Probleme 1&1 Umzugs"service"

Alt 15.08.2011, 12:32   # 1
Boundlesser
 
Registriert seit: 15.08.2011
Beiträge: 1
Hallo liebe Forenmitglieder,
wie ich bereits gelesen habe bin ich nicht der einzige, der Ärger mit 1&1 hat... naja. Ich schilder mal mein Problem und hoffe auf Tipps und Anregungen, was ich machen kann....

Nachdem klar war, dass wir Ende Oktober in unser neues Haus ziehen konnten, habe ich mich Anfang Oktober bei der 1&1 Umzugsabteilung gemeldet und den Umzug bekannt gegeben. Bei diesem Gespräch mit einer Telefonistin wurde mir gesagt, dass sie für die Umzugsmeldung die neue Telefonnummer benötige und ich mich wieder melden solle, wenn diese vorhanden sei. Von einer von mir angefragte Kündigung hatte sie „als zu teuer“ abgeraten, da Gebühren für die Vertragsauflösung anstehen würden. Diesem Rat folgend habe ich den bestehenden Vertrag nicht im Oktober gekündigt. Auch meine Bedenken der Umsetzung wegen, dass das Internet nicht am neuen Wohnort funktionieren könne, wurde mir gesagt, wenn die Überprüfung ergeben hätte, dass es machbar sei, so solle ich mir keine Gedanken machen. Meine Einwände, dass alle anderen Anbieter (Telekom, Vodafon, etc)….mir eine Absage wegen nicht Realisierbarkeit erteilt haben, wurden ebenfalls abgetan.

Als ich mich im Januar nochmals gemeldet habe, dass die Telekom uns weiterhin keine neue Rufnummer zugewiesen hat und wir ja weiterhin unsere Gebühren in Höhe von 29,99 € ohne Gegenleistung entrichten, wurde mir gesagt, dass ich weiterhin kostengünstiger verbleibe, wenn der Wechsel erfolge und keine Vertragsauflösungsgebühren erhoben werden. Es wurde mir in diesem Gespräch angeboten, dass ich eine Umzugsgebühr in Höhe von 59,95 € bezahlen kann, damit der Vertrag im Sommer auslaufe und ich frei bin für einen Anbieterwechsel. Diesem Vorschlag habe ich zugestimmt und ich sollte eine Bestätigung erhalten, diese kam nie bei mir an.
Als dann die Rufnummer im März dieses Jahres endgültig zugewiesen wurde (04.03.), dachte ich, jetzt kann es ja schnell gehen. Aber es kamen weitere Mails von 1&1, dass die Daten nicht stimmen, dass uns 2 Rufnummern zugeteilt wurden, etc…..jedes Mal habe ich mich direkt telefonisch gemeldet, um die „offenen“ Fragen zu beantworten. Dies zog sich bis in den Sommer hinein - ohne dass eine Freischaltung erfolgte.

Neben dem Ärger, dass ich vor allem auch beruflich keinen adäquaten Internetzugang in dieser gesamten Zeit hatte, kam dann auch noch das aktuelle Schreiben, dass die Freischaltung aus technischen Gründen nicht realisierbar sei, mit dem Verweis, ich könne nun als „Angebot“ vorzeitig gegen eine Gebühr von 99,95€ aus dem Vertrag raus.

Ich zahle seit Oktober 2010 monatlich eine Gebühr von 29,99 € ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Das sind 10 Monate Grundgebühren - in der Summe 299,90 €!!! Obwohl ich zu Beginn eine Kündigung angeregt habe und auch die Zweifel der Realisierung eines adäquaten Internetzugangs kundgetan habe.
Auch nach der Freischaltung am 04.03. hätte direkt erkannt werden müssen, dass der Anschluss nicht realisierbar war und nicht erst ein knappes halbes Jahr später! Dies hätte mir dann noch mindestens 5 Monatsgebühren (149,95 €) gespart.
Zudem finde ich es eine Frechheit, zu den bereits entrichteten 299,90 €, wie gesagt, ohne Gegenleistung, dann noch eine Gebühr zu erheben, die weitere 99,95€ beträgt.

[...] Soweit ein kleiner Überblick......

Was kann ich machen?

