| | # 1 |
| Hardware Guru Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| WLAN / WPA2 auch nicht mehr sicher? Viele von uns betreiben schon seit längerer Zeit WLAN-Netzwerke. Ob zu Hause, oder in der Firma, die Sicherheitsanforderungen an ein WLAN sind hoch, denn niemand möchte, dass sich Fremde in sein Netzwerk Zugang verschaffen können. Dazu bieten moderne WLAN-Geräte verschiedene Verschlüsselungsmechanismen, die ein Eindringen in ein Wireless LAN verhindern sollen. Man kennt hier also WEP, WPA und WPA2. WEP wurde bereits vor längerer Zeit gehackt und WPA gilt auch schon länger als nicht mehr ganz sicher. An WPA2 hatten sich Spezialisten bis jetzt die Zähne ausgebissen, doch mit der steigernder Rechenpower der PCs und leistungsfähigen Grafikkarten mit nVidias CUDA-Unterstützung und ATIs Stream-Technik wendet sich das Blatt nun. Was bisher nur mit Superrechnern möglich war, findet mittlerweile fast schon zu Hause statt. WPA2 soll nun von ein paar Wissenschaftlern gehackt worden sein, weil es ihnen gelungen ist, die Decodiergeschwindichkeit mittels CUDA-Grafikkarte um das 100-fache zu steigern. Mehr dazu hier: WiFi is no longer a viable secure connection - SC Magazine UK WPA2 erfolgreich gehackt - ist WLAN noch sicher? - Digital - Österreich / oe24.at Was wohl die Abmahner dazu sagen?
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| | # 2 | |
| Weiß von allem etwas Registriert seit: 28.11.2008 Ort: Cafe del Mar
Beiträge: 1.877
| Zitat:
Unten als Kommentar | |
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| | # 11 |
| Registriert seit: 16.10.2009
Beiträge: 1
| es gibt auf jedes konventionelle kryptographische verfahren bruteforce-attacken. allerdings ist es bei längeren und gut gewählten passwörtern seeeeeeeehr unwahrscheinlich das sie in einer vernünftigen zeitspanne geknackt werden. ich habe mich vor kurzem an einem 8 zeichen pgp passwort probiert (mit cuda). vorgeschlagen wurden an die 100.000 tage bis er alle kombinationen durchhat. übrigens werden bruteforce attacken natürlich nicht direkt am system durchgeführt. es wird der entsprechende algorithmus kopiert und lokal getestet. würde keinen sinn machen cuda zu benützen und trotzdem daten über das (im vergleich) ultralahme wlan zu schicken. es ist auch nicht der eigentlich verschlüsselungsalgo der irgendwelche eingaben annimmt, sondern dessen implementation. das ganze sagt rein gar nichts über die verschlüsselung aus. |
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| | # 12 |
| Hardwareklempner Registriert seit: 11.02.2006
Beiträge: 1.667
| Hat man empfindliche Daten ist und bleibt eine drahtlose Verbindung egal in welcher Form immer ein gewisses Risiko. Kabel ist schnell, zuverlässig und funktioniert so gut wie immer. Bevor jemand sich an ein WPA2 gesichertes Netzwerk macht, knackt derjenige aber immer zuerst die schlecht gesicherten Netzwerke.
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| | # 13 |
| Moderator Registriert seit: 31.10.2002 Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.432
| Muss das gleiche Thema in zwei Threads diskutiert werden? @N-Traxx hat dieses Thema doch als Verweis auf ein anderes (WPA2 auch nicht mehr sicher? / WPA2-Hack mit CUDA-Grafikkarte) angefangen, wäre das nicht der Ort? @N-Traxx, solche Querverweise vielleicht sofort abschließen? ![]() |
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| | # 14 | ||
| Hardware Guru Threadstarter Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
Zitat:
Gruß, Sebastian.
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| | # 15 | |
| Registriert seit: 04.05.2009 Ort: HH-Wilhelmsburg
Beiträge: 111
| Zitat:
Unternehmen arbeiten schon lange nicht mit WPA-Verschlüsselungen sondern benutzen die (einigermaßen) sicheren VPN-Verbindungen. D.h. die Leute die wirklich sicher gehen wollen nutzen VPN zur Netzwekrauthentifizierung. Ach so, ein 30-stelliges Passwort mit allen möglichen Sonderzeichen und Formen ist selbst für Brute-Force-Angriffe fast unschaffbar. Alleine der Zeitaufwand ist so enorm, dass der Privatanwender mit einem starken Passwort sich keine Gedanken machen muss. Der überparanoide Anwender wird Kabel oder VPN nutzen. Ganz einfach. Gruß striz | |
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| | # 16 | |
| Crazy Tank Registriert seit: 26.12.2008
Beiträge: 640
| Zitat:
Beispiel: Ich hatte vor ca. 2Jahren das Call und Com. Paket der T.Com dazu gab es das Speedport aus der 3 Serie (303 oder 350?). Habe mein I-Net immer mit Kabel, also auch den Kabel in das Modem rein und los gehts. Nach 2 Tagen fragte mein Nachbar, warum ich nicht mein Lan verschlüssel. Darauf entgegnete ich, das ich kein Lan habe. Er zeigte es mir dann. In der Anleitung war nicht darüber zu Lesen. Das geheimniss war, mann konnte das Lan nur über die Browsereinstellung abschalten. Ich hin zum T-Punkt Laden und den das Problem geschildert. Die Antwort: Wir setzten voraus, das die Kunden Lan Wünschen und sich selber Schützen müssen. Das gild auch,wenn man das mit einem Kabel nutzt. Ab der 5 und 7 Reihe, war plötzlich ein Schalter zum abstellen des Lan Betriebs angebracht. Viele Leute die sowas nicht wissen, senden Bankdaten über lan und ich denke schon, das diese Daten schon reizvoll sind.
