hallo,
>Der Sinn, der hinter dem Artikel steckt, ist folgender: Hier geht es erst einmal um den Rundum-Service, der auch die Sicherheit beinhaltet. Diese ist in keiner Weise gegeben.
In welchem Rahmen muesste denn mehr Sicherheit vorhanden sein?
TR-069 kommuniziert via HTTP und somit ist auch Verschluesslung der Payload moeglich. Desweiteren definiert sich "Sicherheit" ja lediglich im moglichen Mitsniffen und simulieren von TR-069 Informs - was gute ACS-Systeme via Plausibility-Checks abfangen koennen sollten.
> Der gesamte Einrichtungs-Service fängt bei den Providern an. Diese klären nur ganz ganz vorsichtig und leise über diese Schnittstelle auf.
Noe, steht ganz oeffentlich auf Heise & Co - Jeder Provider wirbt eher mit dieser Schnittstelle, da sie nachweislich die Kundenzufriedenheit steigert und den Support verbessert.
> Im Service wusste man erst nicht, was diese Schnittstelle ausmacht und dann wurde diese noch als "grundsätzlich" nicht benötigt deklariert.
Haben Sie etwa im First-Level Callcenter Fragen aus der tiefen IT gestellt? First-Level macht sich in erster Linie durch Kundenbetreuung und das Eliminieren von Grundsatzfehlern aus. Aber ich nehme an das wussten Sie.
> Wie ich finde ein völlig falscher Service - weil schlecht ausgebildet und schon Standard bei Freenet.
Falsch. Firstlevel wendet TR-069 an, Sie koennen hier keine qualfizierte hochtechnische Antwort erwarten. Lassen Sie sich doch von freenet mal bei einem echten (simulierten) Problem helfen.
Und bitte - definieren Sie nicht den Service eines ISPs anhand EINER Frage bei EINEM Mitarbeiter. Ich degradiere Netzwelt auch nicht wegen dieses einen Artikels.
> Es wird also Hardware ausgeliefert, Sachen eingerichtet und der Kunde wird dumm gehalten. Auch weil er sich nicht dafür interessiert...
Wo bitte geht es darum den Kunden fuer dumm zu halten? Der Nutzen eines ISPs/Carriers von TR-069 liegt im Support und der Vereinfachung der Erstinstallation. Wenn Behoerden an die Konfiguratinosdaten kommen wollen, dann haben Sie andere Mittel - Beispielsweise ueber die bereits vorhandenen CRM Systeme.
Koennen Sie mir einen Nachteil des Kunden durch TR-069 nennen?
> Ein Kunde will davon nichts wissen, weil er denkt, es wird lediglich die Einwahl eingerichtet. Das ist leider nicht "alleine" der Fall.
Korrekt, es werden auch Konfigurationsdaten im Supportfall "gezogen". Das ist jedoch kein Geheimnis. Und auch das birgt keinen Nachteil fuer den Enkunden (wenn doch, bitte, bitte, sagen Sie ihn mir!). Betrugsrisiko seitens Dienstanbieter ist auch ausgeschlossen nicht groesser als sonst (wenn ueberhaupt vorhanden).
> Und ich bin mir sicher: Wenn der Kunde das auch wüsste, würde er den Haken, gerne auch vom Techniker, wegmachen lassen (Was natürlich Geld kostet).
Wieso sollte er?
> VoIP kann man auch nach einer Einwahl tätigen und nicht alle besitzen eine Flat.
*Hust* wie wollen Sie sich denn anrufen lassen, wenn Sie offline sind....? Technisch disqualifizierendes Statement!
> Und natürlich freut sich meine Oma auch, wenn ich ihr alle Einstellung abnehme. Doch freut sie sich auch, wenn ich sie dementsprechend absichere. Das macht leider kein Hersteller und auch kein Provider.
Und abermals: wovon denn bitte absichern lassen?
> Hier muss ich auch noch einmal klarstellen, dass AVM natürlich nicht alleine dasteht. Auch andere Hardware.Hersteller sind gemeint. Für den Test hat eben eine FritzBox herhalten müssen und war natürlich, siehe Vorkonfiguration, ein tolles Beispiel.
1.) In der Tat, die Menge an Herstellern welche TR-069 unterstuetzen wird immer groesser - doch mal unter uns: was nuetzt denn das TR-069 einer AVM wenn der Dienstanbieter keinen ACS bietet der mit ihr spricht
2.) In der Regel setzt jeder ISP/Carrier eine eigens gebrandete Firmware der CPEs ein. Diese enthaelt die Einstellungen nach Vorgabe des Dienstanbieters.
-> Fehlerhaftes Fingerpointing!
Viele Gruesse
Sigfried