Liebe Grüße
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Alt 15.08.2011, 14:37   # 2
1und1
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Benutzerbild von 1und1
 
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Beiträge: 175
Hallo Boundlesser,

wenn Sie möchten, kann ich mir das einmal näher ansehen und bei der Suche nach einer zufriedenstellenden Lösung behilflich sein. Bitte schicken Sie mir dazu eine Privatnachricht mit einem Verweis auf dieses Posting und Ihrer Kundennummer. Sie können mich auch per Mail erreichen: online@1und1.de

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Thieme, 1&1
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Alt 18.08.2011, 23:28   # 3
heiner.hemken
 
Registriert seit: 30.04.2011
Beiträge: 453
Zitat:
Zitat von Boundlesser Beitrag anzeigen
...
Zudem finde ich es eine Frechheit, zu den bereits entrichteten 299,90 €, wie gesagt, ohne Gegenleistung, dann noch eine Gebühr zu erheben, die weitere 99,95€ beträgt.
...
Es besteht nunmal ein Vertrag, der erfüllt werden muß, was u.a. auch der BGH geurteilt hat.

Was allerdings nicht notwendig gewesen wäre, den Vertrag weiterlaufen zu lassen statt diesen zu kündigen und gegen eine Zahlung aufzulösen.
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Alt 21.08.2011, 03:29   # 4
voltaire
 
Registriert seit: 21.08.2011
Beiträge: 3
Hallo Boundlesser,

davon kann ich ein Lied singen.
Ich hatte meinen Vertrag gekündigt zum September 2010, weil wir gebaut haben und ich noch nicht wusste welchen Anbieter ich nehmen sollte.
Kurz vor Ablauf des gekündigten Vertrags bekam ich dann einen Anruf
und mir wurde vorgeschlagen doch bei 1&1 zu bleiben. Dabei wurde
mir auch erklärt, das ich am neuen Wohnort keinen zusätzlichen
Telefonanschluss der Telekom brauchen würde und dadurch das Packet
von 1&1 deutlich günstiger wäre. Ich habe mich leider darauf eingelassen
und mündlich einen Umzugsauftrag aus der Kündigung gemacht und bereue es bis heute.

Was dann passierte:

- Abschaltung der Internetleitung Ende September 2010 incl. Telefon da Internetelefonie ; ( Ist nicht lustig wenn man gerade noch im Baustress steht und alles organisieren muss )

- Nach stundenlagen Telefonaten bekam ich dann die Auskunft, das sich eine Wiederanschaltung erledigt hätte, da dies 2 Monate dauern könne. Wir mussten uns dann behelfen und haben nach weiteren endlosen
Stunden in der Warteschleife dann einen Surfstick auf Kulanz erhalten.

- Der Surfstick funktioniert hier bei uns ( ländliche Gegend ) nur sporadisch weitere Stunden am Servicetelefon bleiben erfoglos, aber den Höhepunkt der Serviceline will ich hier nicht verheimlichen und der geht so : Man verbringt eine Ewigkeit in der Leitung und wird von einem
zum anderen weiter verbunden und wenn man dann glaubt am Ziel zu sein, dann kommt eine Bandansage das die maximale Zeit überschritten ist und deshalb die Leitung gekappt wird. ( kein Witz tatsächlich passiert )

- Ich habe dann auf den Schaltungtermin gewartet, der im November
geplant war, aber statt dessen erhalten wir die Mitteilung, das 1&1 nach Prüfung gar keine DSL Leitung am neuen Haus schalten kann.

- Daraufhin habe ich sofort alles schriftlich gekündigt und die Einzugsermächtigung wiederrufen.

-Weitere Rechnungen kommen jeden Monat ins Haus , owohl keine Leistung erfolgt und auch der Vertrag erst verlängert wurde, nachdem 1&1 falsche Aussagen getätigt hat. Da ich die Rechungen nicht bezahlt habe, habe ich die Rechnungen dann von diversen Inkassobüros bekommen.

- Ich hab dann das Geld bis Februar 2011 noch an die Inkassobüros bezahlt, da wir den Surfstick noch hatten und bin davon ausgegangen, das das Thema jetzt durch ist, nachdem ich den Stick zurück geschickt hatte.