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| | # 17 | |
| Registriert seit: 04.05.2009 Ort: HH-Wilhelmsburg
Beiträge: 111
| Zitat:
Vor allem sehe ich die Wahrscheinlichkeit, dass sich einer die Mühe macht ein WLAN zu Sniffen nur um an Daten von einer oder zwei Person zu kommen für sehr gering. Zudem kommt, dass Bank-Daten per SSL übertragen werden und insofern relativ sicher gegen Sniffing sind. Ich sehe den Missbrauch von fremden Netzen für kriminelle Handlungen als das weitaus größere Problem. Vor Gericht wurden zwar Urteile gefällt die den WLAN-Betreiber entlasten würden in so einem Fall, aber bei schwerwiegenden Aktionen könnte das schon anders aussehen. Gruß striz | |
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| | # 18 |
| Registriert seit: 26.10.2007
Beiträge: 15
| Jemand der WPA2 verwendet sollte jetzt nicht in Panik verfallen, nur weil WPA2 geknackt wurde. Dieses ist im Augenblick wohl nur mit Hilfe der GPUs auf mehreren Grafikkarten möglich. Diese kochen aber richtig Energie ab und lassen sich wohl nur sehr schwer mobil einsetzen. Bedingt durch die begrenzte Reichweite von WLAN, muss sich erst mal keiner Sorgen machen, dass sein "WPA2" jetzt geknackt werden könnte. Am Besten erst mal ein richtig langes Passwort verwenden und abwarten. Da wird es bald bestimmt etwas Neues geben, woran sich dann auch die GPUs die Zähne ausbeissen. |
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| | # 19 | |
| Hardware Guru Threadstarter Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Man sollte hierbei allerdings eben auch an die Leute denken, die sich mit der Materie nicht so auskennen. Persönlich sehe ich das weiterhin als eine Schwachstelle an, wenn WPA2 Mehrfacheingaben von Passwörtern erlaubt. Grundsätzlich sollten die Hersteller hier durch Firmware- und Softwareupdates gängiger WLAN-Geräte dafür sorgen, dass WPA2 nach mehreren Falscheingaben dicht macht und nur verifizierte Geräte in der Grundeinstellung zulässt. Solche Optionen gehören meiner Meinung schon seit langer Zeit durchgesetzt. Zitat:
Bei älteren WLAN-Geräten, die noch kein WPA/WPA2 können (und diese gibt es noch reichlich in den Haushalten), sollte man über eine Investition in neue WLAN-Hardware nachdenken. Und wenn man sich halt eben nicht auskennt, hat man immer noch die Möglichkeit in seinem Umkreis nachzufragen, ob vielleicht jemand dabei ist, der sich mit PCs und Netzwerken auskennt. Ansonsten kommt ein EDV-Dienstleister immer noch günstiger, als eine Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung, weil irgendjemand über mein WLAN kräftig mit eMule & Co. Filme und Musik gesaugt hat. Grundsätzlich rate ich immer wieder dazu, dass man die internen LOG-Funktionen der Router nutzt und sich z.B. wöchentlich per intergrierten Mailserver im Router die Verbindungsdaten sendet, welche dann z.B. mit Outlook in einem Extra-Ordner abgespeichert werden. Flattert irgendwann eine Abmahnung ins Haus, kann man zumindest überprüfen, ob die IP-Adresse, über die abgemahnt wird, auch tatsächlich zum angegebenen Zeitpunkt an den eigenen Internetanschluss zugewiesen wurde. Um hier möglichst Zeitfehler auszuschliessen, sollte man zudem den Router via Zeitsynchronisierung mit einem Internetzeitserver synchronisieren. Daher prüft nach, ob Eure Router diese Funktionen anbieten (mein DLink DGL-4100 tuts) und aktiviert sie. Gruß, Sebastian.
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| | # 20 | |
| Registriert seit: 26.10.2007
Beiträge: 15
| Zitat:
aber das ist eher das kleinste Problem. Jeder der versucht in ein WLAN einzudringen, wird nicht versuchen ein mit WPA2 gesichertes WLAN einzudringen. Der versucht einfach ein anderes offenes oder WPE-WLAN zu finden. Wenn einer WPA2 knacken will, muss der schon mal mit einem Kleintransporter vorfahren. Man muss hier und eigentlich überall immer darauf hinweisen, das man sein WLAN mindestens mit WPA absichern muss. Damit ist man wohl nicht 100% abgesichert, aber schon WPA stellt auch schon eine relativ hohe Hürde da. | |
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