dachte ich mir. Denkste! Am 4.1. fragte ich an, wann ich mit der Portierung rechnen könne, plötzlich hieß es, es würde keine vorliegen! Sehr komisch, naja, ich faxte das Formular erneut, wieder wurde mir der Empfang bestätigt.
Im Abstand von je ca. 10 Tagen rief ich an und erhielt von Unitymedia jedesmal die Info, dass die Portierung eingegangen sei, von Versatel, dass "im System nichts ersichtlich sei". Ein Fax ans Versatel-Beschwerdemanagement, welches ich Ende Januar schickte, blieb bis heute unbeantwortet. Heute hieß es dann seitens Versatel plötzlich, mein Vertrag würde bis 30.12.2008(!!!) laufen, von seitens Unitymedia, es würde kein Portierungsauftrag vorliegen!

Ähm,...ja...ich habe also heute die Portierung nochmals losgeschickt, weiß nun aber echt nicht weiter. Weiß da von euch jemand Rat? Ist das eine Sache für den Rechtsanwalt/Verbraucherschutz?

Es kann ja nicht sein, dass ich die Portierung in Auftrag gebe, diese verschlampt wird, sich dadurch ein Vertrag verlängert, welchen ich gar nicht mehr nutze!!!?

Danke für eure Hilfe,
Kai
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