- Falsch gedacht : Gestern erhalte ich eine Sammelmahnung
( Richtig gelesen keine Sammelrechnung ) und diesmal über 125 Euro
die Grundgebühr von 25 Euro für die Monate von März bis August.

- Ich kann nur sagen : Was ist das für ein Laden ????
Die haben jetz 5 Monate nichts geschickt und dann das ?????

kAUM ZU GLAUBEN ABER DAS IST 1 & 1 LIVE

Ich hab mir überlegt ich werde statt zum Anwalt zu gehen Strafanzeige bei der Polizei stellen.

Ich wünsch dir noch viel Glück

Gruß
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Alt 21.08.2011, 10:07   # 5
heiner.hemken
 
Registriert seit: 30.04.2011
Beiträge: 453
Also eine Strafanzeige wird überhaupts nichts bringen, außer vll. ein Schmunzeln bei der Polizei. Ein Straftatbestand ist hier nicht zu erkennen, geschweige denn nachzuweisen, da sowie es hier geschildert worden ist, alles mündlich erfolgt ist.

War das beim Hausbau auch so, daß die Verträge "nur" mündlich geschlossen wurden?

Bei diesem Verhalten ist wohl ein Anwalt erste Wahl.
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Alt 21.08.2011, 21:12   # 6
voltaire
 
Registriert seit: 21.08.2011
Beiträge: 3
Hallo Heiner Hemken,

Punkt 1 :
Mündliche Verträge sind in der Brache mittlerweile Standard.
Das Problem dabei sehe ich vor allem darin. das später im Schriftverkehr / zugesendetem Vertrag ganz andere Dinge stehen ( oder entfallen ) als zuvor besprochen wurden. Auch das ist mittlerweile trauriger Standard.


Punkt 2:
Ein Straftatbestand ist hier nicht zu erkennen ? Für Dich nicht, für mich schon. Wie wärs mit Betrug , da zunächst unter falschen Zusagen Verträge geswchlossen werden, die anschliessend nicht eingehalten werden können und das ist ja bei mir kein Einzelfall wie man hier nachlesen kann. Oder wie würdest Du das sonst nennen ?

Punkt 3:
Mit schmunzelnden Polizisten kann ich leben, wenn dadurch die Staatsanwaltschaft auf solche Geschäftpraktiken aufmerksam wird, dann nehme ich das gerne in kauf.

Punkt 4:
Ob ich beim Hausbau auch mit mündlichen Verträgen gearbeitet habe ?
kein Kommentar.

Und ....Dein Beitrag bringt uns nicht wirklich weiter

Gruß
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Alt 21.08.2011, 23:31   # 7
heiner.hemken
 
Registriert seit: 30.04.2011
Beiträge: 453
Ad 1. Spätestens bei der Zusendung des schriftlichen Vertrages hätte widersprochen werden können. Und man läßt sich doch Verträge, auch mündlich geschlossene, in schriftlicher Form zusenden, oder?

Ad 2. Wie sieht denn der Beweis für den Vorsatz aus?

Ad 3. Wenn die Polizisten schmunzeln, kommt es meist gar nicht bis zur StA.

Ad 4. Das habe ich mir denken können.
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Alt 22.08.2011, 21:12   # 8
voltaire
 
Registriert seit: 21.08.2011
Beiträge: 3
Oh Danke lieber heiner,

das Du mir erklärst wie die Welt funktioniert und deine unermessliche Weisheit.


Gruß

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Alt 23.08.2011, 00:05   # 9
heiner.hemken
 
Registriert seit: 30.04.2011
Beiträge: 453
Hey, kein Ding. Wie die Welt funktioniert hat ja schon jemand anderes gezeigt und nun Siehst Du ja, wohin es führt nicht unermesslich weise zu sein.
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Alt 23.08.2011, 10:48   # 10
1und1
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Hallo voltaire,
wir würden Ihren Fall gerne einmal genauer unter die Lupe nehmen und nach einer zufriedenstellenden Lösung für das Problem suchen. Dafür brauchen wir bitte Ihre Kundennummer, die Sie uns entweder per Privater Nachricht oder per Mail an online@1und1.de schicken können. Bitte fügen Sie auch einen Link zu diesem Thread hinzu, damit wir die Diskussion wiederfinden können.
Viele Grüße,
Michael Schirrmacher, 1&1
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