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Alt 23.11.2012, 16:29   # 1
Olly
 
Registriert seit: 22.11.2012
Beiträge: 4
Ich bin langjähriger Kunde von 1und1 mit einem DSL und zwei Handy-Verträgen war bis vor meinem Umzug eigentlich auch zufrieden. OK ich brauchte seither nie die Hilfe weil alles funktionierte, die sollte sich aber leider ändern.
Da mein Problem heutiges Problem einen langen Rattenschwanz bis zu dessen Ursprung hat möchte ich versuchen mich trotzdem kurz zu fassen. Jeder der aber einmal versucht hat mit 1und1 telefonisch etwas zu klären weiß vielleicht von was ich spreche wenn ich nicht jedes Telefonat, jede Weiterleitung und jedes vertrösten auf Rückrufe oder ich soll mich morgen noch mal melden jetzt beschreibe.

Wir sind im August 2012 umgezogen, Umzugsauftrag wurde fristgerecht bei 1und1 angemeldet jedoch zum Termin nicht geschaltet. Trotz Hinweis auf Neubau im Antrag wurde mir erst dann auf Nachfrage mitgeteilt, dass erst die Telekom die Leitung vom Haus bis zur Strasse/Verteiler freischalten muss. 4-5 Woche waren die Aussichten ohne Internet und ohne Telefon zu Hause. Meine Frau mit drei Kleinkindern zu Hause ohne Möglichkeit im Notfall Hilfe zu rufen geht nicht, genauso wenig wie 4-5 Wochen ohne Mails checken, Onlinebanking und Internet.
Hilfe kam in dieser Situation von 1und 1 zumindest indem Sie uns ein UMTS-Stick und eine Handy-Flat SIM-Karte zur Verfügung gestellt haben um das Internet und Telefon zumindest nutzen zu können. Auch die Weiterleitung der Anrufe vom Festnetz auf meine Mobilnummer wurde mit 25,- € vergütet. So weit so gut.

UMTS-Karte und Handy-Flatkarte kamen zeitgleich an. UMTS funktionierte, Handy nicht. Hier kam immer die Fehlermeldung Aktivsperre wenden Sie sich an Ihren Kundenservice. Was ich gleich gemacht habe jedoch mir die Technik nicht helfen konnte. Ich sollte vielleicht ein-zwei Tage auf die Aktivierung warten. Weil es nicht funktionierte zweiter Anruf mit selben Ergebnis. Zwei weitere Tage später funktionierte die Karte immer noch nicht und meine Frau nutzte während dieser Zeit Ihren alten Handytarif. 1und1 konnte mir immer noch nicht sagen warum die SIM-Karte nicht funktionierte.
Dann sind wir zunächst in den Urlaub gefahren und die Karte wurde nicht benötigt. Nach der Heimkehr gleiche Spiel und dadurch,dass der Altvertrag meiner Frau zufällig auslief habe ich eben eine Mobilflat bei 1und1 gebucht welche auch sehr schnell funktionierte.

Jetzt kam die erste Rechnung mit dem ersten Schock über 288,- € Kosten für die Handy-Flat welche bis dato nicht funktioniert hatte!?!?
Wieder telefonische Anfrage und Verbindung zum Schluß zu Technik. Hier hatte ich endlich einen kompetenteren Gesprächspartner der mir helfen konnte und festgestellt hat, dass die seinerzeit zugesandten SIM-Karten für UMTS und der Handy-Flat SIM vertauscht wurden. Der richtig Schock kam aber erst dann als die Dame am Telefon mir sagte dass seither weitere 520,- € aufgelaufen wären.

Ich habe daraufhin Briefe geschrieben, Mails versendet, telefonisch um Hilfe gebeten und war stehts bemüht höflich und diplomatisch zu sein. Mit dem Ergebnis, dass mir 1und1 die Verrechnung der Kosten auf einen weiteren Neuvertrag anrechnen würde. OK aber ich habe bereits drei Verträge bei 1und1 und definitiv keinen nutzen davon - was 1und1 aber nicht stört und keine weitere Alternative anbietet.

