| Hallo,
ich habe folgendes Problem mit einem von mir angeblich abgeschlossenen Alice-DSL Vertrag:
Im Februar 2011 erhielt ich einen Anruf von O2/Alice bei dem mir die "Vorzüge" von Alice DSL beschrieben wurden. Das Gespräch wurde teilweise von Alice aufgezeichnet. Inhaltlich habe ich in dem Gespräch lediglich einer Prüfung der Portierung zu Alice zugestimmt, jedoch meiner Ansicht nach keinen rechtskräftigen Vertrag geschlossen. Die Alice Hotline hatte mir angeboten meinen aktuellen Vertrag bei 1&1 zu prüfen und ich stimmte zu mir eine Angebot zu unterbreiten, sofern ein Wechsel sofort möglich wäre. Alice hat mir daraufhin eine Auftragsbestätigung geschickt, was ich aber zum damaligen Zeitpunkt nicht als solche Wahrnahm. Telefonisch versuchte ich auch das Missverständnis zu klären (scheinbar ohne Erfolg).
Anschließend schickte mit Alice eine Portierungsbestätigung zum 26.01.2012. Das gelieferte Portierungsformular habe ich nie ausgefüllt und nie an Alice geschickt, d.h. Alice hat dies ohne meine Einwilligung durchgeführt. Telefonisch habe ich wieder versucht dies aufzuklären und dachte es wäre damit erledigt.
Jedoch falsch gedacht im Dezember 2011 erhielt ich die Information, dass der Anschluss zum 26.01.2012 geschaltet wird per Mail. Ich habe dann erneut bei der Alice Hotline angerufen und erklärt, dass ich keinen Vertrag abgeschlossen habe und keiner Portierung zustimme. Mittlerweile war ich zu an eine neue Adresse gezogen und habe bei 1&1 den Vertrag um 2 Jahre verlängert.
Nach zahlreiche Telefonaten mit der Hotline habe ich schließlich den Vertrag (den ich meiner Meinung nach überhaupt nicht abgeschlossen habe) storniert per Mail, Fax und Einschreiben mit Rückschein.
Ich bekam dann ein Mail, dass meinen meinem Wusch auf Stornierung nicht ankommen könne, da ich den Vertrag im Fachhandel abgeschlossen hätte (dies entspricht natürlich nicht der Wahrheit).
In einem weiteren Mailverkehr hat man außerdem behauptet von mir das Portierungsformular erhalten zu haben, was ebenfalls nicht der Wahrheit entspricht (bei 1&1 liegt der Portierungsauftrag ohne meine Unterschrift vor).
Ich habe nun um die Herausgabe des von mir im Fachhandel abgeschlossen Vertrages (den es definitiv nicht gibt) und des Telefonmitschnitts vom Februar 2011 gebeten. Man sagte mir dies wäre nur schriftlich per Einschreiben mit Rückschein möglich, so werde ich dies nun noch durchführen.
Kann mir jemand einen Tip geben wie ich mich weiter verhalten soll?
Kann ein so zustande gekommener Vertrag rechtskräftig sein (wie gesagt im Fachhandel habe ich definitiv nichts abgeschlossen)?
Gibt es noch eine Widerspruchsfrist?
Im Vertrag ist keine Vertragsdauer angegeben, gesprochen wird nur von einer "Mindestvertragslaufzeit" ohne Angabe wie lange diese ist.
Meiner Meinung nach wurde am Telefon von keiner Vertragslaufzeit gesprochen, sondern von Kündigung 4 Wochen zum Monatsende (zur Prüfung brauch ich natürlich den Mitschnitt, sofern dieser überhaupt existiert).
Kann ich ggf. sofort kündigen, falls wirklich der Port geschalten wird?
Über Tips wäre ich dankbar! |