| | # 24 | ||
| Registriert seit: 19.06.2007
Beiträge: 173
| Zitat:
bei SC Magazine hat sich ein Nutzer mal die Mühe gemacht: Zitat:
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| | # 25 |
| Hardware Guru Threadstarter Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Bei kurzen und einfachen Passwörtern geht es schnell genug. Hier liegt die Problematik darin, dass es etliche User gibt, die sich WLAN-Router kaufen und nichtmal das Standard-WLAN-Passwort ändern. Um das zu knacken, bedarf es nicht ein Mal einer CUDA/STREAM Grafikkarte. Mehrfacheingaben von Passwörtern sollten grundsätzlich nicht möglich sein! Übrigens, die Rechenpower wächst immer weiter. Die 1000-Shader-Grafikkarte, die dort verwendet wurde, gehört bereits zum alten Eisen. Eine HD5870 hat z.B. 1600 Rechenwerke. Eine HD5870 X2 mit 3200 Shadern dürfte bald folgen. Brute Force Software dürfte in den nächsten Monaten noch weiter optimiert werden. Grundsätzlich sollte man hier also beachten, das WLANs, die über einfache Passwörter gesichert sind, einfach nicht mehr sicher sind. Was soll ich Dir hier also noch berechnen? Die Passwortmehrfacheingabe bei WPA/WPA2 ist in meinen Augen eine erhebliche Sicherheitslücke! Die wenigsten User verwenden lange und komplizierte Passwörter. Das ist und bleibt eine Tatsache. Dieser Thread soll niemanden in Panik versetzen, sondern zum Nachdenken bewegen und auch dazu, seine WLAN-Einstellungen und Passwörter zu überprüfen. Gruß, Sebastian.
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| | # 26 |
| Registriert seit: 19.06.2007
Beiträge: 173
| ok, dein Standpunkt wurde aber nicht aus dem Beitrag klar. Schon das Wort "Hack" in der Überschrift ist eigentlich falsch, weil Raten kein Ausnutzen einer Sicherheitslücke ist. Raten ging schon immer, man kann jetzt schneller raten, das ist eigentlich die ganze Aussage der Meldung. und schwache Passwörter waren schon immer schwach, auch das hat sich nicht geändert. Dir ist aber darin zuzustimmen, das "1029384756" vor drei Jahren noch deutlich länger gehalten hätte als heute. |
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| | # 27 | |
| Hardware Guru Threadstarter Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Zitat:
Wird ein Passwort mit so einer Attacke "errechnet", so gilt das System als gehackt. Der Angreifer hätte Vollzugriff auf die komplette WLAN-Hardware und könnte sonst was anstellen. Bei schwachen Passwörtern ist das heutzutage kein Problem mehr. Wer das nicht glaubt, der kann sich das mal hier etwas veranschaulichen. Die Angaben sind leider nicht ganz aktuell, denn der Verfasser berücksichtigt keine Sonderzeichen in den Passwörtern und die Rechenleistung heutiger PCs fällt um einiges höher aus. Für eine Veranschaulichung der Brute Force Problematik reicht das aber ganz gut aus. Mit der Cuda-Methode aus dem genannten Bericht würde man z.B. für ein 10-stelliges Passwort bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben ca. 4,015 Stunden brauchen.
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| | # 28 |
| Registriert seit: 29.04.2010
Beiträge: 10
| Hab den Fred mal überflogen und muß sagen das alle die ein kurzes und vielleicht noch gut zu erratendes Passwort verwenden drüber nachdenken sollten. Ich darf seit etwa 2 Wochen eine Fritzbox 7270 mein eigen nennen. Hauptsächlich um iPhone und iPod über wi-fi nutzen zu können. Eine WPa2 256bit Verschlüsselung war schon ab Werk eingestellt. Allerdings hab ich direkt das Passwort geändert und eins verwendet das sich aus Großbuchstaben/Kleinbuchstaben/Zahlen/Sonderzeichen zusammen setzt. Zudem die volle Schlüssellänge von 63 Stellen genutzt. An dem Passwort dürften sich die bösen Buben selbst mit aktueller Clustertechnologie doch noch recht lang die Zähne ausbeissen. Fakt ist aber leider das Ottonormalverbraucher sich ne Box mit wi-fi hohlt und dann nicht ausreichend informiert was die Sicherheit betrift und wie man diese bestmöglich einstellt. |
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| | # 29 |
| Hardware Guru Threadstarter Registriert seit: 28.08.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 4.910
| Bei einem Passwort dieser Komplexität und Länge brauchst Du Dir vorerst keine Sorgen machen. Anbei angemerkt, wird bei Brute Force nicht der Verschlüsselungsalgorithmus angegriffen, sondern direkt das Passwort. Hier spielt also die Art der Verschlüsselung keine Rolle.
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| | # 30 |
| Registriert seit: 20.06.2010
Beiträge: 1
| Ich möchte hier nochmal klarstellen dass der Router grundsätzlich keine Möglichkeit hat eine BruteForce bzw. Wörterbuchattacke zu verhindern. Der angreifende Computer zeichnet nämlich vorher den "Handshake" mit auf, also die Sequenz mit der sich ein anderer Computer beim Router einloggt. Notfalls erzwingt mann einfach mittels injections einen re-connect. Und hinterher wird einfach nurnoch die aufgezeichnete-Sequenz entschlüsselt. Im übrigen sind die Standardpasswörter meist für jeden Router einzeln zufällig generierte Zahlen- und Buchstaben-Kombinationen und somit sicherer als die meisten Passwörter die sich die User so ausdenken. |
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| | # 31 | |
| Registriert seit: 18.06.2010
Beiträge: 245
| Zitat:
... wie für die meisten anderen Hersteller mit "ab Werk" Verschlüsselung. Außerdem gibt es Heute auch Wlan-Router die (wahlweise) auf eine 802.1X-Autorisierung setzen, zur Verschlüsselung wird dann eine VPN-Verbindung zu einem Server aufgebaut | |
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| | # 32 |
| Registriert seit: 13.12.2011
Beiträge: 14
| Es gibt eine erneute Lücke in Zusammenhang mit den aufgeklebten Pins auf Routern, welche zur einfacheren Authentifizierung dienen soll eigentlich: Massive WLAN-Sicherheitslücke | heise Security Nicht alle Router anfällig für WPS-Lücke | heise Netze |
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... wie für die meisten anderen Hersteller mit "ab Werk" Verschlüsselung.