Nach Rücksprache mit einem RA habe ich schriftlich um einen Vergleich gebeten mit dem Hinweis, dass der Anbieter einer vertraglichen Flatrate bei anfallenden aussergewöhnlichen hohen Kosten eine Aufklärungspflicht hat und zumindest die zweite Rechnung nicht hätte anfallen müssen. Auch hier wurde mir nur wieder die Verrechnung mit einem Neuvertrag angeboten.

Meine Frage an Euch. Was habe ich noch für Möglichkeiten? Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht und lohnt sich das Ding mit einem RA durch zu ziehen?
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Alt 23.11.2012, 16:29 # --
netzwelt.de
 
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Alt 23.11.2012, 16:37   # 2
heiner.hemken
 
Registriert seit: 30.04.2011
Beiträge: 603
Wer hat denn die Vertauschungzu verantworten? 1&1 durch falsche Angabe bei den Umschlägen, Zuordnung im System oder Ihr?
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Alt 23.11.2012, 18:10   # 3
Olly
Threadstarter
 
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Beiträge: 4
Die Schreiben kamen gleichzeitig und sehen identisch aus nur im kleingedruckten sieht man den Unterschied. Ich bin Anwender und kein Fachmann, dass man mir eine Teilschuld zuschieben kann ist mir klar. Ich habe mich nach Erhalt und einsetzen der Karten direkt gemeldet weil die vertauschte SIM-Karte nicht funktionierte eine kompetenter Techniker hätte das gleich erkennen können bei meinem x-ten Versuch hat es ja einer sofort gemerkt.

Es geht hier denke ich auch um den Gesamtzusammenhang. Hätte 1und1 mir die Info zum Umzug gleich mitgeteilt hätte ich keinen übergansweisen Ersatz benötig und es wäre erst gar nicht soweit gekommen.
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Alt 23.11.2012, 18:37   # 4
heiner.hemken
 
Registriert seit: 30.04.2011
Beiträge: 603
Wenn ich den Begriff Aktivsperre richtig verstehen, dann handelt es sich um die UMTS-Karte, die nur für Datenverkehr, nicht aber Telefonie freigeschaltet war. Wenn man solche Rufnummer anruft, bekommt man im Vodkafön-Netz die Ansage: "Der Teilnehmer möchte keine Anrufe entgegennehmen.". Das ist ein untrügliches Zeichen einer sog. "Datenkarte".
Wenn man Dir die "Datenkarte" dann für die Telefonie freigeschaltet hat, geht dieses Versäumnis/Fehler direkt auf das Konto von 1&1.
Entsprechend müssten dann aber die Kosten durch die Internetnutzung entstanden sein, da ja die Handyflat-Karte im UMTS-Stick steckte.
Hierzu gibt es Urteile, die einen Preis, wie ihn 1&1 nimmt, nämlich 0,49ct pro MB, klar als überhöht feststellen.
Vll. hilft das Deinem Anwalt weiter.
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Alt 23.11.2012, 22:24   # 5
Olly
Threadstarter
 
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Beiträge: 4
Dann werd ich wohl das Ding mit Anwalt durchziehen. Weiß jemand ob es hier spezialisierte Anwälte gibt oder kann ich da quasi zu jedem gehen?
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Alt 23.11.2012, 22:33   # 6
Kuerasser
Helferlein
 
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Beiträge: 3.829
Wende Dich mal an Deine Anwaltskammer und frage nach einem RA für Medienrecht.
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Alt 23.11.2012, 23:22   # 7
Immorb
DeZwijger
 
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Beiträge: 1.932
Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Wende Dich mal an Deine Anwaltskammer und frage nach einem RA für Medienrecht.
Was soll der denn erreichen? Die kennen sich mit dem "normalen" Rechtsgeschäft aus und besonders mit dem Medienrecht.
Aber Medien haben mit diesem Fall genauso viel zu tun wie Eier mit Äpfel.
Ein Anwalt, Fachgebiet Telekommunikation, wäre da die bessere Wahl.

m.f.G.
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Haltet eure Kinder in Ehren,denn sie suchen euer Altersheim aus.

Nur ein Neurotiker erkennt Neurotiker
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Alt 29.08.2014, 10:04 # --
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Alt 29.08.2014, 10:04 # --
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