1 kabelanschlußbuchse - 2 receiver ???

Alt 16.06.2012, 19:18   # 1
newbignice
 
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Beiträge: 1
hallo

ich möchte vorweg sagen, dass ich technisch relativ unbegabt bin und mich mit fachausdrücken ebenfalls nicht auskenne. bitte daher um verständnis.

hatte bisher bei der telekom dsl, telefon und entertainment tv das mit 2 receivern über ein dlan steckdosennetzwerk in beiden etagen super funktionierte.

nun bin ich seit kurzem bei kabel deutschland, habe wieder 2 receiver genommen und der techniker sagt mir, dass ich in der oberen etage auch einen kabelanschluß / buchse brauche, da dlan nicht funktionieren wird.

hat der techniker recht und wenn ja, gibt es einen weg, zu umgehen, durch das halbe haus leitungen zu verlegen ?

schonmal danke für jede art von hilfe !!!
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Alt 16.06.2012, 19:18 # --
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Alt 21.06.2012, 21:12   # 2
Wlaner
 
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Beiträge: 309
Zitat:
Zitat von newbignice Beitrag anzeigen
Hat der Techniker recht und wenn ja, gibt es einen Weg, zu umgehen, durch das halbe Haus Leitungen zu verlegen ?
Ja der Techniker hat Recht - und Nein, Du brauchst bei Kabel-TV zwingend ein Koaxial-Kabel !
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Alt 22.06.2012, 10:06   # 3
raceroad
Team SAT-Technik
 
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Beiträge: 1.448
Zitat:
Zitat von newbignice Beitrag anzeigen
hat der techniker recht und wenn ja, gibt es einen weg, zu umgehen, durch das halbe haus leitungen zu verlegen ?
Da der KDG-Techniker davon auszugehen hat, dass nur die Hardware eingesetzt wird, die von KDG zertifiziert ist, hat er (fast) recht. Es bestünde allenfalls die Alternative, den zweiten KDG-Receiver für die obere Etage auch "unten" anzuschließen und Bild/Ton per Funk zu übertragen. Dafür gibt es zwar Systeme, die für die Signale der Fernbedienung auch eine Verbindung in der Gegenrichtung aufbauen. Nur ist dabei entweder die Bildqualität lausig, oder sie sind teuer, und die Funkverbindung ist kritisch.

Auch wenn das Verlegen eines Kabels nach oben die größte Flexibilität böte, könnte man aber aus technischer Sicht *) prinzipiell eine ähnliche Lösung wie bisher realisieren. Dazu müsste man am (bislang einzigen) Kabelanschluss einen "freien" Linux-Receiver mit möglichst (mind.) zwei Tunern einsetzen. Ein Tuner diente dem TV-Empfang im unteren, einer dem Empfang im oberen Stockwert (Wobei man natürlich, sofern frei, beide Tuner für Aufnahmen nutzen könnte). Von einem Mediaplayer (u.U ginge sogar ein DLNA-tauglicher Fernseher ??) im oberen Stockwerk könnte man per Netzwerkverbindung auf den Receiver unten zugreifen und sich die noch komprimierten Daten streamen lassen. Das stellt geringere Anforderungen an die Netzwerkverbindung als die Übertragung des fertig gerechneten Bildes. Nebeneffekt wäre, dass man von beiden Stockwerken aus wieder Zugriff auf ein zentrales Aufnahmearchiv hätte.

Leider ist die Auswahl an Linux-Receivern mit Kabeltuner nicht so groß wie bei Sat. Als Kandidaten kämen z.B. der VU+ Ultimo oder der Xtrend ET 9500 infrage. Man muss allerdings sagen, dass das anders als bei der T-Kom keine Lösung ist, die "out of the box" funktioniert. Die Möglichkeiten dieser "freien" Receiver sind sehr groß, man muss sich aber etwas einarbeiten. So kann man nicht einfach die Karte von KDG einschieben, sondern muss über die Installation eines Plugins ein Softcam bereitstellen.

*) Der Einsatz nicht zertifizierter Hardware kann mit den Nutzungsbedingungen des Kabelnetzbetreibers in Konflikt stehen.
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Alt 20.06.2013, 11:54 # --
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